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Schallende Ohrfeige für Bildungs-Chaos!

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SPÖ und ÖVP halten am Katastrophen-Kurs fest – Heinisch-Hosek rücktrittsreif

4 Innenpolitik Neue

4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung „Schule ist kein ideologischer Kriegsschauplatz!“ Kurt Scholz war von 1992 bis 2001 Wiener Stadtschulrat und ermöglichte etwa die Gründung der Sir-Karl-Popper-Schule. Die NFZ befragte Scholz, der 2011 zum Vorsitzenden des Zukunftsfonds gewählt wurde, zur Neuen Mittelschule. Foto: RK-Fotodienst Weshalb, glauben Sie, ist die Neue Mittelschule gescheitert? Kurt Scholz: Bei der Neuen Mittelschule ist die ehemalige Ministerin Schmied die tragische Figur. Ihre große Illusion war, dass die NMS die „Schulform der Zukunft“ sei, der sich alle Hauptschulen und AHS-Unterstufen anschließen würden, als neue Gesamtschule. Die NMS war die Umsetzung der langjährigen Forderung der ÖVP nach einer Reform und einer Aufwertung der Hauptschule durch mehr Geld. Das hat bei einzelnen Standorten gewirkt, bei den meisten aber nicht. Weshalb? Weil sich die soziologische Struktur der Schüler nicht geändert hat, also darf man sich auch nicht wundern, wenn das Ergebnis sich nicht ändert. Der Fehler war, die zusätzlichen Mittel nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen, statt sie punktuell einzusetzen. Lag es also nur am falschen Mitteleinsatz? Scholz: Nein, man muss schauen, dass man die besseren Hauptschulen in Kooperationen mit den leistungsstärkeren AHS-Unterstufen bringt. Da wäre ein verschränk- „Man hätte die zusätzlichen Mittel punktuell einsetzen müssen.“ ter Lehrereinsatz durchaus sinnvoll. Aber die Lehrerausbildung hat man vor 15 Jahren ganz bewusst getrennt, und jetzt wundert man sich, dass diese nicht richtig kooperieren. Ein Projekt, das auch immer eingeworfen wird, ist die Ganztagsschule. Scholz: Die Ganztagsschule ist kein Allheilmittel. Aber sie ist ein Hilfsangebot an Kinder aus bildungsferneren Familien. Es ist besser, diesen Kindern am Nachmittag ein Angebot an Bildung, Kultur oder Sport zu geben, als dass sie auf der Mariahilfer Straße oder in Shoppingzentren herumspazieren. Ob ich daraus einen Zwang mache für alle Kinder, ist die Frage. Aber es sollte einmal als Angebot dastehen. Denn ich glaube, es gibt viele Eltern, die dafür dankbar wären. Noch mehr Erziehungsarbeit für die Lehrer? Scholz: Das ist die Entwicklung der letzen Jahrzehnte. Die Lehrer wenden einen Teil ihrer Zeit für Erziehungsarbeit auf. Wie dann das PISA-Niveau gesunken ist, hat man sie dafür gescholten. Haben sie dann für mehr PISA-Niveau gesorgt, hieß es: Ihr seid Pauker und nehmt nicht Rücksicht auf die Schwächeren. Die Situation der Lehrer ist dramatisch schwieriger geworden. Was sind Ihre Wünsche an die Bildungspolitik? Scholz: Eine Abrüstung der Worte, weil die Schule kein ideologischer Ersatzkriegsschauplatz ist. Dann muss man den engagierten Lehrern den Rücken stärken. Denn ich befürchte, dass sich unter den Leistungsträgern an den Schulen eine Resignation breit macht. Kurt Scholz mahnt eine „Abrüstung der Worte“ in der Bildungspolitik ein. Foto: Andreas Ruttinger Thema der Woche Die Neue Mittelsch Der Evaluierungsbericht bestätigt alle Befürchtun Der vergangene Woche veröffentlichte Evaluierungsbericht zu der 2012 eingeführten Neuen Mittelschule (NMS) stellt der rot-schwarzen Bildungspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus: Die Leistunsgziele klar verfehlt, die soziologischen Effekte – Stichwort: Bildungsgerechtigkeit – blieben aus. Dennoch hält die Koalition an der NMS fest. Die Neue Mittelschule (NMS) ist als Schule der 10- bis 14-Jährigen das Lieblingsprojekt linker Bildungspolitik. Aus der Taufe gehoben unter Claudia Schmied, ist sie allerdings nichts bahnbrechend Neues, sondern der reformpädagogischen Mottenkiste entnommen: Realität ist die Gesamtschule nämlich schon bei den Volksschulen und auch hier ohne Erfolg. So klagen immer mehr Ausbildner über mäßige Lese-, Rechtschreib- oder Rechenfähigkeiten von Lehrlingen – alles Kulturtechniken, die schon in der Volksschule hätten erlernt werden sollen. Doch zurück zur NMS: Die Verheißungen waren zahlreich. Das Blaue wurde vom Himmel versprochen, um die NMS als Lösung aller Probleme darzustellen. Mehr Förderung für Schulkinder mit Defiziten; eine Verschiebung der „Bildungsentscheidung“ weg von den 10-Jährigen hin zu den 14-Jährigen; mehr „Bildungsgerechtigkeit“ für Kinder aus sozial schwächeren Familien; zwei Lehrer pro Klasse; Abschaffung der Leistungsgruppen, dafür eine „interne Differenzierung“ in den Hauptfächern; eine „bessere Durchmischung“. So und ähnlich lauteten die Worthülsen. Einzig FPÖ gegen die NMS Als einzige Partei trat die FPÖ vehement gegen diesen neuen und von der Öffentlichkeit kaum hinterfragten Schultyp auf. Der Bildungssprecher im FPÖ-Parlamentsklub, Walter Rosenkranz, ist unter den heimischen Bildungspolitikern der wohl profilierteste Gesamtschulgegner: „Wir haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass die NMS zu einem Niveauverfall bei der Schulbildung führen wird, und verlangt, dass vor einer flächendeckenden Einführung dieses Schultyps eine Evaluierung abgewartet werden muss. Die nun vorliegenden Ergebnisse haben unsere Befürchtungen leider bestätigt.“ Die Ernüchterung bei der Veröffentlichung des NMS-Evaluierungsberichts war wirklich groß. Zufriedenstellende Ergebnisse gibt

Nr. 11 ■ Donnerstag, 12. März 2015 Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT ule verfehlt klar alle Ziele gen und Warnungen der FPÖ vor einem weiteren Niveauverlust Foto: Andreas Ruttinger es demzufolge nur dort, wo das NMS-Konzept „gut umgesetzt ist“. Dies ist aber nirgendwo der Fall. So sollte das „Team Teaching“ in den Hauptfächern mit zwei Lehrern, einem Hauptschul- und einem AHS-Lehrer, durchgeführt werden. Wie eine Anfrage von Walter Rosenkranz an das Unterrichtsministerium jedoch gezeigt hat, gibt es kaum AHS-Lehrer, die sich dafür als Freiwillige gemeldet haben. Schulische Leistung sank weiter Am verheerendsten ist jedoch der Evaluierungsbefund, dass die für die NMS vorhergesagte bessere Förderung der Leistungsschwachen nicht beweisbar ist. Im Gegenteil gebe es Hinweise, dass sich die ohnehin Leistungsschwachen Der bildungspolitische Luftballon „Neue Mittelschule“ ist geplatzt. Die von Ex-Ministerin Schmied angepriesene „Schule der Zukunft“ konnte keine der an sie gestellten Anforderungen erreichen. noch weiter verschlechtert hätten. In der Endausbaustufe ist die NMS als „integrative Gesamtschule“ geplant, also ohne andere Schultypen in dieser Altersklasse. Da es bisher aber noch andere Schultypen neben der NMS gibt, führt man die „fehlende Zielerreichung“ auch darauf zurück. Die NMS gebe es bisher nicht als Ersatz, sondern in Konkurrenz zu den etablierten Schulformen, heißt es da. Gemeint damit ist die AHS-Unterstufe. Auch die Demontage der Gymnasien wird daher munter weitergehen. Die Schmied-Nachfolgerin, Ministerin Heinisch-Hosek (SPÖ), lässt sich davon nicht beirren und sieht keinen Grund zum Rücktritt. Allmählich ist sie aber die einzige, die das so sieht. Die Koalition und ihr Lieblingsprojekt Neue Mittelschule „Die Neue Mittelschule ist ein starkes und ein gutes Projekt. Die deutliche Verbesserung des Schulklimas und der Schulkultur zeigen den richtigen Weg.“ Gabriele Heinisch-Hosek SPÖ-Bildungsministerin Wien, 4. März 2015 „Wenn das viele Geld richtig eingesetzt wird, hat die Neue Mittelschule die Chance, auf das Niveau des Gymnasiums hinaufzukommen oder sogar noch besser zu werden.“ Brigitte Jank ÖVP-Bildungssprecherin Wien, 8. September 2014 HINTERGRÜNDE 2012 waren die Probleme der Neuen Mittelschule im Kern bereits bekannt und Ministerin Schmied (SPÖ) informiert über die schlechten Ergebnisse des ersten vollen NMS-Jahrgangs (2008-2012). Allen Warnungen der Wissenschafter zum Trotz wurde nicht auf die geplante Evaluierung gewartet und die NMS flächendeckend per Gesetz eingeführt. Die Ergebnisse der großen Standardüberprüfung 2013 zeigten die Probleme erneut auf. Daraufhin wurde die für 2014 festgesetzte Überprüfung in Deutsch am Ende der NMS und der Vergleich mit der HS mehrere Jahre verschoben. Foto: NFZ Foto: NFZ Walter Rosenkranz FPÖ-Bildungssprecher Der Evaluierungsbericht zur Neuen Mittelschule und der Rechnungshofbericht zu den Schulversuchen haben aufgezeigt, weshalb Österreich im internationalen Vergleich das pro Schüler teuerste Bildungssystem hat, aber bei den Ergebnissen höchstens Mittelmaß abliefert. Kehrtwende muss her Die politische Verantwortung für das Scheitern tragen die SPÖ-Bildungsministerinnen Schmied und Heinisch-Hosek. Schmied hat die NMS entgegen Warnungen aller Experten – der Chef des staatlichen Bildungsinstituts Bifie wurde dafür gefeuert – und ohne Überprüfung des Schulversuchs flächendeckend eingeführt. Heinisch-Hosek hat gnadenlos daran festgehalten, alle negativen Signale ignoriert und Tests sowie die Evaluierung hinausgezögert oder abgesagt. Es wäre aber zu einfach, hier nur Ministerverantwortung einzumahnen. SPÖ und ÖVP haben die beiden ja ohne Kritik unterstützt. Sich am Bifie für die Pannen bei NMS und Zentralmatura abzuputzen, ist schäbig. Die Ministerinnen und die Koalition haben das Institut zu dem gemacht, was es ist. Ein „Sauhaufen“, kommentierte „Die Presse“ das Ergebnis einer Rechnungshofprüfung. Die Parole „Augen zu und durch!“, die Heinisch-Hosek in der ORF-„Pressestunde“ ausgegeben hat, ist anscheinend auch das Motto der rot-schwarzen Koalition in der Bildungspolitik. Eine Kehrtwende in der Bildungspolitik ist unumgänglich. Die muss aber an der Spitze beginnen, mit einem Rücktritt von Heinisch-Hosek. Im Interesse der Kinder im Lande, im Interesse der Zukunft Österreichs.

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