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Polizeistaatsmethoden für den Impfzwang?

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ÖVP drängt auf Impfzwang und Grüne assistieren mit noch mehr Polizeibefugnissen

VON ANNA THALHAMMER UND

VON ANNA THALHAMMER UND IRIS BONAVIDA und kritischen Aufklärern im Ausschuss zu finden. Und was bleibt nun übrig? Eine Bilanz über die Erkenntnisse. NOC wie behauptet wirklich nur umDruckerfestpla ten gehandelt hat, istnoch unklar. VON JULIA NEUHAUSER Doch wo len siedas nunauch? füreinen neuen Anlaufsprechen. „Istkein Massenphänomen“ Verbot ohnehin nicht gewesen. Mädchen, die Kopftuch tragen, verschwindendklein.“ 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Franz Schellhorn @FranzSchellhorn Sollte diese flammende Liebeserklärung des ORF an Merkel und das gemeinsame Schuldenmachen nicht als Kommentar gekennzeichnet werden? Oder ist der Öffentlich-Rechtliche von einer Trennung zwischen Bericht und Meinung befreit? 13. Dez. 2020 09:17 Bericht? Kommentar? Alles was das „Gütesiegel“ ORF trägt, hat doch schon lange nichts mehr mit Journalismus zu tun. Marcus Franz @M_T_Franz Einfach zum Nachdenken: Für das Geld, das die #Massentests kosten, hätte man über 1 Jahr lang mindestens 1000 (TAUSEND) bestausgerüstete Intensivplätze finanzieren können! 12. Dez. 2020 19:43 Aber, aber Herr Franz! Wollen Sie unserer Bundesregierung unterstellen, dass sie zu vernunftbezogener Politik fähig ist? TELEGRAM Trotz medialem Tsunami sinkt die Zustimmung zur „Corona-Politik“ Hälfte der Österreicher kritisiert Geldverschwendung der Koalition Das war‘s wohl mit dem Krisen-Bonus für Schwarz- Grün. Von breiter Zustimmung zum „Corona-Kurs“ kann keine Rede mehr sein. Trotz des medialen Tsunami, der seit Wochen über Österreichs Zeitungsleser und GIS-beglückte ORF-Seher hinwegrollt, ist es vorbei mit „Corona-Glückseligkeit“ der schwarz-grünen Koalition. Steuergeldverschwendung Was sich bei den „Massentests“ manifestiert hat, hat eine Umfrage des Linzer Marketinginstituts schon in der Woche davor abgezeichnet. Die Meinung der Österreicher zur Coronavirus-Krisenbewältigung von Schwarz-Grün ist von großer Zustimmung beim ersten „Lockdown“ jetzt nach der zweiten landesweiten „Sperrstund“ „Schau auf mich“ – gilt besonders für Freunde von Schwarz-Grün. ins Negative gekippt: Waren im Frühjahr noch 78 Prozent überzeugt, dass es im eigenen Land besser läuft als in anderen EU-Ländern, waren Anfang Dezember nur noch elf Prozent dieser Ansicht. Knapp ein Drittel bewertete die Umsetzung der Covid-19-Verordnungen schlecht. Und bereits acht von zehn Österreichern rechnen mit einem dritten „Lockdown“. Vor allem aber stößt sich schon die Hälfte der Befragten daran, dass die Regierung nicht sorgsam genug mit ihrem Steuergeld im Zusammenhang mit dem Coronavirus umgeht. Kein Wunder, sind doch die täglichen Werbeeinschaltungen der Bundesregierung nicht zu übersehen. Und die Kosten der unsinnigen Massentests stoßen den Bürgern sauer auf, während die Betriebe monatelang auf ihre „Corona-Hilfe“ warten müssen. Foto: NFZ GEFÄLLT MIR Herbert Kickl 14. Dezember 2020 Die von ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz im Alleingang initiierten Corona-Massentests haben sich als veritabler Flop erwiesen. 1.385 Personen gefällt das. Am besten kommen durch die „Corona-Krise“ die (Spender-) Freunde des Bundeskanzlers – im In- wie im Ausland. FPÖ IN DEN MEDIEN Immer tiefer versinkt die ÖVP im Strudel der „Ibiza-Affäre“, wie „Die Presse“ in ihrem Bericht über den Stand des Untersuchungsausschusses im Parlament berichtet: „Ausgerechnet den PR-Profis der ÖVP gelang es (noch) nicht, eine Erzählung in ihrem Sinne 10 INLAND DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020 Spender und geheime Pläne:Was der Ausschuss bisher ans Licht brachte Ibiza. Den großen Durchbruch gab es im U-Ausschuss nicht. Aber Einblicke in das System: eine Bilanz zur Halbzeit. Wien. Vor einem Jahr riefen SPÖ und Neos gemeinsam einen Untersuchungsausschuss ins Leben. Das Parlament so lte die politische Verantwortung der Ibiza-Causa klären. Jetzt, kurz vor Weihnachten, geht der U-Ausschuss indie Halbzeitpause. Un die A lianz hat gehalten. Kai Jan Krainer (SPÖ) und Stephanie Krisper (Neos) arbeiten auch heute noch eng zusammen –und vor a lem: gegen die ÖVP. Das ist vie leicht eine der größten Übe raschungen des Ausschusses: Ausgerechnet den PR-Profis der ÖVP gelang es (noch) nicht, eine Erzählung in ihrem Sinne zu präsentieren. Die Partei steht immer mehr im Fokus. Die Freiheitlichen hingegen halten konsequent am „schwarzen Faden“ in der CausaIbiza fest. Undschieben die Verantwortung entweder auf den früheren Koalitionspartner oder Parteichef ab. Die Grünen versuchen eine Balance zwischen bravem Koalitionspartner im Bund Casinosund Ibiza Die Herste lung des Ibiza-Video sowie angebliche Postenschacherei und Gesetzeskauf rund um die Casinos Austria waren die Hauptgründe für die Init ierung des U-Ausschusses. Die laufenden Ermi tlungen machen die politische Aufklärung nicht leicht. Es gibt etliche Beschuldigte un die haben Entschlagungsrechte, von denen sie im Ausschuss auch Gebrauch machten. Die Video-Herste lung ist quasi ausermi telt –vergangene Woche wurde mit Julian H. der Drahtzieher festgenommen. Eigentlich wird er aber nur noch der Vo lständigkeit halber befragt. Die Smoking Gun in der Casinos- Causa konnten bisher weder die Wirtschafts- und Ko ruptionsstaatsanwaltschaft noch das ParlamentimU-Ausschussfinden. Spenden und Sobotka Juristisch istdie Causainvielen Fä lenabgeschlossen: Dass durch versteckte Vereine Geld an Parteien geflossen ist, konnte nicht bewiesen werden. Beim Alois-Mock-Institut (dessen Präsident Ausschussvorsitzender Wolfgang Sobotka ist und dessen Rücktri t vielfach gefordert wurde) laufen die Ermi t- lungen a lerdings noch. Der Kreis der Beschuldigten wurde sogar erweitert.Und: Die Justiz machte bei Großspendern auch auf Gesetzeslücken aufmerksam, die das „Anfü tern“ einer Partei ermöglichen. Im U-Ausschusswurde das Verhältnis zwischen ÖVP, FPÖ und ihren Spendern mit vielen Detailsnachgezeichnet:Hohe Parteifunktionäre und Geldgeber waren eng vernetzt. Sie wurden teils in hohe Positionen gehoben oder so ltenGesetzestexte vorschlagen. Nach „Testen, testen, testen“ sendet der ORF in Dauerwerbeschleife seit Montag nun „Impfen, impfen, impfen“. Und das in den beiden ehemaligen Nachrichtensendungen „ZIB1“ und ZIB2“, die jetzt nur noch als unentgeltliche Werbesendungen für die beiden Regierungsparteien fungieren. In der „ZIB1“ musste der „Chef der Wissenschaftsredaktion“ ‘ran, um die Impfung als die ultima ratio gegen das Coronavirus hochzujubeln. Nicht ganz risikofrei, aber „alternativlos“, wie es im Politikersprech seit Angela Merkels Startschuss zur Masseneinwanderung 2015 heißt. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Die Parlamentarier durchforstetenmi tlerweile Zigtausende Aktenseiten. [APA ] Die Schredderaffäre Strafrechtlich ist es zwar nicht relevant, dass Festpla ten im Bundeskanzleramt von einem Mitarbeiter unter falschem Namen geschreddert wurden –und der dann auch noch die Zeche pre lte. Politisch ist esvon höchstem Interesse. Dass der Mitarbeiter nicht nur aus Eigeninitiative gehandelt hat, ist mi tlerweile klar. Warum dies passierte –und ob e sich Prikraf zu präsentieren.“ Während sich die Bestechungsvorwürfe gegen die FPÖ in Luft auflösen, hat die ÖVP zunehmenden Erklärungsbedarf über die fürstlichen Spenden an parteinahe Institute. Einen Einblick in das „System ÖVP“ liefert auch die „Kleine Zeitung“. Nach der Niederlage bei der Gemeinderatswahl versucht die Der U-Ausschuss so l untersuchen, inwiefern Gesetze gewünscht und gekommen sind. Im Fa l des Privatkrankenanstaltenfinanzierungsfonds (Prikraf) ist das eine lupenreine Angelegenheit. Der Betreiber der Privatklinik Währing, ein Freund Straches, hateine Gesetzesänderung beste lt,damit er aus dem Fonds Geld beziehen kann. Und die kam. Der Fonds wurde aber genere l aufgestockt,sodassauch die Kliniken der Uniqa mehr Geld bekommen. Sie zählen zu den Spendernvon ÖVP-Chef SebastianKurz. Immobilien und BRZ Durchden U-Ausschusswurden auch Privatisierungspläne von Staatsbeteiligungen bekannt. Unter dem Namen „Projekt Edelstein“ schmiedete die ÖVP o fenbar Pläne zum Verkauf des Bundesrechenzentrums an die Post –ohne den Koalitionspartner FPÖ einzubeziehen. Das war sogar so konkret, dass notwendige Gesetzesänderungen vorbereitet wurden. Ähnlich war das bei der Austrian Real Estate (ARE) –einer Tochter der Bundesimmobiliengese lschaft. Dokumente, die im U-Ausschuss behandelt wurden, legen nahe,dassimFinanzministerium unter Hartwig Löger Pläne für eine Teilprivatisierung des Bauträgers und ein Börsengang geschmiedet wurden. Die dafür Zuständigen, die im U-Ausschuss befragt wurden, spielten die Sache a lerdingsherunter. Kopftuchverbot: Grüne sehen nun „keinen Handlungsbedarf“ Volksschule. Der VfGH kippt das Verbot. Wasplant die Koalition jetzt? Wien. DasKopftuchverbot an Schulen istvorerst Geschichte. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat di einfachgesetzliche Regelung am Freita gekippt. Rein theoretisch könnte die Geschichte des Kopftuchverbotes dennoch weitergeschrieben werden. Dazumüsst eine solche Regel in den Verfassungsrang gehoben werden. (So wird sie der Kontro le des VfGH entzogen.) ÖVP und Grüne könnten gemeinsam mit der FPÖ dafür sorgen. Eingeführt wurde dasVerbotdes Kopftuches an Volksschulen ursprünglich von der türkis-blauen Regierung. Türkis-Grün wo lte es sogar ausdehnen. Im Koalitionspakt haben ÖVP und Grüne eine „Ausweitung des bestehenden Kopftuchverbots aufSchülerinnen bis zur Vo lendung des 14. Lebensjahres“ festgeschrieben. Das würde eigentlich Das Erkenntnis werde „natürlich akzeptiert“, hieß esvon mehreren ÖVP-Ministern in einer ersten Reaktion. Eine En täuschung war aber hörbar. „Ich bedaure, dass Mädchen dadurch nicht die Möglichkeit haben, frei von Zwang ihren Weg durchs Bildungssystem zu gehen“, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann. Auch aus integrations- und aus frauenpolitischer Sicht sei es „bedauerlich, wenn kleine Mädchen bereits in der Volksschule ein Kopftuch tragen und sich verhü len müssen“, sagte Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP). Ein möglicher neuer Anlauf für eine verfassungskonformeRegelungwurde nicht kommentiert. Dezidiertabgelehntwird einsolchervon der grünen Bildungssprecherin Siby le Hamann. „Aus meiner Sicht wird es einen solchen nicht geben“, antwortet sie auf die Frage der „Presse“. Sie sehe dafür „keinen Handlungsbedarf“. Zwarwo le auch sie nicht, dasskleine Kinder Kopftuch tragen, a lerdings gebe es „bessere Techniken als Verbote“, um die Selbstbestimmung von Mädchen zu fördern. Glücklich seien die Grünen deshalb mit dem Im A ltag wird die Aufhebungdes Verbotes jedenfa ls kaum Auswirkungen haben. „Das Thema warund istkein Massenphänomen“, sagt Lehrervertreter Paul Kimberger. Da sieht Soziologe Kenan Güngör ähnlich: „Bis zum zehnten Lebensjahrist die Zahl der 22 | Oststeiermark NOTDIENSTE Hier finden Sie Hilfe CORONA: WIE VERHALTE ICH MICH RICHTIG? Wenn Sie bei Ihnen Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tri t zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann so lte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei a l- gemeinen Fragen wählen Sie bi te die Infoline Coronavirus der AGES: Tel. 0800 555 621. Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mitBeschwerden!Esgilt:Zuerstimmer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen! ÄRZTE & SPITÄLER GESUNDHEITSTELEFON. Das steirische Gesundheitstelefon ist unter Tel. 1450 kostenlos und 24 Stunden erreichbar. Beratungbeiakutengesundheitlichen Anliegen und Verständigung des Bereitschaftsarztes. ÄRZTEDIENST. Im Burgenland geben die Bezirksste len des Roten Kreuzes Oberwart unter der Telefonnummer (0 33 52) 322 44 und des Roten Kreuzes Güssing unter der Telefonnummer (0 33 22) 422 03 Auskunft über die Dienste der Praktischen Ärzte. ROTESKREUZ. Der Rotkreuz-Notruf ist unter der Telefonnummer 144 erreichbar. Rotkreuz-Krankentransporte sind unter der Kurzwahl 14 844 beste lbar. GESUNDHEITSZENTRUM. Das Gesundheitszentrum Jog land in Vorau ist unter Tel. (0 33 37) 31 023 erreichbar. SPITÄLER. Das Landeskrankenhaus Hartberg ist unter Tel. (0 33 32) 605-0 erreichbar, das Marienkrankenhaus Vorau unter Tel. (0 33 37) 22 54-0, das LandeskrankenhausFürstenfeldunter Tel.(0 33 82)506-0,dasLandeskrankenhausFeldbachunterTel. (0 31 52) 899-0. Das Krankenhaus Oberwart erreichen Sie unter Tel. (05) 79 79-32 000 und das Krankenhaus Güssing erreichen Sie unter Tel. (05) 79 79-31 000. VERGIFTUNGS-INFO AUSKUNFT. Die Vergiftungsinformationszentrale ist unter Tel. (01) 406 43 43 erreichbar. APOTHEKEN APOTHEKENRUF. Unter Tel. 1455 erhaltenSiezumOrtstarif Auskunft über die nächstgelegene Apotheke. TELEFONSEELSORGE RAT&HILFE. Die Telefonseelsorge ist unter der Kurzwahl 142 kostenlos erreichbar. KINDER-NOTRUF GISBÄRS TV-NOTIZ I Rat auf Draht. Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche und deren Bezugspersonen ist rund um die Uhr unter der 147 In der „ZIB2“ rührte der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes die Werbetrommel für die Impfung. Das ist jener Herr, der den Österreichern die „Corona-App“ unterjubeln durfte, damit die „Kontakt-Jäger“ jederzeit Einblick erhalten, wo sich die Österreicher gerade so herumtreiben. Also Kleine Zeitung Dienstag, 15. Dezember 2020 ÖVP in Fürstenfeld nicht nur möglichst viele gescheiterte Mandatare auf Referentenposten zu versorgen, sondern will den Kreis der „Bezügebezieher“ ausweiten, was heftige Kritik von FPÖ-Stadtrat Christian Schandor auslöste. n einer gemeinsamen Aussendung wandten sich die Fürstenfelder FPÖ, die Grünen und die SPÖ im Zusammenhang mit der morgigen Gemeinderatssitzung an die Öffentlichkeit. Am Ende der Tagesordnung für die bevorstehende Sitzung finden sich nämlich zwei Punkte, welche die Bestellung von Referenten und von Ortsvorstehern vorsehen. Letzteres Amt hatte es in Fürstenfeld bislang nicht gegeben. Ortsvorstehern steht ein Bezug in der Höhe von 20 Prozent des Bürgermeistergehalts zu. Und auch der einzige bezahlte Referentenposten im Gemeinderat war bisher jener des Kulturreferenten. Nun soll der Kreis der Bezügebezieher erweitert werden, was die Opposition in Zeiten der Coronakrise und knappen Gemeindebudgets als „beispiellos“ und als in anderen Gemein- POLITIK INTERN Konflikt um Bezahlung für Gemeinderäte Opposition stellt sich gemeinsam gegen bezahlte Referentenposten im Fürstenfelder Gemeinderat. Für Bürgermeister ist alles noch nicht fix. FÜRSTENFELD den nicht üblich anprangert. ohne dass dazu irgendwelche Nicht nur SPÖ-Stadtparteiobmann Michael Prantl ortet dahin- sind. Normalerweise macht Gespräche geführt worden ter, dass Mandatare, die durch man das umgekehrt.“ die ÖVP-Verluste nicht in den Zusätzlich zum Kulturreferenten und den ent- Stadtrat gekommen sind, auf diese Weise lohnten Stadtratsmitgliedern noch bezahlte versorgt werden sollen. Posten einzuführen, ÖVP-Bürgermeister käme für die FPÖ nicht Franz Jost dementiert infrage. „Stattdessen das entschieden: „Es sollte man lieber den ist noch nicht gesagt, grünen Vizebürgermeister und mich mit dass es bezahlte Posten werden sollen oder FP-Stadtrat Aufgaben betrauen. ob die Tätigkeiten ehrenamtlich durchge- Schandor APA geister“, erklärt Schan- Christian Derzeit sind wir Freiführt werden.“ In zwei dor. Sitzungen sollte dies gestern ine Meinung, der sich auch zuerst in der ÖVP-Fraktion und der Grünen-Fraktionsobmann Franz Timischl anschließt danach im Hauptausschuss mit den anderen Parteien diskutiert und dazu ergänzt: „Ein Argument für die Gemeindefusionen werden. in Umstand, der FPÖ-Stadtrat Christian Schandor umso sollen jetzt Ortsvorsteher-Pos- waren Einsparungen. Warum mehr empört: „Da wird etwas ten geschaffen werden?“ auf die Tagesordnung gesetzt, Harald Hofer E Orange Zeichen gegen Gewalt an Frauen Im Rahmen von „Orange the World“ leuchtete nicht nur die Bezirkshauptmannschaft. T rotz aller coronabedingten Widrigkeiten und ohne traditionelle Fackelwanderung ist es den Damen vom Soroptimist „International Club Fürstenfeld AquVin“ auch heuer gelungen, ein kräftiges Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzten. 16 Tage lang – zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember – erstrahlten zahlreiche Gebäude in Fürstenfeld orange. „Sehr stolz sind wir darauf, dass die Bezirkshauptmannschaft gewonnen werden konnte. Auf deren Fassade wurde der ‘Orange the World’-Schriftzug Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. E Das Organisations-Team vor der Bezirkshauptmannschaft HIRT projiziert“ so Soroptimist-Präsidentin Veronika Sihler. „Als Teil der weltweiten UN- Women-Kampagne setzt Fürstenfeld damit ein klares Zeichen, dass psychische, physische und sexuelle Gewalt an Frauen in der Gesellschaft keinen Platz haben“, betonten Bürgermeister Franz Jost und Vizebürgermeisterin Sabine Siegel vor dem beleuchteten Amtsgebäude der Bezirkshauptmannschaft. Gerald Hirt Überwachung à la Chinas Kommunisten in der Rot-Kreuz-Version. Jetzt legte er noch eins drauf: Das Virus sei nur unterzukriegen, wenn man sich einsperre oder bis zur segensreichen Impfung testen lässt, bis die Nasenlöcher glühen. Dass der Haftungsausschluss für die Impfstoffhersteller in dem unter Verschluss gehaltenen Kaufvertrag mit der EU drinnen steht, erfuhr der neugierige Österreicher nur bei „Servus TV“. Und jeder – außer man ist GIS-fi nanzierter ORF-Mitarbeiter – weiß damit, was er von der Impfung zu halten hat: Alles, was die EU geheimzuhalten pfl egt, riecht streng nach Bürgerrechte-Verarschung.

Nr. 51/52 Donnerstag, 17. Dezember 2020 g Gänsebraten, Spanferkel und Eierlikör Zwischen Appetit und Ethik – Ansichten eines Vegetariers zu den kommenden Festtagen „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.“ Das sind die Worte Mahatma Gandhis. Und jetzt, das weiß ich, blättern einige schon um und lesen nicht weiter. Sie vermuten ein rührseliges Weihnachtsgeschichterl über einen Krambambuli oder einen entflogenen Kanari. Na ja. Sie sollen wissen – und jetzt blättern noch einige weiter – dass ich ein Vegetarier bin. Der Grund dafür ist, dass Tiere meine Freunde sind. Und meine Freunde esse ich nicht. Ganz einfach. Ich will aber niemandem ins Gewissen reden. Das Verhältnis vom Menschen zum Tier ist seltsam genug. Da liebt einer seinen Hund abgöttisch, kauft ihm Spielzeug und teure Nahrung, zieht ihn womöglich an, was oft genug recht komisch ausschaut, aber dann setzt er sich seelenruhig hin und verzwickt sein Kalbsschnitzel. Wobei er kaum überlegt, wie das Kalb um sein Leben gebracht worden ist. Möglichst „human“, also nach einem zwar kurzen, aber schönen Leben, schmerzlos, oder per Massenschlachtung, brutal, rücksichtslos, noch dazu nach einem absolut oetmodisch heit ged olles digital und i find des genial schreibsd an briaf aun vata mutta mochd des eulich da computa glei drauf kennan s des leichd lesn d post waa des im schdaund nia gwesn hosd wo schuedn aans zwa drei zoesd de iwan büdschiam ei griagsd a glog daun schreibd dia des schnö s gerichd bea sms und bisd graunk deust du dem schef dises mid per pdf s gaunze lem is digital aans jedoch is sea fatal unmodean is bis zum dog schdeam no imma analog. Herbert Pirker grauslichen Dasein. Vor allem aber, weil der Hundenarr nicht darüber nachdenkt, dass dieses Viecherl für ihn umgebracht wurde, für ihn und seinen Appetit. Der Digestif könnte dann noch ein Likör aus Batterie-Eiern sein. Fische schreien nicht Das Essen von Tieren wird in verschiedenen Religionen verschiedenartig behandelt. Dass Fische in der fleischlosen Fastenzeit gegessen werden dürfen, obwohl auch sie zwei Augen haben und Tiere sind, ist eine listige Erfindung der Pfaffen. Aber das Thema sei damit verlassen. Denn nicht nur, dass wir Menschen uns erlauben, die Tiere zu essen, unser ganzes Verhalten Tieren gegenüber ist oft eine fragwürdige Angelegenheit. Einer, der seinen Wellensittich allein im winzigen Käfig in die Sonne stellt, dürfte auch nicht eben als Musterbeispiel für einen zivilisierten oder gar kultivierten Menschen gelten. Ein Kutscher, der auf sein Pferd losprügelt, ist ihm ein kongenialer Partner. Lebewesen Der Tierfreund mit dem Goldfisch in der Glaskugel ist um nichts Foto: commons.wikimedia.org/Stefan Kühn besser als der Betreiber einer Hühner-Legebatterie. Gänsestopfen und –rupfen ist ekelhafte Misshandlung. Veranstalter von Hahnenkämpfen, Vogelfänger, Teilnehmer an Gatterjagden, Wissenschaftler mit Tierversuchen, Besitzer von Schweineställen mit Spaltböden, Halter von Tanzbären – die Liste von Tierquälern kann unendlich lang fortgesetzt werden. Leute, die Tiere irgendwo aussetzen, weil Kultur 15 man sie ihnen zu Weihnachten ungefragt geschenkt hat, sind genauso böse und dumm wie die Schenker. Diese Zeilen sind geschrieben, weil genau diese Weihnachten vor der Tür stehen. Es ist die Zeit der Gänsebraten. Ich sage dazu nur, dass ich mir wünsche, jeder möge bei seinen Kontakten mit Tieren ein bisserl nachdenken. Herbert Pirker Es weihnachtet bei Rubbellos In den Winter Rubbellosen stecken Gewinne bis 100.000 Euro Schon bald nach seiner Einführung vor mittlerweile mehr als 25 Jahren hat Rubbellos den Weg eingeschlagen, auf bestimmte Anlässe oder Jahreszeiten mit eigenen Spielen zu reagieren. Gerade der Winter mit dem Weihnachtsfest bietet dafür die beste Gelegenheit, und so haben Rubbellose im weihnachtlichen Gewand Tradition und verkürzen auch heuer wieder die Wartezeit auf das Christkind mit tollen Geldgeschenken. Mit dem Weihnachtslos „1 Jahr Weihnachten“ besteht die Chance auf ein „monatliches Christkind“, und der „Winterzauber“ soll die Schönheit der Jahreszeit trotz tiefer Temperaturen hochhalten. 1 Jahr Weihnachten 5.000 Euro monatlich – für die Dauer eines ganzen Jahres: Beim Rubbellos „1 Jahr Weihnachten“ gibt es diese „schöne Bescherung“ gleich für zwei Glückspilze. Und mit dem Bonusspiel wartet außerdem eine zweite Gewinnchance, die mit drei Weihnachtsmann- bzw. Geschenk-Symbolen 6 bzw. 3 Euro bringen kann. Der Lospreis beträgt 3 Euro. Winterzauber Besonders elegant durch die Vorweihnachtszeit kommt man auch heuer wieder mit dem Rubbellos „Winterzauber“. Edel, ganz in Rot und Gold gehalten, ist aber nicht nur das Outfit des Loses, sondern auch die Chance auf bis zu 100.000 Euro. Pro Los kann man hier sogar bis zu dreimal gewinnen. Diese Los ist um 5 Euro erhältlich. Anzeige

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