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FPÖ: Reagieren auf Erdogans Angriffe!

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Brüssel und Wien müssen der türkischen Regierung endlich Paroli bieten

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4 Innenpolitik Neue Freie Zeitung Leistung muss wieder ein Wert an den Schulen sein Der neue FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer kritisiert im NFZ-Interview die anhaltende Verpolitisierung des Schulsystems. Er fordert grundlegende Reformen für die Schule und eine Änderung der Einstellung der Gesellschaft gegenüber der Bildung. Die FPÖ fordert mehr Autonomie für Schulen. Jetzt kommt die „Autonomie-Reform“ und die FPÖ kritisiert diese. Weshalb? Mölzer: Was hier von der Bildungsministerin präsentiert wurde, ist zu 80 Prozent bereits jetzt möglich – etwa die Regelung von Ferienzeiten oder des Schulbeginns. Von einem „Autonomiepaket“ zu sprechen, ist gewagt, weil in Realitas letztlich wieder die Politik das Sagen haben wird. Wird dieses Paket so umgesetzt, kommt es nicht zu einer Vereinfachung der Schulverwaltung, sondern zu einem weiteren Kompetenzwirrwarr, das auch Ex-RH-Präsident Josef Moser attestiert. Die Diskussion um die parallel laufenden Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern wird mit diesem Paket in Wahrheit nur mit einem Austausch der Taferl „gelöst“ – Stichwort Bildungsdirektionen statt Landesschulräte. Und unter dem schönen Motto „Politik hinaus aus der Schule“ schafft man die so genannten Kollegien ab, über die bis dato Schüler- und Elternvertreter ein entsprechendes Mitspracherecht hatten. In Zukunft bestimmt dann die Politik allein – eine deutliche Verschlechterung. Wo müsste ihrer Meinung nach die Bildungspolitik ansetzen, um die in internationalen Tests mittelmäßige Leistung der heimischen Schüler zu verbessern? Mölzer: „Mittelmäßig“ ist stark untertrieben. Wir wissen, dass ein Viertel der österreichischen nach Abschluss der Pflichtschule nicht sinnerfassend Lesen kann – ich würde das eine regelrechte Katastrophe nennen. Abseits der überbordenden Schulverwaltung, Foto: NFZ „Müssen die Einstellung der Gesellschaft gegenüber Bildung ändern.“ Schüler der tausenden Schulversuche, die der Rechnungshof immer wieder zu Recht kritisiert, wäre es aber hoch an der Zeit, die grundlegende Einstellung unserer Gesellschaft gegenüber Bildung als solches zu verändern. Leistung muss wieder etwas wert sein, das gilt nicht nur für den Arbeitsmarkt, das gilt auch für die Schule. Ein großes Problem ist die steigende Zahl von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache, deren Sprachprobleme sich dann auch in den anderen Lehrgegenständen negativ auswirken. Was könnte hier Abhilfe schaffen? Mölzer: In den Pflichtschulen haben wir rund ein Viertel Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache. Für uns Freiheitliche gibt es nur eine Lösung: Das Beherrschen der deutschen Sprache vor Eintritt in den Regelunterricht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir Schulklassen brauchen, wo nur Deutsch unterrichtet wird. Das würde uns schon sehr gut weiter bringen. Ein „Reformbestandteil“ war die Neuregelung der Lehrerausbildung 2015. Hat das schon etwas bewirkt? Mölzer: Nichts. In Österreich kann nach wie vor jeder Lehrer werden, der das will – trotz angeblicher Eignungstests. Blikken wir etwa nach Finnnland, so wird dort nur jeder sechste Interessierte auch tatsächlich Lehrer. Aber dort ist eben der Wert von Bildung innerhalb der Gesellschaft ein anderer. Foto: NFZ Thema der Woche Luftballons als Symbole der rot-schwarzen Bildungspolitik: Wie bei der „ Reform mit Lehrpla Das Dilemma rot-schwarzer Bildungspolitik: Die Mit ihrem „Schulautonomie-Paket“ starten SPÖ und ÖVP ihren nächsten Versuch einer Bildungsreform, der nichts an den echten Problemen an unseren Schulen ändern wird. Die FPÖ fordert einmal mehr eine grundlegende Reform, beginnend mit einer Entrümpelung der Lehrpläne: „Schule muss fordern und fördern!“ Das aktuelle „Schulautonomie-Paket“ samt dessen Umsetzung reiht sich für FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer nahtlos in die bisherigen Fehlleistungen der rot-schwarzen Koalition in der Bildungspolitik ein: „Abgesehen davon, dass es zu einem Kompetenz-Wirr-Warr führen würde, zeigt der Widerstand der Lehrergewerkschaft, dass hier lediglich wieder einmal mit ideologisch motivierten Gründen agiert wird.“ Zahl der Analphabeten wächst Laut Regierungsunterlagen gibt es in Österreich bis zu eine Million Menschen, die derartige Probleme beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben, dass sie nicht angemessen am sozialen Leben teilnehmen und am Arbeitsmarkt langfristig bestehen können. Und es gibt jährlich Nachschub: 25 Prozent der Pflichtschulabsolventen können nicht sinnerfassend Lesen. Diese Problematik nährt sich aus zwei Quellen: Der verordneten Absenkung des Niveaus der Schulbildung und der wachsende Anteil von Kindern nichtdeutscher Muttersprache unter den schulpflichtigen Kindern. „Auf der einen Seite wachsen am Arbeitsmarkt die Anforderungen an die Arbeitnehmer, aber in der Bildungspolitik wurde das Niveau heruntergefahren. Das stetig schlechtere Abschneiden Österreichs bei internationalen Tests und die Klagen der Betriebe über das Bildungsniveau der Schulabgänger beweisen das“, erläutert Mölzer. Das Prinzip „Lernen für das Leben“ sei durch einen „Selbstfindungshilfeprozess“ namens Schule ersetzt worden. Zusätzlich sei das „Duale System“, also die Lehrausbildung, zur Hebung der Akademikerquote schlechtgeredet und ausgehungert worden. Dabei hat sich gerade in der Finanz-und Wirtschaftskrise gezeigt, dass die Länder mit einem „Dualen System“, also Deutschland, Österreich und die Schweiz,

Nr. 12 Donnerstag, 23. März 2017 g Innenpolitik 5 POLITIK ANALYSIERT Foto: NFZ HC Strache FPÖ-Bundesparteiobmann Neuen Mittelschule“ stets nur viel heiße Luft – mit folgender Verwunderung über die Wirkungslosigkeit. n-Entrümpelung starten Kernprobleme im Bildungswesen werden seit Jahren nicht angegangen Foto: Christopher Dunker/LPD die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit vorweisen konnten. Sprachprobleme von Anfang an Aktuelle Zahlen des Bildungsministeriums besagen, dass fast jeder vierte Schüler in Österreich, in Wien sogar jeder zweite, eine andere Umgangssprache als Deutsch spricht. Gerade in den Städten gibt es Klassen, in denen weit mehr als die Hälfte der Kinder am ersten Schultag der Unterrichtssprache Deutsch nicht ausreichend folgen kann. Beim letzten „Wiener Lesetest“ 2015 konnten sogar 12,5 Prozent der Viertklassler an den Volksschulen nichts mit den vorgelegten Texten anfangen. Um dieser Misere an den öffentlichen Schulen zu entgehen, schicken – nach dem Vorbild roter und grüner Politiker – immer mehr Eltern ihre Sprösslinge auf Privatschulen. Österreichweit besucht mittlerweile jeder zehnte Schüler, in Wien sogar jeder fünfte bereits eine Privatschule. 2016 verzeichnete die Statistik Austria bereits 116.000 Privatschüler. Rot-Schwarze Systemerhalter des Politeinflusses: WIlfried Haslauer, Sonja Hammerschmid und Harald Mahrer (von links). Und die Nachfrage steigt, vor allem in der rot-grün regierten Bundeshauptstadt. Andrea Pinz, Leiterin des Schulamts der Erzdiözese Wien, erklärte diese Woche im „Ö1-Morgenjournal“ zu den 128 katholischen Schulen in der Bundeshauptstadt: „Wir haben an allen Häusern Zuwächse, wir haben Wartelisten. Wir haben Voranmeldungen zum Teil bis 2022.“ „Mit ihrer Bildungspolitik fördern gerade SPÖ und Grüne die von ihnen sonst ständig angeprangerte zu geringe soziale Durchmischung an den Schulen“, kritisierte Mölzer. Es sei höchste Zeit, endlich die Kernprobleme im Bildungswesen aufzugreifen. „Schluss mit der Kuschelschule ohne Leistung à la SPÖ! Schule muss fordern und fördern“, mahnt er einen längst überfälligen Qualitätssprung im Schulunterricht ein. Beginnen müsste dies bereits im Vorschulalter, mit einer Sprachstandserhebung zur Eintrittsbefähigung in das Regelschulwesen sowie mit einer Entrümpelung der Lehrpläne und dem Konzentrieren auf das Wesentliche, erklärt der FPÖ-Bildungssprecher: „Und das sind etwa in der Volksschule Lesen, Schreiben und Rechnen.“ Die gesellschaftspolitische Mission der 68er-Generation hat die Bildungspolitik grundlegend verändert – zum Schlechten. Als Folge dieser „Kuschel- und Selbstfindungspädagogik“, die den Leistungsgedanken aus der Schule verbannt hat, wächst das Heer der Schulabbrecher und Sekundäranalphabeten. Leistung lohnt sich Die langjährigen Klagen der Wirtschaft, dass sie Lehrstellenanwärtern erst Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen müssen, bevor an die Lehrausbildung zu denken ist, sind ungehört verhallt. Auch in der „Wirtschaftspartei“ ÖVP. Das Leistungsdenken ist dem Anspruchsdenken gewichen, das SPÖ und ÖVP mit ihrem Postengeschachere im Schulsystem in anhaltender Eintracht praktizieren. Weshalb sollen sich Kinder anstrengen, sich Bildung anzueignen, um im Berufsleben bestehen zu können, wenn die rot-schwarze Karikatur eines Sozialstates seine Netze mit Parteibuch und Mindestsicherung schon für Schulabgänger auslegt? Österreichs „Duales Bildungssystem“ hat dem Land und seinen Betrieben das Bestehen im härtesten internationalen Wettbewerb ermöglicht und ihnen weltweite Anerkennung erbracht. Der Wohlstand, den sich die Österreicher mit ihrer Arbeitsleistung geschaffen haben, gilt es über das Bildungssystem für die Zukunft abzusichern, statt mit linken Umverteilungsphantasien auszudünnen. Der Spruch „Für das Leben lernen wir“ muss wieder Geltung im Schulsystem erlangen, um unseren Kindern eine gesicherte Zukunft bieten zu können. Ohne Leistungswillen endet jede Selbstverwirklichungsphantasie in der Mindestsicherung.

Sammlung

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Jetzt härtere Strafen für Vergewaltiger!
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AUVA-Reform fixiert: Sparen im System!
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Fünf FPÖ-Erfolge bei vier Landtagswahlen
"Kinder-Märtyrer" für Erdogans Armee
FPÖ bringt höhere Mindestpension
1.399 Straftaten pro Tag in Österreich
Zuwanderung direkt in den Sozialstaat
Mehr und raschere Abschiebungen
Wie man die ÖBB auf Schiene bringt!
Nulldefizit über Sparen bei den Ausgaben
Wozu brauchen wir diesen ORF noch?
Meinungsmacherei mit "Fake-News"
Medienhatz gegen Burschenschafter
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Deutschklassen für bessere Integration
Mehr Sachlichkeit gegenüber der FPÖ
Familienentlastung jetzt durchgesetzt!

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