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Start in Kapfenberg: Hofer zeigt Flagge!

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FPÖ-Kandidat verspricht, aktiver Bundespräsident im Dienste der Bürger zu sein

6 Innenpolitik Neue

6 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: Mike Ranz Die drei FPÖ-Landtagswahlsieger Mario Kunasek, Johann Tschürtz und Manfred Haimbuchner (v.l.) im Gespräch mit der Moderatorin des Festaktes, der Neo-FPÖ-Gemeinderätin Ursula Stenzel. Thema der Woche Foto: Mike Ranz Die Bundeshymne als Bekenntnis zur Heimat Österreich bildete – wie bei 60 Jahre FPÖ – Pol Fotos: Mike Ranz Zwei Generationen der Wiener Freiheitlichen: Ehrenparteiobmann Hilmar Kabas (links) und FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus. In einem Festakt blickten die Freiheitlichen auf ih Vor 60 Jahren wurde die Freiheitliche Partei Österreichs in Wien gegründet. In einem Festakt erinnerte die Partei an ihre bewegte Geschichte und die Erfolge der letzten Jahre unter Parteiobmann HC Strache. Diese waren geprägt vom neuen Markenzeichen der „sozialen Heimatpartei“, einer Politik für Österreich und seine Bürger. Foto: Mike Ranz Foto: Andreas Ruttinger Im „blauen“ Palais Ferstel (Bild unten) begrüßte HC Strache seinen Vorgänger Vizekanzler a.D. Norbert Steger (Bild oben). Am 7. April 1956 fand in Wien der Gründungsparteitag der FPÖ statt. Fast auf den Tag genau feierten die Freiheitlichen am vergangenen Mittwoch das 60-jährige Jubiläum mit einem Festakt im Palais Ferstel, organisiert vom Freiheitlichen Bildungsinstitut (FBI). Als Gastgeber konnte Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Johann Gudenus nicht nur ehemalige FPÖ-Regierungspolitiker, angeführt von Vizekanzler a.D. Norbert Steger, begrüßen, sondern – nach den Wahlerfolgen des Vorjahres – auch die beiden amtierenden Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner aus Oberösterreich und Johann Tschürtz aus dem Burgenland. „Und Bürgermeister Häupl wird auch noch lernen, dass ich sein von den Wienern gewählter Stellvertreter bin“, erklärte Gudenus und verwies dazu auch auf das großartige Wahlergebnis der steirischen Freiheitlichen. Die Freiheitlichen seien schon immer anders gewesen als die beiden ehemaligen Großparteien, betonte Gudenus unter Verweis auf die heftigen Diskussionen am Gründungsparteitag: „Wir hatten keine Parteibildung im stillen Kämmerlein. Wir sind frei, autonom und unabhängig – das unterscheidet uns von den anderen Parteien!“ Erfolge und Misserfolge In bewegenden Bildern zeigte ein vom FPÖ-TV-Team hergestellter Filmbeitrag das Auf und Ab in der Geschichte der Partei, gewürzt mit Interviews der ehemaligen Parteiobleute, angefangen von Friedrich Peter über Alexander Götz und Norbert Steger bis hin zu Jörg Haider und HC Strache. Der amtierende Bundesparteiobmann HC Strache wies in seiner Rede darauf hin, dass die Partei im Laufe ihres Bestehens bereits manches Mal totgesagt wurde, sich aber heute lebendiger präsentiere als alle anderen Parteien in diesem Land. „Die Geschichte der FPÖ wurde einerseits von der Geschichte Öster-

Nr. 14 Donnerstag, 7. April 2016 g Innenpolitik 7 POLITIK ANALYSIERT Foto: NFZ HC Strache FPÖ-Bundesparteiobmann allen Veranstaltungen der Freiheitlichen – auch bei der Feier „60 Jahre FPÖ“ den Schlusspunkt. itik im Dienste der Bürger re bewegte Geschichte zurück und optimistisch in die Zukunft Foto: Mike Ranz reichs geprägt, andererseits hat die FPÖ in vielen Phasen auch die Geschichte Österreichs mitgeprägt“, betonte HC Strache unter Verweis auf die bedeutenden Persönlichkeiten wie Norbert Steger, Alexander Götz, Friedrich Peter und natürlich Jörg Haider. FPÖ ist der Themenführer Natürlich habe es in der Parteigeschichte auch so manche Tiefen gegeben, aber dem stünden ungeahnte Höhen gegenüber, erinnerte HC Strache und sagte in Hinblick auf die anstehende Bundespräsidentschaftswahl: „Es warten noch so manche Gipfel darauf, von uns erstürmt zu werden.“ Im Burgenland und in Oberösterreich habe die FPÖ das rot-schwarze System bereits aufgebrochen, in der Steiermark und in Wien hätten sich die Wahlverlierer noch einmal aneinander gekettet. „Aber auch hier tanzen sie bereits ihren letzten Walzer“, zeigte sich der Bundesparteiobmann zuversichtlich über die nächsten Wahlerfolge der FPÖ. „Wir haben auf vielen Feldern HC Strache: „Unsere politische Arbeit hat nur ein Ziel: das Wohlergehen Österreichs und seiner Menschen.“ die Themenführerschaft und das Alleinvertretungsmerkmal, und überall verfügen wir Freiheitliche über klare Positionen und scheuen uns auch nicht, die Dinge beim Namen zu nennen“, betonte HC Strache und nannte das „Erfolgsrezept“ der FPÖ: „Wir sind die soziale Heimatpartei, das ist unser Markenzeichen!“ Politik für Österreich Die Arbeit der FPÖ habe nur ein Ziel: das Wohlergehen Österreichs und seiner Menschen, betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann. Diese Leitmaxime werde man niemals aus den Augen verlieren. „Denn im Gegensatz zu den politischen Mitbewerbern wollen wir keine Fremdbestimmung Österreichs, sei es durch Brüsseler Diktate oder durch ungezügelte Massenzuwanderung und Islamisierung. Wir wollen ein selbstbestimmtes, unabhängiges Österreich“, erklärte HC Strache und erinnerte an den Ausspruch des ersten Bundeskanzlers der 2. Republik, Leopold Figl: „Glaubt an dieses Österreich!“ – Denn darauf würden die Menschen vertrauen, und das sei der Sinn und das Ziel des politischen Wirkens der Freiheitlichen Partei Österreichs. Wir Freiheitliche sind heute, sechzig Jahre nach unserer Gründung, aus dem politischen Geschehen Österreichs nicht mehr wegzudenken und befinden uns in der Mitte der Gesellschaft. Dies haben die Wahlergebnisse der letzten Jahre gezeigt. Wir sind eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht und eigentlich einzigartig dasteht, nicht nur in Österreich. Wir für Österreich Jener Gipfel, der nun als nächster vor uns aufragt, ist die Wahl zum Bundespräsidenten der Republik Österreich am 24. April. Und ich bin überzeugt, dass es unserem Kandidaten, dem Dritten Präsidenten des Nationalrats Norbert Hofer, gelingen wird, die Stichwahl zu erreichen. Dies wäre eine politische Erneuerung dieses Landes, nach der nichts mehr so sein wird wie zuvor. Es bedeutet das endgültige Aus für das rot-schwarze System, das dieses Land seit Jahrzehnten unter sich aufteilt. Wir sind eine politische Kraft, bei der sich letztlich im Namen alles widerspiegelt, nämlich der Begriff der Freiheit, der Freiheit des Individuums und der gesellschaftlichen Freiheit. Freiheit geht nach unserem Verständnis immer mit Verantwortung einher. Freiheit ist Selbstbestimmung im Zeichen der Verantwortung, im Unterschied zur unverantwortlichen Willkür, die oft das Leitmotiv derer zu sein scheint, die sich selbst für besonders fortschrittlich und modern halten. „Glaubt an dieses Österreich!“ Diese Worte Leopold Figls, des ersten Bundeskanzlers der Zweiten Republik, besitzen auch heute noch ihre Gültigkeit. An uns liegt es, die Zukunft Österreichs und seiner Menschen sicherzustellen.

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