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Widerstand gegen die Impf-Apartheid!

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FPÖ will Lockdown für Ungeimpfte juristisch und mit Demonstration bekämpfen

4 Innenpolitik Neue

4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Die Lage wird sich durch die „Schutzhaft für Ungeimpfte“ nicht verbessern. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl kritisiert im NFZ-Interview scharf den mit der „2G-Regel“ verhängten De-facto-Lockdown für Ungeimpfte: „Davon sind ja auch all jene betroffen, die im Krankenhaus oder in einem Seniorenheim leben. Auch sie dürfen von Ungeimpften nicht besucht werden. Das ist an sozialer Eiseskälte nicht zu überbieten.“ Herr Bundesparteiobmann, die FPÖ hat bereits zu Jahresbeginn vor den Auswüchsen einer Apartheitspolitik bei den Corona-Maßnahmen gewarnt. Sehen Sie sich jetzt in der Einführung der „2G-Regel“, dem gesellschaftlichen Ausschluss der Ungeimpften, bestätigt? Kickl: Ich hatte gehofft, dass Türkis-Grün die Warnung versteht und nicht als politische Empfehlung sieht. Aber bei Corona und beim Thema Einwanderung kann man sicher sein, dass diese Koalition stets die falsche Maßnahme ergreift, wenn sie sich abseits von PR-Aktionen überhaupt zum Tätigwerden aufraffen kann. Das stellt sie mit dieser nunmehrigen Mischung aus Schutzhaft und Impfdruck wieder einmal unter Beweis. Während die Ungeimpften aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgesperrt werden, sind die vermeintlich durch eine Impfung Geschützten weiterhin überall unterwegs und dafür verantwortlich, dass das Virus weiterverbreitet wird. Die Corona-Lage in Österreich wird sich durch die Schutzhaft für Ungeimpfte nicht verbessern. Neben sozialen Kontakten auf Adventmärkten und bei Weihnachtsfeiern sind vor allem auch all jene betroffen, die im Krankenhaus oder in einem Seniorenheim leben. Auch sie dürfen von Ungeimpften nicht besucht werden. Das ist an sozialer Eiseskälte nicht zu überbieten. Sie glauben also nicht, dass die nunmehrige „vierte Welle“ eine Pandemie der Ungeimpften sein wird, wie die Regierung und ihr Expertengremium warnen? Kickl: Die monothematische Ausrichtung der türkis-grünen Bundesregierung in Richtung einer hohen Impfquote wird in Österreich nicht nur „Weil sich die Impfung nicht als der von der Regierung behauptete „Gamechanger“ erweist, schiebt diese uns den „Schwarzen Peter“ zu.“ Foto: NFZ weiterhin viel Schaden anrichten, sie wird das Land auch nicht aus der Coronakrise führen. Der türkise Kanzler und sein grüner Gesundheitsminister haben ja offen zugegeben, dass die „2G-Regel“ nicht dazu dient, die Infektionszahlen zu drücken, sondern die Ungeimpften zur Nadel zwingen soll. Sie glauben, wenn man die Menschen lange genug quält, sie jetzt ohne Impfpass nicht mehr ins Café, ins Restaurant, in ein Hotel oder zum Frisör gehen dürfen, dann werden sie sich impfen lassen. Dabei wissen doch alle, die sich die Zahlen etwas genauer ansehen, dass eine hohe Impfquote kein Garant für niedrige Infektionszahlen ist. Das hat sich im Sommer in Israel gezeigt und jetzt in Dänemark und Island. Eine Ende September 2021 veröffentlichte Studie der Universität Harvard hat den Zusammenhang zwischen Impfquote und Infektionszahlen in 68 Ländern und knapp 3.000 US-Bezirken untersucht. Das Ergebnis: E i n e hohe Impfquote ist keine Garantie für geringe Infektionszahlen. Und ausgerechnet die „Corona-Querdenker“ aus Schweden weisen derzeit die niedrigste Infektions- und Hospitalisierungsrate in Europa aus. Die Regierung und die ihr ergebenen Medien machen die FPÖ für die niedrige Impfquote und die steigenden Infektionszahlen verantwortlich. Was sagen Sie dazu? Kickl: Wir haben die Regierung schon im Frühjahr gewarnt, sich nicht blind auf die Impfung zu verlassen, sondern sich auch auf die Krankheitsbehandlung und die Spitalssituation zu konzentrieren. Jetzt hat sich die Impfung nicht als der von der Regierung behauptete „Gamechanger“ erwiesen, und man schiebt uns den „Schwarzen Peter“ in die Schuhe. Dabei haben wir der Koalition schon einen Ausweg aus dem Impf-Irrweg präsentiert: Eine flächendeckende Antikörper-Erhebung, PCR-Tests bei Infizierten mit Symptomen und deren sofortige ärztliche Behandlung, statt sie in Quarantäne zu schicken und zu warten, ob sie „spitalsreif“ erkranken. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit größer, dass man schwere Verläufe verhindern kann. Das würde unser Gesundheitssystem entlasten und es zusätzlich überflüssig machen, gesunde Menschen mit den unsinnigen „G-Regeln“ aus dem öffentlichen Leben auszusperren. Aber stattdessen mobilisiert unser glorreicher Innenminister zu den 4.000 Streifenpolizisten zusätzliche 800 Beamte für die „2G-Kontrollen“. Wahrscheinlich sind das jene 800 Beamte, die er im September als „Empfangskomitee“ für illegale Einwanderer an die Grenze geschickt hat. Damit erklärt sich auch, weshalb das Innenministerium bis zum Jahresende nicht mehr 30.000, sondern bereits mehr als 40.000 neue Asylanträge erwartet. Fotos: FPÖ Kärnten/Oskar Pollak Thema der Woche Das Erfolgsprojekt „Freiheitstour“ fan Die Rückk Die Freiheitlichen plädiere Während die Koalition mit der „2G-Regel“ den von der FPÖ befürchteten nächsten Schritt zum „Impfzwang“ setzt, plädieren die Freiheitlichen für ihren „Plan B“. „Die Erzählung von Türkis-Grün, dass jeder ohne Corona-Impfung schwer erkranken wird, hält einer Prüfung nicht stand und ist menschenverachtende Propaganda“, kritisierte Kickl die Entscheidung der türkis-grünen Koalition zum De-facto-Lockdown für Ungeimpfte. Im Rahmen seiner „Freiheitstour“ präsentierte er in Kärnten die Details des freiheitlichen Wegs aus dem koalitionären Zwangsregime zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: „Das ‚B‘ im ‚Plan B‘ steht für eine Besserung im Bereich der derzeitigen Behandlung sowie für die Bewahrung der Grund- und Freiheitsrechte und die Befreiung aus einem System der Unterdrückung und des Zwangs, das die Regierung ausgerollt hat unter der Schutzbehauptung der Gesundheit.“ Es brauche auf mehreren Ebenen einen Strategiewechsel in der Corona-Politik. Das Ziel müsse es

Nr. 45 Donnerstag, 11. November 2021 g Innenpolitik 5 d auch letztes Wochenende in Kärnten großem Anklang in der Bevölkerung, die ein Ende der Zwangsmaßnahmen herbeisehnt. ehr zur medizinischen Normalität n für einen Strategiewechsel auf mehreren Ebenen in der Corona-Politik sein, den Menschen nicht notwendige Angst zu nehmen und stattdessen evidenzbasierte und begründete Zuversicht zu verbreiten. Impfung ist nicht das Allheilmittel Österreich sei mit seiner Impfquote von 65 Prozent kein Sonderfall in Europa, betonte der FPÖ-Parteichef, denn auch in anderen Ländern mit einer deutlich höheren Quote wie Dänemark, Island oder Großbritannien gingen die Zahlen nach oben. Der mit Hilfe von Ärzten und Experten entwickelte „Plan B“ der FPÖ setze auf drei Punkte, der auch die Impfung beibehalte, aber strikt nach dem Prinzip der Freiwilligkeit: „Jeder, der sich impfen lassen will, soll das tun. Aber nicht in der Impfstraße oder an der Supermarktkasse, sondern nach einem Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens. Für die Impfung von Kindern und Jugendlichen gibt es derzeit keinen Grund.“ Wer sich gegen die Impfung entscheide, dem dürfen daraus auf keinen Fall Nachteile erwachsen, betonte der FPÖ-Chef. Der zentrale zweite Punkt des „Plan B“ betreffe die Frage der Testungen. Die Basis dafür soll eine flächendeckende Antikörper-Erhebung sein. Denn nur dann wisse man, wer sich nicht infizieren kann und wer mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einer Infektion geschützt sei. Feststellung des Immunitätsstatus Das sollte auch für Geimpfte gelten, die eine Auffrischung, den „dritten Stich“, überlegen, betonte FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak: „Wissenschaftliche Studien aus Israel und Deutschland zeigen, dass eine erneute Impfung mit mRNA-Impfstoffen bei einem hohen Antikörper-Titer mit einem deutlich erhöhten Risiko von schweren Impfreaktionen und Nebenwirkungen einhergeht.“ Bei all jenen, die keine oder zu wenige Antikörper haben, sollte mit PCR-Tests gearbeitet werden, sobald sie Symptome zeigen würden. Dann müsse aber sofort ein Arzt die Behandlung des an Corona erkrankten Patienten übernehmen, forderte Kickl: „Wir kehren damit zur medizinischen Normalität zurück. Die Betreuung von Infizierten und Erkrankten darf nicht in irgendwelchen Märkten und Callcentern erfolgen, sondern muss vom Arzt übernommen werden.“ Auch die Impfung gehört zum „Plan B“, aber nur auf freiwilliger Basis. Foto: EU Individuelle Behandlung statt Lockdown für alle Der dritte Punkt und das Herzstück des „Plan B“ sei, so Kickl, eine frühzeitige Behandlung Corona-positiver Menschen, damit ein schwerer Krankheitsverlauf mit Hospitalisierung verhindert werden könne: „Bei Covid 19 handelt es sich um eine Virusinfektion der oberen Atemwege. In dieser Phase gibt es eine Reihe zugelassener Medikamente, die – vom Arzt auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten – zur Anwendung kommen sollten.“ Für die mögliche zweite Phase, die Entzündungsphase der Gefäßwände, gebe es ebenfalls bereits ein hohe Anzahl an Medikamenten, die schon jetzt im Einsatz seien und die sich bewährt hätten. „Es gibt kein Patentrezept für alle. Aber es gibt ein sehr gutes Arsenal an medikamentösen Wirkstoffen, die ein Arzt auf Basis des individuellen Risikoprofils des Patienten anwenden kann und soll. Das entlastet unser Gesundheitssystem, an dem letztlich auch das Herunterfahren unseres ganzen Landes hängt – Stichwort Lockdown“, betonte der freiheitliche Bundesparteiobmann.

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