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Volksbefragung über Russland-Sanktionen

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Österreicher sollen über den Erhalt des Wohlstandes im eigenen Land entscheiden

Anfang Juli. sich

Anfang Juli. sich dadurch aber nichts. Somit gilt auch im Endbericht, der am Montag vorgelegt wurde, dass die Treibstofffirmen die in Euro je Ba rel (159 l) seit Jahresbeginn erhöht. machen. Benzinpreis. einem Interview. Benzinpreis der ersten Junihälfte). zweiten Quartal ab.“ 160 150 140 130 120 110 100 90 80 70 60 sind.“ Rufnach Preisdeckel menarbeiten, um das Problem der internationalen Preisnotierungen in den Griff zu bekommen. Aus der Politik gab es Die höherenRohölpreise a leine halten. Megawattstunde. Die Ex-Ministerin leitet künftig Kärntner Finanzdaten-Spezialisten. die Politik verlassen. Wels Fotos: BMI/Tuma . 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Richard Schmitt @RichardSchmitt2 Wo sind denn alle diese Faktenchecker? Interessiert euch nicht, warum ein Ministeriums-Socialmedia-Account plötzlich ein Partei-Account ist? Sollte da nicht die bisher mit Steuergeld gelöhnte Bewerbung zurückbezahlt werden? Michael Jungwirth @MichelJungwirth Wallentin räumt ein, dass Stronach das sonntägliche Inserat in der @krone_at gezahlt hat - also Stronach, der ein paar Seiten zuvor in einem Interview gewürdigt wurde. GEFÄLLT MIR 22. August 2022 08:32 Würden Nicht-Grün-Politiker so für ihren Präsidentschaftskandidaten werben, hätte es schon Hausdurchsuchungen gegeben. 22. August 2022 10:51 Mut, Haltung, Unabhängigkeit waren wohl doch nur der Slogan für die Werbekampagne der Zeitung. TELEGRAM Herbert Kickl 20. August 2022 Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Heizsaison kommt mit großen Schritten näher. Eine Volksbefragung zu den Russland-Sanktionen muss so bald wie möglich durchgeführt werden. Grüne Minister werben auf Kosten der Steuerzahler für Van der Bellen Kogler, Gewessler und Zadic machen parteipolitische Wahlwerbung Über die Social-Media-Accounts werden Geld und Personal aus den grünen Ressorts zweckwidrig zugunsten von Herrn Van der Bellen eingesetzt. Vor allem auf Instagram posteten Vizekanzler Werner Kogler, Justizministerin Alma Zadić und „Klimaschutzministerin“ Eleonore Gewessler Fotos und Bildtexte, die für eine Unterstützungserklärung des um die Wiederwahl kämpfenden Bundespräsidenten werben. Zweckentfremdetes Steuergeld „Der Skandal an der Sache ist aber, dass diese Social-Media-Accounts mit finanziellen und personellen Ressourcen aus den jeweiligen Ressorts betrieben werden und es damit zu einer mutmaßlich zweckwidrigen Verwendung von Steuergeldern zugunsten des FPÖ IN DEN MEDIEN Dass die Spritpreise stärker steigen als der Rohölpreis hat jetzt auch die Bundeswettbewerbsbehörde festgestellt, berichte „Die Presse“. Vor Kriegsbeginn lag die Bruttomarge bei Diesel bei etwa acht Cent Jänner pro Liter, jetzt liegt Economist DIENSTAG, 23. AUGUST 2022 13 Raffinerien profitieren von Spritpreis Ukraine-Krieg. Die Raffinieren haben ihre Margen bei Benzin und Diesel verdreifacht,ergab eine Untersuchung der Wettbewerbsbehörde. Rechtfertigen wollten sich nur zwei Hersteller. Wien. Die Ölkonzerne verdienen gut an den Folgen des Ukraine- Kriegs. Ihre Bruttomargen bei Benzin und Diesel haben sich verdreifacht –und dieser Anstiegsei a lein „aus dem Anstieg der Rohölpreise nicht erklärbar“, schrieb die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) in einer Untersuchung zur Entwicklung der Treibstoffpreise bereits Doch die BWB-Experten wo l- ten ihre Ergebnisse nicht a leine stehen lassen. „Aufgrund der hohen volkswirtschaftlichen und sozialen Bedeutung des Themas sowie den dynamischen geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen war esder BWB wichtig,den betroffenen Marktteilnehmern die Möglichkeit einer Ste lungnahme zu geben.“Die großen Marktteilnehmer (OMV, Eni, She l, BP,Jet) hatten daran aber offenbar kein gesteigertes Interesse: Nur zwei der fünf übermittelten eine Ste lungnahme. Welche Firmen dies taten, istvertraulich. Die Antworten seien zwar „konstruktiv“ gewesen, an den Ergebnissen der vorläufigen Untersuchung ändert Nettomarge Benzin/Rohöl Krise und die steigenden Ölpreise nutzten, um ordentlich Gewinn zu Konkret:„Vor Kriegsbeginn lag die Bruttomarge bei Diesel im Durchschnitt bei etwa acht Cent pro Liter“, heißtesindem 103-seitigen Bericht „Branchenuntersuchung Kraftstoffmarkt“. Demnach erreichte die Bruttomarge „ein durchschnittliches Niveau von 24 Centpro Liter“. Ähnlich istesbeim Die BWB hat die Folgen der höheren Margen recht anschaulich aneiner Tankfü lung errechnet. Wäre die Bruttomarge der Tankste len und der Raffinerien nach Kriegsbeginn in der Ukraine unverändertgeblieben, hätten sich die Autofahrer bei einer 50-Liter- Rohölpreis „Brent“ Dieseltankfü lung 11,40 Euro und bei einer Benzinfü lung 12,60 Euro erspart (bezogen auf die Preise in Dass auch die Raffinerien unter den höheren Energiepreisen leiden und daher höhere Herstellungskosten haben, lässt die BWB nicht gelten. Im ersten Quartal 2022 stiegen die Großhandelspreise für Gas und Strom im Vergleich zum ersten Quartal 2021 zwar um etwa 600 Prozentbzw. um 160 Prozent. Aber: „Über denselben Zeitraum erhöhten sich die Betriebskosten der Raffinerien, in denen Gas- und Stromkosten enthalten sind, um durchschnittlich weniger als einen Centpro Liter.“ Der Einwurf, eine höhere Bruttomarge bedeute nicht auch automatisch eine höhere Gewinnmarge, relativiert sich daher. Oder, wie Februar März April Mai Juni Deutsche Bundesbank erwartet Rezession Que le: BWB, Argus Media, EIA · Grafik: Ge ty, „Die Pre se“ · GK die Experten der Behörde im Bericht schreiben: „Die von den Mineralölkonzernen im Zuge der Marktbefragung übermittelten Betriebskosten lassen ( .) den Schluss zu, dass die tatsächlichen Gewinnmargen der Raffinerien seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine beträchtlich gestiegen Die Tankste lenbetreiber hatten von den gestiegenen Margen wenig bis nichts. „Auf Ebene der Tankste len gibt es nur für März 2022 Hinweise auf substanzie l erhöhte Bruttomargen der Tankstellen. In den Folgemonaten lagen die Bruttomargen nur noch leicht über ihrem Vorkriegsniveau.“ Ein fehlender Wettbewerb zwischen Tankste len sei nicht die Ursache für die gestiegenen Preise. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ist inihrer Untersuchung zu ähnlichen Ergebnissen gekommen wie die BWB. Da die internationalen Preisnotierungen über die nationale Ebene hinausgehen, wird die BWB nun mit der Europäischen Kommission zusam- am Montag kaum Reaktionen auf den Endbericht. NurFPÖ-Chef Herbert Kickl forderte erneut einen Deckel auf Treibstoffpreise. Auch müssten die Steuern auf Benzin und Diesel „gesenkt oder ganz gestrichen“ werden. (rie) Volkswirtschaft. Aufgrund der anhaltenden Energiekrise werde nicht nur die Inflation aufüber zehn Prozent steigen, sondern auch die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft im Winter schrumpfen, so eine Prognose. Wien. Die deutsche Bundesbank rechnet nach einer Stagnation im Sommer mit einer Rezession im Winter. Demnach dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland wegen der aktue len Energiekrise Ende 2022/Anfang 2023 schrumpfen, hieß es am Montag imMonatsbericht der Notenbank. Die Wahrscheinlichkeit, dass das BIP im kommenden Winterhalbjahr zurückgeht, hat sich aufgrund der ungünstigen Entwicklungen am Gasmarkt deutlich Mit Auslaufen der Entlastungsschritte der Regierung erwartet die Bundesbank –nach europäischer Messung (HVPI) –im HerbstInflationsraten von rund zehn Prozent. Im Juli hatte die Teuerung nach dieser Rechnung 8,5 Prozent betragen. „Zweiste lige Inflationsraten wurden in Deutschland das letzte Mal vor über siebzig Jahren gemessen“, sagte Bundesbank- Präsident Joachim Nagel jüngst in Auch im kommenden Jahr könne die Teuerung stärker sein als bisher gedacht,etwa wegen anhaltender Lieferengpässe und geopolitischer Spannungen. „Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass die Inflation höher ausfä lt als bisher prognostiziert und wir im nächsten Jahr im Schnitt eine Sechs vor dem Komma haben“, sagte Nagel. Die Schätzungen der Bundesbank gehen bisher für 2023 Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. von 4,5 Prozentaus.Der anhaltende Kaufkraftverlust wegen der hohen Inflation werde in den anstehenden Lohnverhandlungen voraussichtlich an Bedeutung gewinnen, erklärte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht. „Auch aufgrund der zunehmenden Arbeitsmarktknappheiten zeichnet sich ein höherer Lohndruck als im Weitere Zinserhöhungen Nagel fordert daher weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Sitzung am 8. September, nannte bisher aber keine Zahl. Die EZB hat die Zinswende imJuli mit einer überraschend kräftigen Anhebung um einen halben Punkt auf 0,50 Prozent eingeleitet. Es war die erste Erhöhung des geldpolitischen Wahlwerbung für VdB, finanziert von den grünen Ministerien. amtierenden Bundespräsidenten durch seine grünen Parteifreunde kommt“, kommentierte FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker den jüngsten Skandal der grünen Minister. Jetzt erst zeige sich auch, warum man gerade im grünen Klimaschutzministerium in den vergangenen Monaten hunderttausende Euro an Steuergeldern in Dutzende Social-Media-Accounts und Pro- sei bei 24 Cent pro Liter. Die Zeitung zeigte sich auch höchst verwundert, dass darauf, bis auf FPÖ- Chef Herbert Kickl – der einen Preisdeckel forderte Schlüsselsatzes seit elf Jahren. Einen noch kräftigeren Anstieg der Inflation erwarten Ökonomen AUFEINEN BLICK können den Preisanstieg bei Dieselund Benzin nicht erklären. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundeswettbewerbsbehörde in ihrem Abschlussbericht zur Branchenuntersuchung Kraftsto fe.Der Bericht verweistauf stark gestiegene Gewinnmargender Ra finerieninden Monaten nach dem Beginn desKrieges in der Ukraine. der US-Großbank Citi für Großbritannien.Demnach werde die Inflationsrate Anfang des kommenden Jahres auf18Prozentsteigen, heißt es in einer Notiz an Kunden des Geldhauses. Das wäre die stärkste Teuerung seit 1976. Sie läge dann neunmal so hochwie von der Bank of England angestrebt: Die britische Notenbank wi l die Inflationsrate eigentlich bei zwei Prozent Citi geht daher davon aus, dass die Bank of England (BoE) härter gegensteuern muss. Dies bedeute, dass die Zinssätze schne l in den „restriktiven Bereich“ gebracht werden müssten. Ein Leitzins von sechs bis sieben Prozent könnte notwendig sein, um die Inflationsdynamik unter Kontro le bringen zu können. (ag.) Neuer Höhenflug beim Gaspreis - niemand reagierte. Die Aktion der FPÖ-Bürgermeister Oberösterreichs, die vom Bund zur Verfügung gestellten Gelder für die Impfwerbung in Hilfs- Am Montagvormittag stieg der Preis um über 13 Prozent. Amsterdam. Der Gaspreis in Europa hat seinen Höhenflug zu Beginn der Woche fortgesetzt. Nachdem der für den europäischen Gashandel richtungweisende Terminkontrakt TTF an der Energiebörse in Amsterdam bereits in der vergangenen Woche deutlich gestiegen war, hat er am Montag den Höhenflug beschleunigt. Am Vormittag stieg der Preis um mehr als 13 Prozent auf fast 276 Euro je In der vergangenen Woche war Erdgas in der Spitze bei knapp 251 Euro gehandelt worden.Nur in der Zeit unmittelbar nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine war der Preis für das in Europa gehandelte Erdgas für kurze Zeit höher und hatte Anfang März einen Spitzenwert über300 Euro erreicht. Am Markt wurde der neue Höhenflug beim Gaspreis mit einer von Russland angekündigten neuerlichen Unterbrechung der russischen Gaslieferungen nach Europa durch die Pipeline Nord Stream 1erklärt. Laut dem Staatskonzern Gazprom wird von 31. August bis 2. September wegen Wartungsarbeiten kein Gas fließen. Nach den Wartungsarbeiten so len den russischen Angaben zufolge täglich wieder 33 Mi lionen Kubikmeter Erdgas geliefert werden. Dasentspricht jenen20 Prozent der täglichen Maximalleistung, auf die Russland die Lieferung vor einigen Wochen verringerthat. (APA/DPA) Köstinger geht zu Finanzfirma Wien. Ex-ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat einen neuen Job: Sie wird ab 1. September Chefin bei Mountain-View Data, einem FinTech-Unternehmen mit Sitz in Kärnten. Eigentümer des Unternehmens ist Christian Baha, Gründer des Superfund- Hedgefonds, dem seit März Köstingers Ex-ÖVP-Regierungsko lege Gernot Blümel vorsteht. Köstinger galt als enge Vertraute von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), sieben Monate nach dessen Rücktritt hat sie Mountain-View Dataist Anbieter tagesaktue ler Finanzdaten und laut Aussendung vom Montag Spezialist für die Nachhaltigkeitskriterien ESG (Environmental, Social, Governance). „Mountain-View Data macht durch seine Datenbank ein Anlagevolumen von 7,5 Billionen Euro transparent und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Finanzströme in eine nachhaltige Richtung zu lenken“, wurde Köstinger, die von Dezember 2017 bis Juni 2019 auch für Umweltschutz zuständig war, in der Aussendungzitiert. (APA) file investiert habe, kritisierte Hafenecker: „Sieht man sich zudem an, dass Gesundheitsministerium oder ‚Klimaschutzministerium‘ in dieser Amtsperiode Millionen an grün-nahe Agenturen und Personen aus dem Umfeld des Bundespräsidenten zahlten, erhärtet sich der Verdacht, dass hier ungeniert über Umwege und verdeckte Kanäle der Wahlkampf und die Wiederwahl Van der Bellens finanziert werden.“ OBERÖSTERREICH Seite 18 ŝ Dienstag, 23. August 2022 15 FPÖ-ORTSCHEFS: Statt Impfwerbung Bedürftigen helfen Insgesamt 75 Millionen € stellt die Bundesregierung den Gemeinden österreichweit zur Verfügung, um damit Werbung für die Corona-Schutzimpfung zu machen. 15 oberösterreichische FPÖ-Bürgermeister meinen, dass das Geld für Anti-Teuerungsmaßnahmen zugunsten Bedürftiger weit besser aufgehoben wäre und haben einen Offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben. Darunter ist der Welser Bürgermeister Andreas Rabl, dessen Stadt aus diesem Topf fast 600.000 Euro für Impfwerbung bekäme. Damit, so Rabl, ließe sich gezielt und weit besser Menschen helfen, die unter der Verteuerung von Lebensmitteln und Energie besonders leiden: „Es ist doch sinnlos, wenn jetzt jede der 440 Gemeinden im Land eine eigene Impfkampagne aufzieht, noch dazu, wenn es so viele offene Fragen über die Impfstoffe gibt“, so Rabl. Auch den Gemeindebund beschäftigt das Thema, bestätigt OÖ-Präsident Hans Hingsamer. Man versucht dort den Bund ebenfalls davon zu überzeugen, das Geld für hilfreiche Maßnahmen für die Bürger oder zumindest für die gestiegenen Energiekosten der Gemeinden einzusetzen. Wir geben dieses Geld keinesfalls für eine Impfkampagne aus, weil das kein zweckmäßiger und sparsamer Umgang mit Steuergeld ist. Bürgermeister Andreas Rabl, gelder umwandeln, schlägt Wellen in der Presse. So berichtet die „KronenZeitung“, dass sich jetzt auch der Gemeindebund der Sache angenommen hat. Die Zeitung zitiert dazu den Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl, der einen „zweckmäßigen und sparsamen Umgang mit Steuergeld“ von der Bundesregierung einfordert. Foto: Markus Wenzel M Wenn von 17 Bewerbern nur fünf ausreichend Liegestütze schaffen atura, aber keine „Muckis“: Von 17 Bewerbern für die Polizeischule sollen neulich zwölf an den verlangten Liegestützen gescheitert sein. Aber nicht nur mangelnde Fitness ist ein Thema, sondern vor allem auch Rechtschreibung und Grammatik, wo es die meisten Polizisten in spe aus der Kurve trägt. „Wenn ich mir unsere Anforderungen vorher anschaue, kann ich ja gezielt darauf hintrainieren“, ärgert sich Landespolizeidirektor Andreas Pilsl über die Moral so mancher Bewerber. Während sich eine Zeit lang ebenso viele Frauen wie Männer bewarben, sind seit der Flüchtlingskrise und Terroranschlägen mittlerweile zwei Drittel der Anwärter männlich. Der Migrantenanteil ist mehr als überschaubar, pro Kurs mit 28 Polizeischülern haben nur zwei bis drei davon nicht deutschsprachige Eltern. Die von der Politik verordnete Ausbildungsoffensive stellt die Exekutive auch in Oberösterreich vor Probleme, bestätigt Polizeichef Pilsl: „Wir haben in den vergangenen drei Jahren jeweils 200 neue Leute eingestellt. Jetzt haben wir den Plafond erreicht, müssen uns mit großen Unternehmen wie etwa Fronius matchen, die 2000 Mitarbeiter suchen. Auch im Innviertel machen uns starke Firmen gewaltig Konkurrenz.“ Insgesamt sind derzeit inklusive der Verwaltung rund 4500 Menschen in OÖ für die Polizei tätig, ein historischer Höchststand. Ch. Gantner Ein Beruf mit vielen Facetten „Bei uns kann man wirklich sein Hobby zum Beruf machen“, sagt Landespolizeichef Andreas Pilsl. Tatsächlich hat der Polizeidienst viele Facetten, denen das verstaubte Image vom Kapperlträger nicht mehr entspricht. Freilich, wenn man sich mit alten Polizisten unterhält, ist deren Lebensresümee oft durchwachsen. Die vielen Wochenend- und Der Arbeitsmarkt ist völlig leergesaugt. Das macht auch uns Probleme. Dabei gibt es keinen Beruf, der so vielfältig ist wie die Polizeiarbeit. Landespolizeidirektor Andreas Pilsl sucht dringend Nachwuchs Die Ausbildung zum Gesetzeshüter dauert zwei Jahre. Bereits in der Schulzeit verdienen die Anwärter 1200 Euro brutto. Die Chancen auf eine Führungskarriere sind derzeit sehr gut. Die Polizei sucht weiter dringend Nachwuchs. Rechtschreibung, Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Grammatik und zu schwache „Muckis“ sind die größte Hürden. OB DER ENNS Nachtdienste werden als ebenso belastend erlebt wie dramatische Einsätze. Eltern zu verständigen, deren Kind tödlich verunglückt ist – das ist keine einfache Pflicht, aber gehört auch zu diesem Job. CHRISTOPH GANTNER Foto: to: FOTOKERSCHI.AT / KER RSCHBAUMMAYR Foto: NFZ 7.871 Personen gefällt das. Sie müssen für die Sanktionen zahlen, also sollen sie auch entscheiden.

Nr. 34 Donnerstag, 25. August 2022 g MUSA: Ikonen und Schnappschüsse von Wien Eine Ausstellung, die nicht anstrengend ist, die im Gegenteil viel Vergnügen bereitet und daher gut in die jetzige warme Jahreszeit paßt, ist derzeit und noch bis 23. Oktober im Wien Museum MUSA zu sehen. Diese unterhaltsame Ausstellung heißt „Augenblick. Straßenphotographie in Wien“. Es ist nicht viel zu erklären. Beginnend mit dem Jahr 1860 haben geniale Photographen, aber sicherlich auch Private, denen Schnappschüsse gelungen sind, die Straßen und Gassen Wiens besucht und das dortige Leben im Bild festgehalten. Mit der Linse beobachtet Die Bewohner der Stadt werden in ungekünstelten Situationen gezeigt, die urbane Hektik, aber auch die da und dort aufzufindende Ruhe können von uns Beobachtern in aller Beschaulichkeit beurteilt und genossen werden. Der Alltag, eindrucksvolle Szenen und unterhaltsame Momente innerhalb der letzten eineinhalb Jahrhunderte ziehen am Betrachter vorbei. Die Betriebsamkeit auf den Straßen, Plätzen und Märkten wechselt ab mit unerwarteten Begegnungen, den Abgebildeten meist nicht bewußt. Köstlich etwa die überfüllte Tramway und das Gedränge samt Schaffner auf der offenen Plattform. Nebenbei erkennt man an den Photographien die sich rasch verändernde Stadt. Man wird Zeuge wunderbarer und überraschender Momente. Die Schau ist ein Dokument dieser aufstrebenden Donaumetropole und ihrer Einwohner. Es wäre schade, würde man sie versäumen. Zur Sicherheit hier die Adresse: 1. Bezirk, Felderstraße 6-8. Der Vollpreis für den Eintritt beträgt 7 Euro, Senioren, Studenten und Behinderte zahlen 5 Euro. Herbert Pirker Foto: NFZ St. Marienkirchen ehrte verdiente FPÖ-Politiker Zu einer Feier mit Freunden und langjährigen Weggefährten luden jene FPÖ Gemeinderäte, die seit den Gemeinderatswahlen im Herbst 2021 auf eigenen Wunsch nicht mehr im neu gewählten Gemeinderat St. Marienkirchen/Schärding vertreten sind. Fraktionsobmann Manfred Wimmeder (links) und Ortsparteiobmann Jürgen Spießberger (rechts) Blitzlicht/Kultur 15 würdigten dabei die Arbeit und das Engagement der ausgeschiedenen Gemeinderäte Ernestine Manhartsberger, Felix Penco und Christine Schachinger (Bildmitte) für die Bevölkerung und in der FPÖ-Ortsgruppe. Zum Dank wurden Blumen, Präsente und Ehrenurkunden an die Damen sowie der Ehrenring in Gold der Gemeinde an Felix Penco überreicht. Anzeige Zwei erhalten 2.000 Euro pro Monat zusätzlich Für einen Steirer und einen Niederösterreicher stehen jetzt „10 fette Jahre“ an Einmal „Ritsch“, einmal „Ratsch“ – also zweimal aufreißen, dann dreimal auffalten, und mit etwas Glück werden aus zwei Euro Einsatz gleich 120 mal 2.000 Euro Gewinn. Wer das nächste Jahrzehnt also etwas entspannter angehen will, der kann sein Glück mit dem Brieflos „10 fette Jahre“ versuchen. Ein Steier hat das vor wenigen Tagen erfolgreich getan und erhält jetzt 2.000 Euro monatlich, netto, und das zehn Jahre lang. Bereits im Frühjahr war dasselbe Glück einem Niederösterreicher beschieden. Das „10 fette Jahre“ Brieflos ist in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien erhältlich, und neben den Hauptgewinnen gibt es zahlreiche weitere Gewinne von 2 Euro bis 10.000 Euro sowie das Bonusrad als zweite Gewinnstufe, bei dem gleich in der Annahmestelle auf dem Spielterminal kleinere Gewinne erzielt werden können. „Black Jack“ zum Rubbeln Wer ein „gutes Blatt“ aufrubbelt, kann bis zu 35.000 Euro gewinnen Rubbellos sorgt wieder einmal für ein bisschen Casino-Stimmung in den Annahmestellen und hat eines der beliebtesten Kartenspiele des Landes zum Rubbeln auf den Markt gebracht: „Black Jack“ heißt der neue Rubbelspaß, und er funktioniert ähnlich wie das gleichnamige aus dem Casino bekannte Spiel. Auch beim Rubbellos „Black Jack“ geht es darum, ein „gutes Blatt“ zu haben, also gute Karten aufzurubbeln. Es gibt drei Spiele und die Bankkarten. Hat man in einem der Spiele bessere als die Bankkarten freigerubbelt, so hat man gewonnen. Pro Los kann man bis zu zweimal gewinnen, und der Hauptgewinn beträgt 35.000 Euro. Das „Black Jack“ Rubbellos ist in allen Annahmestellen zum Preis von 3 Euro erhältlich. Die Serie besteht aus 1,89 Millionen Losen, die Ausschüttungsquote beträgt 58 Prozent, und die Chance auf einen Gewinn liegt bei 1:2,96.

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