14 Medien/Kultur Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER erstaunlich_at @erstaunlich_at Van der Bellen gratuliert zwar den Moslems zu Opferfest, aber nicht den Christen zu Pfingsten! Ist das eine gezielte Provokation oder eine (altersbedingte?) Vergesslichkeit gewesen? 9. Juni 2025 16:38 Die Prioritäten der Politiker der „Willkommensparteien“, die bei den eigenen Leuten die Trennung von Religion und Staat betonen. Verliererampel im Machtrausch baut weiter „tiefen Staat“ im ORF Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs wird beiseite geschoben Anstatt das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs und die Unvereinbarkeitsbestimmungen für ORF-Funktionsträger zu respektieren, nominiert die ÖVP hochrangige Parteifunktionäre für den Publikumsrat. Ralph Schoellhammer @ralph_schoelli Von Österreich bis in die USA schwenken linke Demonstranten stets die Flaggen fremder Länder oder Anliegen. Warum sollen sich Amerikaner oder Österreich stets von Menschen, denen nichts an diesen Ländern liegt, vorschreiben lassen wie sie zu leben haben? 8. Juni 202510:34 Weil die Linken heutzutage einfach alles besser wissen. TELEGRAM Hafenecker: Verliererampel kapert den ORF-Stiftungsrat. „Mit dem Beschluss zum Publikumsrat vom 5. Juni 2025 über die Entsendung der Mitglieder in den Stiftungsrat begeht die schwarzrot-pinke Verliererampel in Sachen ORF-Gremien zum wiederholten Male Verfassungs- und Gesetzesbruch“, empörte sich FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker über die medienpolitische Machtgier der Verliererampel. Die ÖVP baut mit der Nominierung der hochrangigen ÖVP-Funktionäre Gertrude Aubauer (Ältere Generationen) und Elfriede Karl (Hochschulen) als „Publikumsrat-Stiftungsmitglieder“ ungeniert ihren medienpolitischen „tiefen Staat“ auch im ORF weiter aus - mit Unterstützung der beiden anderen Systemparteien und des SPÖ- Medienministers Andreas Babler. „Wenn man jetzt einen letzten Funken an Anstand und Verantwortung zeigen möchte, sollte man diese einschlägigen Entsendungsbeschlüsse bis zur Konstituierung des ORF-Stiftungsrats jedenfalls schleunigst rückgängig machen“, forderte Hafenecker. Parteisoldaten statt Parteifreie Die ÖVP und ihre Repräsentanten würden damit zu „Wiederholungstätern gegen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. Der Gesetzesbruch werde zum medienpolitischen Dauerdelikt der Ampelkoalition, klagte der FPÖ-Mediensprecher an. Dazu passe auch die machtpolitische Aufteilung der zu entsendenden ORF-Publikumsräte in den Stiftungsrat nach dem partei- und sys- tempolitischen Machtverteilungsschlüssel: Je vier von ÖVP und SPÖ, sowie einer von den Neos. Dass der nach dem Bundesministeriengesetz zuständige SPÖ- Vizekanzler Babler dies alles geschehen lasse und als „Medienminister“ nicht korrigierend eingreife, zeige auf, wie abgehoben, machtund postenversessen der ehemalige Verbaloppositionelle nach wenigen Monaten Regierungsamt schon sei, kritisierte Hafenecker: „Mit den drei parteifreien ORF-Publikumsräten, die sich auch zur Wahl gestellt haben, wären im Übrigen Persönlichkeiten zur Verfügung gestanden, die ein Signal für mehr Unabhängigkeit im Stiftungsrat gewesen wären.“ GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 8. Juni 2025 Der Sozialstaat kann nur funktionieren, wenn er denen dient, die ihn tragen... 5.400 Personen gefällt das. ... und nicht, wenn diejenigen beglückt werden, die keinen Cent eingezahlt haben und es auch niemals werden.
Nr. 24 Donnerstag, 12. Juni 2025 g Die Freiheit, die wir nicht meinten Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ im Wien-Museum Eine völlig veraltete Höflichkeitsform lautet: „Ich bin so frei“, dann greift der Jausengast zu einem zweiten Stück Apfelstrudel. Womit die weite Bedeutung für das Eigenschaftswort „frei“ dokumentiert ist. Vor achtzig Jahren wurde Österreich und damit auch Wien „befreit“. Das hieß, dass das Regime der Nationalsozialisten beendet war und dass die sogenannten „Alliierten“ an deren Stelle traten. Und diese Art der Freiheit dauerte dann zehn Jahre, bis am 15. Mai 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet wurde. Für Österreich unterschrieb der damalige Außenminister Leopold Figl, dessen Ausruf „Österreich ist frei!“ vom Balkon des Belvedere mittlerweile auch dem politisch Desinteressiertesten bekannt ist. Figl der Extraklasse-Diplomat Figl als Außenminister, Raab als Bundeskanzler: ein paradiesischer Zustand, der das Zustandekommen des ersehnten Staatsvertrags erst ermöglicht hat. An heutiges Personal ist dabei gar nicht annähernd zu denken. Österreich blieb mit dem Erhalt des Staatsvertrags das Schicksal FC Nationalrat wurde mit FPÖ-Hilfe Vizeeuropameister Bei der „Europameisterschaft der Parlamente“ im Fußball errang der „FC Nationalrat“ mit dem oberösterreichischen FPÖ-Abgeordneten Harald Schuh (im Bild rechts) im finnischen Vaasa Ende Mai den sensationellen zweiten Platz. Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen die Auswahl des deutschen Bundestags sicherte sich das Team den Titel des Vizeeuropameisters - punktgleich mit Gastgeber Finnland, der sich aufgrund der mehr erzielten Tore durchsetzte. Das direkte Duell zwischen den von der Trainerlegende Frenkie Schinkels (links) betreuten Österreichern und Finnland endete unentschieden. Deutschlands erspart. Dort hatten die Russen ja, so wie in Österreich, die Aufteilung in vier Einflusszonen so gestaltet, dass der Osten und da wieder der Raum rings um die jeweilige Hauptstadt, sowjetischer Bereich waren. Auch Wien selber war östlich sowjetisch orientiert: die Wieden, Simmering, Favoriten, Floridsdorf und Donaustadt waren tiefrot. Hans Lang hat in der Zeit des Wartens auf den heutzutage so unterschätzten Staatsvertrag mit Maria Andergast das Lied gesungen: „Wir möchten ein Häuserl für uns ganz allein“, das mit den unmißverständlichen Zeilen endet: „Und laden wir manchmal auch Freunde uns ein, so muß das ja nicht gleich auf ewig sein, denn wär’n wir gern allein, dann sag’n wir ganz diskret: Es tät uns wirklich freu’n, wenn ihr nach Hause geht.“ Das taten die Alliierten dann wirklich endgültig am 26. Oktober 1955. Die „Vier im Jeep“, also jeweils ein Soldat aus Frankreich, aus Großbritannien, aus den USA und aus der Sowjetunion, die zehn Jahre lang durch die Straßen Wiens patroullierten, waren Vergangenheit. Auch die Einteilung der Wiener Bezirke in russisch, englisch, amerikanisch und französisch dominierte Teile war vorbei. Kultur half zur Selbstfindung Die in Wien stattgefundene Zerstörung, die für die Bürger der Stadt neben Hunger und Kälte eine Herausforderung war, wird in der Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ in eindringlicher Form dargestellt. Aber das kulturelle Leben kehrte schnell zurück. Es trug rasch zur emotionellen Basis für ein Österreichbewusstsein bei. Die geistige und wirtschaftliche Abhängigkeit von Deutschland war bald überwunden. Die Schaffung einer österreichischen Identität fand allenthalben statt. Der Stalinplatz, die Tolbuchinstraße und die Brücke der Roten Nur ein einziges Mal fällt im heurigen Jahr der 13. eines Monats auf einen Freitag - und zwar jetzt im Juni. Ein perfektes Datum somit für eine Lotto Bonus-Ziehung, gilt dieser Tag doch bei Glücksspiel-Freunden vielfach als Glückstag. Moderiert wird die Bonus-Ziehung von Sport-Journalistin Alina Eberstaller, die beim Österreich Grand Prix in Spielberg für den ORF moderieren wird. Blitzlicht/Kultur 15 Armee waren jetzt Vergangenheit. Achtzig Jahre trennen uns vom Kriegsende, siebzig von der wiedererlangten Freiheit. Das ist für die meisten kaum erinnerbar, das Bewusstmachen der damaligen Zeit sollte jedoch für jeden von uns dazu beitragen, eine weiterhin gute Zukunft für unsere Stadt anzustreben. Wäre ich Unterrichtsminister, wäre der Besuch der Ausstellung im Wien-Museum für alle Schüler ein Pflichttermin. Am 7. September läuft die Frist, die „Kontrollierte Freiheit“ zu besuchen, ab. Herbert Pirker Anzeige Lotto Bonus-Ziehung am Freitag, den 13. Alina Eberstaller moderiert die Bonus-Ziehung im Juni; zusätzlich gibt es wieder 10 mal 25.000 Euro zu gewinnen Anlässlich der bevorstehenden Urlaubssaison gibt es auch diesmal wieder Urlaubsgeld-Extragewinne. Unter allen bei der Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto Tipps werden zehnmal 25.000 Euro Urlaubsgeld zusätzlich verlost. Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 13. Juni 2025 um 18.30 Uhr, die Ziehung gibt es um 18.47 Uhr live in ORF 2 zu sehen. Lotterien Tag goes Vorarlberg Am Freitag, den 13. Juni mit einem Spiel der Österreichischen Lotterien gratis das Kunsthaus Bregenz besuchen Foto: ORF/Günther Pichlkostner Foto: Wien Museum Foto: Harald Schuh Es ist eine Premiere: Erstmals in der Geschichte der Lotterien Tage gibt es einen solchen in Bregenz. Und zwar im Kunsthaus Bregenz, das man am Freitag, den 13. Juni 2025 in der Zeit von 10 bis 18 Uhr gegen Vorweis eines Spiels der Österreichischen Lotterien (also z.B. mit einer Lotto- oder EuroMillionen-Quittung bzw. einem Brief- oder Rubbellos) gratis besuchen kann. Zu dieser Zeit läuft die Ausstellung „Małgorzata Mirga-Tas“, eine 1978 in Polen geborene Künstlerin. In ihren Arbeiten nimmt sie eine feministische Perspektive ein, die sich aus ihrer kulturellen Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit herleitet. Neben allgemeinen Führungen um 11 und um 15 Uhr gibt es am Lotterien Tag noch spe¬zielle Führungen um 10 Uhr für Menschen mit Demenz, um 10.30 Uhr für sehbehinderte und blinde Menschen und um 14 Uhr für gehörlose Menschen. Das Kunsthaus Bregenz ist ein international agierendes Ausstellungshaus für herausra¬gende zeitgenössische Kunst. Aufgrund seines ambitionierten Ausstellungsprogramms und seiner einmaligen Architektur ist es auch international bei Kunst- und Architek¬tur¬interessierten bekannt. Informationen zu den Lotterien Tagen sowie zum Kunsthaus Bregenz unter www.lotterien.at bzw. www.kunsthaus-bregenz.at
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14 Medien/Kultur Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER erstaunlich_at @erstaunlich_at Van der Bellen gratuliert zwar den Moslems zu Opferfest, aber nicht den Christen zu Pfingsten! Ist das eine gezielte Provokation oder eine (altersbedingte?) Vergesslichkeit gewesen? 9. Juni 2025 16:38 Die Prioritäten der Politiker der „Willkommensparteien“, die bei den eigenen Leuten die Trennung von Religion und Staat betonen. Verliererampel im Machtrausch baut weiter „tiefen Staat“ im ORF Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs wird beiseite geschoben Anstatt das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs und die Unvereinbarkeitsbestimmungen für ORF-Funktionsträger zu respektieren, nominiert die ÖVP hochrangige Parteifunktionäre für den Publikumsrat. Ralph Schoellhammer @ralph_schoelli Von Österreich bis in die USA schwenken linke Demonstranten stets die Flaggen fremder Länder oder Anliegen. Warum sollen sich Amerikaner oder Österreich stets von Menschen, denen nichts an diesen Ländern liegt, vorschreiben lassen wie sie zu leben haben? 8. Juni 202510:34 Weil die Linken heutzutage einfach alles besser wissen. TELEGRAM Hafenecker: Verliererampel kapert den ORF-Stiftungsrat. „Mit dem Beschluss zum Publikumsrat vom 5. Juni 2025 über die Entsendung der Mitglieder in den Stiftungsrat begeht die schwarzrot-pinke Verliererampel in Sachen ORF-Gremien zum wiederholten Male Verfassungs- und Gesetzesbruch“, empörte sich FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker über die medienpolitische Machtgier der Verliererampel. Die ÖVP baut mit der Nominierung der hochrangigen ÖVP-Funktionäre Gertrude Aubauer (Ältere Generationen) und Elfriede Karl (Hochschulen) als „Publikumsrat-Stiftungsmitglieder“ ungeniert ihren medienpolitischen „tiefen Staat“ auch im ORF weiter aus - mit Unterstützung der beiden anderen Systemparteien und des SPÖ- Medienministers Andreas Babler. „Wenn man jetzt einen letzten Funken an Anstand und Verantwortung zeigen möchte, sollte man diese einschlägigen Entsendungsbeschlüsse bis zur Konstituierung des ORF-Stiftungsrats jedenfalls schleunigst rückgängig machen“, forderte Hafenecker. Parteisoldaten statt Parteifreie Die ÖVP und ihre Repräsentanten würden damit zu „Wiederholungstätern gegen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. Der Gesetzesbruch werde zum medienpolitischen Dauerdelikt der Ampelkoalition, klagte der FPÖ-Mediensprecher an. Dazu passe auch die machtpolitische Aufteilung der zu entsendenden ORF-Publikumsräte in den Stiftungsrat nach dem partei- und sys- tempolitischen Machtverteilungsschlüssel: Je vier von ÖVP und SPÖ, sowie einer von den Neos. Dass der nach dem Bundesministeriengesetz zuständige SPÖ- Vizekanzler Babler dies alles geschehen lasse und als „Medienminister“ nicht korrigierend eingreife, zeige auf, wie abgehoben, machtund postenversessen der ehemalige Verbaloppositionelle nach wenigen Monaten Regierungsamt schon sei, kritisierte Hafenecker: „Mit den drei parteifreien ORF-Publikumsräten, die sich auch zur Wahl gestellt haben, wären im Übrigen Persönlichkeiten zur Verfügung gestanden, die ein Signal für mehr Unabhängigkeit im Stiftungsrat gewesen wären.“ GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 8. Juni 2025 Der Sozialstaat kann nur funktionieren, wenn er denen dient, die ihn tragen... 5.400 Personen gefällt das. ... und nicht, wenn diejenigen beglückt werden, die keinen Cent eingezahlt haben und es auch niemals werden.
Nr. 24 Donnerstag, 12. Juni 2025 g Die Freiheit, die wir nicht meinten Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ im Wien-Museum Eine völlig veraltete Höflichkeitsform lautet: „Ich bin so frei“, dann greift der Jausengast zu einem zweiten Stück Apfelstrudel. Womit die weite Bedeutung für das Eigenschaftswort „frei“ dokumentiert ist. Vor achtzig Jahren wurde Österreich und damit auch Wien „befreit“. Das hieß, dass das Regime der Nationalsozialisten beendet war und dass die sogenannten „Alliierten“ an deren Stelle traten. Und diese Art der Freiheit dauerte dann zehn Jahre, bis am 15. Mai 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet wurde. Für Österreich unterschrieb der damalige Außenminister Leopold Figl, dessen Ausruf „Österreich ist frei!“ vom Balkon des Belvedere mittlerweile auch dem politisch Desinteressiertesten bekannt ist. Figl der Extraklasse-Diplomat Figl als Außenminister, Raab als Bundeskanzler: ein paradiesischer Zustand, der das Zustandekommen des ersehnten Staatsvertrags erst ermöglicht hat. An heutiges Personal ist dabei gar nicht annähernd zu denken. Österreich blieb mit dem Erhalt des Staatsvertrags das Schicksal FC Nationalrat wurde mit FPÖ-Hilfe Vizeeuropameister Bei der „Europameisterschaft der Parlamente“ im Fußball errang der „FC Nationalrat“ mit dem oberösterreichischen FPÖ-Abgeordneten Harald Schuh (im Bild rechts) im finnischen Vaasa Ende Mai den sensationellen zweiten Platz. Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen die Auswahl des deutschen Bundestags sicherte sich das Team den Titel des Vizeeuropameisters - punktgleich mit Gastgeber Finnland, der sich aufgrund der mehr erzielten Tore durchsetzte. Das direkte Duell zwischen den von der Trainerlegende Frenkie Schinkels (links) betreuten Österreichern und Finnland endete unentschieden. Deutschlands erspart. Dort hatten die Russen ja, so wie in Österreich, die Aufteilung in vier Einflusszonen so gestaltet, dass der Osten und da wieder der Raum rings um die jeweilige Hauptstadt, sowjetischer Bereich waren. Auch Wien selber war östlich sowjetisch orientiert: die Wieden, Simmering, Favoriten, Floridsdorf und Donaustadt waren tiefrot. Hans Lang hat in der Zeit des Wartens auf den heutzutage so unterschätzten Staatsvertrag mit Maria Andergast das Lied gesungen: „Wir möchten ein Häuserl für uns ganz allein“, das mit den unmißverständlichen Zeilen endet: „Und laden wir manchmal auch Freunde uns ein, so muß das ja nicht gleich auf ewig sein, denn wär’n wir gern allein, dann sag’n wir ganz diskret: Es tät uns wirklich freu’n, wenn ihr nach Hause geht.“ Das taten die Alliierten dann wirklich endgültig am 26. Oktober 1955. Die „Vier im Jeep“, also jeweils ein Soldat aus Frankreich, aus Großbritannien, aus den USA und aus der Sowjetunion, die zehn Jahre lang durch die Straßen Wiens patroullierten, waren Vergangenheit. Auch die Einteilung der Wiener Bezirke in russisch, englisch, amerikanisch und französisch dominierte Teile war vorbei. Kultur half zur Selbstfindung Die in Wien stattgefundene Zerstörung, die für die Bürger der Stadt neben Hunger und Kälte eine Herausforderung war, wird in der Ausstellung „Kontrollierte Freiheit“ in eindringlicher Form dargestellt. Aber das kulturelle Leben kehrte schnell zurück. Es trug rasch zur emotionellen Basis für ein Österreichbewusstsein bei. Die geistige und wirtschaftliche Abhängigkeit von Deutschland war bald überwunden. Die Schaffung einer österreichischen Identität fand allenthalben statt. Der Stalinplatz, die Tolbuchinstraße und die Brücke der Roten Nur ein einziges Mal fällt im heurigen Jahr der 13. eines Monats auf einen Freitag - und zwar jetzt im Juni. Ein perfektes Datum somit für eine Lotto Bonus-Ziehung, gilt dieser Tag doch bei Glücksspiel-Freunden vielfach als Glückstag. Moderiert wird die Bonus-Ziehung von Sport-Journalistin Alina Eberstaller, die beim Österreich Grand Prix in Spielberg für den ORF moderieren wird. Blitzlicht/Kultur 15 Armee waren jetzt Vergangenheit. Achtzig Jahre trennen uns vom Kriegsende, siebzig von der wiedererlangten Freiheit. Das ist für die meisten kaum erinnerbar, das Bewusstmachen der damaligen Zeit sollte jedoch für jeden von uns dazu beitragen, eine weiterhin gute Zukunft für unsere Stadt anzustreben. Wäre ich Unterrichtsminister, wäre der Besuch der Ausstellung im Wien-Museum für alle Schüler ein Pflichttermin. Am 7. September läuft die Frist, die „Kontrollierte Freiheit“ zu besuchen, ab. Herbert Pirker Anzeige Lotto Bonus-Ziehung am Freitag, den 13. Alina Eberstaller moderiert die Bonus-Ziehung im Juni; zusätzlich gibt es wieder 10 mal 25.000 Euro zu gewinnen Anlässlich der bevorstehenden Urlaubssaison gibt es auch diesmal wieder Urlaubsgeld-Extragewinne. Unter allen bei der Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto Tipps werden zehnmal 25.000 Euro Urlaubsgeld zusätzlich verlost. Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 13. Juni 2025 um 18.30 Uhr, die Ziehung gibt es um 18.47 Uhr live in ORF 2 zu sehen. Lotterien Tag goes Vorarlberg Am Freitag, den 13. Juni mit einem Spiel der Österreichischen Lotterien gratis das Kunsthaus Bregenz besuchen Foto: ORF/Günther Pichlkostner Foto: Wien Museum Foto: Harald Schuh Es ist eine Premiere: Erstmals in der Geschichte der Lotterien Tage gibt es einen solchen in Bregenz. Und zwar im Kunsthaus Bregenz, das man am Freitag, den 13. Juni 2025 in der Zeit von 10 bis 18 Uhr gegen Vorweis eines Spiels der Österreichischen Lotterien (also z.B. mit einer Lotto- oder EuroMillionen-Quittung bzw. einem Brief- oder Rubbellos) gratis besuchen kann. Zu dieser Zeit läuft die Ausstellung „Małgorzata Mirga-Tas“, eine 1978 in Polen geborene Künstlerin. In ihren Arbeiten nimmt sie eine feministische Perspektive ein, die sich aus ihrer kulturellen Zugehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit herleitet. Neben allgemeinen Führungen um 11 und um 15 Uhr gibt es am Lotterien Tag noch spe¬zielle Führungen um 10 Uhr für Menschen mit Demenz, um 10.30 Uhr für sehbehinderte und blinde Menschen und um 14 Uhr für gehörlose Menschen. Das Kunsthaus Bregenz ist ein international agierendes Ausstellungshaus für herausra¬gende zeitgenössische Kunst. Aufgrund seines ambitionierten Ausstellungsprogramms und seiner einmaligen Architektur ist es auch international bei Kunst- und Architek¬tur¬interessierten bekannt. Informationen zu den Lotterien Tagen sowie zum Kunsthaus Bregenz unter www.lotterien.at bzw. www.kunsthaus-bregenz.at
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