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Die FPÖ mobilisiert gegen Sozialabbau

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Freiheitliche erwirken Sondersitzung gegen die Abschaffung der „Hacklerregelung“

6 Parlament Neue Freie

6 Parlament Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Norbert Nemeth Klubdirektor der FPÖ HOHES HAUS Der 26. Oktober ist Jahr für Jahr ein Tag, an dem sich tausende Besucher im Hohen Haus die Klinke in die Hand geben. Dieses Jahr war auch der „Tag der offenen Tür“ Corona-bedingt nur im Internet zu erleben. Der persönliche Austausch mit den Abgeordneten muss daher bis zum 26. Oktober 2021 warten. Der Bundespräsident hat in seiner Ansprache gemeint, dass uns die Corona-Pandemie auf die Nerven gehe. Das ist nicht falsch, jedoch zu kurz gegriffen. Trauriger Nationalfeiertag Auf die Nerven geht sie denen, die im geschützten Bereich die Einschränkungen unserer bürgerlichen Freiheiten über sich ergehen lassen. Für jene im nicht geschützten Bereich, also in der Privatwirtschaft, geht es aber um weit mehr, nämlich um die wirtschaftliche Existenz. Wirte, Tourismusbetriebe und unzählige Produzenten und Zulieferer wären froh, würde ihnen Corona bloß „auf die Nerven“ gehen. Tatsächlich nerven tun hingegen andere: Diesmal die Störaktion durch Mitglieder der sogenannten „Identitären“, die auf dem Dach der Hofburg ein Plakat hissten: „Keinen Imam beim Heer!“ Das ist skurril, wurde der Imam doch dieser Tage suspendiert. Von einer ÖVP-Ministerin, die sich bei den Identitären für die Gratiswerbung bedanken kann. All diese Beispiele zum Nationalfeiertag zeigen, dass die wahren Probleme ohne Zutun der FPÖ nicht angesprochen werden. Wir werden daher im Parlament verstärkt Initiative zeigen, um überall dort, wo unsere Landsleute der Schuh drückt, Abhilfe zu schaffen. Foto: reporter.co.at SOZIALPOLITIK Einheitliche Mindestsicherung Die FPÖ kritisiert seit Monaten, dass das unter der türkis-blauen Regierung beschlossene Sozialhilfe-Grundsatzgesetz des Bundes noch nicht von allen Bundesländern umgesetzt wurde. „Schließlich hat der Verfassungsgerichtshof nur einzelne Teile des Gesetzes aufgehoben“, erklärte FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. In einem Entschließungsantrag fordert die FPÖ Sozialminister Rudolf Anschober daher erneut auf, die Umsetzung zu erwirken. Foto: NFZ BILDUNGSPOLITIK Ethik-Unterricht Die Schaffung gesetzlicher Grundlagen, um den alternativen Pflichtgegenstand Ethik für Schüler ab der 9. Schulstufe, die vom Religionsunterricht abgemeldet sind, in das Regelschulwesen zu übernehmen, wurde im Unterrichtsausschuss von ÖVP, Grünen und FPÖ beschlossen. Koalition verteilt Almosen beim Arbeitslosengeld FPÖ fordert Erhöhung des Arbeitslosengeldes, statt Einmalzahlung FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch forderte statt dem geplanten Einmalzuschuss eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent der Nettoersatzrate. Mit der vom grünen Vizekanzler Werner Kogler letzte Woche im ORF-Report mit wirren Worten angekündigten Einmalzahlung beim Arbeitslosengeld führe die schwarz-grüne Regierung ihre unerträgliche Almosenpolitik fort, kritisierte die freiheitliche Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. Belakowitsch: Arbeitslose brauchen echte Hilfe, keine Almosen! Verhöhnung der Arbeitslosen Die Regierung verhöhne mit den zeitlich begrenzten Minimalzuwendungen die arbeitslosen Menschen in Österreich, betonte Belakowitsch. Effektiv sei Schwarz-Grün nur beim Kampf gegen die Grundund Freiheitsrechte und bei der Selbstinszenierung, die aber immer öfter nach hinten losgehe. Eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes sei die einzige Möglichkeit, die in der Corona-Krise geschaffenen Arbeitslosen vor der Armutsfalle zu bewahren, erklärte Belakowitsch. Asylanten finden kaum Arbeitsplätze Laut der jüngtsen Analyse von „Synthesis Forschung“ weisen Asylanten eine deutlich geringere Arbeitsmarktbeteiligung als Einwanderer aus Drittstaaten sowie EU-Bürger in Österreich auf. So arbeiten unter Asylanten aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien, die 2016 nach Österreich kamen, nur 30 Prozent der Männer und gar nur elf Prozent der Frauen. Bei 2015 eingewanderten sind es im Durchschnitt 37 Prozent, wobei die geringe Beschäftigungsrate von Frauen (13 Prozent) und die der Tschetschenen heraussticht. Nachdenklich müsste die Einwanderungsbefürworter die Beschäftigungsquote von Asylanten stimmen, die bereits seit mehr als zehn Jahren in Österreich sind. Nicht einmal zwei Drittel (64 Prozent) haben derzeit einen Arbeitsplatz ergattert. Bei denjenigen, die schon 20 Jahre in Österreich Schutz genießen, sind 72 Prozent in Beschäftigung. Auffallend ist in der Studie, dass vor allem Tschetschenen die „Nachzügler“ in der Integration in den Arbeitsmarkt sind. Nicht einmal die Hälfte (44 Prozent) der seit 2007 eingewanderten hat einen Arbeitsplatz gefunden. Bei den seit 2015 als schutzwürdig befundenen Tschetschenen sind 15 Prozent in Arbeit, bei den 2016 gekommenen gerade einmal fünf Prozent. Foto: NFZ

Nr. 44/45 Freitag, 30. Oktober 2020 g Keine Partei hat im Wahlkampfjahr 2017 so viel Geld an Spenden lukriert wie die ÖVP. Die Geldgeber behaupten, aus Begeisterung für den aufstrebenden Sebastian Kurz gezahlt zu haben. Dennoch zogen die meisten auch Vorteile aus ihrem Engagement. Parlament 7 Das System der schwarzen Spenden Wer sich gegenüber der ÖVP erkenntlich zeigt, darf sich bevorzugte Behandlung erwarten Foto: FPÖ Spenden an ÖVP fördern gute Beziehungen, auch bei René Benko. www.fpoe-parlamentsklub.at Klubobmann Herbert Kickl: Bundesregierung gefährdet Österreich! Die schwarz-grüne Bundesregierung schürt mit kuriosen Ampelschaltungen, unerträglichem Maskenzwang und willkürlichen Freiheitseinschränkungen die Corona-Panik, statt Massenarbeitslosigkeit und Pleitewelle wirksam zu bekämpfen. Wir wollen: Jetzt unterzeichnen! Österreich-Tausender zur Ankurbelung der Wirtschaft Regionalitätsoffensive als Hilfe für lokale Produzenten und den Handel Höheres Arbeitslosengeld und Österreicher zuerst am Arbeitsmarkt Preismonitoring und Teuerungsstopp in Corona-Zeiten Nein zu Überwachungsstaat, Masken- und Ampeltheater Volle Entschädigung der vom Lockdown betroffenen Betriebe Volle medizinische Versorgung für alle Bürger unabhängig von Corona Bessere finanzielle Förderung für die Schaffung von Lehrplätzen Keine staatliche Schnüffelei in privaten Wohnungen und Vereinslokalen Doppelte Familienbeihilfe, wenn Schulen und Kindergärten geschlossen sind NFZ-Service: Rat für Behinderte Franz R. Dallinger „Wir schaffen das – weiterhin!“ Die letzten Monate waren alles andere als einfach für unsere Mitglieder, aber durch ihre Disziplin haben wir die Sprechstunden gemeinsam bis heute gut gemeistert. Wir konnten unsere Termine trotz der Pandemie regelmäßig abhalten und auch viele neue Mitglieder gewinnen. Wir werden auch weiterhin alles Erdenkliche gemeinsam mit unseren Mitgliedern unternehmen, um das Covid-19-Problem in Grenzen zu halten. Auch konnten wir als Behindertenverein dank unserer vielen juristischen Mitglieder in dieser schweren Krise weiterhelfen und sie bei den zuständigen Behörden vertreten lassen. Es erreichen uns ständig Anrufe, nicht nur aus Wien, sondern auch aus den Bundesländern, wobei wir uns aus verständlichen Gründen ausschließlich auf Wien, Niederösterreich und das Burgenland beschränken müssen. Alle Anrufe aus den westlichen Bundesländern verweisen wir nach telefonischer Beratung an deren zuständi- ge Organisationen und Behörden weiter. Wenn Sie Auskünfte über Invaliditätspension, Pflegegeld, Behindertenausweis, Freizeitfahrtendienst, Behindertenparkplatz, AMS-Bestätigungen, Behindertenwohnungen und 24-Stunden-Pflege benötigen, kommen Sie jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16.00 bis 19.00 Uhr vorbei, wobei unsere Anwälte nach Voranmeldung für kostenlose Beratungen zu Ihrer Verfügung stehen. Bitte den Mund-Nasenschutz nicht zu vergessen. Ihr Franz R. Dallinger Behindertenverein Landstraße Erdbergstraße 148/G 1030 Wien 0664/30-15-305 Spendenkonto: IBAN:AT901200 0006 0502 4801 BIC: BKAUATWW Foto: NFZ

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