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Nächster Schritt zum „gläsernen Bürger“!

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Schwarz-Grün nutzt „Corona-Wahnsinn“ zum Ausbau des Überwachungsstaates

LINZ 2,5km VON PETRA

LINZ 2,5km VON PETRA STACHER Hafencity 30.000 Personen könnten auf einer Länge von10,1 Kilometer von Ebelsberg bis zum Pleschinger See in Linz täglich in die Arbeit und wieder zurück pendeln –und zwar nicht am Boden, sondern ineiner Höhe vonbis zu 100 Metern. Die Linzer Stadtregierung träumt schon länger von einer Stadtseilbahn, um den Straßenverkehr im Südender Stadt zu entlasten. Nun scheint der Traum – der ohnehin oft als I lusion abgetan wurde – in weite Ferne zu rücken: Denn das Infrastrukturministerium unter der grünen Ministerin Leonore Gewessler gibt den Ba l vorerstandas Land weiter. Etwa 283 Mi lionen Euro würde das Projekt kosten. 20 Prozent hä te Linz selbst bezahlt, 30 Prozent hä te die Stadt vom Land gewo lt und 50 Prozent vom Bund. „So wäre das für a leleistbar gewesen. Wenn der Bund nicht mitzahlt, istesnicht finanzierbar“, sagtBürgermeisterKlaus Luger (SPÖ) im KURIER-Gespräch. Unrealistisch wäre die vom Bund gewünschte Finanzspritze nicht, habe doch die schwarz-blaue Vorgängerregierung mit dem damaligen InfrastrukturministerNorbertHofer (FPÖ) im Zuge der Verkehrsmi liarde eine 50-prozentige Unterstützung für solche Projekte inAussicht geste lt. Man sei davon ausgegangen, dass mit einer grünen Ministerindie Stadtseilbahn nun Realität werden könnte. Regierungsprogramm Im aktue len türkis-grünen Regierungsprogramm heißt es auch wortwörtlich: „Nutzung von Seilbahnen als Verkehrsmi tel werden begrüßt“ –vor a lem in urbanen Räumen. Die A7 ErsterAbschni t Grafik: CS A7 Pleschinger See Dri ter Abschni t* *optional Zweiter Abschni t voestalpine Bahnhof Ebelsberg Que le: Stadt Linz Öste reich Landesweit gibt es 253 Seilbahnunternehmen (und rund 550 Schlepplift- Unternehmen). Die Seilbahnwirtschaft sichert laut eigenen Angaben 125.900 Jobs in Öste reich. Dazu kommen 108.800 Jobs in anderen Branchen Mi liarden Euro setzen die Seilbahner im Jahr um Linzer Stadtregierung fühlt sich deswegen unfair behandelt. Denn immerhin hä ten sie gute Vorarbeit geleistet: Eine Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt. „Die grobe Planungsphase ist abgeschlossen“, sagte Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) bereits Anfang Jänner. Insgesamt 167 Gondelnso lten auf der Streckeunterwegs sein. Jede davon bietet Platz für 35 Personen und ist mit Klimaanlage und WLAN ausgesta tet. Neun Minuten würde etwa die Fahrzeitdes ersten Streckenabschni ts –Ebelsberg bis Voestalpine (Karteoben)–betragen. „Wir haben bereits im Februar versucht, einenTermin bei Branchengröße Doppelmayr. Immer mehr Städte rund um den Globus setzen im Kampf gegen den Verkehrsko laps auf Seilbahnen. Der Grund: Sie gelten als platzsparend, sicher,klimafreundlich, relativ günstig und schne lrealisierbar. Seilgezogene Systeme sind laut Branchenkennern um ein- bis zwei Dri tel günstiger machbar als herkömmliche Verkehrssysteme. Und sie sind meist schne ler als Busse unterwegs, die ständig anroten Ampeln und im Stau stehen müssen, argumentieren Branchenvertreter. So hat etwa die bolivianische Hauptstadt La Paz ein mehr als 30 Kilometerumfassendes Seilbahnnetz in Betrieb, das dem Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr einen seiner größten Aufträge der der Frau Ministerin zubekommen.NachzweiMonaten Ignoranz sagte sie einem Tre fen auf Beamtenebene zu. Die Ministerin selbst fand es anscheinend nicht interessant“, sagte Luger. Nun se ihnen mitgeteilt worden, dass dasProjekt in die gesamte Verkehrsplanung des oberösterreichischen Zentralraums eingeordnet und zuerst mit dem Land OÖ abgesprochen werden müsse. „Henne-Ei-Problem“ Auf KURIER-Anfrage beim Infrastrukturministerium heißt es dazu: „Das ist ein normales Prozedere. Wir können keine Einzelprojekte prüfen. Wichtig istuns die Gesamtwirkung und Einbe tungdes Projekts.“ Das schmeckt der Linzer Stadtregierung aus zweierlei Hinsicht nicht: Erstens sei es Firmengeschichte eingebracht hat. Auch die 21-Mi lionen-Einwohner- Stadt Mexiko-Stadt ersetzt aus Umweltschutz- und Zeitersparnisgründen den Bus-Pendelverkehr in den Norden der Stadt durch eine Doppelmayr-Seilbahn. Im Vietnam haben die Vorarlberger eine knapp vier Kilometer lange Seilbahn gebaut, die eine Insel mit der dri t- größten Stadt des Landes verbindet. Auftraggeber Tourismus Derzeit kommen bei der Firma Doppelmayr noch rund 80 Prozent der Aufträgeaus der Tourismusbranche, das könnte sich aber ändern. „Wir gehen davon aus, dass der Anteil an urbanen Projekten in Zukunft steigen wird. Denn die rasant wachsende Urbanisierungerfordertneue und Klaus Luger fordert mehr Mut zu unkonventione len Ö fis unlogisch, die Seilbahn in andere Neuprojekte, wie der S6 und S7, die den Norden der Stadt entlastenso len,einzube ten, da es keine Anknüpfungspunkte gäbe. Zweitens sei mit dem Land OÖ wiederum vereinbart, sich zuvor mit dem Bund abzustimmen. „Unsere Priorität ist derzeit die Erweiterung des umweltfreundliche Mobilitätskonzepte“, sagt ein Unternehmenssprecher.Die größten Wachstumsmärkte sieht er derzeit in Asien, alen voran in China, das spezie l im touristischen Bereich investiert. „Für urbane Seilbahnen sehen wir weltweit Potenzial. Derzeit befindet sich der Hotspot aber sicher in Südamerika.“ Von der Corona-Krise bleibt die Branche dennoch nicht verschont. Derzeit geht Doppelmayr von einem Umsatzrückgang von 20 Prozent im Geschäftsjahr 2020/21 aus. „Wi es sichwirklichentwickelt, könnenwir in den kommenden Monaten besser abschätzen.“ Aktue l sind rund 500 der weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter (etwa die Hälfte davon in Österreich) in Kurzarbeit. SIMONE HOEPKE FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM DO PELMAYR PETRA STACHER Die Redakteurin Während ihrer Ausbildung hat Petra Stacher aus Waidhofen an der Ybbs mehrere Journalismus-Praktik absolviert. Eines davon beim KURIER, wo die Niederöste reicherin in der Wien-Redaktion sofort auf sich aufmerksam machen konnte Seit Jahresbeginn ist Petra Stacher nun hauptberuflich Teil der Bundesländerredaktion des KURIER imLinzer Büro. Dort verfolgt sie seither das Geschehen in Oberöste reich S-Bahn-Netzes ins nördliche Mühlviertel (S6 und S7). Innerstädtische Projekte, wie die Seilbahn sind nicht beim Land angelagert. Wir ha ten mit dem Projekt noch nie Berührungspunkte“, heißt es aus dem Büro von Verkehrslandesrat Günther Steinke lner (FPÖ). „Ich fühle mich im Kreis geschickt“, sagt Luger. Auch Hein sieht ein „Henne-Ei-Problem“. Beide wi tern aber auch noch etwas anderes: Eine Bestrafung durch Infrastrukturministerin Gewessler. „Wir haben das geplante 1-2-3-Ticket aufgrund der damit entstehenden Kosten kritisiert. Wir werden den Eindruck nicht los, dass wir nun abgestraft werden“, sagt Luger. Dabei bringe Linz al stärkste Industriestadt die größteSteuerleistung. Die Forderung des Bundes wir dennoch teilweise umgesetzt: „Wir werden eine ohnehin geplante Gesamtwirkungsprüfung machen, aber mit den für den Süden relevanten S-Bahnen 1und 3“, sagt Hein. Die Stadt hält also an der Seilbahn fest –denn: Eine kostengünstigere Alternative für den Süden gäbe es nicht. Wiener Projekt Ruhig geworden ist es hingegen umein Seilbahn-Projekt auf den Wiener Kahlenberg, das seit fast einem Jahrzehnt immer wieder auftaucht. „Talstation“ wäre der Bahnhof Heiligenstadt. Nach einem kurzen Abstecher über die Donau nach Jedlesee und Strebersdorfwürde die knapp 20-minütige Fahrtauf den WienerHausberg führen. Die privaten Betreiber veranschlagten 40 bis 45Millionen Euro anBaukosten und rechneten mit etwa 600.000 Fahrgästen proJahr.Gegen das Projekt regten sichjedochmassiveAnrainer-Beschwerden. STELZEL-PRÖ L CLAUDIA teure“. Sonne &Mond Sonnenaufgang: Sonnenuntergang: Mondaufgang: Monduntergang: (BezugsortWien) Bergwe ter 2000m 1500m 5:41Uhr 20:18 Uhr 2:59Uhr 1:28 Uhr 1. 8. 19. 8. 25. 8. 2. 9. 8 °C 12 °C 17 °C 2 °C 27 °C 31 °C Stadions. 31 17 Bregenz 35 33 31 29 27 32 16 30 16 Innsbruck Salzburg Lienz 31 18 Klagenfurt 31 15 30 15 31 17 Graz 31 17 Süd 32 19 32 18 Eisenstadt Sa So °C 30 28 26 24 22 20 18 35 33 31 29 27 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Florian Klenk @florianklenk Politiker, die öffentlich verkünden, sich nicht gegen Corona impfen zu lassen, stacheln Menschen an, es ihnen gleich zu tun. Was ist der Sinn dieses Verhaltens? Das Risiko zu erhöhen, Vulnerable anzustecken? Ich verstehe so ein Verhalten nicht, @norbertghofer. 7. Aug. 2020 22:30 Der Herr Klenk, für den die FPÖ sonst eine vernachlässigbare Minderheit darstellt, hält den FPÖ-Chef für einen Massenverführer. Richard Schmitt @RichardSchmitt2 Guten Morgen. Schwache Leistung, @gruenewien: Ihr habt da was bei eurem Gürtel-Planschbeckerl vergessen – wo ist der Pop-up-Radweg rund um den Pool? GEFÄLLT MIR 11. Aug. 2020 09:42 Nicht zu früh jubeln, der kommt zu Schulbeginn, damit es so richtig schön staut am Gürtel. TELEGRAM Norbert Hofer 11. August 2020 Das muss man sich einmal vorstellen! Ein 72-jähriger Tschetschene missbraucht ein sechsjähriges Mädchen in einem Park in St. Pölten und wird daraufhin auf freiem Fuß angezeigt. Wo bleibt der Aufschrei der selbsternannten Menschenrechtler? 1.696 Personen gefällt das. Und vor Gericht wird sicher auch noch sein kultureller Hintergrund berücksichtigt werden... Es gibt noch Presse, die ihrem Ruf gerecht wird – in Hongkong Chinas Machthaber ließen kritischen Zeitungsherausgeber verhaften Vor 60 Jahren floh Jimmy Lai vor den Kommunisten nach Hongkong. Jetzt haben sie ihn eingeholt und den Demokratieverteidiger gleich eingesperrt. Es ist nicht das erste Mal, dass der kritische Medientycoon festgenommen wurde. Aber diesmal dürfte es wegen des „Nationalen Sicherheitsgesetzes“, mit dem Peking die Autonomie der südchinesischen Sonderverwaltungszone beendet hat, wohl länger dauern. Trump hilft, Europa nicht Die von ihm 1995 gegründete Zeitung „Apple Daily“ galt mit einer Auflage von 400.000 Stück als wichtiges Sprachrohr der Demokratiebewegung in Hongkong, die sich gegen die Implementierung des kommunistischen Systems Pekings in der ehemaligen britischen FPÖ IN DEN MEDIEN Eine Racheaktion der Grünen Verkehrsministerin Eleonore Gewessler vermutet die rot-blaue Linzer Stadtregierung hinter der Ablehnung der projektierten Stadtseilbahn zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs im Süden Dienstag, 11. August 2020 KURIER.at Die unbeliebteSeilbahn Vorallem in Südamerika setzen Städte auf neue Verkehrskonzepte Da sind sie also wieder, die „Sommergespräche“ auf meinem Lieblingseinschlafsender, dem rot-grünen Megafon namens ORF. Ich geb’s zu, das mit Neos-Chefin Meinl-Reisinger habe ich mir nicht gegönnt, dafür aber das mit dem Vizekanzler diesen Montag. Klar, dass man vor dieser Wiener Heurigen-Postkartenidylle keine scharfen Fragen oder gar ein Nachhaken bei fragwürdigen Aussagen erwarten darf. Zumal der Herr Kogler sich als lockerer, lässiger Brummbär präsentiert, den man einfach gern haben muss. Da kann man schon einmal von „Symbolpolitik“, „Politik nach Umfragen“ reden oder vor Frau Fakten 1,4 Stadtseilbahnen I 3 Öffentlicher Verkehr. Linz möchtemit einer Stadtseilbahn den Verkehr im Süden entlasten. Das Ministerium istjedoch zurückhaltend. Es istnicht das einzigeProjekt, bei dem sichdie Umsetzung schwierig gestaltet Donau Ein Beispiel für die Gondel-Pläne nahm sich Linz an der deutschen Stadt Koblenz. Dort bewährt sich die Stadtseilbahn über den Rhein bereit seit 2010 Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Über die Stadt gezogen Jimmy Lai, von Chinas KP gefürchteter Zeitungsverleger. Kolonie zur Wehr setzte – und vom großen europäischen Friedensprojekt schmählich im Stich gelassen wurde. Lediglich der „böse“ US-Präsident Donald Trump und Großbritannien haben nach dem Bruch des Rückgabevertrags von 1997 durch das Sicherheitsgesetz Sanktionen gegen Pekings Kommunisten verhängt. Europa setzt, wie in solchen Situationen üblich, auf den diplo- der Stadt. Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) sieht laut „Kurier“ darin eine Retourkutsche aus Wien für die Ablehnung des grünen Lieblingsprojekts „1-2-3-Ticket“ durch die Stadt Linz: „Wir haben die enormen Kosten kritisiert und werden jetzt abgestraft.“ Die Opposition im Wiener Gemeinderat Hinter den Zeilen GISBÄRS TV-NOTIZ Merkel tiefer in die Knie gehen als vor Herrn Kurz, und lieber einen „Börger“ im trockenen Weißbrot verspeisen als ein Fleischlaberl mit Püree. Und natürlich muss die „tödliche Bedrohung“ durch das Corona-Virus zur Sprache gebracht werden, auch wenn es weniger Österreicher matischen Dialog, also aufs Nichtstun. Immerhin gäbe es eine Verbindung zu Österreich: Maßgeblich beeinflusst in seinem Denken habe ihn die Lektüre von „Der Weg zur Knechtschaft“ von Friedrich Hayek. Aber von dem herausragenden Ökonomen und Nobelpreisträger wollte selbst Österreich nach 1945 nichts wissen. Er war einfach zu freiheitlich orientiert. 8 NACHRICHTEN 0 24h Die wichtigstenNachrichten auf einen Blick BILD D ER WOCHE schäumt: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat laut „Die Presse“ in Sachen Untreue und Misswirtschaft bei der Kostenexplosion beim Wiener Krankenhaus Nord nicht genügend Anhaltspunkte gefunden. Und das, obwohl der der Rechnungshof 8.000 Baumängel festgestellt hat. 24 STUNDEN AKTUELLE NACHRICHTEN AUF DIEPRESSE.COM KH Nord: Kritik nach eingestellter Ermittlung In der Causa Krankenhaus Nord wird nicht weiter ermittelt. Das bringt der Wiener SPÖ nun Kritik von der Opposition im Rathaus. Wien. Eine halbe Mi liarde Euro mehr als geplant kostete der Bau des Krankenhauses Nord, das mittlerweile in Klinik Floridsdorf umbenannt wurde. Doch die massive Kostenüberschreitung wird keine weiteren Ermittlungen nach sich ziehen, berichtetder ORF. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) habe in Sachen Untreue und Misswirtschaft nicht genügend Anhaltspunkte gefunden. Der „Anfangsverdacht“ sei nicht gegeben. Damit einverstanden seien auch das Justizministerium und die Oberstaatsanwaltschaft. Die Einste lung der Ermittlungen hat der Wiener SPÖ nun, wenige Wochen vor der Wien-Wahl, Kritik von der Opposition im Rathaus eingebracht. So sprach etwa die ÖVP am Samstag von einem „SPÖ-Skandalprojekt, das Wiens Steuerzahler ausbaden müssen“. Die FPÖ ortete ein „Totalversagen roter Ak- „Auch wenn die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingeste lt hat, lassen sich die Fakten nicht leugnen: Der Rechnungshof hat 8000 Baumängel festgeste lt, das Krankenhaus wurde erst nach acht Jahren Verzug fertiggeste lt und kostet mindestens eine halbe Mi liarde Euro mehr als geplant. Das SPÖ-System hatdiese Misswirtschaft zu verantworten“, kritisierten ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch und ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec in einer Aussendung. Ursprünglich war der Bau des Krankenhauses mit 825 Mi lionen Euro budgetiert. Schlussendlich kostete dieser aber mindestens 1,34 Mi liarden Euro. Die Kostenüberschreitung und die verspätete Fertigste lung waren bereits 2018 in einem Bericht des RechnungshofsThema. Ermittlungsverfahren. Die WKStA wurde im selben Jahr aktiv, umzuprüfen, ob es bei der Abwicklung des Projekts seitens des Wiener Krankenanstaltenverbunds, der sich nun Wiener Gesundheitsverbund nennt, Missstände gab. Bereits eingeste lt wurden Ermittlungen zu dem Einsatz eines Energetikers und zum Bauzaun beim KH Nord. Offen sind Ermittlungsverfahren zu Regressforderungen, Healthcare Consulting und dem Untreuevorwurf. Weniger Datenspeicherung Die Vorratsdatenspeicherung bei Flügeninnerhalb der EU lief aus. Das Innenministerium kommunizierte das aber nichtaktiv. Wien. Ab 2018 mussten Menschen, die auch innerhalb der Europäischen Union flogen, mit einer Vorratsdatenspeicherung ihrer Informationen rechnen. Denn Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hatte die Fluggastdatenspeicherung ausgeweitet. Grundsätzlich galt sie nur für Flüge zwischen der EU und Drittstaaten. Kickl ließ die Regelung auch fürFlüge innerhalb der EU umsetzen. Sein Nachfolger, Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), verlängerte die Datenspeicherungbis Mitte Juni. Die Speicherung der innereuropäischen Fluggastdaten lief a lerdings nach 22 Monaten am 16. Juni aus–und zwar ohne, dass das Innenministerium Flugzeugunglück in Indien: Zahl auf 18 Tote gestiegen Nach dem Flugzeugunglück inIndien ist die Zahl der Todesopfer auf 18gestiegen. Mehr als 120 weitere Passagiere wurden bei dem UnglückamFreitag verletzt. Der Flugschreiber wurde am Samstag sichergeste lt. Die Maschine der Fluggese lschaft Air India Express warinzwei Teile zerbrochen. Mattersburg-Bank: Schon vor 20 Jahren quasi pleite ÜBERBLICK Die Commerzialbank Mattersburg so l laut einer Aussage von Ex-Bankchef Martin Pucher vor der Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft schon vor 20 Jahren faktisch pleite gewesen sein, berichtet das „Profil“. Anfangs kleinere Bilanzfälschungen so len zum Selbstläufer geworden sein. die Bevölkerung aktiv darüber informierte. Eine Begründung dafür gab es ausdem RessortamSamstagnicht. Gespeichert wurden (und werden, wenn außerhalb der EU geflogen wird) einige Daten: neben Name, Adresse, auch a le Arten von Zahlungsinformationen oder Gepäckangaben. Die Fluggastdatenzentralste le hat im Vorjahr von den Fluglinien Daten von insgesamt 36.657.405 Passagieren verarbeitet. Nach fünf Jahren werden die Informationen endgültig gelöscht. Kritik an der über die europäischen Vorgaben hinausgehenden Maßnahme ist immer wieder von den Neos und Datenschutzorganisationen gekommen. Stenzel: Keine Demo-Reue Die nicht amtsführende FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel, die nun für die Wien- Wahl kandidiert, bereut ihre Teilnahme an einer Identitären-Demo nicht. „Ich würde dieses Gedenken wieder machen“, sagte sieinder „ZiB Nacht“. e-ImpfpassabHerbst Ab Herbst wird in Österreich der elektronische Impfpass getestet. Das Pilotprojekt startet in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Noch heuer so l der e-Impfpassdie Papierversion in ganz Österreich ersetzen, berichtete das Ö1-Mittagsjournal. TestpflichtinDeutschland In Deutschland gilt ab sofort eine Testpflicht auf das Coronavirus für a le Urlauber, die aus Ländern mit vielen Corona-Infizierten zurückkommen. Sonntag, 9. August 2020. Von der Früh weg dominiert der Sonnenschein, a lfä lige inneralpine Nebelfelder lösen sich rasch auf. Umdie Mi tagszeit bilden sich ein paar Que lwolken, von den Gurktaler Alpen und den Tauern bis ins Grazer Bergland sind nachfolgend einzelne Wärmegewi ter möglich. In weiten Landesteilen bleibt es aber freundlich und trocken. Die Temperaturen steigen auf 27 bis 33 Grad. Biowe ter. Die hochsommerlichen Temperaturen belasten weiterhin den Kreislauf und können müde machen. Vermeiden Sie Stress und schweres Essen, trinken Sie viel Wasser! 3000m 2500m TOP 3 ONLINE DIE MEISTGELESENEN ARTIKEL AUFDIEPRESSE.COM 1 Masken. Frankreich appe liert an die Bevölkerung, die Maskenpflicht, die in a len ö fentlichen Räumen gilt, trotz der Hitzewe le weitereinzuhalten. Im Louvre in Pari scheint dies zu funktionieren –inden Ha len des Kunstmuseums isteswohl auch angenehm kühl. AFP Gewaltige Detonationen erschüttern Beirut: Erste Hinweise auf Ursache Eine sehr große Menge Ammoniumnitrat könnte Dutzende Tote und Tausende Verletzte verursacht haben. 2 1000m Boden Warum der neue VW-Bus absichtlich hässlich wird Über Geschmack lässtsichnicht streiten, erst recht nichtbeim neuen VW T7.Ein hässlicherVW-Bus. 3 Mattersburg-Bank: Schaden steigt auf 690 Mi lionen Während dieSchuldzuweisungen einen Höhepunkt erreichen, wirdklar:Der Schaden istgrößer als erwartet. 0°-Grenze Schneefa lgrenze 9. AUGUST 2020 / DIEPRESSE.COM / 13.000 Zuschauer bei Konzert? Zweifel an rechtlicher Grundlage Düsseldorf. Trotz Pandemie sollen am 4. September im Düsseldorfer Fußba lstadion Musiker wie Bryan Adams vor 13.000 Zuschauern auftreten. Zweifel kommen von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU): „Konzept und Genehmigung sind jedenfa ls nicht mit dem Land abgestimmt,und ich habe begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage.“ Dem Infektionsschutz werde „in vo lem Umfang Rechnung getragen“, versichertendie Veranstalter. Es gelte dauerhaft Maskenpflicht, man nütze nur ein Viertel der Kapazität des Sieben-Tages-Prognose Nord-Ost West Mo Di Mi Do Fr ÖBB-Frachttochter bekommt61Mio. Euro vom Staat Wien. Die angeschlagene ÖBB- Tochter Rail Cargo Austria erhält eine Eigenkapitalspritze von der Republik Österreich. 61 Mi lionen Euro so len in den kommenden Monaten an die Frachtbahn fließen, meldete das Infrastrukturministerium. Geplant sei zudem eine Senkung der Schienenmaut in ganz Österreich.Das kommeallen Güterbahnen zugute. Für das Inkrafttreten der niedrigeren Schienenmaut brauche es aber noch eine rechtliche Grundlage in Form einer EU- Verordnungund eine beihilfenrechtliche Genehmigung der EU. Die Absenkung könnte schon im Herbstpassieren. WETTER DASWETTER IHRERREGION AUF DIEPRESSE.COM Linz St. Pölten Wien ins Spital oder ins Grab gebracht hat als das heurige Influenza-Virus. Die Koalition braucht halt dieses Droh-Brimborium, sonst könnten die Österreicher ja sehen, dass sie einfach dahindilettiert. Dass – mein Gott – der Parteikollege Gesundheitsminister keine Gesetze ausformulieren kann, so dass sie auch verfassungskonform sind, darf man nicht so spießig sehen. Er hat sich ja entschuldigt dafür, das muss reichen. Ja, so was passiert halt, wenn man, wie die Grünen, den Anspruch erhebt, die „Welt auf allen Ebenen verändern“ zu wollen. Und mit sowas verbrennt der ORF meine GIS-Gebühr. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Foto: screenshot BBC

Nr. 32/33 Donnerstag, 13. August 2020 g Corona war in Salzburg unterlegen Beim „Jedermann“ versetzt der Glaube die Pandemie / Herbert Pirker Seit knapp vierzehn Tagen gibt’s also doch die Salzburger Festspiele. Corona zum Trotz, das muss man der Helga Rabl-Stadler und dem Markus Hinterhäuser lassen, kaum ein anderer „Festspiel“-Ort hat das zuwegegebracht. Und begonnen hat’s wieder einmal mit „Jedermann“. Allein dass der Titel dieses traditionsbeladenen Stücks noch nicht dem Gender-Unfug zum Opfer gefallen ist, macht Freude. Und angesichts des rein katholischen Inhalts waren bis jetzt keine muslimischen Feldzüge gegen das Spiel am Domplatz zu vermelden. Das kommt vielleicht noch. Der Glaube hat also, wie in der Fabel selber, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes gerettet. So richtig kam es aber nicht in Fahrt. Zunächst erinnert der weiße Vorhang eher an die Intensivstation eines Krankenhauses. Was er da zeitweise verbergen sollte, bleibt unklar. Umziehen mussten sich die Darsteller ja kaum, sie erschienen zu einem Großteil in nobler Strassenkleidung, Tobias Moretti in der Titelrolle an vorderster Stelle. Wo ist Rex? Sein Jedermann nahm’s mit vielen Vorgängern auf, wenngleich ich nicht umhin konnte, etwa bei der Tischgesellschaft auf eine Wurstsemmel zu warten. Dass man, live oder von alten Filmen, Jedermänner zum Vergleich heranzieht, wäre unfair. Ein Attila Hörbiger, ein Klaus Maria Brandauer, ein Ewald Balser und wie sie alle heißen, wären eine zu große Hypothek. Die Tischgesellschaft lässt lang auf laute Heiterkeit warten, schon ihr Auftritt lässt ahnen, dass Ungutes zu befürchten ist. Und die Begegnungen Jedermanns mit seinen Schuldnern sind, da lässt sich Hofmannsthal nicht lumpen, Hinweise auf Unbill genug. In altertümelnder Sprache wird kundgetan, was für ein Hallodri die Titelfigur ist. Seine Buhlschaft, wie jedes Jahr über die der Rolle zustehenden Maße auf ihre Tauglichkeit beäugt, ist heuer mit Caroline Peters eine weniger ausgelassene als kritisch beobachtende Frau. Auch ihre Vorgängerinnen waren ja nicht ohne. Eine Ellen Schwiers, eine Christiane Hörbiger, eine Senta Berger – die Damenriege lässt sich sehen. Unglückliches „Happy Birthday“ Dass der Einfall, einen Marilyn-Monroe-Verschnitt ins Geschehen einzuschieben, nicht besonders originell ist, sei der Regie Raabs Bürgermeister feierte den 70. Geburtstag Unter den zahlreichen Gratulanten von Mag. Josef Heinzl (Bildmitte) befanden sich auch FPÖ-Bezirksparteichef Nationalratsabgeordneter Hermann Brückl (im Bild rechts) und Bundesrat Thomas Schererbauer (links). Neben den Geburtstagswünschen wurde Heinzl für seinen langjährigen Einsatz für die Partei gedankt. Seit dem Jahr 2015 lenkt Heinzl als Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde Raab. Foto: SF / Matthias Horn Michael Sturmingers ins Stammbuch geschrieben. Auch das Krankenbett mit Galgen stimmt einfach nicht. Na ja, und der Tod. Mir ist er halt als Gerippe am bekanntesten, und wenn heuer Peter Lohmeyer mit schwarzer abendkleidartiger Garderobe und ganzkörpertätowiert daherkommt, ist er nicht so schrecklich, wie er sein sollte. Der Mammon mit Christoph Frankens hoher Stimme irritiert. Edith Clever als Um am Tag X bereit zu sein Kultur / Blitzlicht 15 Mutter, Mavie Hörbiger als gute Werke und Falk Rockstroh erreichen die Qualität ihrer historischen Exempel schwer, der gute Gesell und auch Teufel des Gregor Bloéb sehr wohl. Spätestens wenn des Teufels letzte Worte – „Die Welt ist dumm, gemein und schlecht, und geht Gewalt allzeit vor Recht“ – erklingen, weiß man, wie zeitlos aktuell das von Max Reinhardt vor hundert Jahren ausgewählte Spiel heute noch ist. Die Österreichischen Lotterien sind für Österreichs Olympia-Mannschaft die wichtigste Konstante. Das gilt nicht nur für schwierige Zeiten. Top-SportlerInnen wie Leichtathletin Ivona Dadic haben den Schock langsam verdaut und den Blick auf 2021 gerichtet. Erstmals in der Geschichte musste Olympia, das größte Sportereignis der Welt, mit mehr als 11.300 AthletInnen aus 206 Nationen, um ein Jahr verschoben werden. Unsere Sommersport-Asse hatten vier Jahre lang auf den Tag X hintrainiert, ehe die Veranstalter den neuen Termin präsentierten. Die Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr werden für AthletInnen, Coaches und für das Österreichische Olympische Comité nicht zuletzt wegen der hohen Temperaturen zur besonderen Herausforderung. In unsicheren COVID-19-Zeiten geht es darum, möglichst große Planungssicherheit gewährleisten zu können. Die Österreichischen Lotterien sind seit 1991 Premium-Partner des Österreichischen Olympischen Comités. Gemeinsame Verpflichtung: Das Olympic Team Austria mit rund 70 Aktiven soll in Tokio die bestmöglichen Rahmenbedingungen vorfinden. Die Österreichischen Lotterien sind seit der Unternehmensgründung 1986 der wichtigste Förderer des heimischen Spitzen- und Breitensports. Mehr als 1,7 Milliarden Euro wurden in den vergangen drei Jahrzehnten ausgezahlt. Traumhafte Gewinne mit „Paradise Cash“ Mit dem neuen Rubbellos bis zu 30.000 Euro gewinnen „Paradise Cash“ heißt das neue Sommer-Rubbellos der Österreichischen Lotterien. Der paradiesische Look des Loses, inklusive tierischem Glücksbringer in Form eines frechen Tukans, sorgt für exotischen Rubbelspaß. Zwei Hauptgewinne zu je 30.000 Euro und viele weitere Gewinne von 3 Euro bis 1.000 Euro stecken im neuen Los. Anzeige Und das Beste daran: Mit zwei Rubbelflächen, einer großen und einer kleinen Bonus-Rubbelfläche, hat man die Chance, gleich zweimal zu gewinnen. Denn unter der Bonus-Rubbelfläche warten mit etwas Glück 9 Euro bzw. 3 Euro. Das neue Rubbellos ist zum Preis von 3 Euro in allen Annahmestellen erhältlich.

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