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Schluss mit dieser Politik der Spaltung!

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Freiheitliche fordern bei Klubklausur eine Politik mit Augenmaß und Hausverstand

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Neues Corona-Schuljahr, altes Chaos. Das von ÖVP-Bildungsminister Faßmann angekündigte „Testprogramm, das seinesgleichen in Europa sucht“, förderte das alte Corona-Chaos zutage. Tests wurden nicht geliefert oder nicht abgeholt, und eigentlich weiß keiner, wie viele Schüler bereits wieder in Quarantäne zu Hause sitzen, obwohl doch eigentlich nur 0,1 Prozent der PCR-Tests positiv waren. Scheinbar Demokratie Im strengen Wien erwischte es gleich 285 Schulklassen, in Niederösterreich hingegen nur drei, in Tirol wurde eine ganze Handelsakademie in Quarantäne gesteckt. Aber das ist nicht die einzige wilde Baustelle unter türkiser Flagge. Weil im BVT- und im Ibiza-U-Ausschuss für die „Wir sind nicht so“-ÖVP zu viele unangenehme Details ans Tageslicht gefördert wurden, bläst Innenminister Nehammer zum Halali auf die „Geheimnisverräter“ und lässt ihnen exklusiv über die „Kronen Zeitung“ ausrichten, dass sie sich warm anziehen dürfen. Ein Beispiel exekutierte er am Ex-FPÖ-Abgeordneten Hans-Jörg Jenewein: Unter Vorwürfen, die bereits einen gerichtlich angeordneten Widerruf erhielten, ließ Nehammer dessen Haus durchsuchen und alle elektronischen Sachen, die sein Kollege im Finanzministerium nur vom Hören-Sagen kennt, beschlagnahmen. Was da drauf oder drinnen ist? Die „Krone“ wird’s schon exklusiv berichten. Ein türkiser Überwachungs- und Schikanestaat getarnt als Demokratie. Der Herr Lukaschenko soll angeblich schon ein „Krone“-Abo geordert haben. FPÖ-Klub bereitet sich auf „h Die Freiheitlichen wollen eine Politik mit Augenmaß und Hausverstand zu Die Freiheitlichen bereiteten sich auf ihrer Klubklausur in Linz auf einen „heißen parlamentarischen Herbst“ vor. Gefährdung von Demokratie und Grundrechten durch die Corona-Politik sowie die Kosten der „Klimarettung“ und natürlich die steigende Asylzuwanderung wurden mit Experten diskutiert. Zahlreiche Experten informierten mit Zahlen, Daten und Fakten zu diesen Themenbereichen, um den Parlamentsklub für den „heissen Herbst“ zu wappnen. Denn die Freiheitlichen rechnen damit, dass die Koalition in den nächsten Monaten die Rechnung für die Serien-Lockdowns über wirtschaftliche Belastungen präsentieren und weitere Freiheitseinschränkungen vor allem für Ungeimpfte einführen wird. Politik der Verhältnismäßigkeit „Das Motto unser Klubklausur lautet ,Die Freiheit die wir meinen‘. Freiheit heißt auch Selbstbestimmung, sowohl individuell wie staatlich und um die geht es uns“, betonte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl unter Verweis die aktuelle Situation: „Denken darf man noch, aber das auch laut sagen, wird schon schwieriger. Dann gilt man schon als Schwurbler, Verschwörungstheoretiker oder schlimmeres.“ Corona, Asyl und Klima. Diese Themen werde die FPÖ mit einer „Politik des Hausverstandes und der Verhältnismäßigkeit“ angehen. Bei Corona habe die Koalition diese Woche schon wieder ein neues chaotisches Maßnahmenpaket SPITZE FEDER auf den Weg gebracht, kritisierte Kickl: „Wir haben heute den ersten Tag der Gesundheitsapartheid: In der Nachtgastronomie gilt schon die ,1-G-Regel‘. Das heißt: Du darfst arbeiten, du darfst Steuern zahlen, aber nicht am Abend Ausgehen.“ Daher treibe nicht die Überzeugung sondern die Frustration über diese Beschränkungen viele Österreicher zur Impfung, erklärte der FPÖ-Parteichef. Denn trotz der Impfung seien heuer die Inzidenzzahlen höher als im Vorjahr. Und was den angeblichen Impfschutz betreffe: Aus Innsbruck habe er erfahren, das von 23 Intensivpatienten 11 „vollimmunisiert“ seien. „Weg mit Impfzwang und Impfdruck, stattdessen Freiwilligkeit. Und konzentrieren wir uns auf die Behandlung der Erkrankten“, forderte Kickl. Denn jetzt werden positiv Getestete nicht untersucht, sondern einfach in Quarantäne geschickt und erst bei schweren Symptomen ins Spital gebracht: „Das ist doch völlig unlogisch!“ Asylstopp und Grenzschutz Völlig unverständlich war für Kickl auch die Reaktion von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer zur Asylpolitik, nur einen Tag Es kann nur einen (Weg) geben... Foto: FPÖ/Alois Endl Freiheit heißt auch Selbstbestimmung, FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kic nach dem grausamen Doppelmord in Wien: „Der Innenminister meint, dass wir heuer 30.000 Asylwerber aufnehmen werden müssen. Da ist die Welle aus Afghanistan noch nicht eingerechnet, das ist erst der aufgelöste Stau auf der Balkanroute, der sich seinen Weg nach Österreich bahnt. Wo bleibt der Grenzschutz? Wo der Schutz der Österreicher vor gewaltbereiten illegalen Einwanderern?“ Hier müsse Österreich eigenständig handeln, forderte der FPÖ- Chef. Denn ein Grenzschutz à la EU sei nur eine organisierte Auf- IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. 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Nr. 37 Donnerstag, 16. September 2021 g eißen Herbst“ vor den wichtigen Themen Corona, Asyl und Klima KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Kurz demontiert sich selbst Verwundert zeigte sich FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl über Aussagen von ÖVP-Bundeskanzler Kurz in der italienischen Tageszeitung „La Stampa“. Denn dort sagt Kurz, dass „allein in diesem Jahr etwa 8.000 Flüchtlinge über die noch offene Balkanroute in unser Land gekommen sind, ein Fünftel davon aus Kabul“. „Damit gibt Kurz offen zu, dass seine vielstrapazierte Heldensage von der Balkanroute, die er quasi im Alleingang geschlossen haben will, nichts weiter ist als Schall und Rauch“, sagte Kickl. sowohl individuell wie staatlich und diese gelte es zu erhalten, erklärte kl – sowohl gegenüber der Regierung als auch gegenüber Brüssel. „Amtsbekannter“ Täter Empört reagierte FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer (Bild) auf die beiden jüngsten Frauenmorde in Wien-Favoriten. Denn bei dem Mann, der zwei Frauen ermordet haben soll, handelt es sich um einen 28-jährigen somalischen Asylberechtigten, der seit Jahren „amtsbekannt“ ist und für den bereits ein Asylaberkennungsverfahren eingeleitet worden ist: „Die toleranzromantische Ohnmacht im Umgang mit straffälligen und nicht anerkannten Asylanten gefährdet die Sicherheit und das Leben in Österreich!“ Foto: NFZ nahme und Verteilung der Illegalen in Europa: „Die Österreicher und wir wollen aber einen Stopp der illegalen Einwanderung mit einem effektiven Grenzschutz. Was ist so schlimm am Begriff ,Festung Europa‘? Eine Festung schützt die Menschen – und das müsset doch das Ziel jeden Politikers sein, der Schutz der eigenen Bevölkerung.“ Umweltschutz mit Augenmaß Wie bei Corona schlage die Koalition auch beim „Klimaschutz“ über die Stränge, bemerkte Kickl zum dritten Themenpunkt. Denn die geplanten und beschlossenen Maßnahmen richten mehr Schaden an, als sie Gutes bewirken. „Türkis-Grün will mit Steuererhöhungen in Österreich die Welt retten, aber gefährdet nur Betriebe und Arbeitsplätze in Österreich. Wir wollen eine evidenzbasierte Umweltpolitik und keine mit der CO2-Brechstange oder die Überhöhung ins Religiöse wie Türkis-Grün es schon bei Corona gemacht hat“, sagte Kickl. Der einzige Profiteur dieser Politik sei China, das die benötigten Solarpanele und Windräder nach Österreich liefere. Foto: FPÖ Wohnbaugeld besser sichern „Veranlagungsverluste gemeinnütziger Bauvereinigungen wie bei der Commerzialbank Mattersburg müssen für die Zukunft hintangehalten werden“, erklärte FPÖ-Bautensprecher Philipp Schrangl und forderte eine entsprechende Bestimmung in der Gebarungsrichtlinienverordnung (GRVO) ein. Bei den Verlusten handle es sich um Sondervermögen für leistbares Wohnen. Die Regierung sei daher gefordert, zu handeln, mahnte Schrangl und verwies auf die Verzögerungen bei der Novelle der GRVO: „Ein weiteres Zuwarten ist wohnbaupolitisch nicht zu verantworten!“ SPRUCH DER WOCHE Foto: twitter.com/lpdwien „Bereits 1909 wurde die 1. ,Polizeiassistentin‘ eingestellt, vor 50 Jahren startete die Ausbildung für die ersten ,Politessen‘. Seit 30 Jahren sind Frauen & Männer im Polizeidienst gleichgestellt. Heute liegt der Frauenanteil bei ca. 20%.“ Landespolizeidirektion Wien 13. September 2019 Liebe LPD Wien, für ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos zählt Geschlechterparität nur bei Spitzenpositionen. BILD DER WOCHE Der Vorzeigekanzler: Seit Mittwoch gilt wieder Tragepflicht für den türkis-grünen Maulkorb, die FFP2-Maske. Foto: BKA/ Arno Melicharek

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