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Der Widerstand wird größer und lauter!

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Herbert Kickl kündigt für 11. Dezember die nächste Großkundgebung in Wien an

8 Außenpolitik Neue

8 Außenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Harald Vilimsky „Klimarettung“ treibt den Weizenpreis hoch Seit zehn Wochen geht der Weizenpreis an den Leitbörsen von Paris und Chicago steil in die Höhe. Er hat zuletzt die Marke von 300 Euro je Tonne durchbrochen. Und das ist weit weniger dem Klimawandel geschuldet als der „Klimarettung“. So gab es in den USA, Kanada und Russland zwar Ernteausfälle wegen Trockenheit sowie in der chinesischen Getreideanbauregion Henan wegen einer Überschwemmung. Ausschlaggebend für den Preissprung bei Getreide aber ist die Verfünffachung des Gaspreises. Denn etwa 70 Prozent der weltweit eingesetzten Düngemittel fußen auf der Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren mithilfe von Luftstickstoff und Erdgas. Da die Produktionskosten der Stickstoffdünger aber zu 80 Prozent vom Gaspreis bestimmt werden, wird die Rentabilitäts-Schwelle beim Steigen des Rohstoffpreises rasch unterschritten. Die US-Firma CF Industries hat FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT EU-Skandal: Kontrolle für die Kontrolleure! Der EU-Rechnungshof wäre ja eigentlich dazu da, die Brüsseler Verwaltung zu kontrollieren und die Verschwendung von EU-Mitteln aufzudecken. Aber jetzt steckt das Organ anscheinend selbst mitten in einer Affäre, die sich gewaschen hat. Im Mittelpunkt steht der oberste Rechnungsprüfer der Union, der Deutsche Klaus-Heiner Lehne. Er soll – gemeinsam mit drei anderen Rechnungshofkollegen – monatlich 3.500 Euro an Wohnbeihilfe kassiert haben. Das alles für eine Art „Briefkastenwohnung“ in Foto: EU Luxemburg (dem Sitz des Rechnungshofs), in der er sich aber angeblich so gut wie nie aufhält. Ach ja: Lehne streicht mit steuergünstigen 24.000 Euro monatlich ein mehr als stattliches Salär ein, von dem man annehmen könnte, dass das ausreicht, um sich eine Wohnung zu leisten. Zum Drüberstreuen ist noch von üppigen Essensrechnungen und privater Dienstwagennutzung die Rede. Aufgedeckt hat das jetzt die französische Zeitung „Libération“, die von „systemischen“ unsauberen Praktiken spricht, die sie auch in der EU-Kommission und dem Europäischen Gerichtshof ortet. „Libération“ spricht dabei von angeblichen Seilschaften in einem EVP-Netzwerk. Lehne selbst soll für die CDU weiterhin politisch tätig sein, obwohl das Mitgliedern des Rechnungshofs nicht gestattet ist. Man darf gespannt sein, wie die Angelegenheit weitergeht. Bis dahin gilt: Kontrolliert die Kontrolleure. im September zwei große Anlagen in England geschlossen, Anfang Oktober folgten BASF, SKW Piesteritz, Borealis, OPZ, Fertiliberia und andere europäische Düngerproduzenten. Und zu guter Letzt hat China, der größte Exporteur von Stickstoffdünger auf Harnstoff-Basis, einen Exportstopp für Stickstoffund Phosphatdünger bis Juni 2022 verhängt. Und so treibt der Erdgaspreis den Weizenpreis hoch – und der Brotpreis wird bald folgen. Weniger Dünger, weniger Weizen. Foto: EU „Grüner Strom“ wir Wetter diesen über Erstmals warnt ein deutscher Energieversorger vor Die deutschen Stromanbieter werden den Stecker ziehen und ganze Städte festhält, warnte jetzt der Eon-Chef. Denn Wind- und Solarstrom fließt nicht, Im „Handelsblatt“ warnte der Chef des größten deutschen Energieversorgers vor „Stromabschaltungen ganzer Städte“ als Folge der Energiewende unter dem Deckmantel der „Rettung des Weltklimas“ in Deutschland. Und er enttäuschte die Aussicht auf „billigen grünen Strom“: Je mehr „grüner Strom“ im Netz, desto höher der Preis. Jetzt, wo die Ära Merkel zu Ende geht und die neue Dreierkoalition die Fehler der CDU-Chefin mit unvermindertem – wenn nicht gar erhöhtem – Tempo fortsetzen will, wagen sich die ersten Kritiker an die Öffentlichkeit. „Das Stromnetz ist an der Leistungsgrenze, es kann den Zuwachs bei den erneuerbaren Energien nicht mehr verkraften“, warnte Eon-Chef Leonhard Birnbaum. Zu erwarten seien deshalb dauerhaft hohe Preise, vorsorgliche Stromabschaltung ganzer Städte sowie eine steigende „Blackout“-Gefahr durch Cyberangriffe auf die immer komplexeren Netzregulierungssysteme. „Flatterstrom“ und „Blackout“ „Es gibt praktisch keine Reserven mehr im Netz“, sagte Birnbaum. Der Grund dafür liege in der stümperhaften Planung der Energiewende. In den vergangenen zehn Jahren habe das Netz den Zuwachs an „Flatterstrom“ aus Solar- und Windkraftanlagen noch verkraften können. „Aber jetzt sind wir einfach an der Leistungsgrenze“, sagt er. Und statt der politisch erwarteten sinkenden Stromnachfrage wachse diese aus der Industrie, durch Batterie- oder Chipfabriken und Rechenzentren, also letztlich Folgen der Energie- und Verkehrswendepolitik, weiter an. Der Eon-Chef sieht wegen der Engpässe zwar keine Gefahr für Blackouts, also unangekündigte, Hält Deutschland am Ausstieg aus Atom fehlen die Kraftwerke zur Aufrechterhalt

Nr. 48 Donnerstag, 2. Dezember 2021 g d teuer – falls das haupt fließen lässt den Folgen „klimafreundlicher“ Stromerzeugung ins „Blackout“ schicken müssen, wenn die Politik an der Energiewende wenn er gebraucht wird, sondern nur, wenn das Wetter es zulässt. flächendeckende Stromausfälle, aber für partielle: „Bevor die Lichter überall ausgehen, schalten wir sie nur in einer Stadt aus.“ „Grüner Strom“ wird teuer Birnbaum kritisiert die Energiewende nicht offen, was auch für einen Vorstand eines großen Konzerns nicht ratsam ist, sondern er zeigt der Politik die Folgen ihrer Entscheidung auf: „Die Frage ist nur, zu welchem Preis. Es ist existenziell für die deutsche Wirtschaft, dass Energie auch künftig noch zu wettbewerbsfähigen Preisen ver- - und Kohlestrom bis 2030 fest, dann ung der Grundlast im Stromnetz. Foto: RWE fügbar ist. Wir dürfen die Industrie nicht mit hohen Energiepreisen aus dem Land jagen.“ In den letzten Wochen ist jahreszeitlich bedingt die Stromproduktion der „Erneuerbaren“ drastisch gesunken. Gerade etwas mehr als ein Viertel des benötigten Stroms kam aus den „Klimakraftwerken“, fast drei Viertel aus den geächteten Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken. „Selbst wenn in unserem Land dreimal mehr Windkraft installiert wäre, wüsste ich nicht, wie wir in solchen Wochen ohne Kohle, Kernenergie und Erdgas auskommen würden“, warnte der Eon-Chef. Es nütze nichts, wenn die durchschnittliche Jahresleistung der Erneuerbaren toll sei, der Strom müsse an jedem einzelnen Tag vorhanden und zu jeder Stunde abrufbar sein. Und das ist bei Wind- und Solarstrom nicht der Fall. Die erste Septemberhälfte hat es drastisch gezeigt: An nur drei Tagen wurden gerade einmal mehr als 20 Prozent der möglichen Stromproduktion erreicht. Eine Warnung an Österreich formulierte Birnbaum gleich mit, bezüglich des Preises des „klimafreundlichen Stroms“: „Höhere Volatilität heißt höheres Risiko und das heißt: höhere Preise. Und je mehr Erneuerbare wir bauen, desto mehr wird das der Fall sein.“ KURZ UND BÜNDIG Außenpolitik 9 Brüsseler Medienlenkung Mit knapp 1,8 Millionen Euro will die EU-Kommission den von 16 Nachrichtenagenturen geplanten Aufbau eines gemeinsamen Newsrooms in Brüssel unterstützen, kündigte Binnenmarktkommissar Thierry Breton an. Der Newsroom werde es „Journalisten ermöglichen, gemeinsam über EU-Angelegenheiten zu berichten und den Geist der Zusammenarbeit in der Heimat zu fördern“. Nach Kommissionsangaben sollen mit dem Geld unter anderem Weiterbildungsangebote für Journalisten und eine neue mehrsprachige Website mit ausgewählten Texten der Nachrichtenagenturen zu EU-Themen finanziert werden. Früher holte man sich dafür eine Werbeagentur. Impfung erhöht Infarktrisiko Foto: EU Steven R. Gundry, Kardiologe am „International Heart and Lung Institute“ in Palm Springs Kalifornien, schlug in einem Bericht in der Zeitschrift „Ciruclation“ Alarm zu den Nebenwirkungen der Corona-Impfung. Bei insgesamt 566 Patienten im Alter von 28 bis 97 Jahren, bei denen Gundry seit acht Jahren das Herzinfarktrisiko mittels „PULS-Test“ ermittelt, hat sich das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, verdoppelt: Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Infarkt zu erleiden, ist von 11 Prozent vor der Impfung auf 25 Prozent nach der Impfung gestiegen. Briten-Premier blamiert die Eurokraten-Elite Nachdem vergangene Woche 27 illegale Einwanderer beim Versuch, den Ärmelkanal in einem Schlauchboot zu überqueren, ertrunken sind, schlug die EU-Diplomatie beinhart zu: Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin lud Regierungsvertreter aus Deutschland, Belgien und Holland zu sich, um wieder einmal den „Kampf gegen das Schleuserwesen“ in der Europäischen Union zu forcieren. Nicht eingeladen war die de facto zweite betroffen Partei in Sachen „Ärmelkanal-Route“, die britische Amtskollegin Priti Patel. Ein gezielter Affront gegen die EU-Aussteiger in London. Briten-Premier Boris Johnson zeigte in einem offenen Brief an Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den wunden Punkt der EU auf: Einen detaillierten „Fünf- Punkte-Plan“, darunter gemeinsame oder gegenseitige Patrouillen im Ärmelkanal, die Nutzung von Radar und Bodensensoren sowie Verhandlungen über die Rücknahme von Foto: twiter.com/ BorisJohnson Migranten durch Frankreich. Zusätzlich rief Johnson den Eurokraten ihre eigenen „diplomatischen Erfolge“ in Erinnerung: „Die EU hat Rückführungsvereinbarungen mit vielen Ländern, darunter Weißrussland und die Russische Föderation; ich hoffe, eine solche Vereinbarung kann auch mit dem Vereinigten Königreich schnell geschlossen werden.“ Weshalb hat Brüssel dieses Abkommen mit Minsk bei der aktuellen „Flüchtlingswelle“ von Weißrussland nach Polen nicht eingemahnt? Johnson blamiert Brüssel. Foto:: NFZ

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