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Hartinger-Klein: Die Notstandshilfe bleibt!

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FPÖ-Sozialministerin weist "rote Gräuelpropaganda" zu Sozialabbau zurück

VON KEVIN KADA heißt

VON KEVIN KADA heißt NEIN!“. APA/HERBERT PFA RHOFER Steindl. Ausstattung pappas.at Schleich. Ausstattung pappas.at SPÖ LANGENZERSDORF stehen. Die Opposition sieht in der Neuwahleine anderen Parteien aus Protest über die alte Drüberfahr-Politik der beiden Altparteikurier.at Ausstattung pappas.at MIT:UNS /RICHARD PLEIL ÖVP WOLKERSDORF NEUE REGELN Riedl. vermögen, Konsensfähigkeit und Durchsetzungsstärke gefragt.“ –JOHANNES WEICHHART Ausstattung pappas.at ÖVP NÖ sagen. Ja Nein 73 % 27 % Pamela Rendi-Wagner fordert von der Regierung, von den Plänen abzusehen. STIPLOVSEK 45 Prozent. Hittisau sind. redaktion@vn.at 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Rain Man @helllud123 Gestern noch „Verschwörungstheorie“, heute bei Reuters: George #Soros investiert bis eine halbe Milliarde für Prepaid-Mastercard für Migranten! 08.11.18 09:30 Die „Faktenfinder“ heißen nicht umsonst so: Sie finden „Fakten“ die sie dann als Fakten verkaufen. Schweizer Staatssender künftig ohne Meinungsjournalismus SRF will in Zukunft Nachrichtenbeiträge nicht mehr bewerten Wir müssen ein Programm machen, das informiert, aber nicht polarisiert“, kündigte die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler eine Zeitenwende an. Thomas Ney @neythomas Es verzichten Länder auf ihn, obwohl er keine Verpflichtungen enthält. Obwohl er nicht verpflichtend ist, enthält er Verpflichtungen. Die Verpflichtungen sind bereits geltendes Recht. Obwohl bereits geltendes Recht, ist der #Migrationspakt unverzichtbar. GEFÄLLT MIR HC Strache 12.11.2018 09.11.18 01:20 Bei der Argumentationskette der Befürworter wird einem schwindelig – und offenbart den Schwindel. WHATSAPP Die nächste langjährige freiheitliche Forderung wird umgesetzt. Mit dem Foto auf der E-Card verhindern wir Sozialbetrug! Die Sender des Schweizer Radio und Fernsehens SRF werden den im deutschen Sprachraum eingerissenen Meinungsjournalismus abstellen. „Nachrichtenbeiträge sollen bloß noch abbilden, nicht mehr bewerten“, sagte die designierte SRF-Direktorin Nathalie Wappler im Interview mit der „NZZ am Sonntag“. Sparen mit Kooperationen „Wenn wir in einem Beitrag einen Politiker zu Wort kommen lassen, und wenn der Journalist dann den Eindruck erweckt, er wisse es FPÖ IN DEN MEDIEN Über die rot-schwarze Verwunderung zu demokratischen Vorgängen berichtet der „Kurier“. In Wolkersdorf haben die Gemeinderäte der FPÖ und der NIEDERÖSTERREICH 16 Neuwahl nachStreit um Halle Wolkersdorf. Gemeinderätetratenzurück,weil Gesprächsbasismit Bürgermeisterinfehlt Andersals 2020 im Rest von Niederösterreich, wird in Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach) wohl bereits Anfang 2019 der neue Gemeinderat gewählt. Notwendig wird das, weil sämtliche Gemeinderäte der Oppositionsparteien „MIT:uns“, Grüne sowie FPÖ unter dem Motto „Neue Chance für Wolkersdorf“ ihre Mandate niedergelegt haben. Dadurch fehlt nun die Beschlussfähigkeit. Der Hintergrund der Rücktritte liegt in der Planung eines neuen Veranstaltungssaals.WährendBür- germeisterin Anna Steindl (ÖVP) gemeinsam mit der SPÖ zwei bestimmte Standorte bevorzugt (Withalmstraße bzw. Kirchenwiese), wo lte der Rest der Opposition auch andere mögliche Lokalitäten ins Gespräch bringen. Für die beiden von der Bürgermeisterin vorgeschlagenen Bauplätze gabes eine eigene Volksbefragung. Bei 35 Prozent Wahlbeteiligung waren knapp die Hälfte der abgegebenen Stimmen ungültig.Dies resultierte aus einer Aktion der Opposition mit dem Slogan „Weiß Damitwo ltemandieBürgermeisterin dazu bringen, auchüberdieanderenStandorte nachzudenken. „Aber das hat nichts genutzt. Frau Steindl wo lte weder einen runden Tischnocheine sonstigeGesprächsrundeund ist, wieschonsooftindenletzten Jahren, einfachüber die Bür- gerundihreMeinungdrüber- gefahren“, kritisiert „MIT:uns“-Obmann Hannes Schwarzenberger. Eskalation „Stimmtnicht“,entgegnetdie Bürgermeisterin. „Die Wahl ist, ähnlichwie eineGemeinderatswahl, demokratisch abgehalten worden. Unddie Mehrheitsprachsichnuneinmal für einen der beiden genannten Standorte aus.“ Warum esüberhaupt zu so einer Eskalation kommt,versteht die Bürgermeisterin Der Vito First um nur 18.990,– Euro exkl. MwSt. Mehr Info auf: www.pappas.at nicht.Dennbishergebeesnur eine Vorplanung zu diesem Saal. „Weder ein Bauauftrag noch sonst irgendetwas ist passiert. Nicht einmal der Architektenwettbewerb ist nochabgeschlossen“,erklärt FORD Transit Koffer LBW EZ 04/2017, 32.800 km Klima, Beifahrer Zweisitzer, Radio, Reserverad uvm. GFZ-Nr. 060 1840740 30.990,– exkl. MwSt. 37.188,– inkl. MwSt. Pappas Transporter Center IZ NÖ-Süd, Straße 4, 2355 Wr. Neudorf Hotline: 0800 727 727 Diese Ausschreibung war auchbei der Gemeinderatssitzung am 5. November Thema. Nachdem es keine Einigung zwischen Opposition undBürgermeisteringab,entschieden sich die Parteien nun zum Rücktritt. „Für die AUTOMARKT 30.990,– exkl. MwSt. MERCEDES-BENZ X 250 X-Kl. 4x4 EZ 03/2018, 10.500 km AHK, LED, Klima, Regensensor, Tempomat, 7G-Tronic, Navi uvm. GFZ-Nr. 060 1880917 34.590,– exkl. MwSt. 41.508,– inkl. MwSt. Pappas Transporter Center IZ NÖ-Süd, Straße 4, 2355 Wr. Neudorf Hotline: 0800 727 727 Bürger so l die Neuwahl die Chance sein, die Ausrichtung der Stadt Wolkersdorfneu zu bestimmen. Es gibt hier Abhängigkeiten, die ich absolut nicht verstehen kann, und darum so l sich etwas ändern“, erklärtSchwarzenberger. 34.590,– exkl. MwSt. MERCEDES-BENZ 114 VTP/L 4x4 Am Dienstag muss BürgermeisterinSteindl nun zur nö. Landesregierung. Dort wird das weitere Vorgehen EZ 07/2016, 38.900 km Navi, Klima, Automatic, Tempomat, el. Spiegel, Radio, Flügeltüren uvm. GFZ-Nr. 060 174 141 29.990,– exkl. MwSt. 35.988,– inkl. MwSt. entschieden. „Ich weiß ja nochnichteinmal,wasichalles nochunterschreiben darf und wasnicht“,sagt Steindl. SPÖ-Gemeinderäte verweigern Arbeit mit Partei Langenzersdorf. „Linksradikale Öffentlichkeitsarbeit“ istden Mandataren ein DornimAuge Vö lig überraschend verkündetender geschäftsführende Gemeinderat der SPÖ Langenzersdorf, Wolfgang Schleich,undseinTeam,dass sie in Zukunftnicht mehr mit der eigenen Partei zusammenarbeitenwo len. „Die SPÖ Langenzersdorf ist inden vergangenen Jahren oftmals durch eine fast schon linksradikale Öffentlichkeitsarbeit aufgefa len. Es gab von Seiten der Gemeinderäte zwar immer wieder den Aufruf, dass wir Christoph Baumgärtel, Vizechef der SPÖ Langenzersdorf so eine Art und Weise nicht unterstützen, doch das wurde ignoriert“, erklärt Aus der Partei austreten wo len die Gemeinderäte nicht. „Wie das sein wird, wenn wir nicht mehr Gemeinderäte sind, weiß ich Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Der Schweizer Staatsfunk setzt das Objektivitätsgebot um. besser, provoziert das einen Vertrauensverlust“, führte Wappler als Beispiel an. Sie kündigte auch an, nach dem Beispiel der britischen BBC künftig mit privaten Medien zusammenarbeiten zu wollen. Mit gemeinsamen Journalistenpools in den Regionen, über die kleine Redaktionen, denen das Knowhow des en ihre Mandate niedergelegt. Jetzt fehlt dem Gemeinderat die Beschlussfähigkeit, deshalb Neuwahl Anfang 2019. Rot und Schwarz sind empört über so viel Demokratie. neue Chance für Wolkers- noch nicht.“ Das Ende der Zusammenarbeit bedeutet für Schleich zeitgleich auch, dass die vier Gemeinderäte für die nächste Wahl 2020 nicht mehr zur Verfügung Für den ste lvertretenden Ortsparteiobmann Chris- tophBaumgärtelistdieseAn- kündigung kein Grund zur Panik: „Für uns war sowieso klar,dass wir unser Team für die kommenden Wahlen verjüngen wo len.“Baumgärtel, der oftmals im Fokus der Öffentlichkeit steht und als inoffizie les Aushängeschild der Langenzersdorfer SPÖ gilt, sieht den Vorwurf der „linksradikalen Öffentlichkeitsarbeit“als Ausrede: „Wir haben bereits voreiniger Zeit entschieden, dass wir mit Pappas Transporter Center IZ NÖ-Süd, Straße 4, 2355 Wr. Neudorf Hotline: 0800 727 727 einem neuen Team in die nächste Wahl gehen wo len. Die aktue len Mandatarehaben es in den vergangenen 15 Jahren geschafft, von 30 auf 14 Prozent zu fa len. Das zeigt, dass sie ihre Arbeit nicht richtig machen.“ Ob der medienaffine BaumgärtelauchSpitzenkandidat bei der nächsten Wahl wird, lässternochoffen. 29.990,– exkl. MwSt. Dienstag I 13.November 2018 Dass im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) einiges schief gelaufen ist, konnten Mitarbeiter der Gemeinden drücken die Schulbank St. Pölten. Es mag ein etwas dorf.Bürger- meisterin Steindl (r.) verstehtdie Aktion nicht sperriger Begriff sein, aber die neue Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung (VRV) ste lt die niederösterreichischen Gemeinden im kommenden Jahr vor große Herausforderungen, für a le bedeutet sie eine wichtigeUmste lung. Einerseits so l die VRVfür mehr Transparenz sorgen, denn aus der alten Schulden- Rechnung wird eine neue Zusammenrechnung von Vermögen, Finanzierung und Ergebnis, andererseits müssen die Mitarbeiter in den Gemeindeämtern nun auf dieses System geschult werden. „Mehr als 600 Personen haben bereits in der Kommunal-Akademie entsprechende Kurse absolviert“, berichtet ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Herausforderungen In Sachen Budgets betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, dass sich die niederösterreichischen Gemeinden auf einem guten Wegbefinden würden. „Aufgrund der guten Gesamtkonjunktur steigen auch die Ertragsanteile. Im Vorjahr haben die Gemeinden zum siebenten Mal in Folge ihre Budgetzieleerreicht“,betont Laut Gemeindesprecher und Bürgermeister Josef Balber würden die Herausforderungen für die Mitarbeiter in den Städten und Gemeinden ständig steigen. „AlsOrtschefistmanManager und Sozialarbeiter, man braucht juristisches Wissen und technische Fähigkeiten. Außerdem sind Einfühlungs- ÖVP-Landesgeschäftsführer Ebner begrüßt neue Regeln MERCEDES-BENZ 314 DOKA 4x2 EZ 06/2017, 41.300 km Klima, 6-Sitzer, el. Spiegel, Radio, Anhängekupplung uvm. GFZ-Nr. 060 1840756 24.990,– exkl. MwSt. 29.988,– inkl. MwSt. Pappas Transporter Center IZ NÖ-Süd, Straße 4, 2355 Wr. Neudorf Hotline: 0800 727 727 24.990,– exkl. MwSt. auch die oppositionellen Aufdecker im U-Ausschuss nicht mehr unter den Teppich kehren. Während sich jetzt alle über den „Russenspion“ im Bundesheer hermachen, wurde publik, dass auch ein BVT-Mitarbeiter „Geheimakten“ an einen ausländischen Geheimdienst verscherbelt haben soll. Montag, 12. November 2018 Vorarlberger Nachrichten A3 BVT-Mitarbeiter unter Spionageverdacht Ermittlungen seit einem Jahr. Ex-Bundesheer-Offizier droht U-Haft. WIEN Der Ex-Bundesheer-Offizier, der im Verdacht steht, über 20 Jahre lang für Russland spioniert zu haben, ist festgenommen worden. Er dürfte jedoch nicht der einzige gewesen sein, der für Russland Geheiminformationen aus Öste reich abgesaugt hat. Auch im Bundesamt für Verfassungsschutz und Te rorismusbekämpfung (BVT) gibt es einen Spionagefa l, der mit Russland im Zusammenhang stehen könnte. Der Fa l ist seit September bekannt und wurde von der Recherche-Pla tform „Addendum“ publik gemacht. Die Ermi tlungen gegen den BVT-Mitarbeiter O. laufen seit November 2017. Der Hinweis auf ihn kam wie beim Oberst des Bundesheers von einem „befreundeten Partnerdienst“. Einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien zufolge gibt es „einen Verschlussakt im Zusammenhang mit einem BVT-Mitarbeiter“. Zu konkreten Inhalten des dort anhängigen Ermi tlungsverfahrens wo lte die Sprecherin mit Verweis auf den Verschlusscharakter der Causa nichts FRAGE DES TAGES Ist es gut, dass die Arbeiterkammer persönliche Bildungsberatungen mit Schwerpunkt auf junge Menschen einführt? SRF zur Verfügung gestellt wird, will sie einerseits den Lokaljournalismus mit Berichten aus dem Inland stärken und zugleich auch die Einsparungsvorgabe des Eigentümers Staat in Höhe von jährlich 100 Millionen Franken (rund 87,5 Millionen Euro) pro Jahr erfüllen. Ein Vorbild für die Staatsfunker am Küniglberg? 107 Teilnehmer HEUTIGE FRAGE Wäre es sinnvo l, wenn Zivildiener künftig ein Staatsbürgerschaftskunde-Modul absolvieren müssen? Antwortmöglichkeiten bis 19 Uhr auf fragedestages.vol.at Kritik an geplanter Zivildienstnovelle WIEN Die jüngst vorgelegte Zivildienstnove le so l eigentlich den Heeresersatzdienst a traktiver machen. Große Trägerorganisationen wie Rotes Kreuz und Caritas bezweifeln das. In Frage geste lt wird etwa die Sinnhaftigkeit der geplanten Staatskunde. Zivis werden durch die Nove le verpflichtet, ein E-Learning-Modul betreffend Staatsbürgerschaftskunde („Staat und Recht“) zu absolvieren. In Stellungnahmen wird darauf hingewiesen, dass durch den Gesetzestext unklar bleibt, ob die Träger diese Kurse organisieren und finanzieren müssen. Das Rote Kreuz befürchtet, dass Zivildiener künftig ihre Tätigkeit für eine unbestimmte Dauer nicht durchführen können, weil sie mit dem Staatskunde-Modul beschäftigt sind. Die Caritas hielte die Möglichkeit für wünschenswert, den Zivis fachspezifische Fortbildungen anbieten zu können. Hinter den Mauern des BVT so l ein Mitarbeiter Spionage betrieben haben. APA Auf die Frage, ob es Informationen über Ermi tlungen gegen einen BVT-Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Vorwurf eines Geheimnisve rats an Russland gebe, verwies die Presseste le des Innenministeriums gegenüber der APA darauf, sich direkt an die Staatsanwaltschaft Wien zu wenden, da es zu diesem Thema ein gerichtsanhängiges Verfahren gibt. Die Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, hat indes in einer Aussendung bestätigt, dass es einen möglichen Fa l von Spionage im BVT gibt. Darin erklärte sie im Zusammenhang mit dem vorübergehenden Rückzug des BVT aus den Arbeitsgruppen des Berner Clubs, ein „Spionage-Verdachtsfa l aus dem Jahr 2017 gegen einen ehemaligen BVT-Mitarbeiter“ sei bekannt und der Grund für den Rückzug. Verwahrungshaft für Ex-Offizier Der der Spionage verdächtigte Ex- Bundesheer-Offizier wurde in der Nacht auf Samstag in Oberösterreich festgenommen und befindet sich nun in Verwahrungshaft. Er wurde intensiv einvernommen. Die Staatsanwaltschaft hat noch am Sonntag einen Antrag auf Verhängung der Untersuchungshaft über den 70-jährigen pensionierten Offzier aus Salzburg geprüft. Laut dem Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Salzburg, Robert Holzleitner, so l heute, Montag, über den Antrag der U-Haft entschieden werden. Begründet werden könnte er mit Tatbegehungsgefahr und auch Fluchtgefahr. Über den Antrag muss das Landesgericht Salzburg befinden. Unterdessen hat Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) in einem Telefongespräch mit ihrem russischen Amtsko legen Sergej Lawrow den Vorwurf der „Megafon-Diplomatie“ zurückgewiesen. Lawrow ha te diesen Ausdruck vor dem Hintergrund des Spionageverdachts aus Öste reich verwendet. „Die Vorgehensweise der öste reichischen Bundesregierung beruht auf klaren Fakten“, sagte Kneissl laut einer Ste lungnahme. Notstandshilfe betrifft besonders Behinderte Reform von Arbeitslosengeld und Mindestsicherung sorgt für Unruhe. WIEN Laut einer internen WIFO- Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Studie für das Sozialministerium würde durch die geplante Abschaffung der Notstandshilfe künftig ein Dri tel der Arbeitslosen keine Leistung mehr bekommen. Besonders betroffen wären Behinderte. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat laut Bericht der „Kronen Zeitung“ für das Sozialministerium die Auswirkungen der Reform durchgerechnet und kommt zu folgendem Ergebnis: Besonders betroffen sind Arbeitslose mit einer langen Versicherungsdauer, 121.000 Arbeitslose erhalten im neuen System keinerlei Leistungen mehr. Davon wären nach APA- Informationen 37.000 Personen mit Behinderung. 48 Prozent der behinderten Arbeitslosen würden damit keine Leistung mehr erhalten, da sie überproportional lange für die Arbeitssuche brauchen. Aus der Versicherungsleistung herausfa len würden zudem auch 6000 Jugendliche und 61.000 Personen, die nur einen Pflichtschulabschluss haben. Die Statistiken des Arbeitsmarktservices (AMS) zeigen, dass fast 80 Prozent der Notstandshilfe- Bezieher öste reichische Staatsbürger sind und mehr als ein Dri tel 50 Jahre und älter ist. Die geplante Reform des Arbeitslosengelde sieht vor, dass der Anspruch auf Arbeitslosengeld bei langer Versicherungszeit verlängert wird und die Ne toersatzrate zu Beginn höher sein so l. Bei längerer Arbeitslosigkeit fä lt man nicht wie bisher in die Notstandshilfe, sondern kann die Mindestsicherung beantragen. Damit würde, so die Kritik, der Staat künftig auf das Vermögen von Arbeitslosen zugreifen. Behalten darf man nur mehr ein Vermögen bis zu 4200 Euro. Die SPÖ fordert die Offenlegung der WIFO-Studie über die Auswirkungen der geplanten Reform des Arbeitslosengeldes. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner verlangt zudem von der Regierung, von ihren Plänen, die „die Schwächsten in unserem Land“ treffen würden, sofort Abstand zu nehmen. Kommentar Amerikaner sind besser als ihr Ruf Nach der US-Parlamentswahl in der vergangenen Woche ist es an der Zeit, den dort lebenden Menschen nicht länger pauschal vorzuwerfen, dem ko lektiven Wahnsinn verfa len zu sein. Denn Peter W. Schroeder „Als überzeugte Trump- Fans outeten sich an den Wahlmaschinen dagegen nicht einmal 45 Prozent.“ die Wahlergebnisse sind bei näherem Hinsehen kein Beleg für die angeblich unaufhaltsame Faschisierung der dortigen “Volksgemeinschaft”. So richtig stimmt nicht einmal die seit der “Machtergreifung” eines dumpfbackigen Populisten namens Trump immer wieder beklagte “tiefe Spaltung der US-Gese lschaft”: Mit einem amoralischen rechten Lager und einem Haufen Anderer, die ehrenhaft dagegen sind. In Wirklichkeit ist die Gemütslage der Nation sehr viel filigraner, was der Rest der Welt hoffnungsvo l aufatmend zur Kenntnis nehmen darf. Denn bei der Parlamentswahl entschieden sich ja immerhin rund 55 Prozent der Wähler für Mandatsbewerber, die Trump als “Gröfaz” einstufen: Als die „größte Fehlbesetzung a ler Zeiten“. Als überzeugte Trump- Fans outeten sich an den Wahlmaschinen dagegen nicht einmal Deshalb eroberten die gegen Trump opponierenden Demokraten jetzt auch die Mehrheit der Sitze im Repräsentantenhaus. Nur in der zweiten Kammer des Parlaments, dem Senat, haben die Trump-Republikaner weiter eine dünne Mehrheit. Was hauptsächlich dem verqueren und den Wählerwi len grotesk verze renden und regelrecht undemokratischen US-Wahlsystem zu verdanken ist. (Das System hat, was oft vergessen wird, schließlich bei der letzten Präsidentenwahl auch dazu geführt, dass die Kandidatin Hi lary Clinton über drei Mi lionen Stimmen mehr bekam als der dennoch zum Sieger ausgerufene Donald Trump). Noch etwas: Die meisten amtlich registrierten US-Bürger (53 Prozent) sind gar nicht erst zur Wahl gegangen. Und viele – schätzungsweise mehr als 20 Mi lionen Vorbestrafte - sind derzeit nicht einmal wahlberechtigt. Auch nicht ungezählte zusätzliche Millionen von Indianern und nichtweißen Amerikanern, die seit Jahrzehnten mit fadenscheinigen Begründungen bei Registrierung und Wahl ausgespe rt werden. Der a lermeisten von ihnen gelten als potentie le Demokraten- Wähler. Aus a l dem darf geschlossen werden, dass weit mehr als Zweidrittel der US-Bürger mit der Trampelpolitik des derzeitigen Präsidenten nicht einverstanden Und es kommt für die weltweit Trump-Entsetzten wohl noch besser: Die Demokraten-Mehrheit im Repräsentantenhaus wird versuchen, Trump politisch auszubremsen, seine schlimmsten Ausfä le zu verhindern, und bestehende Wahlbehinderungen abzuschaffen Und in zwei Jahren finden wieder Präsidentschaftswahlen statt. Also Hoffnung a lerorten, und die stirbt bekanntlich zuletzt. PETER W. SCHROEDER berichtet aus Washington, Drei Neue im NÖ-Neos-Team ST.PÖLTEN Die niederöste reichischen Neos haben am Samstag in Tu ln drei neue Landesvorstandsmitglieder gewählt. Neben Elmar Pi tracher und Ulrich Mayer wird künftig Quereinsteigerin Sabine Pengl das pinke Landesteam Jetzt die Zukunft gestalten! „Unsere Welt wäre ein Garten Eden, wenn a le Menschen kooperativ Bildung, Wissen und technischen Fortschritt für den Frieden im Einklang mit der Natur einsetzen würden. Es liegt an uns!“ David Simma, Garten Eden Permakulturhof verstärken, hieß es am Sonntag in einer Aussendung. Das frisch gekürte Trio so l die Neos in den Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2020 führen. Antreten möchte man in so vielen Gemeinden wie möglich, hieß es seitens der Neos. Foto: SRF 3.508 Personen gefällt das. Versprochen – gehalten. Die Freiheitlichen setzen eine weitere langjährige Forderung um, um Sozialbetrug zu verhindern.

Nr. 46 Donnerstag, 15. November 2018 g Acht charakterlose Ladies in den Kammerspielen Oder: Ein spannendes Ratespiel: Wer ist die Täterin? Hat da jemand „frauenfeindlich“ gesagt? Dann hat er das Stück nicht verstanden. Ja, die acht agierenden Frauen zeigen innerhalb zweier Stunden, welch miese Charaktere sie doch haben. Und hat da jemand gesagt, die habe jeder? Es dürfte stimmen. Die „Acht Frauen“ in der Kriminalkomödie von Robert Thomas scheinen anfangs recht anständige Personen zu sein. Jede mit ihrer Marotte, aber über ihre Wesensarten würde man keinen Zweifel hegen: allesamt brave, vertrauenswürdige Damen. Da aber kommt ein entsetzliches Ereignis. Und schon ist die erste Zwietracht gesät. Und eine nach der anderen enthüllt ihre wahre Veranlagung. Die Kinofassung Der vor etwa eineinhalb Jahrzehnten entstandene Film gleichen Namens ist manchem im Publikum bekannt. Auch ich bin einer davon, und ich gebe zu, dass ich mit gemischten Gefühlen in die Kammerspiele gegangen bin. So perfekt wie der Film kann die Bühnenfassung einfach nicht sein, dachte ich, besonders wenn man sich die Darstellerinnen der französischen Ausgabe vor Augen führte. An der Spitze dazumal Catherine Deneuve, Danielle Darieux oder Fanny Ardant, um nur drei der Stars zu nennen. Das bringen die Kammerspiele nie zuwege, war mein Gedanke. Foto: Alexi Pelekanos / Volkstheater Kultur 15 Die „Acht Damen“ in der vergnüglichen Aufführung der Kammerspiele. Super-Komödiantinnen Eine falsche Einschätzung. Ich muss sie hier alle aufzählen. In der Rotenturmstraße stehen, rennen, raufen, lieben und machen einander zu bösen Weibern: Susa Meyer, Swintha Gersthofer, Anna Laimanee, Marianne Nentwich, Sandra Cervik, Pauline Knof, Isabella Gregor und Silvia Meisterle auf der einfachen, völlig richtigen Bühne Ece Anisoglus, unter der Regie Herbert Föttingers. Ebenbürtig den Filmstars. Singen können sie auch, jeder von ihnen ist ein Lied auf den Leib komponiert. Und einen Tanz dazu legt Pauline Knop sexy bis zum Gehtnichtmehr auf die Bretter. Ein einziges Mal steigt Sandra Cervik ein wenig aus der ihr zugedachten Rolle, indem sie, die verbittert-verklemmte Noch-Jungfrau, plötzlich trotzig in einem mit gewagtem Rückendekolleté versehenen Kleid erscheint. Das ist im Grund erschütternd, wurde aber eher zum Klamauk. Das tief verschneite, vom Telephon abgeschnittene und daher mit der Außenwelt nicht verbundene Haus lässt die Annahme zu, dass der hier stattgefunden habende Mord von einer der Anwesenden vollbracht worden ist. Der verblüffende Schluss endet mit einem Pistolen-Knall-Effekt. Herbert Pirker Politische Bildung aktuell Partei 4 Regierung Parlament Der neuen Bundesregierung gehören sechs Minister und ein Staatssekretär der Freiheitlichen Partei Österreichs an, die in den nächsten Wochen hier präsentiert werden. Bundesministerium für Inneres Eine Zwischenbilanz: Neues sowie schärferes Asyl- und Fremdenrecht: Dazu gehören das Abschieben von illegal aufhältigen oder straffälligen Ausländern, Verlust des Asylstatus nach Heimaturlaub und Auswertung von Handys bei Verdacht falscher Angaben. Klare Trennung von Asyl und Zuwanderung: Die Lehre ist kein Asylgrund. Bei rechtskräftiger Ablehnung von Asyl erfolgt die Abschiebung. Grenzschutzeinheit „PUMA”: Sie steht für einen effizienten Grenzschutz gegen illegale Migration. Kampf dem politischen Islam: Dazu gehören ein Symbole-Gesetz gegen islamistische Organisationen und die Ausweisung von Imamen, die gegen das Islamgesetz verstoßen. Neues und schärferes Sexualstrafrecht: Unbedingte Haftstrafen für Vergewaltiger kommen. 4.100 zusätzliche Planstellen bei der Polizei: Das größte Sicherheitsbudget der Zweiten Republik bedeutet mehr Polizei auf den Straßen. Rekrutierungs- und Ausbildungsoffensive: Beschleunigte Aufnahmeverfahren bei der Polizei werden umgesetzt. Neue, moderne und bessere Ausrüstung für Österreichs Polizisten: Stichsichere und schusssichere Schutzwesten, neue Sturmgewehre sowie Taser schützen die Beamten. Berittene Polizei: Eine Pferdestaffel sorgt für mehr Sicherheit in Wiens Naherholungsgebieten. Herbert Kickl Bundesminister für Inneres Die Angelobung von Herbert Kickl als Bundesminister für Inneres erfolgte am 18. Dezember 2017. Mit ihm stellen die Freiheitlichen erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik den Innenminister. Als Staatssekretärin ist ihm Karoline Edtstadler von der ÖVP beigestellt. FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

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