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Das Maß ist voll, Herr Anschober!

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Nach verordnetem Mega-Stau fordert FPÖ den Rücktritt des Gesundheitsministers

6 Parlament Neue Freie

6 Parlament Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Norbert Nemeth Klubdirektor der FPÖ HOHES HAUS Selbst dem größten schwarzgrünen Fanatiker muss nach dem Skandal vor dem Karawankentunnel dämmern, dass wir von der unfähigsten Regierung der 2. Republik regiert werden. Vor genau einem Monat hat der VfGH Corona-Verordnungen des Gesundheitsministers aufgehoben, „in der Luft zerrissen“. Unfähig und unanständig Vor diesem Hintergrund hätte man erwartet, dass man im Gesundheitsministerium die „Hirnkastln“ einschaltet, um derartig schwerwiegende Fehler zu vermeiden. Weit gefehlt: Der Gesundheitsminister hat es tatsächlich geschafft, seine gerichtlich bestätigte Unfähigkeit nochmals zu übertreffen. Dass sich der Minister an einem Bezirkshauptmann abputzte, zeigt, dass er nicht nur fachlich, sondern auch charakterlich überfordert ist. Tatsächlich wurde seine Verordnung, durch die unzählige Menschen, darunter Kinder und Schwangere, bis zu 15 Stunden ohne Wasser, ohne Verpflegung, ohne Toiletten und ohne Schlafgelegenheiten in einem Stau eingesperrt waren, nicht von einer Regionalbehörde überinterpretiert, sondern schlichtweg vollzogen. Der Text ließ dem Kärntner Bezirkshauptmann nämlich gar keine andere Möglichkeit, als lückenlos und nicht nur stichprobenartig zu kontrollieren. Sollte dem Kanzler nichts wichtiger sein als sein Ansehen im Ausland, so ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Stau als Brandbeschleuniger hin zu einer offenen Koalitionskrise erweisen wird. Ungeachtet dessen wird die FPÖ ihren Plan von einer Ministeranklage gegen den unfähigsten Minister aller Zeiten fortsetzen. FAMILIENPOLITIK Nächste undurchdachte Regelung Der Kinderbonus von 360 Euro wird anscheinend nur für Kinder ausbezahlt, die im September 2020 die Anspruchsvoraussetzungen für die Familienbeihilfe erfüllen. Das heißt, dass Eltern, deren Anspruch vor dem September, etwa wegen Volljährigkeit des Kindes oder Beendigung der Schulausbildung, erloschen ist, durch die Finger schauen, kritisierte FPÖ-Nationalratsabgeordnete Rosa Ecker (Bild) die Aktion von ÖVP-Familienministerin Christine Aschbacher. Foto: Parlamentsdirektion/Simonis U-AUSSCHUSS Zensiertes Video Der freiheitlichen Fraktionsführer im Ibiza-U-Ausschuss, Christian Hafenecker, kritisierte die „scheibchenweise Herausgabe“ des Ibiza-Videos: „Die jetzigen Schwärzungen sind eine weitere Schikane. Man hätte von Beginn an das gesamte Video dem U-Ausschuss zur Verfügung stellen sollen.“ „Zweite Welle“ nur ein Hirngespinst der Koalition Weiter Angst- und Panikmache trotzt geringer Ansteckungsgefahr Derzeit gebe es in Österreich kaum Spitalseinlieferungen aufgrund des Virus und fast keine Todesfälle mehr. Daher müssen alle Maßnahmen auf ihre Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Foto: NFZ Mit diversen Massentestungen würden die Infektionszahlen naturgemäß steigen, damit die Regierung ihre Maßnahmen rechtfertigen könne, erklärte FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belokowitsch und warf der Regierung vor, eine „zweite Infektionswelle“ herbeizureden, um ihre überschießenden Maßnahmen zu rechtfertigen. Unnötige Drangsalierungen Sie warnte vor einem Auseinanderbrechen der Gesellschaft: Urlauber, die 15 Stunden im Stau stehen, Zahlreiche Experten wie beispielsweise der heimische Handelsverband bestätigen die Forderung der Freiheitlichen nach Gutschei- Belakowitsch warnt vor Auseinanderbrechen der Gesellschaft. müssen sich beschimpfen lassen, weil sie ins Ausland gefahren sind. Ärzte, die abweichende Meinungen äußerten, würden als „Verschwörungstheoretiker“ abgetan, Foto: NFZ und für Personen mit Asthma oder Atemwegserkrankungen, die von der Maskenpflicht in Supermärkten ausgenommen seien, werde der tägliche Einkauf zu einem Spießrutenlauf. Das „Totschlag-Argument“ der Koalition, die Vermeidung der Überlastung der Spitäler, sei längst weggefallen, betonte FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak: Seit Wochen sind nur noch an die 20 Personen auf Intensivstationen und knapp über hundert Infizierte in Spitalsbehandlung. Auch bei einem zu erwartenden Anstieg der Grippefälle im Herbst käme es zu keiner Überlastung. Die ,Politik der Angst‘ ist sofort zu beenden. Maßnahmen müssen auf ihre Verhältnismäßigkeit geprüft und wieder zurückgeführt werden!“ Experten bestätigen FPÖ-Gutschein-Idee nen für die Österreicher, um nach der Coronavirus-Krise den Konsum wieder anzukurbeln. Zuletzt hatte die Österreichische Nationalbank in ihrer gesamtwirtschaftlichen Prognose für Österreich 2020 bis 2022 für heuer einen Rückgang des realen BIP der heimischen Wirtschaft um 7,2 Prozent prognostiziert. „Wir Freiheitliche fordern seit April einen ,1000-Euro-Österreich-Gutschein‘ für jeden österreichischen Staatsbürger, um einerseits den Menschen ihre Einkommensverluste abzufedern und andererseits die heimische Wirtschaft zu stärken“, erinnerte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz (Bild). Leider habe die schwarz-grüne Bundesregierung diese notwendige Initiative abgelehnt und weigert sich, die Österreicher zu unterstützen, kritisierte Schnedlitz: Es bleibt zu hoffen, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel wenigstens auf die Ratschläge der Experten hören und die FPÖ-Forderung umsetzen. Denn im Herbst wird sich die wirtschaftliche Lage weiter verschärfen, daher braucht es so schnell wie möglich diesen Gutschein, betonte der FPÖ-Generalsekretär.

Nr. 35 Donnerstag, 27. August 2020 g Für FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl ist es unverständlich, weshalb nach dem Synagogen-Angriff der Schutz für den Leiter der jüdischen Gemeinde nicht erhöht wurde. Zudem sei die Koalition in Verzug bei der Umsetzung des 2018 beschlossenen EU-Konzepts gegen Antisemitismus. Parlament 7 Keine Sicherheit für jüdische Einrichtungen? Kickl wirft Koalition Nachlässigkeit bei Umsetzung des EU-Konzepts gegen Antisemitismus vor Kickl gratulierte der Polizei in Graz zu dem raschen Fahndungserfolg nach den Angriffen auf die Synagoge und den Leiter der jüdischen Gemeinde, Elie Rosen. Gleichzeitig kritisierte er jedoch die vorangegangene Nachlässigkeit der Sicherheitsbehörden bei der Gefahreneinschätzung nach dem Anschlag auf die Synagoge: „Es ist für mich nicht erklärbar, warum nach den bereits erfolgten Sachbeschädigungen nicht umgehend der Schutz verstärkt und die Gewaltattacke auf Elie Rosen dadurch verhindert wurde.“ Säumig bei Konzept-Umsetzung Er erinnerte seinen Nachfolger als Innenminister, Karl Nehammer, daran, dass unter seinem Vorsitz im 552.000 Euro für den schwarzen Parteinachwuchs Kickl: 2018 beschlossenes Konzept gegen Antisemitismus umsetzen! EU-Innenministerrat Ende 2018 ein Konzept gegen Antisemitismus beschlossen worden sei, dessen Umsetzung jetzt endlich dringend geboten sei. „Denn die Zusammenarbeit zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde und der Polizei hat damals noch als vorbildhaft für andere europäische Staaten gegolten und ist von namhaften Repräsentanten wie Ariel Muzicant ausdrücklich gelobt worden“, betonte der FPÖ-Klubobmann. Zum entschlossenen Kampf gegen Judenfeindlichkeit gehöre es auch, das ganze Spektrum radikaler Kräfte zu benennen und mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaates zu bekämpfen, erklärte Kickl: „Das gilt in Österreich und vielen anderen Ländern in Europa nicht zuletzt für den politischen Islam mit seinen zahlreichen, teils offen antisemitischen Strömungen und Organisationen, andererseits aber auch für einen breiten Teil des linksradikalen Spektrums, wo unter dem Deckmantel der Isra- el-Kritik offen gegen Juden gehetzt wird.“ – Gerade gegen diese Spektren vermisse er jedoch die nötige Entschlossenheit, was auch damit zu tun haben könne, dass es hier gewisse Anknüpfungspunkte beim kleineren Regierungspartner gebe. Foto: eu2018.at ÖVP-Familienministerin Christine Aschbacher hat in der Beantwortung einer Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Wolfgang Zanger bekanntgegeben, dass in nur vier Monaten, also konkret im August, September und Oktober 2019 sowie im Mai 2020 die Junge ÖVP sowie die Schülerunion Österreich mit mehr als 552.000 Euro an Steuergeldern subventioniert worden sind. „Das ist wirklich nicht schlecht, wie sich die ÖVP ihre künftigen Berufspolitiker hier heranzieht, um die politische Machtstruktur auch in Zukunft zu sichern“, kommentierte der Freiheitliche die Höhe der vom Ministerium gewährten Subventionen an den schwarzen Parteinachwuchs. Im August sowie im September 2019 wurden mehr als 54.000 Euro an die Schülerunion Österreich ausbezahlt. Im Oktober 2019 betrug die sogenannte Basis- und Projektförderung an die Junge ÖVP 218.000 Euro. Diese wurde im Mai 2020 offensichtlich erhöht auf knapp 243.500 Euro. Weiters Zanger kritisiert ÖVP-Förderungen. wurden jeweils für die Junge ÖVP, wie auch für die Schülerunion jährliche Mitgliedsbeiträge in Höhe von 9.000 Euro ausgeschüttet sowie eine Basis- und Projektförderung an die Schülerunion im Mai 2020 in Höhe von knapp 18.200 Euro ausbezahlt. Ergibt in Summe 551.700 Euro. „Wenn man bedenkt, dass dies auch noch in Zeiten von Corona ausgeschüttet wird und viele Familien aufgrund Kurzarbeit oder Jobverlust nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, ist das eine echte Unverschämtheit gegenüber den Steuerzahlern“, kritisierte Zanger. Foto: Parlamentsdirektion/Simonis

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