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Schnelles Ende für Anti-FPÖ-Kampagne

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Hübners Mandatsverzicht beendet diesjährige "Nazikeulen"-Inszenierung

MARIA ZIMMERMANN SN: Wie

MARIA ZIMMERMANN SN: Wie groß ist Ihre Lust auf Wahlkampf, nachdemSie fast ein Jahr im Einsatz für SN: Durch den Hofburg-Wahlkampf haben Sie hohe Popularitätswerte. Inwiefern SN: Haben Sie nicht Sorge, ÖVP-Chef Kurz setzt auf Kern schwenkt darauf ein. dass die FPÖ in der nächsten Regierungsitzenwird? wird. SN: Welches Ressort würde Sie denn interessieren? würde Sie schon reizen? Blau nach wie vor groß. Viele Sie lieber regieren? Norbert Hofer über Peter Pilz SN: Sie sagen, die SPÖ- Koalitionsbedingungensind die FPÖ-Nationalratsabgeordneter JohannesHübner das se inakzeptabel, dafür Muss Hübner zurücktreten? Gedankengut abzugrenzen. SN: Welche Koalitionsbedingungen ste lt denn die FPÖ? SN: Hat der RH überhaupt die Ressourcendafür? Foto: privat SN: Also besser? in der Regierung wieder zu kann? Beim letzten Mal kam es sogar zur Parteispaltung. Da gibt es nur ein Rezept, nämlich gut regieren. Im Burgenland haben SPÖ und FPÖ in den Umfragen zugelegt. Es ist also kein Naturgesetz, dass man als kleine Parte in der Regierung verliert. SN: Was halten Sie von den Plänen Peter Pilz’? SN: Gibt’s auch Urlaub in Foto: Fotolia 14 Medien Neue Freie Zeitung GEZWITSCHER David Millmann @DavidMillmann „Das ist was ganz Neues“, sagt #Pilz. Er gründet eine Partei, die Nichtwähler abholen soll. Welche Partei will das nicht? #mittagsjournal FrankenEy @ey_frank GEFÄLLT MIR HC Strache 25.07.2017 Lassen wir die Wirte und Konsumenten doch bitte selbst entscheiden! 25.07.17 03:24 Eine kleine Stichelei des Peter Pilz gegen seine alte Partei, die immer mehr Wähler an die Gruppe der Nichtwähler verliert. #Kurz will eine Kooperation mit der #Türkei. Wie passt das mit seinen heftigen Attacken gegen die Türkei zusammen? 24.07.17 23:28 „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“ – Kurz kopert jetzt auch noch Adenauer. WHATSAPP „Spiegel“ zensuriert erstmals seine Buchbestseller-Liste Kritisches Buch zur Situation Deutschlands wurde gelöscht Zum zweiten Mal stolpert der „Spiegel“ über das Buch „Finis Germania“ des 2016 gestorbenen Historikers und Zivilisationskritikers Rolf Peter Sieferle. Die „Spiegel“-Bestsellerliste ist das vermutlich bedeutendste Ranking im deutschen Buchhandel und regelt de facto die Platzeriung der Bücher in den Buchhandlungen. Jetzt hat die Redaktion das Buch Sieferles, zuletzt auf Platz sechs der Sachbuchbestseller, aus seiner Liste gelöscht. FPÖ IN DEN MEDIEN Die FPÖ wird den Wahlkampf mit HC Strache als Spitzenkandidat und einem ebenfalls stark präsenten Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer bestreiten. Wie das ablaufen wird, skizzierte Hofer im Interview mit den Der Hofburg-Kandidat vom Vorjahr wird auch im Nationalratswahlkampf eine tragende Ro le spielen. Dass die FPÖ absacken könnte, weil sich vor a lem die ÖVP auf ihre Themen draufsetzt, glaubt Norbert Hofer nicht. Über Regierungsverhandlungen, Koalitionsvorlieben, über Antisemitismus in den eigenen Reihen und einen aus seiner Sicht groben Schnitzer von SPÖ-Chef Kern. die Präsidentschaftswahl waren? Norbert Hofer: Die Erholungsphase ist seit Monaten vorbei. Und ganz ehrlich: Sechs Wochen Wahlkampf ab September schrecken mich überhaupt nicht. Ich freu mich drauf. werden Sie eine tragende Ro le im Wahlkampfspielen? Heinz-Christian Strache und ich werden beid eine Österreich-Tour machen und a les daransetzen, um ein Maximum an Stimmen zu erreichen. Ich hab ein sehr gutes Gefühl. SN: Gibt es eine Arbeitsteilung? Nicht thematisch. Aber Heinz- Christian Strache wird die großen Fernsehauftri te bestreiten. Einige Auftri te zwischendurch werde auch ich machen. Wir werden einfach beide sehr präsent sein. dass die FPÖ untergehen könnte? Migrationsthemen und SPÖ-Chef Nein, weil es unsere Themen sind. Ich höre immer wieder: Ihr habts recht behalten. Und ich gebe nichts darauf, was jemand ankündigt. Was zählt, ist, was jemand macht. Und ich erlebe zum ersten Mal, dass eine Regierung nicht mit einer Bilanz in den Wahlkampf zieht, sondern dass man betont, was man zu tun gedenkt. Das wird, wenn wir unseren Wahlkampf starten, ab September ein Thema von uns sein. Auch, was Kurz sagt. Etwa: „Der Islam ist ein Teil von Österreich.“ Wir sehen das nicht so und werden das klar herausarbeiten. Es muss klar sein, wofür die FPÖ in der Regierung steht. SN: Steht für Sie außer Frage, Nein. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir mitregieren, ist sehr hoch. Ich sehe sie bei mehr als 50 Prozent. Aber Rot-Schwarz oder umgekehrt kann man nicht abschreiben – weil klar ist, dass einer der beiden Parteichefs nicht mehr Parteichef sein FREITAG, 21. JULI 2017 HINTERGRUND 3 „Wir wissen genau, was wir wollen“ Die FPÖ wi l in die Regierung. Vizeparteichef Norbert Hofer erklärt, wie das gelingen so l und warum die Freiheitlichen diesmal besser vorbereitet sind als bei der Wahl 1999. Außerdem hat er schon Pläne für die nächste Hofburg-Wahl. Das vor einer Wahl zu sagen wäre verwegen. Man weiß ja nicht, mit welcher Partei man koaliert. Ich habe es auch von Kern für einen Fehler gehalten, zu sagen, dass die SPÖ das Finanz- und das Wirtschaftsministerium wi l. Mein Mo to: erst die Wahl schlagen, dann verhandeln. SN: Aber das Sozialministerium Nein. Das wäre zwar mein Thema. Aber ich sage sicher nicht, dass ich Sozialminister werden wi l. Außerdem wird sich keine Partei um das Sozialministerium reißen. Denn in der nächsten Legislaturperiode wird das eine Bauste le. Von der Gesamtreform der Mindestsicherung bis zur Reform der Schwerarbeiterpension – es muss möglich sein, dass Schwerarbeiter abschlagfrei früher in Pension gehen. Und natürlich die Frage, welche Sozia leistungen Zuwanderer erhalten. Wir sind erst nach fünf Jahren legalem Aufenthalt für Transferleistungen. SN: Die VorbehalteinderFPÖ gegen die ÖVP sind seit Schwarz- würden lieber mit der SPÖ koalieren. Mit wem würden Es war tatsächlich so, dass man gesagt hat: So len wir nicht mit der SPÖ zusammenarbeiten? Aber das Eintreten der Ehefrau von Kanzler „Da kann ich nur sagen: Ich würde so etwas nicht machen.“ Kern in das Komitee Haselsteiner zur Verhinderung der FPÖ in der Regierung hat diese Stimmung schwerst eingetrübt . Das war einer der schwersten Fehler, die Kern in Bezug auf die FPÖ machen konnte. Daher: Wir sind weder beste Freunde der SPÖ noch der ÖVP. Wir werden pragmatisch entscheiden. Das ist keine Sympathiefrage. kein Problem für die FPÖ. Nach antisemitischenÄußerungen, gemacht haben so l, sagt Kern, brauche er keinen Wertekatalog. Kern hat recht, dass das inakzeptabel wäre. Wären diese Worte so gefa len, hä te ich keine Freude damit. Und es ist nicht gut, wenn ich keine Freude habe. Aber in Gesprächen mit FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat Hübner versichert, dass die Vorwürfe nicht stimmen. Und Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoehoeferl - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. Der Dri te Nationalratspräsident und FPÖ-Vizeparteichef Norbert Hofer gilt als Fixstarter in einem möglichen blauen Regierungsteam. BILD: SN/APA/TECHT dass er jeden Verdacht in Richtung Antisemitismus vermeidet. Darauf muss jeder Politiker achten. Das sind wir unserer Geschichte schuldig. Das ist mir persönlich wichtig. SN: Die FPÖ versucht seit einiger Zeit, sich von antisemitischem Dennoch gibt’s solche Vorwürfe fast nur gegen Blaue. Warum? In Wirklichkeit gibt es ja nicht nur Vorwürfe gegen Blaue. Aber bei der FPÖ achtet man halt besonders drauf. Das muss man als Funktionär auch wissen. Vor Wahlen bin ich außerdem immer sehr vorsichtig, was Umfragen, Ankündigungen und Anschuldigungen angeht. Sieferles Bücher: Von Lesern gestürmt, von der Presse verdammt. Doppelter Skandal Bereits bei der Bewertung durch Literaturkritiker im Juni hat das Magazin für Aufsehen gesorgt. Sein Juror, der das Buch als Bestes empfahl, wurde von seinen Kollegen und seiner Redaktion derart gemaßregelt, sodass er das Gremium verließ. Für Kritik sorgt jetzt nicht nur, dass der „Spiegel“ Sieferles Buch aus seiner Liste gelöscht – und somit eine auf messbaren Daten beruhende Statistik manipuliert – hat, sondern vor allem, dass er es heimlich und intransparent getan hat, Das Wichtigste wird der Ausbau direktdemokratischer Instrumente sein. Zweitens: runter mit der Steuer- und Abgabenquote. Neue Steuern kommen für uns nicht infrage. Wir sagen daher: So, wi es Regierungsvorlagen gibt, die im Parlament beschlossen werden, so l der Rechnungshof solche Vorlagen machen: fertige Gesetzestexte, damit das Parlament über die RH-Vorschläge abstimmen kann. Das würde Gewaltiges verändern. Derzeit ist es so: Der RH legt dem Parlament etwas vor, a le applaudieren und das war’s. Wenn wir eine echte Schni t- ste le scha fen – der RH ist ein Hilfsorgan des Parlaments –, wo uns Legisten und Volkswirte sagen, das kostet uns anfangs das, aber dann wirkt es sich so aus, dann kann das Parlament gestärkt werden. Nein, die muss man scha fen. Das würde sich 1000 Mal rechnen. SN: Zum FPÖ-Steuerprogramm: Wie wi l man die angekündigten zwölf bis 14 Mrd. Euro einsparen? Beginnen muss man bei den Subventionen: Wir liegen mit 18 Mrd. Euro im Jahr weit über dem EU- Schni t. Wir brauchen eine echte Transparenzdatenbank. Zweitens: Seite 22 Sonntag,23. Juli 2017 Papafreuden für LH-Vize Michael Schickhofer wirdzum dritten Mal Vater Steirer-Delegation mit Landeschef an der Spitzebei den Bregenzer Festspielen Es kannderBestenichtim Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Aktuell geht’s Michael Schickhofer, LH-Vize A Gesundheitswesen. Bei der Standortplanung haben wir erhebliche Mängel, die Mehrausgaben von 4,75 Mrd. Euro verursachen, weil die Leute in den falschen Be ten liegen, etwa Pflegepatienten im Akutbe t. Außerdem hat ein Patient nichts davon, wenn er in einem Spital sitzt, wo die Operation, die er braucht, ein Mal im Jahr gemacht wird. Und wenn wir bei den Lohnnebenkosten runterkommen können, dann bringt das auch einen erheblichen wirtschaftlichen E fekt. Ein anderer Vorschlag wird sein, wie man den Dienstleistungsscheck besser gestalten oder Bagate lsteuern abscha fen kann. Wir werden diesmal anders vorbereitet sein auf Regierungsverhandlungen als 1999. Wir schauen un seit Monaten an, was umsetzbar ist. Wir wissen genau, was wir wo len. Die Regierung ab 2000 war nicht die schlechteste. Aber die FPÖ ist oft nicht fair behandelt worden. Die ÖVP versuchte, a le Erfolge an sich zu ziehen. Das wird es nicht mehr geben. Es wird ein glasklares Konzept am Verhandlungstisch geben und es muss eine faire Partnerschaft sein, wie im Burgenland mit der SPÖ oder in Oberösterreich mit der ÖVP. SN: Läuft die FPÖ nicht Gefahr, verlieren, weil sie keine kantige Oppositionspolitikmehrmachen Ich bin nicht berufen, darüber zu urteilen. Aber wenn jemand jahrzehntelang auf dem Ticket einer Partei sitzt un durch diese Partei auch seinen Lebensunterhalt bestreitet, dann kann ich nur sagen: Ich würde so etwas nicht machen. Noch dazu im Wissen, meiner Partei maximal zu schaden. diesem Wahlkampfsommer? Im Intensivwahlkampf geht gar nichts. Jetzt sind Tagesausflüge und ein Kurzurlaub Ende August geplant. Ansonsten bin ich jede freie Minute auf dem Flugplatz, weil ich grad den Flugschein mache. Wenn die Wahl nicht wäre, hä te ich den Schein schon im September. So muss ich die Wahl abwarten, dann wahrscheinlich verhandeln. Aber ich ho fe, dass ich den Schein heuer noch kriege. Den nächsten Präsidentschaftswahlkampf werde ich schon selbst fliegend bestreiten. und SPÖ-Parteichef, so. Ihn erwartet ein großes, ein sehr erfreuliches Ereignis, aber Parteifreunde ätzen schon wieder im Hintergrund... Familie Schickhofer bei einem Wanderausflug. uszeit ist angesagt. Die Schienen des unerbittlichen Alltags haben Gott sei Dank auch Weichen, die bei vielen momentan auf erholsamen Urlaub gestellt sind. Wenn das allerdings nicht möglich ist, so lässt uns dennoch der Sonntag vielerorts aufatmen und zur Ruhe kommen. Gewiss bleibt die Sorge um das eigene Haus nicht auf der Strecke, und im Garten ist ebenfalls einiges zu tun. Apropos Garten: Da gibt es doch auch vieles wieder neu zu entdecken. In einer Ecke rankt sich vor mir ein schlingendes Grün hoch, das über und über mit Blüten geschmückt ist, die sich wie kleine Laternen ausnehmen. Schauen wir auf die Inhaltsstoffe des konkreten Gewächses, des Hopfens (Humulus lupulus), so können STEIERMARK Sonntag,23. Juli 2017 STEIERMARK Seite 23 Hing’schaut und g’sund g’lebt Alsdann, kommen wir zum Erfreulichen: Schickhofer und seine Frau Ulrike erwarten Nachwuchs. Im Jänner gesellt sich zu Minna (8) und Vincent (6) noch ein G’schwisterl. Dass sich Familienmensch Schickhofer wie der berühmte Schneekönig darauf freut, versteht sich... Aber jetzt zu den Mieselsüchtigen: Sie wollen in der anstehenden Geburt den GrundfürdieAbgabedesFi- nanzressorts –Schickhofer hatte ja zu Sommerbeginn KRÄUTERPFARRER BENEDIKT facebook.com/kraeuterpfarrer kraeuterpfarrer.at Die Seele baumeln lassen MitHopfenden Körper entspannen wir folgende Wirkungen feststellen: Durch die Gerbund Bitterstoffe dieses Hanfgewächses wird der Appetit angeregt, bei unruhigen Nerven, bei Depressionen und Einschlafstörungen gleicht der Hopfen aus, und schließlich ist diese Heilpflanze auch bei Menstruationsstörungen hilfreich. BernhardRinner,Ingrid Wopmann, Elisabeth Sobotka, Alfred Wopmann, die Schützenhöfers. Kräuterpfa rer-Zentrum, 3822 Karlstein/Thaya, Tel. 02844/7070-11 Hopfen und Lavendel Bei nervösen Erschöpfungszuständen kann ein Tee sehr hilfreich sein, dessen Grundlage eine Mischung aus je 1 Teil Hopfen- und Lavendelblüten darste lt. Davon nimmt man 2 Teelöffel, übergießt sie mit 1 /4 GERHARD FELBINGER Steiermark Inoffiziell „Salzburger Nachrichten“. Obwohl Hofer die Chance auf eine FPÖ-Regierungsbeteiligung „bei mehr als 50 Prozent“ einschätzt, warnt er auch vor der Möglichkeit einer Neuauflage der rot-schwarzen Chaos-Koalition. Alarmiert reagieren FPÖ-Politiker auf die enorme Zunahme der Drogenkriminalität, Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoehoeferl - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten. gerhard.felbinger@kronenzeitung.at D In der Phytotherapie bedient man sich meist der Wirkstoffemittels eines Tees, der aus den reifen Zapfenschuppen der weiblichen Hopfenblüten bereitet wird. Und wie selten im Reich der Foto: Andy Wenzel die Finanzen dem Parteikollegen Anton Lang überantwortet –gefunden zu haben. Was wirklich eine üble Unterstellung ist: Insider kennen den Plan schon seit Monaten, da war von Baby noch lange keine Rede... ie einzigartige Kulisse der Seebühne macht die Bregenzer Festspiele jedes Jahr aufs Neue zu einem besonderen Erlebnis –auch für eine Steirer-Delegation mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer an der Spitze. Immerhin bieten die Festspiele einen guten Rahmen, um Kontakte und Beziehungen zu pflegen und neue zu knüpfen! Kräuter ist der wertvolle Hopfen dazu geeignet, wie bei einem Ochsengespann eine zweite Heilpflanze unter dasselbe Joch zu spannen, um unsere Befindlichkeit aus mancher unguten Situation im wahrsten Sinne des Wortes herauszuziehen. In diesem Zusammenhang fällt mir der Lavendel ein, der ebenfalls in vielen kleinen grünen Paradiesen rund ums Haus zu finden ist. Übrigens: Wer sich eingehender mit der Wirkung der Kräuter beschäftigen möchte, kann dies bei einem 3-Tages-Seminar im Kräuterpfarrer-Zentrum in Karlstein an der Thaya tun (9. bis 11. August 2017). Liter kochendem Wasser und lässt beides zusammen 15 Minuten zugedeckt ziehen. Zum Schluss am besten ungesüßt trinken. 3Wochen hindurch jeweils 1Tasse in der Früh und am Abend schluckweise zu sich nehmen. Was uns bewegt FRANZISKA TROST etwa in der Steiermark. Hannes Amesbauer, Landes-Spitzenkandidat für die Nationalratswahl, legt in der „Kronen Zeitung“ einen ganzen Forderungskatalog vor. Enthalten sind mehr Polizei und sofortige Abschiebung ausländischer Dealer. Leider wirdinGrazsogar auf offener Straße gedealt.Inden Parks ist es besondersschlimm Heroin, Kokain, Cannabis FPÖ verlangt Expertengipfel Neuer Bericht: Drogendealer machen ganz Graz unsicher! Der aktuelle Drogenbericht hat’s in sich: Die Suchtmittelkriminalität in Österreich nimmt zu, innerhalb eines Jahres ist die Zahl entsprechender Anzeigen um zehn Prozent gestiegen. Die Steiermark bildet da keine Ausnahme, hier wird der Drogenmarkt von Afghanen dominiert. Die FPÖ verlangt daher einen Expertengipfel. Foto: Gerald Schwaiger ohne Hinweis oder Begründung: Die deutsche „Welt“ vergleicht das mit dem Vorgehen sowjetischer Zensoren, die „NZZ“ nennt es ein „Armutszeugnis“. Während Deutschlands elitäre Journalisten das Buch zerreißen, reagiert das Publikum anders: In den Amazon-Bestsellern hält sich das Buch seit Tagen auf Platz eins. „Der Suchtmittelkonsum sowie der Handel mit verbotenen Substanzen sind nach wie vor existent. Als zentraler Schwerpunkt in der Steiermark ist die Landeshauptstadt Graz anzusehen.“ –So steht’s recht nüchtern im offiziellen Drogenbericht des Innenministeriums. Und weiter: „Zu den gehandelten Suchtmitteln gehören Drogen aller Art wie Heroin, Kokain, Cannabisprodukte, Substitutionsmittel, neue psychoaktive Substanzen und Benzodiazepine.“ Zu den Tätergruppen, so wissen die Behörden, zählen hauptsächlich Afghanen, aber auch viele West- und Nordafrikaner, Serben, Albaner, Rumänen usw. wurden in den vergangenen Monaten Im malerischen Ambiente des Grazer Priesterseminars (Innenhof)wirdimRahmen des MärchensommersSteiermark noch bis zum 20. August die unterhaltsame Geschichte von „Alice im Wunderland“ erzählt. Intendantin Nina Blum sorgt dabei für ein besonderes Theatererlebnis für Groß und Klein ab dem vierten Lebensjahr. Straffällige Ausländer sind bei Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz sofort abzuschieben. Es braucht da ein hartes Vorgehen. FPÖ-Abgeordneter Hannes Amesbauer auffällig. „Außerdem transportieren Staatsangehörige der Balkanländer verschiedene illegale Suchtmittel aus den Balkanländern in die Steiermark“, liest man im aktuellen Polizeibericht. Starker Tobak für die Freiheitlichen. „Es braucht jetzt ein hartes und entschlossenes Vorgehen gegen den Drogenhandel und den Suchtmittelmissbrauch“, fordert Blauen-Abgeordneter Hannes Amesbauer, der gleich ein ganzes Maßnahmenpaket vorlegt. Erstens Abhaltung eines Anti-Drogen-Gipfels, zweitens eine Neuauflage der Publikation „Die neue steirische Suchtpolitik“ sowie eine Aufklärungskampagne, mehr Polizei und sofortige Abschiebemaßnahmen gegen verurteilte Ausländer. Amesbauer zur „Krone“: „Jetzt muss eine Keine-Toleranz-Strategie her!“ Gerald Schwaiger Foto: Sepp Pail franziska.trost@kronenzeitung.at Mobbing „Er gehört ausgeschalten (sic), ...bringt ihm (sic) dazu, dass er voneiner Brücke springt oder sich untern Zug liegt (sic) ...“Das ist nur eines der unfassbar brutalen Facebook-Postings, die ein Schüler in Kärnten tagtäglich ertragen muss. Der 15-Jährige wirdseit Monaten gemobbt, von einer amtsbekannten Jugendgruppe gepeinigt, sogar schwer verprügelt und mit Mord bedroht. Esgab Verhaftungen, doch für weitere Festnahmen fehle die Verhältnismäßigkeit, erklärt die Staatsanwaltschaft. Und so geht das Martyrium für ihn immer weiter. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es gab immer die Schulhof-Bullys,die ihre eigene Sicherheit daraus gewannen, andere klein zu halten. Doch die Welt der sozialen Medien hat dem Mobbing eine völlig neue Dimension verliehen. Früher war es vie leichter,sich in ein schützendes Umfeld zu flüchten, in der Familie oder im eigenen Freundeskreis den Attacken der Mitschüler zu entkommen. Doch das Internet ist überall –mit dem Smartphone als Waffe können die Täter ihre Opfer rund um die Uhr verfolgen. Mobbing macht keine Ferien. Fast 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Österreich gaben in einer Umfrage an, schon einmal gemobbt worden zu sein. Eine erschreckend hohe Zahl. Eine, die zeigt, wie hoch der Handlungsbedarf in unserer Gesellschaft ist.Und es darf einfach nicht sein, dass diesem 15-jährigen Burschen nicht geholfen werden kann. Er hat es nicht verdient, diesen Kampf alleine auszutragen. Keiner hat das. Foto: wordpress 4.744 Personen gefällt das. Schluss mit der rot-schwarz-grünen Verbotspolitik! Viele Gastronomen befürchten durch das beschlossene generelle Rauchverbot massive Umsatzeinbußen.

Nr. 29/30 Freitag, 28. Juli 2017 g William Shakespeares Gewissenstragödie Gut und Böse mit „Macbeth“ im Schloss Marchegg „Es ist von jeher Blut vergossen worden, schon in alten Zeiten, eh’ menschliche Gesetze noch die friedliche Gemeinheit säuberten. Ja, auch hernach geschahen Morde g’nug, zu gräßlich schon dem Ohre. Sonst, wenn einem das Gehirn heraus war, starb der Mann, und so war’s aus. Jetzt steigen sie mit zwanzig Todeswunden an ihrem Kopfe wieder aus dem Grab und treiben uns von unsern Stühlen.“ William Shakespeares klingende Sprache ist unserer Zeit entrückt. Und doch kann uns „Macbeth“ durch die altmodische Form mit echten Schicksalen und Urbildern hindurch bewegen. Rundum angenehm Die Initiatoren von „Theater PUR“ haben sich was getraut. Im Marchfeld, einer ansonsten eher links liegen gelassenen Festspielgegend, vor dem Schloss Marchegg, haben sie ein Zelt aufgebaut, das auch Wind und Wetter trotzen dienende Schloss im Hintergrund erstrahlt in passenden Farben oder verdunkelt sich gespenstisch. Regisseur Anselm Lipgens verzichtet, wiewohl das Stück vorwiegend in Schottland spielt, auf die üblichen „Entstaubungen“ und sich aufdrängenden Aktualisierungen (ein einziges Mal ertönt das Wort „Brexit“). Dass von siebenhundert Sitzplät- Gioacchino Rossini und Richard Wagner in Erl Kultur 15 „Semiramide“, „Lohengrin“ und „Götterdämmerung“ werden in Tirol enthusiastisch gefeiert Zur Eröffnung der Tiroler Festspiele Erl wurde die Rossini-Rarität „Semiramide“ gegeben, die Herrscherin von Babylon, die zusammen mit ihrem Geliebten ihren Ehemann ermordet hat und nun einen Thronfolger bestimmen will. Unter den Anwärtern ist auch ihr totgeglaubter Sohn, der sie am Ende vermutlich – die letzte Szene gerät unklar – ersticht… Viel Raum für Liebe, Hass und Machtgier und noch mehr für musikalischen Reichtum. Musikalische Höhepunkte Wenn auch die Produktion im Programmheft einem „Furore di Montegral“ zugeschrieben wird, trägt sie doch die Handschrift des musikalischen Leiters Gustav Kuhn. Erster Höhepunkt ist die mit Akribie und Brillanz dargebotene Ouvertüre. Weitere Glanzpunkte sind die geradezu virtuos gesungenen Duette von Semiramide und (ihrem Sohn) Arsace. Da verbinden sich der dramatische Sopran von kann. Die gar nicht so vielen, die sich die Einstundenfahrt von Wien nach Marchegg zugetraut haben, werden jedoch reichlich belohnt. Schon das Ambiente ist bezaubernd. Eine große Wiese, darauf Liegestühle, die gemeinsam mit einem preiswerten Buffet das Warten auf den Beginn des Stückes zum Genuss machen, sind nicht die einzige Attraktion, die einen bereuen lässt, nicht schon eine oder zwei Stunden früher angereist zu sein. Burgtheaterreif Die Skepsis, eine laienhafte Truppe vorzufinden, ist nach wenigen Minuten verflogen. Da sind Könner am Werk, Schauspieler, die sich sehen und hören lassen können. Eine live eingespielte, eigenwillige Musik begleitet, vom irrlichternden Schlafwandel bis zum donnernden Morden, einfühlsam die Darsteller, die abgeschrägte Bühne wird mit einfachen Mitteln immer wieder in den entsprechenden Ort verwandelt, das als Kulisse Maria Radoeva in der Titelrolle mit dem satten Mezzo von Svetlana Kotina zu homogenem Gleichklang und ausladenden Fiorituren. Die beiden Damen sind zudem von Lenka Radecky recht sexy kostümiert. Hui Jin (Idreno) ist ein höhensicherer Tenor mit edlem Timbre. Wagner vom Feinsten Auch im „Lohengrin“ führt Kuhn das Orchester zu einer Höchstleistung. Seine Regie ist schon auf Grund der räumlichen Gegebenheiten zweitrangig, die Bühne ist spartanisch ausgestattet und den Kostümen fehlt eine einheitliche Linie. Johannes Chum (Lohengrin) bleibt in der Darstellung äußerst reserviert. Er bewältigt die Partie stimmlich ohne Probleme, freilich mit wenig Glanz. Joo-Anne Bitter kann als Elsa gefallen, Michael Mrosek ebenso als Telramund. Pavel Kudinov ist ein würdiger König Heinrich, wird aber von seinem Heerrufer Michael Kupfer-Radecky in den Schatten gestellt. Mona Fotos: Thetaer PUR Foto: Xiomara Bender Shakespeares Meisterwerk „Macbeth“ im idyllischen Marchegg. „Lohengrin“, eine orchestrale Höchstleistung in Erl. Somm als Ortrud im Domina-Look ist fulminant. Auch in der „Götterdämmerung“, zumal in den symphonischen Passagen, kann Kuhn mit vorzüglicher Orchesterarbeit punkten. Der Chor ist beim Mannenruf zu gewaltiger Lautstärke fähig, lässt es aber im Piano an Homogenität vermissen. Mona Somm ist mit großer Leidenschaft bei der Sache, ihre zen nur etwa zweihundert besetzt waren, ist schade. Die Sponsoren wie auch die Akteure mögen sich in ihrer Leidenschaft, an diesem Ort erstklassiges Theater zu spielen, durch den schütteren Publikumszulauf fürs nächste Jahr nicht einbremsen lassen. Das klappern sogar die Störche bis zum Ende um dreiviertel elf laut von ihren Nestern. hw imponierende Höhe macht den Schlussgesang der Brünnhilde zum Erlebnis. Der Siegfried von George Vincent Humphrey kann erst im dritten Aufzug gesanglich an Kontur gewinnen. Andrea Silvestrelli (Hagen) besticht mit enormem Stimmmaterial, das allerdings meist recht kehlig eingesetzt wird. Michael Kupfer-Radecky (Gunther) verfügt über einen kräftigen Bariton. flp

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