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Kommt jetzt Hausarrest für alle Ungeimpften?

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ÖVP- und SPÖ-Politiker wollen jetzt alle Österreicher zur Impfung zwingen

8 Außenpolitik Neue

8 Außenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Harald Vilimsky EU-Desaster: Wer kommt, der bleibt Brüssel will Finanzen der EU-Bürger ausspionieren FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT Jeder Migrant, der es an die EU-Außengrenze schafft, wird eingelassen und erhält ein Asylverfahren. Selbst wenn das negativ ausgeht – was heuer bei 70 Prozent der Entscheidungen der Fall war – bleiben die meisten trotzdem. Das zeigen die Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat. 2020 haben knapp 400.000 Personen die Anordnung erhalten, die EU zu verlassen. Tatsächlich gingen nur etwas mehr als 70.000. Was bedeutet, dass mehr als 80 Prozent einfach geblieben sind, obwohl sie kein Foto: reporter.co.at Recht dazu haben. Diese Werte waren nie berauschend, aber 2020 war ein absoluter Negativrekord. Mit der Unfähigkeit, Abschiebungen auch durchzusetzen, macht sich der europäische Rechtsstaat lächerlich und erhöht damit nur den Anreiz, dass noch mehr Menschen kommen. Besonders krass ist die Lage bei den überdurchschnittlich oft kriminell auffälligen Migranten aus Afghanistan. Von ihnen haben 2020 nur rund sechs Prozent all jener die EU verlassen, die dazu aufgefordert wurden. In Österreich waren es nur acht Prozent. Mit immer wieder auch tragischen Folgen, wie wir mit den jüngsten schweren Straftaten wieder gesehen haben. Da war von den Taliban noch keine Rede. Wenn kaum jemand geht, der gehen müsste, ist das Asylsystem gescheitert. Da kann man die Außengrenzen einfach nicht mehr offenlassen und noch mehr Einwanderung unter Missbrauch des Asylrechts in Kauf nehmen. Nachdem Brüssel über den „Wiederaufbaufonds“ selbst Kredite aufnehmen kann, scheinen jetzt die Pläne für deren Rückzahlung, natürlich auf Kosten der europäischen Steuerzahler, immer konkretere Formen anzunehmen. Die Kommission will nämlich jetzt ein zentrales „Vermögensregister“ für alle Bürger der Union anlegen. Das Vorhaben wird damit begründet, dass damit Geldwäsche und Steuerhinterziehung besser bekämpft werden können. Dass diese beiden Delikte eigentlich von den nationalen Behörden verhindert bzw. bekämpft werden sollen, scheint die Brüsseler Bürokraten wenig zu stören. Die Begründung aus Brüssel lässt aber auf etwas völlig anderes als Geldwäsche schließen: „Es soll untersucht werden, wie aus verschiedenen Quellen des Vermögenseigentums (z. B. Landregister, Unternehmensregister, Trust- und Stiftungsregister, zentrale Verwahrstellen von Wertpapieren usw.) verfügbare Informationen gesammelt und miteinander verknüpft werden können …“ Hier ist nichts anderes geplant als der finanziell gläserne EU-Bürger, dessen Besitz – vom Konto- stand über Bausparvertrag, Rentenvorsorge bis hin zu seinem Grundbesitz – jederzeit von den Eurokraten abgefragt und überprüft werden kann. Und wozu dient ein derart umfangreiches Register wohl am besten: zur Besteuerung der Bürger? Brüssel will ans Geld der Bürger. Foto: screenshot cnn Afghanen wehren Kolonialisierungs-V Der nächste Versuch, dem Land ein westliches Ge Mit Koran und Kalaschnikow zurück an der Macht. Innerhalb weniger Tage h dazu ein riesiges Waffenarsenal erbeutet, mit dem sie jetzt Amerika und Eur Der westliche Kampf gegen den „Islamismus“ in Afghanistan ist militärisch gescheitert, der „Demokratie-Kolonialismus“ der westlichen Welt am islamischen Gesellschaftsmodell Afghanistans abgeprallt wie zuvor in den Ländern des „Arabischen Frühlings“. Der Islam ist nicht mit einer Demokratie westlichen Zuschnitts vereinbar. Kabul ist gefallen. Nicht erst in sechs Monaten, wie US-Präsident Joe Biden und seine europäischen Kollegen als „Worst case“-Szenario noch vor einem Monat angenommen haben, sondern innerhalb einer Woche nach dem Abzug des US-Streitkräfte. Das „Scheitern“ der USA und deren Verbündeter beklagen jetzt aber vor allem jene politischen Kräfte und Medien, die den militärischen Kampf gegen Al-Kaida und die Taliban am heftigsten kritisiert haben. Gescheiterte Demokratisierung Ihr Traum, dass nach dem militärischen Sieg über Al-Kaida und ihre Verbündeten in Afghanistan sich das Land einer Demokratie westlichen Zuschnitts zuwenden werde, hat sich nicht erfüllt. Aber dafür bestand auch keine reelle Chance. Militärisch hat die Eröffnung einer zweiten Front im Irak durch US-Präsident George Bush die Niederwerfung der Taliban verhindert. Den europäischen Alliierten fehlte neben Material und Truppen auch die Motivation. Das Ziel eines Wiederaufbaus Afghanistans als liberale Demokratie, war das einzige wirklich politische Ziel, in dem Sinne, dem Land eine westliche, säkuläre Gesellschaftsordnung aufzuzwingen. Daran sind bereits die noch skrupelloseren Kommunisten trotz Unterstützung der Sowjetarmee in den 1980er Jahren gescheitert. In den Händen der Taliban: Die Aufklär zu einer Lenkwaffe umgerüstet werden

Nr. 33 Donnerstag, 19. August 2021 g einen weiteren ersuch ab sellschaftsmodell aufzuzwingen, ist gescheitert aben die Taliban Afghanistan wieder unter ihre Kontrolle gebracht und opa drohen können, warnt FPÖ-Aussenpolitiksprecher Kassegger. Das unüberwindbare Problem: die islamische Prägung der Afghanen. Der Koran ist ihnen nicht nur Religion, sondern auch Gesellschafts-Fundament. Darauf bauen die Clan-Strukturen des Landes, die einen Zentralstaat höchstens dulden. Daran sind bereits die ersten europäischen Kolonialherren gescheitert, die Briten, und in der Folge eben der Kommunismus und jetzt die USA samt ihren Alliierten. Sollte es ein Trost sein: An diesen regionalen Clan- und Kriegsherren hat sich auch die erste Taliban-Herrschaft in den 1990er Jahren blutige Köpfe geholt. ungsdrohne „ScanEagle“ kann leicht . Foto: USAF Dieses „Islam“-Problem wird in Europa noch immer ausgeblendet beim verzweifelten Versuch der Bewältigung und der „Integration“ der moslemischen Masseneinwanderung seit 2015. Gefährliches Waffenarsenal Den Taliban fielen neben einer geschätzten Million Handfeuerwaffen und Milliarden Schuss Munition auch 99 Prozent des Kriegsgeräts der afghanischen Armee in die Hände. Das sind neben mehreren hundert Schützenpanzern, rund 8.500 gepanzerten Militär-Geländewagen auch 68 leichte Kampfhubschrauber, 19 Bodenkampfflugzeuge und bis zu 16 „Blackhawk“-Transporthubschrauber. „Dass man den Islamisten durch den chaotischen Abzug auch noch jede Menge Kriegsmaterial überließ, hat jegliche vorherige Aktivitäten nicht nur entwertet, sondern sogar den gegenteiligen Effekt bewirkt“, bemerkte dazu FPÜ-Aussenpolitksprecher Axel Kassegger. Die größte Gefahr geht jedoch von der gekaperten Drohnen-Flotte aus, die die USA der afghanischen Armee überlassen haben: Die Aufklärungsdrohnen des Typ „Scan- Eagle“ des US-Herstellers Boeing können auch als Lenkwaffe eingesetzt werden, mit einer Reichweite von bis zu 1.500 Kilometer. KURZ UND BÜNDIG Außenpolitik 9 Weiter Proteste in Frankreich In Frankreich sind am fünften Samstag in Folge letzte Woche zigtausende Menschen gegen die Verschär fung der Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Im ganzen Land gab es 217 Kundgebungen, an denen nach Angaben des Innenministeriums knapp eine Viertelmillion Menschen teilnahmen. Die Demonstranten protestieren gegen die Impfpflicht für das Gesundheitspersonal sowie die Auswei tung der Nachweispflicht auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Für den Besuch etwa von Cafés, Restaurants, Kinos oder Krankenhäusern sowie die Nutzung von Fernzügen ist nun der Nachweis einer Impfung, Genesung oder eines Negativtests notwendig. Bald Atommacht Iran? Foto: Flickr/PASCAL.VAN Der Iran hat einem Bericht der UNO-Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge weitere Fortschritte bei der Anreicherung von Uran gemacht. Das Land habe Uran mit einer Anreicherung von bis zu 20 Prozent produziert, teilte die IAEA am Dienstag mit. Damit habe das Mullah-Regime den dritten Schritt seines Vierstufenplans erreicht. Der vierte Schritt umfasse die Herstellung einer Reaktorbrennstoffplatte. Die Technologie und das Wissen um ihre Herstellung können dazu verwendet werden, den Kern einer Atombombe herzustellen. Aber Europa will weiter mit den Mullahs über ein Atomwaffen-Entwicklungsverbot verhandeln. Waldbrände für den „Klimaschutz“ gelegt? Foto: twitter.com/savvaskarma Die sommerliche „Waldbrandsaison“ in Griechenland ist heuer besonders intensiv ausgefallen. Mitverantwortlich dafür – wie jedes Jahr – sind natürlich auch Brandstifter. Auf der nach Kreta zweitgrößten griechischen Insel Euböa haben die Bewohner die Regierung in Athen im Verdacht, wenn schon nicht das Feuer gelegt, dann es zumindest für eigene Zwecke haben wüten lassen. „Es begann alles mit einem kleinen Feuer am Euböischen Golf“, erzählte eine Einwohnerin dem Sender „Alert TV“. Dieses habe sich in Windeseile bis zur Ägäis (auf der anderen Seite der Insel) ausgebreitet, ohne dass irgendjemand einen Löschversuch unternommen hätte. Der Ortsvorsteher des Küstendorfs Roviés, Thodoris Keris, bestätigte die Schilderung: „Die Regierung hat Euböa absichtlich brennen lassen. Drei Tage lang kam kein Flugzeug her, nicht einmal eine Drohne, alles, damit sie hier, wie in ganz Griechenland, Windkraftanlagen bauen können.“ Nur befanden sich die Grundstücke im Norden Euböas, auf denen die 65 Windkraftanlagen errichtet werden sollen, in einem unter Naturschutz stehenden Waldgebiet. Deshalb hatte sich der Gemeinderat der Orte Limni, Mantoudi und Agia Anna im Norden der Insel eindeutig gegen die Windkraftpläne der Regierung ausgesprochen. Wie durch Zufall wurde gerade dieses Naturschutzgebiet vom Feuer völlig zerstört. „Abholzung“ für Windkraft? Foto: twitter.com/iran_journal

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