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Mehr Sachlichkeit gegenüber der FPÖ

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FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek kritisiert "Schlagzeilenjournalismus"

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2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Österreichs Journalisten haben das peinliche Ergebnis einer Umfrage zu ihrem Berufsethos in den letzten Tagen gleich mehrfach brutal bestätigt. Sei es die – bestenfalls als eigenwillig zu bezeichnende – Interpretation einer Aussage des Innenministers, die ungeprüfte Übernahme von SPÖ-Anwürfen gegen die FPÖ oder die doppelbödige Moral bei der Bewertung von Showeinlagen auf Parteiveranstaltungen. Grenzenlos lächerlich Aber es geht ja nicht um Information, sondern um die Belehrung der Leserschaft, dass sie als Wähler versagt und somit der FPÖ die Teilhabe an einer Koalitionsregierung ermöglicht hat. Da übersieht man dann schon einmal, dass der Erlass zu den „Mängelberufen“, mit dem jetzt laut SPÖ-Chef Kern mehr als 150.000 Ausländer ins Land kommen, von seinem SPÖ-Sozialminister Stöger stammt und von Rot- Schwarz durchgewunken wurde. Da ist es unerheblich, dass die Gruppe „drumatical theatre“ schon beim ÖVP-Wahlkampfauftakt 2013 oder bei der SPÖ in Wien Döbling aufgetreten ist. Aber ihr Erscheinen beim FPÖ-Wahlauftakt in Tirol lässt Nazi-Parteitagsassoziationen in den Blättern der Guten und Korrekten sprießen. Ihre Kollegen in ausländischen Medien, etwa bei „Die Zeit“, trommeln bereits, dass in Österreich über die FPÖ, eine „von ehemaligen Nazis gegründete Partei“, die braune Gefahr zurück sei. Andreas Unterberger nennt das treffend eine „konzentrierte Realsatire“, die aufzeigt, dass sich die Grenzen der Lächerlichkeit ins Grenzenlose ausdehnen lassen. FPÖ: Kritik an „Schlagzeil Neue FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek appelliert an Medien zu me Am vergangenen Freitag hat die Bundesparteileitung der FPÖ Marlene Svazek zur neuen Generalsekretärin der Freiheitlichen gewählt. Bei ihrer Präsentation am Montag ging Svazek mit den Medien hart ins Gericht: Diese würden mit zweierlei Maß messen und bei der FPÖ mehr auf Schlagzeilen als auf Sachlichkeit abzielen. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache hat am vergangenen Montag zusammen mit FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky die Salzburger Landesparteiobfrau Marlene Svazek als zweite Generalsekretärin präsentiert. Die 25-jährige Nationalratsabgeordnete folgt in dieser Funktion Herbert Kickl, dem nunmehrigen Innenminister. „Auf der einen Seite gibt es Harald Vilimsky, der schon lange zu meinen Vertrauten zählt, und auf der anderen Seite den jungen frischen Wind aus Salzburg. Ein gutes Gespann, das sich sehr gut kennt und eingespielt ist“, betonte der FPÖ-Obmann. Rückkehr zur Sachlichkeit Ihre Aufgabe skizzierte Svazek als „Schnittstelle zwischen den freiheitlichen Regierungsmitgliedern und den FPÖ-Organisationen“ fungieren zu wollen. Zugleich will sie aber auch als Bollwerk für die Regierung wirken, um Störgeräusche und politische Angriffe von außen abzuwehren. Als solche identifizierte sie die künstlichen Aufregungen über eine Aussage von Innenminister Herbert Kickl oder über den Auftritt der Gruppe „Drumatical Theatre“ beim Wahlkampfauftakt der Tiroler Freiheitlichen. SPITZE FEDER „Ich würde mir wünschen, dass es in diesem Land vielleicht eine Art kommunikationspolitische Zäsur gibt. In den letzten Tagen wurde unvollständig berichtet – damit man der erste ist, der irgendwelche Aufreger produzieren kann, damit man der erste ist mit Schlagzeilen.“ In diesem Zusammenhang appellierte sie an die Medienvertreter, in Sachen FPÖ zu einer „ausführlichen, kritischen, aber unaufgeregten Berichterstattung“ zurückzufinden. Die FPÖ werde jedenfalls „entschleunigend, voll umfassend und sachlich informieren“. Rote „Fake-News“ Dem schloß sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache an, der auf die „unkontrollierte Übernahme von Fake-News“ der SPÖ durch die Medien reagierte. Etwa der Vorwurf, die neue Regierung würde angeblich mehr als 150.000 Ausländer ins Land holen, sei in Wahrheit noch auf einen Beschluss von SPÖ-Sozialminister Alois Stöger zurückzuführen. „SPÖ-Chef Christian Kern schiebt jetzt den Beschluss seines Sozialministers der FPÖ in die Schuhe. Silberstein ist gegangen, aber das ‚Dirty Campaigning‘ ist Neue Gesichter im „schwarzen Block“. Foto: NFZ FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache desparteiobfrau Marlene Svazek wird geblieben – und die Medien übernehmen das völlig unkontrolliert und unkommentiert“, wunderte sich HC Strache. „Justizflüchtling Pilz“ In die Medienkritik stimmte auch Generalsekretär Harald Vilimsky ein, der diese an Artikeln zur Rückkehr von Peter Pilz in den Nationalrat festmachte. Für Pilz würden die strengen Maßstäbe, die er anfangs mit seinem Mandatsverzicht an sich selbst legte, nun plötzlich nicht mehr gelten. Die „Liste Pilz“ entlarve sich damit als IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Bundesparteileitung, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Geschäftsführung: Herbert Kickl Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: jana.feilmayr@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. 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Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner 2018 g enjournalismus“ hr „kritischer, aber sachlicher“ Information KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Gratulation an Europameister Sportminister HC Strache gratulierte dem österreichischen Herren-Hockey-Team zum Sieg bei der Hallen-Hockey-EM in Antwerpen. „Das ist eine ganz großartige Leistung. Damit holt sich Österreich diesen Titel bereits zum zweiten Mal“, betonte Strache. Der Einsatz der Mannschaft sei vorbildlich und zeige, dass Österreichs Sportler in vielen verschiedenen Disziplinen Höchstleistungen erbringen könnten. „Unsere Spieler dürfen zu Recht sehr stolz sein auf diesen Titel“, erklärte der Vizekanzler. mit seinem neuen „Bollwerk“ in der Parteizentrale: Salzburgs FPÖ-Lanzusammen mit Harald Vilimsky das Generalsekretariat führen. Plötzlich „faschistoid“? Wegen der nicht enden wollenden Hetze gegen den Auftritt von „Drumatical Theatre“ beim Wahlkampfauftakt der FPÖ Tirol rief FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek (Bild) zur Rückbesinnung zur Vernunft auf: „Die Gruppe begeisterte am Nova Rock-Festival, trat am Döblinger SPÖ-Ball auf – in derselben Aufmachung wie in Tirol – und beim ÖVP-Wahlauftakt unter Michael Spindelegger. Jetzt ist sie plötzlich böse und ‚faschistoid‘. Dieses Messen mit zweierlei Maß ist unerträglich und nur mehr lächerlich.“ Foto: NFZ „Belästigungsgrüne, die unter dem Segel des Peter Pilz unterwegs sind“. Darüber hinaus sah Vilimsky Pilz auch als „Justizflüchtling“. Denn diesem drohten zahlreiche offene Verfahren aus seiner Abgeordnetenzeit, etwa wegen übler Nachrede, Verdachts der Verleumdung oder wegen verbotener Veröffentlichung. Durch den Wiedereinzug ins Parlament würde Pilz erneut die parlamentarische Immunität erlangen und könne sich damit diesen Verfahren entziehen, betonte Vilimksy: „Aber das ist den Medien anscheinend entgangen.“ HINTERGRÜNDE FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek (25) stammt nach eigenen Aussagen aus einem eher unpolitischen Elternhaus. Nach der Matura wurde sie Funktionärin im Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) und arbeitete zwei Jahre als Referentin im Salzburger FPÖ-Landtagsklub. Nach einem Jahr als Assistentin im EU-Parlament wurde sie 2015 zur Landesparteisekretärin und im Juni 2016 zur Landesparteiobfrau der FPÖ Salzburg gewählt. Neuer FJ-Bundesobmann Beim Bundesjugendtag der Freiheitlichen Jugend in der Pyramide in Vösendorf wurde vergangenen Freitag der Wiener Maximilian Krauss (Bild) von den Delegierten einstimmig zum neuen Bundesobmann gewählt. Er folgt damit auf den nunmehrigen FPÖ-Spitzenkandidaten für die niederösterreichische Landtagswahl, Udo Landbauer. Der oberösterreichische FPÖ-Bundesrat Michael Raml wurde zum geschäftsführenden FJ-Obmann gewählt. Erfreut zeigte sich Krauss, dass zahlreiche Positionen der FJ – differenziertes Schulsystem, Aufwertung der Lehre – Einzug ins Regierungsprogramm fanden. AUFSTEIGER ABSTEIGER Foto: NFZ Foto: NFZ Foto: NFZ FPÖ-Vizekanzler HC Strache, der auf die Anschüttungen der „Jammersozialisten“ von Ex-Kanzler Christian Kern mit Fakten reagiert: Sämtliche Vorwürfe treffen die SPÖ, da sie für die „aufgezeigten“ Probleme verantwortlich war. SPÖ-Chef Christian Kern, der der FPÖ vorwirft, die Einwanderung entgegen ihren Wahlversprechen anzukurbeln. Er unterschlägt dabei, dass die entsprechende Verordnung vom Genossen Stöger stammt und von der SPÖ durchgewunken wurde. BILD DER WOCHE Der „Aufreger“ der Woche: Der Auftritt der Gruppe „Drumatical Theatre“ beim Tiroler FPÖ-Wahlkampfauftakt. Foto: FPÖ-TV

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