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Schulische Vielfalt statt Einheitsbrei!

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Zahlreiche Studien haben bewiesen: Die Gesamtschule senkt das Bildungsniveau

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4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung „Gymnasium widerspricht Gleichmacher-Ideologie!“ Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Direktor eines Gymnasiums in Bayern, kämpft seit Jahren gegen die Gesamtschule. Der Autor des Buches „Ist die Bildung noch zu retten?“ legt im NFZ-Interview seine – ideologiefreien – Argumente offen. Das Gymnasium scheint das Feindbild Nummer eins vieler Bildungspolitiker zu sein. Warum? Josef Kraus: Weil es der Ideologie der Gleichmacherei widerspricht. Weil es eine Schulart ist, die noch einen relativ hohen Anspruch hat. Das differenzierte Schulwesen wird den jungen Leuten besser gerecht als die Einheitsschule. Und weil das Gymnasium vom Leistungsniveau her ein bisschen herausragt, will man es plattmachen. Was sind Ihre Argumente gegen die Gesamtschule? Kraus: Die Gesamtschule hat im deutschsprachigen Raum eine Geschichte durchschlagender Erfolgslosigkeit hinter sich. Wir haben in Deutschland massenhaft Versuche gemacht, Kinder zu Versuchskaninchen degradiert und das Ergebnis war immer miserabel. Die Gesamtschule hat immer schlecht abgeschnitten. In den PISA-Studien, im innerdeutschen Vergleich, in Studien von renommierten Instituten wie dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung kam immer wieder heraus, dass am Ende der zehnten Jahrgangsstufe Gesamtschüler in zentralen Fächern wie Mathematik und Englisch zwei Jahre hinter den Realschülern und teilweise drei Jahre hinter den Gymnasiasten liegen. Warum gewinnt der Gesamtschulgendanke dennoch immer mehr Anhänger unter den Politikern bis tief hinein in bürgerliche Kreise? Josef Kraus: „Egalisierende Schule ist immer erheblich teurer.“ „Gesamtschule hat Geschichte der Erfolglosigkeit hinter sich.“ Kraus: Weil Realität, Fakten und Rationalität gegen Ideologie keine Chance haben. Um es mit Nietzsche zu sagen: Was der Bauch nicht will, lässt der Kopf nicht rein. In Österreich soll die Neue Mittelschule den Weg Richtung Gesamtschule weisen. Erste Evaluierungsergebnisse haben sie als totalen Flop ausgewiesen, jetzt gibt es etwas bessere Ergebnisse. Es schaffen etwas mehr Schüler den Übergang ins Gymnasium als aus der Hauptschule. Ist die NMS doch ein Erfolg? Kraus: Das ist kein Erfolg, weil dieser Erfolg wahrscheinlich erkauft wurde durch eine Absenkung des Anspruchsniveaus und vor allem: Diese egalisierende Schule ist immer erheblich teurer. Ich kann das für einige deutsche Länder bestätigen. Die Ausstattung ist um dreißig Prozent besser, die haben mehr Personal, kleinere Klassen und eine bessere Sachausstattung – und trotzdem so miserabel abgeschnitten. Ich frage mich, warum der Steuerzahler etwas mit einem erheblichen Plus an Kosten finanzieren soll, wenn am Schluss das Ergebnis so mickrig ist. Foto: Andreas Ruttinger Foto: Roland Schlager / APA / picturedesk.com Thema der Woche Bildungschaos: Die Statt Gleichmacherei muss schulische Vielfalt ge Obwohl Österreich jährlich mit acht Milliarden Euro vergleichsweise viel in das Bildungssystem investiert, kann jeder fünfte 15-Jährige nicht sinnerfassend lesen. Zahlreiche Gründe dafür wurden bei einer Diskussionsveranstaltung des freiheitlichen Bildungsinstitutes (FBI) genannt. Unter anderem wurden Schüler seit Jahrzehnten wie Versuchskaninchen behandelt. „Es gibt 5.367 Schulversuche an 2.900 Standorten. Was dabei herauskommt, sieht man an der PI- SA-Studie, wo wir nur mehr im Mittelfeld angesiedelt sind“, stellte FBI-Präsident Hilmar Kabas bei seinen Begrüßungsworten klar. Manche Schulversuche liefen bereits bis zu 50 Jahre, ohne über diesen Status des Versuchs hinauszukommen. Die derzeit von der SPÖ dominierte Bildungspolitik setze außerdem auf Gleichmacherei anstatt auf die Förderung von Talenten, sagte der freiheitliche Bildungssprecher Walter Rosenkranz, der sich vehement gegen das Modell der Gesamtschule aussprach. Scheinheilig sei dabei, dass jene, die Gesamtschulen fordern, ihre Kinder selbst in teure Privatschulen schicken würden. So sollen Kinder von Politikern wie Alt-Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ), Ex-Finanzminister Hannes Androsch (SPÖ) oder IV-Präsident Georg Kapsch Privatschulen besuchen. „Damit ist für mich die Diskussion um die Gesamtschule schon beendet“, so Rosenkranz. „Österreich will aus den Fehlern nicht lernen, sondern sie selbst machen“, meinte der freiheitliche Bildungssprecher mit Blick auf Deutschland oder Skandinavien. Gesamtschule ist klar unterlegen Der aus Deutschland geladene Referent und Präsident des Lehrerverbandes, Josef Kraus, konnte da anknüpfen. Er bilanzierte, dass die Gesamtschule in Deutschland vier Jahrzehnte lang erprobt worden sei. Sein Resümee: „Sie erwies sich in allen Systemvergleichen als weit unterlegen und nicht einmal gleichrangig. Gesamtschüler liegen drei Jahre hinter den Gymnasiasten. Und die privaten Schulen blühen!“ Eine seiner drei Prämissen lautet daher: „Schulische Vielfalt ist integrierter Vielfalt haushoch überlegen.“

Nr. 18 ■ Donnerstag, 30. April 2015 Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT Foto: NFZ Walter Rosenkranz FPÖ-Bildungssprecher Österreich möchte bei der Bildungspolitik nicht aus den Fehlern anderer lernen, sondern alle selbst machen. Der Reformstillstand lässt sich besser verstehen, wenn man weiß, dass die Bildungspolitik neben der Medien- und Kulturpolitik einer der letzten ideologisch aufgeladenen Bereiche ist. Volksverdummung droht stärkt werden – Absage an Verpolitisierung und ständige Schulversuche Foto: Andreas Ruttinger Der Wettlauf um die beste Schulbildung: Wenn die Gleichmacherei in Form der Gesamtschule kommt, werden immer mehr besorgte Eltern ihre Kinder in teure Privatschulen schicken müssen. Die beiden weiteren lauten: „Wir brauchen solide gebildete Fachkräfte und keine Akademikerschwemme“ sowie „Wir brauchen konkretes Wissen und keine hohlen Kompetenzen“. Der „Volksverdummung“ erteilte er eine Absage: „Wer nichts weiß, muss alles glauben!“ Und er stellte klar: „Die Spaßschule ist ein Irrweg, sie schwächt sogar sozial Schwache. Die Schule ist nicht zur Herstellung von Gleichheit, sondern zur Förderung von Individualität da!“ Nichts Positives wusste Kraus auch über die PISA-Studie zu berichten: „PISA ist ein nationales Trauma – ansonsten eine Stadt! PISA hat mehr Schaden angerichtet, als es genutzt hat, es muss Schluss sein damit!“ Hoher Migrantenanteil Der 22-jährige FPÖ-Politiker Maximilian Krauss – er wurde von Michael Häupl (SPÖ) als Stadtschulratsvizepräsident abgelehnt – berichtete, dass ein Lesetest in Wien aus dem Jahr 2014 ergeben habe, dass 33 Prozent der Jugendlichen nach neun Jahren Schule nicht sinnerfassend lesen könnten. Dabei seien simple Texte abgefragt worden. Es gebe in Wien Schulen mit einem Migrantenanteil von 70 bis 100 Prozent. Umso mehr forderte Krauss verpflichtende Deutschtests und ein Vorschuljahr, in dem nur Deutsch gelehrt werde: „Das würde zu einer Win-Win-Situation führen. Es ist besser, in einem Jahr Deutsch nachzulernen, bevor man in der Schule neun Jahre mitgeschliffen und dann arbeitslos wird.“ Aufgrund der verschiedenen Herkunft der Schüler gebe es in den Schulen Gruppenbildungen, die zu Mobbingsituationen führen würden. Auch würden 1.200 Lehrer allein in Wien fehlen. Kritik übte Krauss an der „Unbildungsministerin“ Heinisch-Hosek, die negative Schlagzeilen mit der Zentralmatura gemacht habe und so den Jungen die Zukunft verbaue. Außerdem würden die „Vergenderung“ der Schulbücher, aber auch die Frühsexualisierung der Kinder an Kindesmissbrauch grenzen. Rot und Schwarz halten noch immer an der Neuen Mittelschule fest „Die Ergebnisse machen deutlich, dass das Konzept der NMS sehr positive Effekte mit sich bringen kann.“ Gabriele Heinisch-Hosek Bildungsministerin (SPÖ) 4. März 2015 „Ja, nachher ist man immer klüger. Aus der jetzigen Situation ist das Beste zu machen.“ Reinhold Lopatka Klubobmann (ÖVP) 13. August 2014 Foto: Andreas Ruttinger Woran unsere Schule krankt Linke Bildungspolitik hat die Gleichheit als Maxime, die jedoch meist zur Gleichmacherei ausartet. FPÖ-Bildungspolitik hingegen orientiert sich zuvorderst an der Freiheit. Alle Kinder sollen die gleichen Startchancen haben, aber die Schule kann an der Erziehung nur mitwirken und diese nicht alleine übernehmen. Die FPÖ lehnt die Gesamtschule ab und verteidigt das differenzierte Schulsystem mit verschiedenen Schultypen. Unsere berufsbildenden Schulen sind sogar so erfolgreich, dass sie weltweit kopiert werden. Schulkinder dürfen keine Versuchskaninchen linker Bildungspolitik sein, worauf 5.367 Schulversuche im Schuljahr 2012/13 aber schließen lassen. Viele bildungspolitische Debatten sind leider nicht mehr als heiße Luft. Betriebsamkeit wird vorgetäuscht, wo keine ist. Kollateralschäden nimmt man im Ministerium dabei in Kauf. Nie würde die Innenministerin die Polizei derart ins Feuer stellen oder ein Verteidigungsminister seine Soldaten, wie dies Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek mit den Lehrern tut. Der Philosoph Karl Jaspers sagt dazu: „Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet.“ – Keine guten Aussichten für unsere Gesellschaft!

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