12 LänderNeue Freie ZeitungNIEDERÖSTERREICHHarter Asylkurs wirktDie Zahlen des ÖsterreichischenIntegrationsfonds (ÖIF) bestätigengenau das, wovor NiederösterreichsFreiheitliche seit Jahrenwarnten: Asylanten ziehen dorthin,wo es hohe Sozialhilfe gibt.Laut ÖIF haben 65 Prozent derAsylanten nach Zuerkennung einesAufenthaltstitels Niederösterreichverlassen. 92 Prozent davon zoges nach Wien. „Es kann den Herrschaftenoffenbar nicht schnellgenug gehen, ins rot-pinke Schlaraffenlandzu ziehen“, erklärteNiederösterreichs FPÖ-Chef UdoLandbauer zu diesen Zahlen.BURGENLANDIhre Majestät will nichtSPÖ-LandeshauptmannHans PeterDoskozil will denRechnungshofausschussund damit dieKontrollrechtedes Landtagsboykottieren,empörte sich Norbert HoferFPÖ-Klubobmann Norbert Hofer:„Der Landeshauptmann ist gesetzlichverpflichtet, daran teilzunehmenund Auskünfte zu erteilen,wenn er vom Ausschussobmanngeladen wurde!“OBERÖSTERREICH„SOKO Sozialbetrug“Oberösterreichs freiheitlicherKlubobmann Thomas Dim undder Linzer FPÖ-Stadtrat MichaelRaml forderten stärkere Kontrollenbei den rund 2.000 Sozialhilfebeziehernin Linz. Als „Vorzeigebeispiel“nannte Raml die StadtWels, die unter FPÖ-BürgermeisterAndreas Rabl ein ähnliches Modellseit mehreren Jahren praktiziere,Denn die jährlichen Kosten belaufensich für die Stadt bereits aufrund zehn Millionen Euro. Die FPÖschlägt deshalb die Einrichtungeiner „SOKO Sozialbetrug“ vor,einer speziellen Einheit zur Bekämpfungvon Sozialmissbrauch.Diese soll im Rahmen der neuenMagistratsstruktur ab Jänner 2026umgesetzt werden. In Wels seien sobei einem Drittel der Prüffälle falscheAngaben zum Hauptwohnsitzoder verschwiegenes Vermögen,etwa ein Auto, festgestellt worden.Foto: FPÖ BurgenlandFoto: NFZRosenkranz: Lehre stärken und soden Fachkräftemangel stoppenMüssen bei der Berufsorientierung von Jugendlichen früher ansetzenDer Fachkräftemangel kannnur durch die Ausbildung vonFachkräften im Inland gelöst werdenund nicht durch Zuwanderungaus immer ferneren Ländern.„Die Lehre ist kein Plan B – sieist ein Zukunftsmodell mit echtenKarrierechancen“, betonte Niederösterreichsfreiheitliche LandesrätinSusanne Rosenkranz undzeigte sich stolz, dass ihr Antragauf der Landesarbeitsreferentenkonferenzin Vorarlberg einstimmigangenommen wurde.Verpflichtende BerufsorientierungÖsterreich brauche dringendmehr junge Menschen in der Lehre.Gespräche mit Vertretern ausBildung und Wirtschaft haben aufgezeigt,dass Berufsorientierung anallen Schulen nicht nur verbessert,sondern auch früher begonnen werdenmüsse, erläuterte Rosenkranz.„Berufsorientierung darf keinKÄRNTENNIEDERÖSTERREICHpunktuelles Schulprojekt sein, sondernab der fünften Schulstufe füralle Schultypen verpflichtend sein.Wir müssen die Vielfalt der Lehrberufesichtbar machen, das Imagestärken und Jugendlichen echteEinblicke in diese Berufe geben“,Vom Nichtstun kommt nichtsAngerer: Landesregierung mussBevölkerung mehr beteiligen.Foto: Land OÖBerufsorientierung für Jugendliche muss verstärkt werden.Eine niederschmetternde Bilanzzog Kärntens FPÖ-Chef ErwinAngerer zur Klubklausur der rotenLandeshauptmann-Partei SPÖ: „Wirhaben eine Rekordverschuldung,Wirtschaft und Industrie jammernüber den Bürokratiewahnsinn unddie viel zu hohen Energiekosten inKärnten. Aber die SPÖ überschüttetesich mit Eigenlob. Wofür nur?“Bei der 380-kV-Stromautobahnhinke die SPÖ der Zeit hinterher.Nachdem Gemeinden wie Treffenoder Liebenfels sich gegen dieTrassenführung ausgesprochen haben,kopiere sie jetzt die FPÖ-Forderungnach mehr Bürgerbeteiligung.Angerer forderte von denLandesregierungsparteien SPÖ undÖVP einmal mehr eine ehrlicheDiskussion ein, ob man diese380-kV-Leitung in Kärnten überhauptbrauche. Noch wichtiger seisogar die Frage nach mehr Fairnessbeim Strompreis für die KärntnerPrivathaushalte und Betriebe. „Wirzahlen noch immer die höchstenStromnetzkosten Österreichs, aberSPÖ/ÖVP machen nichts dagegen“,kritisierte Angerer.Das gleiche Theater beim ThemaBürokratieabbau. Seit Jahren klopfensie die gleiche Leier, erinnerteAngerer und forderte: „Schluss mitden schönen Worten, die Kärntnerwollen endlich Taten sehen!“Foto: FPÖ Vorarlbergbetonte die FPÖ-Landesrätin undforderte mehr Kooperation zwischenSchulen und Unternehmen.Um das Image der Lehre zu stärken,müsse man den Jugendlichenechte Einblicke in die für sie infragekommenden Berufe geben.VORARLBERGMarkus KlienNachhaltigeSpitalsreformDie schwarz-blaue Landesregierungist jetzt die überfälligen Reformenim Spitalsbereich angegangen.„Die Anforderungen habensich in den letzten Jahren sehr starkverändert. Es gilt, die Struktur andiese Veränderungen anzupassenund somit zukunftsfit zu machen“,betonte FPÖ-Klubobmann MarkusKlien. Mit der jetzigen Reform solldie qualitätsvolle Gesundheitsversorgungan den Spitalsstandortensichergestellt und mit dem Abbauvon Doppelgleisigkeiten nicht nurdie Effizienz gesteigert, sondernauch der Erhalt aller Spitalsstandorteermöglicht werden.
Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025gLänder 13SALZBURGFoto: FPÖ SalzburgLÄNDER-SACHEMarlene SvazekFPÖ-Landesparteiobfrau SalzburgFoto:AK SalzburgDer Rechnungshof soll klären, ob AK-Chef Eder Geldder Arbeiterkammer für seine Imagekampagneneingesetzt hat.AK-Gagenkaiser Eder wirdFall für den RechnungshofFlossen Millionensummen an Kammergeldern für rote Eigenwerbung?AK-Präsident Eder soll Zwangsbeiträgeungeniert für persönlicheImagekampagnen zweckentfremdethaben. Die FPÖ forderteine Prüfung des Rechnungshofs.„Wenn AK-Chef Peter Eder nochRestanstand hätte, dann würde erals Präsident umgehend zurücktreten“,erklärte Salzburgs FPÖ-Nationalratsabgeordneter SebastianSchwaighofer. Denn die Verwendungvon Kammergeldern in Millionenhöhefür einen Imageaufputzsind mit einer unabhängigenArbeitnehmervertretung nicht vereinbar.Während österreichweitdie Kassen leer sind, betrugen dieAusgaben der roten ArbeiterkammerSalzburg für Werbeausgabenund Inserate, allein bis Mitte 2025schon 2,5 Millionen Euro und steigenweiter an.„Diese PR-Ausgaben dienen einzigPräsident Eder als politischeEigenwerbung“, so Schwaighofer.Ermöglicht wurde dies durch seineDoppelfunktionen in der Kammerund beim ÖGB sowie der des SalzburgerSPÖ-Chefs andererseits.AK als Werbekasse für EderDiese Funktionen verschmolzendabei zu einem einzigen ro-Mehr Sicherheit für GrazSelbst die von der linken Stadtkoalitiondurchgeführte Bürgerbefragungbestätigte die Forderungder Freiheitlichen nach mehr Sicherheitin der LandeshauptstadtGraz. Vor diesem Hintergrund hatdie FPÖ bereits konkrete Vorschlägepräsentiert. Die Maßnahmenreichen von einer Kampagne gegensogenannte Angstplätze, die nachLinzer Vorbild auch auf einer eigenenPlattform gemeldet werdensollen, über die Stärkung der Ordnungswachebis hin zur Schaffungeines eigenen Sicherheitsstadtrats.Und natürlich die Schaffung eigenerPolizeiinspektionen in Krisenbezirkenwie Graz-Puntigam,erläuterte der freiheitliche BürgermeisterkandidatRené Apfelknab.„Die linke Stadtkoalition hat dasThema Sicherheit bisher völlig ausgeblendetund damit an den Menschenvorbei regiert. Ein Grundmehr, weshalb es eine politischeTrendwende in Graz braucht. DieFPÖ steht für eine aktive Sicherheitspolitikund wird die bestehendenHerausforderungen sehr ernstnehmen!“, betonte Apfelknab.ten Machtapparat und die Kammerdient dabei als Finanzreserve derPartei. „Hier sagen wir Stopp undhaben daher eine umfassende Anfragean den Rechnungshof gestellt“,sagte Schwaighofer. Er will wissen,wie viele Inserate für Eders politischeEigenwerbung missbraucht,welche AK-Strukturen zweckentfremdetwurden und wer das allesgedeckt hat: „Der Rechnungshofmuss das gesamte Netzwerk ausAK-Geldern, ÖGB-Strukturen undSPÖ-Interessen durchleuchten undder parteipolitisch motivierten Inanspruchnahmevon KammergeldernEinhalt gebieten.“STEIERMARKApfelknab: Wir müssen die Fehlerder Linken schnell aufarbeiten.Foto: FPÖ GrazJa, wir stehen derzeit wirtschaftlichwie gesellschaftlichwohl vor den größten Herausforderungen.Österreich bewegt sichan einem Scheideweg zwischendem einen Euro, der uns malleicht aus der Hand glitt und demEuro, den wir künftig wohl zweimalumdrehen müssen.Entscheidungen von gesternwirken heute nach und die Mischungaus Inflation und einerPolitik, die der Wirtschaft unddem Wettbewerb keinen Rückenwindgab, schuf einen Spardruck,der kaum Spielraum lässt.ErfahrungsgemäßKlar, Verantwortung trägt sichleichter, wenn die Kassen vollsind. Doch Verantwortung bedeuteteben auch, dass man sich denMoment nicht aussuchen kann,in dem man sie übernimmt. Undgenau daraus erwachsen Disziplin,Realitätssinn und diese stille,schwer erklärbare Zuversicht, dienicht aus Erwartungen, sondernaus erlebter Erfahrung kommt.Und damit sind wir beim Kern:Ein „Es wird schon gut gehen“kann beruhigen oder wirkt wieein leeres Versprechen. Entscheidendist, wer es sagt und ob diesePerson selbst weiß, was passiert,wenn etwas nicht gut geht.Man kann nur das von anderenabverlangen, was man selbstfähig ist, zu geben. Doch genaudieser einfache Grundsatz scheintmanchen in der Politik bereits abhandengekommenzu sein.Vielleicht zeigt auch die aktuelleBundesregierung dieses Dilemmasehr deutlich: In der Führungsebenewünschen wir unsMenschen mit Erfahrung. Dochdie Erfahrung, die wir machen,lehrt uns, dass wir uns wohl bessernicht zu viel erwarten.
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12 LänderNeue Freie ZeitungNIEDERÖSTERREICHHarter Asylkurs wirktDie Zahlen des ÖsterreichischenIntegrationsfonds (ÖIF) bestätigengenau das, wovor NiederösterreichsFreiheitliche seit Jahrenwarnten: Asylanten ziehen dorthin,wo es hohe Sozialhilfe gibt.Laut ÖIF haben 65 Prozent derAsylanten nach Zuerkennung einesAufenthaltstitels Niederösterreichverlassen. 92 Prozent davon zoges nach Wien. „Es kann den Herrschaftenoffenbar nicht schnellgenug gehen, ins rot-pinke Schlaraffenlandzu ziehen“, erklärteNiederösterreichs FPÖ-Chef UdoLandbauer zu diesen Zahlen.BURGENLANDIhre Majestät will nichtSPÖ-LandeshauptmannHans PeterDoskozil will denRechnungshofausschussund damit dieKontrollrechtedes Landtagsboykottieren,empörte sich Norbert HoferFPÖ-Klubobmann Norbert Hofer:„Der Landeshauptmann ist gesetzlichverpflichtet, daran teilzunehmenund Auskünfte zu erteilen,wenn er vom Ausschussobmanngeladen wurde!“OBERÖSTERREICH„SOKO Sozialbetrug“Oberösterreichs freiheitlicherKlubobmann Thomas Dim undder Linzer FPÖ-Stadtrat MichaelRaml forderten stärkere Kontrollenbei den rund 2.000 Sozialhilfebeziehernin Linz. Als „Vorzeigebeispiel“nannte Raml die StadtWels, die unter FPÖ-BürgermeisterAndreas Rabl ein ähnliches Modellseit mehreren Jahren praktiziere,Denn die jährlichen Kosten belaufensich für die Stadt bereits aufrund zehn Millionen Euro. Die FPÖschlägt deshalb die Einrichtungeiner „SOKO Sozialbetrug“ vor,einer speziellen Einheit zur Bekämpfungvon Sozialmissbrauch.Diese soll im Rahmen der neuenMagistratsstruktur ab Jänner 2026umgesetzt werden. In Wels seien sobei einem Drittel der Prüffälle falscheAngaben zum Hauptwohnsitzoder verschwiegenes Vermögen,etwa ein Auto, festgestellt worden.Foto: FPÖ BurgenlandFoto: NFZRosenkranz: Lehre stärken und soden Fachkräftemangel stoppenMüssen bei der Berufsorientierung von Jugendlichen früher ansetzenDer Fachkräftemangel kannnur durch die Ausbildung vonFachkräften im Inland gelöst werdenund nicht durch Zuwanderungaus immer ferneren Ländern.„Die Lehre ist kein Plan B – sieist ein Zukunftsmodell mit echtenKarrierechancen“, betonte Niederösterreichsfreiheitliche LandesrätinSusanne Rosenkranz undzeigte sich stolz, dass ihr Antragauf der Landesarbeitsreferentenkonferenzin Vorarlberg einstimmigangenommen wurde.Verpflichtende BerufsorientierungÖsterreich brauche dringendmehr junge Menschen in der Lehre.Gespräche mit Vertretern ausBildung und Wirtschaft haben aufgezeigt,dass Berufsorientierung anallen Schulen nicht nur verbessert,sondern auch früher begonnen werdenmüsse, erläuterte Rosenkranz.„Berufsorientierung darf keinKÄRNTENNIEDERÖSTERREICHpunktuelles Schulprojekt sein, sondernab der fünften Schulstufe füralle Schultypen verpflichtend sein.Wir müssen die Vielfalt der Lehrberufesichtbar machen, das Imagestärken und Jugendlichen echteEinblicke in diese Berufe geben“,Vom Nichtstun kommt nichtsAngerer: Landesregierung mussBevölkerung mehr beteiligen.Foto: Land OÖBerufsorientierung für Jugendliche muss verstärkt werden.Eine niederschmetternde Bilanzzog Kärntens FPÖ-Chef ErwinAngerer zur Klubklausur der rotenLandeshauptmann-Partei SPÖ: „Wirhaben eine Rekordverschuldung,Wirtschaft und Industrie jammernüber den Bürokratiewahnsinn unddie viel zu hohen Energiekosten inKärnten. Aber die SPÖ überschüttetesich mit Eigenlob. Wofür nur?“Bei der 380-kV-Stromautobahnhinke die SPÖ der Zeit hinterher.Nachdem Gemeinden wie Treffenoder Liebenfels sich gegen dieTrassenführung ausgesprochen haben,kopiere sie jetzt die FPÖ-Forderungnach mehr Bürgerbeteiligung.Angerer forderte von denLandesregierungsparteien SPÖ undÖVP einmal mehr eine ehrlicheDiskussion ein, ob man diese380-kV-Leitung in Kärnten überhauptbrauche. Noch wichtiger seisogar die Frage nach mehr Fairnessbeim Strompreis für die KärntnerPrivathaushalte und Betriebe. „Wirzahlen noch immer die höchstenStromnetzkosten Österreichs, aberSPÖ/ÖVP machen nichts dagegen“,kritisierte Angerer.Das gleiche Theater beim ThemaBürokratieabbau. Seit Jahren klopfensie die gleiche Leier, erinnerteAngerer und forderte: „Schluss mitden schönen Worten, die Kärntnerwollen endlich Taten sehen!“Foto: FPÖ Vorarlbergbetonte die FPÖ-Landesrätin undforderte mehr Kooperation zwischenSchulen und Unternehmen.Um das Image der Lehre zu stärken,müsse man den Jugendlichenechte Einblicke in die für sie infragekommenden Berufe geben.VORARLBERGMarkus KlienNachhaltigeSpitalsreformDie schwarz-blaue Landesregierungist jetzt die überfälligen Reformenim Spitalsbereich angegangen.„Die Anforderungen habensich in den letzten Jahren sehr starkverändert. Es gilt, die Struktur andiese Veränderungen anzupassenund somit zukunftsfit zu machen“,betonte FPÖ-Klubobmann MarkusKlien. Mit der jetzigen Reform solldie qualitätsvolle Gesundheitsversorgungan den Spitalsstandortensichergestellt und mit dem Abbauvon Doppelgleisigkeiten nicht nurdie Effizienz gesteigert, sondernauch der Erhalt aller Spitalsstandorteermöglicht werden.
Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025gLänder 13SALZBURGFoto: FPÖ SalzburgLÄNDER-SACHEMarlene SvazekFPÖ-Landesparteiobfrau SalzburgFoto:AK SalzburgDer Rechnungshof soll klären, ob AK-Chef Eder Geldder Arbeiterkammer für seine Imagekampagneneingesetzt hat.AK-Gagenkaiser Eder wirdFall für den RechnungshofFlossen Millionensummen an Kammergeldern für rote Eigenwerbung?AK-Präsident Eder soll Zwangsbeiträgeungeniert für persönlicheImagekampagnen zweckentfremdethaben. Die FPÖ forderteine Prüfung des Rechnungshofs.„Wenn AK-Chef Peter Eder nochRestanstand hätte, dann würde erals Präsident umgehend zurücktreten“,erklärte Salzburgs FPÖ-Nationalratsabgeordneter SebastianSchwaighofer. Denn die Verwendungvon Kammergeldern in Millionenhöhefür einen Imageaufputzsind mit einer unabhängigenArbeitnehmervertretung nicht vereinbar.Während österreichweitdie Kassen leer sind, betrugen dieAusgaben der roten ArbeiterkammerSalzburg für Werbeausgabenund Inserate, allein bis Mitte 2025schon 2,5 Millionen Euro und steigenweiter an.„Diese PR-Ausgaben dienen einzigPräsident Eder als politischeEigenwerbung“, so Schwaighofer.Ermöglicht wurde dies durch seineDoppelfunktionen in der Kammerund beim ÖGB sowie der des SalzburgerSPÖ-Chefs andererseits.AK als Werbekasse für EderDiese Funktionen verschmolzendabei zu einem einzigen ro-Mehr Sicherheit für GrazSelbst die von der linken Stadtkoalitiondurchgeführte Bürgerbefragungbestätigte die Forderungder Freiheitlichen nach mehr Sicherheitin der LandeshauptstadtGraz. Vor diesem Hintergrund hatdie FPÖ bereits konkrete Vorschlägepräsentiert. Die Maßnahmenreichen von einer Kampagne gegensogenannte Angstplätze, die nachLinzer Vorbild auch auf einer eigenenPlattform gemeldet werdensollen, über die Stärkung der Ordnungswachebis hin zur Schaffungeines eigenen Sicherheitsstadtrats.Und natürlich die Schaffung eigenerPolizeiinspektionen in Krisenbezirkenwie Graz-Puntigam,erläuterte der freiheitliche BürgermeisterkandidatRené Apfelknab.„Die linke Stadtkoalition hat dasThema Sicherheit bisher völlig ausgeblendetund damit an den Menschenvorbei regiert. Ein Grundmehr, weshalb es eine politischeTrendwende in Graz braucht. DieFPÖ steht für eine aktive Sicherheitspolitikund wird die bestehendenHerausforderungen sehr ernstnehmen!“, betonte Apfelknab.ten Machtapparat und die Kammerdient dabei als Finanzreserve derPartei. „Hier sagen wir Stopp undhaben daher eine umfassende Anfragean den Rechnungshof gestellt“,sagte Schwaighofer. Er will wissen,wie viele Inserate für Eders politischeEigenwerbung missbraucht,welche AK-Strukturen zweckentfremdetwurden und wer das allesgedeckt hat: „Der Rechnungshofmuss das gesamte Netzwerk ausAK-Geldern, ÖGB-Strukturen undSPÖ-Interessen durchleuchten undder parteipolitisch motivierten Inanspruchnahmevon KammergeldernEinhalt gebieten.“STEIERMARKApfelknab: Wir müssen die Fehlerder Linken schnell aufarbeiten.Foto: FPÖ GrazJa, wir stehen derzeit wirtschaftlichwie gesellschaftlichwohl vor den größten Herausforderungen.Österreich bewegt sichan einem Scheideweg zwischendem einen Euro, der uns malleicht aus der Hand glitt und demEuro, den wir künftig wohl zweimalumdrehen müssen.Entscheidungen von gesternwirken heute nach und die Mischungaus Inflation und einerPolitik, die der Wirtschaft unddem Wettbewerb keinen Rückenwindgab, schuf einen Spardruck,der kaum Spielraum lässt.ErfahrungsgemäßKlar, Verantwortung trägt sichleichter, wenn die Kassen vollsind. Doch Verantwortung bedeuteteben auch, dass man sich denMoment nicht aussuchen kann,in dem man sie übernimmt. Undgenau daraus erwachsen Disziplin,Realitätssinn und diese stille,schwer erklärbare Zuversicht, dienicht aus Erwartungen, sondernaus erlebter Erfahrung kommt.Und damit sind wir beim Kern:Ein „Es wird schon gut gehen“kann beruhigen oder wirkt wieein leeres Versprechen. Entscheidendist, wer es sagt und ob diesePerson selbst weiß, was passiert,wenn etwas nicht gut geht.Man kann nur das von anderenabverlangen, was man selbstfähig ist, zu geben. Doch genaudieser einfache Grundsatz scheintmanchen in der Politik bereits abhandengekommenzu sein.Vielleicht zeigt auch die aktuelleBundesregierung dieses Dilemmasehr deutlich: In der Führungsebenewünschen wir unsMenschen mit Erfahrung. Dochdie Erfahrung, die wir machen,lehrt uns, dass wir uns wohl bessernicht zu viel erwarten.
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