10 Leserbriefe Neue Freie Zeitung TERMINE August 27 September 3 Donaustädter Sommergespräche Donaustädter Sommergespräche LESER AM WORT Völlig daneben In einer großspurigen Werbung der WKO wird Unternehmern erklärt welche großartige Hilfe man ist, Die Wirtschaftskammer Österreich, eine Unternehmervertretung mit fast 6.000 Mitarbeitern, bringt im Brustton der Überzeugung auf LinkedIn die Meldung: „Neue Regulatorien, neue Anforderungen - und viele Fragen in der Umsetzung? Genau hier unterstützt die Wirtschaftskammer ihre Mitgliedsbetriebe mit Beratung, Expertise und praxisnahen Services.“ Das ist das Selbstverständnis der Unternehmervertretung? Den Beschluss realitätsferner Gesetze zulassen und sie dann erklären? Sind die von allen guten Geistern verlassen? Gerd Kaufmann Wien Wahlpoker Während der Staat, derzeit von einer Regierungskoalition vertreten wird, die vom gebeutelten Souverän finanziert nur weiterwurstelt, schmiert die Wirtschaft unaufhaltsam ab, hinab bis zu den bodenständigen Mittelstandsbetrieben und der lebenswichtigen Landwirtschaft. Was gestern noch galt, wird heute über verpfuschte politische Kompromisse als unbedeutend eingestuft. Geht es überhaupt noch um Inhalte und Respekt im Umgang miteinander? Jetzt kommen vorerst auch noch Landtagswahlen daher. Ich bin schon gespannt, wie der Umkehrschwung im Kreisverkehr aussehen wird. Möglicherweise kommt aber doch eine vorgeschobene Nationalratswahl, um drohende Stimmenverluste zumindest bei den Landtagswahlen abzufedern. Die Wähler wollen nicht weiter als Schachfiguren im politischen Spiel hin und her geschoben werden. Der Druck im Wähler-Dampfkessel pfeift schon gehörig durchs Ventil. Überspitzt ausgedrückt: Viele stehen vor dem brennenden Haus, nur noch die Machtversessenen verharren drinnen und schauen verzweifelt heraus. Alois Neudorfer, Vöcklabruck ORF und Demokratie Da beschloss die vorhergehende Regierung aus ÖVP und Grünen mit SPÖ und Neos die „Haushaltsabgabe“. Sie begründeten dies damit, dass nur ein starker, unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Interesse der gesamten Gesellschaft liegen würde, um demokratiepolitisch verlässlich Informationen, Bildung und Kultur bereitstellen zu können. So gesehen alles nur heiße Luft, wenn man sich ansieht, wie die schwarz-rote Packelei um den Posten des Generaldirektors vollzogen wurde, und man sich nun die Besetzung von 13 Direktorenposten zu Gemüte führt. Und dass anhand von Spitzen-Gagen und Sonderpensionsprivilegien nun der Ruf nach einer Erhöhung der „Haushaltsabgabe“ immer lauter wird, zeigt nur klar und deutlich, dass der ORF seit Jahrzehnten parteipolitisch missbraucht wird, um gewisse Personen und Systemgünstlinge finanziell zu versorgen und abzusichern! Umso bemerkenswerter ist der Beschluss der derzeitigen Regierung, ein neues Schulfach „Demokratie und Medien“ in den Lehrplan aufzunehmen. Wer soll dies unterrichten? Gar Lehrkräfte, die nur mit einem roten oder schwarzen Parteibuch in ihr schulisches Amt kamen? Das bedeutet, dass dieses Schulfach nur in die Kategorie „Märchenstunde“ eingeordnet werden kann. Stefan Scharl, Klosterneuburg Realitätsferne Neos Es ist unfassbar, mit welcher Realitätsverweigerung Frau Meinl- Reisinger im Sommergespräch aufgetreten ist. Da lobt sie tatsächlich die Heeresreform und fordert im selben Atemzug, dass die Österreicher gefälligst bis 67 arbeiten sollen. Diese Regierung hat in den letzten Jahren absolut nichts Positives zusammengebracht. Aber Hauptsache, den Bürgern, die ohnehin schon das System mit ihren Steuern tragen, wird noch länger das Arbeiten aufgezwungen. Das ist reine Klientelpolitik an den Sorgen der echten Leistungsträger in diesem Land vorbei! Ernst Pitlik, Wien Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at Rund um die Uhr bestens informiert Journal um 8 Uhr Journal um 12 Uhr Journal um 17 Uhr Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen): Halbjahrespreis € 15,- Auslandsjahresbezug € 73,- BESTELLSCHEIN Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel: 01 512 35 35 - 29, Fax: 01 512 35 35 - 9 E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at Jahrespreis € 30,- Jahrespreis zum Seniorentarif € 20,- Jahrespreis für Studenten € 20,- Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Widerruf, der entweder per E-Mail oder Postweg erfolgen muss. Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, der Ihnen halbjährlich (bei Jahresabo jährlich) zugeschickt wird. Bankverbindung: IBAN: AT69 2011 1837 2445 6702 Bestellungen auch per E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at Journal um 18 Uhr Name: (Vor- und Zuname, bitte in Blockschrift ausfüllen) Mitglied in FPÖ-Landesgruppe*: Anschrift: (Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer, Türnummer) Datum: Geburtsdatum: Unterschrift: Bitte geben Sie uns für Rückfragen Ihre E-Mail oder Telefonnummer bekannt**: * Bitte nur ausfüllen, wenn Sie Mitglied einer FPÖ-Landesgruppe sind. Wir wollen damit mögliche Doppelzusendungen vermeiden. ** Wir erhalten von der Post in regelmäßigen Abständen Retoursendungen und wollen diese überprüfen. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.
Nr. 35 Donnerstag, 27. August 2026 g WIEN Der Wiener Polizei geht jetzt das Personal aus FPÖ fordert: Bürgermeister Ludwig darf Überstunden nicht streichen Wien 11 WIENER SPAZIERGÄNGE von Hannes Wolff Wien verliert Polizeipersonal, während Gewalt, Messerattacken und die Zahl der Einsätze steigen. Bürgermeister Ludwig darf bei der Sicherheit nicht weiter sparen. Also mehr Polizisten, bessere Bedingungen und eine klare Personaloffensive. Wien hat ein Sicherheitsdesaster. 2025 verlor die Exekutive durch Kündigungen, Pensionierungen, Versetzungen und Zuteilungen mehr als 900 Bedienstete. Unterm Strich bleibt ein Nettoabbau von rund 390 Polizisten. Gleichzeitig bewältigte die Wiener Polizei rund 1.300 Einsätze täglich. Der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp und sein Sicherheitssprecher Stefan Berger kritisierten, dass Wien seinen Personalbedarf nicht mehr aus eigener Kraft decken könne. Polizisten aus Niederösterreich, dem Burgenland und anderen Bundesländern nach Wien zu holen, könne jedenfalls keine Dauerlösung sein. Die FPÖ forderte daher eine Großstadtzulage von 1.500 Euro monatlich, mehr Ausbildungsplätze und einen echten Nettozuwachs bei den Einsatzkräften. Polizeibeamte flüchten aus Wien wegen des Versagens der Politik. Ludwig muss eingreifen Besonders scharf kritisiert Berger das neue Dienstzeitmodell: „Wenn Überstunden gestrichen werden, obwohl nicht genug Personal da ist, werden Streifen und Einsatzreserven wegfallen. Dann fehlt am Ende Polizeipräsenz.“ Nepp nahm SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig in die Pflicht: „Ludwig darf notwendige Überstunden nicht streichen lassen, solange die Sicherheit in Wien nicht gewährleistet ist.“ Die Stadt brauche mehr Polizei und einen klaren Kurswechsel: „Sicherheit darf nicht verwaltet, sie muss gewährleistet werden. Diesen Kurswechsel gibt es nur mit der FPÖ!“ Suspendierungsrekord an Schulen Wiens Schulen kämpfen mit Gewalt, Drohungen und Suspendierungen. Für FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss eine Folge der gescheiterten Migrations- und Integrationspolitik. Statt die Ursachen zu bekämpfen, setze die Bundesregierung auf eine verpflichtende „Suspendierungsbegleitung“ und stecke noch mehr Steuergeld in die Verwaltung der Probleme. Krauss fordert spürbare Konsequenzen. „Wer permanent Regeln missachtet, gewalttätig ist und Mitschüler gefährdet, muss mit harten Strafen rechnen.“ Foto: NFZ Kollege Herbert Pirker dürfte was Hellseherisches an sich haben, hat er sich doch vor einer Woche mit allen möglichen Instrumenten und Gegenständen befasst, die mit dem Wasser zu tun haben. Und schon nach wenigen Tagen hat uns unser lieber Herr BürgerInnenmeister die Frohbotschaft von einer Erhöhung des Wasserpreises zukommen lassen. Na da schau ich aber. Nix zu verschenken Dass das Wiener Wasser im Prinzip sehr gut ist, streitet niemand ab. Nicht aus jeder Pippn strömt zwar köstliches Wasser, aber da geht’s halt um die Ursprünge. Und jeder Wiener weiß, da is’s besser, da is’s weniger guad, da is’s Spitze. Und wie etwa beim Veltliner weiß der Kenner die Beisln zu unterscheiden, wo über Qualität nicht zu streiten ist. Und der Tag wird kommen, da sich manche Ausschank auf Basis ihrer Wasserqualität entsprechende Namen gibt. Zum guten Tröpferl, Einkehr zum Spitzenwasserl, Superschluck, Ganz wenig Cent fia d Zänt und ähnliches. Und Hotels werden klassifiziert werden, mit welcher Sorte H2O die Bett- und die Tischwäsch gepflegt wird. Auch ich werde die Ziele meiner Spaziergänge danach klassifizieren. Wie hat der Niki Lauda immer g’sagt: „Ich hab ja nix zu verschenken.“
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Gerd Kaufmann Wien Wahlpoker Während der Staat, derzeit von einer Regierungskoalition vertreten wird, die vom gebeutelten Souverän finanziert nur weiterwurstelt, schmiert die Wirtschaft unaufhaltsam ab, hinab bis zu den bodenständigen Mittelstandsbetrieben und der lebenswichtigen Landwirtschaft. Was gestern noch galt, wird heute über verpfuschte politische Kompromisse als unbedeutend eingestuft. Geht es überhaupt noch um Inhalte und Respekt im Umgang miteinander? Jetzt kommen vorerst auch noch Landtagswahlen daher. Ich bin schon gespannt, wie der Umkehrschwung im Kreisverkehr aussehen wird. Möglicherweise kommt aber doch eine vorgeschobene Nationalratswahl, um drohende Stimmenverluste zumindest bei den Landtagswahlen abzufedern. Die Wähler wollen nicht weiter als Schachfiguren im politischen Spiel hin und her geschoben werden. Der Druck im Wähler-Dampfkessel pfeift schon gehörig durchs Ventil. Überspitzt ausgedrückt: Viele stehen vor dem brennenden Haus, nur noch die Machtversessenen verharren drinnen und schauen verzweifelt heraus. Alois Neudorfer, Vöcklabruck ORF und Demokratie Da beschloss die vorhergehende Regierung aus ÖVP und Grünen mit SPÖ und Neos die „Haushaltsabgabe“. Sie begründeten dies damit, dass nur ein starker, unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Interesse der gesamten Gesellschaft liegen würde, um demokratiepolitisch verlässlich Informationen, Bildung und Kultur bereitstellen zu können. So gesehen alles nur heiße Luft, wenn man sich ansieht, wie die schwarz-rote Packelei um den Posten des Generaldirektors vollzogen wurde, und man sich nun die Besetzung von 13 Direktorenposten zu Gemüte führt. Und dass anhand von Spitzen-Gagen und Sonderpensionsprivilegien nun der Ruf nach einer Erhöhung der „Haushaltsabgabe“ immer lauter wird, zeigt nur klar und deutlich, dass der ORF seit Jahrzehnten parteipolitisch missbraucht wird, um gewisse Personen und Systemgünstlinge finanziell zu versorgen und abzusichern! Umso bemerkenswerter ist der Beschluss der derzeitigen Regierung, ein neues Schulfach „Demokratie und Medien“ in den Lehrplan aufzunehmen. Wer soll dies unterrichten? Gar Lehrkräfte, die nur mit einem roten oder schwarzen Parteibuch in ihr schulisches Amt kamen? Das bedeutet, dass dieses Schulfach nur in die Kategorie „Märchenstunde“ eingeordnet werden kann. Stefan Scharl, Klosterneuburg Realitätsferne Neos Es ist unfassbar, mit welcher Realitätsverweigerung Frau Meinl- Reisinger im Sommergespräch aufgetreten ist. Da lobt sie tatsächlich die Heeresreform und fordert im selben Atemzug, dass die Österreicher gefälligst bis 67 arbeiten sollen. Diese Regierung hat in den letzten Jahren absolut nichts Positives zusammengebracht. Aber Hauptsache, den Bürgern, die ohnehin schon das System mit ihren Steuern tragen, wird noch länger das Arbeiten aufgezwungen. Das ist reine Klientelpolitik an den Sorgen der echten Leistungsträger in diesem Land vorbei! Ernst Pitlik, Wien Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at Rund um die Uhr bestens informiert Journal um 8 Uhr Journal um 12 Uhr Journal um 17 Uhr Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen): Halbjahrespreis € 15,- Auslandsjahresbezug € 73,- BESTELLSCHEIN Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel: 01 512 35 35 - 29, Fax: 01 512 35 35 - 9 E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at Jahrespreis € 30,- Jahrespreis zum Seniorentarif € 20,- Jahrespreis für Studenten € 20,- Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Widerruf, der entweder per E-Mail oder Postweg erfolgen muss. Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, der Ihnen halbjährlich (bei Jahresabo jährlich) zugeschickt wird. Bankverbindung: IBAN: AT69 2011 1837 2445 6702 Bestellungen auch per E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at Journal um 18 Uhr Name: (Vor- und Zuname, bitte in Blockschrift ausfüllen) Mitglied in FPÖ-Landesgruppe*: Anschrift: (Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer, Türnummer) Datum: Geburtsdatum: Unterschrift: Bitte geben Sie uns für Rückfragen Ihre E-Mail oder Telefonnummer bekannt**: * Bitte nur ausfüllen, wenn Sie Mitglied einer FPÖ-Landesgruppe sind. Wir wollen damit mögliche Doppelzusendungen vermeiden. ** Wir erhalten von der Post in regelmäßigen Abständen Retoursendungen und wollen diese überprüfen. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.
Nr. 35 Donnerstag, 27. August 2026 g WIEN Der Wiener Polizei geht jetzt das Personal aus FPÖ fordert: Bürgermeister Ludwig darf Überstunden nicht streichen Wien 11 WIENER SPAZIERGÄNGE von Hannes Wolff Wien verliert Polizeipersonal, während Gewalt, Messerattacken und die Zahl der Einsätze steigen. Bürgermeister Ludwig darf bei der Sicherheit nicht weiter sparen. Also mehr Polizisten, bessere Bedingungen und eine klare Personaloffensive. Wien hat ein Sicherheitsdesaster. 2025 verlor die Exekutive durch Kündigungen, Pensionierungen, Versetzungen und Zuteilungen mehr als 900 Bedienstete. Unterm Strich bleibt ein Nettoabbau von rund 390 Polizisten. Gleichzeitig bewältigte die Wiener Polizei rund 1.300 Einsätze täglich. Der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp und sein Sicherheitssprecher Stefan Berger kritisierten, dass Wien seinen Personalbedarf nicht mehr aus eigener Kraft decken könne. Polizisten aus Niederösterreich, dem Burgenland und anderen Bundesländern nach Wien zu holen, könne jedenfalls keine Dauerlösung sein. Die FPÖ forderte daher eine Großstadtzulage von 1.500 Euro monatlich, mehr Ausbildungsplätze und einen echten Nettozuwachs bei den Einsatzkräften. Polizeibeamte flüchten aus Wien wegen des Versagens der Politik. Ludwig muss eingreifen Besonders scharf kritisiert Berger das neue Dienstzeitmodell: „Wenn Überstunden gestrichen werden, obwohl nicht genug Personal da ist, werden Streifen und Einsatzreserven wegfallen. Dann fehlt am Ende Polizeipräsenz.“ Nepp nahm SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig in die Pflicht: „Ludwig darf notwendige Überstunden nicht streichen lassen, solange die Sicherheit in Wien nicht gewährleistet ist.“ Die Stadt brauche mehr Polizei und einen klaren Kurswechsel: „Sicherheit darf nicht verwaltet, sie muss gewährleistet werden. Diesen Kurswechsel gibt es nur mit der FPÖ!“ Suspendierungsrekord an Schulen Wiens Schulen kämpfen mit Gewalt, Drohungen und Suspendierungen. Für FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss eine Folge der gescheiterten Migrations- und Integrationspolitik. Statt die Ursachen zu bekämpfen, setze die Bundesregierung auf eine verpflichtende „Suspendierungsbegleitung“ und stecke noch mehr Steuergeld in die Verwaltung der Probleme. Krauss fordert spürbare Konsequenzen. „Wer permanent Regeln missachtet, gewalttätig ist und Mitschüler gefährdet, muss mit harten Strafen rechnen.“ Foto: NFZ Kollege Herbert Pirker dürfte was Hellseherisches an sich haben, hat er sich doch vor einer Woche mit allen möglichen Instrumenten und Gegenständen befasst, die mit dem Wasser zu tun haben. Und schon nach wenigen Tagen hat uns unser lieber Herr BürgerInnenmeister die Frohbotschaft von einer Erhöhung des Wasserpreises zukommen lassen. Na da schau ich aber. Nix zu verschenken Dass das Wiener Wasser im Prinzip sehr gut ist, streitet niemand ab. Nicht aus jeder Pippn strömt zwar köstliches Wasser, aber da geht’s halt um die Ursprünge. Und jeder Wiener weiß, da is’s besser, da is’s weniger guad, da is’s Spitze. Und wie etwa beim Veltliner weiß der Kenner die Beisln zu unterscheiden, wo über Qualität nicht zu streiten ist. Und der Tag wird kommen, da sich manche Ausschank auf Basis ihrer Wasserqualität entsprechende Namen gibt. Zum guten Tröpferl, Einkehr zum Spitzenwasserl, Superschluck, Ganz wenig Cent fia d Zänt und ähnliches. Und Hotels werden klassifiziert werden, mit welcher Sorte H2O die Bett- und die Tischwäsch gepflegt wird. Auch ich werde die Ziele meiner Spaziergänge danach klassifizieren. Wie hat der Niki Lauda immer g’sagt: „Ich hab ja nix zu verschenken.“
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