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Eine glatte Verhöhnung der Österreicher!

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FPÖ kontert schwarz-grünem „Krisenverlängerungspaket“ mit dem „Vier-Punkte-Plan“

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Es passt zu dieser schwarz-grünen Bundesregierung, dass sie sich für ihre Klausur im Bundeskanzleramt verschanzt hat, um ja in keinen Kontakt zu den Bürgern zu kommen. „Message Control“ statt Realitäts-Check. Das ist das „Regierungsprogramm“ von Kurz, Kogler & Konsorten. Der Mythos ist geplatzt Die Meinung der Österreicherder durch die Maßnahmen der Regierung um ihren Arbeitsplatz oder ihre unternehmerische Existenz gebrachten Bürger – könnte den in der „Corona-Krise“ zelebrierten Unfehlbarkeitsmythos ins Wanken bringen. Wohl auch deshalb fehlt es an Daten und Fakten zur „Corona-Pandemie“ in Österreich: Wer erkrankte? Wer musste wie lange ins Spital? Wer verstarb an den Folgen der Infektion, am Zusammenspiel dieser mit einer Vorerkrankung oder gar aus einem anderen Grund und war „nur“ mit dem Virus infiziert? Um das alles drückt sich der Gesundheitsminister herum. Die Journalisten, vor allem diejenigen, die sonst so gerne „Faktenchecks“ produzieren, ziehen ehrfürchtig den Kugelschreiber ein, wenn Herr Anschober mit bangem Gesichtsausdruck einer „zweiten Welle“ das Wort spricht. Bei Erklärungen der Regierungsmitglieder herrscht eine Andächtigkeit wie früher im Vatikan, wenn der Papst das Wort ergriff. An dessen Unfehlbarkeit glaubt aber in der Zwischenzeit kaum noch jemand. Und so wächst die Zahl der zweifelnden Bürger, die den „Corona-Ketzern“ von der FPÖ wieder Gehör, Glaube und ihre (Wähler)Stimmen schenken. „Völlig realitäts- und wirts Freiheitliche halten der „Husch-Pfusch-Nachbesserungspolitik“ von Schw Das Motto der schwarz grünen Koalition seit der Inszenierung ihrer „Corona-Krise“ lautet nach wie vor: Warum einfach, wenn es kompliziert geht – und doch nicht hilft. Dem schwarz-grünen „Herumgewurschtle“ hielt FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl den „Vier-Punkte- Plan“ der Freiheitlichen zur Bewältigung der Corona-Krise entgegen. Das Ergebnis der „schwarz-grünen Krisenklausur“ bezeichnete Kickl als „Herumgewurschtle im wirtschaftspolitischen Bereich“, das die Regierung seit der Ausrufung des Corona-Notstands betreibe: „Neben dem Wortpaar ,neue Normalität‘ hat für mich in der Zwischenzeit auch schon der Ausdruck ,nachbessern‘ das Zeug zum Unwort des Jahres.“ Pfusch mit Nachbesserungen Als Beispiel nannte er die Mehrwertsteuersenkung im Gastronomiebereich: Erstens müssten sich die Gastronomen diese „Entlastung“ selbst erarbeiten. Dann habe man diese zuerst auf alkoholfreie Getränke reduziert, dann habe man „nachgebessert“ auf alkoholische Getränke und Speisen. „Aber man hat völlig auf die Beherbergungsbetriebe vergessen“, kritisierte Kickl. Und was habe Kanzler Sebastian Kurz gesagt: „Kaufen Sie, konsumieren Sie und unterstützen Sie die österreichische Wirtschaft!“ – Das Problem sei nur, woher soll der Konsum kommen? „Wir haben mit Stichtag letzten Dienstag 1,7 Millionen Menschen, die von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit betroffen sind. Und das sind nicht diejenigen, SPITZE FEDER die den Binnenkonsum in unserem Land ankurbeln können“, bemerkte Kickl. Zudem werde ja auch der Bundeskanzler nicht müde, permanent mit einer „zweiten Welle des Coronavirus“ zu drohen. Schwarz-grüne Vertröstungen Mit der 450 Euro Einmalzahlung schaffe man zwei Klassen von Arbeitslosen: Die Einen, die das Glück haben, zwischen Juli und September arbeitslos zu sein, und den anderen, die bereits nach dem „Lockdown“ ihren Job verloren haben oder diesen – wie Experten warnen – erst im Herbst verlieren werden, weil die Wirtschaft einfach nicht in die Gänge komme. Oder die Senkung des Eingangssteuersatzes von 25 Prozent auf 20 Prozent: Das ist gut, ist aber schon in der Vorgängerregierung unter blauer Federführung ausgehandelt worden – und wird jetzt zum gefühlten 25. Mal der österreichischen Bevölkerung verkauft. Auch die Idee der „Negativsteuer“ des Herrn Vizekanzlers Kogler für all diejenigen, die keine Lohnsteuer zahlen, wird die Wirtschaft nicht ankurbeln. Denn diese kann ja erst im kommenden Jahr nach Vorlage der Arbeitnehmerveranlagung ausbezahlt werden. Bastis Schutzmasken-Trauma. Foto: NFZ Während Schwarz-Grün zur Bekämpfu spare, öffne sie in Brüssel die Schleus Effektiver „Vier-Punkte-Plan“ Dem halten die Freiheitlichen ihren klaren und sofort wirksamen „Vier-Punkte-Plan“ entgegen: Erstens die volle Entschädigung nach dem Epidemiegesetz, das den Unternehmern Klarheit, Planbarkeit und Rechtssicherheit gebe. Die Antragsfrist sollte bis zum Jahresende gestreckt werden, damit diese den entstandenen Schaden entsprechend geltend machen können. Den Konjunktur-Impuls will die FPÖ mit dem „1.000-Euro-Österreich-Gutschein“ setzen, der in Österreich zu verbrauchen sei, egal ob IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: jana.feilmayr@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. 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Nr. 25 Donnerstag, 18. Juni 2020 g chaftsfremd!“ arz-Grün ihren „Vier-Punkte-Plan“ entgegen KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Folgen der „Angstpolitik“ Als vollkommen inhaltsleer bezeichnete FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer (Bild) die Ausssagen von ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck in der ORF-„Pressestunde“. „Einziges Fazit: Die KMU werden weiter im Stich gelassen.“ Die Angstmacherei zeige jetzt ihre Folgen: ein Minus von 7,2 Prozent beim BIP-Wachstum, 11,6 Prozent weniger Exporte und ein Einbruch von 5,8 Prozent beim privaten Konsum. Angekündigte Steuererleichterungen oder diverse Investitionsprämien würden bei weitem nicht reichen. ng der von ihr verursachten „Corona-Krise“ in Österreich knausere und en für den nächsten Umverteilungs-Tsunami, empört sich Herbert Kickl. Purer Dilettantismus Die Mehrwertsteuersenkung im Bereich Kultur begünstigt laut Medienberichten vor allem Großkonzerne wie Amazon (geschätzte Steuerersparnis 7,5 Millionen Euro) oder den Karten-Monopolisten Eventim (geschätzte Steuerersparnis 24 Millionen Euro). Auch die Mediaprint würde mit 5 Millionen profitieren. „Das ist Dilettantismus in Reinkultur“, kritisiert FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz (Bild) und passe genau ins Chaos-Management der Bundesregierung bei der Bekämpfung der Folgen der „Corona-Krise“. Foto: NFZ beim Wirten, bei einem Reisebüro oder beim Autohändler. „Die Dänen haben das kapiert und kopiert. Dort kriegt jeder, vom Kleinkind bis zum Greis, 1.380 Euro vom Staat“, betonte Kickl. Als dritten Punkt nannte der FPÖ-Klubobmann die Anhebung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe bis zum 1. Mai 2021, um zu verhindern, dass eine „so große Gruppe von Betroffenen in die Armut“ abdrifte. Und als vierte Maßnahme schlug Kickl eine Halbierung der Mehrwertsteuer bis Jahresende vor, was etwa Deutschland gemacht hat. Die Mehrwertsteuersenkung muss aber an die Konsumenten weitergegeben werden und würde an die zehn bis zwölf Milliarden Euro kosten. „Das hätte aber einen sofortigen positiven Effekt auf die heimische Wirtschaft – und nicht erst irgendwann 2021“, hob Kickl hervor. Denn das, was die Regierung an Behelfsmaßnahmen zur Belebung der Konjunktur anbiete, sei in Wahrheit nur die Fortsetzung der Verhöhnung von Arbeitnehmern und Unternehmern – die mit dem „Lockdown“ gestartet worden ist. Foto: POst AG Was tun Post-Manager? Nach dem Abzug des Bundesheers aus den Verteilzentren der Post warten immer noch 150.000 Pakete auf die Auslieferung. „Was machen die Post-Manager eigentlich hauptberuflich? Mit dem Plus bei Online-Bestellungen und dem damit verbundenen höheren Personalbedarf durch das Zusperren der Geschäfte zu Beginn der Coronakrise hätte man in der Vorstandsetage durchaus rechnen können. Alles, was danach passiert ist, war eine Bankrotterklärung des hochbezahlten Managements der Post, das in unseren Augen rücktrittsreif ist“, erklärte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz dazu. SPRUCH DER WOCHE „Es muss attraktiv sein, arbeiten zu gehen. Es gibt Bereiche, wo es sehr schwierig ist, Arbeitskräfte zu finden.“ Sebastian Kurz 16. Juni 2020 Foto: Parlamentsdirektion / Michael Buchner Foto: NFZ Ist der Bundeskanzler schon auf Kandidatensuche für eine neue Regierungsmannschaft? BILD DER WOCHE Der völlig unbefangene U-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Sobotka (ÖVP) nach der Erklärung, weshalb der U-Ausschuss nicht das Original-„Ibiza-Video“ ansehen wird dürfen.

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