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An Widerlichkeit nicht zu überbieten

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Linke konstruiert obskure Verbindungen der FPÖ zur Wahnsinnstat in Neuseeland

LOTTO Ziehung vom 31. 3.

LOTTO Ziehung vom 31. 3. 2019 Österreich Joker: 319651 Schweiz Replay: 8 Joker: 316301 Deutschland Superzahl: 4 Spiel 77: 3905786 Super 6: 892797 LOTTO PLUS Ziehung vom 31. 3. 2019 2, 3, 4, 7, 14, 24 LUCKY DAY Ziehung vom 1. 4. 2019 02-02-04 KLASSENLOTTERIE Ziehung vom 1. 4. 2019 Los Nr. 184.257 ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR Kälbertransporte ins Ausland beschäftigen schon viele Wochen die Politik. VN Nicole Hosp Herbert Leite BayWa Lauterach werden. Dazu zählen die Aufforderung an die Gemeinden, Sportvereine, Landeskrankenhäuser, Altersheime und andere Einrichtungen, das im Land produzierte Kalbfleisch zu konsumieren, die Errichtung eines regionalen Schlachthofes samt Verarbeitungszentrum und die Züchtung von Mischrassen zur Gewährleistung einer entsprechenden Fleischqualität. In die Pflicht nehmen will die FPÖ auch die Verwaltung, wenn „die zweitbeste Lösung“ (Allgäuer), nämlich Tiertransporte ins Ausland, unvermeidbar seien. Es müsste dann eine konsequente und lückenlose Kontrolle der gesetzlichen Bestimmungen erfolgen. Indes kontert der Agrarlandesrat der FPÖ. Die „Aktivitäten des Landes zeigen erste Wirkung. Eine Abfertigung von Tieren im Rahmen eines Kurzstreckentransportes durch die Vorarlberger Veterinärbehörde erfolgt nur mehr dann, wenn in den Transportpapieren der endgültige Bestimmungsort in Italien angegeben ist“, lässt Gantner in einer Aussendung wissen. Vorarlberg nehme bei Tiertransporten eine Vorreiterrolle ein. VN-HK wieder „durchatmen“. ISTOCK an. Dienstag, 2. April 2019 JÜRGEN WEISS juergen.weiss@vn.at 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER Robert Misik @misik Nennt mich Rechtsstaatsfanatiker - aber die bloße Spende von irgendwem, der hinterher was Schlimmes tut, begründet für mich noch lange nicht den Anfangsverdacht einer terroristischen Vereinigung. Und der Rechtsstaat hat auch für seine Gegner zu gelten. Ich hab da echt Bauchweh. Lilou @Susanne0404 GEFÄLLT MIR HC Strache 02.04.2019 27.03.19 04:29 Alle Achtung, Herr Misik: Bürgerrechte gelten doch für alle. Laufe im Prater, wenige Meter neben der Hauptallee, junger Mann Süd-Östlicher Abstammung tritt onanierend auf mich zu, Eltern mit Kind sehen betreten weg. 31.03.19 11:18 Aber, das ist doch nur einer dieser bedauerlichen Einzelfälle... WHATSAPP Die ideologisch motivierte linke Hetze und Beschimpfung von Peter Pilz erreicht ihren traurigen Tiefpunkt. Letztklassig! Österreichs Tageszeitungen verlieren weiterhin Leser Wieder ein Verlust von zwei Prozent der Reichweite für Printmedien Im internationalen Vergleich schlagen sich Österreichs Tageszeitungen im Kampf gegen die sozialen Medien tapfer, aber verlieren dennoch Leser. Jedes Mal ein kleines bisschen tiefer, so das Resümee zum Reichweitenergebnis zur Media-Analyse 2018. Die Netto-Reichweite österreichischer Tageszeitungen gesamt liegt aktuell bei 62,3 Prozent, was einen Rückgang um 2,1 Prozent im Jahresvergleich bedeutet. Land der Zeitungsleser Und das, obwohl die Österreicher im internationalen Vergleich echte Leseratten sind, 4,7 Millionen Menschen werden bundesweit täglich durch Tageszeitungen erreicht. Reichweitenkaiser unter FPÖ IN DEN MEDIEN Ein Agrarlandesrat der ein Bürgerforum zu Kälbertransporten schwänzt, das geht nicht. Das meint nicht nur die FPÖ, sondern auch die „Vorarlberger Nachrichten“. Dafür war die FPÖ, wie immer, wenn es um Bürgeranliegen geht, gleich doppelt prominent vertreten, A6 Vorarlberg FPÖ attackiert Gantner BREGENZ Dass Agrarlandesrat Christian Gantner (38, ÖVP) das Bürgerforum von Aktivist Daniel Steinacher zum Thema Kälbertransporte „schwänzte“, gefiel FPÖ-Tierschutzsprecherin Nicole Hosp (36) und Klubobmann Daniel Allgäuer (54) gar nicht. „Die ÖVP geht reflexartig auf Abwehr, wenn es um die Kälbertransporte geht. So betonte Landwirtschaftssprecher Feurstein, die Möglichkeiten des Landes seien beschränkt. Das glauben wir nicht. Das Land, und speziell Landesrat Gantner, muss in die Offensive gehen. Ich erwarte mir mehr Engagement“, formulierte Hosp ihre Kritik. Verwertung im Land Kälbertransporte. Die Blauen wiederholen Forderung zur Vermeidung derselben. Landesrat kontert. Das, was die Freiheitlichen zu diesem Thema fordern, ist indes nicht neu. Bekräftigt wird das nun durch einen Entschließungsantrag an die Landesregierung. „Der Antrag umfasst acht Punkte. Sieben davon liegen im Wirkungsbereich der Landesregierung und können gleich umgesetzt werden“, betont Allgäuer. Kernpunkt der FPÖ-Forderungen ist die regionale Vermarktung. Kalbfleisch soll im Land verwertet Sechser: 4, 11, 20, 22, 23, 40/35 0 Sechser 756.371,02 € Fünfer m. Zz. 34.667,00 € Fünfer 1.146,00 € Vierer m. Zz. 138,90 € Vierer 44,00 € Dreier m. Zz. 15,90 € Dreier 4,80 € Zusatzzahl 1,20 € 3 Joker 431.758,60 € Sechser: 9, 19, 23, 25, 32, 35/4 0 Sechser m. Plus 27.000.000,00 CHF Sechser 0 CHF Fünfer m. Zz. 6.898,35 CHF Fünfer 1.000,00 CHF Vierer m. Zz. 129,95 CHF Vierer 63,60 CHF Dreier m. Zz. 23,00 CHF Dreier 9,35 CHF Joker 100.000,00 CHF Sechser: 3, 26, 28, 29, 46, 49 0 Sechser u. Superzahl 5.000.000,00 € Sechser 0 € Fünfer m. Sz. 13.010,90 € Fünfer 3.986,80 € Vierer m. Sz. 243,50 € Vierer 51,40 € Dreier m. Sz. 24,80 € Dreier 11,50 € Zweier m. Sz. 5,00 € 0 Sechser Gewinnsumme aufgeteilt € Fünfer 3.671,20 € Vierer 15,40 € Dreier 2,00 € 6. Klasse der 187. Klassenlotterie Eine Mi lion Euro gewinnt: „Die ÖVP geht reflexartig auf Abwehr, wenn es um das Thema Kälbertransporte geht.“ FPÖ-Tierschutzsprecherin BAYWA-TIPP FÜR HAUS UND GARTEN Für mehr Sauerstoff in den Gräserwurzeln LAUTERACH Sobald der Rasen wieder wächst, können Sie den grünen Teppich einmal auf Normalhöhe (rund vier Zentimeter) abmähen. Sobald das zweite Rasenmähen ansteht, ist der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren gekommen. Wichtig ist, dass die Vertikutierhöhe richtig „Es sollten nur trockene Rasenflächen vertikutiert werden.“ eingestellt wird. Die Messer dürfen die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren auf zwei Zentimeter Moos und Rasenfilz werden beim Vertikutieren beseitigt und der Rasen kann Höhe ab und führen Sie das Gerät anschließend zügig über die Fläche. Bewegen Sie es zunächst in Längs- und dann in Querbahnen, sodass ein feines Schachbrettmuster entsteht. Auf diese Weise beseitigen Sie Moos und Rasenfilz, säen Sie kahle Stellen gleich nach dem Vertikutieren nach, gegebenenfalls kalken und düngen. Pflege bietet vielfältige berufliche Chancen Krankenpflegeschule Rankweil zeigt, was sie zu bieten hat. RANKWEIL Open House: Die Krankenpflegeschule Rankweil lädt am Freitag, 5. April 2019, von 13 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür: Die Schule steht seit 2018 auf breiteren Beinen und bietet die allgemeine Ausbildung zum gehobenen Fachdienst für Gesundheits- und Krankenpflege, der später eine Spezialisierung in sämtlichen Fachbereichen zulässt. Am Freitag gibt es neben viel Informationen auch ein buntes Programm für Groß und Klein: Blutdruck- und Blutzucker- den Printmedien ist und bleibt die „Kronen Zeitung“ mit einer Reichweite von 27,2 Prozent. Dahinter folgen mit Anstand „Standard“ der seine 7,8 Prozent halten konnte, aber erstmals den linksabgedrifteten „Kurier“ (7,4 Prozent) überholte. „Die Presse“ holte in der Reichweite ein bisschen auf und liegt derzeit bei 4,5 Prozent. mit Tierschutzsprecherin Nicole Hosp und Klubobmann Daniel Allgäuer. Sie stellten ihren Antrag aus dem Landtag vor, der von Landesregierung umgesetzt werden könnte, wenn die Checks, eine Blutspendeaktion des Roten Kreuzes, Training der Erste- Hilfe-Maßnahmen und interessante Vorträge. Nach einer Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) in Rankweil sind die Einsatzmöglichkeiten facettenreich: Neben der klassischen Pflege warten vielversprechende Karrierechancen auf die Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. Eine Pflegeausbildung ist eine Entscheidung fürs Leben. Interessierte Bewerber müssen sich deshalb zuerst online anmelden. Anschließend werden sie vom Direktor der Schule zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. Kommentar Jürgen Weiss Dass sich eine neue farbliche Zusammensetzung der Bundesregierung baldmöglichst auch im ORF niederschlägt, ist inzwischen politisches Ritual. 1974 entfernte Bruno Kreisky den hartnäckig unabhängigen ORF- Generalintendanten Gerd Bacher, „Da steigen die Landeshauptleute auf die Barrikaden.“ ORF neu und seinen Nachfolgern ging es beim Wechsel der Bundeskanzler nicht besser. Verbrämt wird das Ganze jeweils mit einer Organisationsänderung, möglichst mit dem Nebeneffekt einer stärkeren Einflussnahme der Bundesregierung. Nachdem Vizekanzler Strache vor einem Jahr den ORF als jenen Ort bezeichnete, an dem Lügen zu Nachrichten werden, war klar, was kommen wird. Jetzt steht wieder einmal eine ORF- Reform vor der Türe. Auch wenn Details noch unklar sind, so l sie bald beschlossen werden. Noch nicht so richtig durchsetzen konnte sich die FPÖ mit ihrer Forderung nach Abschaffung der „ORF-Zwangsgebühr“. Auch wenn von Zwang keine Rede sein kann – Fernsehen und Radiohören ist bei uns noch immer freiwi lig – wird den Leuten vorgegaukelt, sie würden sich dabei 300 Euro pro Jahr ersparen. Nachdem kein Geld vom Himmel fä lt, würde dann aber lediglich nicht in die Taschen der Gebührenzahler, sondern in jene der Steuerzahler gegriffen. Dort fä lt es dann nicht mehr weiter auf. Ausgeblendet wird auch gerne, dass dem ORF nur zwei Drittel der Rundfunkgebühr zufließen, den Rest teilen sich der Bund und (ausgenommen Vorarlberg und OÖ) die Länder. Bei der Höhe der Rundfunkgebühr muss sich Österreich im internationalen Vergleich kei- Vorarlberger Nachrichten neswegs verstecken. Ein Vorarlberger Haushalt bezahlt 70 Cent pro Tag, ein Schweizer immerhin 90 Cent und der Größenvorteil Deutschlands schlägt nur mit 60 Cent zu Buche. Wie keine andere Rundfunkanstalt regional präsent Nachdem auch im ORF ohne Geld keine Musi spielt, wird eine Finanzierung aus dem Bundesbudget in Aussicht geste lt. Das hat naturgemäß über kurz oder lang Auswirkungen auf das Steueraufkommen. Mit einer direkten finanzie len Abhängigkeit des ORF vom Bundesbudget steigt aber natürlich auch die politische Abhängigkeit, und das ist offenkundig Zweck der Übung. Es wäre nicht Österreich, wenn das nicht Auswirkungen auf die Länder hätte. Der ORF ist wie keine andere Rundfunkanstalt mit eigenen Landesstudios regional präsent. Das kostet natürlich Geld, und es liegt auf der Hand, dass hier von Wien aus zuerst und lieber als bei sich selbst der Sparstift angesetzt wird. Damit ginge den Ländern ein wichtiger Kulturträger verloren. Oder noch schlechter: Die bundesweiten Programme werden aus dem Bundesbudget finanziert, wenn ein Land weiterhin ein Landesstudio und ein Regionalprogramm haben wi l, muss es dafür selbst aufkommen. Dass die Landeshauptleute gegen die geplante Finanzierungsreform beim ORF geschlossen auf die Barrikaden steigen, ist verständlich. Jürgen Weiss vertrat das Land als Mitglied des Bundesrates zwanzig Jahre lang in Wien und gehörte von 1991 bis 1994 der Bundesregierung Finale Pflasterung in Bludenz BLUDENZ Gestern haben die Pflasterarbeiten im Bereich der Mühlgasse und unteren Sturnengasse in der Bludenzer Altstadt begonnen. Mit der Erneuerung des Kopfsteinpflasters in diesem Bereich, bei der die vorhandenen Pflastersteine durch gesägtes Kopfpflaster ersetzt werden, erfolgt der finale Lückenschluss der Barrierefreiheit in der Innenstadt. Je nach Witterung werden die Arbeiten bis Mitte April abgeschlossen sein. Bereits 2017 war im oberen Bereich der Sturnengasse ein leicht berollbarer Gehstreifen realisiert worden. Der trendigste Elektroroller mit tollen Farben präsentiert sich auf der großen Publikumsmesse Hallo 9 - Stand 11 www.efo-el ktroroller.at 28 | DIENSTAG, 2. APRIL 2019 kommentar KEINE BÜHNE IN DEN MEDIEN FÜR IDENTITÄRE Der große Aufbausch W Lisa Mayr Ignoriert man den pseudointellektuellen Schmonzes und die Lifestyle-Mimikry der Identitären Bewegung, sieht man, was sie wirklich ist: eine im Kader ein paar Dutzend Leute schwache Rechtsextremistentruppe mit mannigfach neofaschistischen Anklängen, die verstanden hat, wie Inszenierung geht. Schade, dass ihr die meisten Medien von Anfang an auf den Leim gegangen sind und munter ihre Botschaften reproduzieren. Natürlich müssen Medien berichten, was ist. Diese Feststellung ist gelinde gesagt banal. Medien müssen aber auch antizipieren, wessen Spiel sie spielen, wenn sie „einfach nur berichten“ – vor allem bei einer so marketingaffinen Truppe. Hat das Publikum ein Recht darauf, umfassend und einordnend über deren Umtriebe und die Verbindungen etwa zur FPÖ informiert zu werden? Natürlich. Müssen Medien dafür die Symbole der Identitären in ikonisierender Bildsprache zeigen und Cover drucken, auf denen der Rädelsführer in Großaufnahme den Blick sinnierend gen Morgen reckt? Oder ihn in Interviews elaboriert sein Weltbild darlegen lassen? Nein. Dürfen sich Identitäre freuen über diese Art der „kritischen Berichterstattung“? Ja. In einem Nachrichtenmagazin erklärt deren Chef auf interessiertes Nachfragen, wie die inhaltlichen Verbindungen zur FPÖ denn nun genau aussehen: „Wir machen eine Aktion zu einem Thema oder ein Video und warten, dass die Zeitungen von selbst drüber berichten.“ Bingo. PRO Die Österreicher halten ihren Tageszeitungen (fast) die Treue. Totschweigen nützt nichts Eric Frey Nein. Es waren nicht die vielen Magazincover und Zeitungsaufmacher, die Jörg Haider einst großmachten. Natürlich wusste der FPÖ-Chef die Medien zu nutzen. Aber vor allem war er ein Volkstribun mit Charisma und Überzeugungskraft. Und sobald er Wähler begeisterte und Wahlen gewann, mussten die Medien über ihn schreiben – möglichst mit Distanz, Ausgewogenheit und angemessener Kritik. Das war und ist ihre Aufgabe. Schon damals erschallte häufig der Ruf, man solle Haider totschweigen; als er tatsächlich tot war, hieß es, man solle über Heinz-Christian Strache möglichst wenig berichten. Heute sind es die Identitären und ihr Chef Martin Sellner, die es nicht in die Schlagzeilen schaffen sollen, weil sie mit ihren Aktionen genau das bezwecken. Doch hier wird Journalismus mit Aktivismus verwechselt. Medien müssen relevante Ereignisse und Phänomene dokumentieren und analysieren, die Personen dahinter porträtieren. Und Sellner ist durch seine Verbindungen zur FPÖ politisch höchst relevant. Dass Medien manchmal ins - trumentalisiert werden, ist unvermeidbar. Aber dem lässt sich nur durch tiefergehende Berichterstattung entgegenwirken, nicht durch Herunterspielen und Ignorieren. Eine solche – offen oder stillschweigend akkordierte – S trategie würde auch nichts nützen. Im Gegenteil: Sie würde Attacken gegen die „Lügenpresse“ Auftrieb geben. Und die Menschen, die Sellner und Co ansprechen wollen, haben im Internet längst ihre alternative Medienwelt gefunden. KONTRA ÖVP es nur wollte. Ein umstrittenes Video einer nicht minder umstrittenen Moslem-Aktivistin und Die Bundesländerzeitungen mussten diesmal nur minimale Verluste hinnehmen. Hier liegen die „Oberösterreichischen Nachrichten“ mit fünf Prozent an der Spitze, gefolgt von der „Tiroler Tageszeitung“ mit 3,7 Prozent, den „Salzburger Nachrichten“ mit 3,4 Prozent und die Vorarlberger Nachrichten mit 2,1 Prozent Reichweite. RASSISTISCHE BESCHIMPFUNG G Erdogans Existenzkam Der türkische Präsident stilisierte die Lokalwahlen zur Schic leich zweifach muss man dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan beziehungsweise seinen diversen Sprachrohren nach den geschlagenen Lokalwahlen recht geben: Es ist erstens wohl tatsächlich die wirtschaftliche Lage in der Türkei, deretwegen sich manche Wähler und Wählerinnen von der AKP abgewandt haben. Seine Partei der kleinen Leute funktioniert nur, wenn es für sie aufwärts geht, was lange der Fall war. Und, Achtung, Ironie, er wird zweitens auch richtig liegen mit der Voraussage, dass die Anfechtung der Wahlergebnisse dort, wo die AKP verloren hat – etwa in Ankara –, Verschiebungen zu deren Gunsten bringen wird. Denn dass Erdogan diese Niederlagen einfach zur Kenntnis nehmen wird, hat niemand erwartet. Die Sache ist noch lange nicht erledigt. Dabei ist ihm auf nationaler Ebene ja eigentlich nicht viel passiert: Die AKP ist keineswegs völlig eingebrochen. Die Zuwächse der Oppositionskoalition sind nicht so riesig und zumindest teilweise der Tatsache zuzuschreiben, dass die kurdische HDP im Westen der Türkei nicht antrat. Und selbst wenn Ankaras oder Istanbuls Bürgermeister tatsächlich von der Opposition gestellt werden sollte, so bleiben wichtige Befugnisse in den Städten dennoch bei den Provinzgouverneuren angesiedelt – und damit beim Präsidenten, der sie ernennt. Das gilt vor allem für die Sicherheit, aber auch Budgetentscheidungen liegen oft bei der der Zentralregierung. or allem kommt jedoch jetzt für Erdogan und seine AKP die große Atempause: Die aktuellen, mit einem blauen Auge überstandenen Wahlen waren die letzten in einem großen Zyklus. Verfassungsreferendum 2017, vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2018, Gemeinde- und Provinzwahlen 2019 – und jetzt ist Schluss bis 2023. Zeit für die Machtkonsolidierung. Dass der türkische Präsident sich damit nicht zufriedengeben wird, liegt nicht zuletzt in seiner charakterlichen Ausstattung begründet: Seine politische Paranoia vergrößert sich durch jeden Rückschlag, seine autoritären Tendenzen bekommen durch jeden Widerstand Auftrieb. So hat ja auch sein Zug zu einer immer größeren Machtfülle mit dem Verlust der AKP- Parlamentsmehrheit im Juni 2015 begonnen. Die wirtschaftliche Misere, in die er selbst die Türkei manövriert hat, lastet er ausländischen Machenschaften an. Selten haben lokale Wahlen, in der Türkei oder anderswo, stattgefunden, bei denen Innen-, Außen- und damit Sicherheitspolitik so verquickt waren. Der Slogan der AKP-Wahlallianz mit der nationalistischen MHP lautete typischerweise „Überleben“ (beka). Das heißt, zugespitzt, im Umkehrschluss: Wenn die AKP einen Stadtrat verliert, gefährdet das die Existenz der Türkei. Die Bedrohung hat für Erdogan einen Namen, den der kurdischen PKK: Er wollte sich über den Umweg die Reaktionen ihrer „Fangemeinde“ sowie linker Aktivisten missfielen selbst dem „Standard“. Denn die von ihnen angegriffene Frau, deren Aktion zu verurteilen ist, sei selbst in dem Video als psychisch „derangiert“ erkennbar – was aber dem „Empörungsschwall“ gegen sie und der Regierung keinen Abbruch tat. Am Pranger Michael Völker enn der Mob online erst marschiert, ist er kaum noch aufzuhalten. Dass sich so viele Menschen berufen fühlen, einer jungen Muslimin, die rassistisch beschimpft und bespuckt wurde, wenigstens virtuell beizuspringen, wäre grundsätzlich begrüßenswert. Wenn damit nicht neue Opfer geschaffen würden. Auch der Kanzler fühlte sich – nach einem Bericht der Krone – gefordert, den Vorfall zu verurteilen. In dem Video ist zu sehen und zu hören, wie eine Frau bei einer Haltestelle eine andere Frau, offenbar eine Muslimin mit Kopftuch, obszön und rassistisch beschimpft. Die Angreiferin beruft sich dabei auch auf die FPÖ. Empörend. Natürlich. Aber wer sich dieses Video anschaut, müsste auch erkennen, dass es sich bei dieser Frau um eine psychisch derangierte Person handelt. Das entschuldigt die Attacke nicht, hilft aber bei der Einordnung. Im Empörungsschwall, der sich im Netz kanalisiert, wird aber nicht differenziert, da wird ordentlich reingedroschen. So funktioniert nun einmal das Internet, könnte man sagen. An dieser Zuspitzung trägt aber auch die türkis-blaue Regierung Mitschuld: Diese lebt davon, Feindbilder zu schaffen und zu pflegen, die Gesellschaft zu spalten und Menschen gegeneinander auszuspielen. Da werden eben Frauen mit Kopftuch attackiert, da fällt die Meute auch über verwirrte Personen her. In der Radikalisierung der Standpunkte werden alle zu Opfern. V Gudrun Harrer I dieser Wa Mandats tionspolit bündeten Man m damit üb sogar be ständnis einhellig Feind-De diese Ni versöhn gute Nac die wen Stimme Intellek KOPF DES TAG Ein neuer Diener des Volk für die Ukrain st die Politik nun ganz zur Show verkommen? In der Ukraine gewinnt der Komiker Wladimir Selenski die erste Runde der Präsidentenwahl und hat beste Chancen bei der Stichwahl in drei Wochen. Seine Gegner beschimpfen ihn als Populisten. Doch diese These ist zu kurz gegriffen, um den Erfolg des 41-Jährigen zu erklären. Geboren in der südukrainischen, vorwiegend russischsprachigen Industriestadt Kriwyj Rih, wurde Selenski bereits als Student über den in der Ex-Sowjetunion populären Comedy- Wettstreit KWN bekannt. Nach Erfolgen auf der Bühne mit seinem Comedy-Team „95. Stadtviertel“ konnte er sich auch als Schauspieler – vor allem für das komische Fach – etablieren; nicht nur in der Ukraine, auch in Russland. Seine wichtigste Rolle aber spielt er in der ukrainischen TV-Serie Diener des Volkes, in der er einen integren und intelligenten Geschichtslehrer verkörpert, der eher zufällig zum Präsidenten gewählt wird und versucht, in diesem Amt gegen den Filz aus Bürokratie, Korruption und politischen Intrigen vorzugehen. Es ist eine Rolle, die die tiefsten Sehnsüchte der Menschen in der Ukraine nach einem gerechteren und sozialeren Staat widerspiegelt. Ob Se- Schauspieler Wlad Selenski gewinnt R eins der Präsidente Foto: Reuters Impressum und Offenlegung: Herausgeber: Oscar Bronner; Geschäftsführung: Mag. Alexander Mitteräcker; Verlagsleitung: Martin Kneschaurek; Chefredaktion: Dipl.-B S chüller, Nana Siebert, Mag. Petra Stuiber; Eigentümerin (100%) / Medieninhaberin, Verlagsort, Redaktions- und Verwaltungsadresse: Standard Verlagsgesellschaft Hersteller, Herstellungs- und Erscheinungsort: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. & Co. KG, 1232 Wien, Richard-Strauss-Straße 16; Telefon: 01 53170, Fax E-Mail-Adressen: vorname.zuname@derStandard.at, l eserbriefe@derStandard.at, aboservice@derStandard.at, anzeige@derStandard.at; Internet: https://derStandard.at/Abo; Abo-Preise Inland (in Klammern f monatlich: € 47,– (29,–), für einzelne Wochentage – pro Tag und Jahr: € 105,– (68,–); Abo-Service: 0800 501 508; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs 1 Urheberrechtsgesetz: © Sta VBK, Wien, DVR 554219; Reichweite: MA 2018: 7,8%, 583.000 Leser; ÖAK-geprüfte Auflage; Offenlegung gem. § 25 MedienG und ausführliches Impressum siehe: https://derStandard.at/Offenlegung. Dem Ehr Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Foto: NFZ rion Ihor min P euro ne. ukr die ver fen hat kau zep du Lö ab se Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. 1.493 Personen gefällt das. Peter Pilz führt mit seiner Agitation den Sinn der Immunität von Abgeordneten ad absurdum.

Anzeige Nr. 14 Donnerstag, 4. April 2019 g Qualifikation statt Quote – Start der Frauen-Akademie FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek eröffnet neue Ausbildungsschiene des FBI Mit der Frauen-Akademie startete letzten Freitag eine neue Ausbildungsschiene des Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI). Ein Lehrgang, der speziell auf Frauen ausgerichtet ist, und diese ermuntern soll, sich in Politik und Partei in verantwortungsvollen Positionen zu engagieren. Die Teilnehmerinnen, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, wurden von FPÖ-Frauensprecherin und Obfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen (iFF) Carmen Schimanek in Wien begrüßt. Schimanek betonte, wie wichtig es sein, starke Politikerinnen und gut ausgebildete weibliche Führungsfunktionäre zu fördern: „Wir wollen ganz gezielt das Vertrauen der Teilnehmerinnen in die eigenen Fähigkeiten stärken und mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen gewinnen. Und dabei geht es nicht um Quoten oder das Binnen-I, sondern um starke Frauen in der Politik.“ Die Österreichischen Lotterien haben am 1. April ein neues Spiel auf den Markt gebracht: Es heißt „Lucky Day“, stellt das Datum in den Mittelpunkt des Interesses und ermöglicht den Spielteilnehmern, auf ihre ganz persönlichen Glückstage zu setzen. FBI-Geschäftsführer Klaus Nittmann freute sich über das starke Interesse der Teilnehmerinnen und hob die Wichtigkeit der guten Qualität der politischen Ausbildung hervor. „Wir vermitteln die Kompetenz und die Resilienz, deren es bedarf, um sich inhaltlich und mental für den politischen Wettbewerb zu wappnen. Der große Zuspruch aus allen Bundesländern zeigt uns, dass es uns gelungen ist, mit der Frauen-Akademie ein attraktives Politikerinnenprogramm auf die Beine zu stellen“, sagte Nittmann. Ziel sei es, möglichst viele Frauen zu ermutigen, sich politisch zu engagieren. „Ich denke, dass der neue Lehrgang uns diesem Ziel einen großen Schritt näher bringt!“, zeigte sich Nittmann überzeugt. Neue Ausbildungsschiene des FBI Carmen Schimanek führte hochmotiviert und gut gelaunt durch das erste Modul und ließ es sich nicht nehmen, die Vorträge der Trainer Lucky Day – Wunschdatum bringt bis zu 250.000 Euro Zahlen mit persönlichem Bezug – also etwa Geburts- oder Hochzeitstage – zu tippen hat für Lotto seit jeher eine starke Bedeutung. Die Österreichischen Lotterien haben diese Vorliebe nun direkt in ein Spiel übersetzt: „Lucky Day“ heißt die neue tägliche Nummernlotterie, bei der man auf Tag, Monat und Jahr tippt. Dazu kommt vom Spielterminal eines von 16 Glückssymbolen. Man kann aus vier Einsatzhöhen wählen: 2, 3, 4, und 5 Euro stehen zur Verfügung. Der Höchstgewinn beträgt das 50.000-fache des Einsatzes (also maximal 250.000 Euro). „Lucky Day“ ersetzt „ToiToiToi“ und kann mittels Wettschein als auch als Quicktipp in allen Annahmestellen gespielt werden. Die Lucky Day Ziehung findet täglich um 18.40 Uhr statt. Aktuelle Informationen über die Gewinnlosnummern erhält man in jeder Annahmestelle, auf winday.at, auf lotterien.at und im ORF-Teletext auf Seite 723. Inclusion Run - Laufen für das gute Miteinander Österreichische Lotterien unterstützen den Coca-Cola Inclusion Run am 6. April und spenden für jede Läuferin und jeden Läufer 10 Euro für Special Olympics. Die Anmeldung ist vor Ort beim Start mit Barzahlung möglich. Foto: RawpixelGettyImages Foto: FBI IFF-Chefin Carmen Schimanek (6.v.l.) mit ihren „starken Frauen“. mit Tipps und Anekdoten aus ihrer Praxis als Nationalratsabgeordnete zu bereichern. Die neue Ausbildungsschiene der Frauen-Akademie umfasst berufsbegleitend bundesweit fünf Module und ein Wahlpflichtseminar und schließt mit einem Zertifikat. Mit Kultur 15 hochqualifizierten Vortragenden werden Staatslehre, Rhetorik, Medienarbeit, Motivationsstrategien und weitere wichtige Grundlagen für die optimale Vorbereitung auf die Anforderungen einer weiblichen politischen Führungskraft gelehrt, erarbeitet und trainiert. Initiative Freiheitlicher Frauen auch in Bad Ischl „Frauen leisten viel, und das ist unglaublich viel wert“, so das Impulsreferat von Bundesrätin Rosa Ecker, Frauenbeauftragte der FPÖ Oberösterreich und Gast in Bad Ischl anlässlich der Gründung einer Ortsgruppe der Initiative Freiheitlicher Frauen (IFF). Die Bezirksobfrau der FPÖ Gmunden, Anita Hofmann, versprach die Organisation von Veranstaltungen wie Frauenfrühstück, Stammtisch oder auch die Vortragsreihe mit dem Thema „Frauenbild“ zu unterstützen. Die anwesenden Damen wählten aus ihrem Kreis zwei Frauen, die sich bereit erklärten, weitere Zusammenkünfte der Initiative Freiheitlicher Frauen in Ischl zu organisieren. Das nächste Treffen soll bereits am 23. Mai um 18.00 Uhr im „Café am Kai“ stattfinden. Laufend etwas für Inklusion tun – dafür setzen sich die Teilnehmer beim Inclusion Run am 6. April 2019 im Rahmen des Vienna City Marathon ein. Die Österreichischen Lotterien sind wie im Vorjahr Partner des Inclusion Run und spenden für jeden Teilnehmer 10 Euro an Special Olympics Österreich. Die Lotterien setzen wie Coca-Cola gemeinsam mit Special Olympics am Vienna City Marathon Wochenende ein Zeichen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Beim Inclusion Run, der von Coca-Cola initiiert wurde, geht es nicht um athletische Leistungen, sondern darum, den Sport als Sprachrohr für die Botschaft der Inklusion zu nutzen. Wer dabei sein möchte, kann sich unter www.coca-cola-oesterreich.at anmelden. Top-Athletik ist nicht gefragt: Es geht um die Sache und nicht um Laufzeiten, die Strecke misst einen knappen Kilometer. Organisiert wird der Lauf von Erich Artner, der im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala für sein soziales Engagement als „Sportler mit Herz“ ausgezeichnet wurde. Rosa Ecker (l.) und Anita Hofmann (2.v.l.) gratulieren den Initiatorinnen der IFF-Gruppe in Bad Ischl, Angela Braun und Lina Oberfeld. Foto: FPÖ Gmunden

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