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Leben nach der Querschnittslähmung

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Ratgeber für behinderte und pflegebedürftige Menschen. Ein Wegweiser.

sonstigen Kommunikation

sonstigen Kommunikation bei einem Luftfahrtunternehmen selbstverständlich in englischer Sprache abgewickelt wurde. Trotzdem war ich recht nervös. Was sollte ich junger Spund den alten Hasen in der Branche erzählen? 38 Der Vortrag fand im Hotel Hilton statt und ich sah mich mit einem voll besetzten Saal konfrontiert. So begann ich also mit meinem Vortrag, berichtete aus den Erfahrungen mit ECM, erläuterte alle mir bekannten Details. Keine einzige Frage wurde während meines Referats gestellt, kein Zwischenapplaus aber auch keine Unmutsäußerungen. Hatte ich meine Kollegen wirklich so gelangweilt? Es schien mir, als würden die Herrschaften im Saal auf irgendetwas warten. Nachdem ich geendet hatte, hölicher Applaus, dann gehen einige Hände nach oben. Endlich kommen die Fragen der Kongressteilnehmer, mir iel ein Stein vom Herzen. Doch dann die Überraschung. Gefragt wurde ausschließlich, wie denn Niki Lauda so als Chef sei, wie wir ihn als Mitarbeiter erleben, ob wir stolz sind, für so eine Persönlichkeit arbeiten zu dürfen. Deshalb also das gespannte Schweigen. Alle wollten wissen, wie es ist, für einen der erfolgreichsten Rennfahrer der Motorsportgeschichte zu arbeiten. Nun, wie war das denn eigentlich? Wir Techniker waren bei unseren Arbeiten einerseits auf Zahlen und Daten aus dem Bordcomputer, auf Manuals und auf unsere persönlichen Erfahrungen angewiesen, andererseits versuchten wir uns aus den Gesprächen mit den Piloten einen Reim darauf zu machen, wo wir die Ursache für einen beanstandeten Defekt inden könnten. Grundsätzlich werden Flugzeuge einige Minuten vor Dienstschluss kaputt, damit das Personal möglichst viele Überstunden und Nachtstunden, möglichst bei Minustemperaturen

auf dem Flugfeld, abzuleisten hat. Das scheint wohl ein weiteres Gesetz von Murphy zu sein. Oft erfuhren wir vom Piloten schon über Funk, welche Probleme es an Bord gab. Die Informationen von Niki Lauda, sofern er selbst im Cockpit saß, waren aber immer besonders exakt. Er berichtete nicht nur, welchen Defekt er festgestellt hatte, sondern er gab auch gleich an, welches Bauteil vermutlich Ursache für das Problem war. Und meist hatte er recht. Er war also nicht nur ein interessanter Unternehmer und hervorragender Pilot, sondern auch ein begnadeter Techniker. Dieser Zugang zur Technik war wohl neben seinem fahrerischen Können eine Basis für seine frühen Erfolge in der Formel 1. Ich habe Lauda immer sehr respektiert und gerne für das Unternehmen gearbeitet. Wir waren ein junge und begeisterte Truppe, die sich zum Ziel gesetzt hatte, das Unternehmen größer und erfolgreicher zu machen. Da war es schon mal egal, wenn man eine Nacht in der Firma blieb, um ein Problem zu lösen oder wenn die Bezahlung schlechter war als beim verstaatlichten Konkurrenten Austrian Airlines. Die Arbeit machte einfach großen Spaß. 39 4. Wenn ich auf meine Timeline, so nennt es wohl die Facebook-Generation, zurückblicke, dann fällt es mir schwer den Zeitpunkt zu erkennen, an dem ich beschlossen hatte, Politiker zu werden. Freilich war Politik in meinem Elternhaus immer ein Thema. Mein Vater plegte das Mittagessen zu Hause einzunehmen, seine Firma war nur wenige Minuten entfernt. Und in der Mittagspause hörten wir immer das Mittagsjournal des staatlichen Rundfunks ORF. Es wurde über politische Ereignisse eigentlich jeden Tag gesprochen. Auch er selbst war in jungen Jahren po-

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