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Bürger für, SPÖ gegen die Sicherungshaft

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69 Prozent der Österreicher begrüßen den Vorschlag des FPÖ-Innenministers

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14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER _hk @_hkrassnitzer Bin auch überrascht wie viele religiöse Menschen es plötzlich in Österreich gibt. Besonders bei #SPÖ, Gewerkschaft und Medien #Karfreitag Nathalie V. U. @she_of_arten GEFÄLLT MIR 27.02.19 03:50 Sämtliche SPÖ-Funktionäre, vor allem die in ÖGB- und AK, werden jetzt geschlossen aus Solidarität der Evangelischen Kirche beitreten. #Kurz verkauft Österreich an die rechtsextremen Hetzer der #FPÖ, um die Interessen seiner turbokapitalistischen Geldgeber durchzusetzen. #TuerkisBlau 28.02.19 11:26 Eine feministische Kulturschaffende glaubt, dass nur der Staat Arbeitsplätze und Wohlstand schafft. WHATSAPP Regisseur kritisiert „faschistoide Ideologie“ der linken Künstler Schwabenitzky spricht der „Künstler-Lobby“ das Kritikmonopol ab Aus der Riege der Kunstschaffenden sticht Reinhard Schwabenitzky heraus: Die „Künstler-Lobby“ wisse nicht mehr, was sozial und demokratisch sei. Mit den Serien „Ein echter Wiener geht nicht unter“ oder dem „Kaisermühlenblues“ hat Reinhard Schwabenitzky Fernsehgeschichte geschrieben. Und er hält auch heute nicht mit seiner Meinung hinter dem Berg, vor allem lässt er sich nicht von der „Künstlerlobby“ bevormunden. „Hexenjagd“ auf Gabalier Jener Lobby, die jede abweichende Meinung sofort in das rechte Eck stelle. Er sprach in diesem Zusammenhang im „Krone-TV“ von einer „Künstler-Lobby“, die Das Geheimnis um die Praterstraße Neugestaltung. Die Praterstraße soll neu gestaltet werden. Wiedas aussehen könnte, und wie das den Verkehr beeinflusst,das ist noch nicht bekannt. Und das sorgtimBezirk füreinigen Verdruss. VON CHRISTINE IMLINGER Wien. Nach langen Ankündigungen dürfte es in der Praterstraße ernst werden – bald zumindest. Nun startet immerhin der Planungsprozess, im Zuge dessen konkret werden soll, wie die Praterstraße umgebaut wird. Dass diese Verkehrsachse – je zwei Fahrspuren pro Richtung, getrennt von einem Grünstreifen, flankiert von Parkstreifen, schmalem Radweg und Gehwegen –von Donaukanal zum Praterstern neu gestaltet werden soll, ist seit Jahren der Plan. Der alte Belagmus saniert werden, da soll eine verkehrstechnische Neugestaltung samt Aufwertung gleich mit erledigt werden. Ziel sei unter anderem eine Modernisierung des Radwegs und Erhöhung der Verkehrssicherheit. Fokus aufFußgänger FPÖ IN DEN MEDIEN „Die Praterstraße ist einer der prächtigsten Boulevards der Stadt, nur bekommt das derzeit fast niemand mit. Jetzt haben wir die einmalige Chance,dies zu ändern“, so die Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt, Uschi Lichtenegger (Grüne). Sie hat die Idee von der Praterstraße als einer Flaniermeile, als Prachtstraße, die sie einmal war, wiederzubeleben, schon vor ihrer Zeit als Bezirksvorsteherin verfolgt – seit rund zwei Jahren wird es damit nunkonkreter. Nunstartet der Bezirkden Planungsprozess, noch dieses Frühjahr sollen Ergebnisse präsentiert werden, die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen. Wie die neue Straße organisiert sein und aussehen soll, da hält man sich im Bezirk aber bedeckt. Nur so viel: Man wolle „Verbesserungen für Fußgänger, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer“, so Lichtenegger. Die Richtung, in die es gehen soll, ist aber klar. „Mehr Platz, mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, bessere Querungsmöglichkeiten, weniger Konflikte mit dem Radverkehr, das sind nur einige der Wünsche der Bürger, die an uns herangetragen worden sind“, so Lichtenegger. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Astrid Rompolt (SPÖ) verspricht eine Aufwertung, bei der vor allem die Anrainer im Fokus stehen sollen. Aber obwohl viel von Bürgerbeteiligung und entsprechenden Veranstaltungen die Rede ist –im Bezirk gibt es von ÖVP und FPÖ, nun scharfe Kritik, dass hier Entscheidungen abseits der Öffentlichkeit und der Opposition fallen. Schließlich geht es bei der Neugestaltung nicht nur um ein paar Bäume und Bänke, sondern um eine zentrale Verkehrsachse. Das hat schon vorigen Sommer für Konflikte gesorgt. Damals hieß es von Lichtenegger, die Straße solle Das Ende des Untersuchungsausschusses zum Milliardengrab Krankenaus Nord lässt die rot-grüne Rathausfraktionen rotieren, schreibt „Die Presse“. Sie warnt bereits hektisch vor „Klamauk“, weil die Freiheitlichen angekündigt haben, nicht DIENSTAG, 5. MÄRZ 2019 ÖSTERREICH 9 AUFEINEN BLICK ZweiteMariahilfer Straße –sowurde die Neugestaltung der Praterstraße als weiteres Verkehrs-Prestigeprojektschon genannt.Immerhin so l auch diese Verkehrsachseverkehrsberuhigt und zum Boulevard mit Aufenthaltsqualität werden –wohl zu Lastender Autofahrer. Wasdas für den Verkehr hieße?Eine Studie dazu bleibtunter Verschluss. ÖVP und FPÖ fürchten vo lendete Tatsachen. verkehrsberuhigt werden. Weil man Radfahrern auf dem mittlerweile zu engen Radweg –Stichwort Lastenräder, Botendienste, Achse Richtung Prater und Donauinsel – mehr Platz schaffen wolle, dem Fußgänger- und Ladebereich aber nichts wegnehmen wolle, bleibe nur, auf die Fahrbahn zuzugreifen: Lichtenegger stellte es in den Raum, eine der beidenFahrspuren wegzunehmen. Auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nannte sie als Option. Studie unter Verschluss Diese Ideen stießenerwartungsgemäß aufviel Widerstand: ÖVP,FPÖ oder ÖAMTC meldeten Bedenken an. Der Bezirkließ daraufeine Studie erstellen, die klären sollte,welche Auswirkungen diese Verengung haben würde. Die Studie soll nun auch Basis der Verkehrsplanung sein. Die Studie, soheißt es aus dem Büro von Bezirksvorsteherin Lichtenegger, liegt nun auch Wird die frühere Stadträtin Sonja Wehsely nochmals vorgeladen? vor – aber sie wird unter Verschlussgehalten. Nochsei es offen, ob die Fahrspur wegfällt. Bis zum Zeitpunkt (im Frühjahr) zu dem auch die Studie öffentlich gemacht wird, solle das dann feststehen. Da sorgt bei ÖVP und FPÖ für Kritik. Man fürchtet,vor vo lendete Tatsachen gestellt zu werden. „Wir haben März. Es heißt, jetzt startet der Planungsprozess, noch im Frühjahr soll etwas präsentiert werden? In wenigen Wochen steht das Konzept?“ kritisiert ÖVP-Leopoldstadt-Chefin Sabine Schwarz Intransparenz, da besagte Studie keinem Ausschuss zugänglich gemacht wurde und fürchtet,die Verengung sei beschlossene Sache. „Für uns ein No-go“, so Schwarz. Sie prophezeit eine Verdrängung des Verkehrs inanliegende Viertel. Auch die Freiheitlichen fordern, bei der Planung alle einzubinden und äußern die Sorge: „Es wird nicht bei der derzeitigen Zahl der Fahrspuren bleiben.“ Vomeinstigen Boulevard vonder Stadt zum Prater istwenig über –das so l sich ab 2020 ändern. [Wi lfried Gredler-Oxenbauer /picturedesk.com] Der Untersuchungsausschuss im Wiener Rathaus steht vor dem Ende –und vor dem finalen Konflikt. KH-Nordeskaliert: SPÖ warnt vor „Klamauk“ STADTGESPRÄCHE I VON DIETMAR NEUWIRTH den rot-grünen Regierungsfraktionen des Wiener Rathauses wird bereits anTextentwürfen für den Abschlussbericht gearbeitet. Dabei stehteiner der Höhepunkte desUntersuchungsausschusses nochbevor. Altbürgermeister Michael Häupl wird in genau drei Wochen (26. März) den Mitgliedern der Untersuchungskommission zum KH Nord-Skandal Rede und Antwortstehen müssen. Und finale Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Regierung stehen ausmehrerenGründen unmittelbar bevor. Denn in einerWoche soll besprochen werden, ob weitere Zeugen vorgeladen werden. Ein Name wird dabei in den Gängen und Büros des Rathauses genannt:Sonja Wehsely. Die frühere,für den Baumit seiner Kostenexplosion um 50 Prozent und mehrjähriger Verzögerung ressortzuständige Gesundheitsstadträtin war schon ungefähr vier Stunden als Auskunftsperson im Rathaus. Für die FPÖ will Gesundheitssprecher Wolfgang Seidl, für die ÖVP Ingrid Korosec und für die Neos Klubchef Christoph Wiederkehr die prominente sozialdemokratische Ex-Politikerinaber nochmals vorladen. Sie soll mit Aussagen anderer und den daraus gewonnenen Erkenntnissen konfrontiert werden. In der SPÖ wird dies ausgeschlossen. Es reicht, dass Häupl kommen muss. Peter Florianschütz, SPÖ-Fraktionschef in der U-Kommission, sagt am Montag auf Anfrage der „Presse“: „Für einen Klamauk geben wir uns nicht her.“ Eine neuerliche Befragung müsstesehr genau begründet werden. Mehr ist ihm nicht zu entlocken. Nur so viel noch: „Wir werden keinen Clean-Washing-Bericht machen.“ Intern jedochhat sich dieSPÖ darauf geeinigt, die U-Kommission nicht zu einem Tribunal gegenWehselyund damit verbunden die SPÖ-Politik werden zu lassen. Ihr erneuter Auftritt würde nur der Opposition nützen, Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. nicht der Sache. Außerdem müssteein weiterer Tag eingeschoben werden, wo dochfür 25. Aprildie letzte Sitzung anberaumt sei. AlsoNein zur erneuten Ladung von Auskunftspersonen –was auch für ein Wiedersehen mit dem früheren Wiener Krankenanstaltenchef Udo Janßen oderfür denArchitekten des KH Nord Albert Wimmer gilt, wiedas die Oppositionverlangt. Dass am Schluss Rot-Grün einen eigenen (Mehrheits)Bericht erste len werden, der am 26. April imGemeinderat debattiert und angenommen werden soll, war seit Längerem klar. Die FPÖ wird dort ein eigenes Papier vorlegen. ÖVP und Neos ist dies wegen ihrer Kleinheit laut Geschäftsordnung verwehrt. Es istgetrostanzunehmen: Sie werden Wege finden, ihre Schlussfolgerungen öffentlich zumachen. Die Debatten über die unterschiedlichen Sichtweisen werden nicht der Härte entbehren. Immerhin ist2020 Wahljahr. Spätestens. dietmar.neuwirth@diepresse.com Ursula Berner. [APA ] Grün-Wechsel: Bezirksrätin folgtHebein Ursula Berner wirdSozialsprecherin der Grünen. Wien. Sesselrücken bei den Wiener Grünen: Die Neubauer Bezirksrätin, Ursula Berner, zieht in den Gemeinderat ein. Sie übernimmt das frei werdende Mandat des ausgeschiedenen Langzeit-Kommunalpolitikers Christoph Chorherr. Zudem folgt sie Birgit Hebein als Sozial- und Familiensprecherin nach. „Ich werde mich Schritt für Schritt zurückziehen und dann im Juni Vizebürgermeisterin der Stadt Wien“, begründet Hebein die Neuordnung der Agenden. Sie wird im Juni Maria Vassilakou beerben, die sich als Verkehrs- und Planungsstadträtin sowie auch als Stadt-Vizechefin zurückzieht. „GroßeHerausforderung“ Sozialpolitik sei wichtiger denn je,betonte Hebein. Denn soziale Errungenschaften seien derzeit bedroht. „Dem stellen wir uns entgegen in unserem lebenswerten und liebenswerten Wien.“ Auch Berner befand: „Ich steheamBeginn einer großen Herausforderung.“ Sie kündigte an, sich gegen Angriffe des Bundes auf Wien, etwa bei der Mindestsicherung, zu wehren und sich dem Ausbau der Unterstützung für Kinder in Krisensituationen zu widmen. Berner war zuletzt Bezirksrätin, Journalistin und arbeitete in der Kulturabteilung der Stadt Wien. Sie ist zudem Vorstandsmitglied der Grünen-Bildungswerkstatt im Bund. Christoph Chorherrs Funktion als Planungssprecher übernimmt GemeinderatPeter Kraus. (APA) NACHRICHTEN Mit Dreizack barocke Skulptur beschädigt Tatort: die denkmalgeschützte Pferdeschwemme am Salzburger Kapitelplatz. Weil er mit dem Dreizack des Neptun zwei Armteile von Tritonen abgebrochen hatte, musste sich am Montagein 41-jähriger Salzburger wegen Sachbeschädigung vor Gericht verantworten. Weil der Mann zur Tatzeit unter Drogeneinfluss stand und somit nicht zurechnungsfähig war, wurde er freigesprochen. „Nazi-Museum“ im Keller:Haftstrafe Ein 75-jähriger Kärntner, der seit den 1970er-Jahren NS-Devotionalien gesammelt und im Keller ausgestellt hatte, wurde in Klagenfurt wegen Wiederbetätigung zu 13 Monaten bedingter Haft und 1200 Euro Geldstrafe verurteilt. Aufgeflogen war das Ganze, weil der Mann einen 20-Jährigen in den Keller führte und diesem die Stücke präsentierte. DIENSTAG, 5. MÄRZ 2019 ÖSTERREICHS UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG — HERAUSGEGEBEN VON OSCAR BRONNER € 2,50 | Nr. 9134 Foto: AP / Silvia Izquierdo HEUTE Kopf des Tages Nach dem Sieg der Reformpartei bei den Parlamentswahlen dürfte Kaja Kallas die erste Regierungschefin Estlands werden. Seiten 4, 28 Italiens Linke erwacht Fast zwei Millionen Sympathisanten haben Nicola Zingaretti am Wochenende zum neuen Chef der Sozialdemokraten gewählt. Seite 4 ZITAT DES TAGES „Es ist Heuchelei, den Klimawandel nicht als Fluchtursache anzuerkennen.“ Nnimo Bassey, Klimaaktivist und Träger des Alternativen Nobelpreises, über Politik und Klimawandel Seite 16 STANDARDS Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 11 Sudoku, Rätsel . . . . . . . . . . . 12 WebStandard . . . . . . . . . . . . 18 Kultur . . . . . . . . . . . . . . . 21–23 Kino, Veranstaltungen . . . 24, 25 TV, Switchlist . . . . . . . . . . . . 26 Kommentar der anderen . . . . 27 Wetter . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Westen: Süden: Norden: Osten: 3 bis 10° Der Toilettenwitz von Kramp-Karrenbauer Seite 4, Kommentar Seite 28 gar nicht mehr wisse, was sozial und was demokratisch sei: „Das ist eine faschistoide Ideologie.“ Man solle nur das kritisieren, was einem nicht passt, aber nicht gleich die gesamte Partei, meinte er zur Verdammung der Freiheitlichen durch die Kunstschaffenden. Im Monatsmagazin „alles roger“ konkretisierte er diesen Vorwurf: Des Teufels Brot beim Karneval in Rio Die Sambaschule Unidos da Tijuca war die letzte, die am Montagmorgen durch den Sambadrome in Rio de Janeiro tanzen durfte. Sie gilt als Titelfavorit. Die Performance beschäftigte sich mit „Brot“ und führte durch die Geschichte des Nahrungsmittels. Zudem spielten den rot-grünen Zudeck-Bericht zu unterstützen, sondern einen eigenen Minderheitsbericht anfertigen zu wollen. Daher haben SPÖ und Grüne der Opposition verwehrt, die Hauptverantwortliche in der Causa, Ex-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, noch einmal vor den Ausschuss zu laden. Um die „Men- 0 bis 12° 5 bis 11° 6 bis 13° schenrechte“ von Gefährdern sorgt sich die Antifa-Speerspitze gegen die FPÖ im „Standard“, Hans Rauscher. Für ihn ist die Sicherungshaft nur der nächste Schritt hin zum „autoritären Staat“, den die FPÖ mit ihrer Regierungsbeteiligung anstrebt. Warum stärkt Kurz Kickl? „Kurz macht Tempo bei der Sicherungshaft“ (gleichlautende Titel von Krone und Kurier). Der Kanzler hat gemerkt, dass das Regierungsprojekt „Präventivhaft für gefährliche Asylwerber“ zu zerbröseln droht und rief nun die beteiligten Minister zu einem „Gipfel“ ins Bundeskanzleramt. Wie besessen ist Sebastian Kurz von diesem Thema? Warum lässt er den FPÖ-Innenminister Herbert Kickl mit seinem Einsperrwahn nicht gegen die Wand laufen? Warum akzeptiert er nicht, dass das Projekt auf den einhelligen Widerstand wichtiger Verfassungs - experten, der gesamten Opposition und nicht zuletzt von Kardinal Schönborn gestoßen ist? All das Gerede von einer „verfassungsmäßigen“, „menschen- Die Erfolgsgeschichte des Emirs von Katar Analyse von Gudrun Harrer Seite 3 die Künstler mit einer portugiesischen Redewendung: „Das Brot essen, das der Teufel geknetet hat.“ Es kam in Form eines Sklavenschiffs und steht für das Schlechte, das passieren kann. Es ist der erste Karneval unter dem ultrarechten Präsidenten Jair Bolsonaro. Seite 6 IS-Kämpfer will nach Wien Kurden beklagen mangelnde Kooperation der Behörden Wien – Jener IS-Kämpfer mit ös - terreichischer Staatsbürgerschaft, der von kurdischen Milizen in Syrien gefangengenommen wurde, hat angegeben, zurück nach Wien kommen zu wollen. Er war 2015 nach Syrien gereist, nachdem er in einer Moschee in Wien radikalisiert worden sein soll. Kurdische Vereine in Wien, die die Sicherheitsbehörden über Umtriebe von Salafisten in Moscheen und über IS-Kämpfer informiert hatten, beklagen sich über das Desinteresse der Polizei. (red) RAU THEMA Seite 2, Kommentar Seite 28 rechtskonformen“ und mit der „EU-Richtlinie vereinbaren“ Sicherungshaft ist Humbug. Der entscheidende Punkt ist: Für die Sicherungshaft müsste die Verfassung geändert, konkret die Bestimmung über den „Schutz der persönlichen Freiheit“ gelockert werden. Jede präventive Einschränkung dieser persönlichen Freiheit wegen „nationaler Sicherheit“ gilt dann für alle, nicht nur für Asylwerber. Dafür braucht man die Opposition. Rendi-Wagner und Meinl-Reisinger haben schon erklärt, dass sie da nicht mitmachen werden. Warum stärkt Kurz dann Kickl so den Rücken? Weil er, was manche vermuten, die historische Dimension nicht berücksichtigt? Oder weil er un - bedingt „durchregieren“ will? Was bleibt von Maria Vassilakou? Bilanz Seite 10, Kommentar Seite 28 Schwabenitzky kritisiert „faschistoide Ideologie“ der Linken. Ethikunterricht auch in Unterstufen und in Volksschulen Bildungsminister startet ab 2021/22 Pilotprojekte an ausgewählten Schulen Wien – Für Oberstufenschüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, führt Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) schon ab dem Schuljahr 2020/21 einen verpflichtenden Ethikunterricht ein – und bald soll es das Fach auch an Volksschulen und Unterstufen g eben. Konkret wird es ab dem Schuljahr 2021/22 an aus - gewählten Schulstandorten zunächst „gezielte Pilotversuche“ für religionsabstinente Schüler geben, die sich dann zwei Stunden pro Woche der Ethik widmen sollen, wie Faßmann im Gespräch mit dem Standard erklärt. Gemäß Schätzungen seines Ressorts werden die Mittelschulen etwa 1100 Lehrer für das Fach Ethik benötigen und die AHS- @derStandardat · /derStandardat · https://derStandard.at/Abo · Aboservice Tel. 0800 501 508 · Retouren an PF 100, 1350 Wien · Österreichische Post AG · TZ: 02Z030924T Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. „Was angeblich sozialdemokratische Künstler zur momentanen Regierung von sich geben, ist widerlich und lächerlich.“ Es gehe ihm um Sachpolitik, und da sei vieles zu begrüßen, was die neue Regierung, aber auch die FPÖ, mache. Klare Worte fand er auch für die Angriffe auf Andreas Gabalier: „Eine linke Hexenjagd.“ *** Unterstufen dafür circa 560 Lehrpersonen brauchen. Hintergrund für die Einführung sind die steigenden Zahlen von Schülern ohne Bekenntnis, aber auch die vermehrten Abmeldungen vom Religionsunterricht. Paul Kimberger, Vorsitzender der Pflichtschullehrergewerkschaft, begrüßt die Ausweitung des Ethikunterrichts, denn damit werde auch diesen Kindern „eine gewisse Orientierung in existenziellen Fragen ermöglicht“. Eytan Reif, Sprecher der Initiative „Religion ist Privatsache“, qualifiziert es hingegen als verfassungsrechtlich bedenklich, dass vom Fach Religion Abgemeldete nun zu Ethikunterricht vergattert werden sollen. (red) Seite 7 Karfreitag bringt Katholikenzwist Bischofskonferenz distanziert sich von Schweigemarsch Wien – Nach der politischen Aufregung sorgt die Karfreitagsre - gelung auch für Unfriede innerhalb der katholischen Kirche. Für Aschermittwoch kündigten Evangelische und der Kärntner Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger einen Schweigemarsch Radsport-Chef fordert Haftstrafen für gedopte Sportbetrüger Wien – Georg Preidler räumte als vierter österreichischer Sportler in den vergangenen fünf Tagen Blutdoping ein. Der steirische Radprofi erstattete Selbstanzeige – im Unterschied zu einem weiteren Radprofi und zwei Langläufern, die infolge der Operation Aderlass im Rahmen der nordischen Ski-WM in Seefeld aufgeflogen waren. Otto Flum, der Präsident des österreichischen Radsportverbands, fordert im Interview mit dem Standard auch Haftstrafen für Doper. Ein deutscher Experte macht engmaschige Dopingkontrollen in Deutschland dafür verantwortlich, dass bisher kein deutscher Sportler als Kunde eines inhaftierten Erfurter Sportarztes namhaft gemacht wurde. (red) Seite 13 und die Übergabe einer Erklärung an Kanzler Sebastian Kurz in Klagenfurt an, wo der politische Aschermittwoch der ÖVP praktiziert wird. Doch die Bischofskonferenz distanzierte sich kurz darauf von der Protestaktion. (red) Seite 15, Kommentare Seiten 27 und 28 9. –17. März Messe Wien AFTERWORK SHOPPING Foto: Screenshot Krone-TV DO, 14.3. BIS 21 UHR www.wohnen-interieur.at HC Strache 05.03.2019 In Österreich und auch in Europa die verlässliche Kraft für eine notwendige Veränderung! 893 Personen gefällt das. Die FPÖ ist die Reformkraft in Österreich – und nach dem gelungenen EU-Vorsitz jetzt auch in Europa.

Nr. 10 Freitag, 8. März 2019 g Zweieinhalb Stunden Striese-Sabincherinnen im VOLX Leider nicht die Urfassung des Lustspiel-Klassikers in Margarethen zu sehen Ich hab vor Urzeiten die Verfilmung der so gern aufgeführten Komödie über den „Raub der Sabinerinnen“ gesehen, und zwar die mit Gustav Knuth und Paul Hörbiger. Jetzt hat es mich ins „VOLX“ gezogen, von wo jubelnde Töne über den Lachkrampf-Erzeuger kamen. Und von wo das Stück in die Außenbezirke wandert. Man muss nicht unbedingt abendlich müde sein, um ein gewisses Schlafbedürfnis zu empfinden. Auch die erste Drama-Hälfte im tiefen Volkstheater-Keller kann ein solches bewirken. Aber ein Talentewettbewerb wie dieser ist ja der Zweck des VOLX. Mit Nachsicht trotzdem in der Pause nicht zu gehen, hat der zweite Teil gelohnt. Enttäuschte Publikumserwartung Natürlich wird die Publikumserwartung, man sehe ein Spiel um geraubte Weibsbilder, enttäuscht. Vielmehr geht’s um das Drumherum, das Vorher und das Nachher. Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese ist auf der Suche nach einem zugkräftigen Theaterstück und stößt auf das Jugendwerk eines Professors Martin Gollwitz. Dieser schwankt, Michael Abendroth macht’s glaubhaft, zwischen der Weigerung, das Manuskript herzugeben, und der Verlockung, sein Werk auf der Bühne zu sehen. Es siegt die von Striese erzeugte Verlockung. Die „Sabincherinnen“ werden ein Riesenerfolg sein. Sagt Striese. Schiebetüren zuknallen? Dass dieser in der VOLX-Fassung in eine Hosenrolle für die Leiterin der Außenbezirke-Aufführungen, Doris Weiner, umgewandelt wurde, ist unverständlich und macht die Sache trotz ihrer Doppelrolle als die eigene Frau nicht besser. Im Gegenzug wird Rosa, die Haushälterin, von einem Mann, David Oberkogler, gespielt. Was vielleicht umgekehrt seiner ausgezeichnet dargebotenen Zweitrolle als Dr. Foto: Barbara Pálffy / Volkstheater Kultur 15 Vorsicht Schiebetüre! Kein Knalleffekt beim „Raub der Sabincherinnen“. Neumeister zu verdanken ist. Wie auch immer: Nach der Pause wird’s munterer, die Ereignisse auf allen Ebenen überstürzen sich, und man kann lachen, so wie es schon bisher ohne jegliche Pointen die im Publikum wohlwollend sitzenden Freunde der Akteure taten. Realitätsverweigernd sind die Schiebetüren des Zimmers, in dem sich alles abspielt. Warum nicht zum Zuknallen geeignetere echte Türen? Dass Katrin Grumeth (Paula sowie Marianne) und Günther Wiederschwinger (Karl Groß und sein Sohn) bald echte Schauspieler werden, ist zu hoffen. Übrigens: Der Film mit Gustav Knuth war um gute dreißig Minuten kürzer, aber viel lustiger. Ein Generations-Problem? Herbert Pirker Anzeige Mit Lotto zum Open-Air-Fahrerlebnis Lotto verlost jetzt 45 umweltfreundliche smart EQ fortwo Cabrios Mit Lotto wird Autofahren zum einzigartigen Fahrerlebnis. Und zwar im wahrsten Sinne. Denn das smart EQ fortwo Cabrio ist weltweit das erste und einzige offene Elektroauto. Wer sich die Chance auf diesen schicken und vor allem umweltfreundlichen Zweisitzer nicht entgehen lassen möchte, der sollte an den Ziehungen von 6. bis 17. März 2019 mitspielen. Denn Lotto verlost in diesem Zeitraum unter allen Tipps der vier Ziehungen 45 E-Cabrios der Marke smart. Die Ziehung findet am Sonntag, den 17. März unter notarieller Aufsicht statt. Das smart EQ fortwo Cabrio zeigt sich mit den gewohnten Qualitäten eines smart fortwo. Ausgestattet mit einem 60 kW/82 PS Elektromotor und einem 22 kW Bordlader ist das smart EQ fortwo Cabrio für alle elektrischen Herausforderungen des Straßenalltags bestens gewappnet. Die gewinnbringenden Quittungsnummern werden u.a. in allen Annahmestellen, auf lotterien.at, auf win2day.at und im ORF-Teletext veröffentlicht. Die Gewinner werden gebeten, sich beim Kunden-Servicecenter der Österreichischen Lotterien unter der Telefonnummer 0810/100 200 zu melden. Lotterien Tag im MuseumsQuartier Wien Am 8. März kostenlos in die Kunsthalle Wien, ins mumok & Leopold Museum Die Österreichischen Lotterien laden am Freitag, den 8. März 2019 bereits zum neunten Mal zum Lotterien Tag ins MuseumsQuartier. Wer an diesem Tag mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also zum Beispiel einer Lotto, Toto, EuroMillionen oder Bingo Quittung, oder aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos ins MuseumsQuartier kommt, erhält freien Eintritt. Der Wettschein bzw. das Los muss dabei nicht aus einer aktuellen Runde oder Serie sein. Ticketausgabe für den Lotterien Tag ist beim MQ Point/ Haupteingang von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Geöffnet hat das Leopold Museum am Lotterien Tag bis 18.00 Uhr. Das mumok und die Kunsthalle kann man bis 19.00 Uhr besuchen. Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr Bankverbindung | BIC: BKAUATWW | IBAN: AT64 1200 0228 1220 7500 Sekretariat | Schmerlingplatz 2, 1010 Wien Telefon: 01 - 406 02 98 oder 01 - 406 02 99 | Fax: 01 - 406 98 10 Internet: www.wsr.co.at | E-Mail: office@wsr.co.at EINLADUNG HERZINFARKT: VORBEUGUNG und HILFE Es spricht der Obmann des österreichischen Herzverbandes Landesverband Wien, Robert Benkö. MONTAG 11. MÄRZ 15:00 Uhr Volksbildungskreis Prinz Eugen Straße 44/3, 1040 Wien Der Herzverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kontakt zwischen Medizinern, Therapeuten und Patienten zu fördern. Herr Robert Benkö war 54 Jahre alt, als er gleich zwei Herzinfarkte überlebte – er berichtet über seinen Weg zurück ins Leben. Einleitende Worte: Johann Herzog Obmann des Wiener Seniorenrings und Präsident der Freiheitlichen Akademie Wien F r e i h e i t l i c h e 50 plus! Wiener Seniorenring

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