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Kurz war der Auslöser des Ischgl-Desasters!

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„Ischgl-Bericht“ listet akribisch das Versagen der schwarz-grünen Koalition auf

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4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Ärzte fordern ein Ende des Corona-Wahnsinns Nach der wachsenden Kritik von Medizinern an den Maßnahmen der Bundesregierung haben vier Ärzte einen weiteren Schritt gesetzt und ein Volksbegehren gegen den schwarz-grünen Corona-Wahnsinn initiiert. Hier ihre Argumente: Foto: MedUni Wien Univ Prof. Andreas Sönnichsen, Zentrum für Public Health der MedUni Wien „Die Gefährlichkeit von Covid-19 wird aufgrund der Todesopfer, die die Erkrankung in bestimmten Ländern gefordert hat, massiv überschätzt. Die Folge waren unverhältnismäßige Präventions-Maßnahmen, die mehr psychischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden verursachen als Nutzen. Im Frühjahr 2020 war es ein deklariertes Ziel der Politik, unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Diese Überlastung ist aber nie eingetreten, die maximale Belegung der Spitalskapazität lag bei fünf Prozent, diejenige der Intensivbetten bei 26 Prozent.“ Thema der Woche Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin Foto: NFZ Maulkorb für die Bürger, nicht Schutzmaske (d „Nach wie vor orientiert sich das Vorgehen der Regierung nicht an wissenschaftlicher Evidenz und verursacht durch stets neue, nicht nachvollziehbare, aber auch nicht umsetzbare Vorgaben, Verwirrung und Angst. Die PCR- Tests sind hervorragend zur Diagnosestellung bei Erkrankten geeignet, nicht jedoch für die Untersuchung Gesunder und auch hierfür nicht zugelassen. Sie werden nun missbräuchlich verwendet. Die durchgeführten Massentests, die zu einer Vielzahl falsch positiver oder zumindest irrelevanter positiver Ergebnisse führen, tragen mit dazu bei, Panik in der Bevölkerung zu säen.“ DDr. Christian Fiala, Allgemeinmediziner, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Foto: Ärztekammer OÖ Schluss mit der ins Während immer mehr Mediziner ein Ende der Cor Mediziner auf den Barrikaden und ein „Ischgl-Bericht“, der das Versagen der Koalition akribisch belegt. Aber statt Vernunft einkehren zu lassen, setzt die schwarz-grüne Koalition auf ihr politisches Erlöser-Szenario und lässt schon einmal im Salzburger Tennengau die Generalprobe für einen zweiten bundesweiten „Lockdown“ über die Bühne gehen – allen Protesten zum Trotz. Foto: gynmed/Reinhard Mayr „Aufgrund der zunehmenden Tests und der dadurch zunehmenden positiven Ergebnisse werden Maßnahmen eingeführt, die kaum wirksam sind, um die Ausbreitung eines respiratorischen Virus zu verhindern, die aber zahlreiche negative Folgen haben können, insbesondere für diejenigen Menschen, die wir eigentlich schützen wollen. Hervorheben möchte ich das mögliche Risiko für schwangere Frauen durch das Tragen einer Maske. Weil sich dabei CO2 (Kohlendioxyd) im Körper ansammelt, auch im Fötus. Aus der Erfahrung wissen wir, dass eine behinderte Atmung zu Entwicklungsverzögerungen beim Fötus führen kann.“ Univ.-Prof. Dr. Dr. MSc. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologe „Viele Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen der ‚Lockdown‘-Maßnahmen starkem psychischen Stress ausgesetzt. Sie sind auch jetzt noch teils schwer psychisch belastet. Das verpflichtende Tragen von Atemschutzmasken in der Schule steht symbolisch für die Gefahr einer tödlichen Virusinfektion. Daher ist der MNS mit ständiger Angst, sein eigenes Leben zu gefährden, verbunden, wie auch das der anderen. Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert zu werden, sie können später an schweren Folgeerkrankungen erkranken.“ Das Volksbegehren „Wiedergutmachung der Covid-19-Maßnahmen“ kann auf Gemeindeämtern bzw. Magistraten unterschrieben werden. Foto: i-med.ac.at Die Strategie der Bundesregierung, Testen auf Teufel komm‘ raus, lässt immer mehr Mediziner auf die Barrikaden steigen. Nach dem De-facto-Protest der Ärztekammer Oberösterreich vor 14 Tagen sind in der Vorwoche vier ausgewiesene medizinische Experten (siehe linke Spalte) mit einem Volksbegehren an die Öffentlichkeit getreten. Untaugliche Massen-Testung Mit dem Volksbegehren „Wiedergutmachung der Covid-19-Maßnahmen“ fordern sie ein Ende des schwarz-grünen Corona-Wahnsinns. Vor allem stört die Mediziner die Strategie der Massen-Testungen für in erster Linie politische und weniger für medizinische Zwecke. Dafür seien die verwendeten PCR- Tests schlichtweg nicht gemacht. Laut AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) gibt es in Europa keine unabhängige Zertifizierung für PCR-Tests. Von allen verfügbaren PCR-Tests wäre auch kein einziger für Testungen an gesunden Personen zugelassen, kritisiert der Infektiologe Martin Haditsch. Außerdem sei meist nicht bekannt, welche CoV-spezifischen Erbgutsequenzen sie eigentlich nachweisen, weil die betreffenden Agenzien oft nicht bekanntgegeben würden. So sei es jetzt klar, dass 20 bis 25 Prozent, also rund ein Viertel der positiv Getesteten, nicht infektiös sind, pflichtete dem der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, Günter Weiss, bei. Er forderte deswegen nicht nur ein Ende der Massen-Tests, sondern auch ein Überdenken des Quarantäne-Managements. Zweiter „Lockdown“ in Planung Aber daran denkt die Bundesregierung derzeit überhaupt nicht, sondern wälzt bereits offen Pläne für einen zweiten „Lockdown“. Für den Stimmungstest dafür wur-

Nr. 42 Freitag, 16. Oktober 2020 g Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT Foto: FPÖ Norbert Hofer FPÖ-Bundesparteiobmann Am 13. Jänner 2020 hat die Regierungsspitze ein Wiener Pflegeheim besucht, um dort medienwirksam zu verkünden, dass die Pflegereform der erste thematische Schwerpunkt der neuen Bundesregierung sein werde. Die Menschen warten auf die Pflegereform ie sowieso nichts nützt) – das ist die wahre Intention des „Corona-Krisenmanagements“ des Sebastian Kurz. zenierten Krise, Herr Kurz! ona-Hysterie fordern, plant die Koalition bereits den zweiten Lockdown de der ORF eingespannt, der über einen „Lockdown light“ schwadronierte. Zum ersten Testgebiet wurde am vergangenen Montag dazu der Salzburger Bezirk Tennengau erklärt. „Unsere Warnung, dass es vor den Herbstferien quasi als Züchtigungsprogramm für die Österreicher einen zweiten ‚Lockdown‘ geben wird, ist vom Büro des Gesundheitsminister als ,ganze Zeitungsentenfarm‘ abgetan worden“, erinnerte FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. Aber nach der katastrophalen Kritik der Ischgl-Kommission an der Bundesregierung scheint diese auch nicht davor zurückzuschrekken, einen „Lockdown“ als Ablenkungsmanöver zu ihrem Chaos- Management inszenieren zu wollen, befürchtet Hofer: „Jeden Tag neue Verwirrungen, obwohl das Hofer: Was Schwarz-Grün als „Krisenmanagement“ inszeniert, ist reine Zerstörungswut an Österreichs Gesellschaft und Wirtschaft. Foto: NFZ heimische Gesundheitssystem noch ausreichend Kapazitäten hat, um einen etwaigen Anstieg der Erkrankungen verkraften zu können.“ Er warnte die Bundesregierung eindringlich vor dieser makabren Polit-Show, da ein neuerlicher „Lockdown“ der endgültige Todesstoß für tausende Betriebe wäre. Symbol des Koalitionsversagens „Die Selbstdarstellungs-Shows der Koalition müssen zugunsten von Transparenz und Schlagkraft von der politischen Bühne verschwinden“, forderte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Der Bericht der unabhängigen Expertenkommission offenbare all das, was die Freiheitlichen von Anbeginn kritisiert hätten, erklärte dazu FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl: „Die Initialzündung zu dem ,Superspreader-Event‘ kam in der üblichen medialen Inszenierung aus dem Bundeskanzleramt, traf auf einen überforderten und planlosen Gesundheitsminister und führte schlussendlich zum Missmanagement der Tiroler Gesundheitsbehörde und den sattsam bekannten Folgen. Ischgl steht damit symbolisch für das gesamte Versagen der Koalition in der Corona-Krise!“ Zehn Monate später wissen wir: Es ist leider bei dieser Ankündigung geblieben. Denn der für die Pflege zuständige Gesundheitsminister hat erst jetzt, zehn Monate später, überhaupt einen Startschuss für die Erarbeitung eines Konzeptes präsentiert, ohne jedoch auch nur eine konkrete Maßnahme zur Sicherstellung des Pflegesystems vorzulegen. Mehr als die Feststellung, dass das Pflegesystem und dessen Finanzierung äußerst komplex seien, war nicht zu hören. Das ist enttäuschend, weil die Pflege auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eines der wichtigsten Themen sein wird – schon alleine deshalb, weil die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt. Wir brauchen einen neuen Zugang, denn 24-Stunden-Betreuerinnen aus dem Osten wird es in Zukunft nicht mehr in dieser Zahl geben. Die FPÖ plädiert für ein Modell, mit dem Pflege und Betreuung so lange wie möglich zuhause ermöglicht werden. Bei Betreuungsleistungen schlagen wir die Gründung eines gemeinnützigen Trägers vor, aus dem Leistungen stundenweise abgerufen werden können. Zudem muss das Pflegegeldes ab Stufe 3 um 50 Prozent erhöht werden, wenn zuhause gepflegt und betreut wird. Die Finanzierung muss vereinheitlicht werden. Die bisherige Mischform ist nicht zielführend.

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