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Das Parlament beendet Kurz‘ „Staatsstreich“!

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Volksvertreter ließen sich von „Märtyrer-Simulation“ des Kanzlers nicht blenden

Dienstag, 28. Mai 2019

Dienstag, 28. Mai 2019 „Grüne Matura“. Christof Germann Landesjägermeister Tausende Bücher bieten sich zum Schmökern und Kaufen an. VN/STEURER Seiten müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten“, betont der Landesjägermeister. Jagd wird weiblicher GERNOT SCHWEIGKOFLER gernot.schweigkofler@vn.at 05522 76644-30 und Jugendbücher. AmBach. aber auch für Einzelpersonen, Eltern mit Kindern und kleine Gruppen buchbar. VN-PAG 1. Ein Misstrauensantrag es ihr a lzu leicht. niemand abstimmen. Menschen“ da draußen. wissen möchte. JULIA ORTNER julia.ortner@vn.at Julia Ortner ist Journalistin mit Vorarlberger Wurzeln und lebt in Wien. Podcast: @ganzoffengesagt einen brachte eine zentrale Organisation für das Netzwerk des Schutzgebiets mit sich. Leserbriefe bitte an: A-1030 Wien oder an Mitglieds. Menschen? werden. 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Fabian Eder @Fabian_Eder_AUT Wenn Nazis gesellschafts- und regierungsfähig gemacht werden: #ibizagate und #strachevideo sind nicht die einzige negative und gefährliche Auswirkung der zahllosen Einzelfälle der rechtsradikalen #FPÖ Politik in #Österreich 22.05.19 22:04 Ach ja, Hasspostings und Verleumdungen kommen ja nur von den „bösen Rechten“, die Kunstschaffenden referieren nur „Tatsachen“. Thomas Marx @ThomasAMarx Wenn die #SPÖ & #ÖVP gscheit sind, investieren sie mehr in die Erhöhung der Anzahl der Bildungsbürger! Mit dem Bodensatz dems nur darum geht gegen Ausländer zu hetzen, ist kein Staat zu machen! 26.05.19 11:06 Naja, solange der „Bodensatz“ brav SPÖ gewählt hat, nannten ihn rote Bildungsbürger noch das „starke Herz“ der Sozialdemokratie. WHATSAPP GEFÄLLT MIR Harald Vilimsky 26.05.2019 Ganz herzlichen Dank an unsere treuen Stammwähler! Nur so war angesichts der jüngsten Ereignisse ein derart respektables Ergebnis möglich! Die ARD-„Tagesschau“ und der braune Balkan bei der FPÖ Anti-FPÖ-Kampagne in Deutschland wird immer geschmackloser Die FPÖ ist für deutsche Medien – siehe „Ibiza-Video“ – ein rotes Tuch. Jetzt auch in der Nachrichtensendung des öffentlich-rechtlichen ARD. Deutsche Medien sind nicht gut auf die Freiheitlichen beim kleinen Nachbarn zu sprechen. Auch deswegen, weil ihre Politik als Vorbild für die „Alternative für Deutschland“ gilt. Und die AfD macht den etablierten Parteien und deren Medienfreunden das Leben schwer. FPÖ IN DEN MEDIEN Dass die Medien unreflektiert das Gebrabbel des Kanzlers von einer „Staatskrise“ übernommen haben kritisieren die „Vorarlberger Nachrichten“ zurecht als Wahlkampfwerbung für die ÖVP: „Die Kurz- Vorarlberger Nachrichten Vorarlberg A7 Landesjägermeister Christof Germann und sein Ste lvertreter Sepp Bayer präsentierten die Vorarlberger Jägerschaft im Steinwildgehege des Feldkircher Wildparks. VN/SCHWEIGKOFLER Mehr Jäger-Engagement für den Naturschutz ÖVP ist Meisterin des politischen Framings, sie deutet sich die Welt, Vorarlberger Jägerschaft wirft zum 100-Jährigen Blick in die Zukunft. FELDKIRCH Die Vorarlberger Jägerschaft ist die Interessenvertretung der aktuell rund 2500 Vorarlberger Jäger und Jägerinnen. Der Verein feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen, aus diesem Anlass wurde zu einem Pressegespräch in den Feldkircher Wildpark geladen. Die Aufgaben des Vereins sind die Organisation und Koordination sämtlicher Themen und Aufgaben im Zusammenhang mit der Jagd in Vorarlberg. Dazu gehören etwa die Aus- und Weiterbildung sowie Informationen und Serviceleistungen. Bekannt ist die Jägerschule, jedes Jahr machen rund hundert Personen die mehrmonatige Ausbildung zum Jäger, die sogenannte Die Jägerschaft verstehe sich aber auch als Interessenvertretung der Wildtiere, betont Landesjägermeister Christof Germann. Er macht sich Sorgen um die Lebensräume des Wildes. Früher sei beispielsweise der Walgau für das Rotwild ein Sommerstandort gewesen, heute erreichen die Tiere das Tal gar nicht mehr. Und auch in den Bergen werde der Druck auf das Wild immer größer, so etwa durch Tourengeher oder auch E-Mountainbiker. „Wenn die Jagd eine Zukunft haben soll, müssen wir uns aktiv für die Lebensräume der Tiere einsetzen“, hält Germann fest. Deshalb werde die Jägerschaft in Zukunft viel stärkeres Engagement in Richtung Naturschutz setzen. „Wir Jäger sind die Anwälte und Botschafter der Wildtiere“, meint der oberste Jäger. „Der Sinn der zeitgemäßen Jagd liegt in der Nachhaltigkeit.“ Neben dem Naturschutz liege der Vorarlberger Jägerschaft auch das Tierwohl am Herzen. Deshalb gehe man auch gegen unethisches Verhalten, wie jüngst eine umstrittene Treibjagd im Großen Walsertal, vor. „Jäger sollten eine Vorbildfunktion in allen Fragen der Jagdethik und des Umgangs mit der Natur ausüben“, betont Germann. Zudem werde man verstärkt mit der Universität für Bodenkultur zusammenarbeiten, hier will man sich fachliches Wissen für die Weiterentwicklung der Jägerschaft holen. „Aggressiven“ Naturschutz wird die Jägerschaft wohl nicht betreiben. „Es gibt keine eindimensionale Sichtweise, alle Das Gamswild sei aktuell das Sorgenkind der Jägerschaft. 1100 Gämsen wurden im Vorjahr erlegt, man liege hier 30 Prozent oberhalb der Abschussplanung. Besonders junge Böcke würden geschossen, weil diese oft weiter herunter in Nutzwälder kommen, und dann wird von der Forstwirtschaft der Abschuss gefordert. „Das stellt einen Eingriff in die Geschlecht- und Altersstruktur des Gamswildes dar“, sorgt sich Germann. Es gibt neue Trends. So gebe es zunehmend Absolventen der Jägerschule, die nicht aktiv Jäger würden, sondern die Ausbildung aus Interesse an Natur und ökologischen Zusammenhängen machen würden. Außerdem werde die Jagd weiblicher. Ein Drittel der Teilnehmer an der Jägerschule sind Frauen, heute ist jeder zehnte Jäger eine Frau. „Bei den Jägerinnen beobachte ich einen besonders umsichtigen und bedachten Umgang mit den Tieren“, streut Germann Rosen. Jetzt zur Buch am Bach anmelden Die achte Buch am Bach öffnet Ende Juni ihre Pforten. SCHWARZACH Nur noch wenige Wochen, dann wird Götzis wieder drei Tage lang zur Lesehauptstadt Vorarlbergs. Vom 25. bis 27. Juni geht in der Kulturbühne Ambach und im Schlössle die VN-Kinder- und Jugendbuchmesse über die Bühne. Wie jedes Jahr können sich die Kinder und Jugendlichen über ein vielfältiges Programm freuen. Zugesagt haben die Kinder- und Jugendbuchautoren Ingrid Hofer, Ulrike Motschiunig, Susa Hämmerle, Daniel Hora, Sonja Kaiblinger, Carolin Philipps, Angelika Diem und Irmgard Kramer, die mit dem österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2019 ausgezeichnet „Wenn die Jagd Zukunft haben soll, müssen wir uns für die Lebensräume der Tiere einsetzen.“ wurde. Unter anderem sind das Puppentheater, die Landesbibliothek und die Landesbüchereistelle Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. sowie der Buchklub Österreich mit von der Partie. Das Herzstück bildet die Bücherschau im großen Saal. Zahlreiche Vorarlberger Buchhändler verwandeln die Kulturbühne drei Tage lang in die größte Buchhandlung des Landes für Kinder- Neu sind zwei Abendveranstaltungen für Eltern. Am 25. Juni hält Günther Loewit einen Vortrag zum Thema „Wir schaffen die Kindheit ab“. Am 26. Jun ist Alexander Geyrhofer mit „Kinder sicher im Internet“ zu Gast auf der Kulturbühne Anmeldungen für Veranstaltungen, Lesungen und Aufführungen auf www.vn.at/buchambach. Die Buch am Bach ist für Schulklassen, Kommentar Julia Ortner Lernen von und nach Ibiza „Viele politische Manöver, die wir derzeit beobachten, sind vor allem aus der Situation geborene Taktikspiele.“ Sebastian Kurz ist mit 32 Jahren jetzt einmal Ex-Kanzler, das schafft ja auch kaum jemand. Ein Land im (zumindest emotionalen) Ausnahmezustand, das ist Österreich seit dem Auftauchen des Ibiza-Videos am Freitag, dem 17. Mai. Aus der Ibiza-Affäre und ihren Folgen könnten wir a le etwas lernen – wir müssen nur wo len. gegen Kanzler oder Regierung ist natürlich legitim und ein in der Verfassung geregelter demokratischer Vorgang. Man so lte nicht dauernd von einer „Staatskrise“ oder einem „Sturz“ des Kanzlers sprechen, Medien so lten das nicht übernehmen. Die Kurz- ÖVP ist Meisterin des politischen Framings, sie deutet sich die Welt, wie sie ihr gefä lt – und die Konkurrenz und viele Medien machen 2. Die sind doch eh a le gleich, die richten es sich: Diesem desaströsen Bild, das nach Ibiza bei vielen noch verstärkt wurde, muss die Politik klar entgegentreten. Natürlich sind nicht a le Politikerinnen und Politiker korrupt. Deswegen so lte man dringend mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung zulassen – über entsprechende Anträge der Neos wo lte am Montag a lerdings 3. Politik ist kein „Tatort“. Bei allem Verständnis für die journalistische Freude am Spannungsbogen, die man in den letzten Tagen in diversen Medien beobachten konnte: Politik ist kein Krimi, Politik bestimmt über unser Leben. Man könnte jetzt wieder aus dem „Tatort“- in einen kühleren Analyse-Modus wechseln. 4. Taktik ist noch keine Strategie. Viele politische Manöver, die wir derzeit beobachten, sind vor a lem aus der Situation geborene Taktikspiele, nachhaltige Überlegungen haben in einer Welt, die uns durch immer kürzere Zyklen hetzt, wenig Raum. Bitte dann wenigstens nicht so tun, als ginge es bei solchen Handlungen nur um „Verantwortung“, um „die 5. Die „Kronen Zeitung“ ist die „Kronen Zeitung“ ist die „Kronen Zeitung“. Nur weil Heinz-Christian Strache im Ibiza-Video über Pläne für die Übernahme des Blattes spricht, wird aus dem Boulevardmedium kein Sturmgeschütz der Demokratie. Man schaue sich nur den untergriffigen Ratten- Cartoon an, mit dem man die ehemaligen „Krone“-Haberer Strache und Johann Gudenus in der letzten Sonntagsausgabe verhöhnt hat. Ja, auch FPÖ-Politiker haben grundsätzlich das Recht, anständig behandelt zu werden. Selbst wenn sie Anstand im Umgang mit anderen vermissen ließen. 6. Ex-FPÖ-Chef Strache hat trotz Ibiza bei der EU-Wahl mehr als 33.000 Vorzugsstimmen erreicht (und könnte damit ein EU-Mandat besetzen), mit seinem „Jetzt erst recht!“- und „A les nur eine besoffene Geschichte“- Gerede. Das sagt mehr über die österreichische Seele, als man Positive Bilanz aus Neuordnung von Europaschutzgebieten LUSTENAU Anlässlich des europäischen Natura-2000-Tages trafen sich 20 Gebietsverantwortliche am Lustenauer Heidensand zu ihrem Jahrestreffen. „Die Neuorganisation der Gebietsbetreuung für die 39 Europaschutzgebiete in Vorarlberg trägt Früchte und lässt in eine positive Zukunft der Naturschutzarbeit Schmankerl Burger blicken“, zeigte sich Umweltlandesrat Johannes Rauch erfreut. Die Ansiedlung des Natura-2000-Regionsmanagements bei der inatura in Dornbirn samt Verflechtung mit den bestehenden Naturschutzver- Ab 21.05. bei McDonald’s Bürs/Bludenz, Rankweil, Hohenems, Dornbirn, Lustenau und Hard. Keine Entschuldigung des ARD für diese Geschmacklosigkeit. Keine Entschuldigung Nach der Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ durch „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“, gegen die jetzt deswegen eine Anzeige vorliegt, hat jetzt auch der öffentlich-rechtliche ARD ihre „Distanzierung“ zur FPÖ offenbart. Weil der Wählerzuspruch zur FPÖ bei der EU-Wahl für die Sendungsmacher der Hauptabendnachrichtensendung anscheinend nicht passte, oder als zu hoch empfunden wurde, tat man dies bei der Balkengraphik zum Stimmenanteil den Zusehern kund: Der Balken für die 17,2 Prozent der Freiheitlichen war nicht wie sie ihr gefällt …“ Und apropos mediale Moral nach „Ibiza“: Die „blaue Ratten-Karikatur“ in der Wahlsonntags-„Krone“ habe auch schon niemand mehr als anstößig, geschweige denn menschenverachtend empfunden, vermerken die „VN“ doch verwundert. Die EU-Wahl beschert der Union ein „bunteres, aber unruhigeres Europaparlament“, hat jetzt die „Pres- 30 DEBATTE DIENSTAG, 28. MAI 2019 PRESSESCHAU SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Klare Mehrheit für Europa München. „( .) Gewiss, Nationalisten und Identitäre haben – trotz mancher spektakulärer Erfolge – die Macht in Europa nicht übernommen. Auch im neuen EU-Parlament wird es eine klare proeuropäische Mehrheit geben. Ein Grund, sich zu entspannen, ist das jedoch nicht. Zu stark haben die Nationalisten in etlichen Staaten abgeschnitten, zu populär sind rechtsradikale Politiker wie Le Pen in Frankreich und vor a lem Salvini im einst soeuropafreundlichen Italien. Die Zustimmung ist stark, obwohl die Radikalen, wenn sie an der Macht sind, oft katastrophal agieren. Salvini treibt Italien gerade in eine Wirtschafts- und Finanzkrise. Der zeitweilige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache erwog vor seiner Beste lung, Interessen seines Landes für ein paar Silberlinge Wahlkampfhilfe zu verraten.“ WASHINGTONPOST Mehrheit der Mitte fehlt Washington D.C. „Die Grünen und andere Pro-Umweltgruppen und sozial-liberale Parteien könnten die Überraschung der Wahl sein, nachdem sieinFrankreich,Deutschland,Finnland und anderen Ländern an zweite oder dri te Ste le rutschten. DasErgebnis ist ein Europäisches Parlament, in dem die Parteien der Mi te erstmals daran scheiterten, eine Mehrheit zusammenzubekommen, und sich nun die Unterstützung von Abgeordneten holen müssen, die eine weniger orthodoxe Sicht davon haben, wieEuropa zu steuern ist.“ LIBERATION Grün wie die Hoffnung Paris. „Grün wie die Ho fnung: PIZZICATO Das ist das beruhigendste Ergebnis dieser Europawahlen. Fast übera l in der Europäischen Union –inFrankreich, aber auch in Deutschland, Belgien und anderen Ländern – hat der Durchbruch der Ökoparteien dem Urnengang Farbe verliehen. Auch die gestiegene Wahlbeteiligung auf dem Kontinent hat die Vorhersagen Lügen gestraft. Man kann nunnicht mehr sagen, dass Europa nicht interessiert.“ EL MUNDO Ernsthafte Warnung Madrid. „Schreck oder Tod war angesichts der starken populistischen We le, die den Kontinent durchzieht, die Alternative, die sich vor den entscheidenden Wahlen zum Europäischen Parlament aufgetan ha te. Letztendlich hat die Abstimmung den Alarm stark abgemildert, dader Vormarsch der europhoben Parteien geringer ausfiel als erwartet. ( .)“ Dennoch sind der Sieg der extremen Rechten von Marine Le Pen in Frankreich, das großartige Ergebnis von (Ma teo) Salvini in Italien oder die Tatsache, dass sich die Brexit-Partei von Nigel Farage in Großbritannien durchgesetzt hat, ernsthafte Warnungen: Die Anführer der Union müssen nun ihre Führungsro le unter Beweis ste len und endlich das Steuer eines Schi fes in die Hand nehmen, das schon viel zu lange nicht mehr aufKurs ist.“ BBC Auswirkung aufBrexit London. „A l diese Ergebnisse könnten sich auch auf den Brexit auswirken. Die Staats- und Regierungschefs der EU dürften wegen ihrer eigenen nationalen politischen Dramen noch weniger bereit sein, den Scheidungsvertrag (mit London) neu zu verhandeln, fa ls sie vom nächsten britischen Premierminister darumgebeten werden so lten.“ MAGYAR NEMZET Dickes Nein fürMerkel Budapest. „Merkel und Macron erhielten ein dickes Nein. Jenseits des Ärmelkanals siegten – als neuerliche Perle des britischen Humors –(Nigel) Farage und seine Brexit-Partei. Das zehn Mi lionen Einwohner starke Ungarn kann naturgemäß nicht jedes Dilemma, jede Sorge des gesamten europäischen Kontinents mit seiner halben Steirermen in Hollywood D Mi liarde EU-Bürger schultern. Unsere (ost-mi teleurop.) Region erfährt aber eine zunehmende Aufwertung und kann nicht zum ersten Mal in der Geschichte dem Westen ein Beispiel geben.“ ie Republikbebte,die Mächtigenzi terten. Nunis tatsächlich ein weiteres Video aufgetaucht,das zwei Männer zeigt, wiesie sich zum Afen machen –und das augenscheinlich ganz ohne Zutunpsychotroper Substanzen, aber womöglichanderer Präparate. Die Brandungrauscht,die We len ro len heran, undinder MorgendämmerungradelnzweiMuskelmänner breitbeinig die Pazifikküste am Venice Beach und in Santa Monica entlang. Es rennt der Schmäh, e strömt der Schweiß bei den Steirermen in Ho lywood, die laut den Stoakoaglern bekanntlich„very,verygoodsan“. „Muskeln, Schönheit und aHirn, deskannstexportiern“, singtdas Trio. „Pump Itup“, lautet der Titel eines neuen Songs, der als Motivationsvideo nicht nurfür dasFitnessstudio gedacht ist, sondernfür a le Lebenslagen: „No pain, no gain.“ Genau.„Hastalavista,Baby“, krächzt dereine eingangs, und zum Ausklang sagter: „I’ l be back“. „Arnie“ und „Andy“, Arnold Schwarzenegger und Andreas Gabalier, haben sich gefunden. Und es hat gefunkt. Zwei Experten für das Steirertum und noch viel mehr; zwei, die esbringen. Esfügt sich wie ein Wink des Schicksals, dass Kaliforniens ehemaliger „Gouvernator“gerade zu einer UmweltkonferenznachWien eingeschwebtist.Als Patriot wäre er sicherbereit,inder Krise an der Regierungsspitze einzuspringen. Wer,wenn nicht er? (vier) Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com se“ entdeckt. Aber was soll die EU aus dem Ergebnis lernen? Ach ja, die Zeit sei reif für eine Frau an der Spitze der Kommission. Und die Lösung der Vertrauenskrise der EU: Das Europäische Parlament wirdbunter,aber unruhiger Nach der EU-Wahl. Die Verlierer in ganz Europa sind die Sozialdemokraten. Österreich hatden harten Kern der FPÖ-Fans unterschätzt. Z Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. wie üblich blau, sondern braun! Für die Sendungsverantwortlichen offensichtlich kein Grund, sich zu diesem „politischen Statement“ des Graphikers zu äußern, geschweige denn, sich für diese Schweinerei zu entschuldigen. Weder bei den eigenen Zusehern, noch bei den Freiheitlichen in Österreich. VON KATHRIN STAINER-HÄMMERLE wei historische Ereignisse brachte der vergangene Wahlsonntag. Erstmals seit 1979 stieg die Wahlbeteiligung bei Europawahlen an. Erstmals seit 1979 erreichten Christ- und Sozialdemokraten keine gemeinsame Mehrheit. Damit wurden zwei Thesen untermauert. Erstens weist eine hohe Wahlbeteiligung auf unruhige Zeiten hin. Zweitenshat das Mode l „moderate Volkspartei“ ausgedient, auch wenn Sebastian Kurz am Wahlabend von „einer Stärkung der Mi te“ sprach. Für seine Neue Volkspartei nach Ibiza undvor dem Misstrauensvotum im österreichischen Parlament mag das gelten. FürEuropa eher nicht. Denn in vielen Ländern sehen wir Wahlergebnisse, die eine Polarisierung der Parteiensysteme sichtbar machen. In Italien gelingt der Lega mit Ma teo Salvini erstmals der Sprung auf Platz eins. In Frankreich macht es ihm Marine Le Pen nach, die damit Macrons LESERPOST Die Presse,HainburgerStraße 33, Zusammenhalten, die „böse Rechte“ im Schach halten! Na, denn. leserbriefe@diepresse.com Für eigene Zwecke sind alle Mittel recht? Interview mit dem deutschen Ex- Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen vonJ.Streihammer,25. 5. Die Watergate-A färe führte zum Rücktri t von US-Präsident Richard Nixon. Bei Ibiza-Gate sind bislang nurdie zwei Belauschten umgehend zurückgetreten. Wasist aber mit den Belauschern und ihren Auftraggebern; haben die keine Konsequenzen zu befürchten? Die Zivilgese lschaft warntvor Lauschangri fen und Staatstrojanern als Eingri f in bürgerliche Freiheitsrechte –ein Rechtsstaat mussdies auch klar regeln. Aber Regierungspolitik vorführt. In Deutschland bleibt die AfD zwar hinter den Befürchtungen, doch der Blick auf die politische Landkarte ist wenig beruhigend. Im Osten wurde die AfD nahezu flächendeckend stärkste Partei. Das Ergebnis in Großbritannien ist Ausdruck der Brexit-Krise und des Rücktri ts der Premierministerin und wohl ebenfa ls keine Empfehlung für die künftige Regierbarkeit des vie leicht bald ehemaligen EU- Größter Verlierer in Österreich und Europa sind aber die Sozialdemokraten. Ihnen gelingt es offenbar selbst unter günstigen äußeren Umständen nicht, Wähler zurückzugewinnen. Trotz Ibiza, trotz wachsenden Gefühls der Ungerechtigkeit, trotz steigender Angst vor sozialem Abstieg oder hoher Jugendarbeitslosigkeit und horrender Wohnkosten: Es fehlt seit Jahren die große Zukunftserzählung der Sozialdemokratie. Der Spagat, in welche Richtung eine prinzipie l proeuropäische für die Verfolgung eigener Zwecke, da sind ihnen diese Mi tel durchausrecht.Sind manche „Gutmenschen“ dochnicht garsogute Dr.Erich Pitak, CFA, 1130 Wien Weiterer Stein im Puzzle Als es 2005 in der FPÖ kriselte,beklagte ein Bekannter den drohenden Verlustder freiheitlichen Werte. Damals wussteich nicht, waserdamit meinte. Die Herren Strache und Gudenus haben mich in Ibiza darüber aufgeklärt. Dass die RepublikÖsterreichauf 5,5 Mi liarden Euro Schulden der Heta-Bank sitzen bleiben wird, die uns die blau-orange Partie eingebrockt hat, istnur ein weiterer Stein in diesemhässlichen Puzzle. PeterKemptner, 5020 Salzburg Doskozil aufdem Sprung ins Bundeskanzleramt? „Kickl zu entlassen war politisches Kalkül“, Interview mit Hans Peter Doskozil vonOliver Pink und Rainer Nowak, 25. 5. Im Interview erläutertder burgenländische Landeshauptmann, dass Partei die EU dennoch reformieren möchte, konnte nicht vermi telt werden. Die Schere, dass die Sozialdemokraten als langjährige Regierungspartei damit sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene bisher scheiterten, ebensowenig. Die Ursachenliegen wohl tiefer als nur imWahlkampf oder bei den Spitzenkandidaten. Da hilft eben auch kein Ibiza. Das Herumreichen der Wähler geht inzwischen weiter. Harald Vilimsky hat mit der „größten Wählerrückholaktion“ für die FPÖ bereits angekündigt, was der SPÖ nicht gelang. Trotz ihres Slogans „Mensch oderKonzern“ wählte die Hälfte der Arbeiter in Österreich Blau,nicht einmal jeder Fünfte Rot. Der FPÖ aber geht es um die rund 100.000 Stimmen, die diesmal zur ÖVP abgewandertsind. Die „Hackler“ scheinendie Freiheitlichen bereits festimSackzuhaben. Womit wir endgültig in der Innenpolitik gelandet sind und damit bei der Ausgangslage zur Nationalratswahl im Septem- die SPÖ BundeskanzlerKurzdurch Unterstützung des Misstrauensantragsstürzen müsse,umdem „Stimmungsbild .von den kleinsten Funktionären bis zu den Parteispitzen“gerecht zu werden. Er sorgt sich sehr um den „Zusammenhalt in der Partei“. Die „Superkoalition“ der SPÖ mit der FPÖ im Burgenland dagegen werde weiterbestehen, weil „die Bundespartei weiß,dasswir im Burgenland selbstentscheiden“. A lerdings hatDoskozil unmittelbar nach der Verö fentlichung des Ibiza-Videos vom Ende der Zusammenarbeit der SPÖ mit der FPÖ gesprochen und die Vorverlegung der Landtagswahl von Mai aufJänner 2020 angekündigt. Warummussdie Arbeitsperiode dieser „Superkoalition“ überhaupt abgekürzt werden? So lte anderseits das Vertrauen in die FPÖ doch schwer beschädigt sein? Dann müssteschne lstmöglich– also im September 2019 –gewählt Wenn sich Hans Peter Doskozil jedochauf den Wegandie Foto: screenshot NFZ 2.618 Personen gefällt das. Und schon ist der nächste linke Wunschtraum geplatzt, der von der „Protestpartei FPÖ“.

Nr. 22 Freitag, 31. Mai 2019 g Ein Opern-Geburtstag ohne Heinz Holecek Eine Würdigung des vergessenen Stars Die 150-Jahre-Feiern der Staatsoper waren sehens- und hörenswert. Das muss man den Organisatoren und Mitarbeitern lassen. Und das Fernsehen hat vorwiegend mit seinem Sender ORF III brav mitgeschnitten und auch eigene Betrachtungen über dieses wichtige Haus produziert. Man hat dabei auch viel Neues erfahren. Neues über Altes, vorwiegend über die Zerstörung der Oper durch die amerikanischen Bomber. Sie haben die Oper für den Westbahnhof gehalten... Dass man dann, zur Eröffnung des wiederaufgebauten Opernhauses, den damaligen obersten Armee-Guru der Amis eingeladen und hofiert hat, war nur der sprichwörtlichen Freundlichkeit der Österreicher zu verdanken. Verdient hat er sie sich nicht. Einst und jetzt Und bei all den Rückblicken kamen die damals Prominenten zu Wort und Gesang. Das legendäre Mozart-Ensemble unter Karl Böhm etwa. Karajan, Bernstein, alles leider Vergangenheit, die man, als sie Gegenwart war, vielleicht nicht so bejubelt hat, wie es ihr zugestanden wäre. Der Mensch hat diese Eigenschaft. Erst wenn einer tot ist, weiß man ihn so richtig zu schätzen. Und bei all diesen posthumen Ehrungen hat mir einer gefehlt: Heinz Holecek. Vielleicht ist er in irgendeinem Eckerl einer Sendung vorgekommen und ich hab das nicht gesehen. Aber allein dass er DER Papageno war, hätte man schon erwähnen können. Ja sparsam muss man sein Ich hab ihn gut gekannt, bin auch mit ihm – er war für mich bald der „Honzo“ – oft mit meinen Geschichten und Gedichten aufgetreten, und er hat mir viel über sich erzählt. Zum Beispiel die Sache mit seinem ersten Papageno-Auftritt. Er ist damals pünktlich vor der Vorstellung im Haus gewesen, und man hatte ihm gesagt, dass in Ermangelung entsprechender Finanzen das Kostüm seines Vorgängers auf ihn warten werde. Und als er die Gewänder anziehen wollte, kam er drauf, dass ihm die Jacke viel zu klein war. Man hatte irrtümlich jene des Walter Einstimmige Wiederwahl in der FPÖ Enzenkirchen Beim Ortsparteitag der FPÖ Enzenkirchen wurde Franz Auzinger einstimmig als Ortsobmann wiedergewählt. Ebenfalls alle Stimmen konnten seine Stellvertreter Manfred Wagner sowie Karl Kislinger als Kassier und Christian Perndorfer als Schriftführer auf sich vereinen. Bundesrat Thomas Schererbauer bedankte sich bei Obmann Auzinger und der gesamten Ortsgruppe für die hervorragende Arbeit. Thomas Schererbauer (r.) gratulierte dem wiedergewählten Obmann Franz Auzinger (4.v.l.) und seinem Team in der FPÖ Enzenkirchen. Foto: FPÖ Schärding Foto: Staatsoper / Horowitz Anzeige Heinz „Honzo“ Holecek in seiner Paraderolle als Papageno. Das beliebte Sommer-Rubbellos hat wieder Saison Der Sommer kann kommen! Denn das beliebte Sommer Rubbellos „Money Maker“ ist wieder in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Mit dem Los geht’s jetzt einmal los, den wohltuenden Geldregen in der TV-Gelddusche gibt’s dann wieder im Juli und im August. Das Los ist ab sofort für 3 Euro in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien erhältlich und wartet mit Sofortgewinnen bis zu 10.000 Euro. Zudem befindet sich auch heuer wieder ein Bonus Spiel auf dem Los, bei dem man 3 bzw. 9 Euro gewinnen kann. Kultur/Blitzlicht 15 Berry vorbereitet, Honzo aber passte da nicht hinein. Was tun? Damals war der Fundus der Oper provisorsich im 22. Bezirk. Und es waren noch knappe dreißig Minuten bis zur Vorstellung. Einer der Mitarbeiter hatte eine „Maschin“. Auf der raste er in die Donaustadt. Und zurück. Es dürfte sich um einen Rekord, noch dazu ohne polizeiliche Folgen, handeln, er war drei Minuten vor der Vorstellung mit dem passenden Kostüm des Erich Kunz zur Stelle. Hätten die Opern- und Fernsehleut’ von heute nicht wenigstens die Arie des Holecek-„Vogelfängers“ spielen können? Ich mein’ halt. Nicht nur, weil er mein Freund war. Honzo hätte es sich verdient. H.P. „Money Maker“ – Lizenz zum „Geld scheffeln“ Zwei Wege in die Gelddusche Der besondere Reiz von „Money Maker“ besteht in der Chance, in der Geldscheffel-TV-Show aufzutreten. Unter der Rubbelfläche befinden sich neben den Geldbeträgen auch ORF-Symbole. Wer drei ORF-Symbole aufrubbelt, dem ist der Eintritt in die Gelddusche sicher. In der diesjährigen „Money Maker“-Serie mit 1,2 Millionen Losen gibt es 100 Lose mit drei ORF-Symbolen. Alle Spielteilnehmer, die drei Lose mit je zwei ORF-Symbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach 50, einsenden, nehmen an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten für die Geldscheffel-TV-Show teil. Echt fruchtig: Das neue Brieflos „Erdbeere“ Mit „BONUSRAD“ und Hauptgewinnen bis zu 100.000 Euro Das neue Brieflos „Erdbeere“ startet pünktlich zur Erdbeersaison. Köstlich rote Früchte zieren das Sommer-Brieflos, in welchem zwei Hauptgewinne bis zu 100.000 Euro und viele weitere Gewinne stecken. Und das Beste daran: Steht auf dem Gewinnabschnitt des Briefloses „BONUS- RAD“, hat man in jeder Trafik und Annahmestelle in ganz Österreich die Chance auf einen Sofortgewinn. Und so geht`s: Das Brieflos wird vor Ort eingescannt und das virtuelle „BONUSRAD“ beginnt sich auf dem Kundenbildschirm zu drehen und kommt auf einem von neun Gewinnfeldern zu stehen. Der Hauptgewinn bei Brieflos beträgt 10 Euro, beim Super Brieflos 30 Euro und beim Mega Brieflos 100 Euro. Das Brieflos „Erdbeere“ ist zum Preis von 1 Euro erhältlich.

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