Aufrufe
vor 2 Monaten

Sanktionen treffen uns, nicht Moskau!

  • Text
  • Zweisprachige gerichte
  • Gis fuer streaming
  • Unsinnige foerderung
  • Fpoe hilfspaket wien
  • Umgehung oelembargo
  • Inflation oder euro
  • Kindergeld ausland
  • Fpoe fordert notfallplan
  • Gasembargo trifft oesterreich
  • Spontanhilfe fpoe salzburg
Viel zu wenig Erdgas in den Speichern – Österreichern droht ein kalter Winter

16 bis 31° 15 bis 30°

16 bis 31° 15 bis 30° 15 bis 28° 16 bis 28° Foto: Elmar Gubisch ANZEIGE 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Walter Fleißner @FleiWalter Die Grünen-Klubobfrau Maurer findet jetzt, dass die Fragen der FPÖ-Dringlichen falsch waren. Hätte die FPÖ was anderes gefragt, hätte sie auch Antworten bekommen. Und: „Die Regierung ist stabil.“ Richard Schmitt @RichardSchmitt2 Am Freitag verkündet @lgewessler noch - vor Zeugen - dass in Österreich „ab 2030“ nur noch mit erneuerbarer Energie Strom erzeugt wird. Am Sonntag schaltet sie wieder ein Kohlekraftwerk zur Stromproduktion ein. Wie darf die Kollegin noch werken, @diegruenen? @WKogler? GEFÄLLT MIR 15. Juni 2022 16:26 Demnächst müssen wohl Fragen an Minister zuvor vom Betroffenen persönlich genehmigt werden. 20. Juni 2022 10:01 Wenn man vor lauter Klimahysterie die Realität aus den Augen verliert. TELEGRAM Herbert Kickl 16. Juni 2021 Mit dem gestrigen Wahlfinale zur französischen Präsidentenwahl konnte der Rassemblement National (RN) unter Marine Le Pen einen deutlichen Wahlsieg verzeichnen. 6.861 Personen gefällt das. 89 Abgeordnete sind das bisehr beste Wahlergebnis für Le Pen. Die einhellige Kritik der Opposition an der Untätigkeit der Koalition in Sachen Energiesicherheit ist dem „Standard“ eine Schlagzeile wert: „Breite Kritik an „planloser“ Energiepolitik“. Weil bei DIENSTAG, 21. JUNI 2022 ÖSTERREICHS UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG — HERAUSGEGEBEN VON OSCAR BRONNER € 2,90 | Nr. 10.127 Foto: APA / Helmut Fohringer HEUTE Teure Corona-Tests Das Corona-Test-Programm der ehemaligen Tourismusministerin Köstinger (ÖVP) kostete in knapp zwei Jahren 172,5 Millionen Euro. Seite 9 Kopf des Tages Amélie Nothomb mag Ambivalenz Gasknappheit der Ausfall mehrerer Wenn der ORF auf die Klima-Pauke haut, dann ordentlich. Da wird ausgerechnet der Liebhaber tonnenschwerer dieselbetriebener Militärfahrzeuge und emsige Privatjet-Vielflieger Arnold Schwarzenegger in Szene gesetzt, um auf die „Klimakrise“ und „Erderhitzung“ hinzuweisen. Und dann hat man auch den Chef der Wissenschaftsredaktion im Haus, der schon in Corona-Zeiten Zwangsmaßnahmen inklusive Impfungszwang predigte. Die bösen Energiekonzerne und der „hitzköpfige Despot“ in Moskau sind schuld, dass Österreichs oberste Klimaretterin zur Sicherung der Strombedarfs vom ohne- Drei Anläufe hat er gebraucht, nun wurde Gustavo Petro als erster Linker zum Präsidenten Kolumbiens gewählt. Seite 28 ZITAT DES TAGES STANDARDS KULTUR Seite 22 „Anstatt eines leistungsbasierten Prozesses ist die EU-Integration eine rein politische Frage geworden.“ Der nordmazedonische Regierungschef Dimitar Kovačevski kritisiert den EU-Beitrittsprozess Seite 5 Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Rätsel, Sudoku . . . . . . . . . . . . . 16 Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . 24 Kommunikation . . . . . . . . . . . . 25 TV, Switchlist . . . . . . . . . . . . . . 26 Kolumne Paul Lendvai . . . . . . . 27 Wetter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Westen: Süden: Norden: Osten: ORF will auch für das Streamen übers Internet GIS kassieren Verfassungsgerichtshof befasst sich derzeit mit der ORF-Beschwerde Wegen des drohenden Minus im heurigen Budget und des Ausbaus des Streaming-Angebots will der ORF auch GIS von den Internetnutzern einheben. Der ORF kämpft mit dem Dilemma, dass sich immer mehr Österreicher von der GIS abmelden und stattdessen nur noch ausgewählte Programme des Staatssenders per Stream über das Internet ansehen. Das mussten auch die GIS-Eintreiber einsehen, die vom ORF-Inkasso verstärkt aufgeschickt wurden, um „Schwarzseher“ ausfindig zu machen. GIS für Streaming? Dabei will doch der ORF sein Streaming-Angebot ausweiten und dafür auch von den Nutzern die GIS kassieren. Die darf er aber nach geltender Gesetzeslage nur FPÖ IN DEN MEDIEN Neue politische Kräfte? Prinz William wird 40 – und irgendwann König. Kann er’s? RAU INTERNATIONAL Seite 5 Prozess um junge Flüchtlinge am Weltflüchtlingstag Die einen, unter ihnen der angeklagte niederöster - reichische Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ, rechts außen), stehen im Schatten, die anderen wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP, Zweite von links) im Licht: Am Weltflüchtlingstag wurde in St. Pölten der Amtsmissbrauchsprozess um die Flüchtlingsunterkunft Drasenhofen fortgesetzt. Mikl-Leitner sagte als Zeugin, im Vorfeld nichts von Stacheldraht in Drasenhofen gewusst zu haben, Waldhäusl warf seiner Regierungs - kollegin „Scheinheiligkeit“ vor. Seite 8 Getreide-Deal für Ukraine möglich EU-Chefdiplomat glaubt an baldige Vereinbarung Luxemburg – Beim Außenministertreffen in Luxemburg sagte der EU- Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag, dass die Vereinten Nationen bald über eine Vereinbarung für den Export der Millionen Tonnen blockierten Getreides in der Ukraine verhandeln könnten. Sollte das nicht geschehen, dann sei allein Russland dafür verantwortlich – und die Blockade von lebenswichtigem Weizen für hungernde Menschen sei ein „echtes Kriegsverbrechen“. Am Freitag soll es in Berlin eine internationale Konferenz zu dem Thema geben, an der auch US- Außenminister Antony Blinken teilnehmen wird. (red) Seite 6 Die Krone hat ein neues Thema: den Vertrauensverlust der Politik – jeder Politik – bei der Bevölkerung. Nur noch 18 Prozent der Menschen hätten Vertrauen in die Regierung, zitiert sie eine Umfrage von IFDD. Der Chef des Umfrageinstituts spreche von „guten Chancen einer neuen außerparteilichen Bewegung mit seriösen Personen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Diese würden aktuell rund 40 Prozent wählen.“ Will da die Krone Politik machen? Oder greift sie „nur“ diffuse Bewegungen auf, die im Hintergrund spielen? Fakt ist, dass Unzufriedenheit mit den Schwachmatikern in der aktuellen Regierung, aber auch denen in großen Teilen der Opposition herrscht. Und dass diese Unzufriedenheit großteils berechtigt ist: wirres, inkonsequentes Corona-Management, katastrophales Gasmanagement (mit Lasten aus der Vergangenheit), fahriges Teuerungsmanagement. Ungeklärte Korruptionsfragen in der ÖVP. Das hat bereits zur Gründung von Ein-Themen-Parteien wie der Impfgegner- MFG geführt. Dazu gibt es Gerüchte, dass an Plattformen gebastelt wird, sogar mit ehemaligen Spitzenpolitikern als Aushängeschild und Comeback-Vehikel. Auch zur Bundespräsidentschaftswahl gibt es Überlegungen der FPÖ, einen Rechtsanwalt und rechten Krone- Gastkolumnisten aufzustellen. Wenn die traditionelle Politik schwächelt, entsteht eben ein Vakuum. Elvis lebt! In einem überwältigenden Film KULTUR Seite 21 Breite Kritik an „planloser“ Energiepolitik Opposition wirft Regierung „Show“ vor Umwelt-NGOs gegen Rückkehr zur Kohle Wien – Was als Befreiungsschlag gedacht war, kehrt sich für die Regierung in das Gegenteil um: Nach der Ankündigung von Sonntagabend, dass das Kohlekraftwerk Mellach bei Graz reaktiviert werden und für den Notfall bereitstehen soll, gab es breite Kritik von Opposition und NGOs. Die SPÖ sieht im Wiederaufsperrplan für Mellach einen „Verzweiflungsakt“ von Energie- und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. FPÖ-Chef Herbert Kickl legt noch nach: „Wenn die grüne Ministerin mit der Reaktivierung eines Kohlekraftwerks die Energieversorgung in Österreich ,retten‘ will, wissen wir, dass unser Land am Abgrund steht.“ @derStandardat · /derStandardat · https://abo.derStandard.at · Aboservice Tel. 0800 501 508 · Retouren an PF 100, 1350 Wien · Österreichische Post AG · TZ: 02Z030924T Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. *** Die Regierung betreibe „reine Show- und Reisepolitik“ und sei unvorbereitet, sagen die Neos. Global 2000 akzeptiert zwar für den Notfall das Anwerfen des Kohlekraftwerks, aber es „sollte klar sein, dass es sich nur um zeitlich eng begrenzte akute Notfälle handeln darf“. Franz Schellhorn vom Thinktank Agenda Austria sagt: „Österreich stolpert planlos durch die Gaskrise.“ Warum ein Gasembargo Österreichs Wirtschaft hart träfe? Im besten Fall gebe es eine Vollbremsung, im schlimmsten Fall rutsche das Land in eine tiefe Rezession. (red) THEMA Seiten 2 und 3 Edition Zukunft Seite 20 Kommentar Seite 28 Van der Bellens Konkurrenz Nur zwei Kandidatinnen mit Stichwahl-Chance Wien – Laut einer Erhebung des In - stituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) würden es aktuell nur zwei Gegenkandidatinnen schaffen, Amtsinhaber Alexander Van der Bellen bei der Bundes - präsidentenwahl in eine Stichwahl zu zwingen: Ex-Neos-Abgeordnete Irmgard Griss und Ex-Kanzlerin Brigitte Bierlein. Bierlein richtet allerdings aus, nicht zur Verfügung zu stehen, und auch Griss ließ keine Ambitionen verlautbaren. Wen die FPÖ ins Rennen schickt, ist nach wie vor offen, auch wenn sich Susanne Fürst als wahrscheinlichste Kandidatin abzeichnet. (red) Seite 7, Kommentar Seite 28 Graz sucht nach Lösungen für die Mur-Welle Drei Jahre ist es her, da wurde den wassersportbegeisterten Grazerinnen und Grazern von der schwarzblauen Stadtregierung eine stehende Surfwelle in der Mur präsentiert. Doch mittlerweile wurde das Millionenprojekt – unter dem Protest von Surfwilligen – abgesagt. Nun würden Alternativen und Standorte für ein „Wellen- projekt“ geprüft, heißt es aus dem Büro der zuständigen Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne). Wichtig daran: Es soll eine umweltfreundlichere Lösung gefunden werden als eine „mit viel Beton in der Mur“. LÄNDER Seiten 11 bis 14 Wer ORF am Smartphone schaut, soll auch GIS zahlen? bei Besitzern einheben, die für die Rundfunknutzung betriebsbereiter- Empfangsgeräte haben, nicht aber bei Internet-Nutzern. So hofft der Staatsfunk auf ein Einsehen der heimischen Verfassungsrichter, die sich derzeit mit einer Beschwerde des Staatsfunks bezüglich der Ungleichbehandlung zwischen diesen beiden Programmnutzungs-Möglichkeiten befassen. 24 | Mürztal Kraftwerke droht, soll das Kohlekraftwerk Mellach reaktiviert werden. Dazu zitiert die Zeitung FPÖ-Chef Herbert Kickl: „Wenn die grüne Ministerin mit der Reaktivierung eines Koh- lekraftwerks die Energieversorgung in Österreich ,retten‘ will, wissen wir, dass unser Land am Abgrund steht.“ Das Land schafft an, die Ge- BRUCK-MÜRZZUSCHLAG Kleine Zeitung Dienstag, 21. Juni 2022 das Land die Reform der Sozialhilfeverbände hinauszögert, hat die Steirer-FPÖ jetzt einen „10-Punkte-Plan“ vorgelegt, berichtet die „Kleien Zeitung“. „Doppelgleisigkeiten, aufgeblähte Verwaltung und fehlende Transparenz der Geldflüsse“ müssen weg, zitiert die Zeitung FPÖ-Gemeindesprecher Stefan Hermann. FPÖ will Land stärker zur Kasse bitten Die Gemeinden tragen 40 Prozent der Sozialhilfeverbandskosten. Die FPÖ will das ändern. D as Thema Sozialhilfeverbände begleitet die Landespolitik seit vielen Jahren, ohne das sich an den Problemen viel geändert hätte“, sagte gestern der steirische FPÖ-Gemeindesprecher Stefan Hermann bei einem Pressegespräch im FPÖ-Parteibüro Mürzzuschlag. Gemeinsam mit dem Mürzzuschlager FPÖ-Gemeinderat Arnd Meißl, gleichzeitig auch Landesobmann des Verbandes freiheitlicher Gemeinderäte, präsentierte Hermann einen Zehn-Punkte-Plan für die Reform der Sozialhilfeverbände. Sie sind für die FPÖ- Politiker einfach nicht mehr zeitgemäß: „Doppelgleisigkei- meinden müssen zahlen. Weil GISBÄRS TV-NOTIZ hin schon „problematischen“, weil fossilen Erdgas, auf die noch „wesentlich klimaschädlichere“ Kohle zurückgreifen muss. Das sei „fossiles Denken“ im Dienste der E-Wirtschaft. Denn es gebe ja technologisch viel günstigere Lösungen für eine nachhaltige Stromproduktion. Fotocredit: ba lguide/Aufreiter Denn der ORF braucht trotz seines europaweit höchst dotierten Budgets dringend Geld. Es fehlen laut bisherigen Prognosen rund zwölf Millionen Euro für eine ausgeglichene Bilanz. Deren Erreichen hat ORF-General Roland Weißmann dem Stiftungsrat über diverse Einsparungsmaßnahmen versprochen. Im Juli muss Weißmann dem Stiftungsrat dann erklären, ob er damit im Plan liegt. Auch die (günstigere) mobile Pflege und das betreute Wohnen sollen forciert werden, die Finanzgebarung soll für alle transparent sein und die freiwilligen Förderungen für Vereiten, aufgeblähte Verwaltung und fehlende Transparenz der Geldflüsse machen eine grundlegende Reform dringend nötig“, sagte Meißl. In einem Zehn-Punkte-Plan hat die steirische FPÖ die wichtigsten Punkte festgehalten, die künftig in den Sozialhilfeverbänden umgesetzt werden sollten. Zuallererst aber muss sich die FPÖ im Land Gehör verschaffen, so Hermann: „Die Oppositionsparteien müssen in diesen Reformprozess unbedingt eingebunden werden. Das war bis jetzt nicht der Fall, und im nächsten Jahr soll die Reform bereits stehen.“ Diese Einbindung steht des- halb auch an erster Stelle des Zehn-Punkte-Plans der FPÖ. Weitere wichtige Punkte sind etwa, dass keine Senioren- und Pflegeeinrichtungen geschlossen werden, dass kein Betreuungspersonal abgebaut werden darf und dass die Kostenteilung zwischen Land und Gemeinden die Letzteren entlastet, das Land solle laut Hermann künftig 70 statt bisher 60 Prozent der Kosten tragen. MATURABÄLLE 2021/22 24.06.2022 BORG KINDBERG Location: Volkshaus Kindberg Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:15 Uhr Motto: The Big Borg Theory - vom Urkna l bis zum Borgba l Die besten Fotos landen direkt am nächsten Tag auf kleinezeitung.at/ballguide Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. ne sollen „rigoros durchleuchtet“ werden. Weiters sollen die Sozialleistungen für Zuwanderer gedeckelt werden. Die FPÖ will keine völlige Privatisierung der Sozialhilfeverbände, das Land müsse weiterhin die Kontrolle haben, aber die Konstruktion als „Verband“ sei überholt: umständlich in den Gremien, schwerfällig in den Entscheidungen. Das Ganze soll schlanker, schneller und unbürokratischer werden. Oder wie Meißl sagte: „Den Gemeinden soll nicht ein Rucksack abgenommen und dafür ein neuer umgehängt werden. Es muss eine wirkliche Entlastung kommen.“ Franz Pototschnig A le Infos zum ba lguide Fotound Videoservice: www.ballguide.at Ja natürlich, die Windräder. Nur blöd, dass der Wind sich nicht an die Stromnachfrage hält und meist dann bläst, wenn kaum Strom gebraucht wird. Nur blöd, dass das Land mit der stärksten Solar- und Windanlagenproduktion, nämlich China, von diesen nachhaltigen Technologien Abstand nimmt und auf Kohle- und Atomstrom setzt. Noch einmal zur Erinnerung: Österreich ist für 0,18 Prozent und die gesamte EU für knapp acht Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Aber trotzdem glauben manche, dass Europa den „Klimawandel“ stoppen kann, nein MUSS! Foto: NFZ

Nr. 25 Donnerstag, 23. Juni 2022 g Das zweitälteste Gewerbe der Welt Eine kurze Geschichte zum Geben und Nehmen Das Wort hat sich in diesen Tagen und Wochen in unserem Sprachgebrauch eingenistet, keine Zeit im Bild lässt es aus. Es heißt „Korruption“. Stammen tut es aus dem Lateinischen. Dort steht „corruptio“ für „Verdorbenheit“ und „Bestechlichkeit“ und bedeutet vor allem den Missbrauch einer Vertrauensstellung. Das kann im Rahmen öffentlicher Angelegenheiten geschehen, aber auch privat oder im Umfeld wirtschaftlicher Verantwortung. Posten werden korrupt vergeben, Aufträge ebenfalls, Verträge werden unter diesem Aspekt abgeschlossen. So kann ein Auftraggeber etwa der Firma A einen Auftrag erteilen, obwohl die Firma B ihr Angebot preiswerter abgegeben hat und ihre Arbeiten auch gewissenhafter ausgeführt hätte. Der Bestechende, also der Gebende, missbraucht dabei seine Macht, meist zum Nachteil der Öffentlichkeit, indem er dem Bestochenen, also dem Empfänger, Vorteile verschafft, die diesem nicht zustehen würden. Bei dieser „aktiven“ und „passiven“ Bestechung müssen beide darauf achten, dass ihre Handlungsweise nicht entdeckt wird, und dass der erzielbare Korruptions-Vorteil höher einzuschätzen ist als das Risiko erwartbarer Sanktionen im Fall der Aufdeckung. Sticht man einmal in eine Blase solcher Vorgänge, wird man diverser Merkwürdigkeiten fündig. So gab’s etwa in Deutschland noch Ende des vorigen Jahrhunderts die Möglichkeit, Schmiergelder von der Steuer abzusetzen. Spontan und geplant Man unterscheidet jetzt zwei Arten von Korruption: die situative und die strukturelle. Zur situativen Korruption entschließt sich der „Geber“ spontan, sie ist nicht geplant. Beispielsweise versucht ein Autofahrer, der wegen Schnellfahrens von einem Polizisten angehalten wird, diesem einen Geldbetrag anzubieten, sollte der von einer Anzeige absehen. Freilich setzt er sich dabei der Gefahr aus, dass das Wacheorgan sein Anerbieten nicht nur ablehnt, sondern auch zur Anzeige bringt. Die strukturelle Korruption hingegen beruht meistens auf einer längerfristigen korruptiven Beziehung und ist langfristig geplant. Es gibt eigentlich so gut wie kein Gebiet, auf dem es keine Korruptionsfälle gibt. Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung, Ärzte-Bestechung, Geldwäsche, Subventionsbetrug, Strafvereitelung, Kreditbetrug, Rechtsbeugung, Verletzung von Dienstgeheimnissen, Verfolgung Unschuldiger, Untreue, Wähler-Bestechung, Verletzung von Geschäftsgeheimnissen, Steuerhinterziehung, Postenschacher ... Kultur 15 Ganz schön teuer Der Internationale Währungsfonds schätzt den jährlich entstehenden Schaden durch Korruption auf zwei Billionen Dollar. Jeder Korruptionsvorgang hat als Voraussetzung eine sogenannte Win-win-Situation. Der Geber gewinnt, der Nehmer gewinnt. Stellt der Taxler bei einer Fahrt, die 50 Euro gekostet hätte, bei 30 Euro den Taxameter ab, erwartet er vom Fahrgast 10 Euro, dieser wiederum erspart sich 10 Euro. Korruption also im Kleinen. Wir finden die Korruption bereits in den Sprichwörtern: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Eine Hand wäscht die andere. Und auch, wenn wir noch nie Politiker quietschen gehört haben, heißt es: Trotzdem lassen sie sich immer wieder schmieren. Herbert Pirker Zum Multimillionär mit EuroMillionen Zweimal pro Woche liegen zumindest 17 Millionen Euro im Europot und mit dem Österreich Bonus wartet ebenso oft ein rot-weiß-rotes Zuckerl Lotterie mit Mitgliedern in neun Ländern und Gewinnsummen, die ihresgleichen suchen – das sind seit 2004 die Zutaten der EuroMillionen Erfolgsgeschichte. Die teilnehmenden Länder zahlen dabei in einen gemeinsamen Pool ein, aus dem sich die Gewinnsummen für die einzelnen Ränge bilden. Bei „fünf Richtigen“ im 50 Zahlen umfassenden Zahlenfeld und „zwei Richtigen“ im zwölfteiligen Sternenkreis, hat man den Europot geknackt. Seit Juli 2018 gibt es außerdem den Österreich Bonus. Mit ihm wird bei jeder Ziehung ein Gewinner von 100.000 Euro exklusiv unter Österreichs Spielteilnehmern ermittelt. Jeder EuroMillionen Tipp nimmt automatisch an dieser Verlosung teil. Der bisher höchste rot-weiß-rote Gewinn wurde im Jahr 2008 mit „5 plus 2 Richtigen“ in Kärnten erzielt und betrug 55,6 Millionen Euro. Insgesamt 16 Europot Gewinner gab es bisher in Österreich. EuroMillionen kann in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at, entweder per Normalschein, Quicktipp, mit System, mittels Anteilsschein, Team Tipp oder per EuroMillionen Abo über die Lotterien App, gespielt werden. Die Ziehungen finden dienstags und freitags in Paris statt und werden anschließend auf ORF 2 ausgestrahlt. Annahmeschluss ist jeweils um 18.30 Uhr. Alle Informationen zum Spiel gibt es in jeder Annahmestelle sowie auf www.win2day.at Anzeige Foto: Peter Svec/ Österreichische Lotterien Foto: EZB Hallo Sommer, hallo 20.000 Euro Rubbellos startet mit einem neuen Los in die warme Jahreszeit Mit einem kräftigen „Hallo“ heißt Rubbellos die warme Jahreszeit und damit die bevorstehende Badesaison willkommen. Dementsprechend heißt es auch „Hallo Sommer“ und bietet die Aussicht auf bis zu 20.000 Euro Gewinn. Von der Spielsystematik her ist es ein klassisches „Match Three“ Game, das heißt. Unter der Rubbelschicht befinden sich unterschiedliche Geldbeträge. Stimmen drei Geldbeträge überein, so hat man diese Summe einmal gewonnen. Der Hauptgewinn beträgt 20.000 Euro und ist in dieser Serie mit 1.960.000 Losen zweimal enthalten. Daneben gibt es zahlreiche weitere Gewinn von 2 Euro bis 1.000 Euro. Die Chance auf einen Gewinn beträgt 1:2,91, und die Lose sind zum Preis von 2 Euro pro Stück in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Sammlung

FPÖ-TV