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FPÖ: Die Nagelprobe für die "Empörten"

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Freiheitliche bringen Antrag zu Abschiebungsoffensive von Asylstraftätern ein

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Welche Art von Abschiebung in dieser Koalition funktioniert, hat sie glorreich demonstriert: die Abschiebung von politischer Verantwortung. Im „Fall Leonie“ gab es ein irrwitziges und ein moralisch zutiefst unwürdiges Ping-Pong zwischen zwei Ministern, die sich bereits seit langem als völlig überfordert präsentiert haben: Innenminister Karl Nehammer und Justizministerin Alma Zadic. Hoffnungslos überfordert Von den Corona-Maßnahmen, dem islamistischen Terroranschlag bis hin zum „Fall Leonie“ haben die beiden mehrfach bewiesen, dass sie entweder keine Ahnung von ihrem Beamtenapparat haben oder diesen in keiner Weise kontrollieren können. Und dann gibt es den „Impfinator“ in Turnschuhen, der als Gesundheitsminister-Darsteller – wie schon sein Vorgänger – unfähig ist, politisch verhältnismäßige Entscheidungen jenseits grüner Bevormundungsfantasien zu treffen. So will er jeden gesunden Österreicher vor die Impfnadel treiben, obwohl alle Impfstoffe nur eine Notzulassung haben, es immer noch zu wenig Daten bzw. eine wissenschaftliche Auswertung derselben gibt. Das rechtfertigt er mit einer „Empfehlung“ der WHO, die es gar nicht gibt. Wie die deutsche und die israelische Impfkommission „rät“ sie nicht zur Impfung aller Kinder, sondern stellt die Möglichkeit einer solchen für Kinder mit den bekannten Risikofaktoren in den Raum – aber auch das ohne ausdrückliche Empfehlung. Und über allem schwebt der jeder irdischer Vernunft enthobene Kanzler. Zu ihm und seinem Ansinnen fällt mir nur das Abschiedswort eines seiner Vorgänger ein: „Gott schütze Österreich!“ Weil es die ÖVP nicht kann, FPÖ kontert die „heuchlerischen Betroffenheits- und Ankündigungsrhetor Die Freiheitlichen wollen nach dem beschämenden Schauspiel der Koalition zur „Verantwortungsabschiebung“ im Mordfall Leonie ÖVP-Innenminister Karl Nehammer in den Nationalrat zitieren. Bundesparteiobmann Herbert Kickl kündigte neben einer Dringlichen Anfrage an den Minister auch eine Nagelprobe fürdie Empörten“ in den anderen Parteien an: eine namentliche Abstimmung über den blauen „Zehn-Punkte-Plan“ zum Asylwesen. In der durch den Mord an der 13-jährigen Leonie in Wien ausgelösten innerkoalitionären Asyldebatte zwischen Türkis und Grün erblickte der FPÖ-Bundesparteiobmann nur ein „beschämendes Schauspiel“, das in den letzten Tagen zu einem „Hochamt der Verantwortungslosigkeit“ hochgeköchelt wurde: „Diese heuchlerische Betroffenheits- und Ankündigungsrhetorik der beiden Regierungsparteien ist lediglich eine peinliche und feige Flucht aus der Verantwortung und eine peinliche Kindesweglegung.“ SPITZE FEDER Folgenlose Ankündigungspolitik Die ÖVP, die Partei des Innenministers und des Bundeskanzlers, hätte fast 19 Jahre lang Zeit gehabt, durch restriktivere Maßnahmen in der Asylpolitik einen Mord wie jenen an der 13-Jährigen zu verhindern, kritisierte Kickl. Aber die ÖVP habe nichts unternommen und lediglich die von ihm als Innenminister vorgeschlagenen Verschärfungen, die wegen der „Causa Ibiza“ nicht mehr beschlossen werden konnten, zu entsorgen. „Hätte die ÖVP meine Initiative zur Abschiebung von Asylwerbern und Asylanten nach der ersten Straftat umgesetzt, dann würde Leonie heute noch leben“, erinnerte Kickl den ehemaligen Koalitionspartner an eine der „entsorgten Gesetzesinitiativen“ der türkis-blauen Koalition. Die Freiheitlichen wollen daher jetzt dem türkisen Trauerspiel der folgenlosen Ankündigungspolitik mit Gesetzesbeschlüssen ein Ende setzen, betonte Kickl. Nagelprobe im Parlament Die FPÖ werde in den kommenden Plenartagen des Nationalrats nicht nur Nehammer befragen – wann genau, steht noch nicht fest –, sondern auch „legistische Weichenstellungen auf den Weg bringen“, kündigte der FPÖ-Bundesparteiobmann an. Konkret wird die FPÖ den letzte Woche vorgestellten „Zehn-Punkte-Plan“ einbringen. „Ich bin gespannt, ob auch andere Parteien, die sich über diese Tat und deren Begleitumstände groß empört haben, diesen unterstützen werden. Wir werden dazu eine namentliche Abstimmung verlangen, damit die Österreicher genau sehen, wer es ehrlich mit ihnen meint, und wer sie mit leeren Versprechungen hinhält“, erklärte Kickl. Türkis-grüne Verantwortungsabschiebung. Foto: NFZ Herbert Kickl und Sicherheitssprecher Schutz der eigenen Bevölkerung und e Besonders betonte Kickl, dass im Asylbereich international ein Paradigmenwechsel angestoßen werden müsse. Die europäischen Asylgesetze und die UN-Flüchtlingskonvention hätten ihren Hintergrund in den europäischen Fluchtbewegungen vor und nach dem 2. Weltkrieg und müssten aufgrund der nunmehrigen transkontinentalen Migrationsbewegungen adaptiert werden. Hier sei der dänische Weg, Asylzentren in Heimatstaaten zu errichten, der bessere Weg für Flüchtlinge, da diesen so die gefährliche Reise nach Europa erspart werde. IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. 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Nr. 27 Donnerstag, 8. Juli 2021 g setzen wir Taten ik“ der Koalition mit Gesetzesanträgen KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 „Solidaritätsmechanismus“ Nachdem Österreich auf Druck der FPÖ dem UNO-Migrationspakt nicht beigetreten sei, drohe jetzt dessen Einführung durch den von Brüssel vorbereiteten Asyl- und Migrationspakt der EU, warnte FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer (Bild): „Zuerst wird den Mitgliedsstaaten die Zuständigkeit für den Asylbereich weggenomen und dann mit dem sogenannten ,Solidaritätsmechanismus‘ einmal mehr versucht, Asylwerber über Europa zwangszuverteilen. Dieser Wahnsinn darf auf keinen Fall in Kraft treten!“ Hannes Amesbauer fordern Reformen im heimischen Asylwesen zum inen Paradigmenwechsel in der internationalen Asylpolitik. Hilfe für Schausteller Das Aus für viele Marktfieranten und Schausteller befürchtet FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer (Bild): „Daher werden wir diese Woche einen Antrag im Nationalrat einbringen, um den Schaustellern und Marktfieranten sowie auch den indirekt betroffenen Zulieferern zumindest in finanzieller Hinsicht ein Überleben bis ins nächste Jahr zu sichern.“Allein in Kärnten sind 320 Unternehmen betroffen, denen durch die vielen Absagen der Brauchtumsveranstaltungen die Existenzgrundlage entzogen worden ist.“ Foto: NFZ HINTERGRÜNDE 1. Aussetzen der Asylanträge. 2. Maßnahmen zur De-Attraktivierung des „Asylstandorts“ Österreich. 3. Bekenntnis zu Abschiebungen auch nach Afghanistan und Syrien. 4. Sofortiger Abbruch des Asylverfahrens von straffälligen Asylwerbern und sofortige Außerlandesbringung. 5. Aberkennung des Asylstatus bzw. sonstiger Schutztitel bei jeder Form einer Straftat und sofortige Außerlandesbringung. 6. Schwerpunktaktionen zur Überprüfung der Aktualität der Fluchtgründe von Asylberechtigten. 7. Einführung der Sicherungshaft für gefährliche Asylwerber. 8. Umsetzung von Rückführungszentren in Drittstaaten. 9. Vorstoß Österreichs auf internationaler Ebene – Asylanträge in Europa nur noch von Personen aus unmittelbaren Nachbarländern. 10. Keine Staatsbürgerschaft für Asylberechtigte - Asyl ist Schutz auf Zeit. SPRUCH DER WOCHE „Afghanistan ist ein sehr instabiles Land und deswegen muss jede Abschiebung einzeln geprüft werden.“ Foto: NFZ Skandalisierter Positiv-Test FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz (Bild) verurteilte die offensichtlich von der ÖVP initiierte Berichterstattung über die Covid-Infektion des FPÖ-Abgeordneten Christian Hafenecker auf das Schärfste. Kurz nach der Information an die Parlamentsdirektion und an die Klubs sei in einem von Personen aus dem ÖVP-Umfeld gegründeten Medium ein skandalisierender Bericht aufgetaucht, kritisierte Schnedlitz: „Das zeigt einmal mehr die Charakterlosigkeit der machtgierigen türkisen Truppe.“ Fakt sei, dass Hafenecker sich regelmäßig testen lassen habe, in der Infektionswoche sogar dreimal in nur fünf Tagen. Foto: BKA/Florian Schrötter Alma Zadic 4. Juli 2021 Die grüne Justizministerin stellt noch immer das Wohl abzuschiebender Straftäter vor das Wohlergehen der österreichischen Bevölkerung. BILD DER WOCHE Herbert Kickl beim „routinemäßigen Gespräch“ mit Bundespräsident Van der Bellen zu Asyl und Corona. Foto: facebook.com/herbertkickl

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