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Wir wollen für das Land weiterarbeiten!

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Die FPÖ ist der einzige Garant, das der rot-weiß-rote Erfolgskurs auch fortgesetzt wird

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8 Außenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Harald Vilimsky Wer stoppt die NGOs, wenn nicht Salvini? Für „Seenot-Retter“ gelten keine Gesetze? Oscar Camps, Gründer der NGO „Proactiva Open Arms“, lieferte mit seiner jüngsten „Seenotrettung“ den Beweis dafür, dass es den NGOs nicht um diese edle Tat geht, sondern politischer Aktionismus und kriminelle Geschäftemacherei dahintersteckt. Sein Schiff „Open Arms“ war zuletzt mehr als hundert Tage in Barcelona durch die Behörden blockiert worden, weil es keine Zulassung zum Passagiertransport hat. Camps und sein Schiff durften erst auslaufen, nachdem er bestätigt hatte, lediglich „Material für humanitäre Hilfe“ nach Griechenland zu transportieren. Such- und Rettungseinsätze wurden ausdrücklich ausgeschlossen und untersagt. Das erklärt auch, weshalb die „Open Arms“ das Angebot der spanischen Regierung ausgeschlagen hat, mit den „Geretteten“ den drei Tage entfernten Hafen von Menorca anzulaufen. Die Missachtung der Abmachung hat nämlich teure Konsequenzen: Die Beschlagnahme des FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT An Libyens Küste wird´s langsam eng: Diese Woche ist mit der „Eleonore“ ein weiteres NGO-Schiff eingetroffen und hat gleich 100 Migranten an Bord genommen. Kapitän ist wieder einmal ein Deutscher, unterstützt von „Mission Lifeline“, einer deutschen Lobbyorganisation aus Dresden, die unter dem Vorwand der „Seenotrettung“ die Migration von Afrika in die EU befördert. Erst vergangene Woche hatte das Tauziehen um die „Open Arms“ die ganze Verlogenheit Foto: screenshot.ilgiornale der angeblichen „Seenotrettung“ auf den Punkt gebracht. Spanien hatte zweimal einen Hafen zur Landung angeboten – was aber jedes Mal abgelehnt wurde, weil man die Passagiere unbedingt in Italien absetzen wollte. Kein Wunder, droht dem Schiff doch in Spanien eine saftige Strafe, weil man sich nicht an behördliche Vorgaben gehalten hatte. Bis dato hat Italien mit Innenminister Matteo Salvini gezeigt, wie man die NGOs erfolgreich in die Schranken weisen und illegale Migration massiv einschränken kann. Was auch ein Grund ist, warum die NGOs immer wieder versuchen, Italien unter politischen Druck zu setzen. Sollte aber Salvinis Lega nicht mehr Teil einer künftigen italienischen Regierung sein, kann man sich darauf verlassen, dass es damit vorbei ist. Dann werden – mit Unterstützung der NGOs – wieder mehr Migranten via Italien das Ticket in die europäischen Sozialsysteme bekommen. Schiffs und eine Bußgeldzahlung in Höhe von bis zu einer Million Euro. Um in Lampedusa vor Anker gehen zu können, griff Camps zu einem weiteren schmutzigen Trick: Als sich ein Boot der Küstenwache näherte, ließ er „Gerettete“ mit Schwimmwesten von Bord springen. Weil es einige nicht schafften, nahm er sie mit einem Schlauchboot auf und ließ sie in der Nähe des Küstenwacheboots erneut ins Wasser springen – siehe Bild. Das ist „humanitäre Seerettung“? Retter bringen Gerettete in Seenot. Foto: EDF C02-Rekordemitten Kohlekraftwerke ni Zur Energieversorgung des Wirtschaftswunders br Chinesische Stahlwerke benötigen Kohle, ebenso die Zementhersteller für d aber erzeugt das Land Elektrizität in derzeit rund dreitausend Kohlekraftwer Greta Thunberg ist in das falsche Land gesegelt. Denn China ist das Land mit dem derzeit größten CO2-Ausstoß und der höchsten Zunahme der Emissionen. Und das wird noch jahrzehntelang so weitergehen. Denn die Chinesen wollen sich Wohlstand erarbeiten. Dazu brauchen sie günstigen Strom aus Kohlekraftwerken. Peking und Smog – das gehörte in den vergangenen Jahren untrennbar zusammen, wie die Europäer spätestens anhand der Berichterstattung über die Olympischen Sommerspiele 2008 bemerkten. Obwohl es am ärgsten eigentlich erst im Winter ist. Schuld ist natürlich die „zügellose“ Kohleverbrennung ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt. In europäischen oder amerikanischen Städten war es im vorigen Jahrhundert auch nicht besser. Und in dem Stadium der Industrialisierung ist China angelangt. Chinas Aufstieg dank Kohle Kleine Denkstütze für die „Fridays for Future“-Kinder: Aus fossilen Brennstoffen stammen derzeit 85 Prozent der weltweit genutzten Energie. Aus Wasserkraft und Kernenergie kommen weitere elf Prozent, Wind und Sonne schaffen gerade zwei bis drei Prozent. Auf der Kohle beruhte auch Chinas Aufstieg, den Deng Xiaoping 1978 mit dem Übergang zu der von der Kommunistischen Partei gesteuerten Marktwirtschaft einleitete. Zu Beginn der Reformen betrug Chinas Bruttoinlandsprodukt etwa 150 Milliarden US-Dollar; 2017 lag es bei rund zwölf Billionen Dollar! 1980 lieferten chinesische Kraftwerke rund 200 Terawattstunden (TWh) an Strom, 2017 waren es 6.600 TWh. Rund drei Viertel davon lieferten Kohlekraftwerke. Das mit der französischen EDF gebaute 1.000 Megawatt-Generatoren ist das ch

Nr. 35 Donnerstag, 29. August 2019 g t China kann auf cht verzichten aucht das Land günstigen Strom aus Kohle en gigantischen Bauboom. Vor allem ken mit dem „schwarzen Gold“. Seit einer Dekade ist China weltweit der größte Verbraucher von Primärenergie. 2017 nutzte das Land etwa 3,1 Milliarden Tonnen Öläquivalent (TOE), gefolgt von den USA mit 2,2 und Indien mit 0,75 Milliarden TOE. Die Kohle nimmt in China dabei 60 Prozent ein wie übrigens auch in Indien. Ungestillter Hunger nach Kohle 2017 betrug die weltweite Kohlförderung 7,7 Milliarden Tonnen, zur Jahrtausendwende waren es gerade 3,6 Milliarden Tonnen gewesen – so viel holen heute allein Kohlekraftwerk Fuzhou mit seinen zwei inesische Vorzeige-Kohlekraftwerk. Foto: EDF die Chinesen aus ihren Kohlegruben. Und das Land „schwimmt“ in Kohle: 330 Milliarden Tonnen an direkt abbaubarer Kohle finden sich im ganzen Land. Mehr als tausend Jahre könnten die geschätzten Ressourcen von mehr als 4,5 Billionen Tonnen reichen. Hochmodernste Kraftwerke Jedes Jahr werden in China nach eigenen Angaben (2016) 700 bis 800 Millionen Tonnen Kohle direkt verbrannt. „Die Elektrifizierung Chinas“, so lobte die Internationale Energieagentur (IEA), „ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte … und ein Beispiel für die sich entwickelnde Welt.“ Das war 2007. Pro Woche kamen zwei, drei neue Kraftwerke hinzu. Kohle lieferte damals um die 80 Prozent des Stroms. Heute sind es etwa 70 Prozent. Inzwischen verfügt das Land nach Angaben des China Electricity Council (CEC) über Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von tausend Gigawatt (GW), in Deutschland sind es gerade 45. In Chinas Kraftwerkspark kommen immer mehr neue superkritische (SC) und ultra-superkritische (USC) Kohlekraftwerke hinzu mit einem Wirkungsgrad von bis 45 Prozent. Hätten alle Kohlekraftwerke der Welt den Wirkungsgrad eines SC-Meilers anstatt des globalen Durchschnitts von 34 Prozent, könnte man jährlich rund zwei Gigatonnen an CO2 vermeiden, berechnete die IEA 2017. Vergesst das Pariser Abkommen Im März dieses Jahres regte das CEC an, die Kohlekraftwerkskapazität auf 1.300 Gigawatt im Jahr 2030 zu begrenzen, also nur noch 300 GW dazuzubauen. Damit dürfte China bis auf weiteres alle ein bis zwei Wochen ein neues modernes Kohlekraftwerk in Betrieb nehmen. Sollte in Deutschland in zehn Jahren, wie geplant, 27 GW an Kohlekraftwerken außer Betrieb sein, füllte allein Chinas Zubau eines Jahres das vermiedene CO2 locker wieder auf. Adieu, Pariser Abkommen! KURZ UND BÜNDIG Zu Gast beim „Diktator“ Außenpolitik 9 Während Europas Eliten Ungarn und seinen Regierungschef Viktor Orbán (Bild) als Feind der EU und der Demokratie denunzieren und meiden, haben ihre Bürger das Land für sich entdeckt: Der Tourismus boomt. Auch für 2019 erwartet der Leiter der ungarischen Tourismusagentur, Zoltán Guller, eine Fortsetzung der seit 2016 registrierten Wachstumsrate von zehn Prozent. „Der Tourismus ist heute ein Wachstumsmotor, der doppelt so schnell wächst wie das BIP des Landes“, freute sich Guller unter Verweis auf die 2,1 Millionen Übernachtungen allein in der Balatonregion. Vor allem Deutsche, Österreicher, Slowaken und Niederländer reisen verstärkt in das Land. Die Vernunft der Polen Foto: EU Polen will nach den Worten von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki (Bild) auf längere Sicht der Eurozone fernbleiben. Das Land sei nach fast 50 Jahren Kommunismus immer noch in einem völlig anderen Entwicklungsstadium als die westlichen Euro-Länder. Daher könne es auf eine unabhängige Währung als ein wichtiges Instrument in Krisenzeiten nicht verzichten. Der polnische Ministerpräsident nannte als Voraussetzung für die Einführung des Euro in seinem Land, dass die Löhne in Polen „mindestens 80 oder 90 Prozent der deutschen Löhne betragen“ müssten. Diese Vernunft vermisst man leider in Brüssel seit Jahren. Ist es vielleicht doch die Sonne – und nicht CO2? Ein amerikanisch-britisches Forscherteam hat Proben von Stalaktiten und Stalagmiten aus einer Höhle im südostasiatischen Laos entnommen, um stabile Isotope von Kohlenstoff und Sauerstoff zu analysieren und somit das Klima der letzten 2.000 Jahre zu rekonstruieren. Untersucht wurden das Isotop O-18, das einen Eindruck von der Stärke des Monsuns zu einem bestimmten Zeitpunkt gibt, und C-13, das den Wasserhaushalt und die Feuchtigkeit der Wetterbedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederspiegelt. Der Fachbeitrag „Hydroclimatic variability in Southeast Asia over the past two millennia“, der diesen Monat in „Earth and Planetary Science Letters“ erschienen ist, zeigt, dass das Klima in Südostasien im untersuchten Zeitraum sehr variabel war, markante Trockenphasen und regenreiche Jahre einander abwechselten. Bemerkenswert ist aber vor allem folgendes Forschungsergebnis, Foto: NASA/GSFC dass seit dem Jahr 1200 die Stärke des Monsuns statistisch signifikant mit drei Gradmessern für die Sonnenaktivität korrelierte: der „totalen Sonneneinstrahlung“, der Anzahl der Sonnenflecken und den Veränderungen in der Konzentration des Beryllium-10-Isotops in Eisbohrkernen. Die aktuelle Studie reiht sich in eine Serie neuerer wissenschaftlicher Arbeiten ein, die ähnliche Korrelationen zwischen Sonnenaktivitäten und Erdklima aufzeigten. Sonne beeinflusst das Klima. Foto: EU

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