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SPÖ: Wien soll "Weltsozialamt" bleiben!

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Rote Linksausleger in der Bundeshauptstadt lehnen Mindestsicherungsreform ab

8 Außenpolitik Neue

8 Außenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Harald Vilimsky EU-Wahl: Feindbild „Populisten“ Merkels Stasi-Freundin will Kinder-Denunzianten Anetta Kahane, ehemalige Informantin des DDR-Staatssicherheitsdienstes, machte unter Kanzlerin Angela Merkel Karriere. Die von ihr geleitete „Amadeu Antonio Stiftung“ steht an vorderster Front in dem mit Steuergeldern geförderten „Kampf gegen Rechts“. In dem Sinne hat die Stiftung im Vorjahr in der Apotheker-Zeitung „Baby&Familie“ Anweisungen verbreitet, wie Eltern von Kleinkindern in Kindergärten erfolgreich bespitzelt werden können und wie man Kinder „rechter” und „rechtspopulistischer” Eltern erfolgreich erkennt und unter penible Beobachtung stellt. Jetzt hat die „Amadeu Antonio Stiftung“ mit einer Handreichung für Erzieherinnen nachgelegt. Unter dem harmlos klingenden Titel „Kinderleicht! Mit Kinderrechten Demokratie lernen“ wurde die nächste Kampagne gegen Kritiker der „Willkommenskultur“ gestartet. Vordergründig will die Broschüre Kinder stark machen „gegen FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT Die EU-Wahl rückt näher. Angesichts der Umfragen, die den Vertretern des Brüsseler Zentralismus deutliche Verluste vorhersagen, schwillt die Erregung an. „Populisten“ und „Nationalisten“ wollten die Union zerstören. Das ist das Narrativ der Sozialisten, Liberalen, Grünen, Linken und Teilen der Konservativen. Das Empörium schlägt zurück und kreiert mit Unterstützung großer Teile der Medien ein gemeinsames Feindbild: All jene, die einen Kurswechsel der Union wollen – weg von der „ever menschenverachtende Tendenzen“ und den richtigen Umgang „mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund“ lehren. Dazu sollen „Kinderrechts-Detektive“ für den „Kampf gegen Rechts” geschult und den „Umgang mit rechtspopulistischen Eltern“ vorbereitet werden. Also mit Eltern, die sich etwa für „den Erhalt des deutschen Volkes“ einsetzen. Die Stasi hätte diese Anleitung zum Denunziantentum nicht besser formulieren können. Foto: wikimediea/Raimond Spekking/CC BY-SA 4.0 closer union“, die immer mehr Kompetenzen und Macht in Richtung Brüssel übertragen will. Wenn‘s sein muss, kommt das moralische Exekutionskommando. Jüngst in Person des dienstältesten (und nicht mehr kandidierenden) EU-Abgeordneten Elmar Brok. Der sieht schon den nächsten Krieg vor der Tür stehen, der sich nur verhindern ließe, wenn die Bürger nicht die bösen Populisten wählen, die die „Idee der Schicksalsgemeinschaft“ EU gefährden. Um einen europäischen Supranationalstaat infrage zu stellen, muss man kein böser Nationalist sein. Wie sagte doch Robert Schumann, Anfang der 50er Jahre die treibende Kraft der Montanunion, dem Nukleus der heutigen EU: „Unser Ziel ist es nicht, die Staaten zu verschmelzen und einen Überstaat zu schaffen. Unsere europäischen Staaten sind eine historische Wirklichkeit. Sie verschwinden zu lassen, wäre psychologisch unmöglich.“ Kahanes „Stasi gegen Rechts“. Foto: EP Orbáns EU-Wahlkam Kampfansage an M Ungarns Ministerpräsident will Europaparlamentsw Der Schrecken der Bekenner zu einer „alternativlosen Vertiefung“ der Europ kampf auf die „Schicksalsfrage Europas“, einen Stopp der Einwanderung. D Für Viktor Orban ist die Migrationsfrage die „wichtigste Schicksalsfrage für Europa“, sehr zum Entsetzen seiner Fraktionsfreunde in der europäischen Volkspartei. FPÖ-Delegationsleiter Harald Vilimsky sieht daher bei der EU-Wahl die Chance, dass die Fraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“ (ENF) – mit Orbáns Fidesz – zur drittstärksten Kraft im Europaparlament aufsteigen könnte. Die Wahlen zum Europaparlament stehen zwar erst im Mai an, aber Europas erfolgreichster konservativer Politiker – und daher in den eigenen Reihen der umstrittenste – Viktor Orbán hat sich schon jetzt positioniert. Zu Erinnerung: Orbán’s Partei Fidesz wurde bei den drei Parlamentswahlen seit 2010 jeweils stärkste Partei und verfügt seither über eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die Fidesz ist Mitglied der EVP, dem Bündnis der konservativen Parteien im Europäischen Parlament. Doch das bedeutet nicht, dass er mit dem EVP-Spitzenkandidaten, dem Deutschen Manfred Weber, übereinstimmt. Im Rahmen der Abstimmung über die Einleitung eines Sanktionsverfahrens gegen Ungarn hatte auch Weber für den Antrag der EU-Kommission gestimmt, die FPÖ dagegen. Anti-Einwanderungskoalition Und so machte Orbán vergangene Woche in Budapest klar, welche Politik er für Europa richtig und welche er für falsch halte. Als Vertreter der letzteren nannte er Deutschlands Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, da beide in der Einwanderungspolitik nicht die Interessen Europas vertreten würden. „Einwanderung wird nicht nur das Hauptthema der Europawahl Die ENF-Fraktion (hier im Bild v.l.: Salv mans) bot Orbán bereits „Asyl“ für des

Nr. 3 Donnerstag, 17. Jänner 2019 g pferöffnung mit erkel und Macron ahl zum Votum gegen Einwanderung machen äischen Union: Ungarns Premierminister Viktor Orbán setzt im EU-Wahlafür sucht er Mitkämpfer im neuen Europaparlament. sein, sondern es ist auch ein Thema, das die gesamte europäische Politik im Kern verändert“, betonte Orbán. Er hoffe, dass sich mit dem Ausgang der Europawahl die Migrationspolitik innerhalb der EU ändere, wenn einwanderungskritische Parteien im Mai eine Mehrheit erringen könnten. Die Ergebnisse der letzten nationalen Wahlgänge, etwa in Italien, Österreich oder Schweden, stimmten ihn optimistisch. In Europa gebe es derzeit „zwei Zivilisationen“, führte Orbàn aus: Einer „gemischt christlich-moslemischen Zivilisation“ in Westeuroini, Vilimsky, Le Pen, Wilders, Annesen Fidesz-Abgeordnete an. Foto: FPÖ pa stehe eine „christ-demokratische Zivilisation“ in Mittel- und Osteuropa gegenüber. Zuwachs für ENF-Fraktion Damit ist Orbán eigentlich auf Linie der ENF-Fraktion im Europaparlament, der neben der FPÖ die Lega Nord oder Marine Le Pens Rassemblement National angehören. Daher hatte Vilimsky der Fidesz auch die Aufnahme angeboten, als die EVP im Rahmen der Verfahrensdebatte einen Ausschluss der Fidesz diskutierte. Aufgrund des Brexit und des Verlusts der britischen Konservativen und der UKIP aus ihren derzeitigen Fraktionen sind auch die polnische Regierungspartei PiS, die AfD oder Matteo Salvinis Koalitionspartner in Rom, die Fünf-Sterne-Bewegung, demnächst klublos. „Unser Ziel ist es, bei der EU- Wahl auf 120 bis 150 Mandate zu kommen und die Zahl der kooperierenden Länder von zwölf auf 15 zu erhöhen. Dadurch könnten wir auch bei der Wahl des Kommissionspräsidenten mitbestimmen“, erläutert Vilimsky das Ziel der ENF. Mit Viktor Orbáns thematischer Wahlankündigung und den hervorragenden Umfragewerten der Partnerparteien scheint dieses ambitionierte Ziel zu erreichen zu sein. KURZ UND BÜNDIG Ohrfeige für Brüssel Außenpolitik 9 Enttäuscht und empört reagierte das Brüsseler Establishment auf die Abstimmungsniederlage von Premierministerin Theresa May zu dem von der EU diktierten Knechtungsplan Großbritanniens nach dem EU-Austritt. Dass die EU mit ihrem Brexit-Diktat das „Karfreitagsabkommen“, mit dem der jahrzehntelange Konflikt in Nordirland beendet wurde, außer Kraft setzen wollte, scheint den Herrschaften in Brüssel entweder nicht bewusst gewesen zu sein – oder es war Absicht, um eine Vereinigung Irlands mit Nordirlands zu erzwingen. Die britischen Abgeordneten haben – quer durch alle Lager – diese geplante Landnahme Brüssels zurückgewiesen. Nordirland als Austrittspreis Foto: EU Dass das Brexit-Abkommen Großbritannien vor allem Nachteile bringt, das sei die Schuld von Martin Selmayr (Bild), Generalsekretär der EU-Kommission und ehemaliger Kabinettschef von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, sind die britischen Konservativen überzeugt. So berichtete der ehemalige Brexit-Minister Dominic Raab, dass Selmayr und andere hohe Beamte mit dem „Nordirland-Backstop“ eine „große europäische Nation zerstückeln“ wollten und dass „Selmayr den Verlust Nordirlands als Preis festgesetzt habe, den Großbritannien für den Brexit zahlen muss“ – quasi als Buße für diese Sünde. Zaghafter Widerstand zum Grenzwert-Wahnsinn Während die deutsche Umwelthilfe mit Sprüchen wie „800.000 Menschen, die jedes Jahr an Stickstoffdioxid erkranken“ Furor verbreitet, um Fahrverbote für Dieselautos zu erreichen, durften jetzt erstmals Gesundheitsexperten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Merkel-Deutschlands zur Entlarvung dieser Hexenjagd auftreten. Professorin Annette Peters vom Helmholtz-Zentrum München erklärte, dass der Grenzwert für Stickoxid (40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter) letztlich einfach geschätzt wurde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legte sich auf diesen Wert fest, weil in einer Studie festgestellt wurde, dass Kinder in Wohnungen mit Gasherd häufiger krank wurden als in Wohnungen mit Elektroherd. Deutlicher wird Professor Martin Hetzel, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie in Stuttgart, der auch den regelmäßigen Feinstaub-Alarm für „Volksverdummung“ hält: „Es gibt keine Foto: iam-net.eu Feinstaub- oder NO2-Erkrankungen des Herzens und keinen einzigen Toten deshalb. Das sind konstruierte mathematische Modelle.“ Drastisch zeigt der Lungenspezialist Dieter Köhler den Grenzwert-Wahn auf: Raucher inhalierten bis zu einer Million Mikrogramm NO2, also das -zigfache der offiziellen Schadstoffgrenzwerte, und „müssten sofort tot umfallen“. Zurück zur WHO-Studie: In Wohnungen mit Gasherden wurden 1.300 Mikrogramm NO2 gemessen. Willkürliche Abgaswerte. Foto: EU

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