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FPÖ demonstriert Geschlossenheit nach Norbert Hofers überraschendem Rücktritt

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OÖNachrichten Grafik Stand: 30. 5. ,14.30 Uhr Fä le in Promi le zur Gesamtbevölkerung 0–1 1–2 2–3 3-4 4+ Braunau 0,60 (63) in Klammer: Fä leabsolut 1358 2. April Vöcklabruck (Grüne) dazu. Fest steht, dass man dafür eine Support-Ste l einrichten wird. Schärding 0,47 (64) 0,21(12) Thanh Long. Rohrbach Grieskirchen Ried 1,23 (76) 17 3. Juni 0,25 (14) 0,49(32) Wels 1,26 (79) Wels-Land 0,88 (65) Gmunden 0,53 (54) Eferding 0,30 (10) Urfahr Umgebung 0,38 (33) Linz 0,53 (110) Linz-Land 0,55 (84) Steyr-Land 0,43 (26) Kirchdorf 0,60 (34) werden. neue Fä le Zahlder behördlich angeordneten PCR-Tests: 512 Steyr 1,10 (42) Freistadt 0,66 (44) Perg 0,68 (47) 15.615 14. November hat am Wochenende die EMA geschaffen: Der Impfstoff von Biontec/Pfizer ist nun ab zwölf Jahren zugelassen. Die finale Freigabe in der EU Impfungen bisher in Alten- und Pflegeheimen in Krankenanstalten über 80-Jährige (außerhalb Heimen) niedergela sene Ärzte Re tungsdienste Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz (CHG) in Betrieben 2433 in Impfstraßen 247.878 Hochrisikopatienten 166.908 u. enge Angehörige 20.626 zweite Teilimpfung 219.335 Bildungseinrichtungen 22.825 29.440 60.468 2051 6757 6837 889 30. Mai eine Impfaktion an den Aktue le Fä le 15.615 14. Nov. 7-Tage-Inzidenz Fä le pro 100.000 Einwohner Vorarlberg 82,3 Tirol 49,4 Oberöste reich 39,1 Schulen im Herbst vorbereitet. Kritik daran kommt von der FP, die mangelnde Daten zu Nutzen und Risiko der Impfung bei Kindern beklagt. 889 30. Mai Steiermark 33,0 Kärnten 29,8 Salzburg 25,6 Burgenland 23,1 Öste reich 38,3 StandbeimImpfen: 30.5., 7Uhr Balkengrafiken: Höchstwert und aktue ler Wert Grafik: OÖN, Que len: Land OÖ, AGES dahinter „Impfzwang“. haben bereitsdie zweiteDosis erhalten. Hospitalisiert gesamt Normalbe ten belegt 982 18. Nov. Intensivbe tenbelegt 152 1. Dez. Verstorben Genesen in Quarantäne 31 30. Mai 31 30. Mai 113.516 2387 Zusätzliche Inhalte online www.nachrichten.at Proteste gegen den Staatschef Foto: AFP Präsident Joe Biden bei der Impfung (AFP) „Kleine Grippe“ Andreas Ko ler vergangenenTagen erstaunt, gefreut und geärgert haben. Maria Schmidt-Mackinger sich für kanzlertauglich hält. eigenen Reihen. nur bürgerliche Hofer-Fans, sondern auch Anhänger eines raueren Oppositionskurses à la Kickl an sich zu ziehen, kommt hier o fensichtlich niemand. kein Ho lywoodstar.“ ganz stimmig ist. ANDREAS.KO LER@SN.AT Letztere für sich entscheiden kann. Nach dem Sieg wo lte si ein Schnitzel e sen gehen. Sportlerinnen begehren auf gegen Dre s- codes. „Immer mehr Athletinnen wo len sich nicht mehr vorschreiben la sen, wa sie tragen so len“, schreibt der deutsche Sportinformationsdienst. Während Frauen-Dre sen oft körperbetont geschni ten sein mü sen, dürfen Männer in der gleichen Sportart weite Klamotten tragen. Sieht j auch gleich viel be ser aus, wenn sich die Beachvo leyba l-Mädels im knappen Bikinihöschen im Sand abkämpfen, oder? Sexismus pur. So wie dies: Tschechiens Ex-Außenminister Karel Schwarzenberg (83) verteidigt einen 25-jährigen Parteiko legen, dem sexue le Belästigung vorgeworfen wird, auf diese Art: „Burschen in seinem Alter“ bemühten sich „schon seit Zehntausenden Jahren, Mädchen ins Be t zu bringen“. WWW.SN.AT/FRAUENSACHE 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Fragjanur @mungo_pa Du bist nach zwei Impfungen vollständig geimpft, nimmst es aber klaglos hin, dass es eine Auffrischung der vollständigen Impfung geben muss. Immer und immer wieder. Aber Du hältst mich für bescheuert?! :-) Heimo Lepuschitz @heimolepuschitz 26. Mai 2021 08:54 Die „alternativlose“ Covid-19- Impfung wird zur eierlegenden Wollmilchsau der Pharmaindustrie, dank Schwarz-Grün. ORF Legende @adrowitzerr zerlegt gerade in der #ZIB die türkisgrüne Schuldzuweisung für die Verzögerung des Grünen Passes an die EU. Aber bei Kurz und Ko. sind ja immer die Anderen Schuld. 31. Mai 2021 19:36 Was für den Papst gilt, muss auch für den „Erlöser-Kanzler“ gelten, das Unfehlbarkeitsprinzip. TELEGRAM Nicht einmal mehr ein Drittel der Österreicher schaut ORF Selbst im verregneten Mai wird der ORF nicht zum Zuschauermagnet Trotz oder wegen der Dauer-Corona-Berieselung zeigen immer mehr Österreicher dem Staatssender die kalte Schulter und sehen lieber Privatsender. Wegen der Corona-Einsperrmaßnahmen der Regierung und dem Ausbleiben der „globalen Erwärmung“ im Mai war der „Wonnemonat“ diesmal ein TV-Monat. Aber kein allzu erfreulicher für die Staatsfunker am Küniglberg. Servus-TV mit neuem Rekord ORF 1 und ORF 2 kamen im Mai auf einen Marktanteil von 28,3 Prozent in der Zielgruppe ab zwölf Jahren – nach 28 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Also nicht einmal mehr ein Drittel der Österreicher ist an den Werbesendungen der schwarz-grünen Bundesregierung interessiert. Wo sind nur die Zuseher? ORF-General Wrabetz in Nöten. Bei den Privatsendern sicherte sich „Servus TV“ – laut Staatskonkurrenz und den mit Corona-Millionen-Hilfen angefütterten Zeitungen der „Sender der Corona-Verschwörungstheoretiker“ – in der Zielgruppe ab zwölf Jahren mit einem Marktanteil von 4,2 Prozent den ersten Platz – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: Im Mai 2020 konnte der Sender mit Chefredakteur Ferdinand Wegscheider einen Marktanteil von 3,3 Prozent verbuchen. Auch die Österreich-Sender der „ProSiebenSat.1 Puls4-Gruppe“ (ATV, ATV2, Puls 4, und Puls 24) erreichen gemeinsam 13 Prozent Marktanteil und damit einen ebenfalls neuen Rekord. Wolfgang Fellners „ö24.tv“ kann im Mai einen Marktanteil von 1,2 Prozent erreichen, doppelt soviel wie der Konkurrenz-Nachrichtenkanal von „Puls 24“. Foto: NFZ GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 31. Mai 2021 Der „Grüne Pass“ ist ein weiterer Schritt in Richtung Kontrolle, Überwachung und Zwang. Fakt ist: Wenn man Freiheit will, darf man dieser Regierung nicht trauen! FPÖ IN DEN MEDIEN Mit der Verwirrung um die 3G im „Grünen Pass“ beschäftigen sich auch die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Als Schuldigen machte sie die Koalition aus, die unbedingt vor der EU ihr Projekt vorstellen wollte und dabei auf die Nase gefallen ist. Zu den MONTAG, 31. MAI 2021 International 3 CORONA-ZAHLEN IN OBERÖSTERREICH Bescheid gilt nicht: Nachweis für Genesene im Grünen Pass noch offen Absonderungsbescheid entspricht nicht den EU-Vorgaben; Starttermin für Pass wackelt WIEN/LINZ. Die angekündigten „3G“ dürften im Grünen Pass nur zu zwei Gwerden: geimpft und getestet. Wer eine Covid-Infektion hinter sich hat, also genesen ist, kann das in Österreich durch das Vorweisen seines„Absonderungsbescheids“ nachweisen. In den Grünen Pass werden diese Bescheide aber nicht aufgenommen. Der Grund ist laut dem Gesundheitsministerium, dass die Absonderungsbescheide bei Auslandsreisen in der EU nicht akzeptiert werden. Die EU-Vorgaben sehen als Genesungsnachweis einen elf Tage alten positiven PCR-Test vor. Nun so l es Genesungszertifikate geben. Wie dabei genau vorgegangen wird, ist noch offen. „Details zum Prozess folgen“, heißt es aus dem Büro von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein Das ist nicht der einzige Stolperstein, der ein Anlaufendes Grünen Passes mit 4. Juni kaum vorste l- bar macht. Aus den Bundesländern ist von offenen technischen Fragen zu hören. Wahrscheinlich IMPFUNGEN AN SCHULEN AB HERBST GEPLANT Auch an den Schulen so l ab Herbst geimpft werden, das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) am Wochenende an. Derzeit sind erst wenige Schüler geimpft, da erst ab 16 Jahren die Möglichkeit dazu besteht. Nun könnte die Gruppe potenzie l Geimpften erweitert Die Voraussetzungen dafür EU-Arzneimittelbehörde ist,dassder Pass zwar mit 4. Juni einsatzbereit sei, aber noch nicht a le Funktionen des geplanten elektronischen Nachweises der sche Kommission gilt als Formsache. Faßmann empfiehlt, die ab Zwölfjährigen zu impfen, da dies einen „dauerhaften Präsenzunterricht“ ermögliche. Die Impfung so l in den kommenden Wochen über die Impfaktionen der Bundesländer angeboten und in den Impfstraßen oder bei Ärzten erhältlich sein. Zudem wird durch die Europäi- Foto: APA Vietnam meldete neue Variante des Coronavirus Kombination indischer und britischer Mutanten HANOI . Die vietnamesischen Behörden haben nach eigenen Angaben eine neue Variante des Coronavirus nachgewiesen. Laut der Onlinezeitung VnExpres so l sie bei der Gen-Sequenzierung festgeste lt worden sein. Eshandle sich um eine Kombination aus dem indischen und dem britischen Virusstamm, sagte der vietnamesische Gesundheitsminister Nguyen Die neue Variante, die noch keinen Namenhat, zeichne sich durch ihre rasche Übertragung aus, sagte der Minister. Die Virenlast im Rachen der Patienten steige nach der +57 Infektion sehr schne l an und verbreite sich dann sehr stark in der Umgebung. Zur Zahl der mit der neuen Variante infizierten Patienten äußerte sich Long nicht. Nach der Entdeckung der Virus- Variante verschärft Ho-Chi-Minh- Stadt die Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie.Abheute dürfen imgesamten Gebiet des Wirtschaftszentrums Vietnams nur noch Veranstaltungen mit maximal zehn Teilnehmern stattfinden. Bewohner des dicht besiedelten Stadtteils GoVap dürfen zudem ihre Wohnungen nur noch verlassen, wenn dies unbedingt nötig ist. 785.558 Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. 889 39,1 Wien 37,4 Niederöste reich 36,8 „3G-Regeln“möglich seien. Vorige Woche hattebereits die IT-Servicefirma der Sozialversicherung gewarnt, dass der Starttermin „aus technischer Sicht mutmaßlich nichtzuhalten“ sein werde. Klubchef Herbert Kickl (FPÖ) sieht damit das Versprechen der Regierung gebrochen, die Absonderungsbescheide als Nachweis zu akzeptieren. „A l jene, die einen Absonderungsbescheid erhalten haben, müssten sich nun selbst darum kümmern, auch ein Genesungszertifikat zu bekommen“, erwarteter„massive Schwierigkeiten“. Er geht zudem davon aus, dass bald ohnehin nur noch die Impfung gültig sei, und vermutet Fünf Mi lionen Impfdosen Mit Stand gestern wurde die Gesamtzahl von fünf Mi lionen verabreichten Impfdosen in Österreich erreicht. Mehr als40Prozent der Gesamtbevölkerung sind nun geimpft. 1,4 Mi lionen Menschen In Oberösterreich wurde mit Samstag die Impfanmeldung für a le geöffnet. Zuvor waren Termine nur an jene vergeben worden, die sich bereits registriert hatten. 95.100 machten davon Gebrauch, seit Samstag kamen weitere 12.000 Impfwi lige hinzu. Terminbuchungen sind weiterhin möglich. Insgesamt wurden in Oberösterreich mit Stand gestern 566.223 Personen geimpft. Tausende protestierten gegen Bolsonaro Brasilien: Demonstranten warfen dem Staatschefauch „Völkermord“ vor BRASILIA. Wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie verliert Präsident Jair Bolsonaro in Brasilien immer mehr anZustimmung. Am Samstag gingen Zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen seine Politikzuprotestieren. Die Proteste fanden unter anderem inden Metropolen Belo Horizonte, Salvador und der Hauptstadt Brasilia statt. Auch in Rio de Janeiro gingen rund 10.000 Menschenauf die Straße. Anlass ist vor a lemder laxe Umgang Bolsonaros mit der Corona-Pandemie, aber auch die fortschreitende Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Die Demonstranten warfen Bolsonaro außerdem vor, Rassismus und Gewalt in der brasilianischen prekären Folgen für Genesene zitiert sie FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, der befürchtet, dass es bei der Ausstellung der nun notwendigen „Genesungszertifikate“ zu „massiven Problemen“ kommen werde. Nicht nur die Regierung schwächelt, konstatieren die „Salzburger Nachrichten“, sondern auch die Opposition. Laut den Umfragen verlieren 62 1745 Gese lschaft zu befördern. Zu den Demonstrationen hatten linksgerichtete Organisationen, Gewerkschaften und Bewegungenvon Studierenden aufgerufen. Zentrale Forderungen sind eine Amtsenthebung, die Beschaffung von Impfstoffen sowie eine Erhöhung der CORONA ÜBERLICK Betrugsverdacht Nach einer Recherche von „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR so len in deutschen Corona-Testste len vielerorts deutlich mehr Tests bei den Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet als tatsächlich durchgeführt worden seien. Der Bericht verweist auf mangelnde Kontro l- möglichkeiten seitens der Behörden. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftskriminalität in Bochum ermitteltdeshalb. Sputnik-Zulassung Wegen fehlender Daten rechnet man in DeutschlandfrühestensimSeptember mit einer Entscheidung über die Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik Vinder EU. Das berichtet die Zeitung „BildamSonntag“. Bay- ernsMinisterpräsidentMarkusSö- der (CSU) sagte: „Der Impfmotor darf nicht stottern. Vor a lem das Verfahren um Sputnik Vmuss beschleunigt werden.“ Bei der Europäischen Arzneimittelbehörde dürfe nicht „aus rein ideologischen Gründen getrödelt werden.“ Bayern hat eine Kaufoption über 2,5 Mi lionen Sputnik-V-Dosen. „Gelber Stern“ Mit Werbung für Aufnäher in der Form eines gelben Sterns und mit der Aufschrift „Ungeimpft“ hat ein Hutgeschäft im US-Bundesstaat Tennessee Entrüstung ausgelöst. Als Reaktion auf das an Nazi-Symbolik erinnernde Produkt im Sortiment von HatWRKS kündigte die traditionsreicheUS-HutmacherfirmaStetson an, ihre Geschäftsbeziehungenmit dem Unternehmen einzuste len. Impferfolg In den USA hat inzwischen die Hälfte a ler rund 330 Millionen Einwohner mindestens die erste Impfung gegendas Coronavirus bekommen. Rund 40 Prozent der Bevölkerung sind vo lständig geimpft. Auf die Zahl der rund 260 Mi lionen Erwachseneninden USA bezogen, ergibt sich eine noch höhere Impfquote: Gut 62 Prozent von ihnen bekamen bis dato mindestenseine Impfung, mehr als 51 Prozentsind vo lständig geimpft. Sozialhilfe. Die Demonstranten trugen Atemschutzmasken, riefen „Bolsonaro raus!“und bezichtigten den Staatschef des„Völkermords“. Bolsonaro wird vorgeworfen, durch seine Verharmlosung der Pandemie dierasanteAusbreitung des Virus im größten Land Lateinamerikas befördert zu haben. Der rechtsextreme Präsident hatte die von dem Virus ausgelöste Krankheitals „kleine Grippe“bezeichnet und Maßnahmen brasilianischer Bundesstaaten und Kommunen zur Eindämmungdes Virus wegen ihrer Folgen für die Wirtschaft kritisiert. Auch zog er die Wirksamkeitder Impfstoffe inZweifel. aber nur die Koalitionsparteien an Zustimmung, FPÖ und SPÖ holen auf. Aber viel zu wenig für die Zeitung. Immerhin gesteht sie der FPÖ zu, derzeit die alleinige ernsthafte Oppositi- 4 HINTERGRUND MONTAG, 31. MAI 2021 Die ÖVP schwächelt. Die Opposition auch SPÖ und FPÖ zeigen erstaunlichestaktisches Unvermögen, die SchwächephasederÖVP gewinnbringendfürsichzunutzen. KLAR TEXT Meldungen, die uns in den Noch liegen keine validen Umfrag ergebni se vor, die dokumentieren, wie sehr die st atsanwaltschaftlichen Ermi tlungen, in die Sebastian Kurz verstrickt ist, dem Kanzler, der ÖVP und deren Umfragewerten geschadet haben. Doch bereits vor Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe ha ten sich die Werte der ÖVP tendenzie l nach unten bewegt, während die Werte der SPÖ einen tendenzie len Aufwärtstrend zeigten. Immer noch gab es einen erheblichen Abstand zwischen der führenden ÖVP und der auf Plat zwei liegenden SPÖ. Doch erstmals seit langer Zeit konnte sich die SPÖ leise Ho f- nung machen, wieder auf Augenhöhe mit der ÖVP zu kommen und bei a lfä ligen Neuwahlen um Platz eins ri tern zu können. Das werde der SPÖ Flügel verleihen, so lte man annehmen. Die Betonung liegt auf: so lte. Denn in Wahrheit hat sich die SPÖ, und das wenige Wochen vor einem nicht unwesentlichen Parteitag, in fruchtlose Deba ten verstrickt. Dieses taktische Ungeschick verwundert umso mehr, als es eigentlich keinen Grund dafür gibt. Denn Parteichefin Pamela Rendi-Wagner hat in den vergangenen Monaten eindeutig an politischer Statur gewonnen. Ihre Beiträge zum politischen Coronageschehen waren durchwegs konstruktiv, klug und verantwortungsbewu st. Zwar gab es einige destruktive Bundesratsblockaden, mit denen die SPÖ mitunter auch sinnvo le Vorhaben der Regierung unnötig verzögert hat. Im Großen und Ganzen aber, und auch zuletzt rund um den Grünen Pa s, agierte Schaukämpfe sta t Politik die von Rendi-Wagner geführte SPÖ so, wie man es von einer Partei erwarten würde, die Doch seltsamerweise ist es ausgerechnet die konstruktive Rendi-Wagner, di einen übe raschend großen Beitrag zum Disku sions-Wi r- wa r in der eigenen Partei geleistet hat. Ihre öffentlich vorgetragene Au forderung an Parteifreund Hans Peter Doskozil, von seinem Amt als Landeshauptmann zurückzutreten, so lt er wegen falscher Beweisau sage angeklagt werden, war nicht eben g eignet, Ruhe in die SPÖ zu bringen. Es ist schon bemerkenswert: Da schwächelt die ÖVP, da haben Kanzler und Finanzminister die St atsanwaltschaft am Hals, da zeigen sich ständig neue Ri se in der türkisgrünen Koalition, da machen Gerüchte über vorgezogene Neuwahlen die Runde – und die SPÖ bündelt nicht ihre Kräfte gegen die Regierung, sondern diskutiert über Rücktri te in den Intere santerweise gilt für die zweitgrößte Oppositionspartei, die FPÖ, ein ganz ähnlicher Befund. Eigentlich mü st es den Freiheitli- Deutschlands Regierung wi l Schlu s machen mit den „Männerclubs“ in den Führungsetagen und eine Frauenquote für Unternehmensvorstände. Ab vier Vorstandsmitgliedern mu s künftig eine Frau am Tisch sitzen, heißt es. Eine Frauenquote für Aufsichtsräte war in unserem Nachbarland bereits 2015 eingeführt worden. Diese habe bewiesen, da s Quoten nicht nur die Zusammensetzung der Führungsgremien verändern, sondern sich auch auf die gesamte Unternehmenskultur auswirken, sagt Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Eine deutsche Profifußba lerin, selbst Mutter von Zwi lingen, wünscht sich, da sich auch ihre männlichen Ko legen mehr Zeit für ihre Familien nehmen. „Ich warte auf den ersten männlichen Profifußba ler, der sagt: ,Komm, ich nehme jetzt mal fünf oder sechs Monate Elternzeit und bin nicht da.‘“ Die katholische Erzdiözese Köln besetzt eine Führungsposition in der Priesterausbildung Vereint gegen die Regierung: SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner, Vize-Klubchef Jörg Leichtfried und FPÖ-Klubchef Herbert Kickl im Parlament – hier zu sehen in glücklichen maskenlosen Tagen. Kickl erneuerte zuletzt sein Angebot an SPÖ, Grüne und Neos, gemeinsam die ÖVP aus dem Kanzleramt zu befördern. BILD: SN/APA/GEORG HOCHMUTH chen hervo ragend gehen. Denn erstens ist es ihnen (dank freundlicher Unterstützung von SPÖ und Neos) gelungen, den selbst produzierten Ibiza-Skandal weitgehend der ÖVP in die Schuhe zu schieben. Zweitens mü ste die FPÖ nach a len Gesetzen der Logik davon profitieren, da sich etliche Kurz-Wähler wieder von der ÖVP abgewandt haben. Und dri tens hat die FPÖ ein A leinste lungsmerkmal als lautstarke Vertreterin der Corona- und Impfskeptiker. Doch was tut die FPÖ? Sta t ihr unverho f- tes Glück in die Hand zu nehmen, streitet sie ohn erkennbaren Anla s über die Frage, ob nun Norbert Hofer oder Herbert Kickl die Partei in a lfä lige Neuwahlen führen so le. Auf die naheliegende Id e, die beiden He ren zu einer Doppelspitze zu vereinen und solcherart nicht Im Übrigen war auch am abgelaufenen Wochenende die Politik wieder von fruchtlosen Schaukämpfen dominiert. Die ÖVP in Gestalt mit einer Frau, der Erzbischof bezeichnete dies als „ein weiteres wichtiges Signal für einen notwendigen, unverwechselbaren Beitrag, den Frauen in einer modernen, veränderten Priester- und Diakonenausbildung leisten“. Schauspielerin Kate Winslet (45) sagt, sie wo le beim Thema Schönheit ein Vorbild sein: „Bei mir findet keine Fotobearbeitung sta t.“ Ihr Gesicht dürfe nicht verschmälert, ihr Körper nicht verändert und Falten, Flecken oder De len dürften nicht entfernt werden. Sie wo le junge Frauen wi sen la sen, da s die meisten glamourösen Aufnahmen retuschiert seien. „Denn so perfekt sieht niemand aus – auch ihres Klubchefs August Wöginge ri t A tacken gegen die Wirtschafts- und Ko ruptionsanwaltschaft. Wögingers grüne Ko legin Sigrid Maurer fuhr ihrem türkisen Pendant mit markigen Worten („einer bürgerlichen Partei unwürdig“) über den Mund. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl erneuerte sein Angebot, die Kurz-ÖVP – wenn man sie schon bei Wahlen nicht schlagen kann – durch eine Koalition aus SPÖ, FPÖ, Neos und Grünen von der Macht zu entfernen. Nebenbei bemerkt: Im Ibiza-Au schu s ist diese antitürkise Vierer-Koalition schon recht erfolgreich zugange. Nur von der SPÖ waren keine besonderen Au fä ligkeiten zu vermelden, zumindest nicht bis zum Abfa sen dieses Textes. Insgesamt ha te man jedenfa ls auch am Wochenende den Eindruck, in einem Land zu leben, das glücklicherweise gerade keine anderen Sorgen hat, als relativ sinnbefreite parteipolitische Scharmützel zu verfolgen. Ein Eindruck, der, wie man hinlänglich weiß, nicht Von Fußballern in Karenz und Schönheit mit Falten und Dellen FRAUEN SACHE onspartei zu sein, an der sich die ÖVP die Zähne ausbeißt. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. In Heidi Klums Casting-Wahnsinn „Germany’s Next Topmodel“ scha fen es ein kurvigeres Model, eine junge Frau, die mit unter 1,70 Metern zu klein ist für das Geschäft, ein erst vor fünf Jahren aus Syrien geflüchtetes Mädchen und ein Transgender-Model ins Finale, das 6.319 Personen gefällt das. Kommt der Begriff „neue Normalität“ nicht von Chinas Kommunisten?

Nr. 22 Freitag, 4. Juni 2021 g Eine traurige Künstler-Komödie Empörung über das Notlicht bei Bernhards „Theatermacher“ Die erste der fast drei Stunden „Theatermacher“ von Thomas Bernhard im Volkstheater gehören ihm, nein: IHM, dem großen Staatsschauspieler Bruscon. Er ist in Utzbach angelangt, einem 280-Seelen-Ort, und er zelebriert sich vor dem Wirten des Dörfchens. Dieser ist ein kleiner unscheinbarer Mann, der dem Star andächtig und gläubig zuhört. Bewundernswert in der Rolle des Theatermachers ist Andreas Beck. In dem nicht enden wollenden Monolog sitzt jedes Wort und jede Geste. Dem großen Staatsschauspieler geht’s um vieles, vor allem um die Lichter der Notausgänge, die in den letzten Minuten vor dem Ende seines Werkes „Das Rad der Geschichte“ unbedingt ausgeschaltet sein müssen. Utzbach ist überall Der Feuerwehrhauptmann des Dorfes muss durch den Wirten, wunderbar demütig dargestellt von Uwe Rohbeck, davon in Kenntnis gesetzt werden. Der Wirtshaussaal, in dem Bruscon tingeln wird, ist ihm zu schwül, das Publikum zu wenig und zu blöd, und überhaupt verflucht er das Theater. Und Frauen im Theater, Beispiel: seine eigene Frau, ein wenig zu bescheiden von Anke Zillich gespielt, sind eine Katastrophe. Seine Kinder, glaubhaft verschreckt verkörpert durch Nick Romeo Reimann und Anna Rieser, werden von ihm psychisch und körperlich gequält. Zum Entsetzen erfährt er, dass heute, wie jeden Dienstag, Blutwursttag sei. Bald wiederholt er seine Tiraden, einigermaßen gekürzt, aber um nichts weniger böswillig. Nochmals und nochmals Und dann kommt’s: Die Situation wiederholt sich noch einmal, diesmal aber, alles Bisherige entlarvend, mit vertauschten Rollen. Bald ist das Zniachterl Wirt der Theatermacher, er selber ist, seine Leibesfülle steht ihm dabei nicht im Weg, der Wirt, bald ist seine Frau seine Tochter und umgekehrt, die Texte aber bleiben dieselben. Es wird klar: Hinter Bruscons Überheblichkeit stecken nur Selbstzweifel und Überdruss. Bernhard zeigt in diesem tyrannischen Mann einen armen, bemitleidenswerten Hund. Die Inszenierung stammt aus Deutschland, also wird im Lauf der Verwandlungen aus Bochum Sankt Pölten, die bestellte Frittaaaatensuppe kommt nicht. Endlich Ende Ehe die ständigen Wiederholungen ermüden, wird’s wild auf der Bühne, szenisch, sprich schriller, und musikalisch, sprich lärmend. Die altbekannten Zitate schwirren jetzt ungeordnet durch die Gegend, die Schauspieler werden körperlich gefordert. Anspielungen auf den Lockdown erheitern das Publikum. Von Thomas Bernhard ist nur noch wenig zu bemerken, wenn Anna Rieser, von Blitz und Donner begleitet, brav mit Maske, bewundernswert über die Bühne und durchs Publikum rast. Dass die ganze Zeit über ein Eisbär auf der Bühne steht, der jetzt zum Überfluss auch noch rotglühende Augen bekommt, ist nicht einzusehen. Die Regie, wie in Dortmund durchgeführt von Kay Voges, macht zum Teil einen typischen Thomas Bernhard sichtbar, zum anderen Teil verschüttet sie ihn völlig. Der Schlussapplaus bestätigt ihn und besonders die Leistungen der Akteure deutlich. Kultur 15 Beeindruckt, aber aufatmend tritt man nach drei Stunden aus dem renovierten Volkstheater ins Freie. P.S. Die Herren Mückstein und Kurz mögen sich, vom Eingang ins Theater bis zum Verlassen desselben, folgsam mit FFP2-Masken dahin begeben. Und dann eine Pressekonferenz abhalten. Herbert Pirker Lotterien Tag am 4. Juni im Belvedere Mit einem Lotterien-Produkt gratis ins Belvedere Museum Wien Die beliebten Lotterien Tage können endlich wieder stattfinden, selbstverständlich mit entsprechenden Covid-19-Auflagen. Bereits am Freitag, den 4. Juni 2021 findet der Lotterien Tag im Belvedere Museum Wien statt und damit können gleich zwei Kulturstätten besucht werden: Im Oberen Belvedere genießt man Meisterwerke von Klimt, Schiele, Monet und van Gogh, während im Belvedere 21 Kunst der Gegenwart gezeigt wird. Als besonderes Privileg für Spielteilnehmer der Österreichischen Lotterien werden also am 4. Juni Lotto-Quittung, Brieflos und Co wieder zur Eintrittskarte. Beide Häuser können am Lotterien Tag auch im Rahmen von jeweils drei Führungen besucht werden. Für die Teilnahme ist zur Maskenpflicht ein negatives COVID-Test-Ergebnis vorzuweisen. Karten gibt es solange der Vorrat reicht an den Kassen. Zusätzlich wird um 11.00 Uhr im Oberen Belvedere eine exklusive Führung für Menschen mit Demenz und im Belvedere 21 um 11.30 Uhr eine Führung für blinde Menschen angeboten. Eine Anmeldung dafür ist unter sponsoring@lotterien.at erforderlich. Alle Informationen zum Lotterien Tag gibt es unter www.lotterientag.at Anzeige Foto: Belvedere Foto: Birgit Hupfeld Superpot mit 130 Millionen Euro Am 4. Juni warten bei EuroMillionen garantierte 130 Mio. Euro im 1. Rang Im Vorjahr stellte ein Spielteilnehmer aus Frankreich mit seinem 200 Millionen Euro schweren EuroMillionen Gewinn einen neuen europäischen Glücksspiel-Rekord auf. Am Freitag, den 4. Juni 2021 gibt es die Chance, österreichische Glücksspiel-Geschichte zu schreiben: Es geht bei EuroMillionen zum zweiten Mal in diesem Jahr um einen Superpot und das heißt, dass im Gewinntopf für „5 plus 2 Richtige“ garantierte 130 Millionen Euro liegen. Eine hervorragende Chance, den ersten Gewinn im dreistelligen Millionenbereich nach Österreich zu holen. Sollte es bei der Ziehung am 4. Juni keinen Tipp mit den „5 plus 2 Richtigen“ geben, bleiben die 130 Millionen im Europot, und dieser erhöht sich in der Folgerunde. EuroMillionen kann man in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at spielen. Entweder per Normalschein, Quicktipp, mit System, mittels Anteilsscheines, Team Tipp oder per EuroMillionen Abo. Und natürlich auch über die Lotterien App. Annahmeschluss für den Superpot ist am Freitag, um 18.30 Uhr. Foto: Österreichische Lotterien /ORF

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