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Corona-Wahn bringt erstes Berufsverbot!

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Trotz Restriktionen wächst die Kritik am schwarz-grünen „Corona-Wahnsinn“

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as Coronavirus endlich aus dem a ltäglichen Leben verbannen – das wo len nach einem halben Jahr Pandemie wohl a le. Doch die FPÖ hat das scheinbar einfachste Konzept ersonnen, um diesem Wi len zum Durchbruch zu verhelfen: Man könnte ja im ö fentlichen Raum einfach so tun, als gäbe es die Pandemie gar nicht. Was nach kindlichem Wunschdenken klingt, ist die von blauen Granden verkündete Strategie für Herbst und Winter. „Wir brauchen einen radikalen Kurswechsel“, sagte der Linzer Gesundheit stadtrat Michael Raml am Montag bei einem Auftri t mit FPÖ-Chef Norbert Hofer. Weder von der Maskenpflicht in Geschäften und Ö fis noch von Abstandsgeboten, früheren Spe r- stunden oder gar Registrierze teln wi l man bei der FPÖ etwas wi sen. Sta tde sen so le der St at ein „restriktionsfreies Leben ermöglichen“, forderte Raml. Die Lockerung so le aber vor Altenheimen und Spitälern haltmachen, den nur dort mü se man sich gegen Covid-19 wappnen. Schri le Rhetorik Angesichts solcher Wortmeldungen vergi st man fast, da s die FPÖ zu Jahresbeginn selbst die Schließung der Landesgrenzen samt Lockdown gefordert und dann im Parlament mit a len anderen Parteien das Covid-Gesetz beschlo sen hat. Doch in den letzten Monaten versucht die Partei, immer tiefer ins Lager jener einzudringen, die die medizinische Evidenz für die Gesundheitsmaßnahmen bestreiten und dahinter eine elitäre Verschwörung zu entdecken glauben. Um bei dem wachsenden Kreis der Corona-Leugner Gehör zu finden, wird die blaue Rhetorik immer schri ler: Heftete man sich im Sommer noch den Widerstand gegen den „Corona-Wahnsinn“ auf die Fahnen, so warnte FPÖ-Chef Hofer im September vor einem dräuenden „Corona-Faschismus“. Generalsekretär Michael Schnedlitz wiederum fühlt sich Wien – Öste reich setzt auf die bi lige Tour. Im westeuropäischen Vergleich lägen die Pflegeausgaben hierzulande im unteren Dri tel, rechnet Ulrike Famira-Mühlberger vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) vor. Skandinavische St aten oder die Niederlande gäben heute schon Summen aus, die bei uns laut Prognose erst 2050 e reicht würden. Doch nun wird sich der St at, der einen großen Teil der Pflegearbeit immer noch von Angehörigen erledigen lä st, nicht länger vor ma siven Investitionen drücken können. Der Anteil der Menschen über 85 Jahren wird bis 2050 um das Zweieinhalb- bis Dreifache ansteigen. Die Kosten für Dienstleistungen in der Pflege so len gemäß den Wifo- Zahlen bereits in zehn Jahren um 80 Prozent angeschwo len sein. „Wir mü sen künftig mehr Geld in die Hand nehmen“, sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne): „Anders wird es nicht gehen.“ Damit die zig Mi lionen nicht ohne Plan und Ziel ausgeschü tet werden, ha te Anschober gleich nach Amtsantri t der türkis-grünen Regierung die Pflegereform als erstes Großprojekt ausgerufen. Dann kam die Corona-Pandemie. Jetzt aber wi l der Minister, wi er sagt, „Ernst machen“. Rasch drängt sich da das Wort „Herkulesaufgabe“ auf. Famira- nach dem vergangenen Wochenende mit polizeilichen Spe rstundenkontro len an „die dunkelste Zeit der DDR“ erinnert. In FPÖ- Wahlkampfzelten wird in kuscheliger Enge gefeiert, der Wiener Spitzenkandidat Dominik Nepp schüt- Mühlberger, Mitglied der ins Leben gerufenen Reform-Taskforce, verwendet es, al sie die Entflechtung des föderalen Wi rwa rs im Pflegesystem empfiehlt. Das beginnt bei den Leistungen: Es sei kein Sinn darin zu erkennen, da s je nach Bundesland Pflegeheime nach unterschiedlichem Personalschlü sel ausgesta tet sind oder Betro fene für die Inanspruchnahme von mobilen Diensten unterschiedlich viel zu bezahlen haben. An fehlender Kooperation scheitere a lein schon die vermeintliche Selbstverständlichkeit, den Pflegebedarf in den einzelnen Gemeinden Foto: Heribert Corn Theo Anders, Nina Weißensteiner telt demonstrativ Hand um Hand. Die Zahl der auf Corona positiv Getesteten wi l die FPÖ schlicht durch einen Teststopp bei asymptomatischen Personen reduzieren. Um sich bei Corona-Leugnern zu profilieren, greift die FPÖ gerne auf deren Ga- systematisch zu erheben, sagt die Expertin: „Man hä t es nicht für möglich gehalten, aber wir wi sen darüber eigentlich nichts.“ Entwi rt werden so len auch die Finanzierung ströme, über die Bund, Länder und Gemeinden Geld hin und her schieben – „so ziemlich das Schwierigste, was man in einem föderalistischen System tun kann“, sagt Anschober. Un dann ist da noch die Personalnot, von der Pflegeanbieter bereits heute ein Lied singen können. Der Ministe rechnet bis 2030 mit einem Bedarf von 100.000 zusätzlichen Kräften, sieht darin aber auch eine Chance für Menschen, die jetzt in der Krise den Job verloren haben: Geplante Qualifizierungsmaßnahmen zielten genau auf diese Berufe ab. Mit simpler Ausbildung werde es aber nicht getan sein, merkt Famira-Mühlberger an, Neueinsteiger oder Umschulungsteilnehmer brauchten auch finanzie le Unterstützung, um ihre Unterhaltskosten stemmen zu können. Trotz a ler Anstrengungen werde außerdem gelten: „Ohne Migration wird es bei der Rekrutierung des Pflegepersonals nicht gehen.“ Nicht nur Fachleute so len gemäß Anschobers Anspruch bei der Re- Foto: Imago / Franz Perc Einen PR-Besuch im Pflegeheim ha ten Minister Anschober (Mi te) und Kanzler Kurz rasch absolviert. Doch nun gilt es, schöne Versprechen in eine Reform zu verpacken – eine „Herkulesaufgabe“. lionsfiguren als „Experten“ zu. Besonders angetan ist man vom steirischen Mediziner Per Eifler, der hunderte „A teste gegen den Maskenwahnsinn“ ausgeste lt hat, mit denen sich Kunden ohne Untersuchung für 20 Euro von der Maskenpflicht befreien la sen konnten. Jüngst wurde Eifler deshalb von der Ärztekammer die Lizenz entzogen. Die FPÖ ficht das nicht an, im Gegenteil: Gesundheit sprecher Gerhard Kanikak bezeichnete das Berufsverbot als „politisch motiviert“ und wähnt einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit. Unabhängig von der inhaltlichen Bewertung könne sich die Strategie der FPÖ rechnerisch durchaus rentieren, erklärt Politikwi senschafter Peter Filzmaier, denn: Auf Bundesebene stünden die Freiheitlichen in Umfragen bei rund 15 Prozent, in Wien werden für sie nur knapp über zehn Prozent erwartet. Dagegen sei das Reservoir an Corona-Verdro senen, in dem die FPÖ nun fischen wi l, viel breiter, denn darin fänden sich längst „nicht nur St atsumstürzler“, analysiert Filzmaier. Neben Hardcore-Pandemie-Leugnern zählen dazu genauso Impfskeptiker und überhaupt Krisenverängstigte a ler Art. Dazu komme: Je länger das Virus gra siere, desto mehr steige die Zahl der Corona-Verunsicherten und Corona-Frustrierten, sagt der Politologe – also ergeb es für eine kleine Partei wie die FPÖ, auf die sie nun zusammengeschrumpft ist, absolut Sinn, dieses Segment anzusprechen. Ein ähnliches Konzept habe einst FPÖ-Chef Jörg Haider verfolgt, als er sich der „Modernisierungsverlierer“ annahm. Auc heute ging es der FPÖ „um die subjektiven Verlierer“, so der Experte, also um jene, die sich von der Politik vö lig im Stich gela sen fühlen, denn Verlierer seien in der Pandemie eigentlich a le. Und auch mit Warnungen vor einem zweiten Lockdown können Hofer und Co punkten, meint Filzmaier, denn: Wir das ö fentliche Leben heruntergefahren, könne man sagen, die FPÖ habe es immer schon gewu st. Kommt doch kein Lockdown, wären die Ka sandrarufe wohl ohnehin bald verge sen. form Pate stehen. Im Zuge einer im Sommer gestarteten Onlinebefragung haben 3000 Bürger – Betro fene, Angehörige, Fachkräfte – ihre Wünsche deponiert. Brigi te Juraszovich von der Gesundheit Österreich GmbH, dem nationalen Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen, leitet davon ein recht einheitliches Bild ab. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen lobten demnach das vielfältige Angebot und die Absicherung durch das Pflegegeld. Doch viele tappten eben auch im Dunkel, weil es an übersichtlichen Informationen zu den Leistungen mangle. Es fehlt an Zeit zum Reden Natürlich sei auch die Einsamkeit ein großes Thema, wa sich in den Antworten der Pflegekräfte widerspiegelt: Viele empfinden ihre Arbeit zwar als sinnstiftend, bemängeln, da s es an der Zeit fehle, um sich mit den betreuten Menschen über die eigentliche Arbeit hinaus zu befa sen und ein p ar Worte zu wechseln. Für 20. Oktober plant Anschober eine erste, große Veranstaltung, wo viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen so len, bis Anfang des kommenden Jahres so l weiterdiskutiert werden. Im Februar werde die Regierung dann zur Tat schreiten, verspricht der Minister: „Um ein Pflegesystem aus einem Gu s zu realisieren.“ (jo) 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Dennis Beck @DennisBeck_w Die Coolness vom @DominikNepp ringt mir irgendwie Respekt ab. Der HC Strache kann das Rumpelstilzchen machen und es bringt ihn nichts aus der Fassung. #WienWahl2020 #Wahl20 2. Okt. 2020 20:47 Dominik Nepps Auftreten nötigt sogar dem bekennenden SPÖ- Mann Respekt ab. In den sozialen Medien ist die FPÖ weiterhin an der Spitze Mit Qualität gegen die Masse der SPÖ und den Geldeinsatz der Grünen Am Sonntag wählt Wien – und das Ergebnis wird auch Aussagen geben, wie effektiv die Parteien in den sozialen Medien um Wähler geworben haben. Eva Zelechowski @evazet servus-tv mit negativ-bericht über „lebensgefährliche kampfradler“ in salzburg/wien. in der straßenbefragung kommen nur ängstliche bürger vor. und manche passanten müssen sogar 2x herhalten. (unauffällig umgestylt) was ist das für 1 agendajournalismus lol 5. Okt. 2020 07:48 Nicht-mainstream-konformes Servus-TV als linker Reibebaum: Die „Hyperfeministin“ war schon lange nicht mehr als Fußgängerin auf der Mariahilfer Straße unterwegs. TELEGRAM Es wäre allerdings eine große Überraschung, würde die Platzierung der Parteien dem Wahlergebnis entsprechen. Denn am erfolgreichsten in der Gunst der Nutzer der sozialen Medien ist die Juxpartei „Die Bierpartei“, gefolgt von der SPÖ und der FPÖ, so die Untersuchung von buzzvalue. Ursachen des Erfolgs Bei den Ausgaben für den „virtuellen Wahlkampf“ ist die Reihung praktisch umgekehrt. Da liegen die erfolglosen Grünen voran, gefolgt von der ÖVP und den Neos. Wobei der Erfolg der SPÖ auf der Machtbasis der Partei beruht, also Wiens politische Spitzenreiter in den sozialen Medien. im Wechselspiel mit den Accounts der Stadt Wien oder der Wiener Linien. Es wird viel Inhalt geteilt, querverlinkt an Inhalten der Stadt Wien oder der Wiener Linien und das schraubt die Interaktionszahlen bei der SPÖ in die Höhe. Als rein politischer Akteur liegt also die FPÖ in der Gunst der sozialen Mediennutzer in Führung. Für FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz keine Überraschung, schließlich waren die Freiheitlichen die Pioniere in der Nutzung der sozialen Medien für politische Inhalte: „Den Vorteil der anderen an Masse und Geld machen wir mit Qualität mehr als wett. Ein Spiegelbild zur realen Politik: In der türkis-blauen Koalition haben wir die Arbeit gemacht, die ÖVP die PR. In der jetzigen Koalition gibt es mangels vorzeigbarer Arbeitsleistung nur noch PR – von ÖVP und Grünen.“ Grafik: Buzzvalue GEFÄLLT MIR FPÖ IN DEN MEDIEN 2 Politik Mehr Zuverdienst erlaubt Nach der Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe wird nun auch jene für die Studienbeihilfe von jährlich 10.000 auf 15.000 Euro erhöht. Eine entsprechende Vorlage wird der Ministerrat am Mittwoch beschließen. Die Änderung soll rückwirkend bereits für dieses Kalenderjahr gelten. Studenten können neben ihrer Ausbildung damit mehr dazuverdienen, ohne ihre Beihilfe zu verlieren. Dienstag, 6. Oktober 2020 „FPÖ macht gegen Maske mobil“ echauffiert sich das ÖVP-Organ „Oberösterreichisches Volksblatt“ über den häretischen Vorstoß der Freiheitlichen. Dies fordern doch glatt, das neue Symbol der Sebastian-Kurz-Erlösungspolitik, den Mundnasenschutz vulgo „Corona-Lücken“ Der Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV) will auch beim Maturajahrgang 2021 die besondere Unterrichtssituation aufgrund der Corona-Pandemie berücksichtigt wissen. Nachdem im vergangenen Schuljahr nicht der gesamte Stoff unterrichtet werden konnte, gehe man davon aus, dass das Bildungsministerium „eine faire Lösung für die Lücken im Stoff der Abschlussprüfung findet“. Corona als Brennglas Die Corona-Pandemie hat nicht nur dazu geführt, dass mehr als 90 Prozent der Schüler weltweit vorübergehend mit Schulschließungen konfrontiert waren. Sie hatte auch Auswirkungen auf die Arbeit von 63 Millionen Lehrern und hat bestehende Schwächen vieler Bildungssysteme aufgezeigt, erklärten Unesco, Unicef, ILO und die Weltvereinigung der Lehrergewerkschaften anlässlich des gestrigen Weltlehrertags. Stand.punkt VON HERBERT SCHICHO Verantwortungsbewusstsein? Studieren in heiligen Hallen Statt Betenden haben sich am Montag Studenten der Universität Wien mit ihren Laptops in den Kirchenbänken der Votivkirche in Wien-Alsergrund breitgemacht: Sie nutzen den Sakralbau als Lern- und Aufenthaltsraum, weil wegen der Mindestabstände in den Hörsälen nicht alle FPÖ macht gegen Maske mobil Für eine Tragepflicht nur mehr in Gesundheits- und Alteneinrichtungen Die FPÖ sieht Österreich im Umgang mit der Corona-Pandemie weiterhin am völlig falschen Weg. Parteichef Norbert Hofer und der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Nach dem Motto „no risk, no fun“ argumentierte die FPÖ schon öfter, sei es bei den Tempolimits oder bei den Rauchverboten. Nun also auch beim Corona-Virus. Für Hofer und Haimbuchner wäre es ausreichend, wenn man nur mehr in Spitälern und Pflegeheimen einen Mund-Nasen-Schutz trägt. Zugegeben: Noch immer gibt dieser Virus Rätsel auf und die Einschätzung der verschiedensten Experten haben eine Bandbreite, wo man statt exakter eher von „Daumen-mal-Pi-Wissenschaft“ sprechen kann. Und selbstverständlich kann man sich auch zu Tode fürchten. Aber als Verantwortungsträger sollte man trotzdem zur Besonnenheit aufrufen und nicht zum Risiko verführen. Denn Draufgänger gehen auch schneller drauf. „Kurz-Maulkorb“, aus der Öffentlichkeit zu verbannen und sogar auf das links-grüne schwedische Modell umzusteigen. Interessierten die Uni-Vorlesungen vor Ort verfolgen können. Auch als Aufenthaltsraum zwischen Lehrveranstaltungen und für Gruppenarbeiten soll die Kirche genutzt werden, es gibt Wlan und die Kirche wird an die Glasfaserleitung der Hochschule angeschlossen. Für Gläubige ist die Votivkirche ebenso weiterhin normal zugänglich wie für Touristen. Die Messen werden durch die Studenten nicht beeinträchtigt. Foto: APA/Punz Raml appellierten gestern in Wien dafür, ein restriktionsfreies öffentliches Leben zu ermöglichen und nur Gesundheits- und Alteneinrichtungen speziell zu schützen. Testen solle man nur Menschen aus Risikogruppen oder mit Symptomen. Die frühere Gastro-Sperrstunde lehnen die Freiheitlichen ebenso ab wie eine Registrierungspflicht. Was es hingegen bräuchte, wären funktionsfähige Heeresspitäler, um Krankenhauskapazitäten sicherzustellen. Eine Stunde später in Linz wiederholte FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner die Forderungen, er nahm sich als Verstärkung FPÖ-Klubchef Herwig Mahr mit. Mahr sieht Österreich durch das „Missmanagement der Bundesregierung“ mit einem „Affenzahn an die Wand fahren“. Auch Haimbuchner warnt vor den wirtschaflichen Folgen. Man solle aus den Stärken und Die Abwertung der FPÖ in den Mainstream-Medien hält „Der Standard“ weiterhin stürmisch hoch. Waren es zuvor die „Modernisierungsverlierer“, die den blauen Schwächen des schwedischen Modells lernen. SPÖ will testen SPÖ-Chefin Pamela Rendi- Wagner setzt hingegen auf Antigen-Schnelltests. Zum Einsatz kommen könnten diese zunächst vor allem in Pflegeheimen sowie als Massentests an Orten mit vielen Menschen, etwa bei Veranstaltungen kultureller Art oder an Universitäten und Schulen. In Österreich gebe es zwar noch kein exponentielles Wachstum, die Lage sei aber ernst, befand Rendi- Wagner. Die Verantwortung dafür schiebt sie der Koalition zu, die zu früh und ohne Plan gelockert habe. Säumig sieht die SPÖ-Chefin die Regierung aber auch, was die Hilfen für Arbeitnehmer und Wirtschaft angeht. Gespannt ist Rendi-Wagner darauf, was die Koalition nun in ihrem Budget vorlegt. Populisten auf den Inland 8 | DIENSTAG, 6. OKTOBER 2020 DER ∂TANDARD D Warum die FPÖ auf Corona-Verdrossene setzt Warnungen vor einem erneuten Lockdown, A lianzen mit Maskengegnern und kategorische Ablehnung weiterer Restriktionen in Zeiten der Pandemie: Vor dem Wiener Wahltag steigert die FPÖ die Dosis ihrer Corona-Politik. Schon im Frühjah rief die FPÖ in Wien zu einer Demo gegen Entmündigung, Babyelefant und Co auf – nicht wenige Corona-Frustrierte folgten prompt ihrem Aufruf und marschierten mit auf. Wie Minister Anschober bei der Pflegereform Ernst machen will Kostenexplosion, Personalnot, föderalistisches Durcheinander: Die Regierung verspricht einen Masterplan für bessere Pflege Mehr Zuwanderer gebraucht Schlag nach bei Jörg Haider Leim gegangen sind, so fischen diese nun im Teich der „Corona-Verdrossenen“. Ja, sie hofieren sogar „Corona-Leugner“ die sie als „Experten“ ausgeben, darunter sogar „Staatsumstürzler“. Diesen Jargon pflegte vor 80 Jahren auch ein sehr kanzlerfreundliches Blatt gegen Regimekritiker. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Herbert Kickl 5. Oktober 2020 In Italien soll schon bald die Maskenpflicht im Freien kommen. Auch in Österreich ist darüber eine Diskussion losgetreten worden. 3.221 Personen gefällt das. Coronawahn zur Ablenkung von den echten Problemen. In Italien machts die Linksregierung vor. Irgendwie ist die „Black Lives Matter“-Bewegung in Europa nicht so richtig in Gang gekommen. Zum Glück, brennende Innenstädte, die Kollateralschäden der „friedlichen Demonstrationen“, die der ORF kaum als berichtenswert empfand und deshalb verschwieg. Damit gibt sich aber der ORF nicht zufrieden. Im dienstägigen „Report“ appellierte er völlig an der Verfassungsrealität vorbei für das Wahlrecht für Nicht-Staatsbürger. Ansporn dafür war die „Pass Egal Wahl“ für den Wiener Gemeinderat der Migrations-NGO „SOS-Mitmensch“, zu der ausschließlich Ausländer gebeten GISBÄRS TV-NOTIZ wurden. Das Ergebnis ließ am Küniglberg die Augen feucht werden: Eine satte Zwei-Drittel-Mehrheit für Rot-Grün. Kommt als nächstes der Vorschlag, das neben den hier lebenden Ausländern auch – im Sinne des Rechts auf Familie – auch deren zurückgebliebene Verwandt- schaft mitwählen soll? Zur Untermauerung des bösen Österreich folgte ein Bericht über den „Alltagsrassismus“ hierzulande. Peinlich dabei war nur, dass die drei Vorzeigezuwanderer selbst kaum Probleme mit den vorurteilsbehafteten Österreichern hatten. Völlig ausgeklammert wurde im Bericht der Rassismus der Zuwanderer, der Wienern in den „Brennpunktbezirken“ entgegenschlägt. Ein „Schleich dich, sch… Österreicher, hier haben wir das sagen!“, ist noch die freundlichste Variante, die einem da entgegenkommt. Irgendwie scheint der ORF die GIS bereits als Bußgeld für die Österreicher auszulegen.

Nr. 41 Donnerstag, 8. Oktober 2020 g Im „Himmelszelt“ der Burg waltet ein Feminat Langeweile trotz reichlich bunter Gewandung und großartiger Schausspielerleistungen Einigen Menschen und Menschinnen im Publikum gefiel es. Demzufolge war ich wohl in der Burg auf dem falschen Dampfer. Das kommt daher, dass mir Feminismus jeglicher Art auf die Nerven geht. Oberflächliche Betrachter könnten daraus schließen, ich sei frauenfeindlich. Weit gefehlt. Schon aus dem Gymnasium schrieb ich Leserbriefe, die auch abgedruckt wurden und in denen ich für die Gleichberechtigung der Frauen eintrat. Da es aber – siehe Gleichberechtigung – keinen Maskulinismus gibt, sehe ich bei allen möglicherweise noch existenten Ungerechtigkeiten nicht ein, dass es eine Bewegung gibt, die sich als Feminismus ausgibt und der ich mich womöglich auch noch anschließen sollte. Sehe ich also einen ganzen Abend lang, wie sich eine der auf der Bühne dargestellten Damen eines Vorzugs bedient, den sie als Frau hat, und sehe ich weiters, wie ein Dutzend weiterer Damen mit diesem und um diesen Vorzug kämpfen, und spielen dabei diverse Körperflüssigkeiten eine große Rolle, befällt mich, abgesehen von Desinteresse, ein gewaltiges und fast unbekämpfbares Schlafbedürfnis. Weibliche Vor- und Nachteile Besagte Dame ist, so will es die kampfbereite Autorin Lucy Kirkwood, angeklagt, gemeinsam mit ihrem Gefährten ein kleines Mädchen umgebracht zu haben, und sie versucht, um ihre Hinrichtung herumzukommen, indem sie behauptet, schwanger zu sein. Das konnte ihr männlicher Partner nicht, und der ist eh schon gehängt. Na und, so viel ist klar, man kann doch das unschuldige, ungeborene Kind nicht gemeinsam mit dem Muttertier töten. Eindimensional geht’s also zu auf der Bühne, und, selbst wenn es absichtlich sein sollte, der Gesang der Glucken an der Rampe, der da meine Ohren beleidigend zu mir dröhnte, war nicht eben ein Plus für die Vorstellung. Kostüm-Schau Der Kostümbildner Stefan Hageneier dachte wohl, das akustische Minus durch eine reichlich bunte Gewandung der agierenden Dorfbewohnerinnen aufzuwiegen, aber warum er dabei zwischen dem 18. Jahrhundert und dem Biedermeier bis hin zu heutigen Details schwanken musste, bleibt sein Geheimnis. Es ist im Grunde auch egal. Sportlicher blauer Gemeinderatsvorsitzender Einen gewaltigen sportlichen Sprung legte der zweite Vorsitzende des Gemeinderates, Dietbert Kowarik (Bild), hin. Der Bezirksparteiobmann von Rudolfsheim-Fünfhaus katapultierte sich bei den diesjährigen österreichischen Leichtathletik Masters-Meisterschaften auf den Titel eines Vize-Staatsmeisters in der Altersklasse M45. Die NFZ gratuliert zu dieser Spitzenleistung. Foto: Burgtheater/Marcella Ruiz-Cruz Verstörende Langweile im buntgewandeten „Feminat“. „Lucky Day“ heißt die tägliche Nummernlotterie, bei der man auf Tag, Monat und Jahr seiner Wahl tippen kann. Geburts-, Hochzeitstag oder das Datum einer bestandenen Prüfung. Hier kann man sich von seinen Erinnerungen inspirieren lassen. Per Zufallsgenerator wird der Lucky Day Losnummer noch eines von 16 Glückssymbolen hinzugefügt. Bei „Lucky Day“ kann man aus vier Einsatzhöhen wählen: 2, 3, 4, und 5 Euro stehen dabei zur Verfügung. Und das Beste daran: Der Hauptgewinn beträgt je nach Einsatz bis zu 250.000 Euro. „Lucky Day“ kann als Wettschein oder Quicktipp in allen Annahmestellen gespielt werden. Auch die Spielteilnahme am Joker ist hier möglich. Die Ziehung findet täglich um ca. 18.40 Uhr statt.. Kultur / Blitzlicht 15 „Die zwölf Geschworenen“ schickten zwar Grüße, doch taten sie’s, ohne ihre Qualität mitzusenden. Streckenweise ging’s eher peinlich dahin, soweit ein nicht der Zielgruppe Angehöriger dies beurteilen kann. Betont muss werden, dass Schauspieler und -innen großartige Leistungen boten, was aber der Langeweile des größten Teils des Publikums keinen Abbruch tat. Um, für oder gegen die Qualität des „Himmelszelts“ zu streiten, überlasse ich als in diesem Fall „me-too“-Betroffener großzügig dem P.T. Zuschauer. Herbert Pirker Oh „Lucky Day“ Wunschdatum bringt bis zu 250.000 Euro Coole Gewinne mit „PinguWin“ Mit dem neuen Rubbellos bis zu 30.000 Euro gewinnen Anzeige Foto: Graiki/GettyImages Foto: Hans Watzek „PinguWin“ heißt die neue Rubbellos-Serie der Österreichischen Lotterien und ist zugleich wohl auch der coolste Rubbelspaß der heurigen Wintersaison. Denn im neuen Rubbellos mit Pinguin-Motiv stecken zwei Hauptgewinne zu je 30.000 Euro sowie viele weitere Gewinne von 3 Euro bis 1.000 Euro. Und das Beste daran: Mit zwei Rubbelflächen, einer großen Pinguin-Rubbelfläche und einer kleinen Bonusspiel-Rubbelfläche in Form von Geldscheinen, hat man die Chance, gleich zweimal zu gewinnen. Denn unter der kleinen Rubbelfläche warten mit etwas Glück 9 Euro bzw. 3 Euro. Das neue Rubbellos ist zum Preis von 3 Euro in allen Annahmestellen erhältlich.

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