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Post: Organisierte Schwarzarbeit?

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FPÖ-Strafanzeige nach Auffliegen der Aslywerber-Beschäftigung durch Covid-Cluster

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Der Papst bekommt Konkurrenz, zumindest was das Unfehlbarkeitsprinzip angeht. Das nimmt nämlich jetzt die schwarz-grüne Koalition für sich in Anspruch. Der Vorwurf, dass der Ersatz des Epidemiegesetzes mit dessen einfacher Schadensersatzregelung durch die fast wöchentlich aktualisierten bürokratischen Hilfsprogramm-Monster ein Fehler war, ist für den Kanzler eine glatte Häresie an der Erlösungsreligion seiner Koalition. Unfehlbarkeitsprinzip „Wenn natürlich der Name auf dem Formular falsch ausgefüllt war, oder wenn das ein Einkommen war, das es zwar gegeben hat, aber das vielleicht niemals versteuert wurde und daher auch nirgends aufscheint, dann kommt’s zu einem anderen Ergebnis“, attestierte er den Unternehmern im Lande einerseits Dummheit und anderseits den Hang zur listigen Steuerhinterziehung. Also was nun? Dass die Maßnahmen der Bundesregierung das Land gerettet und vor italienischen Zuständen bewahrt haben, ließ sich der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober nicht nehmen, die Bürger zu belehren. Die als Beweis dazu präsentierte umstrittene Simulationsrechnung zerpflückten Gesundheitsexperten der Reihe nach. Aber dennoch hält Anschober an der Einführung der „Corona-Schnüffel-App“ fest und beschwor dazu wieder einmal die „zweite Welle“ an Infektionen. Also, lieber Österreicher, glaube an die Unfehlbarkeit deiner Regierung und die Sinnhaftigkeit ihres Wirkens – oder du wirst in der Corona-Hölle schmoren. Schwarzarbeit unter staatli Für die FPÖ liegt der Verdacht nahe, dass die mehrheitlich dem Bund gehö Die ohnehin nicht unter Arbeitsmangel leidende Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat diese Woche Post von der FPÖ erhalten. Der freiheitliche Parlamentsklub hat gegen die mehrheitlich der Republik gehörende Post AG Strafanzeige wegen des Verdachts der organisierten Schwarzarbeit eingebracht. Dass der „Corona-Skandal“ bei der Österreichischen Post AG ein „tiefschwarzes Sittenbild“ darstelle, hatte FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer schon beim Auffliegen der von Asylwerbern verursachten „Corona-Cluster“ in zwei Postverteilzentren vor knapp drei Wochen dargestellt: „Die Post macht Verträge mit Leiharbeitsfirmen und interessiert sich nicht weiter, wer im Sold dieser Firmen steht. Wir haben es hier mit einem Miss-Management der Post zu tun. Diese wiederum ist mehrheitlich im Besitz der Republik Österreich. Verwaltet wird die Beteiligung vom ÖVP-Finanzminister.“ Umgehungskonstruktion Aufgrund der Nicht-Reaktion der schwarz-grünen Koalition kündigte jetzt FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl eine Strafanzeige des Freiheitlichen Parlamentsklubs gegen die Vorstände der Österreichischen Post AG wegen Verdachts auf organisierte Schwarzarbeit an. „Es geht sogar über den Verdacht der organisierten Schwarzarbeit hinaus, da hier über Leiharbeitsfirmen Umgehungskonstruktionen zur Vermeidung von Sozialabgaben des Arbeitgebers vorliegen, die noch dazu die Bezahlung der Beschäftigten SPITZE FEDER Sinnsuche im Kanzleramt. unter dem Kollektivvertrag ermöglichte“, konkretisierte Kickl. Aber das sei ja typisch für diese Koalition, bemerkte der FPÖ-Klubobmann, denn die zeichne sich in der „Corona-Krise“ insbesondere dadurch aus, dass sie falsche Maßnahmen vorantreibe, aber bei der Korrektur der Fehler dann viel zu zögerlich agiere. Schwarz-grünes Schweigen Dass hier auch der grüne Sozialminister Rudolf Anschober in der Causa bisher nur durch Schweigen aufgefallen sei, kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch: „Als Sozialminister hätte Anschober eine wichtige Aufgabe: Er muss endlich auf seinen Koalitionspartner ÖVP und die dortigen Lobbyisten für Leiharbeitsverhältnisse einwirken und dafür sorgen, dass in Unternehmen, die im Miteigentum der Republik stehen, seriöse Arbeitsbedingungen herrschen und keine moderne Leibeigenschaft!“ Die Zuständigkeit für die Post liege beim ÖVP-Finanzminister und die Zuständigkeit für Asylwerber bei ÖVP-Minister Karl Nehammer, fügte Hofer hinzu: „Es handelt sich um einen schwarzen Skandal mit rotem Anstrich ganz im Stil Foto: FPÖ Kärnten FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl kündig Gernot Darmann die Strafanzeige der der ehemaligen Groß-Koalitionäre ÖVP und SPÖ!“ Sowohl die ÖVP, als auch die SPÖ, die sich den Postvorstand im alten Proporz brüderlich aufgeteilt haben, sind dazu aufgefordert, dieses unmögliche Schauspiel umgehend nach dem freiheitlichen Motto „Fairness für die Österreicher“ zu beenden, forderte Hofer: „In Zeiten größter Arbeitslosigkeit, in der viele Menschen nicht wissen, wie es weiter gehen soll und um Ihre Existenz bangen, müssen die Österreicher an erster Stelle stehen.“ IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: jana.feilmayr@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80; Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.); Auslandsjahresbezug: € 73 BIC: OPSKATWW IBAN: AT55 6000 0000 0185 5450 Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16. Verlags- und Herstellungsort: Wien Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Nr. 23 Freitag, 5. Juni 2020 g cher Aufsicht? rende Post Asylwerber illegal beschäftigte KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Schluss mit Schönreden! Im Mai gab es immer noch knapp 520.000 Menschen ohne Beschäftigung und an die 1,4 Millionen Menschen in Kurzarbeit. „Wie das ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher schönzureden versucht, ist nur noch peinlich“, kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch (Bild). Denn die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 103,8 Prozent mehr als verdoppelt und die Arbeitslosigkeit von Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft um 90,2 Prozent erhöht. te bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kärtner Landeschef Freiheitlichen gegen die Post AG an. Geregelter Schulalltag Erfreut zeigte sich der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl (Bild) angesichts der Übernahme freiheitlicher Forderungen durch ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann bei der Rückkehr zu einem geregelten Schulalltag: „Faßmann hat endlich unsere Forderungen bezüglich ‚Fallen der Maskenpflicht und Rückkehr des Sportunterrichts‘, wenn auch reichlich spät, umgesetzt.“ Was es jetzt noch brauche, sei eine völlige Aufhebung aller Maßnahmen, um den Schülern wieder ihren geregelten Alltag zurückzugeben. Foto: NFZ Arbeitslose und Magnumflasche Denn die Rekordarbeitslosigkeit in Folge der schwarz-grünen Corona-Maßnahmen werde Österreich noch lange beschäftigen. Ende Mai waren 517.221 Arbeitslose beim AMS vorgemerkt, um 174.000 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Das ist ein Plus von mehr als 50 Prozent, das Schwarz- Grün verursacht hat. Zum Handkuss kommen neben älteren Arbeitnehmern jetzt auch verstärkt die Jugendlichen, weil die Unternehmen wegen der Corona-Einschränkungen der Bundesregierung de facto die Lehrlingsausbildung eingestellt haben. Aber die ÖVP setzt in dieser prekären Situation weiterhin ihre PRund Imagewerbung fort. Das zeigte zuletzt deren multifunktionaler Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer: Während -zigtausende KMU ums Überleben kämpfen und sich durch die Bürokratie der Hilfsprogramme quälen, die von Mahrers Wirtschaftskammer produziert wurde, posierte er für die Zeitschrift „Falstaff“ mit einer Magnumflasche Sekt und dem provokanten Spruch: „Genießt wieder!“ Foto: NFZ Biodiversität mit Hausverstand „Zum Schutz der Biodiversität sollte man auch über eine Bestandsregulierung nachdenken, da etwa die Nutzung von Gewässern für Fischerei und die Stromerzeugung weiterhin möglich sein muss. Daher: Ja zur Biodiversität, aber mit Hirn und Hausverstand“, forderte FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner (Bild) zum jüngsten Hobby von Ministerin Leonore Gewessler. Die Landwirtschaft tue bereits viel für den Erhalt der Biodiversität. Es sei dringend notwendig, auch in anderen Bereichen zu handeln, etwa im Bund, in Ländern und Gemeinden, aber auch durch private Haus- und Gartenbesitzer. SPRUCH DER WOCHE „Die Schikane von intergeschlechtlichen Menschen muss ein Ende haben. Es gilt die individuelle Geschlechtsidentität einer jeden Person rechtlich anzuerkennen.“ Ewa Ernst-Dziedzic 2. Juni 2020 Foto: NFZ Auch die grüne Vize-Klubobfrau missdefiniert das biologische Geschlecht über die gelebte Sexualität der Person. BILD DER WOCHE Endlich wieder Schrammelmusik und ein G‘spritzer, statt der Kurz‘schen „neuen Verbotsnormalität“. Foto: NFZ

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