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FPÖ treibt den Kampf gegen religiösen und politischen Extremismus voran

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4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung „Pädagogik-Paket“ bringt Österreich nach vorne Der freiheitliche Bildungssprecher Wendelin Mölzer zeigt sich im NFZ-Interview erfreut, dass mit dem „Pädagogik-Paket“ freiheitliche Forderungen umgesetzt werden: „Jetzt können unsere Kinder bestmöglichst auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.“ Herr Abgeordneter Mölzer, jetzt geht es ja Schlag auf Schlag bei der Bildungsreform. Weshalb dieses Tempo? Mölzer: Das Tempo ist deswegen notwendig, weil wir sonst jedes Schuljahr eine weitere Generation verlieren. Wenn, wie sich herausgestellt hat, nur noch sechs von zehn Schülern der vierten Volksschulklasse sinnerfassend lesen können, dann darf man sich auch über die Ergebnisse der heurigen Zentralmatura nicht wundern. Und schon gar nicht darüber, dass die Unternehmen klagen, dass es immer schwerer wird, Lehrlinge zu finden, die ausreichend Lesen, Schreiben und Rechnen können. Die katastrophalen Platzierungen unserer Schüler in den letzten internationalen Bildungstests waren für jeden verantwortungsbewussten Politiker ein Warnsignal: Wie soll Österreich, wie sollen unsere Unternehmen mit diesem Nachwuchs in dem immer härter werdenden internationalen Wettbewerb bestehen und unseren Wohlstand absichern können? Sieht man sich die Vorschläge für Volks- und Mittelschulen an, so will die Koalition das Leistungsprinzip wieder mehr in den Vordergrund rücken. Mölzer: Wenn eine Direktorin einer Neuen Mittelschule in Wien, zugegeben einer der sogenannten Brennpunktschulen mit hohem Ausländeranteil, unumwunden erklärt, dass ein Drittel ihrer Schüler nach Ende der Schulpflicht auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei, dann zeigt das doch, dass hier im Bildungssystem etwas grundlegend falsch läuft. Wir machen daher Schluss mit der rot-grünen Kuschelpädagogik. So haben wir für dieses „Wir machen jetzt Schluss mit der rot-grünen Kuschelpädagogik.“ Schuljahr bereits die Deutschklassen eingeführt, damit Kinder mit Sprachdefiziten möglichst bald in den Regelunterricht übernommen werden können. Und ja, wir bringen jetzt den Leistungsgedanken wieder an die Schulen zurück. Die neuen Mittelschulen sollen, wie Minister Faßmann angekündigt hat, leistungsorientierte Bildungsstätten werden, die die Schüler sowohl auf weiterführende Schulen als auch auf das Berufsleben vorbereiten sollen. Die SPÖ enerviert sich, dass mit dem „Pädagogik-Paket“ die Hauptschule mit ihren Leistunszügen wieder eingeführt wird. Mölzer: Die Hauptschule war ja nicht DAS Bildungsproblem. Das Problem war, dass durch die SPÖ-Bildungspolitik die Hauptschulen in den Städten zu Auffangschulen abgewertet worden sind. Die NMS-Einführung war in der Folge auch nichts anderes wie im Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“. Das haben die ersten Bildungstests ja aufgezeigt. Das „Pädagogik-Paket“ bringt Österreich nach vorne. Daher appelliere ich an alle Kritiker, ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen und diese sinnvolle bildungspolitische Maßnahme, so wie im Gesetz vorgesehen, auch konsequent umzusetzen. Denn es geht um die Zukunft unserer Kinder. Foto: FPÖ Foto: Land OÖ Thema der Woche An der Volksschule kommt es auf freiheitliches Drängen zur Rückkehr zu An unseren Schule Bundesregierung reagiert auf Kritik der Lehrer und Die Koalition setzt ihre Reformen im Schulwesen fort. Bildungsminister Heinz Faßmann hat das neue „Pädagogik-Paket“ vorgestellt, das jetzt in die Begutachtung geht: Im Großen und Ganzen werden dadurch wesentliche Punkte der letzten Reform von SPÖ-Ex-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek wieder zurückgenommen. Fix sind etwa einheitliche Schulreife-Kriterien, was ein Kind können muss, um an einer Volksschule aufgenommen zu werden. Derzeit wird die Schulreife, je nach Bundesland, sehr unterschiedlich attestiert. Zurück zum Notenschema Ab dem Schuljahr 2019/20 soll eine alternative Leistungsbeurteilung nur noch bis zum Ende des ersten Semesters der zweiten Schulstufe möglich sein. Das bedeutet, dass ab dem Jahreszeugnis der zweiten Volksschulstufe die Bewertung der Leistung wieder nach Notenschema erfolgt. Dazu sollen eigene Bewertungsraster entwickelt werden, in denen in abstrakter Form auch klar hervorkommt, was die Kinder können müssen: Es soll transparenter werden, was die Minimalerfordernisse sind und welches Wissen zu erreichen ist. Auch wird es für Schüler von Volksschulen verpflichtend sein, Förderunterricht zu besuchen, sofern ein entsprechender Bedarf festgestellt wird. Darüber hinaus haben die Eltern künftig auch bei alternativer Leistungsbeurteilung das Recht auf ein Zeugnis mit Ziffernnoten. Das Wiederholen von Schulstufen aufgrund negativer Leistungen wird ab der zweiten Volksschulklasse wieder möglich sein und nicht wie bisher erst in der vierten Klasse. Leistungsorientierte NMS Die Neue Mittelschule wird zur Mittelschule. Diese ist eine leistungsorientierte Schule, in der die Schüler sowohl auf weiterführende Schulen als auch auf das Berufsleben vorbereitet werden sollen. Leistungsstarke Schüler werden äquivalent zur AHS-Unterstufe gefordert und gefördert. Wie schon im Frühjahr angekündigt, wird auch die Notengebung an den Neuen Mittelschulen (NMS) reformiert. Die derzeitige siebenteilige Notenskala soll wie-

Nr. 40 Donnerstag, 4. Oktober 2018 g Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT Foto: bmoeds HC Strache FPÖ-Bundesparteiobmann den Noten in der Leistungsbewertung und auch der Möglichkeit der Wiederholung einer Klasse. n zählt wieder Leistung nimmt rote „Kuschelpädagogik“-Reform zur Neuen Mittelschule zurück der zurückgesetzt werden auf die Notenskala von 1 (sehr gut) bis 5 (nicht genügend). Allerdings soll dabei klar nach Leistung unterschieden werden, indem man die Noten mit dem Zusatz „Standard“ oder „AHS-Standard“ differenziert. Ab der sechsten Schulstufe ist – ergänzend zu den bisherigen Differenzierungsmaßnahmen in der NMS – schulautonom das Einrichten von dauerhaften Gruppen möglich, um Schüler gezielt nach den Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“ unterrichten und fördern zu können. Durch den Einsatz von Bewertungsrastern in Deutsch, Mathematik und der Ersten Lebenden Fremdsprache wird die Leistungsbeurteilung objektiver und lernförderlicher. Neue Leistungsgruppen Auch das System der „Binnendifferenzierung“ wird geändert, da es wenig praktikabel gewesen sei, wie Pädagogen beklagt haben. Die Idee dahinter: Früher wurden die Wiens Problem resultiert aus der Nichtintegration der Einwanderer. Grafik: Agenda Austria Schüler an den Hauptschulen in drei unterschiedliche Leistungsgruppen (A, B oder C) eingeteilt. Die jetzige Reform soll zwar nicht dieses System wiederbeleben, sehr wohl aber die Schüler nach „Leistungsniveaus“ unterscheiden. Mit der Wiedereinführung der Möglichkeit eines freiwilligen 10. Schuljahres an Polytechnischen Schulen für Schüler, die ihre allgemeine Schulpflicht an mittleren und höheren Schulen abgeschlossen haben, wird die Durchlässigkeit im Bildungssystem verbessert. Lehrergewerkschaft zufrieden Für den Vorsitzenden der Pflichtschullehrergewerkschaft, Paul Kimberger, geht das türkis-blaue „Pädagogik-Paket“ grundsätzlich in die richtige Richtung. Mit der Abschaffung der siebenteiligen Notenskala an der NMS werde ein langjähriges Anliegen der Lehrer erfüllt. Auch die Möglichkeit zur schulautonomen Führung von Leistungsgruppen entspreche einem Wunsch der Pädagogen. Diese würden zwar nicht jenen der „alten“ Hauptschule entsprechen, böten aber die Möglichkeit zum besseren Arbeiten mit verschiedenen Leistungsniveaus. Die Bundesregierung erhöht jetzt auch im Bildungsbereich das Reformtempo. Mit der versprochenen Wiedereinführung der Schulnoten kehren wir zum bewährten System zurück und beenden die gescheiterten Irrwege der letzten Jahre. Zukunft sichern Die vorgelegten Pläne des „Pädagogik-Pakets“, im Besonderen der Weg hin zur leistungsorientierten Schule mit der Wiedereinführung von Leistungsgruppen in der Neuen Mittelschule, sind langjährige freiheitliche Forderungen. Mehr als 20 Prozent aller Pflichtschüler können heute nicht mehr sinnerfassend lesen. Hier haben wir nicht länger zusehen können, wie diesen Kindern ihre Zukunft genommen wird. Die Gewinner dieses von den vielen Anregungen der Lehrer inspirierten Schulpakets sind ganz eindeutig unsere Kinder, denen wir durch diese Leistungsorientierung an den Schulen eine bessere Vorbereitung auf die Berufswelt mit auf den Weg geben können. Fordern und fördern, modern und konsequent, wird wieder das Leitprinzip an Österreichs Schulen. Diese Bundesregierung hat das Ziel, Österreichs Kindern die bestmögliche Ausbildung zu garantieren. Denn nur so können sie in der modernen Berufswelt Fuß fassen und mit ihrem Beitrag den erworbenen Wohlstand in unserem Österreich absichern und weiter mehren. Der Leistungsgedanke ist wichtig für unsere Kinder, unsere zukünftigen Fachkräfte, damit Österreichs Betriebe in dem sich stetig verschärfenden Wettbewerb behaupten und wir damit auch unsere sozialstaatlichen Errungenschaften finanzieren können.

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