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Corona-Gesetzesunfug: Zurück an den Start!

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Als Konsequenz des Verfassungspfusches will FPÖ eine Neufassung des Gesetzes

DAMALS Recherchiert von

DAMALS Recherchiert von LTD/FISCHER 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Dominik Nepp @DominikNepp Den Neustifter Kirtag und Volksfeste verbieten, aber einen „Climate Kirtag“ feiern. Rot-grün-türkise Gagapolitik. 27. Aug. 2020 18:08 In ihrer Inszenierung „Infantilität regiert“ (Copyright Norbert Hofer) lassen sich Schwarz-Grün auch nicht durch das Coronavirus beirren. Nur der Pöbel soll auf seine Feste verzichten, aus Staatsräson. Die Grünen Wien @gruenewien „Die Stadt Wien muss in die Offensive gehen: wir sind der größte Arbeitgeber, wir haben 65.000 Beschäftigte. Eine 35-Stunden-Woche macht nur Sinn!“, sagt @BirgitHebein #ZIB2 27. Aug. 2020 22:14 Arme Magistratsbedienstete: Mehr Stress durch weniger Arbeitszeit! Damit sinkt das Pensionsanstrittsalter auf unter 50 Jahre. TELEGRAM GEFÄLLT MIR Antisemitismus ist doch ein DER ∂TANDARD Kommentar der anderen österreichisches Phänomen Ein moslemischer „Flüchtling“ attackiert den Präsidenten der jüdischen Gemeinde in Graz und die Synagoge – und die Medien relativieren. Denn die Juden sind in Österreich einer dreifachen Bedrohung ausgesetzt: dem tradierten christlichen Antisemitismus, dem rechten wie linken Antizionismus und Antiisraelismus und dem importierten islamischen Judenhass. Eine Frage der Relation Maximillian Gottschlich resümiert daher im „Standard“: „Europäische Mehrheitsgesellschaften und Migranten aus der Türkei und arabischen Herkunftsländern haben ein gemeinsames Feindbild: den jüdischen Staat.“ Als Grundlage für dieses Urteil dient ihm eine Studie, in der die Aussage „Wenn FPÖ IN DEN MEDIEN Die Politik der Grünen erschöpft sich bisher leider in Postenumfärbungen und Aktionismus, sogar bei deren Kult-Thema, dem Klimaschutz, berichten die „Vorarlberger Nachrichten“. So erteilte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) einem Ausbau der Dienstag, 1. September 2020 Vorarlberger Nachrichten A5 Wirbel um abgesagte Bahnprojekte BREGENZ Zunächst erteilte Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) einem Ausbau der Strecke Bregenz-Lochau/Hörbranz eine Absage. Am Sonntag stimmten die Liechtensteiner dann mit 62,3 Prozent gegen das S-Bahnprojekt FL.A.CH von Feldkirch über Liechtenstein in die Schweiz. Martin Ohneberg, Präsident der Industrie lenvereinigung (IV) Vorarlberg, ortet bei den politischen Entscheidungsträgern im Land „erhebliche Schwierigkeiten“ bei der Umsetzung von Großprojekten. Die Opposition kündigte an, weiter für die beiden Projekte kämpfen zu wo len. „Wir werden verlieren“ „Leider reihen sich die aktue len Diskussionen und Absagen in weitere schleppende Projekte wie die längst fä lige S18-Nachfolgelösung oder das Zurückste len neuer visionärer Ansätze, beispielsweise einer Verbindung des urbanen Rheintals IV-Präsident sieht Handlungsbedarf, Opposition gibt sich kämpferisch. FL.A.CH wurde bei einer Volksabstimmung aufs Abste lgleis befördert. mit dem ländlichen Bregenzerwald, ein. So werden wir unseren Standort für die Menschen und für die Wirtschaft nicht nachhaltig stärken, sondern im Gegenteil im internationalen We tbewerb der Regionen verlieren“, kritisiert Ohneberg. SPÖ-Nationalratsabgeordneter Reinhold Einwa lner möchte mit einem parlamentarischen Entschließungsantrag an den Nationalrat Bewegung in die Unterflurlösung für Bregenz bringen. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass hier wieder für viele Jahr eine Tür zugeschlagen wird. Es ist im Interesse der Vorarlberger, dass an einer Lösung gearbeitet wird“, unterstreicht Einwa lner, der auch die anderen Vorarlberger Nationalratsabgeordneten für die Initiative gewinnen möchte. Neos-Landtagsabgeordneten Garry Thür und der Bregenzer Spitzenkandidat Alexander Moosbrugger ha ten diesbezüglich auf eine „kurze Aussprache“ mit der Verkehrsministerin im Rahmen ihres heutigen Vorarlberg-Besuchs gehofft. Das Treffen sei bedauerlicherweise abgeleht worden. „Offenbar ist der Ministerin nicht klar, dass es sich hier um ein Jahrhundertprojekt handeln würde“, schreibt Thür. FPÖ-Wirtschaftssprecher Hubert Ein Ausbau der Strecke Bregenz-Lochau ist laut Ministerin Gewessler nicht geplant. Kinz spricht von einer Grünen-Verhinderungspolitik. Gewessler ließ am 13. August in einem Antwortschreiben an Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) wissen, dass ein umfangreicher Ausbau der Strecke Bregenz-Lochau/Hörbranz nicht geplant sei, „da in verkehrlichen Untersuchungen kein Bedar für einen darartigen Ausbau festgeste lt werden konnte“, erläutert sie. Die ÖBB verweisen in einer Ste lungnahme außerdem auf die langen eingleisigen Abschnitte auf der Südbahn und dem Streckenabschni t von Lindau nach München. „Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand sind in diesen Bereichen auch keine Investitionen in einen Trassenausbau beziehungsweise in güterverkehrsrelevante Kreuzungen mit langen Überholgleisen vorgesehen“, heißt es seitens der Österreichischen Bundesbahnen. Kleine Zeitung Dienstag, 1. September 2020 Covid-Kampf Die Idee: Man bietet täuschend ähnliche Zuckermoleküle an, in die sich das Virus vergeblich verbeißt und dann erfolglos buchstäblich dort „verhungert“. Denn gerade bei schweren Covid-Fällen benötigt man oft mehrere Ansätze für eine Kombinationstherapie, außerdem „wird sich ja das Virus weiterentwickeln“, sagt Kungl. Mehrere Ansätze bieten sich an, die die Grazer untersuchen wollen – übrigens gemeinsam mit Kollegen von der Med Uni Graz unter Federführung von Professor Kurt Zatloukal. „Die ersten Experimente und Untersuchungen sind bereits sehr erfolgreich verlaufen“, erzählt Kungl. Er erwartet sich, dass binnen zwölf bis 18 Monaten eine neue Therapie zur Verfügung stehen wird. Kungl betreibt hier nicht abstrakte Grundlagenforschung, sondern angewandte Forschung, die direkt in ein Medikament münden soll – vier bis fünf Forscher sollen sich dem Thema widmen. Die Universität unterstützt dies direkt finanziell durch den Fundraising- Topf des Absolventen-Vereines. Das Projekt könne man gut kommunizieren und man erhoffe sich, dass so auch andere private Großspender aufmerksam werden, sagt Finanz-Vizerektor Peter Riedler. Klassische Förderschienen benötigen einen relativ langen Vorlauf. Die Aktion, die unter dem Titel „Stop Covid-19“ läuft, zeigt schon erste Erfolge: Kungl, der in dem Bereich über viel Erfahrung verfügt (auch bei Patentierungen), hat am Freitag auch mit einem großen Investor gesprochen. Um im Herbst die Aufgaben zu erfüllen, braucht es dringend eine PersonalbereitstellungdurchdenBund. Robert Krotzer (KPÖ), Grazer Gesundheitsstadtrat Die Zahl der Coronatests ist zuletzt stark gestiegen APA, JÜRGEN FUCHS D Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Steiermark | 17 Vize-LH Lang, LH Schützenhöfer mit BH Weitlaner LAND tismus glaubhaft nachhaltig bekämpfen zu können, müssten sich tung“. die europäischen Grund Mehrheitsgesellschaften selbst ihrer antisemiti- dafür ist schen Immunschwäche stellen. die von ÖVP und SPÖ MAXIMILIAN GOTTSCHLICH war Professor für Kommunikationswissenschaft der Thomas Neuhold Uni Wien. Zum Thema Antisemitismus erschienen von ihm die Bücher „Die große geplante Erneuerung Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?“ sowie „Unerlöste Schatten. Die des Christen Dienstrechts und der neue Antisemitismus“. der Gemeindebediensteten. Der Entwurf sei „familienfeindlich, gesellschaftspolitisch und rechtlich äußerst bedenklich“, kritisiert FPÖ-Vize-Klubchef Stefan Hermann. Die FPÖ lehne diese „Schlechterstellung von Dienstnehmern“ ab. POLITIK INTERN Zweiter Bezirkschef binnen zwei Jahren Neuer Bezirkshauptmann für GU./Kritik an Teilzeitregel für kleine Gemeindeämter. ie Gemeinderatswahlen Der Entwurf se in diesem sind zwar geschlagen, Punkt „familienfeindlich, gesellschaftspolitisch und recht- doch Ruhe kehrt in den Gemeindeämtern deshalb nicht lich äußerst bedenklich“, kritisiert Stefan Hermann, FPÖ- ein. Das liegt ausnahmsweise nicht an Corona, sondern an der geplanten Landtag. Er trete ge- Vize-Klubchef im Erneuerung des gen diese „Schlechterstellung von Dienstrechts der Gemeindebediensteten. Dienstnehmern“ ein Von der Zielsetzung und befürchtet, sie her soll das Regelwerk moderner werflucht weiteren Vor- würde „der Landden und sich an Bundesvorgaben orientie- Vize-Klubchef Auch der Gemeinschub leisten“. ren. Auch Vordienstzeiten werden mehr tik angemeldet. Hermann (FPÖ) debund hat nun Kri- berücksichtigt, was sich für eine zwei Jahre sind vergangen und die Bezirks- die Beschäftigten auszahlt. In Details weicht der Entwurf vom Ziel aber deutlich gebung steht erneut unter hauptmannschaft Graz-Um- ab. Besonders strittig: Der Anspruch auf Teilzeitbeschäftilika Unger am 1. Oktober 2018 neuer Führung: So hatte Angegung soll künftig nur dann bestehen, wenn „die Bedienstete nommen. Heuer ist sie als Bü- die Behördenleitung über- in einer Dienststelle mit mehr rochefin zu Landesrat Christopher Drexler (ÖVP) gewech- als fünf Bediensteten beschäftigt ist“. Selbst wenn „die Voraussetzungen des Mutter- Weitlaner übernimmt am heuselt. Ihr Nachfolger Andreas schutz- und Karenzgesetzes tigen Dienstag offiziell das Ruder. Ein „Top-Jurist mit lang- vorliegen“, wie dem Entwurf zu entnehmen ist. jähriger und breiter Erfahrung“, loben Landeshaupt- Dies aber würde Frauen, die in kleinen Gemeinden beziehungsweise kleinen Dienst- und Vize Anton Lang Weitlamann Hermann Schützenhöfer stellen arbeiten, har treffen. ner. Thomas Rossacher K DONNERSTAG, 27. AU Die Realitivierung des islamischen Antisemitismus unter Zuwanderern „Ahaw einzigar nach Gra Antisem Österreich Shoshana Entsetzte träger tate waren so Pressestatemen verbal jede For mus. Es war sic Geschichte Ös polizeiliche Erm Aufklärung der mit dem hebrä be, „Ahawa“, be wir Juden abe lichst vermisse der Öffentlich täglich leben, g kämpfen, uns b als Sündenböc Israels herhalt Beschmiertes und zerschnittenes Kunstprojekt: die Porträts von Holocaust-Überlebenden, die im Vorjahr auf dem Ring standen. schlucken wir h mitisch einges reden, weil wir derspruch leist als unversöhnl Die dreifache Bedrohung Jahrzehnte dau Orten früherer tafeln kamen, Der Kampf gegen den virulenten islamischen deckt die antisemitische für die Verbre chern im Holoc Heimischer Immunschwäche und islamistischer europäischer Mehrheitsgesellschaften Antisemitismus auf. gleich gefährlich? Maximilian Gottschlich Ausgegrenzt Ja, es ist viel Die Anschläge auf die Grazer Konzil betriebene Annäherung der „Die Israelis verhalten sich gegenüber den Palästinensern genauso europäischen Judentums, die letzt- nach wie vor m Shoah und die Opfergeschichte des geworden, abe Synagoge und die Attacke katholischen Kirche an das Judentum nichts zu ändern. wie die Nazis gegenüber den Juden“. lich zur Gründung des jüdischen sein, gepackte gegen den Präsidenten der kleinen jüdischen Gemeinde erinnern schmerzlich daran, was Hantra Aetate (1965) offiziell vollzogene immer ein doppeltes Ziel: erstens durch eine Tätergeschichte, die sich ausgegrenzt un Die mit dem Konzilsdekret Nos- Antisemitische Israelkritik verfolgt Staates Israel führten, systematisch meist nicht w nah Arendt über den Antisemitismus schrieb, nämlich: „Antisemi- der Verachtung des Judentums hin tens die Delegitimation des jüdi- ersetzen. muss man hör Kehrtwende von einer Theologie die Täter-Opfer-Umkehr und zwei- aus dem Nahostkonflikt speist, zu ders wenn sie r es den Staat Israel nicht mehr gibt, im „gutmenschlichen“ Teil Österreich dann eingehandelt. lässt sich Europa, aber auch anderswo in der isolieren. Thora tismus ist genau das, was vorgibt: zur Betonung eines neuen familiären Verhältnisses von Judentum Opfer und ihre Nachkommen zu Tä- den Blick, der sich die Juden in selbst schuld, w schen Staates. Wenn es gelingt, die Damit kommt die dritte Front in Antisemitismu eine tödliche Gefahr für Juden und sonst nichts.“ dann Deswegen herrscht sind auch und Friede Christentum im hat jedenfalls Nahen tern zu machen, jüdische Einrichtungen und Synagogen schwer bewacht. Dort, wo das semitismus in der (nach)christ- Antisemiten die behauptete oder tierte, kulturell und religiös tief Wort „Jude“ k nicht gegen den wachsenden Anti- der perversen Vorstellungswelt der Welt, gegenübersehen: der impor- Parias in diese nicht oder Osten“ nur ungenügend von der Fall elf lichen Prozent Gesellschaft der immunisieren Österreicher, 76 Prozent der Arabisch Attentäter von Graz mosle-Ich mache m fantasierte Schuld Als des sich jüdischen herausstellte, verwurzelte islamische Judenhass. dass der vielen schwer ü ist oder war – wie etwa in Halle (Saale) im Oktober 2019 oder auch jetzt noch 14 Prozent Österreicher die der Nazis gegenrechnen. Seht nur, schen Bedrohungsszenarien ernst, schen Mitbürge können. Immerhin machen heute Staates gegen die historische Schuld Nimmt man alle drei antisemiti- besser hört es in Graz –, setzt man Juden leichtfertig und unverantwortlicherweise lich. Das ist nur eines der beunruhi- ihre Nachkommen sind nicht besser schung antijüdischer Obsessionen. reich Sorgen, w Juden für den Tod Jesu verantwort- sagt der Antisemit, die Opfer und dann ergibt dies eine explosive Mi- dieser tödlichen Gefahr aus. genden Ergebnisse, die in einer von als die Täter von damals. wenn ich mein Europas Juden haben es heute der Parlamentsdirektion 2018 in Dieser Antisemitismus der Gemeinsames Feindbild kenne, gar eine mit einer sprechenden dreifachen Bedrohung zu und Auftrag 51 gegebenen Prozent empirischen Repräsentativ-Studie über antisemiti- der psychischen Entlastung der Täschaften und Migranten aus der ermutige, auf der Schuldumkehr mischer dient immer „Flüchtling“ auch Europäische war, Mehrheitsgesell- gab es te trage oder m tun. Da ist zum einen der tradierte christliche Antisemitismus, der sich sche Vorurteile in Österreich zutage tergesellschaften von historischer Türkei und arabischen Herkunftsländern Reaktion haben ein gemeinsames der Mul- eines der Kinde Kippa zu gehen nicht deswegen Türkisch schon auflöste, sprechenden weil gefördert wurden. Befragten Schuld, die eine – solange trotzige sie unbearbeitet bleibt – als schwere psychische Feindbild: den jüdischen Staat. Is- le als „dreckige sich der religiöse Glaube in Europa verflüchtigte und innerweltlichen Zweite Front Hypothek von einer Generation an rael ist der „kollektive Jude“, der an Dass sich ein in Heilsorientierungen zugestimmt Platz machte. wurde. An einer zweiten Front finden die nächste tikulti-Freunde: weitergegeben wird. Der allem Einmal Übel der Welt Schuld 20, trägt. einmal durch 200 seine Diffamie- Menschen Prozent der haben österreichischen sich Bevöl-mit europäischer Gesellschaften fest ker Ausprägung in allen politischen rung und Dämonisierung. Das gekerung zu, aber 76 Prozent der Ara- tiger Lehrer e Der religiöse Glaube ging, aber der sich Juden in der Diaspora einem Antisemitismus der Schuldumkehr Der Aussage „Wenn es den Staat Israel nicht mehr gibt, dann herrscht etwas gar nicht schimpfenden S durch zwei Jahrtausende hindurch sich radikalisierenden Antizionismus und Antiisraelismus ausgesuch der Delegitimierung des jüdi- Friede im Nahen Osten“ stimmen elf hoffnungsvoll. ist aber auch ein anhaltender Ver- praktizierte Antijudaismus blieb in den kollektiven Ednan Tiefenschichten Aslan setzt, hat der in dazu mehr oder minder eine star- erschütternde dem Zweiten Vatikanischen Studie Österreicher erstellt stimmt der Aussage – jeder zu tische Israelkritik den Grazer darauf abzielt, die Juden der Türkisch solidarisiert. sprechenden (nicht re-Füwieder ans Tag schen Staates Rettungsort u verankert. Dagegen vermochte auch Lagern vertreten ist. Jeder dritte schieht dadurch, dass die antisemibisch sprechenden und 51 Prozent Die Corona- die seit präsentativ) Befragten. gar Freunde un Im Kampf gegen den Antisemitismus stellt sich Europa hingegen ein doppeltes zo- „Elite“, die das plötzlich von zweite „Flüchtling“ DIE AKTUELLE war ZEITSCHRIFT 2015 eindeutig antisemitisch eingestellt – gen spontan 50.000 „Black Lives Matter“ Problem: die Virulenz des zum Teil setzt hätte. Seh gewaltbereiten islamischen Anti - klar, wer dam Magazin für antifaschistische Gedenkkultur judaismus und die Latenz eines in Appell an alle: kollektiven Demonstranten Tiefenschichten verankerten europäischen Antisemitis- das gegenseitig jetzt helfen kan Das Jahr 2020 brachte für das vor 13 Jahren in Gedenken an die Flucht von rund 5000 Juden und von ORF-Journalist Christian Schüller zum Komplex mus. In Österreich gibt es, so zeigen hen. Mensche Relativierung der Corona-Krise. Die Überlegungen Jüdinnen und sich im Jahr 1947 damit über den jede Krimmler Menge Tauern gegründete Alpine Peace Crossing (APC) eine echte Unter den historischen Beiträgen sticht einer hervor: Jahren, zehn Prozent manifeste meiden. Daher Fake-News Feinde gehören ebenfalls durch in die Rubrik Wien. Aktuelles. die empirischen Befunde seit vielen werden wir a Zäsur. APC-Gründer Ernst Löschner hat die Leitung der In „Der Fall Franz Bodmann“ sprechen die Historikerin Antisemiten und etwa 30 Prozent in der Diaspora jährlichen Gedenkwanderung und des Krimmler Friedensdialoges an den Zeithistoriker Robert Obermair Geschichte des Massenmörders und KZ-Arztes an, sie gute Ausgangssituation, um es mit falls es wieder e Antonia Winsauer und APC-Chef Obermair nicht nur die l atente Antisemiten. Das ist keine zentrale Rettu übergeben. Neu ist auch, dass das APC mit der Zeitschrift Alpendistel nun ein gleichsam zeit- „Ehrenfriedhof“ der Gemeinde Lend im semitismus aufzunehmen. Um den schlägt. Daher fragen auch, was mit dem Grab Bodmanns auf dem dem sich radikalisierenden Anti - neue Judenha geschichtliches wie aktuelles Magazin für Pinzgau geschehen soll. Nicht zuletzt bietet die erste Ausgabe auch Gelegenheit zur d afür herhalten importierten islamischen Antisemi- besonders sch antifaschistische Gedenkkultur publiziert. Dass sich die erste Ausgabe dem Thema Rückschau auf die eigene APC-Geschichte. Ein eigenes Kapitel ist Marko Feingold rechte Liebe z mus zu legiti Antisemitismus Strecke widmet, Bregenz-Lochau/Hörbranz ist angesichts der Grundthematik der APC-Gedenkwanderungen irgendwie naheliegend. Den pro- Israelitischen Kultusgemeinde Salz- bedingungslose gewidmet. Der 2019 verstorbene Präsident Muslime zu de minenten eine Autorinnen Absage, und Autoren sehr – zum Ärger der burg war mit der Flüchtlingsorganisation es, was wir bra d arunter auch Forum-Alpbach-Chef Franz „Bricha“ 1947 Organisator des Exodus über Verstehen uns Fischler – gelingt es dabei aber, den Bogen den Tauern. in völliger Akz vom Historischen ins Jetzt zu spannen. So stellung. Industrie und der FPÖ. Deren Wirt- widmet sich beispielsweise die Salzburger Alpendistel, „Im Schatten der Berge. Antisemitismus gestern und heute“. Vol. 1, Krimml 2020. SHOSHANA DUIZ Professorin Helga Embacher in ihrer Analyse den antisemitischen Verschwörungstheorien und Codes sowie der Holocaust- https://alpinepeacecrossing.org. ses für Dialog Gegen Portogebühr zu beziehen: kerin und Trägerin und schaftssprecher im Landtag, Hubert Kinz, sprach offen von einer „grünen Verhinderungspolitik“. Die Gemeinderatswahlen in der Steiermark sind zwar ge- Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: APA / Lukas Huter Foto: NFZ Norbert Hofer 31. August 2020 Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch: „Einwanderung war fast immer mit schweren Nachteilen für die Einheimischen verbunden.“ 1.312 Personen gefällt das. Zumindest in Europa, wo der Sozialstaat die Einwanderer anzieht und nicht die Aussicht, durch harte Arbeit von Beginn an seinen Lebensunterhalt selbst sichern zu müssen. Diese Woche vor . . . . 10 JAHREN wurde das Bundesgymnasium Dornbirn als erste AHS Vorarlbergs zur Unesco-Schule. Dies geschah auf Initiative von Prof. Gertraud Wohlgenannt und ihrem Team. Die Unesco- Schulen wo len besonders Werte wie Achtsamkeit gegenüber Mensch und Natur, Solidarität und Achtung der Menschenrechte vermi teln. Der ORF und seine Auslandsberichterstattung ist ein Thema für sich. Man glaubt sich ob der Ausrichtung in die Zeit des schwarz-weiß-Fernsehens zurückversetzt. Auch, was das Thema Corona betrifft. Dort gesteht der ORF „Experten“ Kritik an den Corona-Maßnahmen zu, aber nicht den einfachen Bürgern. So sei die Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen durch „abstruse Verschwörungstheorien vermischt mit rechtsextremen Parolen und Neonazi-Symbolen“ geprägt worden. Als Zeugen dafür führt der Bericht dann den deutschen Bundespräsidenten an, der jene drei Beamten . . . 50 JAHREN wurde der erste New-York- City-Marathon durchgeführt. Er findet jetzt am ersten Sonntag im November sta t und zählt neben dem Boston-Marathon und dem Chicago-Marathon zu den wichtigsten und größten Laufveranstaltungen in den USA. Für heuer ist er abgesagt. . 55 JAHREN fand in Feldkirch eine große Protestaktion mit 25.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Vorarlberg, der Schweiz und Liechtenstein sta t. Das Nein galt dem geplanten gewaltigen Thermokraftwerk in Rüthi, der Raffinerie in Sennwald und der petrochemischen Industrie im Rheintal. Staatssekretär Carl Bobleter verwies auf einen Notstand der Bevölkerung in Vorarlberg. . . . 65 JAHREN wurde mit der Verabschiedung des Wehrgesetzes das österreichische Bundesheer unter Einführung der A lgemeinen Wehrpflicht für Männer gegründet. Das Heer hat seit 1955 mehrere militärische Einsätze zum Schutz der Grenzen absolviert (Ungarn 1956, Tschechoslowakei 1968, Jugoslawien 1991). Seit 1960 ist das Heer an Auslandseinsätzen unter UN-Mandat beteiligt, seit 1995 Teilnehmer an der Partnerschaft für den Frieden der Nato. ernestf.enzelsberger@vn.at, Prof. Ernest F. Enzelsberger Rikscha statt Wahlplakate in Hard HARD In Hard geht das Team Evi Mair, Harder Volkspartei und die Parteifreien, angesichts der aktue len Situation neue Wege in Sachen Wahlwerbung. Diese so l auf ein Minimum beschränkt werden. Es werden nicht wie üblich Wahlgeschenke verteilt, sta tdessen wird in eine zusätzliche Rikscha für das Projekt „Radeln ohne Alter“ des Sozialsprengel Hard investiert. Diese so l am Donnerstag übergeben werden. Die Idee von „Radeln ohne Alter“ ist 2012 im dänischen Kopenhagen entstanden, seit 2019 gibt es zwei Rikschas in Hard. Eine davon ist so gebaut, dass ein Ausflug mit Personen, die einen Ro lstuhl benötigen, gemacht werden kann. Die zweite Rikscha bietet bequem Platz für zwei Personen. JETZT ONLINE TICKET SICHERN Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. GISBÄRS TV-NOTIZ schlagen, doch Ruhe kehrt in den deshalb nicht ein, berichtet die „Kleine Zeigeehrt hat, die den „Sturm auf das Reichstagsgebäude“ verhindert haben sollen. Wer Videos und Bilder der Aktion auf den sozialen Medien studiert, sieht einen Sturm auf die Absperrungsgitter und nicht mehr. Es gab keine Sachbeschädigung oder gar verletzte Polizisten, wie es bei De- Gratis An- & Abreise mit Bus & Bahn (mit VVV Online-Gratis-Ticket oder gültiger Messe-Eintrittskarte). Fahrplan unter vmobil.at mos der „Antifa“ in Berlin sonst üblich ist. Die Demonstranten stellten sich friedlich auf Treppen vor dem Reichstagsgebäude, auf dessen Giebeln die Worte stehen: „Dem deutschen Volke“. Die Polizisten hätten damit die „Demokratie“ beschützt, verkünden Frank-Walter Steinmeier und der ORF unisono und meinen damit wohl die Arbeitsplätze der Volksvertreter im Gebäude. „Demokratiefeinde und politische Hetzer“ gebe es nur unter regierungskritischen Bürgern, und die hätten damit das Demonstrationsrecht verwirkt. Staatsfunk wie vor 1989, aber jenseits des „eisernen Vorhangs“ – und das mit meinem Geld.

Nr. 36 Donnerstag, 3. September 2020 g Speisen im Mittelalter Dass ich mich in der letzten Esskultur-Betrachtung der Erwähnung der Serviette enthalten habe, ist ausschließlich eine Platzfrage gewesen. Denn die Serviette gehört natürlich zu einem der wichtigsten Attribute beim Essen. Abgesehen von den vielen Arten, nach denen sie in Restaurants aufgelegt wird und die so manchen Gast vergeblich nach dem Geheimnis des Zusammenlegens forschen lässt, ist sie überhaupt als solche ein Muss. Appetitlich und nobel Meinen Beobachtungen zufolge ist jedoch ihre Verwendung nicht immer selbstverständlich. Die Serviette, ob aus Stoff oder aus Papier, liegt oft bis zum Ende des Mahls unbenutzt neben dem Teller. Dass man sich aber, sei’s im Prinzip oder aber meist vor dem Trinken, den Mund abzuwischen hat, gehört zum kleinen Einmaleins der heutigen Esskultur. Speisereste am Glas sind alles andere als erfreulich. Und das Abwischen der Lippen mit dem Handrücken überlassen wir doch lieber den Menschen der Unterklasse des Mittelalters. Da dienten Brotlaibe als Teller, gegessen wurde mit den Fingern, die Tischsitten der Antike gab’s nicht. Richtig husten und niesen Doch die Esskultur der oberen Schicht war musterhaft. Da war das Händewaschen vor dem Speisen selbstverständlich. Man begann nicht als einzelner zu essen. Man durfte sich nicht am Körper oder am Kopf kratzen. Beim Husten oder Niesen hatte man sich abzuwenden. Und, so sehr es dem einen oder anderen Überwindung kostete, man durfte dem Tischnachbarn, der ein gar so gutes Stück auf seinem Teller hatte, dieses nicht wegnehmen. Solcherlei wird in manchem TV-Spot heutzutage als lustig dargestellt. Eine Fernsehwerbung der jetzigen Tage meint auch, es sei völlig egal, wie man esse, Hauptsache, man esse was Gutes. Undenkbar für die feinen Leute des 15. Jahrhunderts. Sehr „g’scheit“ ist es allerdings auch für Heutige nicht. Die alten Rittersleut‘ Die eingangs erwähnte Serviette kam erst langsam in Mode und ersetzte das Wischen der fettigen Finger in die Kleidung. Sie als „Trenzbatterl“ zu verwenden, galt als höchst unfein. Die Ritter hatten neben der ausgezeichneten Tischkultur auch noch andere Tugenden zu beachten: Freigiebigkeit, Mäßigung, Tapferkeit und Mut, Würde und Anstand. Die untere Klasse hatte lang mit dem Hunger zu kämpfen. Nach und nach aber pendelte sich das Angebot an Speisen durch Getreideprodukte, Fisch und Fleisch sowie Gemüse ein. Brueghels „Bauernhochzeit“ Kultur 15 veranschaulicht gut die Essensgewohnheiten der damaligen Zeit. Es geht da sehr gesittet zu. Und dass gierig zu essen ein ganz und gar nicht nobles Benehmen war und ist, hat Gotthold Ephraim Lessing in einem Verserl zusammengefasst: „Im Essen bist du schnell, im Gehen bist du faul? Iss mit den Füßen, Freund, und nimm zum Gehn das Maul!“ Herbert Pirker Echt heiß: TopTipp Um nur einen heißen Euro kann man auf das Lotto Ziehungsergebnis setzen und bis zu 75.000 Euro gewinnen. TopTipp ist der andere Lotto Tipp, bei dem man für 1 Euro wahlweise auf eine, zwei, drei, vier oder fünf Zahlen der Lotto Ziehung setzt. Sind alle Zahlen, auf die man getippt hat, unter den gezogenen Lotto Zahlen, dann hat man einen fixen Betrag gewonnen: Ein 5-er Tipp bringt also 75.000 Euro, ein richtiger 4-er Tipp 3.500 Euro, ein 3er-Tipp 300 Euro, ein 2er-Tipp 25 Euro, und ein 1er-Tipp 3 Euro. Zudem erhält jeder siebente österreichweit gespielte Tipp einen oder mehrere Bonus Tipps, die dann ab der nächsten Runde gespielt werden können. TopTipp greift zwar auf das Ziehungsergebnis von Lotto „6 aus 45“ zu, ist aber ein eigenständiges Spiel mit eigenem Wettschein. Wer nicht die eigenen Wunschzahlen ankreuzen möchte, hat auch bei TopTipp die Möglichkeit, sein Glück mittels Quicktipp zu versuchen. Anzeige Foto: Victor Jim Moye-Noza Foto: KHM Wien Quicktipp zum „Runterdrücken“ Österreichische Lotterien und Großhändler tobaccoland ermöglichen Lotto rund um die Uhr an den Automaten der Trafiken Die Automaten bei Österreichs Trafiken haben eine enorme Entwicklung erlebt. Dies nutzten die Österreichischen Lotterien, um gemeinsam mit tobaccoland eine neue Vertriebsschiene für Tabakfachgeschäfte zu eröffnen: Lotto, EuroMillionen und Joker als Quicktipp am Automaten. Die technischen Voraussetzungen wurden seitens des Großhändlers tobaccoland geschaffen. Die Abwicklung erfolgt via Touchscreen. Bezahlt wird in bar oder per Bankomatkarte, die auch als Altersnachweis an einem NFC-Modul dient. Bereits Anfang August begann tobaccoland, Automaten für den Lotteriebetrieb freizuschalten, bis Jahresende sind seitens tobaccoland rund 600 Standorte geplant. „Lotto gehört zum täglichen Leben vieler Menschen, und die meisten gehen deswegen gerne in die Trafik. Jetzt können sie unabhängig von Öffnungszeiten ihre Tipps jederzeit am Trafik Automaten abgeben. Das bietet einen zusätzlichen Komfort. Wir hoffen, dass sich dieser innovative Schritt nachhaltig auf das Geschäft der Trafikanten auswirkt“, sagt Martin Škopek, Vorstandsdirektor der Österreichischen Lotterien.

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