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Medienkampagne im Auftrag der SPÖ?

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Die Zeitschrift „Falter“ konstruiert Vorwürfe gegen FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl

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4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung „Wir werden 2018 für ein Polit-Erdbeben sorgen!“ Salzburgs Landesparteiobmann Andreas Schöppl zeigt sich im NFZ-Interview überzeugt vom Erfolg der Freiheitlichen bei den Bürgern: „Die Beitritte zur FPÖ übersteigen die Austritte bei weitem. Die Aufbruchsstimmung ist im ganzen Land Salzburg zu spüren.“ Herr Schöppl, zunächst Gratulation zur Wahl zum Landesparteiobmann der FPÖ Salzburg. Sie wollen das Amt aber nur bis zum ordentlichen Parteitag im kommenden Jahr bekleiden. Weshalb? Andreas Schöppl: Die Grundmauern des „Hauses FPÖ“ sind stark und stabil. Nur das Dach muss renoviert werden. Dazu braucht es Erfahrung. Wie wir am Landesparteitag am Montag gesehen haben, besitzt die Salzburger Landesgruppe viele junge „Das sind lächerliche Störaktionen des Pinzgauer Mikro-BZÖ!“ Talente. Meine Aufgabe ist es, bis zum nächsten Landesparteitag 2016 den Generationenwechsel vorzubereiten und eine schlagkräftige junge Mannschaft aufzustellen, die bei den kommenden Landtagswahlen die politische Landschaft im Land Salzburg verändern wird. So können wir auch in Salzburg an die Erfolge im Burgenland und in der Steiermark anschließen. In den Medien kursieren die wildesten Gerüchte über angebliche Massenaustritte aus der FPÖ, vor allem im Pinzgau. Was ist da wirklich dran? Schöppl: Es kommen bei weitem mehr Freiheitliche zurück, die enttäuscht wurden und sich zurückgezogen haben. Die Beitritte zur Partei übersteigen die Austritte bei weitem. Die Aufbruchsstimmung ist im ganzen Land Salzburg zu spüren. Es wurde auch kritisiert, dass der Parteitag nicht statutenkonform abgelaufen sei, wegen zu kurzer Fristen nach den Bezirksparteitagen. Schöppl: Als Rechtsanwalt garantiere ich dafür, dass bei der Neuorganisation der FPÖ in Salzburg die Statuten strikt eingehalten wurden. Bei dieser Behauptung handelt es sich um lächerliche Störaktionen des Pinzgauer Mikro-BZÖ. Die FPÖ ist im Landtag nur noch mit einer Mandatarin, Marlies Steiner-Wieser, vertreten. Sehen Sie darin ein Problem, dass die FPÖ in den Medien und damit in der Öffentlichkeit deshalb nur noch marginal wahrgenommen wird? Schöppl: Mit Marlies Steiner-Wieser haben wir eine engagierte Frau im Salzburger Landtag, die klare freiheitliche Positionen vertritt. Gerade die letzten Wochen haben bewiesen, dass von ihrer Arbeit in den Medien berichtet wird. Endlich steht die FPÖ im Salzburger Landtag für Oppositionspolitik mit Ecken und Kanten. Haben Sie es schon bereut, diesen Posten als „Wiederaufbauparteichef“ angetreten zu haben? Schöppl: Ich sehe mich, wie unser Bundesparteiobmann, als Diener unserer Partei. Ich habe mich gerne ehrenamtlich bereitgestellt für den Wiederaufbau mit Begeisterung und Herzblut, aber auch mit Verstand. Der Lohn wird eine Salzburger FPÖ sein, die bisher ungeahnte Erfolge einfahr e n wird. Foto: Andreas Ruttinger Foto: Gerfried Nachtmann Thema der Woche Der „Zukunftsparte Andreas Schöppl wurde zum neuen Landesparteio Mit der Abhaltung des außerordentlichen Landesparteitages hat die Salzburger FPÖ die erste Phase der Neuaufstellung auf Bezirks- und Landesebene erfolgreich abgeschlossen. Geschlossenheit, zahlreiche freiheitliche Urgesteine und junge Talente prägten den „Zukunftsparteitag“ für den Aufbruch in eine neue, erfolgreiche Ära. 110 Delegierte wählten im Hotel „Crowne Plaza“ im Herzen der Landeshauptstadt Salzburg ihren neuen Landesparteiobmann. Mit 100 und somit 91 Prozent der abgegeben Stimmen wurden dem bisherigen Interimsparteiobmann Andreas Schöppl das Vertrauen und der Auftrag zur Neuaufstellung der FPÖ Salzburg ausgesprochen. In dieser Position wird ihm Vizebürgermeisterin Karin Berger aus Lofer weiterhin als Stellvertreterin zur Seite stehen. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache war – wie bei den zuvor abgehaltenen Bezirksparteitagen – natürlich auch am Landesparteitag dabei. Zahlreiche Ehrengäste, wie etwa der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer, Generalsekretär Harald Vilimsky, der Wiener Klubobmann Johann Gudenus, der oberösterreichische Landesparteichef Manfred Haimbuchner sowie zahlreiche Landesparteiobmänner und FPÖ-Vertreter aus ganz Österreich waren anwesend, um den Aufbruch der Salzburger Freiheitlichen in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten. „Urgesteine“ und junge Talente Der neue Stil und die Geschlossenheit wurden durch die Anwesenheit zahlreicher ehemaliger FPÖ-Funktionäre demonstriert. Landesrat a.D. Robert Thaller sowie Landesrat a.D. und ehemaliger Landesparteiobmann Volker Winkler sicherten ihre volle Unterstützung zu. Sie erklärten sich bereit, mitanzupacken, um die FPÖ Salzburg vor der nächsten Landtagswahl stärker denn je in junge Hände übergeben zu können. Andreas Schöppl und HC Strache haben die beiden freiheitlichen „Urgesteine“ im Rahmen dieses erfolgreichen Abends für ihre mehr als 40-jährige Mitgliedschaft bei der FPÖ geehrt. Dass ab sofort ein Miteinander und kein Gegeneinander mehr herrscht, verdeutlichte Landesparteiobmann Schöppl damit, dass er seine Redezeit drei Talenten

Nr. 29/30 Donnerstag, 16. Juli 2015 g Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT Foto: NFZ HC Strache FPÖ-Bundesparteiobmann Gemeinsam zu neuen Erfolgen lautete die Devise beim „Zukunftsparteitag“ der Salzburger Freiheitlichen. itag“ der FPÖ Salzburg bmann gewählt und mit der Neustrukturierung der Partei beauftragt Foto: Gerfried Nachtmann der jungen Salzburger Generation überließ und sie ans Podium bat. Der 29-jährige Flachgauer Bezirksparteiobmann Hermann Stöllner, die bis vor kurzem im Salzburger Landtag als Referentin tätige 23-jährige Marlene Svazek und der 36-jährige angehende Notar Volker Reifenberger lieferten mit ihren bewegenden Reden den eindrucksvollen Beweis dafür, dass das Potenzial in der Salzburger Landesgruppe in den letzten Jahren verkannt wurde. Vom Finanzskandal der Salzburger Landesregierung, über die Kritik an der Flucht von SPÖ und ÖVP in den „Genderismus“, der im Vorschlag gipfelte, Conchita Wurst als Buhlschaft bei den Salzburger Festspielen einzusetzen, bis hin zu den Folgen für Salzburg aus den wirtschaftlichen Fehlentwicklungen in Europa wurden alle die Bürger bedrückenden Probleme angesprochen. Auch der gebürtige Salzburger und Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, versicherte den Salzburger Parteifreunden seine Unterstützung. Geeint für den Neuaufbau der FPÖ Salzburg: HC Strache, Robert Thaller und Andreas Schöppl (im Bild von rechts nach links). Aufbruch zu hohen Zielen Dem neu gewählten Landesparteiobmann wurde der Auftrag zur Neustrukturierung der FPÖ Salzburg erteilt. Gemeinsam soll ein neues Kapitel der Salzburger Parteiengeschichte geschrieben werden und die Landespartei ein erfolgreiches Mitglied einer großen freiheitlichen Familie österreichweit sein. Der Parteitag beschloss einstimmig, sich zu der von Bundesparteiobmann HC Strache eingeleiteten Erneuerung zu bekennen und Schöppl sowie allen Funktionären den Auftrag zu erteilen, die Verbreiterung und Verjüngung der Salzburger Landesgruppe tatkräftig voranzutreiben. Im Laufe des nächsten Jahres soll dieser Prozess mit einem ordentlichen Landesparteitag abgeschlossen werden. Die FPÖ setzte sich zudem hohe Ziele, nämlich künftig in Salzburg Verantwortung übernehmen zu wollen und den Weg in Richtung stärkste Partei einzuschlagen. Nachdem das offizielle Ende des Zukunftsparteitages mit der inoffiziellen Landeshymne, dem Rainermarsch, beschlossen wurde, war die positive Aufbruchsstimmung der Salzburger Landesgruppe noch bis spät in die Nacht spürbar. Mit dem außerordentlichen Landesparteitag in Salzburg, bei dem Andreas Schöppl mit beinahe 91 Prozent der Stimmen zum Landesparteiobmann gewählt wurde, hat die Salzburger Landesgruppe gezeigt, dass sie sich nicht auseinanderdividieren lässt. Auf dem Erfolgsweg Sie trägt geschlossen den Weg der Erneuerung mit, anstatt sich von der Zwietracht und der Selbstsucht einiger weniger, die sich auf einem Ego-Trip befinden, beeindrucken zu lassen. Dies zeigt auch die Tatsache, dass es in den letzten Wochen hunderte Neueintritte in die Salzburger FPÖ gegeben hat. Die Menschen vertrauen uns, und das tun sie zu Recht. Salzburg war von jeher ein freiheitliches Kernland und verfügt über ein enormes Wählerpotenzial, dem man ein attraktives Angebot machen muss, anstatt sich nur und ausschließlich um die eigenen Befindlichkeiten zu kümmern. Ich freue mich deshalb auf eine Landesgruppe, die in drei Jahren antreten wird, um den Landeshauptmann zu stellen. Denn Salzburg braucht einen neuen Kurs für die Bürgerinnen und die Bürger, und das garantiert nur die FPÖ! Diejenigen hingegen, die unser freiheitliches Schiff verlassen haben, treten schon jetzt ihren verdienten Weg in die Vergessenheit an und werden wie alle, die versucht haben, die FPÖ zu zerstören – allenfalls in einer Fußnote der Geschichte Erwähnung finden. Eine Erneuerung Salzburgs und Österreichs kann und wird es nur mit der FPÖ geben, das steht fest! Und ich gratuliere unseren Salzburger Freunden, die vergangenen Montag am Landesparteitag die einzig richtige Entscheidung getroffen haben.

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