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Hilflose Koalition droht mit Lockdown

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FPÖ kritisiert das „absurde Corona-Theater“ und fordert einen Strategiewechsel

niki fe lner: He r

niki fe lner: He r Hofer, beginnen wir mit dem Ergebnis der Wien-Wahl. 41,6 % für die SPÖ, 20,4 % für die ÖVP, die Grünen haben sich auch nach oben bewegt und liegen bei 14,8 %, 7,5 % für die Neos und 7,1 % für die FPÖ und Team Strache liegt bei nur 3,3 %. thomas hofer: Das ist ein Wahlerfolg für die SPÖ, keine Frage. Bei der ÖVP ist es übe raschend, da s die plötzlich einen Schu bekommen hat und über die 20 % gekommen ist, nachdem Gernot Blümel für seinen Wahlkampf sehr viel gescholten wurde. Und da s die Neos symbolisch, knapp aber doch, vor der FPÖ sind, das ist natürlich schon etwas, was die Neos mit Stolz erfü len wird. Das ist klar. Die FPÖ ist ja im Jammertal angekommen. Aber etwas Positives gibt e schon für die FPÖ in diesen schweren Stunden, nämlich, da s Strache nicht in den Landtag eingezogen ist. fe lner: In absoluten Stimmen haben 301.000 für die SPÖ gestimmt, 148.000 für die ÖVP. Wenn man das mit der letzten Wahl vergleicht, dann hat die SPÖ stimmenmäßig sogar ein Minus. hofer: Das ist richtig. Da s über 100.000 weniger WienerInnen ihre Stimme abgaben, mu s schon ein echter Wermutstropfen a le sein. Wir ha ten natürlich auch die Corona-Situation. Das ist a les erklärbar: Trotzdem ist das nicht etwas, das gute Stimmung verbreitet. fe lner: Schauen wir uns noch die Mandatsverteilung an. Nämlich auch im Hinblick auf mögliche Koalitionen. 100 Sitze gibt es im Wiener Gemeinderat. 46 Mandate hat die SPÖ, 16 die Grünen, 8 die Neos, 22 die ÖVP und 8 die FPÖ. Und jetzt gibt es derzeit 3 Koalitionsvarianten. SPÖ und Grüne, also sprich die bisherige Regierung. SPÖ und Neos, eine neue Rot-Pink Koalition. Und die wohl unrealistische, SPÖ und ÖVP. Wie schätzen Sie diese Varianten ein? hofer: Theoretisch gibt es natürlich fünf Varianten. Aber weder die Vier-Parteien-Koalition noch die SPÖ- FPÖ-Koalition ist in irgendeiner Art und Weise vorste lbar. Ich würde auch sagen, da s die SPÖ-ÖVP-Variante in den Bereich des Fantasieverbands gehört. Es bleiben daher nur zwei Varianten. Das eine eben mit den Grünen, wie bisher. Oder eigentlich nicht wie Die sPÖ-ÖVP- Variante ist im Über mögliche Koalitionen in Wien bisher: Denn natürlich würde die SPÖ das Verkehrsre sort nicht mehr hergeben. Was erschwerend hinzukommt, ist natürlich, da s es jetzt zwei Stadträte gibt für die Grünen. Was grundsätzlich ein Erfolg ist für die Grünen, aber die Sache insofern erschwert, weil sie Anspruch auf zwei Re sorts haben, die dann kleiner wären. Und zusätzlich erschwerend hinzu kommt, wenn Frau Hebein schon gesagt hat, ohne sie gibt es diese Konste lation sicher nicht, dann ist das eine zusätzliche Hürde für die SPÖ, die es zu überwinden gilt. Denn da s die persönliche Chemie zwischen Michael Ludwig und Birgit Hebein nicht gepa st hat, das pfeifen die Spatzen von den Dächern in ganz Wien. Die Frage ist nur, welche Bereiche sind den Neos wichtig und wie flexibel ist man. Und durchaus nicht i relevant für die Neos ist, was nimmt man bundespolitisch mit. Denn wenn man da so untergeht in einer Regierungsverhandlung, wie Osterreich thomas hofer im interview Öste reicher sind vorerst mit der Über die Regierung im Kampf gegen Corona es den Grünen pa siert ist im Bund, dann riskiert man schon wieder Abflü se von ÖVP-nahen WählerInnen. fe lner: Zuletzt noch die Frage, wie zufrieden sind Sie mit der Regierung von ÖVP und Grüne? Da sagen 56 %, sie sind mit dieser Regierung zufrieden. hofer: Grundsätzlich ist es da recht stabil. Es gibt ja jetzt gerade eine neue Phase. fe lner: Und bei der Frage, wie zufrieden sind Sie mit der Regierung im Kampf gegen Corona, sagen 58 %, sie sind zufrieden. hofer: Das ist schon erstaunlich und war nicht erwartbar. Ich bin gespannt, wie sich das von der Zustimmung in den nächsten Wochen entwickeln wird, denn mit über 1.500 Neuerkrankungen, das ist jetzt schon eine konstant sehr sehr hohe Infektionszahl. auf oe24.tV. wandel aus? untergraben. Fragen haben. Preis zu hoch. 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Frau Elch @alissa_claudia Stellt euch vor, es sind Herbstferien und Herr Minister weiß(!) seit Wochen, dass er euch Hotels und Wirtshäuser vor der Nase zusperren wird, vertraut es aber nur seiner Schublade an. 16. Okt. 2020 08:10 Wäre interessant zu wissen, was sich noch alles in der „Schublade des Grauens“ des Herrn Gesundheitsministers befindet. Das Manuskript zu „Mein Corona-Kampf“? angela79at @angela79at Schreibt eigentlich noch wer mit, was der ausschlaggebende Faktor in der Pandemie ist? Verdopplungszeit, R-Faktor, Neuinfektionen, Positivenrate, Belegung der Intensivbetten, 7-Tage-Inzidenz. Hab‘ ich was vergessen? 18. Okt.2020 09:32 Den Angstfaktor, liebe Frau: Es wird immer eine Zahl hervorgekramt, mit der sich dieser erhöhen lässt. TELEGRAM Corona-Krise verstärkt das Mißtrauen in Politik und Medien Die Koalitionspropaganda hat ihre Wirkung verloren Eine Umfrage des Gallup-Instituts zeigt, dass die Österreicher dem „Corona-Wahnsinn“ der Koalition und der Medien immer stärker misstrauen. Österreicher glauben nicht mehr an den Maskenmumpitz. Mehr als die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) glaubt, dass Österreichs Gesundheitssystem für eine „gleichzeitige Grippe- und Corona-Welle“ in diesem Herbst/Winter „gut gerüstet“ ist. Nur noch 29 Prozent glauben der Regierungspropaganda und verneinen das. Wirtschaftliche Nachteile „über viele Jahre“ erwarten bereits 53 Prozent, nachdem dies im Juni nur 47 glaubten. Ihr realer Indikator für diese Erwartung: Ihr Haushaltseinkommen ist in der Zwischenzeit gesunken. Und noch einmal 53 Prozent finden nun, dass die österreichische Regierung mit dem Coronavirus richtig umgeht. Zur Zeit des „Lockdown“, also Mitte März bis in den April heinein, waren davon ganze 91 Prozent überzeugt. Im Juni fanden das noch 75 Prozent. Auch den Medien misstrauen immer mehr Österreicher in Sachen Berichterstattung über Corona. Bereits ein Drittel der Menschen meidet Corona-Informationen, 32 Prozent geben an, sie hätten sich am Vortag „gar nicht“ über Covid in- formiert. Im März und April sagten das nur fünf bis acht Prozent. Und dazu kommt, dass sich die Österreicher nach sieben Monaten Meinungsmacherei zu Corona jetzt subjektiv weniger gut informiert fühlen. Abgestürzt ist das Fernsehen: Für Corona-Informationen sehen Menschen bis 30 laut jüngster Umfrage noch zu 54 Prozent fern – im März waren das noch 80 Prozent. Foto: NFZ GEFÄLLT MIR FPÖ IN DEN MEDIEN „Die FPÖ ist ja im Jammertal angekommen“, lässt die Tageszeitung „Österreich“ den Kommunikationsexperten Thomas Hofer zur Wien-Wahl philosophieren. No na. Immerhin habe sie ein Wahlziel erreicht, ihr Ex-Parteichef ist mit seiner Splittergruppe von den InsIder Daily Thomas Hofer analysiert die Wien-Wahl Kommunikations-Experte Thomas Hofer zum Wahl-Ergebnis Wahl-Verlierer FPÖ darf sich freuen, dass Strache nicht in den Landtag einzieht » Bereich der fantasie.« Wählern von seinen Wunschträumen auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. Neuigkeitswert 10 Tage nach der Wahl: Null. In der Tageszeitung „Die Presse“ wundert man sich, dass zwar verdammt viele Insider von der Existenz des „Ibiza-Videos“ und dessen Inhalt gewusst haben, aber selbst kein Interesse daran hatten es zu erwerben, » regierung zufrieden.« 8 ÖSTERREICH DIENSTAG, 20. OKTOBER 2020 Wien. Es gibt drei Gründe, weshalb der Bürgermeister mit den Neos koalieren möchte. Und es gibt drei Gründe, die fürLudwig dagegen sprechen. Michael Ludwigs erste Sondierung: Die Knackpunkte fürRot-Pink VON MARTIN STUHLPFARRER Wien. Michael Ludwig schreibt Gastfreundschaft groß. Zum Auftakt der Sondierungsgespräche über die nächste Rathauskoalition empfing der Bürgermeister am Montag als erste Partei die Neos – und servierte pinke Punschkrapfen. Wobei das nicht präjudizierend für eine rot-pinke Koalition war, wiebetontwurde. Auch den Grünen (Sondierung am Dienstag) und der ÖVP (Sondierung amMi twoch) wird Ludwig zumindest kulinarisch entgegenkommen –selbst wenn am Montag noch nicht verraten wurde, wie. Am Ende der Woche so l feststehen, ob Ludwig Koalitionsverhandlungen mit Neos, Grünen oder (sehr unwahrscheinlich) der ÖVP startet –Mitte November könnte die neue Stadtregierungantreten. Über das rot-pinke Tre fen am Montagwurde strengstes Sti l- schweigen bezüglich der Inhalte vereinbart. Was spricht dafür, dass Wien die erste rot-pinke Koalition auf Landesebene bekommt? Undwas dagegen? DerReiz desNeuen Mit Rot-Pink könnte Ludwig sein eigenes Kapitel politischer Wien- Geschichte schreiben; wie einst Michael Häupl mit Rot-Grün. Geschichtsbücher dürften für Ludwig aber nur ein Nebenaspekt sein. Es geht darum, dass die Koalition die nächsten fünf Jahre nicht nur funktioniert, sondern sich als Ludwigs politisches Leuch turmprojekt bewährt. Hier geht es um Innovationen, neue Zugänge, wie die Bundeshauptstadt nicht nurdie Folgen der Coronakrise besser meistert, sondern auch um weitere, zentrale Herausforderungen: Wiesiehtdas Verkehrskonzept aus? Wieso l der mi liardenschwere Schuldenberg abgebaut werden? Und wie sieht Wiens Kampf gegen den Klima- Die Übereinstimmung Im Wahlkampf warf die SPÖ den Neos gern vor,dassdiese neoliberale Privatisierer sind. Selbst die kommunale Daseinsvorsorge (Wasser, Mü l, Abwasser, Energie) sei den Neos nicht heilig, hieß es. Nach der Wahl klingt das anders. In der Praxis trenntbeide Parteien inhaltlich deutlich weniger, als es scheint. Die Neos sind im Wahlkampf unter Christoph Wiederkehr so weit nach links gerückt, dass es manchen Neos- Wähler irritiert haben dürfte. Allerdings war das kein freiwi liger Schri t. Mi ten in der Coronakrise Privatisierungen oder Be tenreduktionen in Spitälern zu fordern, hä te in einem pinken Wahldesaster geendet. Nachdem diese Forderung nun Geschichte ist, ist ein Hindernis für Rot-Pink aus dem Weggeräumt. Kampfgegen die FPÖ Im Wahlkampf positionierten sich die Neos beinahe stärker gegen die FPÖ als die Grünen. Das wurde wohlwo lend in der SPÖ registriert. Auch in deren linkem, rot-grünem Flügel. Dazu sind die Neos im Bereich der Integration aufder Linie der Wiener Grünen – während Letztere erklären müssen, warumdie grüne Bundespartei (aus Koalitionsräson) gegen die Aufnahme von Flüchtlingskindern aus dem abgebrannten Zeltlager in Moria ist. PinkeUnerfahrenheit Sorgen dürfte Ludwig bereiten, dass die Neos über keinerlei Regierungserfahrung verfügen. Das macht die Partei für die SPÖ unkalkulierbar. Nachdem die Neos das Regieren erst lernenmüssten, ist die Gefahr von unangenehmen Fehlern groß – im politischen wieauch im fachlichen Bereich. Und das könnte auf die SPÖ zurückfa len –imdoppelten Sinn. Ludwig müsste sich rechtfertigen, warum er trotz Warnungen (des linken SPÖ-Flügels) Rot- Pink eingegangen ist. Andererseits würde das die Koalition beschädigen und unter Druck bringen. Wobei die Unerfahrenheit für die SPÖ auch eine positive Seite haben dürfte: Bis sich die Neos eingearbeitet haben, gibt es de facto eine rote A leinregierung. Problematische Forderung Schwierig wird es, wenn die Neos bei Rot-Pink (wie angenommen) das Bildungsressort fordern. Dort sitzt mit Jürgen Czernohorszky das Aushängeschild des linken SPÖ-Flügels, der mit den Grünen regieren möchte. Dass Czernohorszky wieder in der Stadtregierung vertreten ist, steht außer Frage. Ebenso, dassder linke Flügel der pinken Forderung nach dem Bildungsressort nur nachgibt, fa ls es mit einer deutlichen Aufwertung von Czernohorszky verbunden ist –wie immer diese aussehen könnte. GibtesDisziplin? Wiesich Neos bei koalitionsinternen Konflikten verhalten werden, ist ebenso unbekannt, wie ihr Agieren in einer möglichen Koalition. Denn es werden in den nächsten fünf Jahren auch unangenehme Entscheidungenzutreffen sein. Ob sich dann a le bei den Neos zurückhalten, oder ob es pinke Querschüsse gibt, ist offen. Mit Letzteren könnte auch die Autorität von Christoph Wiederkehr infrage geste lt werden, der die Partei erst seit 2018 führt. Davor ha te er ebenfa ls keine Funktion, in der er seine Durchsetzungskraft beweisen konnte – er wareinfacher Abgeordneter. Und fa l sich dann öfter pinke Politiker unabgesprochen zu Wort melden, beispielsweise mit neuen Forderungen, würde das nebenbei auch Ludwigs Autorität Ibiza-Video: SPÖ sollte sechs Millionen zahlen Ermittlungen. Kurz nach der Wien-Wahl sagt Ex-SPÖ-Geschäftsführer Thomas Drozda aus, er habe das Video 2017 angeboten bekommen. VON ANNA THALHAMMER Wien. DasErstaunlichste an der Ibiza-Causa ist, wieviele von dem Video gewusst, aber trotzdem geschwiegen haben. Und sorückte Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda (SPÖ) auch erst jetzt mit der Sprache heraus: „Presse“-Informationen zufolge gabergegenüberder Staatsanwaltschaft vergangene Woche zu Protoko l, dass ihm das Video im Jahr 2017 angeboten wurde. Und zwar um stolze sechs Mi lionenEuro. Drozda stand schon länger auf der Zeugenliste, fand aber vor der Wien-Wahl o fenbar keine Zeit für eine Aussage –erst am Tagnach der Wien-Wahl. Das sogenannte Ibiza-Video wurdeihm im Jahr seiner Entstehung, also 2017, angeboten. Und zwar in einer Zeit als Drozda weder Kanzleramtsminister noch SPÖ-Bundesgeschäftsführer gewesen ist. Demnachnachder Nationalratswahl im Oktober und vor dem Parteivorsitzenden- Wechsel von Christian Kern zu Pamela Rendi-Wagner. Sie übernahm im November 2018 und beste lte ihren Vertrauten Drozda zum Bundesgeschäftsführer. Die SPÖ befand sich zu dieser Zeit in einer schweren Krise. Immerhin ha te man den Kanzlerstuhl verloren und über die Jahre viele Stimmen an die FPÖ –intern gab esheftige Flügelkämpfe. Dass die SPÖ kompromi tierendes Material brauchen könnte, um die laufenden Koalitionsgespräche zwischen Türkis und Blau zu sprengen, dachte sich o fenbar Innenstadtanwalt M . Er ging mit dem Material hausieren und wo l- te dafür teilweise absurd hohe Summen. „Presse“-Informationen zufolgelehnte Drozdadas Angebot ab. Und zwar auch schriftlich. Er selbst wo lte sich gegenüber der „Presse“ dazu nicht äußern. Ersei als Zeuge im U-Ausschuss geladen und wo le dem nicht vorgreifen, ließ er ausrichten. Dort wird Drozda auf Wunsch der ÖVP am 25. November befragt. Ursprünglich wurde er geladen, weil er bis Jänner 2018 im Nominierungskomitee der Öbib war, aus der später die Staatsholding Öbag wurde. Außerdem ha te erals SPÖ-Bundesgeschäftsführer Budgethoheit. Nach seiner Aussage vor der Staatsanwaltschaft werden die Abgeordneten aber wohl auch noch andere Viele in der SPÖ wussten davon Das Video wurde im Juli 2017 auf Ibiza gedreht, danach so lte es zu Geld gemacht werden. Anwalt M. klopfte bei mehreren Parteien an. Und zwar nicht zum ersten Mal. Bereits 2015 ging ermit Straches Ingrid Thurnherund Rain aber dafür im Mai 2019 umso überraschter und empörter auf dessen veröffentlichten Inhalt reagierten. So rückte Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda jetzt Tage nach der Wien-Wahl damit heraus, dass auch kompromi tierenden Bildern hausieren. Er war bei einem ÖVP-nahen Berater,der den Anwalt zu den Neos weiterschickte. Auch bei der SPÖ schlug er 2015 schon einmal auf. Aber niemand ha te Interesse. Das Material war zuschlecht, der 2017 versuchte er es mit dem Video im Gepäck erneut. Das war zwar deutlich brisanter, die verlangten Beträge im siebenste ligen Bereich waren aber absurd hoch. Er probierte es über einen Mi telsmann bei Neos-GroßspenderPeter Haselsteiner und blitzte ab. Auch bei der ÖVP so l er angeklopft haben –genannte Personen bestreiten das. In der SPÖ versuchte er mehrfach, Interesse zu wecken. Drozda war nicht der ihm – wie zwei anderen SPÖ-Managern – das Video 2017 für 6 Millionen Euro angeboten worden sei. DieÖsterrei undÖsterreich Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Herbert Kickl 20. Oktober 2020 Einfach widerlich! Zahlreiche radikalisierte Muslime feiern die abscheuliche Enthauptung, welche vor wenigen Tagen in Frankreich stattgefunden hat. 3.066 Personen gefällt das. Der Täter kam 2012 als „Flüchtlingskind“ nach Frankreich. Davon wollen Grüne und SPÖ jetzt auch mehr nach Österreich holen. Wenn man Lust hat, wieder einmal so richtig links-grünes Gesülze zu hören, dann ist Ö1 die richtige Adresse dafür. Am vergangenen Samstag war im „Mittagsjournal“ die grüne Klimaschutzministerin Leonore Gewessler „Im Journal zu Gast“ und durfte die grüne Klimapolitik dieser Regierung über den grünen Klee loben. Immerhin wurde gegen Ende der Werbesendung auch das Thema „Postenschacher“ behandelt, hatte Gewessler innerhalb weniger Monate, die blauen Aufsichtsräte in ÖBB, Asfinag, Brenner-Basistunnel und anderen Unternehmen ausgetauscht. GISBÄRS TV-NOTIZ Natürlich sind die Posten nicht nach Nähe zu den Grünen, sondern nach der hohen Kompetenz dieser Damen und Herren besetzt worden, auch wenn diese nur Parteiarbeitserfahrung hatten. Die Nachfrage, weshalb die Grünen bei früheren Regierungen, insbesondere mit FPÖ-Beteiligung derartige Pos- tenvergaben mit Zeter und Mordio angeprangert wurden, unterließ die „Interviewerin“. Mein persönliches Highlight war allerdings der Bericht über die Präsidentenwahlen in Bolivien, an der die gefallene linke Ikone Evo Morales nicht teilnehmen durfte. Dass er aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht mehr antreten durfte, interessierte ebenso wenig wie die Korruptionsvorwürfe oder sein Nichtanerkennen des Wahlergebnisses von 2019 samt folgenden Massendemonstrationen, die zu seinem Luxus-„Asyl“ in Mexiko führten. Und das nennen sie GIS-finanzierte objektive Berichterstattung.

Nr. 43 Donnerstag, 22. Oktober 2020 g Ein Wunschkonzert in der Josefstadt Heiter bis wolkig bei Hermann Bahrs als Lustspiel gedachtem „Konzert“ Für den Herrn Direktor und seine Gattin war’s bestimmt ein Wunschkonzert. Da, so dachten die zwei, könne man leichtfüßig durch den programmierterweise heiteren Abend schreiten. Herbert Föttinger und Sandra Cervik haben aber die Rechnung ohne den Hermann Bahr gemacht. Der hat zwar mit dem „Konzert“ sein angeblich bestes Lustspiel geschrieben, aber entweder haben sich die Zeiten geändert, oder das Publikum ist anspruchsvoller geworden. Gelegentlich ist das Stück zwar halbwegs amüsant, dennoch muss man während der vielen Dialoge, die ein und dasselbe Problem nudelteigartig lang bearbeiten, diese Halbwegs-Stellen suchen. Die Personen Jaja, da ist also der Pianist und Klavierlehrer Gustav Heink, der in unregelmäßigen Abständen mit einer seiner Schülerinnen zu einem „Konzert“ fährt. Da ist seine eh alles wissende Frau Marie, deren Toleranz man erst einmal durchleuchten sollte. Da ist auch der Gatte der gerade in Arbeit befindlichen Delfine, Herr Dr. Franz Jura, und Verwicklungen sind unausbleiblich. Wobei Dr. Jura eine recht eigenwillige Variante der Lösung bereithält, die er schließlich mit Hilfe der zu betrügenden Frau Marie erfolgreich durchführt. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch einige Inszenierungen weiter. Das Bühnenbild sollte dabei auch eine gewisse Rolle spielen. Da aber sind wir in der Josefstadt auf Karin Fritz gestoßen. Sie ist der Meinung, die große Bühne der Josefstadt bis zum letzten Millimeter ausnutzen zu müssen. Die Orte der Handlung Das geht im ersten Bild, der Wohnung Heinks, noch gut. Da können sich die aus zunächst unbekanntem Grund außer sich befindlichen Heink-Schülerinnen in ihrer Erregung tummeln, bis Heinks Abgang erfolgt. Zwei große Vasen und einige Kunststoffblumen halten für ein paar billige, vom Regie führenden Janusz Kica zu verantwortende Slapsticks her. Aber in der zum Liebesnest auserkorenen „Hütte“ sind die Dimensionen einfach unrealistisch. Ein Holzbau, na gut. Aber von Gemütlichkeit ist in dem hallenartigen Raum keine Spur. Da kann keine Erotik aufkommen, und sie Foto: Moritz Schell tut’s ja auch nicht, aber nicht nach Bahrs, sondern auf Fritzens Geheiß. Föttinger, offenbar zu betagt („Ich will noch nicht alt sein“), und Cervik, offenbar zu gleichgültig, tun, was sie können. Alma Hasun als Delfine tut zum enterotisierenden Klima auch, was sie kann. Und Martin Vischer als Dr. Jura muss tun, was er nicht kann. Kultur 15 Das Dienerpaar Pollinger, Siegfried Walther und Susanna Wiegand, fällt in der Regie von Janusz Kica ein bisserl durch den Rost. Alle anderen tun’s mit ihnen. Dass der Applaus, rechnet man ihn angesichts des nur halb besetzten Saales fairerweise hoch, bescheiden ausfällt, ist nicht zu verwundern. Die Leut haben schon mehr gelacht. Herbert Pirker Anzeige „ÖsterreichSuperBonus“ bringt 50 x 100.000 Euro Bei den EuroMillionen Ziehungen am 20. und 23. Oktober gibt es insgesamt 5 Millionen Euro extra zu gewinnen EuroMillionen startet mit einem besonderen Bonus in die Herbstsaison. Denn wer bei den beiden Ziehungen am Dienstag, den 20. Oktober bzw. am Freitag, den 23. Oktober 2020 mitspielt, hat die Chance auf den „ÖsterreichSuperBonus“. Dabei werden 50 x 100.000 Euro extra verlost. Die Zusatzausspielung gilt exklusiv für Österreich und ist unabhängig vom „ÖsterreichBonus“. Die gewinnbringenden Quittungsnummern werden nach der Ziehung am 23. Oktober ermittelt und unter anderem auf win2day.at, im Teletext und in den Annahmestellen bekannt gegeben. EuroMillionen kann man in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at spielen. Entweder per Normalschein, Quicktipp, mit System, mittels Anteilsschein, Team Tipp oder per EuroMillionen Abo. Und über die Lotterien App. Foto: Österreichische Lotterien/ORF Der Herbst wird mit neuer Sachpreislotterie N!CE Bei NICE, dem neuen Spiel der Österreichischen Lotterien, gibt es mit kleinstem Einsatz besondere Erlebnisse statt hoher Jackpots zu gewinnen Mit N!CE haben die Österreichischen Lotterien ein komplett neues Spielkonzept für ihre Spieleseite win2day auf den Markt gebracht. Denn hier sind außergewöhnliche Sachpreise bzw. besondere Erlebnisse statt hoher Jackpots die Devise. So stehen als Hauptpreise unter anderem Kurzurlaube in Österreich, beliebte Technik-Gadgets wie die neuesten Smartphones, Carbon-Fahrräder, Gutscheine für Interior-Ausstattung oder exklusive Privatkonzerte auf dem Gewinnplan. Die Sachpreise wechseln täglich und man wählt aus, um welchen Hauptpreis man mitspielt. Ab einem Einsatz von 50 Cent hat man somit die Chance den Hauptpreis seiner Wahl zu gewinnen. Um seine Chancen zu erhöhen, kann man mehrere Lose kaufen. 9 von 10 aller Lose gewinnen – zumindest den Einsatz bzw. Teile davon. Bei N!CE gibt es eine eigene Währung namens CO!N (1 CO!N hat den Wert von 50 Cent). nice.at Um bei N!CE mitspielen zu können, braucht man lediglich ein Smartphone und einen aktiven win2day Account. Damit sind die hohen Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen der Österreichischen Lotterien auch für N!ICE garantiert.

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