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VfGH-Urteil öffnet jetzt „Ehe für alle"

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FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl: „Das Erbe rot-schwarzer Zeitgeisthörigkeit"

8 Außenpolitik Neue

8 Außenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Harald Vilimsky Afrika, der verlorene Kontinent Größter anzunehmender „Öko“-Unsinn in Australien Der Elektroautohersteller Tesla hat den australischen Bundesstaat South Australia mit der weltweit größten Lithium-Ionen-Batterie beglückt. Die Batterie hat eine Gesamtleistung von 129 Megawatt und ist an einen Windpark angeschlossen. Im Falle eines Stromausfalls lassen sich so 30.000 Haushalte bis zu einer Stunde mit Strom versorgen. Im September vergangenen Jahres war nach einem Unwetter der Strom in dem australischen Bundesstaat ausgefallen. Der gesamte Landesteil mit 1,7 Millionen Einwohnern war tagelang vom nationalen Netz abgeschnitten. Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull hatte die Energiepolitik des Bundesstaats mit seinem Fokus auf erneuerbare Energien für den Blackout verantwortlich gemacht. Tesla-Gründer Elon Musk hat sich nach dem verheerenden Stromausfall diesen Werbegag 50 Millionen US-Dollar kosten lassen. Aber South Australia vertraut FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT Die Bevölkerung Afrikas wird sich bis 2050 verdoppeln – auf dann 2,5 Milliarden Menschen. Die Geburtenrate auf dem Kontinent ist noch immer die höchste der Welt. Jede afrikanische Frau bekommt statistisch gesehen 4,5 Kinder. Weltweit sind es im Schnitt nur 2,5 Kinder. Angesichts dieser Zahlen ist klar: Der Migrationsdruck Richtung Europa wird nicht nur anhalten, sondern weiter ansteigen. Dass Afrika auch Jahrzehnte nach der Entkolonialisierung nicht so richtig auf die Beine kommen will, ist vor allem hausgemacht: Bevölkerungswachstum, Korruption, diktatorische Regime, eine dominierende Rolle der Religion in vielen Staaten, Kriminalität, Kriege und Bürgerkriege. Während in Asien große Fortschritte erzielt wurden, wandelte sich Afrika zum „verlorenen Kontinent“. Vor diesem Hintergrund versickert seit Jahrzehnten die Entwicklungshilfe weitgehend wirkungslos. Allein zwischen 2007 und 2013 haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten mehr als 141 Milliarden Euro nach Afrika geschickt. Geändert hat das kaum etwas. Beim Human Development Index belegen gleich 19 afrikanische Staaten die letzten Plätze. Am Rande des EU-Afrika-Gipfels hieß es, die derzeit bis zu einer Million Migranten in Libyen seien zu 80 Prozent Wirtschaftsflüchtlinge. Europa muss klar machen: Wir helfen gern, wo wir können, an Ort und Stelle. Aber wir können nicht Millionen aufnehmen. Foto: Tesla jetzt nicht mehr blind der Ökoenergie-Lobby. So soll jetzt ein modernes Gaskraftwerk gebaut werden mit einer Produktionsleistung von 250 Megawatt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 360 Millionen US-Dollar. Eine absolut günstige Investition im Vergleich zu Teslas Riesenbatterie: Denn damit kann die doppelte Anzahl von Haushalten mit Strom versorgt werden und das durchgehend alle 8.760 Stunden eines Jahres. Werbegag statt Energiesicherheit. Foto: UNHCR/F.Malavolta EU will afrikanisch die Einreise nach E Brüssel will Großteil der in Libyen gestrandeten A Wenn es nach der EU geht, wird die „Seerettung“ von afrikanischen Einwan die in Libyen gestrandeten Afrikaner nach Europa oder – mit einer großzügig Der letztwöchige EU-Afrika-Gipfel verdeutlichte die Meinungsdifferenzen zum Thema Migration und endete erneut einem Kniefall der Europäer. Laut dem deutsch-französchen Vorschlag sollen nicht nur verstärkt Asylsuchende, sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa kommen dürfen, finanziert von Europas Steuerzahlern. Auf dem EU-Afrika-Gipfel in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, berieten die Mitglieder der Europäischen (EU) und der Afrikanischen Union (AU) offiziell über „Investitionen in die Jugend für eine nachhaltige Zukunft“. Das wahre Thema war aber der Stopp des anhaltenden Massenexodus aus den Schwarzafrikanischen Ländern in Richtung Europa. Fragwürdiger „Ablasshandel“ Unter dem Eindruck der Berichte über den Sklavenhandel mit den nach Europa strebenden afrikanischen Auswanderern in Libyen – für den die Afrikaner natürlich den Europäern die Schuld gaben – entwickelte sich das Treffen zu einem „Ablasshandel“ für die Europäer. Tonangebend dabei die neue Achse Berlin-Paris. So haben die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Staatschef Emmanuel Macron einem Dutzend afrikanischer Staatschefs ein fragwürdiges Geschäft vorgeschlagen: Die in Libyen gestrandeten Flüchtlinge sollen aufgeteilt werden. Politisch Verfolgte, das sind nach Schätzungen von EU und UNO rund 20 Prozent, sollen nach Prüfung durch das UN-Flüchtlingshilfswerk zunächst in die Nachbarländer Tschad und Niger in Sicherheit gebracht werden. Von dort sollen sie in einem zweiten Schritt in aufnahmebereite europäische Länder weiterreisen. Die übrigen 80 Prozent, die als Angela Merkel nimmt den afrikanische schweren Versprechen die Verantwortu

Nr. 49 Donnerstag, 7. Dezember 2017 g en Auswanderern uropa erleichtern frikaner per Flugzeug nach Europa bringen derern im Mittelmeer bald nicht mehr notwendig sein. Denn Brüssel will en Enstchädigung – in die Herkunftsländer ausfliegen. Arbeitsmigranten in den Norden strebten, sollen unter der Verantwortung der Afrikanischen Union, unterstützt durch die Internationale Organisation für Migration (IOM), in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Entschädigung für Rückkehrer Aber die EU will nicht nur diese Rückflüge finanzieren, sondern den Betroffenen auch noch eine Starthilfe für die Wiedereingliederung in die heimische Gesellschaft auszahlen. Die bizarre Begründung dafür: Das soll den Gesichtsverlust n Staatschefs mit einem millionenng für die eigenen Bürger ab. Foto: EU für die gescheiterten Auswanderer in ihrer Heimat und den Familien den Verlust bei der Finanzierung dieses Abenteuers abmildern. Damit wird aber die EU den Massenexodus aus Afrika – 60 Millionen junge Afrikaner wollen unbedingt nach Europa – weiter befeuern, da die Auswanderungswilligen bei einem Scheitern ab jetzt mit einer großzügigen Entschädigung rechnen können. Legale Migration ausweiten Daneben will die EU auch die legalen Einwanderungsmöglichkeiten für Afrikaner ausweiten. Den Vogel abgeschossen hat dabei der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), der zum Auftakt des Treffens davon sprach, jedes Jahr „mehrere hunderttausend“ junge Afrikaner zur Ausbildung nach Europa zu holen. Übertroffen wurde diese Absurdität nur noch vom „Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen“ (UNHCR). Das lehnte die geplante Rückführung der Wirtschaftsmigranten in ihre Heimatländer ab: Die EU solle gefälligst dafür sorgen, dass alle in Libyen gestrandeten Afrikaner umgehend nach Europa gebracht werden. Weshalb nicht auch gleich alle auswanderungswilligen Afrikaner? KURZ UND BÜNDIG Außenpolitik 9 Trumps Einreisesperre hält Seit Ende Jänner bemüht sich Präsident Donald Trump, eine weitgehende Einreisesperre gegen Moslems aus mehreren islamistisch geprägten Ländern zu verhängen, um die Einreise potentieller Terroristen in die USA zu verhindern. Zwei bisher erlassene Verfügung wurden von diversen Gerichten aufgehoben. Zwei Anträge gegen die nunmehr seit Oktober geltende dritte Version wurden am vergangen Montag vom Obersten Gericht der USA abgewiesen. Die Einreisesperre richtet sich gegen Bürger von acht Ländern – unter ihnen sechs, die moslemisch geprägt sind: Iran, Syrien, Tschad, Libyen, Somalia und Jemen sowie Nordkorea und Venezuela. Neuer Chef der Eurogruppe Foto: The White House/ Shealah Craighead Der portugiesische Finanzminister Mario Centeno (Bild) ist zum neuen Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt worden. Centeno tritt damit ab Mitte Jänner die Nachfolge des Niederländers Jeroen Dijsselbloem an. Um den Posten hatten sich neben Centeno noch die Ressortchefs Pierre Gramegna (Luxemburg), Peter Kazimir (Slowakei) und Dana Reizniece-Ozola (Lettland) beworben. Nachdem die Europäische Volkspartei aus Gründen des Proporzes keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hatte, fiel die Wahl im dritten Wahlgang auf den Ökonomen Centeno, der Mitglied der Partido Socialista in Portugal ist. Erdogans gigantische Korruptionsmasche Im Jahr 2013 gelangten mitgeschnittene Telefongespräche an die Öffentlichkeit, die offenbarten, wie der damalige türkische Regierungschef und nun mehrige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit seinem Sohn darüber diskutiert, auf welchem Wege sie in Schuhkartons verstaute Millionen wegschaffen könnten. Diese Affäre schwappt jetzt erneut an die Oberfläche, weil einem der Mittelsmänner der Erdogan‘schen Korruptionsmasche, Reza Zarrab, in den USA der Prozess gemacht wird. Zarrab wird beschuldigt, mit von der Erdogan-Partei AKP abgesegneten Gold- und Ölgeschäften die US-Sanktionen gegen den Iran umgangen zu haben. Die US-Justiz führt zehn Personen als Angeklagte an, darunter den früheren Wirtschaftsminister Mehmet Zafer Caglayan sowie Vertreter der staatlichen Halkbank, über die Zarrab die Geschäfte abgewickelt haben soll. Zarrab steht nicht mehr unter Anklage, da er als Kronzeuge gegen seine damaligen Partner vor Gericht aussagen will. Die von der AKP-Regierung kontrollierten Medien kritisieren das Verfahren und streuen Berichte aus, wonach Zarrab zu seiner Aussage gezwungen worden sei und Erdogans Erzfeind, der Prediger Fetullah Gülen, das Gerichtsverfahren angezettelt haben soll. Nur, Pech für Erdogan, denn in den Steuerparadies-Enthüllungen der letzten Jahre waren stets auch prominente AKP-Politiker involviert. Foto: EU Erdogan: Millionen für AKP. Foto: EU

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