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Das „türkise System“ bleibt weiter bestehen!

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Kurz-Nachfolger erweist sich als ferngesteuertes Megafon seines Vorgängers

2 Innenpolitik Neue

2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Nach dem Vorwurf der Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss legte die Korruptionsstaatsanwaltschaft letzte Woche mit einer 104-seitigen Hausdurchsuchungsanordnung nach: Verdacht auf Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit und Inseratenkorruption. Der Macht-Virus „Was soll noch alles passieren, bis die ‚neue ÖVP‘ wieder zur Besinnung kommt und ethische Grundsätze vor Machtgeilheit stellt?“, hatte Werner Kogler 2017 die Aufkündigung der schwarz-blauen Koalition gefordert. Er hat diese moralische Latte jetzt selbst ungespitzt in den Boden gerammt. Ist Machtgeilheit der neue ethische Grundsatz der Grünen? Fanden die Grünen Gefallen am „türkisen System“, in dem der Chefberater des Kanzlers mehr verdient als sein Chef? Die Übernahme des brachialen türkisen Postenschachers im ehemaligen Infrastrukturministerium oder der „Message Control“ in Sachen Corona und Klima lassen darauf schließen. Nicht umsonst hat Kogler in fast jeden Satz das Wörtchen „Stabilität“ hineingequetscht, um den Eindruck zu vermitteln, dass die türkis-grüne Problembär-Lösung untadelig sei. Bis es sogar der Bundespräsident glaubte und den für das Kanzleramt nicht mehr als geeignet Befundenen in den Klubobmannsessel hievte. Kanzler getauscht, Krise gelöst? Mitnichten. Die türkise „Prätorianergarde“, die den Machtwechsel in ÖVP und Kanzleramt geplant und organisiert hat, steht und arbeitet weiterhin im Sold der Türkisen. Im türkis-grünen Corona-Jargon gesprochen: Das Virus ist noch lange nicht besiegt. Getrieben von Machtgier und FPÖ forderte in der Sondersitzung einen echten politischen Neuanfang und Weder Vertrauen, noch Stabilität oder gar Sauberkeit habe die türkis-grüne Inszenierung zum Vorwurf der systematischen Korruption und Manipulation durch das „türkise System“ gebracht. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl rechnete in der Sondersitzung mit der fortgesetzten Wählertäuschung der Koalitionsparteien ab. Der Antritt der recycelten türkis-grünen Koalition mit dem neuen Bundeskanzler Alexander Schallenberg geriet zum veritablen Desaster. „Die Vorwürfe gegen ÖVP-Bundeskanzler Kurz kann man in drei Worten zusammenfassen: Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit – also schwere Korruptionsverbrechen. Die öffentliche Meinung und die österreichische Bevölkerung, von der viele Kurz vertraut haben, sind unter kriminellem Missbrauch von Steuergeldern manipuliert und getäuscht worden – und das zu einer Zeit, als sich Sebastian Kurz und seine Karrieristen-Truppe als Saubermänner inszeniert haben“, zeigte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl die Heuchelei des „türkisen Systems“ dank grüner Unterstützung auf. Staatskrise setzt sich fort Denn im Gegensatz zu Türkis, Grün und dem Bundespräsidenten sieht Kickl die Staatskrise nicht als beendet. Es handle sich um ein rein kosmetisches Manöver, um eine Beruhigungspille für die aufgebrachte Bevölkerung. „Den Grünen geht es nur um den Erhalt ihrer Regierungssitze, nicht um Sauberkeit. Mit Koglers Einschränkung SPITZE FEDER auf Kurz hat er den Türkisen den Fluchtweg aufgemacht und den Taschenspielertrick mit der Postenrochade des Herrn Kurz erst möglich gemacht.“ Damit hätten Kogler & Co. die Fortsetzung eines Systems ermöglicht, das all jene, denen es um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gehe, zu beenden versuchen: „Dass Kogler sich bei Kurz bedankte, war nichts anderes als ein Akt der Unterwürfigkeit.“ – Der blieb allerdings unbedankt, denn Kurz schwänzte die von ihm verursachten Sondersitzung. Türkiser Platzhalter als Kanzler Beim neuen Kanzler Schallenberg gebe es mehr Überschneidungen als Trennlinien zum „türkisen System“, er sei geradezu dessen perfekter Repräsentant, betonte Kickl. Er erinnerte daran, dass Schallenberg jahrelang Seite an Seite mit dem türkisen „Chatsetter“ Thomas Schmid Pressesprecher im selben Ressort gewesen sei: „Von diesem Brückenkopf aus sind sie verschiedene Wege gegangen, um die türkisen Pfeiler ins Gebäude der Republik zu treiben.“ So hatte Schallenberg in seiner Regierungserklärung die Seligsprechung seines Vorgängers vom Der neue türkise Kanzlerberater. Foto: NFZ Das „türkise System“ wuchere weiter, Lebensverlängerern, demaskierte FPÖ Vortag wiederholt und damit die Justiz erneut brüskiert. Zur Bestätigung seiner Treue zu Kurz warf er dann auch noch die von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger überreichte Anordung der Wirtschaftsund Korruptionsstaatsanwaltschaft zu den Hausdurchsuchungen der Vorwoche verächtlich hinter sich auf den Boden. FPÖ startet „Reinigungsprozess“ Wirklich überraschend könnten diese Entwicklungen nur für diejenigen sein, die in den letzten beiden Jahren die Augen vor der Realität IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. 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Nr. 41 Donnerstag, 14. Oktober 2021 g Machtmissbrauch die Reinigung vom türkisen „Chatset“ KURZ UND BÜNDIG Foto: FPÖ Niederösterreich „Grenzschutz“-Chaos Innenpolitik 3 Der von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer inszenierte „Grenzschutz“ hat sich als Rohrkrepierer erwiesen, kritisierte Niederösterreichs Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl (Bild) anhand der dramatischen Entwicklungen im Sommer: „In den letzten vier Wochen wurden in Österreich 4.548 Asylanträge gestellt, überwiegend von Syrern, Afghanen und Pakistanis. Alleine in der letzten Septemberwoche waren es bundesweit 1.306! 3,5- Mal so viele wie in Deutschland und mehr als 6,5 Mal so viele wie in Frankreich!“ sitze aufgefädelt auf der Regierungsbank, gemeinsam mit seinen grünen -Chef Herbert Kickl das Täuschungsmanöver zu einem „Neuanfang“. Bundestag der FW Der Obmann der Freiheitlichen Wirtschaft, Matthias Krenn (Bild), durfte sich beim 29. Bundestag der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) über eine klare Wiederwahl freuen: Er wurde mit 95,5 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden der niederösterreichische Landesobmann, Spartenobmann-Stv. Reinhard Langthaler, der oberösterreichische Landtagsabgeordnete KommR Ing. Wolfgang Klinger und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, KommR Ing. Eduard Fischer, gewählt. Foto: FW verschlossen hätten, Die Freiheitlichen hätten im „Ibiza“-U-Ausschuss den „tiefen Staat“ der ÖVP Stück für Stück freigelegt, erinnerte Kickl: „Das Betriebssystem der ÖVP in der Regierung heißt Korruption.“ Es brauche jetzt einen Prozess der Reinigung nicht nur der Symptome, sondern auch der Ursachen, mahnte der FPÖ-Bundesparteiobmann. Mit der bisherigen rein „kosmetischen Übung“ sei es nicht getan. „Dazu gibt es keine Alternative für alle, die die Rechtstaatlichkeit und die Demokratie hochhalten“, betonte der FPÖ-Obmann. Der Misstrauensantrag gegen die gesamte Bundesregierung sei eine notwendige Sofortreaktion: „Er ist eine Schutzmaßnahme für Demokratie und Rechtsstaat und ein Anschub, gemeinsam einen Weg zu finden, dass auf diese Art nicht weiterregiert werden kann.“ Bestätigt wurde die Dringlichkeit der Forderung durch die bekanntgewordene Verhaftung einer in den „Umfrage-Skandal“ verwickelten Meinungsforscherin: Diese hatte kurz vor der Hausdurchsuchung versucht, die Festplatte ihres Computers zu löschen. Foto: NFZ Das „tiefe türkise System“Das türkise System macht weiter, als ob nichts gewesen wäre“, kommentierte FPÖ-Wirtschaftssprecher Erwin Angerer (Bild) die Auftragsvergabe für eine Umfrage durch die Wirtschaftskammer Österreich. Die Befragung sollte nämlich von der in den Skandal um gekaufte Umfragen verwickelten Ex-ÖVP-Ministerin Sophie Karmasin oder einer ihrer Mitarbeiterinnen durchgeführt werden. „Nach den jüngsten Enthüllungen rund um offensichtlich frisierte Umfragen ist es befremdlich, dass die Kammer weiterhin die Ex-Ministerin beschäftigt – aber auch bezeichnend für das türkise System“, sagte Angerer. SPRUCH DER WOCHE „Kanzler Kurz bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Die Regierung mit dieser blauen Bande aufkündigen. Oder er wird selbst untragbar.“ Werner Kogler 17. Mai 2019 Foto: NFZ Die moralische Messlatte, die Kogler 2019 nach „Ibiza“ der ÖVP vorgab, ist für ihn als Vizekanzler und Parteichef der Grünen natürlich nicht anzulegen.

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