Aufrufe
vor 5 Monaten

FPÖ startet Petition gegen die Preislawine

  • Text
  • Neuer obmann salzburg stadt
  • Heizkostenzuschuss wien
  • Folgen krieg ukraine
  • Kostentreiber green deal
  • Weg in die schuldenunion
  • Ruecktritt schramboeck
  • Vertagung fpoe antraege
  • Umfaerbereform heer
  • Verschiebung impfpflicht
  • Oevp asylchaos
  • Volle asylquartiere
  • Interview belakowitsch
  • Fluechtlinge ukraine
  • Entlastung zu kostenlawine
  • Petition fpoe
Unterstützen Sie die Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Österreicher!

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Diese Koalition lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus, um sich bis auf die Knochen zu blamieren. Zuerst der 150-Euro-Klimabonus, bei dem jeder Empfänger rätseln darf, ob er überhaupt anspruchsberechtigt ist. Sozusagen eine „Klimalotterie“, als Entschädigung für die nicht zustandegekommene Impflotterie. Und jetzt der 1.-April-Scherz von Schwarz-Grün. Ganze 20 Cent „schenkt“ sie den Mutigen, die sich noch an eine Tankstelle trauen bzw. den Verzweifelten, die ihr Auto betanken müssen, weil sie es zur Fahrt in die Arbeit brauchen. Die Unbelehrbaren Aber da ein Vorarlberger Finanzminister ist, ist das „Geschenk“ knallhart kalkuliert: Von diesem 20-Cent-Bonus holt der sich nämlich ab Juli die Hälfte über den CO2-Malus zurück. Damit kann die Klimaschutzministerin ihre Träume erfüllen, die intakte Natur mit Stahlbetonmonstern zupflastern, um dann mit dem „grünen“ Strom aus den Stahlbetonmonstern ihren E-Scooter zu laden. Nicht minder traumwandlerisch ist der Kanzler sicherheitspolitisch unterwegs. Österreichs Neutralität wird im Falle des Falles von den Nato-Mitgliedern unter den EU-Kameraden geschützt, fabulierte er dem „Standard“-Reporter vor, der das als bare Münze niederschrieb. Anscheinend ist sein Vertrauen in Parteikollegin Tanner und ihre Kabinettsmitgliederversorgungsreform nicht gerade erdrückend. Aber Nehammer kann die neue Führungsriege des Heeres beim nächsten Heurigenabend des NÖ- ÖAAB begrüßen und mit alten Miliz-Kalauern unterhalten. Statt Entlastung nur ein schle Eine lächerliche Spritpreisenkung um 20 Cent per 1. April ist alles, was dies Die Explosion der Energiepreise bringt hunderttausende Österreicher an den Rand ihrer Existenz, und unserer Wirtschaft und Industrie droht ein Totalschaden. Diesem Verlust an Wohlstand, Arbeitslätzen und sozialer Sicherheit setzt die schwarz-grüne Koalition einen schlechten Aprilscherz entgegen. Die FPÖ fordert in einer Petition ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die Preislawine. „Dass der Liter Sprit ab 1. April um 20 Cent billiger sein soll, ist keine Lösung, sondern eine politische Bankrotterklärung“, bemerkte FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker zum „jüngsten Coup“ der schwarz-grünen Chaos-Koalition. „Heizen, tanken, wohnen, Lebensmittel einkaufen – die Grundbedürfnisse der Menschen werden von Tag zu Tag teurer und bringen die Menschen in unserem Land immer mehr zur Verzweiflung. Und was macht die Regierung? Sie sieht nur zu und tut nichts, um den Menschen die Sorgen zu nehmen“, brachte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl die Kritik an der Bundesregierung auf den Punkt. SPITZE FEDER Regierung befeuert Preisanstieg Angesichts der Teuerungen und steigender Energiepreise hat die Bundesregierung zunächst 15 Millionen Euro für die Energieberatung bzw. Abfederung von Energiearmut in Österreich bereitgestellt. Davon sollen rund zehn Millionen in „Investitionen gegen ineffiziente Energiegeräte“, etwa alte Kühlschränke, fließen. „Was soll die Ausarbeitung eines ,niederschwelligen Angebots zur Energieberatung‘ den Menschen bringen, die kaum noch Geld haben, um ihre Wohnung zu heizen“, empörte sich Kickl. Die Österreicher seien Zeugen einer Politik, die die Teuerung verursache und nicht abfedere. Das gelte auch für das als „Alternative“ zum russischen Erdgas angepriesene Flüssiggas. Nur: Die OMV ist seit mehr als zehn Jahren an einem Flüssiggas-Terminal in Rotterdam beteiligt, der aber bisher nur erhebliche Verluste eingefahren hat. „Die Regierung ist aktuell dabei, noch teurere Alternativen zu suchen. Der Preisanstieg betrifft auch produzierende Betriebe und die Industrie, was unterm Strich zu noch teureren Produkten führt“, warnte Kickl vor den großartigen Lösungsansätzen der schwarz-grünen Koalition. Was wurde teurer? Kfz-Kosten plus zwölf Prozent, Treibstoffe plus 33 Prozent, Gas plus 27,8 Prozent, Öl plus 44,3 Prozent, Nahrungsmittel plus 4,9 Prozent, Freizeitbereich – also Gastronomie und Hotellerie – plus 6,3 Prozent. „Das Einzige, was diese Regierung dem entgegenzusetzen hat, ist ein 150-Euro-Gutschein für Energiekosten, bei dem die Menschen selber herausfinden Reform auf niederösterreichisch, Typ ÖAAB. Foto: NFZ Herbert Kickl kritisierte die „indiskutab den Bürgern über die Petition „Kosten müssen, ob sie ihn einlösen dürfen oder nicht. Das ist indiskutabel“, empörte sich Kickl. Blaue „Feuerwehrmaßnamen“ Er präsentierte dazu ein sofort umsetzbares Entlastungspaket mit folgenden Maßnahmen: Halbierung der Mehrwertsteuer auf Energieträger wie Strom, Gas/Heizöl, Einführung eines bundesweiten Heizkostenzuschusses in der Höhe von 300 Euro sowie Deckelung der Energiepreise bei jenen Energieversorgern, die im Besitz der öffentlichen Hand sind. „Rund 50 Prozent des IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80; Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.); Auslandsjahresbezug: € 73 BIC: BKAUATWW IBAN: AT41 1200 0006 0257 4105 Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16. Verlags- und Herstellungsort: Wien Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Nr. 11 Donnerstag, 17. März 2022 g chter April-Scherz e Koalition gegen die Preislawine aufzubieten hat KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Verdrängungsprobleme bei ÖVP Mit sinnerfassendem Lesen habe die ÖVP anscheinend ein Problem, reagierte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz (Bild) auf die jüngsten Aufforderungen aus den Reihen der Regierungspartei zur Beendigung des Kooperationsvertrages zwischen der FPÖ und „Einiges Russland“: „Wie bereits im Dezember 2021 und in der Folge dann mehrfach von Bundesparteiobmann Herbert Kickl bekräftigt, ist dieser Vertrag ein wertloses Stück Papier und totes Recht – und das wurde auch von russischer Seite bestätigt.“ len Alibi-Aktionen“ von Schwarz-Grün und will stattdessen in Koalition mit lawine stoppen“ ein umfangreiches Maßnahmenpaket umsetzen. Anheizen der Preissteigerungen „Die Regierung hat bis jetzt keinen echten Plan, wie sie die explodierende Teuerung abfedert“, erklärte FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer (Bild) nach dem Auftritt von ÖVP-Finanzminister Magnus Brunner in der sonntägigen „ORF-Pressestunde“. ÖVP und Grüne täten das Gegenteil davon, denn sie würden die Inflation zusätzlich durch das sture Beharren auf der undurchdachten CO2-Bepreisung befeuern, wie Brunner mit dem Festhalten an dieser Energiesteuer auch noch ausdrücklich bestätigte. Foto: NFZ Spritpreises fließen an den Staat. Es kann nicht sein, dass der Finanzminister durch die steigenden Preise zum Kriegs- und Krisengewinnler wird“, sagte Kickl. Die ab Juli geplante CO2-Strafsteuer in der Höhe von rund zehn Cent pro Liter müsse gestrichen werden. Stattdessen soll das Pendlerpauschale von 300 auf 450 Euro brutto und das amtliche Kilometergeld von 0,42 auf 0,50 Euro angehoben werden. Am Lebensmittelsektor schlägt die FPÖ die Halbierung der Mehrwertsteuer von zehn auf fünf Pro- zent vor: „Die Preise für Grundnahrungsmittel sollten zudem nicht stärker ansteigen als die Löhne.“ Abschließend müsse die Steuerentlastung für kleinere Gehälter vorgezogen und nicht erst per 1. Juli 2022 begonnen werden, betonte Kickl. All diese sofort umsetzbaren „Feuerwehrmaßnahmen“ sind in der Petition „Kostenlawine stoppen“ enthalten, die diese Woche gestartet wurde. „Wir stellen uns klar auf die Seite der Bürger in dieser Frage – und nicht auf die von ÖVP und Grünen hofierten Krisengewinnler“, betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann. Foto: FPÖ Ratlose Gewessler Als „einzige Enttäuschung“ wertete FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch die mit Spannung erwartete Pressekonferenz von „Klimaschutzministerin“ Leonore Gewessler zur Energiepreis-Explosion: „Altbekanntes Herunterbeten von Appellen für die Energiewende und den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern, aber keine konkrete Hilfe für die Menschen, die die Teuerung immer mehr in die Verzweiflung treibt.“ In unseren Nachbarländern Slowenien und Ungarn werde hingegen diesen Menschen geholfen, durch Einfrieren des Benzinpreises bzw. durch Einziehen einer Preis-Obergrenze. SPRUCH DER WOCHE Foto: BKA/Andy Wenzel „Die wirtschaftlichen Auswirkungen (der EU-Sanktionen gegen Russland, Anm.d.Red.) für Österreich sind seriöserweise momentan nicht abschätzbar.“ Magnus Brunner 15. März 2022 Dilettantismus à la ÖVP: Die Regierung stimmt einem EU-Beschluss zu, aber der Finanzminister hat keine Ahnung von den Auswirkungen auf die Wirtschaft seines Landes. BILD DER WOCHE Rauchs vertane Chance: Der neue Gesundheitsminister traute sich nicht, die Impffpflicht zurückzunehmen. Foto: BKA/Christopher Dunker

Sammlung

FPÖ-TV