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Polizeistaatsmethoden für den Impfzwang?

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ÖVP drängt auf Impfzwang und Grüne assistieren mit noch mehr Polizeibefugnissen

6 Parlament Neue Freie

6 Parlament Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Norbert Nemeth Klubdirektor der FPÖ HOHES HAUS Die vergangene Plenarwoche war von einem Novum überschattet. Erstmals stand ein Antragsentwurf im Zentrum der Diskussion, der zwar nicht beschlossen wurde, aber für den keine der Koalitionsparteien die Verantwortung übernehmen wollte: Diese Änderung des Epidemiegesetzes hätte es der Polizei erlaubt, in unserem Wohnbereich herumzuschnüffeln. Spieglein an der Wand ... Es entwickelte sich eine heftige Debatte, die letztlich darin mündete, dass die Koalition auf die Einbringung verzichtete. Nicht, ohne dass die ÖVP den Grünen den Schwarzen Peter zugeschoben hat. Wahr ist in diesem Zusammenhang, dass der Abänderungsantrag aus dem Gesundheitsministerium stammte. Dennoch wäre es falsch, von einem grünen Alleingang zu sprechen. Denn es ist undenkbar, dass ein Antrag an die Oppositionsparteien geschickt wird, der nicht den Sanktus beider Koalitionsparteien hat. In der Praxis nennt man das den „Prozess der Spiegelung“. Der hat nichts mit der bösen Stiefmutter Schneewittchens zu tun, sondern bedeutet, dass an Regierungsvorlagen nur hinausgeht, was von allen Kabinetten und den beiden Regierungsparteien genehmigt ist. Ein Grund, warum ausgerechnet diese heikle Vorlage nicht gespiegelt war, ist nicht ansatzweise ersichtlich. Das Ganze stellt sich somit als ein Vorgang dar, der typisch ist für eine Regierung, die zwischen chaotischer Arbeitsweise und verlorengegangener Gesprächsbasis taumelt. Weder das eine, noch das andere ist tauglich, die Herausforderungen des kommenden Jahres auch nur ansatzweise zu meistern. Foto: NFZ INTEGRATIONSPOLITIK VfGH erlaubt Unterdrückung FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst kritisierte die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs zur Aufhebung des Kopftuchverbots an Volksschulen. Das Gericht habe auf Basis falscher Annahmen entschieden: „Wenn die Wahl lautet, Kopftuch zu tragen oder als unanständiges Mädchen zu gelten, bleibt nicht viel von freier Entscheidung über. Das ist echte Diskriminierung. Keiner anderen Religion wird zugestanden, Frauen in dieser Weise unterdrücken.“ Foto: NFZ BILDUNGSPOLITIK Geld für Islamisten? Im Zuge der Razzia gegen Muslimbrüder sind die Universitäten in Graz und Salzburg ins Gerede gekommen. SPÖ, Grüne und ÖVP haben einen FPÖ-Antrag abgelehnt, der die finanzielle Unterstützung für islamistisch-fundamentalistische Veranstaltungen an den Universitäten und Hochschulen verhindern sollte. NoVA-Neu: Reine Abzocke, da umweltpolitisch sinnlos Massive Mehrkosten für Familien und Kleinunternehmen Gegen die vorgebliche „Ökologisierung“ der NoVA laufen auch die ÖVP-Wirtschaftsverbände Sturm. Denn sie ist eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme der Bundesregierung. „Die schwarz-grüne Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist ein unglaublicher Anschlag auf unsere Wirtschaft und unsere Familien, der am angeblichen umweltpolitischen Sinn völlig vorbei geht“, kritisierte FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker. Kostenexplosion ohne Sinn Ein durchschnittlicher Kastenwagen, der in Österreich von Gewerbe- und Handwerksbetrieben genutzt wird, kostet derzeit 29.900 Hafenecker: „NoVA-Neu ist eine lupenreine Steuerabzockerei!“ Euro. Bis ins Jahr 2024 wird der Preis mit der NoVA-Änderung auf knapp 43.400 Euro steigen, klassische Familienautos werden um bis zu 7.000 Euro teurer, sagte Hafen- ecker: „Ökologisch ist diese Maßnahme kontraproduktiv, weil die Bürger es sich nun dreimal überlegen werden, ein neues, umweltfreundlicheres Auto zu kaufen.“ ÖVP lässt unsere Polizeibeamten im Stich 3.474 tätliche Übergriffe gegen Polizisten, mehr als 2.000 verletzte Beamte und fast eine halbe Million Euro Schaden aufgrund von Sachbeschädigungen gegen polizeiliche Infrastruktur. Das ist die erschreckende Bilanz eines Jahres, wie aus der Beantwortung einer Anfrage von FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer hervorgeht. „Die Polizei ist 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag für die Sicherheit in diesem Land da und sieht sich dabei immer wieder Übergriffen ausgesetzt. Diese Daten werden aber bundesweit leider nicht einheitlich und nicht vollständig erhoben“, kritisierte der freiheitliche Sicherheitssprecher. Ein entsprechender Entschließungsantrag, diese Statistiken transparenter zu machen und in den jährlichen Sicherheitsbericht zu integrieren, haben Schwarz-Grün am vergangenen Freitag im Nationalrat abgelehnt. „Mir ist das völlig unverständlich. Besonders die ÖVP kann ich hier nicht verstehen. Einerseits plant man eine Behörde zur Untersuchung von Vorwürfen gegen die Polizei, die mit grünen Einschlägen zu einer ‚Polizei-Schikanierungs-Behörde‘ zu werden droht. Andererseits ist man nicht bereit, ganz simple statistische Erhebungen zu machen und sich hinter die Exekutivbeamten zu stellen“, kritisierte Amesbauer. Foto: NFZ

Nr. 51/52 Donnerstag, 17. Dezember 2020 Parlament 7 g Kurz wegen Taxi-Diskriminierung angezeigt Hafenecker ortet massive Begünstigung des US-Unternehmens Uber in neuem Gesetz Der freiheitliche Verkehrssprecher Christian Hafenecker hat an die Staatsanwaltschaft eine Anzeige gegen Kanzler Kurz eingebracht. Hintergrgund ist das neue Gelegenheitsverkehrsgesetz, welches das US-Unternehmen Uber gegenüber Taxis massiv begünstigt. Die heimische Taxibranche leidet seit Längerem unter dem Markeintritt des US-Giganten Uber. Anders als bei den Taxis ist der Fahrpreis bei Uber nicht klar mit einer Tarifordnung geregelt, sondern kann je nach Angebot und Nachfrage frei gestaltet werden. 2019: Faire Preise beschlossen Ein von ÖVP, SPÖ und FPÖ während der Zeit der Beamtenregierung im Juni 2019 eingebrachter Gesetzesvorschlag hatte das Ziel, einheitliche und faire Rahmenbedingungen zu schaffen und den Anforderungen des heutigen Kommunikations- und Wirtschaftslebens Rechnung zu tragen. Aufgrund der einheitlichen und daher natürlich strengeren Regeln wäre der bestehende Wettbewerbsvorteil des Unternehmens Uber gegenüber den heimischen Taxiunternehmen weitestgehend entfallen. Doch nun brachte die Regierung mit 18. November eine Regierungsvorlage im Nationalrat ein, mit welcher das Gelegenheitsverkehrsgesetz in weiten Teilen wieder zu Gunsten von Uber geändert wurde. Die Beschlussfassung erfolgte am vergangenen Donnerstag im Plenum des Nationalrats. FPÖ will Ministeranklage gegen Anschober „Die FPÖ beharrt auf der Ministeranklage gegen Gesundheitsminister Rudolf Anschober“, erklärte FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst. Denn gemäß Verfassung dürfen nur verhältnismäßige, sachlich gerechtfertigte Maßnahmen gesetzt werden, deren Wirksamkeit danach auch belegt werden müsse. „Bis heute ist Anschober diesen Vorgaben nicht nachgekommen, was das generelle Betretungsverbot im öffentlichen Raum während des ersten ‚Lockdown‘ betrifft. Der Verfassungsgerichtshof hat dieses Einsperren der Menschen und das Abhalten der Kinder vom Schulbesuch aufgehoben“, sagte Fürst. Für den zweiten „Lockdown“ liege zumindest eine gesetzliche Grundlage vor, was aber noch lange nicht heiße, dass diese Maßnahmen damit verfassungskonform wären, betonte die FPÖ-Verfassungssprecherin: „Man kann nicht den Fokus alleine auf die Corona-Zahlen richten, wenn sich links und rechts schon die Kollateralschäden türmen!“ Fürst: Anklage muss kommen. Zudem sei offensichtlich, dass die meisten Corona-Todesopfer hoch betagt und mit teils massiven Vorerkrankungen belastet gewesen seien. „Die Regierung hat es also neun Monate lang verabsäumt, diese Risikogruppe entsprechend zu schützen. Dieses Versäumnis berechtigt sie aber nicht dazu, alle Menschen mit weitreichenden freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu überziehen“, kritisierte Fürst. Da der Gesundheitsminister die Rechts- und Verfassungswidrigkeit seines Handelns weiterhin fahrlässig in Kauf nehme, sei die Ministeranklage gerechtfertigt, erklärte die FPÖ-Verfassungssprecherin. Foto: NFZ Christian Hafenecker bei einer Demonstration von Taxifahrern gegen das ihr Gewerbe massiv bedrohende neue Gesetz. Kurz traf Uber-Boss in USA Christian Hafenecker vermutet, dass ein Besuch von Sebastian Kurz beim Konzernchef von Uber in San Francsisco im Juli 2019 Grund für den Meinungsumschwung der ÖVP sein könnte. Kurz – damals Kanzler außer Dienst – äußerte sich hernach gegenüber Medien im Sinne seines Gesprächspartners für eine flexible Preisgestaltung. „Aus dem laufenden Untersuchungsausschuss wissen wir al- www.fpoe-parlamentsklub.at lerdings, dass die ÖVP nichts verschenkt, sondern die Kurz-Partei nur dann tätig wird, wenn für sie selbst dabei Vorteile herausschauen“, betonte Hafenecker, der daher Ermittlungen wegen Gesetzeskaufs anregte. Klubobmann Herbert Kickl: Bundesregierung gefährdet Österreich! Die schwarz-grüne Bundesregierung schürt mit kuriosen Ampel- schaltungen, unerträglichem Maskenzwang und willkürlichen Freiheitseinschränkungen die Corona-Panik, statt Massenarbeits- losigkeit und Pleitewelle wirksam zu bekämpfen. Wir wollen: Jetzt unterzeichnen! Österreich-Tausender zur Ankurbelung der Wirtschaft Regionalitätsoffensive als Hilfe für lokale Produzenten und den Handel Höheres Arbeitslosengeld und Österreicher zuerst am Arbeitsmarkt Preismonitoring und Teuerungsstopp in Corona-Zeiten Nein zu Überwachungsstaat, Masken- und Ampeltheater Volle Entschädigung der vom Lockdown betroffenen Betriebe Volle medizinische Versorgung für alle Bürger unabhängig von Corona Bessere finanzielle Förderung für die Schaffung von Lehrplätzen Keine staatliche Schnüffelei in privaten Wohnungen und Vereinslokalen Doppelte Familienbeihilfe, wenn Schulen und Kindergärten geschlossen sind Foto: FPÖ-TV

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