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Weg mit der Verfassung, her mit der Impfpflicht?

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FPÖ fordert Vorab-Entscheid des Verfassungsgerichts zu geplanter Impfpflicht

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Foto: Fotostudio Meister Foto: Imago Images dst.at/cartoons Foto: Jürgen Radspieler ANZEIGE öste reichischer Foto: Andreas Tröster 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Florian Klenk @florianklenk Und darauf hätte ich gerne politische Antworten (von linker Seite?), wie man dieses völlig desorientierte, gesellschaftsvergessene und von Fake-News verseuchte Milieu wieder re-sozialisiert ohne sich ihm anzubiedern. Also: Politische Führung statt populistischer Verführung. Isabelle Daniel @isabelledaniel Ich pack die Deutschen nicht. Sorry, aber was haben die jetzt gegen Moderna? Hä? GEFÄLLT MIR 20. November 2021 18:42 Wer nicht links denkt, muss „resozialisiert“, also umerzogen werden, siehe Stalin, Mao oder Pol Pot. 21. November 2021 22:37 Dasselbe wie Norweger, Dänen und Schweden: Keine Impfung der Unter-30-Jährigen und Schwangeren, wegen der Nebenwirkungen. Recherchieren S‘mal wieder, Frau Kollegin. TELEGRAM Herbert Kickl 22. November 2021 Türkis-Grün schadet dem Ansehen Österreichs im Ausland! Was ist eigentlich mit Herrn Van der Bellen los, der genau dieses Ansehen immer so explizit erwähnt hat? Er schweigt und schweigt! 5.401 Personen gefällt das. Schräg, wenn Kroatiens Staatspräsident unseren Bundespräsidenten auffordern muss, tätig zu werden. ORF verstärkt mit Impf-Lotterie Anbiederungskurs an Regierung Statt objektiver Information rührt der ORF die Impf-Werbetrommel Wenn du glaubst, schwachsinniger geht es nicht mehr, dann kommt der ORF daher, kritisierte FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker den jüngsten Coup der Küniglberger in Sachen Regierungsanbiederung. Dass sich der ORF längst zum Sprachrohr der türkis-grünen Regierungspropaganda inklusive eindimensionaler Versteifung auf die gar nicht so effektiv wirkende Impfung aufgeschwungen hat, ist für Hafenecker wenig überraschend. FPÖ IN DEN MEDIEN Die überraschend hohe Teilnehmerzahl an der FPÖ-Demonstration am vergangenen Samstag lässt die Medien nicht ruhen und bescherte den Lesern eine Vielzahl an „Relativierungsartikeln“. So brachte der „Standard“ neben den üblichen Diffamierungen Der ORF ist immer wieder gut für besondere Einfälle. Am vergangenen Donnerstag, als der „Lockdown für alle“ für die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg bekannt wurde, organisierten die Programmmacher eiligst einen „Runden Tisch“. Tags darauf, als die Regierung einen „harten Lockdown“ für ganz Österreich und eine Corona-Impfpflicht ankündigte, war es vorbei mit dem hektischen Treiben am Küniglberg: keine Sondersendungen, kein runder Tisch. Das ist bezeichnend für den Staatsfunk, der sich als besonders treuer Mitstreiter der Regierung entpuppt. Als erstes Unternehmen Österreichs stellte der ORF seinen Kommentar 28 | DIENSTAG, 23. NOVEMBER 2021 DER ∂TANDARD R NACH DEN CORONA-DEMOS Die stille Mehrheit David Krutzler und 40.000 Teilnehmer kamen am Samstag zur großen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen und die angekündigte Impfpflicht in die Wiener Innenstadt. Am Sonntag waren es 6000 bei der Protestaktion der impfkritischen Partei MFG in Linz. Das sind schon beeindruckend hohe Zahlen. Und die inhomogene Masse – bestehend aus einigen bürgerlichen Impfskeptikern, Maßnahmenkritikern mit Hang zu FPÖ und MFG sowie Rechtsextremen und Hooligans – war auch dementsprechend laut. Sie sind aber deshalb lange nicht „das Volk“ oder „die Mehrheit“. Da können sie noch so brüllen. Es gibt nämlich weitaus beeindruckendere Zahlen. Am Samstag, dem Tag der Wien- Demo, ließen sich 86.000 Menschen in Österreich sehr viel stiller impfen. Am Freitag waren es mehr als 136.000 – der zweithöchste Wert seit dem Impfstart. Hier ließe sich natürlich einwerfen, dass der Großteil Booster-Impfungen waren: also Impfungen von Personen, die schon zuvor impfwillig waren. Alleine in den letzten sieben Tagen erklärten sich aber auch mehr als 107.000 Menschen zu einem Erststich bereit. Natürlich werden hier nicht alle plötzlich einen Meinungsschwenk hingelegt haben. Die 2G-Regel und der Lockdown für Ungeimpfte haben sicherlich Druck erzeugt, Impflotterien eventuell einen Anreiz. Aber es zeigt sich, dass bei noch Ungeimpften Bereitschaft da ist, Solidarität zu zeigen. Die Minderheit der Ungeimpften stellt aktuell nur noch auf den Intensivstationen die Mehrheit: In Oberösterreich etwa sind von 123 Covid-Intensivpatienten 98 ungeimpft. IST DIE SCHULREGELUNG GELUNGEN? Nicht noch mehr schaden András Szigetvari Wir stehen vor einem großen Problem, so viel steht fest. Die Corona-Inzidenzen steigen, das Land steuert wieder mit einem Lockdown dagegen. Aber diesmal wird in den Schulen für all jene, die das wollen, regulärer Unterricht angeboten. Und das ist gut so. Der Kampf gegen die Pandemie wurde schon zu oft auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Ein Volksschüler in der dritten Klasse hat noch kein normales Schuljahr erlebt, 39 Wochen waren die Schulen seit Pandemiebeginn ganz oder teilweise zu. Das ist unverhältnismäßig. Ja, schwere Corona-Erkrankungen bei Kindern kommen vor, auch Long Covid und die gefährliche Multi-Entzündungserkrankung PIMS. Laut einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie sind diese Fälle aber derart selten, dass sie nicht als Argument für „schwerwiegende und schädliche Eingriffe in den Alltag von Kindern herhalten“ können. Schulschließungen sind solche schädlichen Eingriffe. Viele Kinder lernen im Distance-Learning weniger, haben kaum Sozialkontakte. Jene, die hinterherhinken, fallen weiter zurück. Ehe wir Schulschließungen diskutieren, sollten alle weniger schädlichen Maßnahmen ausgeschöpft sein. Das sind sie noch nicht, Stichwort flächendeckendes Homeoffice. Deshalb sollen Schulen offen bleiben, zumindest für jene, die wollen. Umso mehr, als viel getestet wird und es Impfungen für alle ab zwölf gibt – in einigen Bundesländern auch für Jüngere. PRO Eltern in der Zwickmühle Irene Brickner Im Vergleich zu den Lockdowns, die wir schon erleben durften, ist man in Sachen Elternverwirrung und Lehrerüberlastung jetzt noch einen Schritt weitergegangen. In früheren Holzhammerphasen war zumindest klar, dass die Schule nur eine betreuende Funktion hatte, weil es zwecks Fallzahlverringerung angeraten war, die schulischen Kontakte von Kindern zu unterbinden. Diesmal hingegen wird Müttern und Vätern auch die epidemiologische Entscheidung aufgebürdet – und dem Lehrpersonal die Doppelbelastung eines Hybridunterrichts. Und zwar mit Argumenten, die widersprüchlicher nicht sein könnten. Der Präsenzunterricht finde in der Schule statt, die Kinder in ihre Klassen zu schicken sei voll okay, lautet die eine Message. Man solle die Kinder tunlichst zu Hause behalten, denn die Inzidenzen seien besonders in den jungen Jahrgängen rasend hoch, besagt die andere. Ein klarer Fall einer Zwickmühle. Das sät Zwietracht in den Familien. Neigt ein Elternteil einer rein naturwissenschaftlichen Einschätzung der Pandemielage zu, während dem oder der anderen der daheim isolierte Nachwuchs leidtut, ist Streit programmiert. Hinzu kommt Zorn auf die Politik, die die Situation ohne rechtzeitiges Gegensteuern so weit eskalieren ließ – und die sich nun durch derartige Sowohlals-auch-Regelungen aus der Affäre zieht. Sicher ist: Zur allgemeinen Beruhigung trägt das nicht bei. KONTRA Wir blinden Corona-Nationalisten! Quer durch die EU irren Regierungen und Parteien durch die Pandemie, jeder für sich Q uer durch die Europäische Union, in unserem gemeinsamen Europa also, nimmt die jüngste Corona- Infektionswelle gleich doppelt gefährliche Dimensionen an – medizinisch und politisch. Alarmierend sind nicht nur die eskalierenden Zahlen von Patienten in Spitälern, auf Intensivstationen – sondern auch die der Toten. Die EU driftet als Solidargemeinschaft auseinander. Beispiel Rumänien. Dort starben in den vergangenen zwei Wochen 4200 Menschen an Covid-19, ohne dass das in anderen Teilen der Union oder bei der EU-Kommission in Brüssel auf besondere Aufmerksamkeit stieß. In Deutschland debattiert man derweil lieber dar - über, ob die Bürger den Impfstoff Moderna, den „Rolls Royce“ der Wirkstoffe, akzeptieren müssen, weil der „Mercedes“ von Biontech/Pfizer knapp wurde. Oder: Die Regierung in Wien hat nach wochenlanger Ignoranz der Gefahr nicht nur einen harten Lockdown für alle verhängt, sondern gleich eine Impfpflicht für alle angekündigt. Die gibt es nirgendwo in Europa. Impfpflicht im Gesundheitswesen hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bereits Mitte Juli angeordnet, was in Wien kaum jemand interessierte, weder Regierung noch Opposition, weil unpopulär. Umso drastischer wirkt die Wende, die Partner blicken nun neugierig nach Mitteleuropa. Was droht da? n Deutschland beginnt die Impfpflichtdebatte gerade, obwohl gerade das Ende der „pandemischen Notlage“ beschlossen wurde. Wäre Letzteres in Spanien oder Portugal geschehen, wäre es klar. Diesen beiden Ländern ist es längst gelungen, mehr als 85 Prozent der Bevölkerung zu impfen, die Infektionszahlen sind im Keller. Das alles zeigt: Anstatt dass die EU zusammenrückt, dass die Staaten bei der Bekämpfung der Pandemie eng kooperieren, Best Practice betreiben, Maßnahmen abstimmen, driften sie eher noch auseinander. Die Regierungen (und innerhalb der Staaten die Parteien) werkeln vielfach allein vor sich hin, jeder nur für sich, auf den eigenen Vorteil bedacht. Genau das ist ein schwerer Fehler: Das Wesen einer Pandemie ist ihre grenzüberschreitende Wirkung, genau so muss man sie auch bekämpfen. In einer EU, die in Sonntagsreden die offenen Grenzen als zentrale Errungen- I Thomas Mayer schaft feiert, die sich als oberste Bewahrerin von Freiheit, Sicherheit und Recht der Bürger zu deren Schutz sieht, ist das eine vergebene Chance. Bis zum Sommer wurde gezeigt, dass Länder erfolgreich kooperieren können, wenn die Not dazu zwingt: Die Entwicklung von Impfstoff gegen Corona, der Wiederaufbaufonds, der grüne Pass sind positive Beispiele. Aber seither sind Solidarität und verstärkte Kooperation wie abgerissen. Die Folge: Neben der Viruswelle läuft eine beunruhigende Welle der politischen Radikalisierung, eine Spaltung der Gesell- KOPF DES TAGES schaften, die immer aggressivere wechselseitige Zuweisung von Schuld an der Misere in der Bevölkerung. In den Niederlanden, aber auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel gibt es seit Tagen Straßenschlachten von Gegnern der Anticoronamaßnahmen, brennen Polizeiautos. Der Streit darüber, ob Masken gegen das Virus schützen oder nicht, ob man einen oder zwei Meter Abstand halten soll, das war gestern. Es klingt wie nationaler Kinderkram von 2020. Heute ginge es längst darum, maximal von anderen zu lernen, zu überzeugen, nicht nur im eigenen Land, sondern vernetzt. Impressum und Offenlegung: Herausgeber: Oscar Bronner; Geschäftsführung: Mag. Alexander Mitteräcker; Verlagsleitung: Martin Kneschaurek; Chefredaktion: Dipl.-Biol. Martin Kotynek, Stellvertretung: Mag. Rainer S chüller, Nana Siebert, Mag. Petra Stuiber; Eigentümerin (100%) / Medieninhaberin, Verlagsort, Redaktions- und Verwaltungsadresse: STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H., A-1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 13; Hersteller, Herstellungs- und Erscheinungsort: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, 1232 Wien, Richard-Strauss-Straße 16; Telefon: 01 53170, Fax-DW: Redaktion: 131, Anzeigen: 485, Abo: 330; E-Mail-Adressen: vorname.zuname@derStandard.at, leserbriefe@derStandard.at, aboservice@derStandard.at, anzeige@derStandard.at; Internet: https://abo.derStandard.at; Abo-Preise Inland (in Klammern für Studierende/Schüler) jährlich: € 551,– (342,–), monatlich: € 52,50 (33,–), für einzelne Wochentage – pro Tag und Jahr: € 116,– (76,–); Abo-Service: 0800 501 508; A le Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs 1 Urheberrechtsgesetz: © STANDARD Verlagsgese lschaft m.b.H., Art-Copyright: VBK, Wien; Reichweite: MA 2021: 7,3%, 549.000 Leser; ÖAK-geprüfte Auflage; Offenlegung gem. § 25 MedienG und ausführliches Impressum siehe: https://about.derStandard.at/impressum Dem Ehrenkodex der österreichischen Presse verpflichtet. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Hafenecker: Grenzenlose Anbiederung des ORF an die Koalition. Öffentlich-rechtliche Entblödung „Anscheinend will man sich damit bei der Koalition für die GIS-Gebührenerhöhung bedanken, mit der den Bürgern noch tiefer in die Geldbörse gegriffen wird“, erklärte der FPÖ-Mediensprecher in Hinblick auf die jetzt im „öffentlich-rechtlichen Auftrag“ abgehaltene Lotterie. Um den Österreichern den „Pieks“ schmackhafter zu machen, werden 1.000 Preise ausgelost, darunter ein Fertigteilhaus. „Mit der Wahl des türkisen Erfüllungsgehilfen Weißmann zum Generaldirektor kennt die offenkundige Anbiederung an den Chaos-Kurs dieser Bundesregierung schon vor dessen Amtsantritt wirklich keine Grenzen mehr“, empörte D Mit gefälschtem Impfpass ins Abseits ie Pandemie treibt mittlerweile seltsame Blüten. Wegen des Vorwurfs, ein Impfzertifikat gefälscht zu haben, ermittelt die deutsche Staatsanwaltschaft gegen den Fußballtrainer Markus Anfang. Der 47- Jährige trat nach anfänglichem Dementi von seiner Funktion als Betreuer des Zweitligisten Werder Bremen zurück. Auch sein Co-Trainer Florian Junge geht, gegen ihn wird ebenfalls ermittelt. Das örtliche Gesundheitsamt hatte wegen Ungereimtheiten bezüglich Anfangs Impfpasses Anzeige erstattet. Eine Chargennummer des Impfstoffs soll nicht existieren, der Termin der Zweitimpfung sich mit einem Trainingslager des Klubs im Zillertal überschnitten haben. Ein weiteres Detail, das die Behörden stutzig machte: Laut Dokument erhielt Anfang im April die erste Impfung und im Juli die zweite. Warum begab er sich dann im August aufgrund eines Verdachtsfalls in der Mannschaft als offiziell Ungeimpfter in Quarantäne, wenn er das laut Impfpass gar nicht mehr musste? Sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten, wäre das freilich ein fatales Signal in Zeiten von rasant steigenden Infektionszahlen. Bremens Fußballfans ist das Lachen zumindest nicht gänzlich vergangen. Beim Duell mit Schalke 04 Seite 18 ŝ Montag,22. November 2021 Gegen den deutschen Fußballtrainer Markus Anfang wird ermittelt. STEIERMARK Montag,22. November 2021 STEIERMARK ŝ Seite 19 § Karlheinz Tscheliessnigg musste gehen, weil er sich nicht impfen ließ § Vonseinen Mitarbeitern forderte er das aber ein § Für Ärzte-Vertreter war Rücktritt überfällig Scharfe Kritik am Spitals-Chef: Beratungsresistent und starrsinnig: So beschreiben Mitarbeiter Noch-Spitals- Boss Karlheinz Tscheliessnigg, als Leiter der steirischen Krankenanstaltengese lschaft Kages „Herr“ über 18.200 Me- ỳ Empört,dass sich der steirische Kages- Chef bis dato nicht gegen Covid impfen ließ: EikoMeister „Rechtsextremen und Hooligans“ die „stille Mehrheit“ ins Spiel, die dem erhöhten Druck der Koalition nachgibt und sich impfen lässt. Wird das Blatt demnächst auch die Nichtwähler als „stille Mehrheitspartei“ loben? Brisante Details zu Bildungs- und Sprachkenntnissen von Asylberechtigten in der Foto: Christian Jauschowetz ortet „fatales Signal“. diziner und Pflegekräfte.Während ervon ihnen eine Impfung verlangte, drückt er sich selbst vom Stich. Für Eiko Meister, den Sprecher der steirischen Spitalsärzte, ist sein Rücktri t daher „überfä lig“. ỳ Der tiefeFa l des steirischen Spitzen-Mediziners: Karlheinz Tscheliessnigg musste auf Druck der Landespolitik gehen. am Wochenende bat so mancher Zuschauer um Einlass bei einer 4G-Veranstaltung: geimpft, genesen, getestet und gefakt. Für Markus Anfang könnte es das größte Eigentor seiner Karriere sein. Seine Laufbahn als Profi begann der Kölner bei Fortuna Düsseldorf, seine größten Erfolge feierte er aber in Österreich. Für FC Tirol Innsbruck absolvierte der Mittelfeldmotor 127 Spiele, gewann zwischen 2000 und 2002 drei Meistertitel. Kurz darauf gingen die Tiroler in Konkurs und Anfang nach Kaiserslautern. 2008 kickte er noch einmal wenige Monate für die in der zweiten Liga spielenden Innsbrucker. Zwei Jahre später wechselte der Patchwork-Familien-Vater von fünf Kindern ins Trainergeschäft. Der Aufstieg mit Holstein Kiel in die zweite Bundesliga war eine Art Meisterstück. In Bremen übernahm er im Sommer, nach dem ersten Abstieg aus der deutschen Bundesliga seit 41 Jahren für den deutschen Traditionsklub. Noch vor einer Woche sagte Anfang zur Debatte über eine Impfpflicht für Spieler und Personal: „Ich bin selbst geimpft, aber jeder darf seine Entscheidung treffen.“ Es könnte sich im Nachhinein um eine bemerkenswert dreiste Aussage gehandelt haben. Florian Vetter In der Kages war es zwar ein o fenes Geheimnis, dass sich deren Chef nicht gegen Corona impfen ließ –dass er seine starrsinnige Haltung aber auch noch wortreich öffentlich verteidigte, brachte am Samstag das Fass zum Überlaufen. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfe räumte dem 74-Jährigen die gesichtswahrende Möglichkeit ein, selbst den Rücktri t per 1. Dezember einzureichen –umsoseinem Rausschmiss zuvorzukommen (wir berichteten). Ein Schri t, der für viele zu spät kam, dürfte Tscheliessniggs kritische Haltung doch dafür verantwortlich sein, dass sich viele Krankenhaus-Angeste lte auch nicht immunisieren ließen. 3,2 Millionen €für arbeitslose „Er hat Öl ins Feuer gegossen!“ Entsprechend scharf reagiert Eiko Meister, Sprecher der steirischen Spitalsärzte, im Gespräch mit der „Krone“: „Tscheliessniggs Abgang war überfä lig. Dass sich jemand in dieser Positio nicht impfen lässt, war mehr als unverantwortlich und ein fatales Signal.“ Und er macht auch kein Hehl daraus, dass der Spitäler-Boss die dramatische Situation verkannt haben dürfte: „Auf den Intensivstationen herrschten teils chaotische Zustände!“ Meister ho ft künftig auf mehr Vernunft in der Kages-Chefetage: „Jetzt muss jemand an die Spitze, der auf seine Mitarbeiter hört und nicht zusätzlich Öl ins Feuer gießt.“ erfragte laut „Kleine Zeitung“ die steirische FPÖ. Arbeitslose Asylberechtigte erhielten im ersten Halbjahr 2021 an die 3,24 Millionen Euro vom AMS. Erschreckend dabei: 65 Prozent der Asylanten verfügen trotz der AMS-Deutschkurse über so geringe Sprachkenntnisse, dass § Brisantes Zahlenmaterial des AMS Steiermark § Der Großteil der Asylberechtigten verfügt über keine Pflichtschulausbildung Wegen der explodierenden Zahlen an Asylverfahren ist damit zu rechnen, dass auch zukünftig ein reger Zustrom an Arbeitslosen ins System stattfindet. FPÖ-Landtagsabgeordneter Marco Tri ler Foto: Christian Jauschowetz Das brisante Zahlenmaterial zum steirischen Arbeitsmarkt, mit dem die FPÖ nun aufwartet, wird für Diskussionssto f sorgen: Bei 64,5 Prozent der Flüchtlinge sind kaum Sprachkenntnisse vorhanden, 77,2 Prozent der arbeitslosen Asylberechtigten können keine oder maximal eine Pflichtschulausbildung vorweisen. Ihr Anspruch auf AMS-Geld ist von 2019 auf 2020 aber um 36,6 Prozent gestiegen! Asylberechtigten ohne Job zahlte das AMS im ersten Halbjahr 2021 3,24Mi lionen Euroaus Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Obhut des Arbeitsmarktservice GISBÄRS TV-NOTIZ Mitarbeitern die Rute ins Fenster. Wer bis zum Jahresbeginn 2022 nicht geimpft ist, der hat künftig keinen Platz mehr am Küniglberg. Ein wahres Meisterstück leisteten die Staatsfunker auch bei der Pressekonferenz des Innenministers, in der dieser über den Polizeieinsatz bei der großen Freiheitsdemo in sich Hafenecker über die fragwürdige Aktion des Staatsfunks. Er erinnert daran, dass es eigentlich Auftrag des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks sei, Bürger „umfassend und objektiv zu informieren“, aber nicht einseitige Regierungspropaganda zu produzieren und dann auch noch eine gebührenfinanzierte Lotterie für eine Impfung mit fragwürdigem Schutzeffekt abzuhalten. Gerald Schwaiger Dramatische Lage verkannt? „Auf den Intensivstationen herrschten chaotische Zustände!“ Flüchtlinge Die Zahlen des steirischen Arbeitsmarktservices, die der „Steirerkrone“ vorliegen, sind brandaktue l: Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren durchschni tlich 1725 Asyl- bzw. subsidiär Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet, der Großteil von ihnen war unter 45 Jahre alt. 77,2 Prozent der Flüchtlinge ha ten keinen oder nur einen Pflichtschulabschluss. In der von den Freiheitlichen angefragten Datenerhebung wurden auch die Sprachkenntnisse der Asylberechtigten ohne Job ausgewertet: Mit Stand Jänner 2021 kannten 56,8 Prozent der 2337 damals arbeitslos gemeldeten Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten lediglich Grundbegri fe unserer Sprache – 7,6 Prozent verfügten über keinerlei Deutschkenntnisse. „In Österreich werden in a len Bereichen gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. 65 Prozent dieser Personen sind für den heimischen Arbeitsmarkt mehr oder weniger unbrauchbar“, poltert FPÖ-Sozialsprecher Marco Tri ler. Sauer stößt dem obersteirischen Abgeordneten auch das ausbezahlte AMS-Geld auf: Die Steuerzahler mussten im Jahr 2020 rund 6,55 Mi lionen Euro, im ersten Halbjahr 2021 schon 3,24 Mi lionen berappen. „Von 2019 auf 2020 ist das eine Steigerung von 36,6 Prozent!“ Für Schulungsmaßnahmen der Flüchtlinge wurden laut AMS 2020 13,6 Mi lionen Euro aufgewandt, diese Kosten lagen in den ersten sechs Monaten 2021 bereits bei 12 Mi lionen. JörgSchwaiger sie de facto unvermittelbar sind. Wien Bilanz zog. Nehammer begann mit 20-minütiger Verspätung. Die Zeit „überbrückte“ der ORF in seiner „TVthek“ mit einer Nahaufnahme eines BMI-Monitors, der drei Bilder in Endlosschleife zeigte. Zwei davon zeigten ein in Linz in Brand gesetztes Polizeiauto, das dritte eine nichtssagende Aufnahme von der Wien-Demo ohne Spur von Gewalt. Wie jetzt bekannt ist, wurde der Brandanschlag auf das Polizeiauto von einer Migrantenbande verübt und hatte mit der Demo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung nichts zu tun. Das erwähnten aber weder der Innenminister, noch der ORF mit keinem Wort. ein guter Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Öste reichs Werbung informiert und so Entscheidungsfreiheit garantiert. Mehr zur ethischen Verantwortung von Werbung sowie zur Informationsfreiheit und Selbstbestimmung der KonsumentInnen auf der unabhängigen Pla tform zur Selbstregulierung der Werbewirtschaft: werberat.at mit freundlicher Unterstützung von Foto: NFZ

Nr. 47 Donnerstag, 25. November 2021 g Alle Wege führen zum Michaelerplatz Ein ganzer Platz als Freiluftmuseum Ich weiß, daß ich hier und jetzt dem Kollegen Hannes Wolff ein bisserl in die Quere komme, aber was soll’s, als Ausgesperrter mach ich mich eben wie er auf Spaziergänge. Unter dem Stichwort „Museum“ rangiert nämlich auch der Michaelerplatz. Da fällt den eher Älteren auf, daß es das „Michaeler Bierwirtshaus“ nicht mehr gibt, da ist jetzt – glaub ich – ein Laden für Jagdkleidung untergebracht. Das ist sehr schade. Nicht nur, weil es von Josef Weinheber großartig in seinem „Phäaken“ unsterblich gemacht wurde, sondern weil es einfach fehlt. Platz-Mangel Wien ist ja im Gegensatz zu Rom eh nicht imstande, schöne und „bewohnbare“ Plätze zu schaffen (schaun Sie sich den Schwarzenbergplatz an, grauslicher kann man den ja nicht verunstalten). Hier wäre eine Gelegenheit, in Nachbarschaft herrlicher Bauwerke einladende Gastronomie zu etablieren, aber es soll eben nicht sein. Und seit 2017 fehlt auch das Café Griensteidl. 1847 wurde es errichtet, um dann zweimal wiedereröffnet zu werden. In seiner Blütezeit waren dort Größen wie Peter Altenberg, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, Fritz Kreisler, Felix Salten, Arthur Schnitzler, Hugo Wolf, Stefan Zweig, Arnold Schönberg zu Gast. Jetzt ist es eine Billa-Filiale. An irgendwelche Bemühungen der Stadt Wien, das Café zu erhalten, kann ich mich nicht erinnern. Ja, und als Museum gibt’s hier vor allem die Ausgrabungen römischer Bauten. Von der Lagervorstadt Canabae sind da noch die teilweise recht gut erhaltenen Reste von vier Häusern erhalten. An einem von ihnen hat man festgestellt, daß es dazumal Fußbodenheizungen und auch Wandheizungen gab. Ein kleiner Freskenrest mit Weinranken ist noch sichtbar. Römischer Verkehr Die Archäologen haben auch herausgefunden, daß diese Häuser bis ins 5. Jahrhundert bewohnt waren. Ein Ehrengrab ist übrigens auch FPÖ Bad Schallerbach bestätigt Gregor Binder Beim Ortsparteitag der Freiheitlichen in der vergangenen Woche wurde Obmann Gregor Binder (im Bild links) von den Mitgliedern der Freiheitlichen in Bad Schallerbach einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als weitere Mitglieder der Ortsparteileitung stehen Lukas Paulusberger (im Bild rechts), Kerstin Schatzlmayr, Ursula Paulusberger und Dietmar Hochrainer dem wiedergewählten Ortsparteiobmann unterstützend zur Seite. Bezirksparteiobmann Wolfgang Klinger (Bildmitte) gratulierte den Mitgliedern der Ortsparteileitung zu ihrer Wahl und lobte die gesamte freiheitliche Ortsgruppe vor allem für ihren Einsatz im vergangenem Wahlkampf. Foto: FPÖ Bad Schallerbach Foto: Stadt Wien da. Und daß es hier schon in der Römerzeit zwar keinen Kreisverkehr, aber eine Kreuzung zweier Straßen gab, nämlich der Limesstraße und der übers Wiental führenden nach Sankt Pölten, damals Aelium Cetium, konnte ebenfalls Kultur/Blitzlicht 15 rekonstruiert werden. Die Frage der Öffnungszeiten und jene des Eintrittspreises muß hier freilich nicht gestellt werden. Die Zeugen der alten Römer kann man ganztägig gratis sehen. Herbert Pirker Wieder da: Rubbellos Adventkalender Mit dem Klassiker zur Vorweihnachtszeit bis zu 100.000 Euro gewinnen Er ist wieder da – der Adventkalender zum Rubbeln. Er zählt seit Jahren zu den beliebtesten Fixpunkten der Rubbellos-Familie und ist wohl die spannendste Alternative, um sich die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Vieles bleibt beim Adventkalender 2021 gleich, manches ist aber auch neu: Unter den 24 Rubbelflächen stecken wie gewohnt drei der Hauptgewinne in Höhe von 100.000 Euro und ebenfalls wie gewohnt, gewinnt jedes Los. Auch den „Geschenke-Bonus“, bei dem man mit drei Geldsack-Symbolen pro Spiel 1.000 Euro und mit drei Geldschein-Symbolen 3 Euro gewinnt, gibt es weiterhin. Neu hingegen sind die drei Bonusfelder, die an den großen grünen Geschenk-Päckchen zu erkennen sind: Findet man darunter das 5-Euro-Symbol, gewinnt man sofort 5 Euro in bar. Alle weiteren Symbole vergleicht man mit der Gewinntabelle auf der Rückseite des Loses. Die Gewinne starten bei 4 Euro. Die Ausschüttungsquote liegt bei 64 Prozent, die Chance auf einen Gewinn bei 1:1, d.h. jedes Los gewinnt. Das Los ist zum Preis von 10 Euro in allen Annahmestellen erhältlich. Ein Glückspaket als Geschenkset Fünf Rubbellose, praktisch verpackt, um 10 Euro mit garantiertem Gewinn Wenn schon ein einzelnes Rubbellos Freude bereitet, dann tun es fünf Rubbellose noch mehr. Noch dazu, wenn sie dem Beschenkten nicht nur in einer attraktiven Geschenkverpackung überreicht werden können, sondern auch einen garantierten Gewinn bereithalten. Rubbellose als „Glückspaket“ mit der Chance auf 10.000 Euro Gewinn: Das gibt es ab sofort in den Annahmestellen. Die Lose wurden eigens für das Glückspaket entworfen. Sie enthalten den Aufdruck „Alles Gute“ und sind klassische Rubbellose, das heißt, wird dreimal der gleiche Geldbetrag pro Los aufgerubbelt, hat man diesen Betrag einmal gewonnen. Der Hauptgewinn beträgt 10.000 Euro. Jedes Glückspaket beinhaltet mindestens einen Gewinn, und bis zu vier der fünf beigepackten Lose gewinnen. Die Ausschüttungsquote liegt bei 58 Prozent, die Chance auf einen Gewinn bei 1:1, d.h. jedes Glückspaket gewinnt. Das Lospaket ist zum Preis von 10 Euro in allen Annahmestellen erhältlich. Anzeige

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