Aufrufe
vor 1 Jahr

Koalition verhängt "Oster-Einzelhaft"

  • Text
  • Asylrecht
  • Schuldenunion
  • Aua
  • Autoverbot
  • Justiz
  • Erkenntnis
  • Oevp
  • Schmid
  • Hafenecker
  • Massnahmen
  • Liezen
  • Osterlockdown
Freiheitliche fordern jetzt Volksbefragung zu Lockdowns und „grünem Pass“

10 Leserbriefe Neue

10 Leserbriefe Neue Freie Zeitung Geiselhaft Corona Seit mehr als einem Jahr müssen wir unser Leben den Corona-Maßnahmen der Regierung unterordnen. Zuerst hat man die Bilder aus Wuhan im Fernsehen gesehen und nicht reagiert. Touristen aus China kamen immer noch unkontrolliert nach Wien. Viel zu spät stoppte man Monate später nach dem Skandal von Ischgl die Tourismusflüge nach Österreich. Da war es bereits zu spät. Aber die Übertreibungen von Kanzler Kurz, jeder würde bald jemanden kennen, der an Corona gestorben sein würde, war dann doch zu viel. Der Beinahe-Nobelpreisträger Dr. Josef Penninger machte Hoffnung, ein Medikament gegen Corona zu erfinden. Stattdessen setzten die Regierungen im Gleichklang auf Impfen. Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, griffen die Regierungen autoritär von oben herab ein und drehten mit dem Begriff „Lockdown“ große Teile der Wirtschaft auf unbestimmte Zeit ab. Noch heute werden wir durch diese Maßnahmen der Regierungen, die von sogenannten „Experten“ beraten werden, beeinträchtigt. Die Stimmung im Land kippt. Die Unmutsäußerungen in Form von Demonstrationen und „Spaziergängen“ gegen diese Regierungsmaßnahmen nehmen zu. Den Leuten ist der Geduldsfaden gerissen. Die Regierung hat ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt und die angebliche Sinnhaftigkeit der Maßnahmen wird immer öfter unnachvollziehbar. Helwig Leibinger, Wien LESER AM WORT mit? Einen riesigen Andrang vor und nach der Zwangsschließung. Man konzentriert die Einkaufsströme auf wenige Tage, damit die Drängerei größer wird – so wie bei den Demos gegen die Regierung, wo man die Menschen zusammentreibt, damit die Polizei dann sagen kann, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Das Ganze ist eine riesige Abzockerei der Regierung. 560 Corona-Anzeigen pro Tag melden die Medien. 62 Prozent der Bürger haben von den ständigen Lockdowns die Nase voll. Denn, wie man sieht, hat keine der Maßnahmen geholfen. Es wäre gescheiter gewesen, die Regierung hätte die Zahl der Spitalsbetten erhöht, statt Spitäler zu schließen und die Bettenkapazität zu verringern. Auch das ist völlig kontraproduktiv und erzeugt nur ein Chaos. Stephan Pestitschek, Strasshof Lesbos, ein Fass ohne Boden Sind sich eigentlich die Initiatoren für die Aufnahme von unbeglei- Foto: EU teten Kindern aus Lesbos bewusst, was sie mit ihrer Forderung für Sogwirkung auf die dort verharrenden Migranten auslösen? Oder sie plannen mit ihrem Ansinnen, das Schleusentor zu Österreich für weitere Migranten zu öffnen. Wenn also die Republik Österreich jetzt 100 Kinder aus Lesbos aufnimmt, dann kommt morgen die Forderung, doch eventuell 1.000 aufzunehmen, und einen Monat später wollen dann alle aus dem Lager nach Österreich mit dem logischen Argument: Warum die 100 Kinder und nicht wir alle? Dazu käme dann noch die Argumentation der Familienzusammenführung. In Zeiten der Pandemie und darüber hinaus ist es unverantwortlich, zigtausende Migrationswillige in Österreich aufzunehmen. Sowohl aus finanzieller als auch aus ethnischer und religiöser Sicht sollte man einem solchen Begehren nicht nähertreten. Kommt doch die Mehrzahl dieser Migranten aus moslemischen Ländern. Das ist für Österreich nicht mehr verkraftbar und würde künftig zu sozialen und kulturellen Spannungen führen. Hilfe ebendort ist zu bejahen, Migration nach Österreich ist zu verneinen und entschieden abzulehnen. Die Situation in Österreich ist durch die Pandemie in einem besorgniserregenden Zustand, angespannt und befindet sich durch zu viele integrationsunwillige Migranten moslemischer Herkunft bereits in einem gefährli- chen, explosiven Spannungsfeld. Franz Vorderwinkler, Ferschnitz Vatikan und Homo-Ehe Die mediale Berichterstattung über die Ablehnung des Vatikans zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare reißt nicht ab. Nur die öffentliche Meinung teilt dieses Interesse in dem Maße nicht. Für sie ist die herkömmliche Familie Selbstverständlichkeit. Unbeeinflusst davon wird Homosexualität zur Kenntnis genommen, was aber nichts daran ändert, dass die Fortpflanzung in einer heterosexuellen Verbindung ein Naturgesetz ist, sonst gäbe es uns nicht. Angesichts der provozierten Diskussion über das Thema kommt mir der Gedanke, sind wir mit dem Klonen schon so weit? Das wäre genetisch übrigens kein Fortschritt. Wir werden sehen, wie lange die aktuelle Diskussion noch am Leben gehalten wird. Jürgen Jauch, Linz Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at Foto: DBK Was kommt als Nächstes? Ich frage mich, ob diese Maßnahmen in einer Demokratie möglich sein dürfen: Großeltern dürfen ihre Enkel nur „einzeln“ besuchen. Entweder darf der Opa, oder die Oma zu den Enkeln. Wie bei den Alten in den Heimen – Besuchsverbot mit minimalen Ausnahmen. Wenn wir zu den Enkeln 300 Kilometer hinfahren, dann soll abwechselnd meine Frau oder ich im Auto vor dem Haus sitzen und warten, bis die Regierung erlaubt, dass auch der andere die Enkel besuchen darf? Das ist brutale Diktatur und eine menschliche Schweinerei dieser Regierung. Unsinnigere Maßnahmen kann man wohl kaum erfinden. Ebenso kontraproduktiv ist die neuerliche Schließung der Geschäfte. Was erreicht man da- Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen): Halbjahrespreis € 15,- Auslandsjahresbezug € 73,- Jahrespreis € 30,- Jahrespreis zum Seniorentarif € 20,- Jahrespreis für Studenten € 20,- Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Widerruf, der entweder per E-Mail oder Postweg erfolgen muss. Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, der Ihnen halbjährlich (bei Jahresabo jährlich) zugeschickt wird. Bankverbindung: PSK, IBAN: AT55 6000 0000 0185 5450 Bestellungen auch per E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at Name: (Vor- und Zuname, bitte in Blockschrift ausfüllen) Anschrift: (Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer, Türnummer) BESTELLSCHEIN Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel: 01 512 35 35 – 29, Fax: 01 512 35 35 – 9 E-Mail: jana.feilmayr@fpoe.at Mitglied in FPÖ-Landesgruppe*: Datum: Geburtsdatum: Unterschrift: Bitte geben Sie uns für Rückfragen Ihre E-Mail oder Telefonnummer bekannt**: * Bitte nur ausfüllen, wenn Sie Mitglied einer FPÖ-Landesgruppe sind. Wir wollen damit mögliche Doppelzusendungen vermeiden. ** Wir erhalten von der Post in regelmäßigen Abständen Retoursendungen und wollen diese überprüfen. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.

Nr. 13 Donnerstag, 1. April 2021 g Wien 11 WIEN AUA-Massenentlassungen: Rücktritt Blümels gefordert Für jede „Rettungsmillion“ gibt es jetzt einen Arbeitsplatz weniger Im Juni 2020 haben ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel und Kanzler Sebastian Kurz der AUA 600 Millionen Euro nachgeworfen. „Als Konsequenz werden jetzt weitere 650 Mitarbeiter abgebaut“, kritisierte Wiens FPÖ-chef Dominik Nepp die „Rettungsaktion“ der Regierung. Der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann erinnerte daran, dass sich Blümel im Vorjahr als „Retter der AUA“ und der Arbeitsplätze bei der Lufthansa-Tochter feiern habe lassen und daher auch jetzt dieses Desaster zu verantworten habe: „Für jede Rettungsmillion von Blümel gibt es jetzt einen Arbeitsplatz weniger. Das ist ein Skandal der Sonderklasse und muss zumindest zum Rücktritt von Blümel führen.“ „Skandalminister Blümel“ Der ÖVP-Finanzminister wie auch der Bundeskanzler hätten Unverhältnismäßig und unverschämt Der Klubobmann der FPÖ-Wien, Maximilian Krauss, wertete die Ankündigung des „totalen Oster-Lockdown“ von SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig im Fernsehen als „Verhöhnung des Wiener Gemeinderates“: „Ludwig betreibt Showpolitik auf dem Rücken aller Wienerinnen und Wiener. Die Maßnahmen sind unverhältnismäßig und unverschämt. Das ist ein Anschlag auf die Menschen, die hier in Wien leben.“ Verwundert zeigte sich der freiheitliche Klubobmann über den pinken Koalitionspartner Neos, der als „Tiger“ mit vollem Fokus auf Transparenz und Bildungspolitik in den Wahlkampf gestartet und nun in Nepp: Für jede Rettungsmillion jetzt ein Arbeitsplatz weniger. bei den Verhandlungen mit der deutschen Lufthansa völlig versagt. Denn die für Wien so wichtige Zentrale der AUA sei – entgegen den Ankündigungen Blümels – nicht dauerhaft gesichert. Blümel sei von den deutschen Lufthansa-Managern wie „ein blutiger Amateur“ vorgeführt worden, kritisierte Nepp: „Die Leidtragenden sind die AUA-Mitarbeiter, die jetzt vor dem Jobverlust stehen.“ der Koalition als „Bettvorleger der SPÖ“ gelandet sei. „Die Neos traten doch dafür ein, dass die Schulen geöffnet bleiben und nicht geschlossen werden dürften. Ebenso sprachen sie sich gegen eine Maskenpflicht für Schüler aus. Heute erleben wir geschlossene Schulen und darunter leidende Schüler und Eltern“, kritisierte Krauss. Hätten die Kinder früher Lebenslust versprüht, so würde heute, nach einem Jahr „Hausarrest im Homeschooling“ jedes sechste Schulkind von Selbstmordgedanken gequält, betonte Krauss: „Und Ludwig unterbindet und verbietet ihnen erneut soziale Kontakte. Das ist Zukunftsraub an dieser Generation!“ Der Finanzminister und Wiener ÖVP-Chef Blümel habe sich als „Skandalminister dieser Republik“ etabliert. „Er hat nicht nur – wie er im Untersuchungsausschuss eindrucksvoll bewiesen hat – massive Erinnerungslücken, sondern auch bei den Corona-Hilfen versagt. Blümel ist nach dem jetzigen AUA-Versagen untragbar geworden und hat sofort seinen Hut zu nehmen“, verlangte Nepp. Krauss: Oster-Lockdown ist absolut unverhältnismässig. Foto: NFZ Foto: WIENER SPAZIERGÄNGE von Hannes Wolff Ein Sprung in die Leopoldstadt hätte mich zum Kaiserlichen Schiffamtsgebäude bringen sollen. Aber ach, ich war schlecht informiert. Das Haus ist schon 1965 abgerissen worden, erzählte mir ein Passant an Ort und Stelle. Nur der Name Schiffamtsgasse ist geblieben. Avanti Übrigens betonte der Mann den Namen des 2. Bezirks richtig, nämlich auf dem zweiten o. Nur echte Wiener wissen das. Am enttäuschten Rückweg ging ich an einem ganz neuen Italiener vorbei. Die Versuchung, hier auf einen Teller Spaghetti einzukehren, dauerte nur kurz. Aber ein Arbeiter, der grade aus der Tür kam, dürfte meine Gedanken erkannt haben. „Na“, sagte er bedauernd, „da is no ned offen. Der Chef is eh verzweifelt. Er hat um vü Geld das Lokal hergricht, und jetzt is er blank und macht ka Gschäft.“ Und er zeigte mir unaufgefordert die Inneneinrichtung, die recht coronagerecht mit Plexiglas-Trennscheiben gestaltet war. Da überkam mich wieder einmal der Zorn auf die depperten Gastro-Bestimmungen. Und ich bat den Arbeiter, dem Padrone auszurichten, dass ich gleich nach Aufhebung des Lockdowns mit drei Freunden sein Gast sein werde. Ich hab ihn hoffentlich nicht auf 2025 vertröstet.

Sammlung

FPÖ-TV