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Linke Querschüsse gegen Expertenregierung

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Linke Agitation gegen den neuen Verkehrsminister mit FPÖ-Hintergrund

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2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Wer glaubt, dass der Mensch eigentlich Verstand hat und diesen auch benutzen sollte, ehe er den Mund aufmacht, möge sich von der Twitter-Szene fernhalten. Tippen statt denken? Aber bei Armin Wolf, dem Chef der heimischen Zwitscherer, fällt das schwer, schließlich ist er ja nebenbei auch noch ZiB2-Moderator. Ganz in Objektivitätsgebot-geschulter Selbstüberheblichkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks pöbelte er US-Präsident Donald Trump als „Staatschef, der sich benimmt, wie ein 12-jähriger Rüpel“ und „verhaltensauffälliger Besucher“ an. Ach ja, Trump hat den Briten den „Brexit“ und Boris Johnson als den richtigen Premier dafür empfohlen. Die Brüsseler Demütigungen zum Brexit, um die Briten weiter aus Brüssel bevormunden zu können, sind natürlich hohe Diplomatie, und das „Brexit“-Referendum selbst nur ein Irrtum fehlgeleiteter Bürger. Nicht weniger intelligenzbefreit die Kopftuch-Prediger der Religion des Friedens, die den Ungläubigen einen ganzen Tag mit ihrem Getippsel erklären, weshalb ein selbstbestimmtes Leben einer moslemischen Frau nicht ohne ein Gott-befohlenes Kopftuch möglich sei. Gegenüber Wolf kann man diesen Herrschaften zugutehalten, dass sie dabei wohl unter den Folgen der Erfüllung des zu Ende gehenden Fastenmonats Ramadan gelitten haben. Nicht weniger geistig prekär die Anwürfe gegen den neuen Verkehrsminister: Berufsverbot für Burschenschafter, schließlich sind wir eine Demokratie mit Meinungsfreiheit im politisch-korrekten Gedankengehege! Übergangsregierung fix, Wah Politisch-Korrekte scheitern mit Querschüssen gegen Burschenschafter in Das Expertenkabinett unter Verfassungsgerichtshofpräsidentin Brigitte Bierlein als Bundeskanzlerin steht und wird die Republik bis zur Nationalratswahl verwalten. Bundespräsident Alexander Van der Bellen brüskiert die Sachwalter der politischen Korrektheit mit der Ernennung eines Burschenschafters zum Verkehrsminister. Nach der Abwahl der ÖVP-Alleinregierung Sebastian Kurz‘ durch das Parlament hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am vergangenen Montag eine Übergangsregierung vereidigt, mit der Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes, Brigitte Bierlein, an der Spitze. Das von ihr vorgestellte „Expertenkabinett“ soll die Regierungsgeschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung nach der Wahl im September führen. Zwei Premieren, dank FPÖ Und dabei gibt es zwei Premieren: Die erste Bundeskanzlerin und die erste „Expertenregierung“ Österreichs überhaupt. Zudem ist dieses Kabinett mit nur zwölf Mitgliedern auch eines der bisher kleinsten in der zweiten Republik. Dass dieses Kabinett zustande kam, ist den Freiheitlichen zu verdanken. Denn diese legten sich gegen Oberösterreichs Landespolizeidirektor Andreas Pilsl quer, der als Innenminister gehandelt wurde. Pilsl war als Referent in den Kabinetten der schwarzen Umfärbungsinnenminister tätig, ehe er - ohne die notwendige Qualifikation (Jus-Studium) - auf den Posten des Landespolizeidirektors in Linz gehievt wurde. SPITZE FEDER „Ich bin überzeugt, dass die neue Regierung unser Land politisch, diplomatisch und sympathisch vertreten wird“, sagte Van der Bellen bei der Angelobung des aus sechs Frauen und sechs Männern bestehenden Kabinetts. Wobei er nicht nur die Geschlechterparität hervorstrich: „Da kann niemand mehr sagen, das geht leider nicht.“ Der Bundespräsident sprach auch von einer „Vertrauensregierung“, denn Vertrauen sei die Grundlage des Zusammenlebens und natürlich die Grundlage von Politik; „Auch wenn es schwierig erscheint, auf der politischen Ebene Vertrauen zu erwerben, muss man es dennoch immer wieder versuchen“, gab er dem Kabinett Bierlein mit auf den Weg. Linke Vorverurteilung Einen Keil in das Vertrauen versuchten prompt die medialen Linksausleger zu treiben. Denn Bierlein und Van der Bellen hatten sich erdreist mit Andreas Reichhardt einen „Paintball-Minister“ (Kurier), „Straches Wald-und-Wiesen- Freund“ (Der Standard) zum Verkehrsminister zu ernennen. Dabei hatte Reichhardt unbeanstandet unter den roten Verkehrsministern Werner Faymann und Doris Bures Das geheime Ernennungsprotokoll. Foto: HBF Bundespräsident Van der Bellen warb Verantwortung mit Ihrer Entscheidung, Karriere gemacht und war zuletzt unter Norbert Hofer Generalsekretär im Infrastrukturministerium. Einen Vertrauensvorschuss gab es hingegen von den Freiheitlichen. Der geschäftsführende Klubobmann Herbert Kickl gab sich zuversichtlich, dass die Regierung die Verwaltung gut weiterführen wird, bis die Bürger im Herbst bei den Neuwahlen die politischen Weichen neu stellen werden. Ringen um Neuwahltermin Der designierte FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer ver- IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Bundesparteileitung, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Geschäftsführung: Ing. Mag. 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Nr. 23 Donnerstag, 6. Juni 2019 g ltermin noch nicht erster „Expertenregierung“ der Zweiten Republik KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Wahrheit zuerst, dann Kritik Die jüngsten Aussagen von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, wonach der ORF „ kritisch zu informieren“ habe, ließ der designierte Bundesparteiobmann der FPÖ, Norbert Hofer (Bild), nicht unkommentiert: „Mittelpunkt der journalistischen Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollte eine wahrheitsgemäße Berichterstattung sein. Die ,Kritik‘ des ORF war in den letzten Jahren in zu vielen Fällen aber parteipolitisch einseitig gestaltet. Das entnehme ich auch den Kommentaren vieler Gebührenzahler.“ für Vertrauen in das Expertenkabinett: „Sie alle zeigen staatspolitische für die kommenden Monate die Bundesregierung zu übernehmen.“ Wahre Absicht der ÖVP Dass Oberösterreichs Landespolizeidirektor Andreas Pilsl als neuer Innenminister gehandelt wurde, machte für FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker (Bild) die wahren Interessen der ÖVP seit dem Bekanntwerden des „Ibiza-Videos“ deutlicher. Der ÖVP ginge es einzig und allein um die Entfernung Herbert Kickls aus dem Ministerium, um es unbedingt wieder in schwarze Hände bekommen: „Und das mit einem Mann, der beim Knüpfen des schwarzen Netzwerkes Strasser bis Mikl-Leitner mittendrin gewesen ist.“ Foto: NFZ teidigte die „Expertenregierunggegen die abfällige Bemerkung von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die das Kabinett als „rotschwarz-blaues Kartell“ bezeichnet hatte. „Dieser Begriff steht für organisierte Kriminalität. Ich fordere die Neos-Obfrau auf, sich umgehend für die unangebrachte Entgleisung zu entschuldigen. Eine Partei, die sich vornehmlich durch einen Großspender finanziere, täte gut daran, zur Kenntnis zu nehmen, dass eine Regierung eine parlamentarische Mehrheit hinter sich haben muss.“ Eine parlamentarische Mehrheit braucht es kommende Woche auch bei der Festlegung des Wahltermins im September. Die ÖVP will diesen zu Septemberbeginn. „SPÖ und FPÖ wollen die Zeit bis zum Wahlgang offenbar künstlich verlängern“, hofft Ex-Umweltministerin Elisabeth Köstinger auf die Auswirkungen der aktuell guten Umfragewerte ihrer Partei bei der Wahl. Oder befürchtet sie, dass bei der Entdeckung der Hintermänner des „Ibiza-Videos“ ein dunkler Schatten auf die Volkspartei fallen könnte? Foto: NFZ Natürlich „Polizeigewalt“ „Wenn Berufsdemonstranten eine Klimaschutz-Demo missbrauchen, um Rechtsverletzungen zu begehen, dann dürfen sie sich über ein konsequentes Einschreiten der Polizei nicht wundern“, bemerkte der Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ, Gerhard Haslinger, zu den Vorwürfen über angebliche „Polizeigewalt“. „Das Gesetz sieht vor, dass Organe des Staates Gewalt anwenden müssen, um den gesetzmäßigen Zustand wiederherzustellen, wenn keine andere Möglichkeit greift“, erinnerte Haslinger. Fest stehe, dass die gezeigte Zwangsmaßnahme vom Beamten vor Veröffentlichung des Videos dokumentiert wurde. AUFSTEIGER ABSTEIGER Foto: NFZ Foto: Franz M. Haas Der Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl, der seit seinem Amtsantritt 2015 vorzeigt, wie man die Schulden einer Kommune abbaut, ohne die Bürger zu belasten oder den Standort für die Wirtschaft unattraktiv zu machen. Der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig der trotz Hochkonjunktur und Einnahmenrekord im Vorjahr neue Schulden in Höhe von 289 Millionen angehäuft und den Schuldenstand der Stadt auf 6,9 Milliarden Euro hochgetrieben hat. BILD DER WOCHE Islamische Variante des Kampfes für die Selbstbestimmung der Frau – nach dem Willen der Männer. Foto: Twitter / Amir El-Shamy

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