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Ungenierte mediale Wahlmanipulation

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Medien inszenieren für die ÖVP eine Schmutzkübel-Kampagne gegen die FPÖ

Steirerkrone krone.at

Steirerkrone krone.at Ausgabe Nr.21.386 Graz,Münzgrabenstraße 36, Redaktion: 05 7060-56040, Abo: 05 7060-600 2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Die „vierte Gewalt“ im Lande schlägt wieder einmal auf die Pauke, oder besser: die Freiheitlichen, weil das dumme Volk nicht bereit ist, die drei institutionalisierten Gewalten einer Demokratie (Gesetzgebung, Justiz, Exekutive) nach ihrem Willen über die Wahlen zu formen. Den Leitspruch dieser „Pressgewalt“ hat Hans Rauscher im „Standard“ wieder einmal prächtig ausformuliert: „Die FPÖ ist so, wie sie sich jetzt darstellt, nämlich als rechtsextreme Partei mit NS-Wurzeln. Sie war immer so, und sie wird wohl auch immer so sein.“ Vierte Gewalt(herrschaft) Und die „pressgewaltige“ Lösung: Ausgrenzung der Partei und deren Wähler, da sie gegen die linksgedrillte Umerziehung anscheinend immun sind. Dass auch die Tageszeitung, die das „unabhängig“ groß herausstreicht, seitdem sich ein Kurz- Freund eingekauft hat, dabei mitmacht, verwundert nicht. Beiß nicht die Hand, die dich füttert. Die andere Hand, die Leserschaft, die mit der neuen Blattlinie gedroschen wird, zeigt indes Reaktion. Wenn die Abo-Kündigungsangaben, die bei uns eintreffen auch nur halbwegs stimmen, wird die nächste Mediaanalyse interessant ausfallen. Aber die ÖVP gibt dieser „Pressgewalt“ schon wieder, was diese einfordert. „Lehrlinge“ mit illegalem Aufenthaltsstatus sollen geduldet werden und der wankende Koloss EU soll mit noch mehr Steuerzahlergeld gestützt werden. Das türkis-blauen Regierungsprogramm, das Sebastian Kurz noch immer als „sein“ Erfolgsprogramm verkauft, zerbröselt unter dieser medialen Gewaltherrschaft – wie auch die demokratischen Werte. Die ÖVP, eine Zeitung und ih Die „Kronen Zeitung“ inszeniert für die ÖVP einen „Liederbuch-Skandal“ Niederösterreich-, Europa-, Nationalrats- und jetzt die Steiermark-Wahl: Keine Wahl ohne FPÖ-Skandal, aus dem die ÖVP den größten Nutzen zieht. Diesmal ist – mit großzügiger Unterstützung der auflagenstärksten Tageszeitung – wieder einmal ein „Liederbuch-Skandal“ an der Reihe, um die Freiheitlichen anzupatzen. Was dem „Falter“ 2018 vor der Landtagswahl in Niederösterreich gelang, einen Wahlgang mit einer „Liederbuch-Affäre“ zu beeinflussen, versucht die „Kronen Zeitung“ jetzt in der Steiermark. Um einen Konnex zur FPÖ herzustellen, zimmerte sich die Zeitung ein abenteuerliches Verantwortungs-Konstrukt zurecht. SPITZE FEDER Verantwortlichkeit der FPÖ? Die „extrem widerliche und zutiefst antisemitische“ (O-Ton Sebastian Kurz) Liedersammlung wurde der Schülerverbindung „Pennales Corps Austria zu Knittelfeld“ vor Jahren von einer Grazer Burschenschaft geschenkt. Das „brisante Detail“ dabei, so die „Krone“, dass zwar laut Vereinsregister kein FPÖ-Funktionär Obmann ist, aber der FPÖ-Abgeordnete Wolfgang Zanger ein prominentes Mitglied, ja sogar „Altherrenobmann“ sei. Und Zanger gestand sogar, ein Exemplar des Buches geschenkt bekommen zu haben. Damit war die volle Verantwortung der FPÖ für den Druck, die Verbreitung und natürlich das ständige Absingen der Lieder aus tiefster Überzeugung für die „Krone“ wie auch die linke Empörungsschickeria bewiesen. Logisch ist das zwar nicht, aber die „Krone“ bezeichnet sich ja auch als „unabhängig“. MKV hui, Burschenschafter pfui Aber nicht nur im Buch der Knittelfelder Schülerverbindung, sondern auch in Liederbüchern des katholischen und ausgesprochen ÖVP-nahen Mittelschüler-Kartell-Verbands (MKV) war das gleiche „extrem widerliche und zutiefst antisemitische“ Lied abgedruckt. Was der Empörungsmeute dabei allerdings entging, es handelt sich dabei um ein satirisches Schmählied auf die Deutschtümelei der Nationalsozialisten. „Diese Lieder sind historisch zu sehen und daher auch historisch aus der Entstehungszeit zu beurteilen“, versuchte der steirische Korporationssprecher Wolfgang Auf das zu erläutern. Während man dem MKV diese Erklärung abnahm, traute man der Knittelfelder Schülerverbindung, den Burschenschaftern und Wolfgang Zanger diese Kenntnis natürlich nicht zu, vor allem von Seiten der „Kronen Zeitung“ (Siehe dazu auch Seite 14). Im Gegenteil, so hätten es „nationale schlagende Verbindungen“ sogar mit „antisemitischen Strophen ange- Der übersehene „Liederbuch-Skandal“. Foto: NFZ Neue Liederbuch-A steirische Freiheitl Einfac Der Titel der „Steirer-Krone“ als Zeugn gleichen Lieder publiziert hat, wird voll NEUE REGELUNG ÄRGERT VIELE GASTRON reichert und damit die Bedeutung quasi Qualm-Verbot: umgekehrt“, versuchte Betreib sich ÖVP-Verfassungssprecher Shisha-Bars lassen Wolf- Da gang In derGerstl Steiermark als Literatur-Experte können in insgesam – 200 ohne Lokalen freilich Wasserpfeifen einen Beweis dafür geraucht vorzulegen. THEMA DES TAGES, SEITEN 20/21 Inszenierte ÖVP-Scheinheiligkeit Dass sich auch die ÖVP mit und über ihre neue Parteizeitung, der „Krone“, über das Liederbuch echauffierte, wertete FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker als „pure Heuchelei oder schiere Unkenntnis über das eigene Liedgut“. Denn ein Leopold Figl, ein Julius Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) AP IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Bundesparteileitung, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: jana.feilmayr@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80; Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.); Auslandsjahresbezug: € 73 BIC: OPSKATWW IBAN: AT55 6000 0000 0185 5450 Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16. Verlags- und Herstellungsort: Wien Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Nr. 45 Donnerstag, 7. November 2019 g Parteichef Mario Kunasek (unten) in arge Bedrängnis bringt. SEITEN 2BIS 5 Fotos: Christian Jauschowetz,Andi Schiel, EXPA/Michael Gruber re Kampagne – rechtzeitig vor der steirischen Landtagswahl KURZ UND BÜNDIG Foto: FPÖ Trauer am Weltspartag Innenpolitik 3 „Der Weltspartag 2019 ist ein finanzieller Trauertag für die österreichischen Sparer“, bemerkte FPÖ-Konsumentensprecher Perter Wurm (Bild). Weil sich die Habenzinsen auf den Sparkonten im Promillebereich befinden, werde der volkswirtschaftlich so wichtige Gedanke des Sparens und der Vorsorge von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank zu Grabe getragen – und das im Zeichen der „Rettung des Euro“, der so hart sein werde wie der Schilling, wie den Österreichern vorgeflunkert worden war. ffäre holt iche ein hwiderlich is der „unabhängigen“ Berichterstattung. Dem ÖVP-nahen MKV, der die kommen „unabhängig“ die Absolution erteilt. STARKER TREND NEUE AKTION OMEN Raab oder aktuell Online-Sparen die Landeshaupt-wirdAlmänner von Wilfried bei Haslauer, Steirern Günther beliebter neralsekretär danktKarl ihren Nehammer Lesernzur WIRTSCHAFT, SEITE 11 SEITEN 30/31 Die sich „Steirerkrone“ schließlich ÖVP-Ge- er mpf Platter abund Hermann Schützenhöfer, die EU-Politiker Otmar Karas bert Hofer in der FPÖ „endlich auf- Aufforderung verstieg, dass Nor- AKTUELLE STUDIE 5MONATE BEDINGTEHAFT t werden und Franz Fischler, 120 steirische aber auch der Kinder räumen“ Doping: solle, fragte Steirer Hafenecker in ehemalige Kanzleramtsminister vonHunden verletzt in einer Innsbruck Replik – unter verurteilt Verweis auf Gernot Blümel, SEITEN der ehemalige 28/29 Finanzminister das „extrem S. 36/37 widerliche (Urteil nichtund rechtskräftig) zu- Hartmut Löger, der tiefst antisemitische“ (O-Ton Kurz) A-DeFacto GmbH. Alle Rechte vorbehalten. ehemalige Vizekanzler Reinhold MKV-Liedgut –, ob Nehammer Mitterlehner oder der aktuelle Nationalratspräsident jetzt auch Sebastian Kurz aufforbotka Wolfgang Sodern werde, die ÖVP zu säubern? waren oder sind MKV-Mitglieder Die Partei, die am lautesten und dürften das „extrem über „Schmutzkübel-Kampag- widerliche und zutiefst antisemitische“ nen“ klagt, ist wieder einmal dabei, Lied gekannt, wenn nicht so- selbst eine zu inszenieren: die vornen“ gar selbst gesungen haben. mals türkise ÖVP. SPRUCH DER WOCHE „Offenbar will man einen kranken Patienten behandeln, ohne ihn vorher zu untersuchen.“ Stephanie Krisper 4. November 2019 Foto: NFZ/ Keine Ausnahmeregelungen „Eine Ausnahmeregelung für abgelehnte Asylwerber, die eine Lehre machen, kommt für uns nicht in Frage“, betonten FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl und FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer vor einem Treffen im Innenministerium zum Thema „Asylwerber und Lehre“. Das wäre das Einfallstor für weitere ‚Ausnahmeregelungen‘, bis am Ende vom Asylsystem nichts mehr übrigbleibt und es noch mehr Anreiz für illegale Einwanderer gibt, nach Österreich zu kommen, warnten die beiden FPÖ-Mandatare. Reduzierung statt Erhöhung Österreichs EU-Netto-Beitrag ist im Jahr 2018 auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen – und soll laut der neuen Budgetplanung der EU noch weiter steigen. Für FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl (Bild) ist der Austritt Großbritanniens ein Grund, eine deutliche Reduzierung des österreichischen EU-Beitrags zu fordern: „Eine kleinere EU kann sicher nicht höhere Beiträge bedeuten.“ Zudem müssten die Verwaltungskosten empfindlich gesenkt werden, nach dem Motto: Weg mit dem Bürokratie-Speck! Außerdem solle Österreich einen Teil seiner Beiträge einfrieren, solange die Türkei ein EU-Beitrittskandidat sei. Foto: BMI/Gerd Pachauer Foto: NFZ Der Neos-Abgeordneten geht die Reform des BVT unter Minister Peschorn zu schnell und zu intransparent über die Bühne. BILD DER WOCHE Aus Spargründen fand die „Allerseelen-Feier“ des Bundesheeres auf dem Friedhof Annabichl bei Klagenfurt erst am 4. November statt, um (Feiertags-)Überstunden zu sparen. Foto: Bundeshee

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