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Koalition im Blindflug durch die Pandemie!

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RH-Bericht: Daten- und Kompetenzchaos bei türkis-grüner Pandemiebekämpfung

©Felix Krisai Bregenz

©Felix Krisai Bregenz Innsbruck Salzburg Que le: MACC sehr niedrig mi tel sehr hoch Linz Klagenfurt St. Pölten Graz Wien Eisenstadt 20 15 10 5 °C Bezugsort Wien KURIER.at/Pammesberger www.uwz.at 35 30 25 20 15 10 5 0 –5 –10 °C Lissabon Casablanca Madrid STAND: 20.9.2021 London Algier Paris Nizza Ma lorca Brüssel Berlin Zürich Tunis Oslo Stockholm Venedig Rom Wien (±0) (±0) (±0) (+1) (±0) (±0) (±0) (±0) (±0) (+1) Warschau Budapest Dubrovnik **) Vo limmunisiert Helsinki Athen Sofia Minsk Moskau Kiew Bukarest Istanbul Video Das komplette Interview: Chefin Eva Zeglovits. BILD: SN/APA 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Philip Plickert @PhilipPlickert Der „Faktenfinder“ der Tagesschau wirft anderen „Irreführung“ vor, betreibt aber selbst Irreführung. Dann muss die Tagesschau eine Unterlassungserklärung abgeben und der Oberlehrer-Faktenfinder löscht seinen Text. Was für eine Blamage. 18. September 2021 16:02 Hauptsache der Auftrag, unliebsame Kritiker öffentlich an den Pranger zu stellen, ist erfüllt worden. Wozu braucht man da Fakten? Harald Vilimsky @vilimsky Während Österreichs Ärztekammerchef den Corona-Kerkermeister spielt, setzt sich in Europa mittlerweile eine andere Linie durch: Kassenärzte-Chef Gassen fordert: Am 30. Oktober Ende ALLER Corona-Maßnamen! 18. September 2021 15:18 Der eine unterstützt die Politik, der andere die Menschen, um deren Gesundheit er sich sorgt. TELEGRAM GEFÄLLT MIR Der „Standard“ veröffentlicht grüne Verleudmungspolitik Ein Salzburger Grünpolitiker hat Probleme mit der ok-Geste Umweltschutz ist okay, signalisiert Salzburgs FPÖ-Chefin mit einer Geste. Ein Salzburger Grüner glaubt darin ein rassistisches Grußzeichen zu erkennen. Salzburgs Grüner Landtagsabgeordneter Simon Heilig-Hofbauer ist unter die „Schwurbler“, wie man Verschwörungstheoretiker in Zeiten von Corona nennt, gegangen. Schwurbeln mit „Cancel Culture“ Weil Salzburgs FPÖ-Landesobfrau nach einer Müllsammelaktion der Freiheitlichen Jugend diesen Umweltschutz okay findet und dieses für ein Foto mit dem entsprechenden Handzeichen untermalt, interpretierte der Grünpolitiker dies im politischen Wunschdenken als Zeichen der amerikanischen „White Power“ um. Die Seite2 FPÖ IN DEN MEDIEN PAMMESBERGER Mit der Kritik der FPÖ an den „Corona-Maßnahmen“ für den Winter befasst sich der „Kurier“. Unter dem Titel „Winterspaß wie damals – für Geimpfte“ schließt sich die Zeitung allerdings den Impf-Apartheidsbestrebungen der Koalition an, Weitere Fragen von skinationaler Bedeutung! Winterspaß wie damals –für Geimpfte LEITARTIKEL Nur wenige Tage nach dem ersten Prozesstag rund um den Ischgler Après-Ski-Cluster aus dem Jahr 2020 hat die Regierung die Corona- Regeln für die kommende Wintersaison präsentiert. Rechtzeitig, um den Skigebietennachdem Ausfall im vergangenen Winter wieder eine fast normale Saison zu ermöglichen. Trotz des internationalen Desasters, das die vielen Infizierungen in Ischgl damals verursacht haben, wird diesmal das ausgelassene Feiern amEnde eines Skitages wieder erlaubt sein. Allerdings mit Einschränkungen, die nicht zuletzt von den Corona-Entwicklungen auf den Intensivstationen abhängen. Ein wirklich unbeschwerter Ski-Urlaub wird es so nur für Geimpfteund Genese. Die Maskenpflicht in den Seilbahnen ist erwartet worden. ImVorfeld war aber auch von einer 1-G-Regel die Rede gewesen,wenn mannachdem Skifahren nochzusammenstehen und feiernwill. So streng istesdann dochnicht gekommen. Ab der Stufe 2sind neben den Geimpften auch noch die Genesenen zugelassen. Die einzige Einschränkung könnte noch sein, dass für das Après-Ski eine eigene Sperrstunde um 18 Uhr kommt, wie sie Tirols Landeshauptmann Günther Platter vorgeschlagen hat. Keine schlechteIdee, um ein Zeichen zu setzen, dassman das Ganze nicht schonimersten richtigen Skiwinter wieder ausufern lassen will. Die Ungeimpften allerdings werden ab der Stufe 2 dann VON MARTIN GEBHART Die Regeln für den Wintertourismus sind nicht so streng geworden wie teils angekündigt. Ungeimpfte haben dennochein Problem draußen bleiben müssen. Sie haben auch schon ab der Stufe1den Nachteil, dasssie ständig Tests vorweisen müssen, um auf die Piste zugelangen. In Bayern und in Südtirol soll es ähnlicheRegeln geben. Für dieFPÖ istdas alles ein Impfzwang durch die Hintertür,für Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein ein Schutz für die Ungeimpften. Letztendlich ist esdie neue Realität. Und die begünstigt natürlich in immer mehr Lebensbereichen die Geimpften. Das können auch die Impfgegner nicht verhindern.Esist sogarzuerwarten, dass manche Hoteliers für ihre Betriebe überhaupt gleich nur die 1-G-Regel einführen, um ihren Gästen ein sicheres Umfeld zu vermitteln. Vorallem, wenn es um Familien geht, wodie Kinder derzeit nochungeschützt sind. Der Fall Ischgl imMärz des Vorjahres war für den heimischen Wintertourismus ein schwerer Imageschaden –ganz besondersinternational. Ein sicheres Pistenvergnügen, ein sicherer Urlaub in den kommenden Monaten könnte dawieder viel gut machen. Deswegen war es wichtig, dass die Regierung schon jetzt die Regeln als Botschaft andas Ausland fixierthat. Damit der Winterspaßaber nichtein zweites Mal zum Corona-Desaster wird, hängt auch davon ab, wie konsequent die Maßnahmen von Gastronomen, Hoteliers, Liftbetreibernund Behörden kontrolliert werden. martin.gebhart@kurier.at Die Ursache der Grünen Erregung, die „ok“-Geste. „Es ist schockierend, wie wenig Berührungsängste die FPÖ Salzburg mit der extremen Rechten hat“, lässt ihn „Der Standard“ in seinen „Theorien“ schwelgen, mit der dieser den „Bedeutungswandel“ des Handzeichens erklären darf, den dieses in den vergangenen Jahren erfahren haben soll. Die Geste werde nämlich von rechten Gruppen verwendet, um damit „die Überlegenheit des weißen KURIER.at Dienstag, 21. September 2021 Wasuns heute bewegt ... weil es ja dabei auch um die Familien gehe, „wo die Kinder derzeit noch ungeschützt sind“. Eine klare Werbung für die 2022 kommende Kinderimpfung. In den „Salzburger Nachrichten“ darf ÖVP-Verfassungs(!)ministerin Edtstadler über die Geimpfte EU-Bürgerdürfen in die USA Seit Beginn der Coronapandemie durften die meisten Europäer die USA nicht mehr besuchen. Nun will die US-Regierung geimpfte Personen aus der EU und aus Großbritannien ab November wieder einreisen lassen. Die Reisebranche und die Wirtschaft dürften damit aufatmen, aber auchviele Private. Corona-FälleinÖsterreich Bgld. Ktn. NÖ OÖ Sbg. Stmk. Tirol Vbg. Wien Gesamt Entscheidende Tage fürEvergrande Chinas Immobilienkonzern droht unter einem Schuldenberg von mehr als 260 Milliarden Euro zusammenzubrechen. Am Mittwochabend verstreicht die nächste Zahlungsfrist. Dann wirdsichentscheiden, ob das Unternehmenüberlebt. 10 Die guteNachricht des Tages Die EU will mit 119,5 Millionen EuroMenschenrechtsprojekte in der ganzen Welt unterstützen. Man wolledamitdem Demokratieabbau, der Ungleichheit, Intoleranz und Diskriminierung nichtuntätig zusehen,sodie EU-Kommission. 18 % 82 % JA NEIN AUS DEM KURIER-NEWSROOM Aktue leDaten und Veränderungzum Vortag 22.847 219 839 18.701.229 aktive Fälle auf Intensivstation im Spital PCR-Tests −366 +7 −21 40 62 262 243 59 146 82 49 456 98,49 - 114,38 145,34 193,79 154,73 / 116,98 - 88,17 ~ = 128,67 / Que le: Gesundheits- und Innenministerium Intensivbelegung 6,90 4,35 10,81 12,01 6,57 6,16 4,81 8,82 17,38 % Lesermeinung Neuinfektionen Bundesland 7-Tage- Inzidenz* Todesfä le *) Infektionen pro 100.000 EW Stand: 20. 9. 2021, 18 Uhr 348 834 1.862 1.783 596 2.118 648 316 2.391 +74.125 Planen Sie in diesem Jahr einen Skiurlaub? Die KURIER.at-User haben nicht vor, die Wintersportorte zustürmen. Interessant: Am24. 9. 2020 bejahten 26 %dieselbe Frage. Die Stimmung istschlechter statt besser geworden. Widerspruch Klimabekenntnisse/Autobahnbau Geimpft** 56,30 62,66 55,15 56,11 60,40 58,37 58,64 58,52 % 214,11= ~ 67,46 % 1.399 155,72 / 10,30 % 10.896 59,87 % Es sind zwar alle für den Klimaschutz, doch die Bremser speziell in den Großparteien sagen dazu „mit Hausverstand“–und meinendamit, nur ja keine schnelle Verkehrswende. Also schon Öffis und Radwege ausbauen, aber vorrangiger neue Megastraßen. Sowird keine Verkehrswende erreicht, sondern das Verhältnis der Verkehrsträger wird sichnochmehr hin zum Straßenverkehr verlagern. PeterBaalmann, 4890Frankenmarkt 2 INNENPOLITIK DIENSTAG, 21. SEPTEMBER 2021 Linke Impfskeptiker & das politische Relikt Strache GLOSSE Maria Zimmermann Spezie le Zeiten, spezie le Protestbewegungen – das zeigt aktue l auch ein Blick nach Oberösterreich, wo am kommenden Sonntag eine Liste antritt, die nur auf ein Thema setzt: Protest gegen die aktue le Coronapolitik. Gefordert werden ein Aus für die Maske und das Aus von jeglichem Druck auf jene, die sich nicht impfen lassen. Nein, die Rede ist nicht von der FPÖ, die sich den Kampf gegen den „Coronawahnsinn“ auf die Fahnen heftet (und sich gerade gegen einen Bericht stemmt, wonach sich zahlreiche ihrer Politiker heimlich hätten impfen lassen), sondern von coronakritischer Konkurrenz – „aber ohne Bierzeltcharakter“, wi es eine Meinungsforscherin formuliert. Merke: Impfskepsis ist nicht nu rechts der Mitte zu Hause. Das wäre ja noch schöner. Weniger Protest, vielmehr politisches Relikt ist die Liste HC. Der ehemalige FPÖ-Chef Strache wi l es dank einiger treuer Mitstreiter am Sonntag bei der Gemeinderatswahl in Graz tatsächlich noch einmal wissen. Und das ist keine Meldung der Satirezeitung „Tagespresse“, die jüngst vermeldet hatte, dass Stronach sein politisches Comeback plane. Versprochen. angestrebten Benachteiligungen für Ungeimpfte austoben. In deren „Schlechterstellungen“ ortet sie keine Verletzung des Verfassungsrechts, dafür aber in den „Quertreibereien“ von FPÖ-Chef Kickl: das sei „Respektlosigkeit gegenüber dem Gesundheitspersonal“. Ausgebootet . WWW.SN.AT/WIZANY „Zugang nur für Geimpfte“ SN-„Live & Direkt“: VerfassungsministerinEdtstadlerkündigtAbkehrvonder3-G-Regelanund reitet heftige Attacken gegen FPÖ-ObmannHerbertKickl. WIEN. „Mehr und mehr“ werde sich der Grundsatz durchsetzen, dass nur Personen, die sich gegen Corona impfen ließen, „freien Zugang zu a len Einrichtungen“ erhalten werden. Diese Ankündigung, die einer a lmählichen Abkehr von der 3-G- Regel gleichkommt, machte Verfassungs- und Europaministerin Karoline Edtstadler Montagabend in der SN-Reihe „Live & Direkt“ im Gespräch mit Chefredakteur Manfred Perterer. Dass die Schlechterste lung der Ungeimpften verfassungsrechtliche Probleme aufwerfen könnte, etwa was eine mögliche Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes betrifft, glaubt die Ministerin nicht. Denn es würde ja niemand ausgeschlossen, vielmehr werde a len Menschen gleichermaßen der Impfstoff gratis zur Verfügung geste lt. Personen, die die Erkrankung bereits durchgemacht haben und über ausreichend Antikörper verfügen, so len den Geimpften gleichgeste lt werden, versicherte Edtstadler. Heftige Kritik übte die Ministerin an der FPÖ und namentlich an Parteichef Herbert Kickl. Dieser schüre mit „falschen Fakten“ Ängste und Liste HC Strache will Lebenszeichen in Graz setzen GRAZ. Die Grazer Vertreter des Teams HC Strache peilen den Einzug in den Grazer Gemeinderat an, wie Parteichef und Spitzenkandidaten am Montag in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekannt gaben. Die Kandidaten Sven Stadler und Markus Knaus setzen auf die Themen Sicherheit, Wohnen, Gebührenstopp und „vernünftige Verkehrspolitik“. An der Pressekonferenz nahm auch Listengründer Heinz-Christian Strache teil. Man setze ein „Lebenszeichen in Graz“, da man beim Aufbau der Strukturen in den Ländern sei, sagte er. Wenn man den Einzug in den Gemeinderat nicht schaffe, werde man dennoch weitermachen, sagte Strache. Man habe einen langen Atem. SN, APA Kündigte eine große Justizreform an: Verfassungsministerin Edtstadler im Gespräch mit SN-Chefredakteur Perterer. BILD: SN Verunsicherung und trage dazu bei, dass die Impfquote in Österreich niedriger sei als in vergleichbaren Ländern. In Dänemark etwa gebe es einen Schulterschluss der politischen Parteien zugunsten der Impfung, mit dem Resultat, dass dieses Land in der Pandemiebekämpfung viel weiter sei als Österreich. Kickls „Quertreibereien“ seien auch eine „Respektlosigkeit gegenüber dem Gesundheitspersonal, das seit eineinhalb Jahren mit a len Kräften gegen die Pandemie ankämpft“, kritisierte Edtstadler. Die Schaffung des von der Koalition geplanten Bundesstaatsanwalts dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dieser Bundesstaatsanwalt so l in Zukunft anstelle der Justizministerin die oberste Weisungsspitze für a le Staatsanwälte sein. Laut Edtstadler müsse sichergeste lt sein, dass dieser Bundesstaatsanwalt dem Parlament verantwortlich ist. Auch plane die Regierung in diesem Zusammenhang eine größere Reform, die auch eine Beschleunigung der Verfahren, eine Stärkung der Beschuldigtenrechte und eine Erhöhung der Kostenersätze für unschuldig Angeklagte mit sich bringen so l. A l das werde noch „einige Monate bis Jahre“ in Anspruch nehmen, sagte sie. Schne ler so l es laut Edtstadler bei der Reparatur des Gesetzes über die passive Sterbehilfe gehen. Das diesbezügliche Verbot hat der Verfassungsgerichtshof per 31. Dezember 2021 aufgehoben. So lte sich die türkis-grüne Koalition nicht in den kommenden Wochen auf ein neues, verfassungskonformes Gesetz einigen, tritt automatisch eine totale Freigabe der passiven Sterbehilfe („assistierter Suizid“) in Kraft. a.k. Impfskeptiker rollen das Feld von hinten auf Die Coronakrise könnte einer Kleinpartei zum Einzug in den oberösterreichischen Landtag verhelfen. ANDREAS KOLLER WIEN. Der kommende Wahlsonntag in Oberösterreich könnte spannender werden als ursprünglich gedacht. Denn mehrere Umfragen deuten darauf hin, dass die coronaskeptische Liste MFG („Menschen, Freiheit, Grundrechte“) die Vier-Prozent- Hürde überspringen und in den Landtag einziehen könnte. „Ich denke, dass die Chancen relativ hoch sind, dass MFG das schafft“, sagt auf SN-Anfrage Eva Zeglovits, die Geschäftsführerin des Ifes-Instituts, das im Auftrag der oö. SPÖ die Stimmungslage erforscht hat. ÖVP-interne Umfragen sehen die neue Partei bei „vier bis fünf Prozent“. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Mannes auszudrücken“. Demnach bilden Daumen und Zeigefinger jetzt kein „o“ mehr, sondern ein „p“, und die drei anderen Finger ein „w“ und fertig ist die „White Power“. Diesen „Deutungswandel“ der grünen „Cancel-Culture“ scheint aber auch das Land Oberösterreich nicht mitbekommen zu haben. Auf einem Plakat, das zur Teilnahme an der Landtagswahl aufruft, ist die „ok-Geste“ zu sehen. Der mögliche Erfolg der neuen Liste könnte vor a lem der FPÖ wehtun. „MFG ist ein Angebot an Impfskeptiker – aber ohne Bierzeltcharakter“: So bringt Meinungsforscherin Zeglovits den wesentlichen Unterschied zur FPÖ auf den Punkt. Was wi l MFG? Vor a lem: Weg mit der Maskenpflicht, „absolute Freiwi ligkeit“ bei den Impfungen, Offenlegung a ler Entscheidungsgrundlagen für die Coronapolitik der Regierung. Das restliche Parteiprogramm ist relativ schlank und entspricht einer gemäßigt populistischen Partei. Beseitigung a ler Verjährungsbestimmungen bei Gewalt- und Sexualdelikten gegenüber Minderjährigen. Zerschlagung von Monopolen in der Digital-, Pharma- und Medienwirtschaft. SN.at/video Leichterer Zugang zum Recht. Stärkung des Parlaments und der Opposition. Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften bei den Kammern. Stärkung der Mieterrechte. Vieles „Impfskepsis ohne Bierzeltcharakter“: Ifes- Rechnungshof soll Mietverträge prüfen WIEN. Die Wiener FPÖ wird ein Prüfansuchen an den Wiener Stadtrechnungshof übermitteln, in dem dieser aufgefordert wird, die Mietverträge der Stadt mit Parteien und Vorfeldorganisationen zu prüfen. Die FPÖ hat den Verdacht, dass Immobilien zu günstig überlassen werden. Geprüft werden so len Verträge mit a len Parteien. Der unmittelbare Anlas stammt aus Oberösterreich: Im Prüfantrag wird auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts verwiesen, das eine Strafe gegen die Sozialistische Jugend wegen eines Seegrundstücks am Attersee bestätigt hat. SN, APA Kickl dementiert blaue Rebellion WIEN. FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich am Montag – nach einem Bericht der „Kronen Zeitung“, wonach zahlreiche FPÖ-Politiker geimpft sein so len – gegen einen „Impfzwang“ und für „Freiwi ligkeit“ bei der Coronaimpfung ausgesprochen. Die „Krone“ schrieb von einer „Impf-Revolte“ bei der FPÖ und verwies auf mehrere angeblich bereits geimpfte FPÖ-Politiker. Kickl ste lte eine Rebe lion in Abrede. SN, APA davon könnte die FPÖ unterschreiben, etliches wohl auch eine Linkspartei wie die KPÖ. Spitzenkandidat für die Landtagswahl ist Joachim Aigner, Steuerberater aus Eberschwang. Das von den SN an Aigner gerichtete Ersuchen um ein Gespräch blieb am Montag unbeantwortet. Zeglovits betont, dass MFG nicht nur im FPÖ-Lager nach Stimmen fische, sondern auch bei den übrigen Parteien. Mit einer ähnlichen Einschätzung ließ sich Meinungsforscher Peter Hajek von der APA zitieren. Denn die Impfskepsis sei „nicht ausschließlich rechts“ anzutreffen, sagte Hajek. Und seine Ko legin Zeglovits weist darauf hin, dass bei früheren Wahlen diverse Kleinparteien erst unmittelbar vor dem Wahltag an Wählermasse zugelegt hätten. Die Neos etwa seien in den letzten Umfragen vor der Nationalratswahl 2013 nur bei mageren drei Prozent gelegen, hätten am Wahltag aber recht deutlich die Vier-Prozent-Hürde übersprungen. Foto: NFZ Herbert Kickl 20. September 2021 Ich bin nicht geimpft! Der ÖVP-nahe Kommunikationsberater Wolfgang Rosam aber unterstellte mir, die Öffentlichkeit über meinen Impfstatus zu belügen. Das lasse ich mir nicht gefallen und daher werde ich rechtliche Schritte einleiten. 5.200 Personen gefällt das. Steigt die FPÖ in der Wählergunst, kommen die ÖVP-Intrigen. Bislang galt den „Qualitätsjournalisten” im ORF die „Kronen Zeitung“ nicht gerade als Leitbild des Journalismus. Aber unter dem neuen Generaldirektor von türkisen Gnaden scheint sich das geändert zu haben. So wurde am vergangenen Montag der „Krone“-Bericht über eine „Impfrevolte“ in der FPÖ auf Punkt und Beistrich übernommen. „Auch unter manchen FPÖ-Spitzenfunktionären ist die Impfquote stärker gestiegen als man annehmen konnte“, intonierte der Moderator das Herumschnüffeln in der Privatsphäre bei Freiheitlichen. Weil sich FPÖ-Funktionäre impfen haben lassen, ortet der ORF Darum gibt’sdas Lernhaus vomKURIER. Mit kostenloser Lernunterstützung. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende! IBAN: AT713100000000999995 Onlinespende: kurierlernhaus.at ÖSTERREICH Wolken ziehen durch,abernur vereinzelt fälltdaraus etwas Regen. Am ehestengehen vomKaiserwinkl bis ins Mostviertelkurze Schauer nieder,die Sonne zeigt sichvor allem vom Tiroler Oberland bis nachOberkärnten. 10/ 18 LUFTQUALITÄTSINDEX Schadsto fbelastung 21. 9. Wien Linz Salzburg Bregenz 919 / 916 / 916 / 10/ 19 SONNE Aufgang 6.39 Untergang 18.53 MOND Untergang 6.45 Aufgang 19.29 MONDTIPP 816 / 917 / 916 / 817 / Der Tagist ideal zum Beginnen einer Diät. BIOWETTER Rheumatiker leiden unter Beschwerden. Auch Verkühlungen sind möglich, nehmen Sie Vitamine zu sich! UNWETTERWARNUNG Mit nur einzelnen RegenschauernimBergland verläuftder Tagimganzen Land sehr ruhig. Dublin Amsterdam Kopenhagen Telefon: 05 9030-0, Fax: 05 9030/22263,22265, eMail: leser@kurier.at – Redaktion: Leopold-Ungar-Platz 1, 1190 Wien – Herausgeber: KURIER Zeitungsverlag und Druckerei GmbH – Chefredakteurin: Dr. Martina Salomon – Chefredakteur- Ste lvertreter: Gert Korentschnig, Mag.RichardGrasl – Medieninhaber: KURIER Zeitungsverlag und Druckerei Ges.m.b.H.,Leopold-Ungar-Platz 1, 1190 Wien – Geschäftsführer: Mag. Thomas Kralinger, Dkfm. Mark Mickasch – Verleger: Mediaprint Zeitungs- und ZeitschriftenverlagGes.m.b.H. &CoKG, Muthga se 2, 1190 Wien – Herste ler: MediaprintZeitungsdruckereiges.m.b.H. &CoKG, 1230 Wien; Druckzentrum Salzburg Betriebsgese lschaft m.b.H., 5020 Salzburg; Druckzentrum Süd Betriebsgese lschaftm.b.H. &Co. KG, 9433 St. Andrä – Abbildung von Kunstwerken: Copyright Control Bildrecht GmbH. 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Weil der Parteichef nicht geimpft ist und sich auch nicht impfen lassen will, ist das Impfen in der Freiheitlichen Partei schon ein „Aufstand“ gegen Herbert Kickl? Die richtige und – für den ORF geradezu peinliche – Antwort darauf gaben im Bericht der geimpfte Dominik Nepp und der ungeimpfte Michael Schnedlitz: Die FPÖ wehre sich gegen den von Politik und Medien geforderten Impfzwang. Jeder Österreicher und jeder Freiheitliche, der sich aus freier Entscheidung impfen lassen will, kann es tun. Aber wer sich nicht impfen lassen will, darf nicht dazu gezwungen oder deswegen mit Sanktionen belegt werden. Denn das verletzt die Menschenwürde, die im ORF doch immer so hoch gehalten wird – zumindest bei illegalen Einwanderern.

Nr. 38 Donnerstag, 23. September 2021 g Die Sprache der Musik Nemen Sie sich Zeit für die Gottesgabe im „Haus der Musik Dafür sollte man sich mindestens eineinhalb Stunden Zeit nehmen. Das Haus der Musik auf der Seilerstätte nimmt einen jedenfalls gefangen. Auf vier Stockwerken wird einem allerlei über die Musik erzählt und angeboten. Getreu dem Ausspruch Beethovens, wird einem klar: Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Und auch Nietzsche möchte ich zitieren: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Ein kleiner Wegweiser Der erste Stock ist vor allem Otto Nicolai, dem Gründer der Wiener Philharmoniker, und den Philharmonikern selber gewidmet. Die gesamte Geschichte dieses besten Orchesters der Welt kann man hier verfolgen, die Neujahrskonzerte und die Sommernachtskonzerte. Und man kann sich aktiv betätigen, ein unterhaltsames Walzerwürfelspiel lädt dazu ein. Stockwerk zwei nennt sich „die Sonosphäre“. Vom Erlauschen der Klänge, die schon ein Embryo im Mutterleib erfährt, bis zu einem Stimmenmeer menschlicher Laute ist hier alles erlebbar. Dritter Stock. Die Welt der Musiker, die in Wien gelebt und gewirkt haben. Schubert, Mozart, Beethoven, Strauß, Mahler, Schönberg, Berg, Webern. Keine andere Stadt der Welt hat so viele Genies beherbergt. Hier kann auch jeder Besucher seinen Namen anhand der darin enthaltenen Buchstaben in ein Musikstück umwandeln. Mein Beispiel war zumindest für mich unbefriedigend, gibt es doch keinen Ton mit der Bezeichnung P, R oder K. Tja, BACH müsste man heißen. Ehrung des Altobmanns der Tiroler Senioren Nachdem Altobmann Hans Stauder (im Bild rechts) bekanntgegeben hatte, sich von der Spitze des Tiroler Seniorenrings zurückzuziehen, musste Ende August bei der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden. Dazu hat sich der Bundesvorstand des ÖSR, Thomas Richler (links), nach Tirol begeben, der dem scheidenden Obmann für seine Arbeit dankte und die Ehrenurkunde des ÖSR überreichte. Mit Lob für Stauders Arbeit sparte auch die neue Seniorenobfrau Hildegard Urschitz bei ihrer Antrittsrede nicht: „Ich danke meinem Vorgänger Hans Stauder ganz herzlich. Mein Team und ich werden diese hervorragende Arbeit für die Tiroler Senioren fortsetzen.“ Foto: SR Tirol Foto: HdM/Rudi Froese Ans Werk Im vierten Stock wartet die Sensation. Hier kann man dank einer unglaublichen Einrichtung selber die Wiener Philharmoniker dirigieren, einige Stücke wie der Radetzkymarsch und die Annen-Polka sind dafür vorgesehen. Je nach Tempo der Armbewegungen und je nach Temperament des Dirigats spielen die Musiker schneller oder langsamer, lauter oder leiser. Ich hab’s probiert und musste feststellen, dass meine Bewegungen nicht 1:1 auf den Bildschirm übertragbar waren. Nachteil Nummer zwei: Auf Etage Nummer vier sind zwei Möglichkeiten gegeben, das Orchester zu dirigieren, und leider hört man als Kapellmeister auch das Ensemble auf der anderen Seite mit. Das dürfte den Machern eines ansonsten so exquisiten Museums nicht passieren. Wie auch immer: Man kommt zu Kultur 15 einer niederschmetternden Kritik des ganzen Klangkörpers. Weiß man aus zuverlässiger Quelle, dass hier auch schon ein Franz Welser-Möst gescheitert ist, nimmt man’s dem Haus nicht übel. Ein Besuch des Hauses der Musik ist jedenfalls ein Gewinn, teilt man ihn mit einer zweiten Person, ist es sogar ein doppelter. Herbert Pirker Superpot mit 130 Millionen Euro Am 24. September warten bei EuroMillionen garantierte 130 Millionen Euro im 1. Rang Ende Februar stellte ein Spielteilnehmer aus der Schweiz mit seinem 210 Millionen Euro schweren EuroMillionen Gewinn einen neuen europäischen Glücksspiel-Rekord auf. Am Freitag, den 24. September 2021 gibt es die Chance, österreichische Glücksspiel-Geschichte zu schreiben: Es geht bei EuroMillionen zum dritten Mal in diesem Jahr um einen Superpot und das heißt, dass im Gewinntopf für „5 plus 2 Richtige“ garantierte 130 Millionen Euro liegen. Eine hervorragende Chance, den ersten Gewinn im dreistelligen Millionenbereich nach Österreich zu holen. Sollte es bei der Ziehung am 24. September keinen Tipp mit den „5 plus 2 Richtigen“ geben, bleiben die 130 Millionen im Europot, und dieser erhöht sich in der Folgerunde. EuroMillionen kann in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at gespielt werden. Entweder per Normalschein, Quicktipp, mit System, mittels Anteilsscheines, Team Tipp oder per EuroMillionen Abo. Und natürlich über die Lotterien App. Annahmeschluss für den Superpot ist am Freitag, um 18.30 Uhr. Am 14. Oktober ist es wieder soweit: Im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala, der größten und wichtigsten Sportlerehrung des Landes, werden nicht nur die sportlichen Top-Leistungen unserer Sportstars prämiert, zum bereits neunten Mal wird auch der „Sportler mit Herz“ für besonderes Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Für diesen, von den Österreichischen Lotterien initiierten und mit 5.000 Euro dotieren Preis zählen also keine Tore, Punkte oder Pokale, sondern Fairplay, Zivilcourage und Hilfsbereitschaft. Wer von den zwölf teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler das Rennen macht und mit der Trophäe auch den Geldpreis für das Projekt mit nach Hause nimmt, entscheidet das Publikum mittels Online-Voting noch bis 26. September unter www.sportlermitherz.at/abstimmen/ Die Auszeichnung wird seit 2013 in Kooperation mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe verliehen. ORF eins überträgt die LOTTERIEN Sporthilfe-Gala live im Hauptabendprogramm am Donnerstag, den 14. Oktober 2021 um 20.15 Uhr aus dem Wiener Konzerthaus. Foto: Achim Bieniek Österreichs „SportlerIn mit Herz“ gesucht Jetzt mitmachen und unter sportlermitherz.at für den Favoriten abstimmen Anzeige Foto: Österreichische Lotterien /ORF

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