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Ein Denkmal für Kurz‘ langjähriges Versagen

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Integrationsbericht zeigt nur „Baustellen“ auf, aber keine gelungenen Lösungen

6 Parlament Neue Freie

6 Parlament Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Norbert Nemeth Klubdirektor der FPÖ HOHES HAUS Die Erkenntnis von Unfähigen regiert zu werden ist bitter. Einmal mehr hat der schlechteste Minister der Zweiten Republik, „Chaos-Rudi“ Anschober, mit seinem permanenten Dilettantismus die Republik verunsichert. Diesmal ist es seine „Corona-Ampel“, die Juristen in ungläubiges Staunen und den Rest der Bevölkerung in beängstigende Desorientierung stürzt. Außer den Kabarettisten gibt es niemanden, der sich nicht mit Entsetzen abwendet. Unfähig zu regieren Mit seiner Ampel will „Chaos- Rudi“ erreichen, dass sich die Menschen an seine Anordnungen halten. Bei Gelb hat man dieses zu tun, bei Orange jenes und bei Rot stehen alle unter Hausarrest. Vergessen hat der Farbenlehrer, dass es für solche Anordnungen nicht genügt ein Lichtlein aufzudrehen, sondern es einer Rechtsgrundlage bedarf. Im konkreten Fall ein Gesetz, auf dessen Basis von den Behörden (etwa den Bezirkshauptmannschaften) im Bedarfsfall Verordnungen erlassen werden. Die Einbindung von Sachverständigen ist hierbei unumgänglich. Diesen Sachverständigen wird es auch nicht verboten sein, sich in einfacher Sprache auszudrücken: Grün ist hui, Rot ist pfui! Die derzeitig dürftige Rechtsgrundlage besteht aus den vor der Sommerpause beschlossenen „Covid-19-Gesetzen“ abzüglich der Teile vom VfGH kassierten Teile. Was „Chaos-Rudi“ seither getan hat, ist genauso schleierhaft, wie das Staatssekretariat für Kunst und Kultur im Vizekanzleramt während es in der schlimmsten Gesundheitskrise der Republik keines für Gesundheit gibt. Die Grünen haben somit eindringlich ihre Regierungsunfähigkeit bewiesen. UMWELTPOLITIK Grüne versagen im eigenen Bereich Seit Monaten wird in der Koalition über einen Plastikpfand diskutiert. „Um nun in den eigenen Reihen nicht unter die Räder zu kommen, präsentierte Ministerin Leonore Gewessler die Einführung einer Quote und Herstellerabgabe“, kritisierte FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch (Bild). Stattdessen wäre mehr Umweltschutz und Recycling gefragt, bei dem sogar das rot-grüne Wien versagt. Dort fällt doppelt so viel Restmüll pro Kopf an, wie in anderen Bundesländern. Foto: FPÖ COVID-19-GESETZE Einspruchswelle Die Novelle des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes hat eine wahre Flut an Stellungsnahmen ausgelöst. Insgesamt wurden auf der Parlamentswebsite mehr als 3.600 Stellungnahmen aus der Begutachtung veröffentlicht – rund 6.000 E-Mails müssen noch ausgewertet werden Österreich droht ein Fiasko am Arbeitsmarkt FPÖ wird Maßnahmenkatalog bei Sondersitzung einbringen Österreich steuert wegen des schwarz-grünen „Corona-Wahnsinns“ auf ein Fiasko am Arbeitsmarkt zu. Die FPÖ fordert ein „Schutzpaket für Österreichs Arbeitnehmer“. Foto: NFZ In dieser schwarz-grünen Regierung werde nur mehr über Ampel, Maskenpflicht und Reduktion der sozialen Kontakte diskutiert, aber das wirkliche Problem, die exorbitant hohe Arbeitslosigkeit werde von Kurz, Kogler & Co. brutal vernachlässigt, kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. Wirkungslose Maßnahmen „Die bisherigen Placebo-Maßnahmen, mit denen das schwarz-grüne ,Chaosbündnis‘ den Österreichern und unserer Wirtschaft Planbarkeit Belakowitsch: Wir brauchen ein Schutzpaket für den Arbeitsmarkt. und Sicherheit vermitteln wollte, sind wirkungslos verpufft“, erläuterte Belakowitsch. Daher werde „Wenn Kanzler Sebastian Kurz gegenüber den Medien ‚Neue Zürcher Zeitung‘ und ‚Handelsblatt‘ behauptet, dass er jahrelang im Integrationsbereich ‚gearbeitet‘ hätte, kann er wohl nur meinen, dass er für sein Versagen Geld bekommen hat. Von Arbeit für Österreich und seine Bürger kann man da ja wohl kaum sprechen“, erklärte der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz (Bild) zu den Aussagen des Kanzlers. Die ganze Schönrednerei nütze nichts, denn er war ja seit 2011 für Integration und 2015 als Aussenminister auch für das Einwanderungsfiasko mitverantwortlich, erinnerte Schnedlitz: „Wenn man in Wiens Schulhöfen und in so manchen Stadtvierteln kein Wort Deutsch mehr hört, kann man das Foto: NFZ die FPÖ bei der nächstwöchigen Sondersitzung ein „Schutzpaket für den Arbeitsmarkt“ einfordern: Diese beinhaltet eine sektorale und zeitlich begrenzte Schließung des Arbeitsmarktes für Ausländer, eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, einen „1.000-Euro-Österreich-Gutschein“ für Staatsbürger und eine Halbierung der Mehrwertsteuer für heimische Unternehmen. Denn zu Ende August waren in Österreich 422.910 Personen ohne Job, das sind um 92.219 Personen bzw. um 27,9 Prozent mehr als im August 2019. In Kurzarbeit sind aktuell nach Angaben des Arbeitsministeriums ebenfalls noch 452.499 Menschen. Die Arbeitslosigkeit lag nach nationaler Definition damit bei 9,0 Prozent und um 2,2 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Kurz redet eigenes Versagen schön dem ehemaligen Staatssekretär für Integration, Außenminister und heutigem Kanzler Kurz und seiner ÖVP verdanken.“ Diese Entwicklung zu beenden, wird kein leichtes Unterfangen sein, erklärte Schnedlitz. Denn solange Kurz und seine ÖVP einen Kurs der Sicherheit für unser Land den Bürgern nur vorgaukeln und hinter den Vorhängen des schwarzen Schaustellertums die ungezügelte Zuwanderung weiter unverfroren stattfindet, wird sich an der Überfremdung Österreichs nichts ändern – und es drohen „No-go-Areas“ wie in anderen EU-Ländern.

Nr. 37 Donnerstag, 10. September 2020 g Am Tag vor der Befragung von ÖVP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka im Untersuchungsausschuss platzte die Nachricht, das Ibiza-Video sei nun endlich ans Parlament übermittelt worden. Allerdings entpuppte sich das als nur die halbe Wahrheit. Parlament 7 Nächste ÖVP-Nebelgranate mit Ibiza-Video Gelieferte Videos und Transkripte erneut unvollständig – Ablenkung von Sobotka-Befragung Übermittelt wurden von der Oberstaatsanwaltschaft Wien Videoaufnahmen im Ausmaß von etwa 4:40 Stunden, also längst nicht das gesamte sichergestellte Material. Das mitgeschickte Transkript wies zwar wesentlich weniger Schwärzungen auf als die erste Version, „allerdings sind immer noch einzelne Passagen und die meisten Namen unkenntlich gemacht. Das verhindert es, alle Zusammenhänge zu verstehen. Außerdem wären sicherlich manche der Genannten wichtige Auskunftspersonen für den U-Ausschuss, werden aber durch die Schwärzungen geschützt“, beklagte FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker. Der freiheitliche Mandatar erblickte in der plötzlichen Lieferung just am Tag vor Sobotkas Befragung (die bei Redaktionsschluss noch bevorstand) ein Ablenkungsmanöver der ÖVP mit Hilfe ihrer Netzwerke in der Justiz. Konzentration auf Sobotka Er wolle sich nicht von der Befragung Sobotkas ablenken lassen, kündigte Hafenecker harte Fragen an den Ausschussvorsitzenden an, den er bereits in einer Pressekonferenz am Montag heftig attackiert hatte. Neben den bereits bekannten Verwicklungen des Ex-Innenministers in den Untersuchungsgegenstand vermutete der Freiheitliche, Sobotka könnte auch von einem 2015 stattgefundenen Versuch hoher ÖVP-Repräsentanten gewusst haben, belastendes Material gegen Mindestsicherung: Mehr Ausländer als Österreicher Hafenecker nahm in einer Pressekonferenz Sobotka ins Visier. den ehemalige FPÖ-Obmann Strache aus dem Umfeld der späteren Ibiza-Produzenten zu erwerben. In diesem Zusammenhang brachte Hafenecker auch eine Sachverhaltsdarstellung gegen den Leiter der „SOKO Tape“ im Innenminis- terium, Andreas Holzer, ein. Der unterließ nämlich damals nähere Ermittlungen gegen Strache wegen Drogenverdachts – möglicherweise, weil sich die ÖVP diese Information noch „aufheben“ wollte, vermutete der FPÖ-Aufklärer. Foto: NFZ Zwar ist die Zahl der Mindestsicherungsbezieher im vergangenen Jahr um 21.963 oder 7,6 Prozent auf 267.683 Personen zurückgegangen. Aber, so vermerkt die Statistik Austria, hat sich der hohe Anteil von ausländischen Beziehern, in erster Linie Asylanten und subsidiär Schutzberechtigte, verfestigt. Unangefochtener Spitzenreiter bei der Zahl der Mindestsicherungsbezieher bleibt das Rot-Grün regierte Wien. Die Bundeshauptstadt weist mit 7,1 Prozent den höchsten Anteil der Personen in Mindestsicherung, gemessen an der Bevölkerungszahl, auf. Insgesamt wohnten 64 Prozent der Mindestsicherungsbezieher im Jahresdurchschnitt 2019 in Wien. Auf die anderen Bundesländer entfielen Anteile zwischen einem Prozent (Burgenland) und acht Prozent (Steiermark). Dies schlägt sich auch in den Kosten nieder. Die Stadt Wien wendete 2019 insgesamt fast 607 Millionen Euro auf, gefolgt von Niederösterreich, allerdings nur mit einem Mehr Ausländer am Sozialamt. Zehntel der Wiener Ausgaben, nämlich 67 Millionen Euro. Die geringsten Kosten fielen im Burgenland mit 8,6 Millionen an. Was die Nationalität der Bezieher betrifft, so stellen die Österreicher mit knapp über 123.000 Personen oder 46 Prozent weiterhin die Minderheit. Bei den ausländischen Beziehern handelt es sich zu 80 Prozent um Asylberechtigte oder Schutzbedürftige. Die geringsten Anteile an österreichischen Staatsbürgern unter den Mindestsicherungsbeziehern weisen Vorarlberg (36,1 Prozent), Tirol (39,9 Prozent), Wien (45,4 Prozent) und Kärnten mit 46,1 Prozent auf. Foto: NFZ

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