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FPÖ-Initiative gegen den Ausverkauf der heimischen Fremdenverkehrsbranche

Von Kanzler Kurz

Von Kanzler Kurz verunglimpft Die A tacken auf die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) kommen bei Türkis nicht aus dem Nichts. Immer wieder fiel ÖVP-Chef und Kanzler S ebastian Kurz in den vergangenen Jahren mit Aussagen auf, die von wenig Respekt für wichtige Eckpfeiler der Republik getragen waren. Q Mai 2019: Parlament Nach dem Ibiza-Skandal versuchte Kurz ohne FPÖ mit einer ÖVP-Minderheitsregierung weiter im Amt zu bleiben. Doch der Nationalrat war mehrheitlich damit nicht einverstanden: SPÖ, FPÖ und Liste Jetzt wählten die Regierung per Misstrauensantrag ab. Daraufhin brachte Kurz die Legitimität der gewählten parlamentarischen Volksvertretung in Misskredit und spielte diese gegen den vermeintlichen Volkswillen aus. Sein Slogan: „Das Parlament hat bestimmt, das Volk wird entscheiden.“ Auf das ihm zustehende Mandat im Parlament verzichtete der ÖVP-Chef, fortan inszenierte er sich im Wahlkampf als Opfer einer unfairen Opposition. Q Februar 2020: Justiz Bei einem Hintergrundgespräch mit Journalisten behauptete Kurz, es gäbe ein linkes bzw. rotes Netzwerk in der WKStA. Die Ermi tlungen gegen ÖVP-Kreise seien politisch motiviert, insinuierte er damit. Zudem unterste lte er der Ko ruptionsstaatsanwaltschaft, Akteninhalte an Medien zu spielen. Belegen konnte der Kanzler seine Vorwürfe im Zeugenstand nicht, ein entsprechendes Verfahren wurde jüngst von der Staatsanwaltschaft Wien eingeste lt. Q April 2020: Verfassung Nach der anfänglichen Hektik während der ersten Pandemiewe le machten Juristen bald darauf aufmerksam, dass die Lockdown-Verordnungen rechtlich wohl nicht gedeckt waren. Kurz wischte die grundrechtlichen Bedenken jedoch flugs als „juristische Spitzfindigkeiten“ beiseite. Eine Überarbeitung der problematischen Regelungen hielt er für überflüssig, denn bis der Verfassungsgerichtshof darüber entschiede, wären sie ohnedies nicht mehr in Kraft. Q Juni 2020: U-Ausschuss Im Juni war Kurz als Auskunftsperson im Ibiza- Untersuchungsausschuss geladen. Er setzte auf zahlreiche Ablenkungen und rhetorische Kni fs, um konkrete Antworten zu umschi fen – oftmals mit Schützenhilfe des Vorsitzenden Wolfgang Sobotka (ÖVP), der unparte isch sein so lte. Auf kritische Fragen von Abgeordneten reagierte Kurz gereizt, tat sie als politisches „Spiel“ ab. Den SPÖ-Fraktionschef Kai Jan Krainer versuchte der Kanzler etwa als ahnungslos darzuste len. (ta) er Countdown ha te Politikjournalisten in Aufregung versetzt: Seit rund einer Woche kündigt die FPÖ auf der Web - seite tuesfuermich.at neue Enthüllungen an. Diese haben aber wider Erwarten nichts mit den aktue len Ermi tlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zu tun, der mit diesen Worten einen Anruf des Finanzministeriums beim damaligen Novomatic-Chef Harald Neumann erbat. Die FPÖ wo lte vielmehr die Tage rund um die Verö fentlichung des Ibiza-Videos thematisieren – un die Ro le des Bundespräsidenten Alexander Van der Be len. ihrer Parteispitze auf Ibiza nicht nur Obmann Heinz-Christian Strache und seinen Vize Johann Gudenus, sondern auf absehbare Zeit auch die Chance auf eine Regierungsbeteiligung im Bund. Zwar hat die FPÖ mi tlerweile mit Strache abgeschlossen; die Partei treibt aber w eiterhin die Frage um, wer vorab vom Ibiza-Video gewusst und für A B C D E F G H I 1 2 3 4 5 6 16 30 14 15 18 F 29 E Teststraßen 7 8 9 10 20 B 17 13 19 6 7 5 10 21 2 1 8 Thema 2., Meiereistraße 7–Ernst-Happel-Stadion 15., Roland-Rainer-Platz 1–Stadtha le 21., FloridsdorferBrücke, AbfahrtDonauinsel –Donauinsel 22., Bruno-Kreisky-Platz 1–Austria CenterVienna 23., Anton-Baumgartner-Straße 19 –Schule Erlaaer Schleife 13., Schönbrunner Schloßstraße 47 –Schloss Schönbrunn 2., Engerthstraße 267–269–Fe ry-Dusika-Stadion 10., Kurbadstraße 14 –Therme Wien 1., Otmar-Brix-Gasse 1–Schloss Neugebäude Checkboxen 2., Tandelmarktgasse 7– 1 2., Wohlmutstraße 2–4 3., Landstraßer Hauptstraße 137 3., ObereViaduktgasse 30–34 5., Zeuggasse 3 7.,Scho tenfeldgasse ggü.96 9.,Spi telauer Platz 1–2 10., Ge lertgasse 61–55 10., Ludwig-von-Höhnel-Gasse 2 10., Zohmanngasse 42 dessen Verö fentlichung gesorgt haben könnte. der Verö fentlichung auch eine Warnung an die Präsidentschaftskanzlei erging. So wurden einem langjährigen Mitarbeiter der Grünen, der damals in der Privatwirtschaft tätig war, Szenen aus dem Video vorgespielt. Dieser behauptet, davon niemandem erzählt zu haben. Außerdem sandte H. eine Art Bekennerschreiben an die Präsidentschaftskanzlei, die übergab das Dokument erst vor wenigen Tagen der Soko Tape, wie die FPÖ moniert. „Auf so eine E-Mail kommt man erst nach zwei Jahren drauf?“, fragte der U- Ausschuss-Fraktionsführer Christian Hafenecker (FPÖ) am Montag. C 4 9 25 3 11 12 2 13 14 15 16 17 18 19 20 H 24 23 D 1 A G 28 Fabian Schmid 26 I 12 27 1., Hakelgasse14–18 1., Mühlsangergasse 42 12., Koppreitergasse 8–10 12., Wundtgasse ggü.3–9 13., Hans-Moser-Park 14., Felbigergasse 13– 15 15., Goldschlagstraße 53–55 16., Mildeplatz ggü.8 17., Veronikagasse 20–22 18., Alsegger Straße 57 nach der Publikation des Ibiza-Videos den persönlichen Outlook-Kalender von Van der Be len abfotografiert und an Strache übermi telt hat. Deshalb laufen Ermi tlungen gegen unbekannte Täter. Auf dem Kalendereintrag so l angeblich klar zu sehen sein, dass Van der Be len vorab von dem Ibiza-Video gewusst hat. Tag vor der Verö fentlichung des I biza-Videos, eine Besprechung mit den Van-der-Be len-Beratern Martin Radjaby und Lothar Lockl zum Thema „Gerüchte Spiegel/Süddeutsche zu Strache/Gudenus“. Zu dem Zeitpunkt waren o fenbar schon erste 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 BezahlteAnzeige Walk-in-Testspur vorhanden Drive-in-Testspur vorhanden VorherigeRegistrierung nötig Terminvereinbarungnötig Bi te nur ohne Symptome nutzen Bi te nur mit Symptomen nutzen Bei Verdacht einer Corona-Infektion 1450 anrufen Online-Symptomchecker Terminineiner Checkbox 19., Eisenbahnstraße ggü.17 20.,Universumstraße 22 21., Floridusgasse ggü.48 21., Hahnemanngasse 8 21., Hopfengasseggü.3–5 21., Sebaldgasse ggü.8 22., Erzherzog-Karl-Straße 227–229 22.,Schrödingerplatz 1 23., Auer-Welsbach-Straße ggü.61 23., Mehlführergasse 16–18 Presseanfragen bei Strache eingegangen. Am nächsten Abend stand im Kalender des Präsidenten: „Die Bombe platzt: Str + Gud in Ibiza“ – laut Präsidentschaftskanzlei habe Van der Be len den Eintrag nachträglich vorgenommen. Kabine tschef Bernhard Bone li eingetragen. Befragt nach Gesprächen mit Van der Be len, sagte Bone l im U-Ausschuss: „Ich glaube, da gab es Gespräche im Laufe des Samstags, aber wann genau, in welcher Form, weiß ich nicht genau.“ den Abgeordneten des U-Ausschusses nicht vorliegt. Es gebe „Beamte und Institutionen“, die dem Parlament Informationen vorenthalten würden; ein „tiefer Staat“, wie Hafenecker sagt. Das zeige sich daran, dass Chatnachrichten, die auch Kurz als Sender oder Empfänger betreffen, erst diese Woche in den U-Ausschuss gelangen werden. wien.gv.at/coronavirus Von Michael Sprenger Von Peter Bußjäger Die Umfrage finden Sieauf www. t.com nalstaaten. peter.bu sjaeger@uibk.ac.at Peter Bußjäger ist Universitätsprofe sor und Direktor des Instituts für Föderalismus in I nsbruck. Von Peter Nindler Lesen Sie dazu mehr auf Seite 5 peter.nindler@ t.com Lesen Sie dazu mehr auf Seite 9 michael.sprenger@ t.com Jan Böhmermann (Talkshow-Moderator) Zum Geburtstag wird er heute keine Party geben. Das liege aber nicht an Corona, sondern daran, da s er das „Magazin Royale“ nie feiere, sagte er im Podcast „Fest &Flauschig“. Das ist dann wohl der einzige Tag im Jahr, an dem Böhmermann leisere Töne bevorzugt. (aw) 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Christoph Kotanko @CKotanko „Für das Erhalten von SMS kann man nichts“, sagt Blümel in @DiePressecom. Dürfte VP-Verteidigungslinie für die nächsten Wochen sein, auch wg. neuer SMS von Strache? #ibizaua Claus Pándi @Claus_Pandi 22. Feb. 2021 08:13 Erwischt die „Ibiza“-Aufklärung jetzt doch die richtigen, also die Kurz-ÖVP, die das in dem Video besprochene auch tatsächlich umgesetzt hat? Was mich wirklich beunruhigt sind diese Leaks. Das ist gefährlich. Wie konnte ein vertraulicher Brief von @ sebastiankurz an die WKStA bloß an die Öffentlichkeit geraten? Finde das zutiefst beängstigend. 22. Feb.2021 08:45 Achtung: Das ist nicht humoristisch gemeint! Er glaubt wirklich, dass der Brief nicht von Kurz‘ „message controllern“ veröffentlicht wurde! TELEGRAM Wenn die Wissenschaft zur Religion erhoben wird Medien versehen ihre „Experten“ mit päpstlicher Unfehlbarkeit Einstmalige Qualitätsmedien legen in der „Corona-Krise“ alle Hemmungen ab, um sich selbst zu diskreditieren, so auch im Umgang mit „Wissenschaft“. Vergangene Woche schickte die Reaktion der „Zeit“ eine Twitterbotschaft aus, um einen Text über Corona und Wissenschaft zu bewerben, und traf dabei den Nerv des medialen Corona-Wahnsinns: „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie @beyond_ideology, @c_drosten und Brinkmann- Lab beharren zu Recht darauf, dass Forschungsergebnisse nicht diskutierbar sind, schreibt @joausdo.“ Quasireligiöse Eiferer Vergessen scheint in allen Redaktionsstuben Karl Poppers Falsifikationstheorie: Letztgültig ist in der Wissenschaft nichts, höchstens Kein kritisches Hinterfragen in der „neuen Normalität“. unwiderlegt. Die „neue Normalität“ macht aber auch davor nicht Halt, auch nicht in den Medien. Die Ansichten der virologischen oder epidemiologischen „Hauswissenschafter“ werden mit einem Unfehlbarkeitsprinzip versehen. Wer anderer Meinung ist, ist ein Ketzer, also ein „Covidiot“ oder „Staatsbzw. Volksgesundheitsgefährder“, oder – wie „Servus TV“ – der Sender der „Verschwörungstheoretiker“. Dem hat überraschenderweise der Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, Heribert Prantl, tapfer entgegengehalten. Pandemie hin oder her, in einer Demokratie entscheidet das Parlament und nicht irgendwelche Experten, was zu tun ist. Und das nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit: „Die Beschränkung ist nicht der Normalzustand, die Freiheit ist der Normalzustand.“ Foto: NFZ GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 20. Februar 2021 Dieses Bild wurde heute von unserem italienischen Freund, Matteo Salvini, gepostet. Fällt Euch etwas auf? 7.402 Personen gefällt das. In Italien versteht die Regierung, im Gegensatz zu unserer, dass man das Land nicht ruinieren darf. FPÖ IN DEN MEDIEN Ein Ereignis, zwei Erzählungen oder Narrative, wie man heutzutage sagt. „Van der Bellens Kalender als blaue Bombe“ titelt der „Standard“ und berichtet über die Übereinstimmung der eigenen Recherchen mit denen des FPÖ-Fraktionsführers im „Ibiza“-Ausschuss DER ∂TANDARD DIENSTAG, 23. FEBRUAR 2021 | 3 CHRONOLOGIE Van der Bellens Kalender als blaue Bombe Die FPÖ veröffentlichte den Kalender von Bundespräsident Alexander Van der Be len. Dieser zeigt eine mehrstündige Besprechung zum „Gerücht“ Ibiza, am Tag bevor „die Bombe platzt“. Durch STANDARD-Recherchen wurde zudem publik, dass o fenbar ein Mitarbeiter der Hofburg kurz Am Montag präsentierte die FPÖ nun diesen abfotografierten Kalender. Er zeigt am Donnerstag, einen Wien spannt dichtesNetz aus kostenlosen Corona-Tests Unsere Freunde von der Panikabteilung des ORF haben es schwer. Angesichts der nunmehr schon einjährigen Covid-19-Apokalypse tut sich die „ZiB1“-Redaktion zusehends schwerer, das Publikum mit täglich neuen Horrormeldungen auf Regierungskurs zu halten. Da passiert dann schon mal ein Fauxpas, wenn man etwas genauer hinhört. Etwa bei den nunmehr wieder besorgniserregend steigenden „Infektionszahlen“. Dafür macht man die „ausländischen Mutationen“ verantwortlich, zu denen sich jetzt auch noch die brasilianische Variante hinzugesellt hat. Komisch, jeder Einreisende braucht doch einen Negativ-Test D Für die FPÖ ist diese Woche nach wie vor traumatisch: Sie verlor durch die Ko ruptionsfantasien Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. THEMA: Korruption Durch ein STANDARD-Interview mit Ibiza-Videoregisseur Julian H. wurde bekannt, dass einige Tage vor Am Samstag ist dann ein Termin mit Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), dessen Berater Stefan Steiner sowie Hafenecker monierte, dass beispielsweise der Kalender von Kurz als „privat“ eingestuft wurde und 4 D Meinung Christian Hafenecker. Auch das den Grünen sonst wohlgesonnen Blatt reibt sich an der Tatsache, dass die Präsidentschaftskanzlei ihre Rolle in den berüchtigten as Handwerk der politischen Inszenierung ist der FPÖ nicht fremd. So auch dieses Mal nicht. Seit Tagen hielt sie die Spannung hoch. Per Countdown suggerierten die Blauen, eine politische Bombe zu zünden. Die Spekulationen waren reichlich –Nervositätmachte sich breit. Doch nein, auch im übertragenen Sinn fand keine Explosion sta t. Dann könnte man sich ja zufrieden zurücklehnen –und mit einem sarkastischen Unterton festste len: Nach Jörg Haiders Buberlpartie ist jetzt eine Gruppe von spätpubertären schlagenden Burschenschaftern am Werk, die sich nach der Selbstdemontage auf Ibiza noch daran Da ist etwasfaul im Staate Frage des Tages (1490 Teilnehmer) Haben Sie schon Pläne für Ihren Sommerurlaub? 54% Ich buche sicher nichts, weil dieLagezuunsicherist. 22% Ich habe schon reserviert undkonkrete Pläne. 24% Mir ist die LustamReisen vergangen. Nummer 54 | Dienstag, 23. Februar 2021 Hafeneckers „Bombe“: Es sei eine politische Inszenierung einer angeschlagenen Partei, die in gewohnter „Opferrolle“ jetzt in „rechtsextremer Erzähltradition“ die „tragenden Säulen der Republik“, gemeint sind Bundeskanzler und Bundespräsident – nicht das Parlament, zu unterspülen versucht. Dafür gibt’s sicher einen Exklusivtermin beim Basti. FPÖ spricht von einer Bombe,zündet einen Kna lfrosch –und patzt den Bundespräsidenten an. ÖVP attackiert die Justiz. Wi l man also zentrale Institutionen nachhaltig beschädigen, befindet man sich gerade auf einem guten Weg. W Gastkommentar Grenze dicht Mai-Tagen des Jahres 2019 bewusst herunterzuspielen versuchte und den Ermittlern als auch dem U-Ausschuss Beweismittel vorenthalten hat. Ganz anders hingegen sieht die ÖVP-nahe „Tiroler Tageszeitung“ GISBÄRS TV-NOTIZ er sich vonTirol aus in den Osten Öste reichs begebenwi l, erlebt einiges, das vornicht a lzu langer Zeit unvorste lbargewesen wäre.Anden Grenzen und im Zugkontro liert bewa f- nete Militärpolizeidas Reisezielund ob die „Ausreise“ vonPersonen, diesichinTirol aufgehaltenhaben, mit entsprechendem Testnachweis erfolgt. Der Einsatz derMilitärpolizeimag die Bundespolizei entlasten, dennoch ist es kritisch, da s das Bundesheer Aufgaben übernimmt, dieeigentlich Sache der zivilen Behörden wären. Bayern hat sogardie Grenze dicht gemacht. Sta t einenaktue lenTestnachweis zu verlangen, wasangesichts derinneröste reichischen Maßnahmennatürlich sinnvo l ist, wurdeder Grenzübertri t grundsätzlich untersagt. NurWirtschaftsgüterdürfenpa sieren, manwi l ja nicht dieLieferke tefür dieAutoindustrie gefährden. Selbst der Transit über das Deutsche Eck war verboten. Wenigstens wurde dieser feindselige Akt, der jederrationalen Grundlage entbehrte, zurückgenommen. Bayern wi l zynischerweise nur Grenzübergänge für Menschen in „systemrelevanten Berufen“ zula sen. Wer nicht „systemrelevant“ ist, darf daraufvertrauen, über kurz oder lang seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Das sind Maßnahmen, diein einem vereinten Europaeigentlich unvorste lbar seinmü sten. DieEUerweist sich einmal mehrals zahnlos und handlungsunfähig. Es gibt keinen wirksamen Recht schutz gegen wi lkürliche Grenzschließungen. Damit so lte a len klar sein, wer in der EU nach wie vor bestimmend ist: dieNatio- und muss dann auch noch in Quarantäne. Oder, Herr Nehammer? Am Dienstag wurde in der „ZiB1“ erstmals die Test-Explosion als Erklärung herangezogen. Die sehr ungenauen Antigen-Schnelltests werden, wenn sie positiv anschlagen, gar nicht mehr mit dem „Goldstandard“, dem erfreuen können, wenn sie ein bi serl mit Kna lfröschen hantieren dürfen. Wenn es nur das wäre. Die schwer angeschlagene Partei verfolgt o fensichtlich einen perfiden Plan. Als bekannt geworden ist, wie ihr langjähriger Obmann Heinz-Christian Strache mit seinem rechten Parteifreund Johann Gudenus auf der Baleareninsel die halbe Republik verscherbeln wo lte, kam es zum harten Aufpra l. Nach dem Gang in die Opposition sieht nun die FPÖ die Chance gekommen, staatliche Institutionen und politische Widersacher zu beschädigen, um selbst nicht so verlo tert dazustehen. Also wurde nun versucht, das Staatsoberhaupt zu beschmutzen –und es als „Mitdirigenten“ des Ibiza-Skandals zu bezeichnen. Karikatur „Myanmar“ V Leitartikel Analyse Sonntags-Föderalismus schonungslos entlarvt om Föderalismusist Öste reich so weit entfernt wie dieErde vom Mars. Während dieRaumfahrt aberdas Ziel hat, bald einmal auf dem roten Planetenzulanden, verfehlt die Politikdieses, wenn es um eine moderne Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern undGemeinden geht. Also umsGeld, um sa te 90 Mi liarden Euro jährlich. DennWien bleibt Wien, egal, werdortgerade in der Bundesregierungden Tonangibt.Volkspartei und Sozialdemokraten, obschon sichgerade die ÖVP gern in ihrem freilichbereits abgetragenen föderalen Sonntagsanzug präsentiert, pfeifen am liebstenpolitisch auf dieLänder. Nicht aufale, denn Wien und Niederöste reichsindzunahe an den Entscheidungen des Bundes bzw. innenpolitisch zu wichtig, alsda s sievor den Kopf gestoßen werden. Damithaben großspurigangekündigte Reformvorhabenwie ein Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Die FPÖ schlüpft einmal mehr in die Opfe ro le –und schwadroniert zudem vom „tiefen Staat“. Übersetzt in die rechtsextreme Erzähltradition heißt dies: Die Linke hat die Rechtmäßigkeit der Institutionen und die Justiz längst untergraben. Was die Justiz anlangt, tri ft sich die FPÖ übrigens mit ihrer früheren Koalitionspartnerin ÖVP. Die Kanzlerpartei a tackiert immer wieder und zuletzt unter der Anleitung von Sebastian Kurz verstärkt die Justiz. Insbesondere die Ko ruptionsstaatsanwaltschaft hat sie im Visier –weil nicht im Gri f. Zur Erinnerung: Knapp 20 Jahre (bis zum Jänner 2020) lang ha ten FPÖ und ÖVP (eine Ausnahme bildete die rote Maria Berger) im Justizministerium das Sagen. Und immer dann, wenn mut- föderalesFinanzsystem odereine Steuerautonomie, um denWe tbewerbunter den Bundesländern zu stärken, eigentlich keine Chance auf Umsetzung.Der Bundesrechnungshof zeigt dies schonungslos auf. Das gilt auch für die längstnotwendige Kompetenzbereinigung im Gesundheitswesen oder im Bildungsbereich. Um die Zahlung ströme in der Spitalsfinanzierung nachzuvo lziehen, mu s manfast schondetektivische Fähigkeiten besitzen. Föderalistisch gesehen ist Öste reich, abgesehen vonden Sonntagsreden und -anzügen, also einpolitisches Entwicklungsland. Für was es da noch einen Bundesrat benötigt, weißnur die Politik selbst. Weilesinklusive Länderkammer wahrscheinlichmehr (Versorgungs-) Postenzuverteilen gibtund das –analog zum Nationalrat –parteipolitisch vorgegebeneHandaufheben keineRaketenwissenschaft ist. Wenn, dannvertreten die Bundesräte nämlich dieMeinung ihrer Partei, aber sicher nichtihr Bundesland. Einmal mehrist es bi tere Realitätin Öste reich, da s nicht darangearbeitet wird, wieesgehen könnte, nur wie etwas verhindert werden kann. DerÖste reich Konvent (2003 bis2005)überdie grundlegende Staats-und Verfa sungsreform mu stedeshalb zwangläufigscheitern. Karikatur: Markus Szyszkowitz; Foto: APA/dpa/He ning Kaiser maßliche Machenschaften im Umfeld der FPÖ oder der ÖVP zu Ermi tlungen führen, ist vom „roten Netzwerk“ die Rede. So als könnten sich FPÖ und ÖVP eine unabhängige Justiz gar nicht vorste len. Da ist etwas faul im Staate Öste reich. Sukze sive werden tragende Säulen der Republik unterspült. Hier wäre jetzt der Bundespräsident –aber nicht nur er –längst gefragt, klar und eindeutig Ste lung zu beziehen. Provokateur an der Humor-Grenze F Kopf des Tages rech wie kein Zweiter, das ist Jan Böhmermann. Der deutsche Talkshow-Moderator, der heute 40 wird, hat sich mit seinen Gags in die Herzen der TV-Zuschauer gewitzelt. Nachdem seine Fernsehsendung „Magazin Royale“ zuerst im Spartenkanal ZDF neo zu sehen war, ist Böhmermann inzwischen ins Hauptabendprogramm des ZDF gewechselt. Begonnen hatder Comedian seine Medienka riere2002 bei Radio Bremen. Danach lernte er bei der„Harald Schmidt Show“ das Gag-Schreiben. Eine Schule, die ihm gutgetan hat, wenngleich Böhmermann damit auch polarisiert. Seine Spezialität ist der Grenzbereich des Humors. Genau dort, woe schon wehtut, geht er noch einenSchri t weiter. Provokateur wird er deswegen gerne genannt. Courage hat er mindestens für zehnGag-Schreiber. Gut in Erinnerung ist sein Frotzel- Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Deswegen stand er kurzzeitig sogar unter Polizeischutz. In Öste reich sorgte er 2019 vor der Veröffentlichung des Ibiza-Videos, das schlu s- endlich den Rücktri t des damaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache zur Folge ha te, für Aufsehen. Als er bei der Romy-Gala geehrt wurde, scherzte er in seiner Videoeinspielung, da s er gerade „ziemlich zugekokst und Red-Bu l-bezahlt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer ru sischen Oligarchenvi la auf Ibiza“ sei. Worte, auf die man sich erst ein paar Tage später einen Reim machen konnte. Jan Böhmermann ha te o fensichtlich schon von dem Skandal-Video gewu st, bevor es verö fentlicht wurde. PCR-Test, überprüft, hieß es. Unerwähnt blieb, dass der angebliche „Goldstandard“ schon vor Wochen von der Weltgesundheitsorganisation zum „Blechstandard“ erklärt worden ist, weil er ebenfalls kaum zum Nachweis einer Covid-19-Infektion geeignet ist. Ebenso unvermindert hält man am schwarz-grünen Slogan fest: „Die Impfung ist der Weg in die Freiheit.“ Und zerrt dazu ausgerechnet die Beispiele Israel und Brexit-Großbritannien heran – zwei Nicht-EU-Mitglieder! Soviel unterschwellige Kritik an der EU ist man vom ORF gar nicht gewohnt. Aber beim wilden Kampagnisieren passieren halt auch Fehler.

Foto: FPÖ Grieskirchen Nr. 8/9 Donnerstag, 25. Februar 2021 g Kultur/Blitzlicht 15 Wien, Museumsplatz 1: Vier Stockwerke voller Kunst Ein Spaziergang durch das Leopold-Museum Mittwoch bis Sonntag ist das Leopold-Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Diesen Zeitraum sollten Sie in nächster Zeit nutzen. Eine reichhaltige Sammlung von Gemälden, Briefen, Plakaten und anderem erwartet den Besucher in vier Stockwerken. Egal, wo man anfängt, wird man, auch wenn man schon müde zu werden beginnt, nicht umhin können, alle Geschosse aufzusuchen und sich mit den zahlreichen Exponaten zu befassen. Es begegnen einem Schiele, Kokoschka, Makart, Loos, Liebermann... es würde zu weit führen, sie alle aufzuzählen. Gebannt von so viel Schönheit steht der Besucher vor den Gläsern eines Koloman Moser, vor den Möbeln eines Adolf Loos, vor den Bildern eines Gustav Klimt. Die interessanten Texte zu den einzelnen Meistern, den Stilen und den jeweiligen Zeiten lassen auch den Eingeweihten über so manche Mitteilung staunen. Informative Exposition Das Cabaret Fledermaus etwa, einst Ecke Johannesgasse-Kärntner Straße zu finden, hat sich mit einmaligen Werbeschriften, Plakaten und Programmen in die Geschichte der Druck-Kunst eingeschrieben. Allein vor der Vitrine mit diesen Exponaten kann man eine halbe Stunde stehenbleiben und über den Zeitenwechsel grübeln, der heutzutage für ein Etablissement dieser Art wohl keine derartige künstlerische Aufmerksamkeit zulassen würde. Eine Sektschale aus dem 19. Jahrhundert versetzt den Betrachter ins Schwärmen über eine derart feinsinnige Epoche. Dabei war die betreffende Zeit kaum dazu angetan, Freudensprünge zu machen. Gerade dies war jedoch für‘s künstlerische Schaffen sinngebend. Eingefangene Atmosphäre Vielleicht hat sich schon mancher gefragt, wer denn der Herr sei, dessen Denkmal am Ring an der Ecke beim Kursalon steht, auf dessen Sockel einsam das Wort „CANON“ steht. Der Mann war Hans Canon, sein eigentlicher Name war Johann Baptist Straschiripka, und er war Maler und keineswegs, wie man glauben könnte, der Erfinder der kontrapunktischen Liedform. Seine Porträts und Figuren sind von Rembrandt beeinflusst und faszinieren durch ihre realistische Darstellung. An einer Ecke eines der Museums-Säle flimmern einige Original-Filmchen aus jenen Tagen über einen kleinen Bildschirm. Es sind kurze Fahrten durch Wien, die man Volksanwalt Rosenkranz zu Gast in Grieskirchen Wolfgang Klinger und die FPÖ- Bezirksparteileitung Grieskirchen/ Eferding durften bei der letzten Sitzung Volksanwalt Walter Rosenkranz als Gast begrüßen. Rosenkranz, der seit 2019 als Volksanwalt tätig ist, gab interessante Einblicke in seine Tätigkeit: „Ich freue mich schon wieder, Sprechtage persönlich abhalten zu können. Diese sind ja jetzt Corona-bedingt nur telefonisch möglich.“ Foto: Herbert Pirker zu sehen bekommt. Die Tramway hatte nur offene Plattformen, auch jene, auf der der Fahrer stand, war nicht verglast, und man fuhr links. Fußgänger, Fiaker und andere Pferdefuhrwerke ergänzen die Szenerie. Die Atmosphäre des Wien jener Zeit förderte die Kreativität. Die Secession wurde gegründet. Robert Musil, der Autor des unvollendeten Romans „Der Mann ohne Eigenschaften“, meinte zu seiner Umwelt: „Wien ist eine Stadt, in der man an einem Tag hundert Jahre zurücklegen kann.“ Die Ausstellung im Leopold-Museum macht ebenfalls eine faszinierende Wanderung der genannten Art möglich. Herbert Pirker Österreichische Lotterien Partner der Initiative „Österreich impft“ www.österreich-impft.at bietet umfassende Informationen rund um die COVID-19-Impfung. Casinos Austria und Österreichische Lotterien sind Partner. Um eine fundierte Entscheidung darüber treffen zu können, ob man sich für die Corona-Impfung entscheidet und damit nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch insgesamt zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der Krankheit beträgt, braucht es vor allem umfassende Aufklärung und Information. Beides liefert die Initiative „Österreich impft.“ des Österreichischen Roten Kreuzes mit der Website www.österreich-impft.at Als österreichischer Leitbetrieb trägt die Casinos Austria und Österreichische Lotterien Unternehmensgruppe wichtige öffentliche Themen mit und kommt auch als Partner der Kampagne „Österreich impft.“ dieser Verantwortung gerne nach. „Unsere Unternehmensgruppe hat schon immer Verantwortung für gesellschaftspolitisch relevante Themen in Österreich übernommen. Nun haben wir endlich eine Chance, durch den breiten Einsatz der Impfung gegen Covid-19, zu einem normalen Alltag und all den damit verbundenen Freiheiten zurückzukehren. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen wir die Initiative „Österreich impft.“, die transparent und medizinisch fundiert über die Impfung informiert. Wir können diese Krise nur gemeinsam bewältigen!“, so Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner. Zum Multimillionär mit EuroMillionen Zweimal pro Woche liegen zumindest 17 Millionen Euro im Europot und mit dem Österreich Bonus wartet ebenso oft ein rot-weiß-rotes Zuckerl Eine europäische Lotterie mit Mitgliedern in neun Ländern und Gewinnsummen, die ihresgleichen suchen – das sind seit 2004 die Zutaten der EuroMillionen Erfolgsgeschichte. Die teilnehmenden Länder zahlen dabei in einen gemeinsamen Pool ein, aus dem sich die Gewinnsummen für die einzelnen Ränge bilden. Bei „fünf Richtigen“ im 50 Zahlen umfassenden Zahlenfeld und „zwei Richtigen“ im zwölfteiligen Sternenkreis, hat man den Europot geknackt. Seit Juli 2018 gibt es außerdem den Österreich Bonus. Mit ihm wird bei jeder Ziehung ein Gewinner von 100.000 Euro exklusiv unter Österreichs Spielteilnehmern ermittelt. Jeder EuroMillionen Tipp nimmt automatisch an dieser Verlosung teil. Der bisher höchste rot-weiß-rote Gewinn wurde im Jahr 2008 mit „5 plus 2 Richtigen“ in Kärnten erzielt und betrug 55,6 Millionen Euro. Insgesamt 16 Europot Gewinner gab es bisher in Österreich. EuroMillionen kann in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at, entweder per Normalschein, Quicktipp, mit System, mittels Anteilsschein, Team Tipp oder per EuroMillionen Abo über die Lotterien App, gespielt werden. Die Ziehungen finden dienstags und freitags in Paris statt und werden anschließend auf ORF 2 ausgestrahlt. Annahmeschluss ist jeweils um 18.30 Uhr. Alle Informationen zum Spiel gibt es in jeder Annahmestelle sowie auf www.win2day.at Anzeige Foto: Österreichisches Rotes Kreuz

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