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Preisanstieg kostet Haushalte heuer 1.400 Euro

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Schwarz-grünes Abkassieren treibt Bürger und Unternehmen zur Verzweiflung

Wien – Für die

Wien – Für die evangelische Kirche ist der Karfreitag ein zentraler Feiertag. Anfang 2019 wurde der Karfreitag- Feiertag unter der von Kanzler Sebastian Kurz geführten Bundesregierung von ÖVP und FPÖ abgeschafft. Foto: APA/Neubauer fordern den Feiertag für alle, das heißt, für die gesamte Bevölkerung und Gesellschaft.“ Ma thias Geist (Wiener Superintendent) Wien – Ein 24-jähriger Zivildiener ist am Montag wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 22 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Mann hatte im Internet mit Propaganda-Material für den „Islamischen Staat“ gehandelt und war außerdem in radikalen Chatgruppen aktiv. Brisant war die Verhandlung, Bern – Alma Zadic (Grüne) trifft in St. Gallen in der Schweiz mit den deutschsprachigen Justizministern zusammen. Dabei wolle sie mit ihren Amtskollegen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein die Kriegsverbrechen in der Ukraine erörtern und besprechen, wie man Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen könne. (APA) Zuvor gab es eine Beschwerde eines konfessionslosen Arbeitnehmers beim Höchstgericht, denn er konnte den Feiertag nicht in Anspruch nehmen. 2020 hat der Verfassungsgerichtshof den von vier evangelischen Kirchen sowie der Alt-Katholischen Kirche eingebrachten Antrag, die von ÖVP und FPÖ beschlossene Abschaffung des Karfreitags-Feiertags aufzuheben, als unzulässig zurückgewiesen. Für die gläubigen Protestanten ist das Ende des Karfreitags als Feiertag ein anhaltender Schmerz. Vertreter der Evangelischen Kirche haben deshalb mit Beginn der Karwoche ihre Forderungen erneuert, den Karfreitag wieder zu einem Feiertag zu machen. Der Wiener evangelischlutherische Superintendent Matthias Geist fordert einen Feiertag für alle, denn: „Es geht um die Aufhebung der Ungleichbehandlung.“ Laut der aktuellen Regelung können Protestanten und Altkatholiken lediglich einen Urlaubstag aus dem bestehenden Kontingent verbrauchen. In regelmäßigen Abständen nehmen Vertreter der evangelischen Kirchen Anlauf, eine neue Diskussion anzustoßen. „Es geht um die Aufhebung der Ungleichbehandlung. Deshalb fordern wir den Feiertag für a le, das heißt, für die gesamte Bevölkerung und Gesellschaft Österreichs“, so Superintendent Geist, der von Signalen zur Gesprächsbereitschaft vonseiten der Politik spricht. (TT) da der Angeklagte mit dem späteren Attentäter von Wien in Kontakt stand. Der Angeklagte zählt zu jenen zwölf Männern, die unmittelbar nach dem Terroranschlag in Wien vom 2. November 2020 festgenommen wurden. Hinweise auf einen konkreten Tatbeitrag konnten bisher nicht ermittelt werden. A lerding ste lte sich heraus, dass er in regem Kontakt zum Attentäter in Chatgruppen auf WhatsApp und Telegram stand. Außerdem traf er ihn auch persönlich in einer Moschee in Wien-Ottakring. Gleich zu Beginn der Schöffenverhandlung bekannte sich der Angeklagte, der sich bereits ein Jahr lang in U-Haft befunden hatte, zumindest bezüglich des Handels mit Propagandamaterial schuldig. Seine Ro le in den Chats spielte er hingegen herunter. (APA) Alma Zadic beim Tre fen der Justizminister in der Schweiz. Foto: imago Wien – Formal haben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und ihr Generalsekretär Dieter Kandlhofer einen wichtigen Schritt hin zu einer neuen Struktur des Verteidigungsministeriums abgeschlossen. Der Ministerrat und damit auch der grüne Koalitionspartner stimmten den Änderungen Ende vergangener Woche per Umlaufbeschluss zu. Intern kommt das Ministerium aber nicht zur Ruhe: Generäle fühlen sich unzulässig vereinnahmt, berichtet die Austria Presse Agentur (APA). Die Reform betrifft nur das Brüssel, Bamako, Wien – Die EU reduziert ihre militärische Ausbildungsmission im westafrikanischen Krisenstaat Mali drastisch. „Wir beenden die Ausbildungsmissionen für die Armee und die Nationalgarde“, sagte der EU- Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag nach einem Außenministertreffen in Luxemburg. Übrig bleiben soll nur eine Ausbildung malischer Soldaten in rechtlichen Graz – Der Tretbootunfa l, bei dem ein sechsjähriges Mädchen ertrunken und dessen Schwester schwer verletzt worden ist, hat nun ein Nachspiel bei Gericht: Am Mittwoch müssen sich die Eltern und der Bootsvermieter wegen grob fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (APA) Ministerium. Aus bisher fünf Sektionen werden drei Direktionen. Die Zahl der Posten im Ministerium – der „Zentralleitung“ – soll sinken. Dafür so l es im Gegenzug mehr Planstellen für die Truppe geben. Die Struktur des Bundesheeres auf der Ebene der Brigaden, Militärkommanden und darunter bleibt unverändert. Umstritten war die Neuorganisation der militärischen Führung. Der Generalstabschef ist künftig gleichzeitig Leiter der Generaldirektion für Landesverteidigung. Eine Ebene darunter werden neun Direktionen für die verschiedenen Bereiche des Bundesheeres angesiedelt. Die Standorte dieser Führung und Verwaltung der Armee bleiben mit Wien, Graz und Salzburg gleich. Aus dem Bundesheer hat Fragen. Als Begründung gab Borrell das Fehlen von „ausreichenden Garantien“ an, dass die russische Söldnergruppe Wagner nicht in den Konflikt eingreift. Das vorläufige Aus für die Ausbildungsmission EUTM bedeutet auch das Ende eines namhaften Auslandsengagements des österreichischen Bundesheeres. Österreich stellte zuletzt knapp 80 der etwa 1000 Soldatinnen und Linz – Die SPÖ Oberösterreich wird, wie berichtet, als erste Landespartei ihren künftigen Chef in einer Urabstimmung wählen. Der Vorstand hat gestern einstimmig den entsprechenden Beschluss gefasst. Auch über die Schwerpunkte der kommenden Jahre wird es ein Mitgliedervotum geben. (APA) sich öffentlich vor allem der Adjutant von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Thomas Starlinger, als Kritiker dieser Reform positioniert. Er sah Probleme bei der militärischen Einsatzführung. Als Reaktion versuchte Tanner, ihn in die Reform einzubinden. Nach einer Besprechung mit den neun Direktoren hat er dann eine Resolution mit unterschrieben, in der die Vertreter des Generalstabs die Reform unterstützen. Jetzt sorgt diese Resolution aber für Unmut in Teilen des Heeres. Zuerst hieß es aus dem Ressort, „alle Generäle“ hätten unterschrieben – das wären rund zwei Dutzend Personen. Einer aus diesem Kreis habe sich empört gemeldet, berichtet die APA – und habe festgehalten, dass Soldaten bei EUTM. Das Kommando über den Einsatz führt mit Brigadier Christian Riener zurzeit ein österreichischer Offizier. Auskünfte über Details oder einen Zeitplan des Abzugs konnte das Verteidigungsministerium in Wien gestern Abend noch nicht geben. Die EU will außerdem Hilfsgelder für die Regierung in Mali und das Militär einfrieren. Im Dezember hatten Klagenfurt – Die Kärntner Polizei hat in der Nacht auf Montag zwei Männer festgenommen, die einen mit einem GPS-Tracker versehenen Außenbordmotor eines Bootes gestohlen hatten. Nur wenige Minuten später wurde im Bezirk Wolfsberg ein Auto gestoppt, in dem der Motor geortet worden war. (APA) keinesfalls weder alle gefragt worden seien noch a le unterzeichnet hätten. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) soll über die Reform demnächst im Nationalen Sicherheitsrat berichten. Dort ist auch die Opposition vertreten. Deren Wehrsprecher lehnen die Pläne Tanners ab. „Während in Europa ein Krieg tobt, dessen Ende nicht absehbar ist, wird die Führungsebene des Bundesheeres zerstückelt“, kritisiert der SPÖ-Abgeordnete Robert Laimer. Der Umbau diene nicht dem Bundesheer, sondern den Freunden der Ministerin. FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch sieht die „Einsatzführungsfähigkeit“ des österreichischen Bundesheers bedroht. (APA, TT) die EU-Staaten für den westafrikanischen Staat eine Hilfe in Höhe von 24 Millionen Euro über 30 Monate auf den Weg gebracht. In Nachbarstaaten wi l die EU aber engagiert bleiben. Menschenrechtsgruppen verdächtigen Wagner-Söldner, vor zwei Wochen mit malischen Soldaten ein Massaker an Zivilisten in Moura im Zentrum des Landes begangen zu haben. (TT, APA) Salzburg – Am Landesgericht Salzburg hat gestern ein dreitägiger Drogenprozess begonnen. Sechs Männer im Alter von 21 bis 28 Jahren sollen mit rund 120 Kilogramm Cannabis und einem Kilo Kokain in Salzburg gehandelt haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einer krimine len Vereinigung aus. (APA) wien@kronenzeitung.at Fotos: Zwefo Foto: Zwefo Foto: Zwefo Foto: Zwefo Foto: Zwefo WIEN ANZEIGE 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Heimo Lepuschitz @heimolepuschitz Die ÖVP warnt vor „zu hohen Lohnabschlüssen“. Mit rund 20.000 Euro Monatsgehalt und Spesenkonto sieht man die Rekordinflation wohl entspannter als ein Durchschnittsverdiener mit leerem Konto. Othmar Karas @othmar_karas 9. April 2022 06:57 Und vor allem sind die Gehälter von Nehammer & Co. an keine erbrachte Leistung gebunden. Ja, wir werden einen Preis zahlen müssen – aber er ist nicht mit dem zu vergleichen, was die UkrainerInnen gerade erleiden. Das EU-Parlament hat mit einer überwältigenden Mehrheit für den Ausstieg aus russischen Energie-Importen gestimmt. 8. April 2022 11:09 Nicht Karas wird „einen Preis“ zahlen, sondern Österreichs Bürger und die Wirtschaft. TELEGRAM Wenn die Linke nicht mehr weiter weiß, schreit sie nach Zensur Österreichs Medienbehörde leitet ein Verfahren gegen „Servus TV“ ein Den Presseclub Concordia stört, dass „Der Wegscheider“ mit seinem Satire-Kommentar gegen den Mainstream anschwimmt – und das auch noch erfolgreich. Die Medienbehörde „Komm Austria“ leitet jetzt doch ein Verfahren gegen den Privatsender „Servus TV“ ein. Der Grund ist eine Sachverhaltsdarstellung, die der Presseclub Concordia im Dezember 2021 eingebracht hat. Der Vorwurf: Mit seinem Wochenkommentar „Der Wegscheider“ verbreite „Servus-TV“-Senderchef Ferdinand Wegscheider „Verschwörungserzählungen“ und „falsche oder irreführende Äußerungen“ in Sachen Corona. Ende der Meinungsfreiheit? Der Presseclub stößt sich aber prinzipiell an dem Privatsender, „Der Wegscheider“ – das Feindbild der Mainstream-Medien. weil er mit seiner „falschen Ausgewogenheit“ einer Minderheitsmeinung übermäßig viel Raum gebe. Das Recht auf Meinungsfreiheit gibt es also nur für die Mehrheitsmeinung des Mainstreams? Geradezu journalistisch obskur wird der Vorwurf, dass „Der Wegscheider“ gänzlich auf auf die Punkte „Objektivität und Meinungsvielfalt“ sowie das Gebot der journalistischen Sorgfalt pfeife, wonach die verbreitete Information „auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen“ sei. Dabei ist doch die journalistische „Stilform Kommentar“ darauf ausgelegt, persönlich Stellung zu bestimmten Themen zu beziehen. Aber genau das ist seit einigen Jahren nicht mehr erwünscht, wie die Social-Media-Giganten Facebook, Twitter & Co. vorexerzieren: Meinungsfreiheit war gestern. Foto: Servus-TV GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 12. April 2022 Nehammers Putin-Besuch ist eine Bankrotterklärung für das neutrale Österreich! Was hat der Kanzler mit seinem Besuch eigentlich erreicht? Die Antwort lautet: Gar nichts! 4.708 Personen gefällt das. Der „Erfolg“ gleicht jenem von Nehammers Besuchen am Balkan zur Schließung der „Balkan-Route“. FPÖ IN DEN MEDIEN 12 Nachrichten Nummer 101 | Dienstag, 12. April 2022 Neuer Vorstoß für Karfreitag als Feiertag Für Protestanten und Alt-Katholiken ist die neue Regelung am Karfreitag ein Schmerz. Sie fordern den Karfreitag als Feiertag – und zwar für alle. Über die sonderbare „Strukturreform im Verteidigungsressort“ und die FPÖ-Kritik daran berichtet die „Tiroler Tageszeitung“. Sie zitiert FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch, der die „Einsatzführungsfähigkeit“ bedroht sieht. Vor allem verwundere, dass die ÖVP-Ver- „ Wir IS-Propaganda: 22 Monate Haft Kurzmeldungen Minister-Treffen in St. Gallen Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Aus fünf Sektionen werden drei Direktionen: Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) strukturiert im Verteidigungsministerium um. Foto: APA/Neubauer Tanners Ministerium kommt nicht zur Ruhe Regierung hat der Strukturreform im Verteidigungsressort per Umlaufbeschluss zugestimmt. Generäle fühlen sich vereinnahmt. EU zieht Militär-Ausbildner aus Mali ab ENTLASTUNG FÜR ÖSTERREICH – JETZT Tödlicher Unfall mit Tretboot vor Gericht Obmann-Wahl mit Urabstimmung Dieb ausgeforscht mit GPS-Tracker Mit 121 Kilo Drogen gehandelt WIEN Dienstag, 12. April 2022 ŝ Seite 19 Seite 18 ŝ Dienstag, 12. April 2022 WIEN THEMA teidigungsministerin angeblich alle Kritiker eingebunden und diese dann eine Resolution dafür unterzeichnet haben sollen. Nur sollen, so die Zeitung, einige der Unterzeichner auf ihrer Kritik beharren und das Papier gar nicht unterzeichnet haben. Eine eigenartige Hilfe bietet das „rote Wien“ seinen von der Kostenlawine geplag- DES TAGES Schimmel lässt Familie verzweifeln Im Ben B. lebte über ein Jahr ohne Warmwasser Schon seit Monaten Kampf gegen gravierende Missstände Jahr 2018 zog Familie B. in einen Gemeindebau in Liesing. Heizung und Warmwasser gaben aufgrund der veralteten Eisenrohre bald den Geist auf. Ein Wasserschaden in einer Nebenwohnung führte zu Schimmelbefa l. „Wir ha ten über Monate weder heißes Wasser noch Heizung“, erzählt Vater Ben. Die Familie musste zum Duschen ins Ha lenbad fahren. Durch den Schimmelbefa l kam es zu Schwindel und Migräne bei den Kindern. Es dauerte Monate, bis dieser entfernt und neue Heizkörper insta liert wurden. Doch nun macht sich der Schimmel wieder breit.EineZinsminderung oder Ersatzwohnung verweigerte Wiener Wohnen. Das Unternehmen sieht die Sache anders. „Der Schimmelbefa l wurde auf Der starke Schimmel ist nicht zu übersehen. nicht optimales Wohnverhalten zurückgeführt. Zudem wurden Termine zur Entfernung nicht eingehalten“, heißt es. Beide Seiten haben Anwälte eingeschaltet. Viktoria Graf DARUM MACHEN WIR ES ZUM THEMA Die Gemeindebauten der Stadt sind Schmelztiegel, beim Zusammenleben kommt es mitunter zu Problemen. Jetzt gibt es im zehnten Bezirk erstmals psychologische Beratung. Was halten eigentlich die Bewohner davon? W Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. er psychologische Beratung braucht oder ein persönliches Coaching in Anspruch nehmen möchte, hat Glück, wenn er in der Per- Albin-Hansson-Siedlung in Favoriten wohnt. Dort kann man sich nämlich ab sofort auf der Stiege 58, in einer zum Beratungszentrum umfunktionierten 30-Quadratmeter-Wohnung, für neun Euro die Stunde professione l beraten und begleiten lassen. Di erste Stunde ist kostenlos. Ganz egal, „ob es um berufliche oder familiäre Angelegenheiten und Sorgen oder Fragen der persönlichen Entwicklung geht“, wie es in der Projektbeschreibung heißt. Aber warum gerade hier? Die Hansson-Siedlung ten Gemeindebaubewohnern an, berichtet die „Kronen Zeitung“: eine kostenpflichtige „Psychotherapie im Wiener Gemeindebau“. Sie zitiert dazu Favoritens FPÖ-Chef Stefan Berger, der angesichts des städtischen Beitrags zur Preisexplosion eine Hilfe bei Mieten und Heizkosten für angebrachter hält. Psychotherapie im Wiener Gemeindebau Um neun Euro zum Seelendoktor. Ein neues Stadtprojekt macht es möglich. zählt mit insgesamt 14.000 Bewohnern und 6000 Wohnungen zu den größten Wohnhausanlagen Wiens. Dass es soziale Konflikte gibt und das Zusammenleben nicht immer so einfach ist, ist klar. Der Massen-Gemeindebau steht heuer im Rahmen der Internationalen Bauausste lung besonders im Fokus. Neben lebensre tenden Defibri latoren, neuen Kinderspielplätzen oder einer neuen LED-Beleuchtung in den Stiegenhäusern und Ke lerabteilen gibt es jetzt eben auch vergünstigte Psychotherapie. FPÖ: „Verhöhnung der Gemeindebaubewohner“ Das neue Projekt kommt aber nicht bei a len gut an. „Die Ankündigung eines UMFRAGE FREDERIKE BOFF (77), Pensionistin: „Ich wohne schon seit 70 Jahren hier. Ich habe eine warme Wohnung, es könnte schlimmer sein. Vom neuen Angebot halte ich nichts, wenn ich ein Problem mit meiner Nachbarin habe, rede ich mit ihr.“ EYUP ISNAL (42), Maler: „Ich wohne jetzt schon eine Weile hier. Ich fühle mich wohl, aber die vielen Einkaufswagen, die in der ganzen Anlage verteilt sind, stören mich. Mein Geld gebe ich lieber für etwas anderes als Psychotherapie aus.“ Stoppen wir die Kostenlawine Statt sich um Österreich und seine Menschen zu kümmern, agiert die schwarz-grüne Bundesregierung herzlos und abgehoben. Inflation und Preisexplosion sind Folgen ihrer eigenen Politik. Unterschreiben Sie daher unsere Petition gleich hier oder auf stopp.kostenlawine.at Unsere Forderungen: Halbierung der Mehrwertsteuer und der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel Streichung der CO 2 -Abgabe Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale Halbierung der Mehrwertsteuer auf Gas und Strom Heizkostenzuschuss von 300 Euro pro Haushalt und Jahr Ende der extrem teuren Corona-Politik Name Halbierung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel Signifikante Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer Deutliche Senkung der Lohnnebenkosten Inflationsanpassung von Pensionen und Arbeitslosengeld Evaluierung der Russland-Sanktionen Widerstand gegen die EU-Schuldenunion Adresse Geb. Datum 14.000 Bewohner leben in der Per-Albin-Hansson-Siedlung im zehnten Bezirk. Genau so viele wie in ganz Eisenstadt. Coaching-Centers, für das auch noch bezahlt werden muss, ist ein Schlag ins Gesicht jener Gemeindebaubewohner, die sich schon jetzt die Mieten und die Heizkosten nicht mehr leisten können“, kritisiert Stefan Berger, Bezirksobmann der FPÖ Favoriten. Die genauen Kosten lassen sich laut dem Büro von Vizebürgermeisterin Gaál (SPÖ) aktue l noch nicht bezi fern. Je nachdem, wie gut das Angebot genützt werden wird. Welche Themen den Bewohnern wirklich unter den Nägeln brennen und was sie von dem neuen Angebot halten, hat die „Krone“ vor Ort nachgefragt (siehe unten). Noch bis Ende des Jahres läuft das Pilotprojekt und wird von Wiener Wohnen evaluiert. Die Ergebnisse so len in die Gestaltung künftiger sozialer Angebote für Gemeindemieter miteinfließen. Wird das Beratungsangebot gut angenommen, so l es jedenfa ls auf weitere Gemeindebauten ausgeweitet werden. C. Engelmaier / K. Mötzl ANDREAS KISS (53), Schlosser: „Ich bin in dieser Anlage aufgewachsen. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden und habe nichts an der Per-Albin-Hansson-Siedlung auszusetzen. Für Coaching habe ich aber nichts übrig.“ JASMINA DINULOVIC (39), in Karenz: „Ich wohne erst seit einem Monat im Gemeindebau. Noch bin ich zufrieden, die Wohnung ist schön, die Anlage ist sauber, und es gibt Spielplätze für die Kinder. Coaching brauche ich aber nicht.“ KIRCHE IN KULTGEMEINDEBAU WIRD ORTHODOX Die katholische Pfa rkirche in der Kult-Wohnbauanlage „Am Schöpfwerk“ in Meidling wird 40 Jahre nach ihrer Gründung, aufgrund der „demografischen Entwicklung“, an die serbisch-orthodoxe Diözese von Öste reich übergeben. Der Gemeindebau Per-Albin-Hansson-Siedlung. Bezirksvorsteher Franz (SPÖ, re.) ist selbst in der Siedlung aufgewachsen. Unterschrift Fotos: PID / David Bohma n FPOE.AT HERBERT KICKL FPÖ-OBMANN

Nr. 15 Donnerstag, 14. April 2022 g Fremde und eigene Fehler Gesucht: der (schreib)fehlerfreie Mensch Aus gegebenem Anlass sei heute eines kleinen Teufels gedacht. Er hat verschiedene Namen, weil er auch verschiedene Ursachen hat, am bekanntesten ist er als Druckfehlerteufel. Setzfehler, Tippfehler, Schreibfehler sind seine Verwandten, heraus kommt das Teufelswerk aber immer gleichartig. Von der Speisekarte bis zum teuren Buch ist kein Druckwerk davor gefeit. Ein persönliches Erlebnis sei zum Einstieg erwähnt. Ich war vor vielen Jahren Schulbuch-Redakteur und hatte ein Deutsch-Buch für die Unterstufe zu entwickeln. Und der Hersteller und ich beschlossen, eben dieses Buch völlig fehlerfrei zu gestalten. Wir nahmen uns deshalb für dieses Buch besonders viel Zeit. Wir lasen uns gegenseitig jeden einzelnen Satz vor. Wir investierten jede erdenkliche Mühe für das Buch. Wir machten Überstunden. Wir schworen vor Drucklegung, dass wir zwei die ersten auf dieser Welt sein werden, die ein Buch ohne den kleinsten Fehler produzierten. Der Verlagsleitung teilten wir dies feierlich mit. Der Verlagsleiter lachte, was uns sehr ärgerte. Das erste fehlerfreie Buch Dann wurde das Buch ausgeliefert. Ich schlug es auf und las den Namen meines Verlags: Bädagogische Verlagsgesellschaft. Der Trost kam noch am selben Tag. Unser Schwesterverlag in Deutschland hatte sich über ein sauteures, dickes, repräsentatives Biologie-Buch hergemacht. Mit tausenden Abbildungen, Photos, Skizzen uvm.. Und im fix und fertig gebundenen Buch mit einer riesigen Auflage stand als Überschrift auf Seite 379: „Der Orgasmus“. Es hätte aber heißen sollen: „Der Organismus“. Das Werk wurde eingestampft. So was geht einfach nicht. Wenn also aus weinenden Musen weinende Museen werden, kann der Herausgeber nur hoffen, dass es möglichst viele Leser nicht bemerkt haben. Der Lektor oder Korrektor aber muss sich dessen bewusst sein, dass er Gefahr läuft, das zu „lesen“, von dem er weiß, was da stehen soll und nicht, was da Rene Siegesleitner neuer FPÖ-Obmann in Wippenham Gerhard Frauscher (rechts) übergab am letztwöchigen Ortsparteitag im „Loryhof“ den Obmannposten der Innviertler FPÖ in Wippenham. Zu seinem Nachfolger wurde Rene Siegesleitner (Mitte) einstimmig zum neuen Ortschef gewählt. Bezirksparteiobmann Thomas Dim (links) und FPÖ-Geschäftsführer Erhard Weinzinger bedankten sich bei Frauscher für seine fast zehnjährige Obmannschaft. Das ehrgeizige Ziel seines jungen Nachfolgers: Die Mandatszahl bei der nächsten Gemeinderatswahl verdoppeln. tatsächlich steht. So kann der Nachbar zur Nachtbar werden, die Enkelkinder zu Ekelkindern, die Ankündigung „Wir schließen“ zur Drohung „Wir schießen“. Da hilft dann keine Lesegräte, der nur das e fehlt, um zu richtigen Lesegeräten zu werden. Das erste fehlerfreie Buch Dem Zeitungsmacher wie dem Autofahrer möge es erspart bleiben, Fehler zu machen. Eine Studie hat ergeben, dass der Mensch pro Stunde zwei bis fünf Fehler macht. Gottlob sind da auch ganz leichte Fehler enthalten. Wo gehobelt wird, fliegen Späne. Das ist eine leichtfertige Entschuldigung, die aber stimmt. Dass der größte Fehler die Angst ist, Fehler Die Osterwoche steht bei den Österreichischen Lotterien ganz im Zeichen der humanitären Nachbarschaftshilfe. Sie widmen alle Ziehungen der Hilfe für die Ukraine. Die Österreichischen Lotterien spenden für jeden Tipp, der in der Zeit von Montag, den 11. April, bis zum Ostersonntag, den 17. April 2022 abgegeben wird, 5 Cent an Nachbar in Not – Hilfe für die Ukraine. Kultur/Blitzlicht 15 zu machen, ist jedoch besorgniserregend. Da heißt’s aufpassen. Wer solche Gedanken hat, dem fehlt was... Die Schotten haben ein wunderbares, kurzes Sprichwort, das die Sache auf den Punkt bringt: „Fehlerlos – leblos.“ Herbert Pirker Aus 5 Cent pro Tipp werden 700.000 Euro Spende Ziehungen der Österreichischen Lotterien im Zeichen von Nachbar in Not – Hilfe für die Ukraine Diese Spende gilt für alle Wettscheinspiele der Österreichischen Lotterien, also für Lotto, Joker, EuroMillionen, Toto, Bingo, Zahlenlotto und Lucky Day. Anzeige Foto: Österreichische Lotterien Foto: NFZ „Ausgehend von einer durchschnittlichen Spielteilnahme rechnen wir mit einem Betrag von zumindest 700.000 Euro, die der Ukraine zugutekommen wird“, sagt Lotterien-Generaldirektor Erwin van Lambaart, „bei einer günstigen Jackpot-Entwicklung könnte es aber deutlich mehr werden. Wir hoffen damit dort zu helfen, wo aktuell Hilfe für die Menschen am nötigsten ist.“ Für Lotterien-Vorstandsdirektor Martin Skopek ist auch wichtig festzuhalten, dass die Spende die Gewinnsummen für die Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer nicht beeinflusst und den Österreichischen Lotterien kein Vorteil aus dieser Initiative entsteht: „Die Spende für die Initiative Nachbar in Not – Hilfe für die Ukraine kommt zu einhundert Prozent aus dem Ertrag der Österreichischen Lotterien, und wir stehen zu dieser Aktion. In Ausnahmesituationen, wie jetzt in der Ukraine-Krise, muss die gesellschaftspolitische Verantwortung den Blick und das Handeln über Grenzen hinweg zulassen.“ Foto: FPÖ Schärding Diese neue Spendenaktion ist eine Fortführung jener Hilfsinitiative, die bereits Anfang März gestartet wurde. Damals wurden schnell und unbürokratisch aus allen Geschäftsbereichen der Casinos und Lotterien Unternehmensgruppe insgesamt 75.000 Euro für Nachbar in Not – Hilfe für die Ukraine zur Verfügung gestellt. Zudem organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Sammlung von notwendigen medizinischen Gütern, um das Gesundheitswesen in der Ukraine zu unterstützen. Und auch das Corporate Volunteering Programm, in dem Arbeitszeit für soziales Engagement verwendet werden kann, wurde erweitert: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können freiwillige Einsätze auch in Zusammenhang mit humanitärer Hilfe für Menschen in der Ukraine bzw. geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer absolvieren.

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