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Linke Entrüstung über Hofer-Plakate

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Letzte Plakatserie des FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidaten sorgt für Aufregung

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2 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Foto: NFZ Andreas Ruttinger andreas.ruttinger@fpoe.at AUS DER REDAKTION Wer sich links gibt, einem „permanenten antifaschistischen Abwehrkampf“ das Wort redet, hat in Österreich anscheinend Narrenfreiheit. Das weiß man bereits seit den folgenlosen Krawalldemos gegen den Wiener Akademikerball. Gott der Atheisten Dieser Tage wurde das eindrucksvoll bestätigt. Die linke Intelligenzija versuchte, eine TV-Diskussion zum Tabuthema Muslime und Gewalt abzuwürgen. Sie scheiterte am Mut des Senders, der – im Gegensatz zum ORF und so ziemlich allen Zeitungen – die Meinungsfreiheit nicht nur den selbsternannten Antifaschisten zugesteht. Richtig wundersam wurde es dann mit der Inszenierung der Gottes-Verteidigung nach der FPÖ-Plakatpräsentation zur Bundespräsidentenwahl am 4. Dezember. Weil die FPÖ dabei den umgänglichen Gelöbniszusatz „So wahr mir Gott helfe“ benutzt, wird sie praktisch der Gotteslästerung beschuldigt. Selbst der Agnostiker Alexander van der Bellen sah sich bemüht, zum Schutz religiöser Gefühle aufzurufen. Dabei finden sich unter seinen JüngerInnen nicht wenige, die unter dem Deckmantel der „Freiheit der Kunst“ in Sachen Religion vor nichts zurückschrecken. Wie heißt es doch: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Deshalb rücken nun Agnostiker und Atheisten zur Verteidigung Gottes aus und reihen sich unter die sonst so verachteten „Kerzerlschlucker“ ein. – Da soll noch einer sagen, die FPÖ ist eine spaltende Kraft. Wer Gott und Atheisten zusammenbringt ... „So wahr mir Gott helfe“ er Der Zusatz zur Gelöbnisformel auf der letzten Plakatserie der Freiheitliche Die Freiheitlichen präsentierten vergangene Woche ihre letzte Plakatserie für Norbert Hofer zur Stichwahl um das Bundespräsidentenamt am 4. Dezember. Der häufig benutzte Zusatz zur Gelöbnisformel auf den Plakaten löst ausgerechnet bei den für ihre Gottesfurcht kaum bekannten Linken und Grünen einen Entrüstungssturm aus. Die FPÖ hat am Freitag vergangener Woche die finale Plakatkampagne für die Bundespräsidentschaftswahl am 4. Dezember präsentiert. Österreichweit werden zwei Sujets mit den Wahlsprüchen „In Eurem Sinne entscheiden“ und „Für Österreich mit Herz und Seele“ plakatiert. Auf beiden Plakaten steht aber auch der Zusatz „So wahr mir Gott helfe“. Und an diesem hat sich ein heftiger Streit entzündet, bei dem sich neben evangelischen Kirchenvertretern insbesondere Vertreter des links-grünen Meinungsspektrums hervortun, die ansonsten stets betonen, Agnostiker oder Atheisten zu sein. Missbrauch des Gottes-Begriffs? „Die Verwendung des Zusatzes zur Gelöbnisformel des Amtseids ,So wahr mir Gott helfe‘ ist alles andere als ein Missbrauch des Begriffes Gott. Genausowenig wie der Begriff Gott missbraucht wird, wenn jemand ,Grüß Gott‘, ,Gott sei Dank‘ oder ,Um Gottes Willen‘ sagt“, betonte FPÖ-Wahlkampfleiter Herbert Kickl und brachte seine Verwunderung über die Heerschar der plötzlichen linken Religionsverteidiger zum Ausdruck. Norbert Hofer habe bereits in SPITZE FEDER der Vergangenheit auf entsprechende Fragen öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass er diesen Zusatz bewusst und aus innerster Überzeugung verwenden werde, so wie dies schon viele andere Persönlichkeiten bei der Annahme eines Amtes vor ihm getan hätten, fügte Kickl hinzu. Dass der Text jetzt auf einem Plakat zu lesen sei, sei daher inhaltlich gar nichts Neues, sondern unterstreiche lediglich die Bedeutung dieses Satzes für den FPÖ-Präsidentschaftskandidaten in der Öffentlichkeit: „Die Menschen sollen wissen, dass das Norbert Hofer wichtig ist. Es ist ja schließlich eine Persönlichkeitswahl, und die Wahl dieses Zusatzes sagt weit mehr über eine Person aus als so manch andere Frage oder Spielerei, die in diesem Zusammenhang in den Medien betrieben wurde und wird.“ Präsident im Auftrag des Volkes „Für mich heißt Bundespräsident sein, den Willen der Bevölkerung als poltischen Auftrag ernst nehmen, den Willen der Bevölkerung zu schützen und ihm zum Durchbruch zu verhelfen“, erklärte Norbert Hofer zu der Botschaft der letzten Plakatserie zur „hoffentlich endgültig letzten“ Stichwahl am 4. Dezember. Der Ursprung der „Horror-Clown“-Epidemie Foto: NFZ FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norber mich nicht verstellen. Ich gehe meinen Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Alexander Van der Bellen sei Norbert Hofer der verlängerte Arm der Bevölkerung in der Politik, fügte dem Kickl hinzu. Er erinnerte daran, dass der grüne Kandidat, der sich nun zögerlich doch noch gegen CETA ausgesprochen habe, mit Hans-Peter Haselsteiner einen glühenden CETA- und TTIP-Befürworter als großzügigen finanziellen Unterstützer aufweise, der offensichtlich an seinen persönlichen Profit denke: „Van der Bellen, der noch immer einem vereinigten Europa mit der Entschei- IMPRESSUM Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen, Bundesparteileitung, Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien; Freiheitlicher Parlamentsklub, Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien Geschäftsführung: Herbert Kickl Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung: Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9 E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at E-Mail Verwaltung: jana.feilmayr@fpoe.at Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29 Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b. H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80; Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.); Auslandsjahresbezug: € 73 BIC: OPSKATWW IBAN: AT55 6000 0000 0185 5450 Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16. Verlags- und Herstellungsort: Wien Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Nr. 43 Freitag, 28. Oktober 2016 g zürnt Linksgrüne n löst eine scheinheilige Debatte aus KURZ UND BÜNDIG Foto: NFZ Innenpolitik 3 Mehr Föderalismus in WKÖ „Wenn Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl die Vereinigten Staaten von Europa propagiert, dann zeigt dies offensichtlich sein Wunschdenken, den Zentralismus der WKÖ vollends auf die EU zu übertragen. Das ist in jeder Hinsicht abzulehnen“, sagte FPÖ-Bundesrat und Industriesprecher Reinhard Pisec (Bild). Er fordert im Gegenteil mehr Föderalismus für die WKÖ. „Es ist höchste Zeit, dass sich etwas in der WKÖ tut, weil es offensichtlich ist, dass die Steuerbelastung in Österreich enorm gestiegen ist“, so Pisec. t Hofer zeigte sich unbeeindruckt von den jüngsten Angriffen: „Ich werde Weg weiter wie bisher, das ist für mich das Allerwichtigste.“ „Kanzler ohne Wahl“ Die Kritik von Kanzler Kern (Bild) an HC Straches Bürgerkriegswarnung sei nur ein Zeichen von politischer Blindheit. „Kern bleibt in in seinen Handlungen jeden Nachweis der Heimatliebe zu Österreich schuldig. Sein politischer Fokus liegt nach wie vor in Brüssel, bei den Herren Juncker, Schulz & Co., und nicht bei der eigenen Bevölkerung, sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Das passe gut zu seinem Status als „Kanzler ohne Wahl“, dessen Lieblingsort der Rockzipfel der deutschen Bundeskanzlerin sei. Foto: NFZ dungszentrale Brüssel nachhängt, wird vermutlich seine Schuld einlösen und letztlich CETA unterstützen müssen.“ „Last-minute-Patriotismus“ Amüsiert zeigte sich Kickl über den „Last-minute-Patriotismus“ Van der Bellens, den ihm seine Marketingleute umgehängt hätten: „Unser Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer – und das drückt der Begriff „Für Österreich mit Herz und Seele“ aus – steht für ehrlichen Patriotismus und Heimatliebe. Wir wollen eine Heimat, die den österreichischen Charakter hat und auch weiterhin haben wird.“ Norbert Hofer sei bodenständig und ein bekennender Österreicher, betonte auch FPÖ-Obmann HC Strache in seiner Rede zum Nationalfeiertag: „Und weil er sich dabei nicht verstellen muss, wirkt er auch authentisch und kommt bei den Österreichern entsprechend gut an.“ Und er rief die Österreicher zur Teilnahme an der Wahl auf: „Umso wichtiger ist es, dass Sie alle am 4. Dezember wieder Ihre Stimme für Nobert Hofer abgeben. Darum bitte ich Sie von ganzem Herzen.“ Aufwertung des Bundesheeres Der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer begrüßte die Idee von SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, ein Bundesheer-Denkmal für die österreichischen Soldaten zu errichten. „Unsere Soldaten haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Großartiges für unser Land geleistet, sei es bei friedenssichernden Missionen im Ausland oder bei Katastrophenfällen im eigenen Land. Daher verdienen sie es auch, für ihren Einsatz und ihre Leistungen für unsere Heimat Österreich an einem zentralen Gedenkort eine entsprechende Würdigung zu erfahren“, betonte Hofer. AUFSTEIGER ABSTEIGER Foto: ORF Foto: Bundesheer Foto: Diakonie / Nadja Meister ORF-Reporterlegende Friedrich Orter, der in seinem neuen Buch wegen der islamischen Masseneinwanderung eine düstere Zukunft für Europa heraufziehen sieht und vor dessen Zerfall durch drohende Parallelgesellschaften warnt. Der Diakonie-Direktor Michael Chalupka, der sich gegen jede Gesetzesverschärfung zur islamischen Masseneinwanderung über das Asylrecht ausspricht, weil damit „die Grundrechte“ der Asylwerber ausgehebelt würden. BILD DER WOCHE ÖVP-Obmanndebatte: Folgt auf die neuen Stühle für die ÖVP-Zentrale bald ein neuer Bundesparteiobmann? Foto: Andreas Ruttinger

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