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Machtgier, Lügen und ein „Skandal-Video“!

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ÖVP inszenierte mit Hilfe eines Videos und der Hofburg ihre Machtübernahme

10 Leserbriefe Neue

10 Leserbriefe Neue Freie Zeitung TERMINE Mai 25 Die FPÖ Simmering lädt am Samstag, dem 25. Mai 2019, zu ihrem traditionellen Grätzlfest in den Herderpark zu Essen, Trinken, Musik, Luftburg, Spaß – und vielem mehr. Beginn: 15.00 Uhr. Mai 25 Die freiheitliche Jugend und die FPÖ St. Florian/Inn laden am Samstag, dem 25. Mai 2019, zur 9. St.-Florianer-Fußball-Ortsmeisterschaft am Sportplatz Pramhof (Kleintierzüchterhalle, 4786 St. Florian am Inn. Beginn: 13.00 Uhr. Mai 28 Die FPÖ Donaustadt lädt am Dienstag, dem 28. Mai 2019, zum Bezirksteilstammtisch Seestadt Aspern ins Gasthaus „Seestadt-Kantine“ (Sonnenallee 26, 1220 Wien). Beginn: 19.00 Uhr. Mai 30 Die FPÖ Weilbach lädt am Donnerstag, dem 30. Mai 2019, zu ihrem „Hof.Fest“ beim „Kölblbauern“ (Kölbl 3, 4984 Weilbach). Beginn: 12.00 Uhr. Anmeldung per E-Mail alois.wiesenberger@airslip. at oder Telefon: 0676/821262495. Juni 5 Grätzelfest der FPÖ Simmering St. Florianer Fußball- Ortsmeisterschaft Bezirksteilstammtisch Seestadt Hof.Fest der FPÖ Weilbach Die FPÖ Landstraße lädt am Mittwoch, dem 5. Juni 2019, zum Stammtisch mit einer Analyse von LAbg. Leo Kohlbauer und Ursula Stenzel zur EU-Wahl in ihr Bezirksparteilokal (Am Modenapark 8-9, 1030 Wien). Beginn: 19.00 Uhr. Juni 6 Stammtisch der FPÖ Landstraße Seniorenstammtisch in Meidling Die FPÖ Meidling lädt am Donnerstag, dem 6. Juni 2019, zum Seniorenstammtisch ins Restaurant „Bierstöckl“ (Hetzendorferstraße 79, 1120 Wien) Beginn: 15.00 Uhr. LESER AM WORT ÖVP-Taktik Dass die FPÖ immer wieder vor Wahlen gestoppt wurde, war nichts Neues. Entweder gab es zurechtgestutzte ORF-Berichte (Landtagswahl Tirol), oder es gab eine konstruierte Liederbuchaffäre in Niederösterreich. Für die EU-Wahl 2019 war das politische Anti-FPÖ Drehbuch schon geschrieben. Mediale Skandalisierung wie das „Rattengedicht“ und die Identitären-Affäre wurden am Köcheln gehalten. Und pünktlich kam dieser – mit einem Ibiza-Video der Extraklasse vom Juli 2017. Irritierend an diesem ultimativen Abschuss ist, dass sich der Koalitionspartner nicht nur mit dem Abgang Straches und Gudenus begnügte, man wollte in einem Aufwaschen auch den Kopf des Innenministers. Das lässt tief blicken. Dagmar Leitner, Lieboch Kopftuch als „Kindeswohl“? Die Opposition sorgt sich um das „Kindeswohl“? Vielleicht können die Linken einmal erklären, was ein Kopftuch mit dem Wohl eines Kindes zu tun hat? Im Übrigen sind sechs- bis zehnjährige Mädchen sicher nicht reif genug, um selber und ohne Einfluss von außen zu entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen wollen. Die Linken sind zwar Befürworter für Frauenrechte und deren Besserstellung, aber hier schaut man weg, weil multikulturelle Gepflogenheiten wohl wichtiger sind. Ernst Pitlik, Wien Alles Faschisten! Wie soll man bloß diese Dummheitsexplosion werten, mit der die Presse die Österreicher sofort des Faschismus bezichtigt, sobald diese auch nur minimal vom Handlungsdiktat und der Weltanschauung der SPÖ und deren Mini-Me‘s abweicht? Dieser eklatante Machtmissbrauch der Medien, die sich von Zündlern wie Daniel Kehlmann und Robert Menasse - die mit unglaublicher Brutalität unschuldige Menschen zu Faschisten erklären – vor den Karren spannen lassen, hat mit Journalismus nur wenig zu tun! Armin Schütz, Wien ORF-Jubel Der ORF jubelt praktisch in allen Sendungen über die Falle, mit der Spiegel & Co unsere Regierung gestürzt hat. Wer aber steht dahinter? Das ist am einfachsten durch die Frage „Wen nutzt es“ zu ermitteln. Zu den Jublern gehört nicht nur die EU, die den größten Kritiker damit ausgeschaltet hat, sondern auch die Oppositionsparteien, Herr Karas, der so breit grinst, wie man es von ihm zuvor noch nie gesehen hat, natürlich Herr VdB, der den Moralapostel spielt und für den ja nur linke Regierungen akzeptabel sind. Stephan Pestitschek, Strasshof System in Frage stellen? Bezüglich „Ibiza-Video“ prüft die Oberstaatsanwaltschaft Wien eine mögliche strafrechtliche Relevanz. Naja, also wenn es um die Passage geht, dass für eine Parteispende öffentliche Aufträge in Aussicht gestellt wurden, was aber eh nicht zustande kam, da es sich um eine hinterhältige Inszenierung handelte, müsste generell das ganze System in Frage gestellt werden. Stefan Scharl, Klosterneuburg Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen): Halbjahrespreis € 15,- Auslandsjahresbezug € 73,- Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at Jahrespreis € 30,- Jahrespreis zum Seniorentarif € 20,- Jahrespreis für Studenten € 20,- Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Widerruf, der entweder per E-Mail oder Postweg erfolgen muss. Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, der Ihnen halbjährlich (bei Jahresabo jährlich) zugeschickt wird. 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Nr. 21 Donnerstag, 23. Mai 2019 g Wien 11 WIEN FPÖ designiert Dominik Nepp zum Landeschef Partei wird bei Nationalratswahl im Herbst ausgezeichnet abschneiden Im Gefolge der Rücktritte von HC Strache und Johann Gudenus nach dem „Skandal-Video“ hat der Landesparteivorstand am Montag Abend Dominik Nepp zum neuen Landesparteichef designiert. Er sieht die Partei bestens aufgestellt für die EUund die Nationalratswahl. Der FPÖ-Vizebürgermeister und künftige Obmann – endgültig gewählt wird er auf einem Landesparteitag – zeigte sich überzeugt davon, dass die FPÖ bei der Nationalratswahl „ausgezeichnet“ abschneiden wird. Unerklärliches Gehabe Die in dem Video dokumentierten Geschehnisse möchte er nicht schönreden und herabspielen, betonte Nepp: „Es gibt dafür keine Rechtfertigung. Für mich ist das immer noch unerklärlich, dass so etwas passiert ist.“ Nachbarschaftshilfe in Simmering Die Brandkatastrophe eint sogar „Bezirksrivalen“ Favoriten und Simmering – zumindest bei den Freiheitlichen. „Als wir das Ausmaß der Brandkatastrophe am Enkplatz begriffen haben, war klar, dass wir unseren Nachbarn unter die Arme greifen müssen“, erklärt der Bezirksparteiobmann der Favoritener FPÖ, Stefan Berger. Nach Rücksprache mit dem Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler wurden auch die aktuell notwendigsten Bedürfnisse der betroffenen Bewohner abgeklärt. Die erste Not konnte demnach mit Sachspenden einmal abgefangen werden – jetzt brauche es aber in erster Linie Geld. Dominik Nepp sieht die Partei für die Wahlgänge bestens aufgestellt. Denn mit HC Strache und Johann Gudenus verbinde ihn nicht nur ein jahrelanger erfolgreicher politischer Weg, sondern auch eine ebensolche Freundschaft, erläuterte der designierte Obmann. Er machte in seiner Antrittspressekonferenz kein Hehl aus seiner Skepsis gegenüber dem bisherigen Koalitionspartner ÖVP. Aus persönlichen Erfahrungen mit der ÖVP als Bezirksrat oder im Land- Denn viele Betroffene würden erst in einem Jahr wieder in ihre Wohnungen zurück können und hätten alles verloren. „Diesen Betroffenen über das kommende schwierige Jahr hinwegzuhelfen, ist eines unserer größten Anliegen“, erklärt Berger. Da die Freiheitlichen im aktuellen Europa-Wahlkampf ohnehin verstärkt im Bezirk unterwegs ist, wird auch eine Spendenbüchse bereitstehen. Für direkte finanzielle Hilfe wenden Sie sich bitte an den Verein „Leiwandes Simmering“ oder spenden an dessen Vereinskonto: IBAN: AT94 2011 1829 7203 5400 Zweck: Spende Brand Enkplatz tag wisse er, dass Abmachungen nicht immer wie versprochen gehalten hätten: „Ich habe, ehrlich gesagt, kein allzu großes Vertrauen mehr in diese ÖVP.“ Die Wiener Landesgruppe sei jedenfalls personell, strukturell und organisatorisch bestens aufgestellt, stellte Nepp klar: „Und eines weiß ich auch, es wird in der Zukunft kein Weg an uns Freiheitlichen vorbeiführen!“ Berger (l.) unterstützt die Simmeringer Freunde Stadler und Krammer. Foto: NFZ Foto: FPÖ Favoriten WIENER SPAZIERGÄNGE von Hannes Wolff Mir ist sofort die internationale Tagung eingefallen, bei der ich mit sieben anderen Österreichern in Finnland war. Einer aus der Österreich-Delegation hat nach dem ersten Abendessen eine Runde Aquavit ausgegeben. Worauf sich jeder bemüßigt gefühlt hat, das auch zu tun. Ich glaub, ich hab als einziger alle acht Glasln ausgetrunken. Ibiza adé Am nächsten Tag haben sie mir erzählt, was ich draufhin alles getan hab. Ich hab sogar mit einem Finnen gerauft, weil er sich beim Ausgang vorgedrängt hatte. Unglaublich. Ich war wie ausgewechselt. Jetzt frag ich mich, was sie eventuell in die Gesöffe, die sie dem Strache serviert haben, noch alles hineingetan haben. Trotzdem. Die „bsoffene Gschicht“ ist passiert. Sie hätte nie geschehen dürfen. Es ist aber sinnlos, drüber zu räsonieren. Wichtiger ist, wie’s jetzt weitergeht. Mein Weg in den Volksgarten am vergangenen Samstag war kein Spaziergang. Ich hab ein paar hundert Fanatiker gesehn. Gehässig und schadenfroh. Denen müss ma beweisen, dass die FPÖ auch ohne Strache die FPÖ ist. Lauter tüchtige gscheite Leut, „oben“ und „an der Basis“. Wo ich mein Wahl-Kreuzerl jetzt und im September weise hinmale, ist also klar.

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